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Arminius

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  1. Daß @Jb007 kein Coaching - vor allem keines von den Immocation Jungs oder Alexander Raue - benötigt ist klar. Ich bezweifle aber, daß deren durchschnittlichem Coachingkunden wirklich bewußt ist, daß er viel Geld (z.B. besagte €5.000) an Leute bezahlt, die selber noch in der Lern- und Experimentierphase sind. Bei Alexander Raue ist immer noch fraglich, ob seine Strategie kleine, billige (nicht preiswerte) Buden zu kaufen mittel bis langfristig aufgeht. Offenbar zieht er ja derzeit nach Leipzig um und könnte dann seine Wohnungen selbst bewirtschaften oder vor dem Kauf mal anschauen.
  2. Das Ruhrgebiet als einen einheitlichen Block und noch dazu als "Völlig strukturschwach" zu betrachten ist einfach nur falsch. Schau' Dir mal Essen-Werden, Essen-Bredeney oder Bochum-Stiepel an und vergleiche das mit München-Hasenbergl.
  3. So sehe ich das inzwischen auch. Früher habe ich das immer selber gemacht, um die Mieterauswahl besser zu steuern und das Geld für den Makler zu sparen. Inzwischen nervt es einfach. Selbst auf IS24 kommen mehr als genug freche oder schrottige Anfragen, man vertrödelt seine Zeit mit dem Warten auf nicht erscheinende Interessenten oder kann sich Lügengeschichten anhören. Mein Favorit, schon mehrmals bei Besichtigungen gehabt: "Was, die Wohnung soll xx Euro Kaltmiete kosten? Das kann ich mir nicht leisten." "Die Miete steht im Exposé, die sollte Sie nicht überraschen." "Das Exposé habe ich nur überflogen." 🤦‍♂️
  4. ad 1) Ihr müsst weder gründen, noch eine Gesellschaftsform wählen. Ihr seid - im Kontext dieser Immobilie - automatisch eine GbR ad 2) Grundstücksgemeinschaft Müller/Meyer ad 3) Datum der Beurkundung ad 4) Schreibst Du ja selber. Lasten/Nutzen Übergang. -> s. Kaufvertrag ad 5) Bei mir macht es der Steuerberater; das kann man aber auch problemlos selber machen.
  5. 1.) Kaufpreis: Du schreibst selber die Wohnung sei in B-Minus bis C-Lage. Dafür erscheint mir ein Quadratmeterpreis von €1.650 zu hoch. (Ohne den Standort und das Objekt zu kennen, ist das allerdings Stochern im Nebel.) 2.) 2% Zinsen ist ziemlich teuer. 3.) Mit persönlich wäre die Nettorendite zu niedrig. Ohne Details zum Objekt kann ich dessen Potential allerdings nicht einschätzen. 4.) Draufzahlen wirst Du im Schnitt mehr als €360/Jahr, weil auch mal etwas repariert werden muss, die Wohnung bei Neuvermietung ein paar Wochen leer steht etc. Das alles sind ganz normale und planbare Kosten, die von Einsteigern deutlich unterschätzt werden. Dafür wird das Risiko von (echten) Messis und Mietnomaden meiner Meinung nach - RTL2 sei Dank - deutlich überschätzt. Unterm Strich erscheint mir das Objekt eher unattraktiv.
  6. Tilgung und noch viel mehr Sondertilgung sind für die ganzen 110%-Finanzierungsfans und Nachbeleihungsjünger ein rotes Tuch. Ich sehe es wie Frederic. Wenn die Ebbe kommt, wird man sehen wer ohne Badehose schwimmen war.
  7. Hier mal ein Beispiel aus meiner Heimat. Gebäudetyp, -größe und -baujahr sind recht typisch für Legionellenprobleme. Hier kämpft man schon seit Jahren dagegen, aber bisher haben alle Maßnahmen nur vorübergehend Erfolg gezeigt. Aktuell hat die Stadt Bielefeld für den gesamten Komplex ein Duschverbot verhängt und die Hausverwaltung rechnet mit Kosten von 1,2 Mio. EUR bei 130 Wohnungen. https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefeld/4020285-Zum-dritten-Mal-seit-2013-sind-Wohnungen-in-dem-Gebaeudekomplex-im-Bielefelder-Sueden-belastet-Legionellen-im-Senne-Center https://www.westfalen-blatt.de/OWL/Bielefeld/Bielefeld/4021285-Nach-Legionellenbefund-im-Senne-Center-Spuelplan-soll-helfen-Warten-auf-Wasserproben
  8. fDie Legionellen-Thematik ist recht komplex und kann gerne auch mal langwierig und teuer werden. Das von Dir beschriebene Objekt (1-Zimmer-Wohnung in einem Bj. 1976 32-Parteien MFH) klingt erstmal klassisch für diese Problematik. Sind die Wohnungen alle ständig bewohnt oder sind dort auch Ferienwohnungen, Studentenzimmer (in den Semesterferien leerstehend) o.ä.? Welche Art von Bekämpfung wurde durch die WEG veranlasst und bezahlt? Schnell, einfach und kostenarm ist ein Spülen und Desinfizieren der Leitungen. Leider beseitigt das regelmäßig nicht die Grundproblematik. Tauchen Legionellen wiederholt auf, so muss an den Leitungen gearbeitet werden, für regelmäßiges Spülen gesorgt werden etc. Ich habe ein solches Objekt im Bestand und hier wurde das eigentlich für eine Fassadenerneuerung angesparte Geld aus der Rücklage zur Beseitigung der Legionellenproblematik verwendet (>100.000€ für 70 Einheiten). U.a. wurde in jeder Einheit eine Automatikarmatur im Bad eingebaut, die alle 3 Stunden für 120 Sekunden spült. D.h. Du hast die einmaligen Einbaukosten, regelmäßige Wartung sowie 60l Wasser pro Tag und Einheit für das Spülen der Leitung. Dir muß bewusst sein, daß bei hoher Legionellenbelastung das Gesundheitsamt einschreitet und ggf. die Wassernutzung (Duschen, Waschen, Trinken) verbietet oder das ganze Objekt sperrt. Meine Bank wertet Objekte mit nicht abschließend (z.B. durch bauliche Maßnahmen und mehrfache Beprobung) geklärter Legionellenproblematik mit 0€ ein.
  9. Es ist doch einfach nur noch absurd. Erst bringt die Senatorin für Stadtentwicklung die Neubautätigkeit mehr oder weniger zum Erliegen, nur um anschließend die hohen Mieten zu beklagen und eine wirre Mietpreisdeckelung einführen zu wollen. Wenn man allerdings bedenkt, daß Frau Lompscher (eben jene Senatorin) seit 1980 Mitglied der SED und ihrer Folgeparteien ist, verwundert es einen nicht mehr. Berlin ist aus Investorensicht inzwischen schlicht und einfach ein No-Go geworden. Aufgrund der neuen Mehrheiten im Senat dürfte Bremen mit einer grünen Bausenatorin demnächst ähnliches blühen.
  10. Bekommt außer mir noch jemand in den letzten Tagen dauernd Nachrichten mit dem Titel "INVESTMENT" von Gästen oder kurzfristig neu angelegten Usern? Er selber nennt sich "Christopher Benjamin Us Army Afghanistan."
  11. Die Erfahrung lehrt, daß sich viele Eigentümer in solchen Fällen vom positiven Cash Flow blenden lassen. Was will ich damit sagen. Würdest Du das MFH selber managen und optimieren, läge der Cash Flow womöglich 50% höher, d.h. bei €6.000. Das Auslagern an die Verwaltung kostet Dich also nicht €400 sondern €2.400.
  12. Nachher ist mal immer klüger, von daher sollte man meiner Meinung nach solchen Dingen nicht nachtrauern. (Das gleiche gilt für "Hätte ich mal vor zehn Jahren 15k€ in Amazon-Aktien investiert.) Eines sollte man aber immer tun, und zwar die zugrunde liegenden Muster und Strukturen analysieren. Warum habe ich mich damals gegen diese Objekte entschieden? Woran hätte ich erkennen können, daß es gute Chancen waren? Daraus kann man für die Zukunft lernen, alles andere ist reines hätte, könnte, würde, wäre.
  13. Du hast aber schon verstanden, daß es dem Threadersteller um Suchroutinen zum Finden von Eigentumswohnungen zum KAUF und für Investitionszwecke geht, oder? Das ist hier nämlich kein Mieterforum.
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