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aweiss

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Everything posted by aweiss

  1. @axel Ich habe in dieser Woche mal wieder eine Mieterhöhung an meine Mieter rausgeschickt und dabei an Dich und an unsere Diskussion hier gedacht. Ich war mal so frei und habe Dir ein Muster-Mieterhöhungsverlangen und eine Muster-Zustimmungserklärung als Beispiel zusammengestellt, wie wir die Mieterhöhungen soweit wasserdicht von den Mietern verlangen. Bisher ohne große Probleme, vor allem wenn Mieter damit zum Anwalt oder zum Mieterverein gelaufen sind! Vielleicht hilft Dir das oder den einen oder anderen hier im Forum. Zu den Vergleichsmieten: diese listen wir immer im Mieterhöhungsverlangen auf, haben aber in der Hinterhand immer entsprechende Anzeigen aus Zeitung und Internet (z. B. Immobilienscout24) Die Inhalte des folgenden Muster-Mieterhöhungsverlagens und der Muster-Zustimmungserklärung (Seite 4 des Dokuments) per Stand Februar 2016 sind alle unverbindlich und ohne Gewähr: Muster-Mieterhöhungsverlangen und Muster-Zustimmungserklärung.pdf
  2. Servus Rene, ein Beitrag zu den Versicherungen, die ein Immobilieninvestor haben sollte bzw. welche ggf. optional notwendig sein könnten, wäre echt klasse! Gerade aus Deiner Perspektive und Du als Finanzexperte und Immobilieninvestor könntest damit der Community einen wertvollen Beitrag leisten. Und vielleicht springt für Dich ja der eine odere Kunde und Vertrag ab! . Jedenfalls hab ich großes Interesse daran und freue mich schon auf diesen Beitrag von Dir im Forum! Vielen Dank und viele Grüße! Andreas
  3. War echt super! Und vielen Dank dass Du Dir so viel Zeit nimmst und auf das Thema so intensiv eingegangen bist. Echt klasse!!!
  4. stimmt, hast vollkommen recht ... hab ich nicht gecheckt! sorry! shame on me!
  5. @axel Ja, ich habe es gelesen. Nur, Mietervereine und Haus- und Grundbesitzervereine sind unterschiedliche Organisationen mit unterschiedlichen Interessen. D. h. Du warst schon beim Haus- und Grundbesitzerverein, der die Interessen für Eigentümer vertritt? Sorry, das ist bei mir so dann nicht angekommen. Wünsche Dir viel Glück beim zweiten Besuch! Wir haben mit dem Haus- und Grundbesitzerverein in Ingolstadt immer ganz gute Erfahrungen gemacht!
  6. @axel Ich habe noch eine Tipp für Dich: Wir sind Mitglied bei den örtlichen Haus- und Grundbesitzervereinen und dort kannst Du Dich kostenlos (also durch den Mitgliedsbeitrag abgedeckt) bei Anwälten und Experten für Mietrecht usw. beraten lassen. Bei ersten rechtlichen Fragestellungen nehmen wir immer diese Fachexperten in Anspruch um die Situation besser einschätzen zu können und erst danach gehen wir zum Anwalt. Oftmals setzen die Fachexperten und Anwälte bei kleineren Fällen auch gleich einen Schriftsatz auf, den man nur noch als Eigentümer unterschreiben braucht und verschicken kann. Haus- und Grundbesitzervereine gibt es in der Regel in jede größeren Städten. Einfach mal googeln. Die einen oder anderen haben auch eine Übersicht der Vergleichsmieten, die aus den Zumessungen der Mitglieder erstellt werden.
  7. Sehe ich auch so! Nach meinem minimalen Rechtsverständnis aus dem Studium gibt es durch konkludentes Handeln einen Mietvertrag. Vor allem da der Mieter bei der Mietüberweisung die Garage extra nennt und Du als Vermieter die Nutzung der Garage akzeptierst. Hadt Du schon mal mit ihm gesprochen? Wenn Du ihm eine Alternative anbieten kannst und das mit paar hundert Euros versüßt, kann das manchmal Wunder wirken! Natürlich müsstest die Miete dann auch um diesen Betrag reduzieren.
  8. Ich finde super, dass Du die Mieterhöhung mit Deinem Mieter besprichst - machen wir auch meistens. Aber ich würde Dir aus diversen Erfahrungen empfehlen, das Mieterhöhungsverlangen a) schriftlich mitzuteilen und b) über eine Zustimmungserklärung bestätigen zu lassen. Damit hättest Du dann die Mieterhöhung wasserdicht, vor allem wenn Du die Unterschrift des Mieters unter der Zustimmungserklärung hast. Mein Mieterhöhungsverlangen umfasst immer mehrere Seiten, in dem ich dem Mieter folgende wesentliche Positionen darlege: was die gesetzliche Grundlagen sind (§ 558 BGB), was seine gegenwärtige Miete (Brutto- und Nettomieten, Nebenkosten, Garagen, Küche usw.) sind, wann diese das letzte mal erhöht wurden, wie hoch die Vergleichsmieten sind (hier Auflistung der 5 Vergleichsmieten unter Beschreibung von Lage, Größe, Beschaffenheit und Mietpreis der Vergleichsobjekte), die Einhaltung der Kappungsgrenze (Achtung: in Ballungsräumen nur mehr max. 15 % innerhalb von 3 Jahren möglich), was seine neue Miete (wieder aufgegliedert in Brutto- und Nettomieten, Nebenkosten, Garagen, Küche usw.) die Wirksamkeit der Mieterhöhung und die Bitte um Rückgabe der unterschriebenen Zustimmungserklärung unter Fristsetzung, das als separates Dokument dem Mieterhöhungsverlangen beigefügt ist.
  9. Guten Morgen, das klingt doch nach einem Plan! Da ich eh gebürtig aus Ingolstadt komme, kann ich dann gleich ein Paar Besuche dranhängen. Der 06.03.2016 um 15.00 Uhr passt auch gut! Ist der Termin dann fix? Viele Grüße Andreas
  10. Servus zusammen, vor einigen Tagen wurde die erste Miet-Map von München veröffentlicht. Schau mal: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/miet-map-das-ist-muenchens-teuerste-gegend-im-mvv-plan-1.2825048 Es ist zwar keine statistische und zeitliche Erhebung, aber ganz interessant, vor allem wo in München fast keiner sagt, in welchen Vierteln man wohnt, sondern sich an U-, S-, und Trambahnstationen orientiert ... Viele Grüße
  11. Servus zusammen, in meinem vorhergehenden Beitrag spiegle ich meine Erfahrungen auf dem Ingolstädter Wohnungsmarkt. Ingolstadt liegt im Einzugsgebiet von München und entwickelt sich daher fast parallel zum Münchner Wohnungsmarkt. Da es für Ingolstadt keinen qualifizierten Mietspiegel gibt, meinen die Mieter immer gleich, dass die geforderten Mieterhöhungen ungerechtfertigt sind und der eine oder andere geht damit zum Mieterbund oder Anwalt, was deren gutes Recht ist - wenn wir gute Beziehungen zu den Mietern haben und die Mieterhöhungen vorher ankündigen. Bisher hat unsere Vorgehensweise mit 5 Vergleichsmieten aus Zeitungen und Internet im Mieterhöhungsverlangen keine Schwierigkeiten bereitet, da der Mieterbund oder Anwalt immer unseren Mieterhöhungsverlangen zugestimmt haben und somit die Mieterhöhungen dann problemlos durchgegangen sind und zeugt von professionellen Vorgehen. Ich kann diese Vorgehensweise nur jedem weiterempfehlen. Und aus Gesprächen mit guten Hausverwaltungen aus München weiß ich, dass diese bei Mieterhöhungen in einem Markt ohne qualifizierten Mietspiegel genauso vorgehen. Auch dem vorhergehenden Beitrag von "Drolgosch" kann ich absolut zustimmen: Es kommt auf den Mieter an: bei einfachen Mietern kann man vieles probieren und kriegt auch vieles durch, manchmal auch Sachen, die nicht gerade absolut im rechtlichen Rahmen sind. Bei schwierigen Mietern kann es komplizierter werden und wenn man bei diesen Sachen einfach versucht durchzudrücken, dann kann das sehr schwierig werden und zerstört das Vertrauensverhältnis. Meines Erachtens ist das Vertrauensverhältnis die Basis für ein gutes und langfristiges Mietverhältnis. Professionelles Vorgehen stützt nur das Vertrauen und das Verhältnis zwischen Mieter und Vermieter. Denn haben wir nicht grundsätzlich ein Ziel: Zufriedene Mieter, die lange in der Wohnung bleiben, mit der Wohnung gut umgehen und brav und pünktlich die Mieten zahlen! Viele Grüße
  12. Servus Axel, in den letzten Jahren habe ich bei einigen Wohneinheiten die Miete erhöht, bei denen es keine Index- oder Staffelmietverträge gibt. Hier bleibt nur die Möglichkeit einer Mieterhöhung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete nach Paragraph 558 BGB durchzusetzen, wofür Du die Zustimmung des Mieters benötigst. Wenn kein qualifizierter Mietspiegel vorhanden ist musst Du Vergleichsmieten angeben. Diese müssen nach Art, Beschaffenheit, Größe, Lage etc. mit Deinem Mietobjekt vergleichbar sein. Generell genügen 3 Vergleichsmieten, die Du aus Anzeigen aus Tageszeitungen oder von Immoscout o.ä. entnehmen kannst. Aus meiner Erfahung würde ich Dir empfehlen, dass Du mind. 5 Vergleichsmieten angibst. Denn ein wesentlicher Schwachpunkt bei dieser Art von Mieterhöhungen ist, dass diese gerade bei den Vergleichsmieten angefochten werden. Wenn Du 5 Vergleichsmieten angibst, können gerne 2 angefochten werden und Du hast noch 3 übrig die trotzdem als Vergleichsmiete standhalten können. Zusätzlich würde ich Dir empfehlen streng die Vorschriften nach Paragraph 558 ff. BGB einzuhalten. Denn es müssen mehrere Bedingungen erfüllt werden, sodass die Mieterhöhung ohne große Probleme durchgesetzt werden kann. Viel Glück bei Deinen Mieterhöhungen! Viele Grüße aus München
  13. Hallo zusammen, eine super Idee! Ich wäre sofort mit dabei! VG
  14. aweiss

    aweiss

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