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JB

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Posts posted by JB


  1. vor 3 Minuten schrieb Fabian Schüler:

    Ich habe dank meiner Banklehre noch sehr gute Kontakte in die BauFi Branche. Mein Freund und Kollege hat mir erzählt das er den ganzen Tag nur noch Tilgungsaussetzungen auf dem Tisch liegen hat die dann für 1-2 Monate gewährt werden. Die Banken gehen halt derzeit davon aus das es danach weitergeht, die Frage welche sich eröffnet ist, was wenn die Krise länger dauert und die Banken so schnell wie möglich verkaufen wolen, dies könnte zu einem enormen Wertverlust führen wenn es zu einer Lawinne an abverkäufen kommt.

    Wegen einem Monat Tilgungsaussetzung so ein Aufwand bei der Bank ? Wenn da noch Gebühren anfallen, sind die vielleicht höher als der ersparte Betrag.

    Setzt doch einfach das Hausgeld aus wenn es wirklich so knapp ist.


  2. vor 2 Stunden schrieb Furzi:

    wie, die haben deiner Meinung nach wegen Corona gekündigt oder was?

    Ich habe viele polnische und slowakische  Mieter. Fast alle arbeiten weiter. (meistens Hermes, Edeka)  Bei einigen gibt es  Unterbrechungen (Baustelle) und niemand weiß ja wann es weitergeht.  Amazon startet auch bald mit mind. 2000 neuen Arbeitsplätzen. Insofern gibt es in absehbarer Zeit genügend Nachfrage.  

    Einige indische Studenten wollten Anfang April aus Indien kommen. Da es keine Flüge gibt, verschiebt sich hier die Vermietung. Die Frage daneben ist ja ob das Semester wirklich nach Ostern losgeht. 


  3. In einer Eigentümergemeinschaft würde ich vorrangig die Hausgeldzahlung unterbrechen. Erst dann würde ich über Stundungen von Krediten nachdenken.

    Bisher gibt es zumindest bei mir keine Indikation, dass Mieter ihre Mietzahlung für April aussetzen wollen. Ich vermiete allerdings nur Wohnungen.

    Es gibt aber Mieter die vorsorglich gekündigt haben.  Neuvermietungen erfolgen aber auch weiterhin.  

    • Like 1

  4. vor 17 Minuten schrieb Jb007:

    das ist noch garnichts... schaut mal hier: 2 Absatz: Vermieter sollen auf Mieten gesetzlich verzichten müssen :D :D :D 

    https://www.tip-berlin.de/corona-mieter-und-vermieter-in-berlin/

    Das wird der größte Crash aller Zeiten in diesem Land, alles geht aktuell den Bach runter und die Leute merken das nicht mal, weil in Berlin die Politiker nur auf schön wetter machen. Die Logistikbranche ist am Ende und wenn nichts mehr geliefert wird bzw. werden kann, wie sollen die Leute noch was zu fressen bekommen?

    Gerade gelesen, die 5 größten Einzelhändler haben Brandbrief an unserem Superminister Altmeier geschrieben, das man das nicht überlebt...demnächst haben wir hier ganz andere Probleme, als das einer seine Miete nicht zahlen kann

     

    ich denke nach ein bis zwei Monaten Stillstand wird man die Beschränkungen wieder lockern und wird hinnehmen dass sich die Krankheit weiter verbreitet. Einen totalen Stillstand der Wirtschaft über längere Zeit wird man nicht durchhalten können, da die Bevölkerung dann auf die Barrikaden geht.

    Auch ist doch erschreckend, dass ein großer Teil der Bevölkerung und auch der Unternehmen nicht mal Rücklagen für einen Monat hat.  Wer so handelt,  der ist doch unverantwortlich.

    • Like 1

  5. eine Mieterin möchte für März nur die halbe Miete bezahlen und diese später abzahlen. Sie musste angeblich unbezahlten Urlaub wegen der Kinderbetreuung nehmen.

    Diese Mieterin hat aber schon einige Mietrückstände und trägt diese mit einer Rate von 100 Euro ab. Die Rate wird aber immer wieder eigenmächtig von ihr ausgesetzt. Weiterhin ist sie in Privatinsolvenz. 

    Insofern habe wenig Interesse ihr entgegenzukommen.


  6. vor 1 Stunde schrieb Adonis2001:

    ntv - heute

     

     

    eigentlich erstaunlich, da Staatsanleihen teurer werden. Man rechnet mit einem extremen Volumen von Anleihenverkäufen durch die Staaten. Diese dürften voraussichtlich aber zu einem wesentlichen Anteil durch die Zentralbanken gekauft werden. 


  7. vor 1 Stunde schrieb philippvonnordheim:

    Mir kommt da gerade eine Frage auf, bei der nachfolgenden Situation:

    Die Immobilie ist zu jeweils 50% im Besitz von Ehegatten. Kann nach 10 Jahren die Strategie ebenfalls angewendet werden, indem sich die Ehegatten jeweils ihre 50% der Immobilie gegenseitig "verkaufen"?

    ich hatte schon die Überlegung die Immobilie nach 10 Jahren an sich selbst zu verkaufen, das wird sicherlich genauso wenig akzeptiert werden.

    Mir geht es dabei eher um die Sicherung der Steuerfreiheit der bisher entstandenen Gewinne 


  8. Bei Verkauf können die Aufwendungen (z.B. Renovierungs- und Sanierungskosten) gegengerechnet werden. Wenn diese allerdings schon in einer Steuererklärung berücksichtigt wurden dann nicht (was auch logisch ist, denn Kosten können nicht 2fach berücksichtigt werden)

    Wurde bisher nur ein Teil berücksichtigt dann wird der Restbetrag bei Verkauf berücksichtigt

    Anschaffungsnaher Aufwand spielt keine Rolle, da ja sowieso alle Kosten berücksichtigt werden

    ja und die bereits gezogene AfA muss zurückgegeben werden (das ist wirklich eine bittere Pille)

    Ich hatte auch mal erwogen, Objekte vor Ablauf der 10-Jahres Frist zu veräußern... allerdings hätte ich über die Hälfte des Gewinns an das Finanzamt überweisen dürfen. Daher sollte man sich das sehr genau überlegen.

     


  9. Am 16.2.2020 um 11:08 schrieb philippvonnordheim:

    Als Instandhaltungskosten gilt dabei alles außer jährlich wiederkehrende Kosten (somit auch Tapezieren+Malern).

    Ausnahme: Kosten bis zu 4000€ pro Jahr und Immobilie, welche eigentlich Herstellungskosten wären können als Instandhaltungskosten sofort abgesetzt werden. 

    Bei ETW bin ich mit den 4000 € für die Anfangsrenovierung incl. Küchenzeile immer gut hingekommen. Die Bäder waren meistens noch ok, da diese fast immer in den 90 ern schonmal saniert worden sind. 

    Neu wäre mir, dass man die 4000 € nicht nur einmalig sondern sogar jährlich pro Objekt absetzten kann. Dann wären die 15 % zumindest bei ETW kein Thema mehr. 


  10. vor 1 Stunde schrieb Jb007:

    Ich frag mich immer, wie die Leute es schaffen, so viel Geld zusammen zu kriegen... vor allem in dem Alter... hätte ich damals so viel Geld gehabt, wäre ich heute schon viel weiter. Heute bringt es relativ wenig, weil die Preise zu hoch sind. 

    Ich denke oft sind es Aktieninvestments, mit einem guten Händchen kann man durchaus in einigen Jahren soviel zusammenbekommen. Ich habe anfangs alle Wohnungen durch Depotbeleihung gekauft , allerdings (damals) bei KP zwischen 5 - 20 TEUR.  

    Wenn ich die Pläne der jungen Leute hier so lese wird mir schon schwindelig. Grundsätzlich war es für mich keine Frage... ich wollte immer in der eigenen Wohnung bzw. dem eigenen Haus wohnen. Die Kaufpreise betrugen allerdings nur ein Bruchteil der hier gehandelten Preise.  Das lustige ist, dass ich noch nie eine Wohnung gemietet habe. 

    Wer heute unbedingt in Stuttgart wohnen will, muss natürlich mieten. Würde ich dort wohnen müssen, dann würde ich mich auch entsprechend einschränken. 

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  11. vor 1 Minute schrieb Stift:

    Hast du die Sanierung aus eigener Tasche bezahlt, oder über Fremdkapital finanziert?

    meistens aus eigener Tasche,  bzw. aus dem laufenden Cashflow

    vor 2 Minuten schrieb Stift:

    Meinst du damit, dass es damals okay war zuviel zu zahlen? Auf Dauer ist das natürlich nichts. Ich stelle mir nur die Frage: Wie sehen dass die Banken beim nächsten Investment wenn ich behaupte monatlich einen zweistelligen Betrag draufzuzahlen?

    Früher habe ich immer weit unter Marktpreis gekauft, wobei ich das grundsätzlich immer so mache 

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  12. vor 1 Stunde schrieb Stift:

    Grundsätzlich bin ich neben dem "Buy&Hold" auch bereit verkommene ETW zu kaufen für beispielsweise 30.000€, die selbst zu sanieren und dann zu vermieten.

    diese Strategie halte ich für besser und das habe ich auch schon x-fach so praktiziert

    vor 1 Stunde schrieb Stift:

    Hier ist für mich der Lerneffekt entscheidender als die 360-400€ Eigenaufwand im Jahr und in Zukunft als Besitzer (evtl. über die Eigentümerversammlung) an weitere Objekte mit besseren Kennzahlen ranzukommen.

    ich habe auch die meisten Wohnungen über diesen Weg gekauft und war daher früher in vielen Beiräten vertreten. Da die Zeiten des Einkaufs für mich vorbei sind, ziehe ich mich nach und nach aus den Beiräten zurück. Ich bleibe nur noch dort, wo ich einen erheblichen MEA an der WEG habe. 

    Ob man für die "Eintrittskarte " zuviel bezahlen möchte, muss man abwägen. Früher war es ja immer zuwenig. Da kam diese Frage garnicht nicht auf.


  13. vor 10 Stunden schrieb Mario Wehm:

    Was haltet ihr von der Aussage, dass wir innerhalb der nächsten Jahren einen riesen Finanzcrash erleiden werden? Habe zuletzt das Buch https://www.amazon.de/größte-Crash-aller-Zeiten-Gesellschaft/dp/3847906690 gelesen und dort wird der Crash bis 2023 vorhergesagt. Gibt ja noch einige weitere Autoren, die dieses Narrativ bedienen (Markus Krall, Max Otte, Dirk Müller) usw.

    Ich denke, dass es keinen großen Finanz-Crash geben wird. Allerdings werden die Überbewertungen im Immobilienmarkt sicherlich wieder korrigiert. Ich denke aber eher durch eine längere Seitwärtsbewegeung, Weniger durch einen abrupten und kräftigen  Werteverfall. Viele Käufer arbeiten ja nicht mit großen Finanzierungen, sondern wollen einfach nur ihr Geld mit positivem Ertrag anlegen. 

    Interessantes Streitgespräch zwischen Krall und einem Portfoliomanager zu dem Thema:

     


  14. Ein KV wird doch erst beim Notar beautragt wenn man sich definitiv einig ist. Hiefür gibt es das Beurkundungs-Formular des Notars das beide unterschreiben müssen. Es macht für beide Seiten keinen Sinn hier voreilig zu handeln. Vielleicht wurde hier etwas falsch verstanden und es geht um die Kostentragung der Beurkundung. Diese Kosten trägt in der Regel der Käufer. Insofern erkläre dich doch bereit die Kosten der Beurkundung zu tragen. Voraussetzung ist die Zusage, dass er an dich verkauft und das Beurkundungsformular mit unterschreibt.

    • Like 1

  15. Natürlich ist Leipzig nicht mehr attraktiv. Warum zweifelt da überhaupt noch jemand dran. Die großen Städte sind doch mittlerweile weitgehend abgegrast.

    Momentan ist die Karawane in Magdeburg angekommen. Die Preise steigen Monat für Monat merklich an. Die wenigen MFH die überhaupt noch angeboten werden, hätten früher wie Blei im Markt gelegen... aber es geht alles ruckzuck weg. Schöne Objekte gibts garnicht mehr im Angebot.


  16. Grundsätzlich kann ja der SEV-Vertrag gekündigt werden. Wenn ich verkaufe, würde ich den SEV -Vertrag kündigen. Was der neue Eigentümer macht ist ja seine Sache. In den meisten Fällen die ich kenne, hat der Verwalter den alten Eigentümer sofort rausgelassen. In einem Fall hat er auf 3 Monate Kündigungsfrist bestanden.

    Man kann ja aus juristischer Sicht auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage argumentieren.

    Die Beträge sind ja überschaubar.Daher sollte man sich darüber nicht allzu viele Gedanken machen. Auch die meisten Verwalter sehen das pragmatisch und wegen 20 Euro für die 3 Monate  wird kaum einer alle juristischen Register ziehen.

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  17. Auch Objekte mit Problemen können interessant sein, wenn sich diese im Preis wiederspiegeln.

    Ich habe oft  mit nur wenigen Infos Angebote gemacht für Wohnungen die zugemüllt waren, mit Löchern im Trockenbau, mit völlig verschmierten Türen und gräßlich bemalten Wänden. Die Eigentümer wohnten oft hunderte  km entfernt und hatten ihre Wohnung nie gesehen. Das waren die lukrativsten Käufe. 

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  18. vor 1 Stunde schrieb Ennyone:

    Du meinst über Kunden die Negativzinsen auf Ihre Einlagen zu zahlen haben

    ich habe irgendwo gelesen, dass der Negativzins max. so hoch sein wird, wie die Lagerkosten für Bargeld. (einige Banken sollen bereits riesige Bargeldbestände horten)

    Durch die sukzessive Abschaffung der großen Geldscheine erhöhen sich die Lagerkosten immer mehr

    Am Schluss wird die Abschaffung des Bargeldes stehen

    Dann kann der Negativzins noch sehr tief fallen.

    Daher ist dann jeder vernünftige Anleger/Investor gezwungen andere Anlageklassen zu wählen.

    Die Bank vergibt dann gern auch Kredite mit Negativ-Zins

     

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