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Immopreneur.de | Community

JB

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Everything posted by JB

  1. In einer Eigentümergemeinschaft würde ich vorrangig die Hausgeldzahlung unterbrechen. Erst dann würde ich über Stundungen von Krediten nachdenken. Bisher gibt es zumindest bei mir keine Indikation, dass Mieter ihre Mietzahlung für April aussetzen wollen. Ich vermiete allerdings nur Wohnungen. Es gibt aber Mieter die vorsorglich gekündigt haben. Neuvermietungen erfolgen aber auch weiterhin.
  2. für eine Grundstücksgemeinschaft muss man eine Feststellungserklärung abgeben. Ich nutze TAX 2020 bzw. die Versionen davor. Es wird alles abgefragt. Man hangelt sich da einfach durch. Wegen einer ETW ist das natürlich ein erheblicher Aufwand.
  3. ich denke nach ein bis zwei Monaten Stillstand wird man die Beschränkungen wieder lockern und wird hinnehmen dass sich die Krankheit weiter verbreitet. Einen totalen Stillstand der Wirtschaft über längere Zeit wird man nicht durchhalten können, da die Bevölkerung dann auf die Barrikaden geht. Auch ist doch erschreckend, dass ein großer Teil der Bevölkerung und auch der Unternehmen nicht mal Rücklagen für einen Monat hat. Wer so handelt, der ist doch unverantwortlich.
  4. eine Mieterin möchte für März nur die halbe Miete bezahlen und diese später abzahlen. Sie musste angeblich unbezahlten Urlaub wegen der Kinderbetreuung nehmen. Diese Mieterin hat aber schon einige Mietrückstände und trägt diese mit einer Rate von 100 Euro ab. Die Rate wird aber immer wieder eigenmächtig von ihr ausgesetzt. Weiterhin ist sie in Privatinsolvenz. Insofern habe wenig Interesse ihr entgegenzukommen.
  5. eigentlich erstaunlich, da Staatsanleihen teurer werden. Man rechnet mit einem extremen Volumen von Anleihenverkäufen durch die Staaten. Diese dürften voraussichtlich aber zu einem wesentlichen Anteil durch die Zentralbanken gekauft werden.
  6. ich hatte schon die Überlegung die Immobilie nach 10 Jahren an sich selbst zu verkaufen, das wird sicherlich genauso wenig akzeptiert werden. Mir geht es dabei eher um die Sicherung der Steuerfreiheit der bisher entstandenen Gewinne
  7. Bei Verkauf können die Aufwendungen (z.B. Renovierungs- und Sanierungskosten) gegengerechnet werden. Wenn diese allerdings schon in einer Steuererklärung berücksichtigt wurden dann nicht (was auch logisch ist, denn Kosten können nicht 2fach berücksichtigt werden) Wurde bisher nur ein Teil berücksichtigt dann wird der Restbetrag bei Verkauf berücksichtigt Anschaffungsnaher Aufwand spielt keine Rolle, da ja sowieso alle Kosten berücksichtigt werden ja und die bereits gezogene AfA muss zurückgegeben werden (das ist wirklich eine bittere Pille) Ich hatte auch mal erwogen, Objekte vor Ablauf der 10-Jahres Frist zu veräußern... allerdings hätte ich über die Hälfte des Gewinns an das Finanzamt überweisen dürfen. Daher sollte man sich das sehr genau überlegen.
  8. Bei ETW bin ich mit den 4000 € für die Anfangsrenovierung incl. Küchenzeile immer gut hingekommen. Die Bäder waren meistens noch ok, da diese fast immer in den 90 ern schonmal saniert worden sind. Neu wäre mir, dass man die 4000 € nicht nur einmalig sondern sogar jährlich pro Objekt absetzten kann. Dann wären die 15 % zumindest bei ETW kein Thema mehr.
  9. Ich denke oft sind es Aktieninvestments, mit einem guten Händchen kann man durchaus in einigen Jahren soviel zusammenbekommen. Ich habe anfangs alle Wohnungen durch Depotbeleihung gekauft , allerdings (damals) bei KP zwischen 5 - 20 TEUR. Wenn ich die Pläne der jungen Leute hier so lese wird mir schon schwindelig. Grundsätzlich war es für mich keine Frage... ich wollte immer in der eigenen Wohnung bzw. dem eigenen Haus wohnen. Die Kaufpreise betrugen allerdings nur ein Bruchteil der hier gehandelten Preise. Das lustige ist, dass ich noch nie eine Wohnung gemietet habe. Wer heute unbedingt in Stuttgart wohnen will, muss natürlich mieten. Würde ich dort wohnen müssen, dann würde ich mich auch entsprechend einschränken.
  10. meistens aus eigener Tasche, bzw. aus dem laufenden Cashflow Früher habe ich immer weit unter Marktpreis gekauft, wobei ich das grundsätzlich immer so mache
  11. diese Strategie halte ich für besser und das habe ich auch schon x-fach so praktiziert ich habe auch die meisten Wohnungen über diesen Weg gekauft und war daher früher in vielen Beiräten vertreten. Da die Zeiten des Einkaufs für mich vorbei sind, ziehe ich mich nach und nach aus den Beiräten zurück. Ich bleibe nur noch dort, wo ich einen erheblichen MEA an der WEG habe. Ob man für die "Eintrittskarte " zuviel bezahlen möchte, muss man abwägen. Früher war es ja immer zuwenig. Da kam diese Frage garnicht nicht auf.
  12. Ich denke, dass es keinen großen Finanz-Crash geben wird. Allerdings werden die Überbewertungen im Immobilienmarkt sicherlich wieder korrigiert. Ich denke aber eher durch eine längere Seitwärtsbewegeung, Weniger durch einen abrupten und kräftigen Werteverfall. Viele Käufer arbeiten ja nicht mit großen Finanzierungen, sondern wollen einfach nur ihr Geld mit positivem Ertrag anlegen. Interessantes Streitgespräch zwischen Krall und einem Portfoliomanager zu dem Thema:
  13. Ein KV wird doch erst beim Notar beautragt wenn man sich definitiv einig ist. Hiefür gibt es das Beurkundungs-Formular des Notars das beide unterschreiben müssen. Es macht für beide Seiten keinen Sinn hier voreilig zu handeln. Vielleicht wurde hier etwas falsch verstanden und es geht um die Kostentragung der Beurkundung. Diese Kosten trägt in der Regel der Käufer. Insofern erkläre dich doch bereit die Kosten der Beurkundung zu tragen. Voraussetzung ist die Zusage, dass er an dich verkauft und das Beurkundungsformular mit unterschreibt.
  14. Ich mache jedes Jahr Ende Dezember eine Stadtrundfahrt mit einem Zeugen. ich drucke alle unbezahlte BKA mit Nachzahlung nochmal aus und lasse diese von meinem Zeugen direkt in den Briefkasten stecken Damit habe ich dann den Nachweis und kann dann ab Februar mit dem Mahnverfahren beginnen.
  15. Folgender Fall: Notarvertrag war im Februar 2016 Ich bin schon über den 15% aufgrund des geringen Kaufpreises und möchte / muß nun weiter sanieren Ab wann wird die Leistung nicht mehr in den anschaffungsnahen Aufwand einbezogen : ab März 2019 oder erst ab Januar 2020 ?
  16. Grundsätzlich kann ja der SEV-Vertrag gekündigt werden. Wenn ich verkaufe, würde ich den SEV -Vertrag kündigen. Was der neue Eigentümer macht ist ja seine Sache. In den meisten Fällen die ich kenne, hat der Verwalter den alten Eigentümer sofort rausgelassen. In einem Fall hat er auf 3 Monate Kündigungsfrist bestanden. Man kann ja aus juristischer Sicht auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage argumentieren. Die Beträge sind ja überschaubar.Daher sollte man sich darüber nicht allzu viele Gedanken machen. Auch die meisten Verwalter sehen das pragmatisch und wegen 20 Euro für die 3 Monate wird kaum einer alle juristischen Register ziehen.
  17. Rechtsschutz ist relativ teuer und zumindest bei größerem Bestand nicht sinnvoll. Bei einem kleinen Bestand kann es sinnvoll sein.
  18. ich habe irgendwo gelesen, dass der Negativzins max. so hoch sein wird, wie die Lagerkosten für Bargeld. (einige Banken sollen bereits riesige Bargeldbestände horten) Durch die sukzessive Abschaffung der großen Geldscheine erhöhen sich die Lagerkosten immer mehr Am Schluss wird die Abschaffung des Bargeldes stehen Dann kann der Negativzins noch sehr tief fallen. Daher ist dann jeder vernünftige Anleger/Investor gezwungen andere Anlageklassen zu wählen. Die Bank vergibt dann gern auch Kredite mit Negativ-Zins
  19. weil die Bank sich wiederum mit negativen Zinsen refinanziert, Z.B. Einlagezins -0,5 % // Kreditzins -0,1 % Marge 0,4 %
  20. Interessant... Potsdam hätte danach das gleiche Risiko wie Magdeburg. Bei aller Liebe ist das sicherlich zu hinterfragen Ich verkaufe übrigens demnächst einige Wohnungen in Magdeburg
  21. Ein Freund von mir hat diesen Passus auf dem Maklervertrag einfach durchgestrichen. Der Makler hat nichts dazu gesagt. Letztlich hat jeder von uns 2 ETW von ihm gekauft und alle waren zufrieden.
  22. wenn der Eigenbedarf wegfällt, ist man sogar verpflichtet dies dem Mieter mitzuteilen. Stellt sich sowas später heraus, kann der Mieter Schadenersatz verlangen.
  23. Natürlich gibt es kein Grundrecht auf preiswerte Mieten, aber dass die Geschwindigkeit des Anstiegs der Mieten Gegenreaktionen hervorruft ist nicht verwunderlich. Und der Gegenpart übertreibt natürlich in die andere Richtung. Eine bessere Verhandlungsbasis können sich die Linken ja garnicht schaffen.
  24. Die Osteuropäer arbeiten nicht nur auf dem Bau. Klar... es gibt kaum noch Baustellen ohne polnische AN. Aber z.B im Raum Magdeburg gibt sehr viele einfache Arbeitsplätze die nicht mehr besetzt werden können. Ohne polnische Arbeitskräfte würde z.B. Amazon für sein neues Verteilzentrum garkeine Leute finden. Es entstehen im nächsten Jahr 2200 Arbeitsplätze nahe Magdeburg, davon müssen dann die Hälfte mit Polen besetzt werde, denn es gibt einfach keine anderen Leute mehr. Ähnlich dürfte es auch in anderen Regionen aussehen. Irgendwie müssen die fehlenden dt. Arbeitskräfte ja kompensiert werde. Ich bemerke mehr und mehr, dass man für körperlich schwere bzw. einfache Arbeiten keine Leute mehr findet. Dieser Trend setzt sich sicherlich fort.
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