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JB

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Posts posted by JB


  1. vor 1 Stunde schrieb Ennyone:

    Du meinst über Kunden die Negativzinsen auf Ihre Einlagen zu zahlen haben

    ich habe irgendwo gelesen, dass der Negativzins max. so hoch sein wird, wie die Lagerkosten für Bargeld. (einige Banken sollen bereits riesige Bargeldbestände horten)

    Durch die sukzessive Abschaffung der großen Geldscheine erhöhen sich die Lagerkosten immer mehr

    Am Schluss wird die Abschaffung des Bargeldes stehen

    Dann kann der Negativzins noch sehr tief fallen.

    Daher ist dann jeder vernünftige Anleger/Investor gezwungen andere Anlageklassen zu wählen.

    Die Bank vergibt dann gern auch Kredite mit Negativ-Zins

     


  2. vor 51 Minuten schrieb Peter Kohl:

    Niklas Östberg, CEO von "Delivery Hero" mit Hauptsitz in Berlin: "Nirgendwo anders gibt es diesen Mix aus talentierten Leuten, Internationalität und preiswerten Mieten." - In Berlin sind die Mieten also preiswert - warum soll dann mit der Brechstange gegen angeblich explodierende Mieten vorgegangen werden? Das verstehe ich nicht.

    Natürlich gibt es kein Grundrecht auf preiswerte Mieten, aber dass die Geschwindigkeit des Anstiegs der Mieten Gegenreaktionen hervorruft ist nicht verwunderlich.  Und der Gegenpart übertreibt natürlich in die andere Richtung. Eine bessere Verhandlungsbasis können sich die Linken ja garnicht schaffen.

     

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  3. vor 4 Stunden schrieb Andreas:

    In Berlin gab es genau die gleichen Zustände vor nicht einmal 10 Jahren. In meinem kleinen Haus standen trotz Top-Zustands und fantastischen Wohnungsschnitt 2 von damals 9 Wohnungen leer, in meinem großen Haus betrug der Leerstand sogar 60% bis 70% (1500 qm Leerstand). Solche Häuser gab es insbesondere Anfang des Jahrtausends massenhaft. Damals ist dann auch ein Großteil der Eigentümer pleite gegangen (insbesondere in Berlin....).

    Wir haben m.E. nur deshalb eine aktuell bessere Situation in den meisten Städten Deutschlands, da es in den letzten Jahren eine Massenzuwanderung aus Süd- und Osteuropa und von Asylanten gab. Sobald die nächste Rezession kommt, werden ein Großteil der Süd- und Osteuropäer in ihre Heimatländer zurückkehren. Wenn dann gleichzeitig die Bauprojekte fertig werden wird es m.E. in vielen Städten zu einem deutlichen Anstieg des Leerstands und auch zu einem Rückgang der Mieten kommen (nicht sichtbar im Mietspiegel, wohl aber bei Immobilienscout). Da werden dann etliche Investoren Pleite gehen, wenn sie zu den aktuellen Preisen gekauft haben.....

    Die Osteuropäer arbeiten nicht nur auf dem Bau. Klar... es gibt kaum noch Baustellen ohne polnische AN.

    Aber z.B  im Raum Magdeburg gibt sehr viele einfache Arbeitsplätze die nicht mehr besetzt werden können. Ohne polnische Arbeitskräfte würde z.B. Amazon für sein neues Verteilzentrum garkeine Leute finden. Es entstehen im  nächsten Jahr 2200 Arbeitsplätze nahe Magdeburg, davon müssen dann die Hälfte mit Polen besetzt werde, denn es gibt einfach keine anderen Leute mehr.

    Ähnlich dürfte es auch in anderen Regionen aussehen. Irgendwie müssen die fehlenden dt. Arbeitskräfte ja kompensiert werde. Ich bemerke mehr und mehr, dass man für körperlich schwere bzw. einfache Arbeiten keine Leute mehr findet. Dieser Trend setzt sich sicherlich fort.

     

     


  4. Soeben habe ich innerhalb einer halben Stunde einen Keller beräumt, also den ganzen Plunder vom Keller auf die Straße getragen. Der Mieter hat noch bei den großen Sachen mit angefaßt. Auf den kostenlosen Abholtermin habe ich etwa 3 Wochen gewartet. Sowas ist also keine große Sache und hat außer etwas Zeit nichts gekostet. Ich kippe desöfteren aus den Latschen, wenn Miteigentümer mir berichten wie teuer eine Beräumung war.

     


  5. vor 7 Stunden schrieb enterpreneur:

    In diesem Zusammenhang bietet sich auch eine Frage an diejenigen an, die vor etlichen Jahren einen Bestand zum Faktor 8 aufgebaut haben: Angenommen Ihr hättet bei derselben Objekt- und Lageqaulität einen doppelt so hohen Bestand aufgebaut, jedoch zum Faktor 13, würdet Ihr letztlich noch besser da stehen?

    ehrlich gesagt wundert mich die Frage 

    natürlich wesentlich schlechter

    - doppelte Arbeitsbelastung

    - erheblich höhere Kreditbelastung und dadurch ein vielfach höheres Risiko

     

    Höhere Preise für dieselbe Qualität zu zahlen, um mehr Objekte kaufen zu können, halte ich nicht für sinnvoll. Dann sollte man sich lieber auf die wenigen günstigen beschränken.  

     

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  6. Das die Abschaffung der Steuerfreiheit möglich ist,sieht man an Österreich. Die Steuer beträgt pauschal 30 %. Die Berechnung der Bemessungsgrundlage entspricht in etwa dem deutschen Schema. Es gibt noch Ausnahmen für Altfälle.

    Meines Erachtens gibt es aber ein langfristiges Problem, wenn z.B. Objekte nach 50 Jahren verkauft werden. Dann sind diese komplett abgeschrieben und damit wäre der KP komplett zu besteuern.  Man kann hier etliche Gedankenspiele machen.

    Ich denke auch viele Politiker wären von der Abschaffung betroffen, sodass man sich die Entscheidung nicht so leicht machen wird. 

     

     


  7. Ich habe immer innerhalb von 1-2 Tagen nach Kenntnis der Verkaufsabsicht ein Angebot gemacht, dies allerdings unter Vorbehalt der Detailprüfung und Finanzierungsvorbehalt. Eine Frist habe ich nie gesetzt. Oft habe ich die Angebote auch ohne Besichtigung gemacht. Begründet habe ich mit dem baulichen Zustand und Vergleichspreisen ähnlicher Objekte, die ich früher gekauft hatte. Das hat bis vor 2 Jahren trotz meiner sehr niedriger Angebote meistens funktioniert. 

     

     

     

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  8. Welche Wege nutzt ihr für die Adressermittlung von Mietschuldnern die ihre neue Anschrift nicht mitteilen wollen ? 

    Bei Facebook kann man ja die meisten Personen finden. Allerdings ohne Adressangabe


  9. vor 17 Minuten schrieb Berri:

    Normalerweise wird so versucht an persönliche Daten zu kommen.
    Als nächstes die Telefonnummer,
    dann die Adresse,
    dann die Information über eigene kleine Kinder,
    dann die Entführung,
    dann die Lösegeldforderung.

    Das ist nur ein Horror-Szenario, welches im Cyberraum tagtäglich stattfindet.

    Von daher ist aus meiner Sicht dringend geboten, den Gast-Zugang zu sperren.
    Zumindest für eine gewisse Zeit um potentielle Antworten zu unterbinden.

    Auch wäre eine Anzeige bei der Polizei möglich.

    klingt ja beunruhigend....ist so sicherlich unwahrscheinlich aber man kann da nicht vorsichtig genug sein 


  10. vor 7 Stunden schrieb enterpreneur:

    Ich bewundere ja wirklich diejenigen hier, die einen recht großen Bestand vor etlichen Jahren mit Kaufpreisfaktoren unter 10 aufgebaut haben.
    Einfach alles richtig gemacht und natürlich auch Glück mit dem Timing gehabt.
    Dass die heute nicht mehr/kaum Objekte kaufen ist für mich völlig nachvollziehbar. - Ist ja nicht nötig und wozu Risiken eingehen? Und dazu das schlechte Gefühl, dass sich heutige Investments nicht mit Ihren früheren messen lassen könnten.
    Würde ich ganz genau so machen, heute nicht/kaum neu kaufen.

    Anders sehe ich die Situation für Leute, die mehr oder weniger am Anfang stehen.
    - Soll man denen wirklich raten eine völlig ungewisse Zeitspanne (10 Jahre??) zu warten und nicht zu investieren? Was man sich da alles an Vermögesnaufbau durch Tilgung entgehen lässt...
    - Wie alt ist derjenige dann? Bekommt er später noch genau so einfach einen Kredit wie heute?
    - Hat er später noch Lust, das Thema Immobilien anzugehen?
    - Gibt es bis dahin irgendwelche nicht absehbaren negativen gesetzlichen Änderungen? Verbot von 100% Finanzierungen?? Ich phantasiere nur, aber wir wissen alle, dass die dümmsten Gesetze erlassen werden können.

    Ich gehe jede Wette ein: Derjenige, der jetzt gezielt und überlegt solide Investments macht (z.B. die ein oder andere Wohnung in Essen, ordentliche Lage, gutes Haus, guter Grundriss, etc..) mit "nur" 5% Rendite steht in 10 Jahren besser da als derjenige der zu dem Schluss kommt, dass jetzt einfach nicht gekauft werden sollte.
    Wie gesagt, das ist meine Meinung für Neueinsteiger und Leuten mit sehr wenigen Einheiten.
    Leute, die einen großen Bestand mit durchschnittlichem Faktor 8 oder ähnlichem haben brauchen und sollten nicht so vorgehen.

     

    alles hat seine Zeit.

    Ich denke, vielleicht lassen sich auch mit Käufen in der heutigen Zeit noch ein paar Euro verdienen. Aber man geht dafür wesentlich höhere Risiken bei deutlich kleineren Gewinnchancen ein. Hinzu kommt ja noch der Verwaltungsaufwand pro Wohnung. Der ist bei 5 % Rendite genauso hoch wie bei 20 %. Die eigene Arbeitskraft wird also deutlich geringer vergütet. 

    Insofern ist die Überlegung schon sinnvoll z.B.  in der Softwarebranche aktiv zu werden

     

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  11. vor 6 Minuten schrieb Berri:

     

    Mann, Mann, Mann. Du scheinst ja wirklich keinen Spaß mehr an der Sache zu haben.
    Gott sei Dank ist dein Frust nicht ansteckend.

    Ich kann das gut nachvollziehen.

    Meine Erklärung ist folgende:

    Spass macht doch der Ankauf, die Suche nach Schnäppchen, die Erfolgserlebnisse bei Versteigerungen oder Verhandlungen mit Anlegern und Banken. Der Reiz des Neuen.

    Der Ankauf fällt aber nun komplett weg da die Preise uninteressant sind.

    Was übrig bleibt, ist das zähe Verwaltungsgeschäft. Sind wir doch ehrlich ... für jemanden der früher ein Schnäppchen nach dem anderen gekauft hat ist das doch frustierend.

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  12. vor 28 Minuten schrieb Berri:

    @Fröhn: So geht's natürlich auch. Trotzdem wird ich das mit einer Kaution verrechnen. Der 'Flüchtling' müsste ja dann aktiv werden.

    [mention=286]JB[/mention]: Das glaube ich dir gerne. Trotzdem werde ich jeden neuen Mieter als Vertragspartner auf Augenhöhe behandeln und von einem unproblematischen Verhältnis ausgehen.

    Ich finde, man muss die Seriosität vorleben, auch wenn man es nicht immer zurück bekommt.

    Ich werde mich nicht auf dieselbe Stufe begeben auf welcher die von dir sicher zu recht angesprochenen Klientel steht.

     

     

     

     

    ... ich wünsche Dir die Kraft diesen hohen Anspruch so durchzuhalten

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