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JB

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Everything posted by JB

  1. Ein Freund von mir hat diesen Passus auf dem Maklervertrag einfach durchgestrichen. Der Makler hat nichts dazu gesagt. Letztlich hat jeder von uns 2 ETW von ihm gekauft und alle waren zufrieden.
  2. wenn der Eigenbedarf wegfällt, ist man sogar verpflichtet dies dem Mieter mitzuteilen. Stellt sich sowas später heraus, kann der Mieter Schadenersatz verlangen.
  3. Natürlich gibt es kein Grundrecht auf preiswerte Mieten, aber dass die Geschwindigkeit des Anstiegs der Mieten Gegenreaktionen hervorruft ist nicht verwunderlich. Und der Gegenpart übertreibt natürlich in die andere Richtung. Eine bessere Verhandlungsbasis können sich die Linken ja garnicht schaffen.
  4. Die Osteuropäer arbeiten nicht nur auf dem Bau. Klar... es gibt kaum noch Baustellen ohne polnische AN. Aber z.B im Raum Magdeburg gibt sehr viele einfache Arbeitsplätze die nicht mehr besetzt werden können. Ohne polnische Arbeitskräfte würde z.B. Amazon für sein neues Verteilzentrum garkeine Leute finden. Es entstehen im nächsten Jahr 2200 Arbeitsplätze nahe Magdeburg, davon müssen dann die Hälfte mit Polen besetzt werde, denn es gibt einfach keine anderen Leute mehr. Ähnlich dürfte es auch in anderen Regionen aussehen. Irgendwie müssen die fehlenden dt. Arbeitskräfte ja kompensiert werde. Ich bemerke mehr und mehr, dass man für körperlich schwere bzw. einfache Arbeiten keine Leute mehr findet. Dieser Trend setzt sich sicherlich fort.
  5. also meine Bank hat die AB immer verlangt. Aber manchmal hatte ich keine parat und die Bank hat es dann gut sein lassen. Aber vorhanden sein müßte diese schon, denn ohne kann doch die Teilung garnicht vom Notar beurkundet werden.
  6. ehrlich gesagt wundert mich die Frage natürlich wesentlich schlechter - doppelte Arbeitsbelastung - erheblich höhere Kreditbelastung und dadurch ein vielfach höheres Risiko Höhere Preise für dieselbe Qualität zu zahlen, um mehr Objekte kaufen zu können, halte ich nicht für sinnvoll. Dann sollte man sich lieber auf die wenigen günstigen beschränken.
  7. Das die Abschaffung der Steuerfreiheit möglich ist,sieht man an Österreich. Die Steuer beträgt pauschal 30 %. Die Berechnung der Bemessungsgrundlage entspricht in etwa dem deutschen Schema. Es gibt noch Ausnahmen für Altfälle. Meines Erachtens gibt es aber ein langfristiges Problem, wenn z.B. Objekte nach 50 Jahren verkauft werden. Dann sind diese komplett abgeschrieben und damit wäre der KP komplett zu besteuern. Man kann hier etliche Gedankenspiele machen. Ich denke auch viele Politiker wären von der Abschaffung betroffen, sodass man sich die Entscheidung nicht so leicht machen wird.
  8. im Grundbuchamt sollte diese eigentlich vorliegen. Die Aufteilung müßte doch genehmigt worden sein. Ggf. kann man in der Akte des Gesamtobjektes oder in den Akten anderer Miteigentümer nachschauen.
  9. Ich habe immer innerhalb von 1-2 Tagen nach Kenntnis der Verkaufsabsicht ein Angebot gemacht, dies allerdings unter Vorbehalt der Detailprüfung und Finanzierungsvorbehalt. Eine Frist habe ich nie gesetzt. Oft habe ich die Angebote auch ohne Besichtigung gemacht. Begründet habe ich mit dem baulichen Zustand und Vergleichspreisen ähnlicher Objekte, die ich früher gekauft hatte. Das hat bis vor 2 Jahren trotz meiner sehr niedriger Angebote meistens funktioniert.
  10. JB

    Adresse ermitteln

    ja gut, dass ist der Standardweg aber weder schnell noch billig. Gibt es noch andere Ideen ?
  11. JB

    Adresse ermitteln

    Welche Wege nutzt ihr für die Adressermittlung von Mietschuldnern die ihre neue Anschrift nicht mitteilen wollen ? Bei Facebook kann man ja die meisten Personen finden. Allerdings ohne Adressangabe
  12. klingt ja beunruhigend....ist so sicherlich unwahrscheinlich aber man kann da nicht vorsichtig genug sein
  13. alles hat seine Zeit. Ich denke, vielleicht lassen sich auch mit Käufen in der heutigen Zeit noch ein paar Euro verdienen. Aber man geht dafür wesentlich höhere Risiken bei deutlich kleineren Gewinnchancen ein. Hinzu kommt ja noch der Verwaltungsaufwand pro Wohnung. Der ist bei 5 % Rendite genauso hoch wie bei 20 %. Die eigene Arbeitskraft wird also deutlich geringer vergütet. Insofern ist die Überlegung schon sinnvoll z.B. in der Softwarebranche aktiv zu werden
  14. Ich kann das gut nachvollziehen. Meine Erklärung ist folgende: Spass macht doch der Ankauf, die Suche nach Schnäppchen, die Erfolgserlebnisse bei Versteigerungen oder Verhandlungen mit Anlegern und Banken. Der Reiz des Neuen. Der Ankauf fällt aber nun komplett weg da die Preise uninteressant sind. Was übrig bleibt, ist das zähe Verwaltungsgeschäft. Sind wir doch ehrlich ... für jemanden der früher ein Schnäppchen nach dem anderen gekauft hat ist das doch frustierend.
  15. Das hat mich auch verwundert. Grundvoraussetzung für seinen Start war ja der gute Job. In Top-Lagen ist das Auslagern von Verwaltungstätigkeiten unproblematisch. In einem Mietermarkt, und in diesem ist Herr Raue investiert, verbessert die Selbstverwaltung die Rendite ungemein. Läßt man einen Makler vermieten sind schnell 3 Monate Leerstand möglich. Hinzu kommt die Maklergebühr. Mache ich das selbst, kann ich den Leerstand fast immer aus 1 Monat begrenzen. Der starke Zuzug in Leipzig ist nur möglich gewesen, weil der Leerstand so groß war. Leipzig war vor 10 Jahren ein ausgetrockneter Schwamm der mit extrem billigen und dabei oft qualitativ hervorragend ausgestattenen Wohnungen gelockt hat. Der Markt hat alles aufgesogen was nicht bei 3 auf dem Baum war. Welche andere große und attraktive Stadt wäre denn dazu sonst in der Lage ? Keinesfalls darf man das Umland mit Leipzig gleichsetzen. Die Vermietung ist dort nicht einfach. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit 2 größere ETW in einem Vorort vom Leipzig (20 min Autobahn bis zur Innenstadt) gekauft. Die Altbau-Wohnungen sind wahrscheinlich die schönsten in meinem gesamten Bestand. Die Vermietung war allerdings so zäh, dass ich vorsichtig wäre nochmal in dem gleichem Ort zu investieren.
  16. ich vermute der Gewinn liegt zwischen 500 und 1000 % ?
  17. Übertreibungen (sichtbar auch an den extrem gestiegenen Multiples) rütteln immer auch Glücksritter, Neider und Benachteiligte wach. Die in letzter Zeit extrem starke Aufmerksamkeit insbesondere für den Berliner Markt führt bei den Gegenkräften automatisch zu einer Überreaktion. Aus Sicht eines Politikers oder Mieters ist das für mich durchaus nachvollziehbar. Am Aktienmarkt gibt es z.B. die Möglichkeit der Kursaussetzung. Bei Wiederaufnahme des Handels haben sich die Gemüter dann meistens wieder beruhigt. Egal ob das Gesetz Bestand haben wird, es wird viele Investoren und Spekulanten nachdenklicher machen.
  18. teuer wird es, steht nur die Frage ob die Rest -Eigentümer für 30 % oder 100 % haften
  19. Naja nach Fairness darf man nicht fragen, denn dann müßte der Käufer einer Wohnung oder Einheit die Schulden des Voreigentümers übernehmen... allerdings würde das einen Verkauf erschweren oder gar unmöglich machen. Ich kenne es auch so, dass die WEG erstmal die Ausfälle schluckt und dann irgendwann per SU oder per Entnahme aus der Rücklage ausbucht. Ich bin Eigentümer in einer WEG, in welcher der 70% - Mehrheitseigentümer seine Hausgelder nicht mehr bedient. Bisher sind über 300k offen. Der Entzug des Teileigentums ist beantragt, evtl. geht er auch noch vorher in Insolvenz. Jedenfalls ist die WEG jetzt schon fast handlungsunfähig. Hier ist es natürlich besonders wichtig, dass die Umlage später komplett erfolgen darf.
  20. Die Zweifler und Bedenkenträger kommen nicht weiter. Und schon garnicht in diesem Bereich. Natürlich muss man vorsichtig kalkulieren und Risiken einpreisen. Und ja ... es gibt viel Betrug oder zumindest grenzwertiges Handeln im Bereich Handwerker und Hausverwaltungen. Wenn man die Zeit hat, sollte man den Leuten so gut wie möglich auf die Finger schauen. Ich lege in Belegprüfungen ständig die Finger in die Wunde. Das lässt die Hausverwaltung dann zumindest vorsichtiger agieren. Aber letztlich muss man es eben doch einpreisen.
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