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  1. Ich bin ein großer Freund von Aktien, insbesondere von sogenannten "Dividendenaristokraten". Das sind Aktien, die seit vielen Jahren Ihre Dividenden gezahlt und regelmäßig erhöht haben. In den USA sind das z.B. Unternehmen wie Coca-Cola und Procter & Gamble. Häufig stellen diese Unternehmen Konsumgüter oder Lebensmittel her. Das sind Waren, die auch in Krisen immer wieder nachgefragt werden.Die Geschäftsmodelle sind relativ sicher und z.B. US-Aktien zahlen häufig eine Quartalsdividende, d.h. man kann sich hier auch einen regelmäßigen Cashflow aufbauen. Aktien sind Sachwerte, was in der heutigen Zeit der großen Schuldenberge und der expansiven Geldpolitik eine gewisse Sicherheit gibt. Die Besteuerung ist auch moderat, 25 % plus Soli und ggfs. Kirchensteuer, d.h im Extremfall rd. 28%. In Deutschland sind z.B.: BASF und die Münchner Rück gute Dividendenzahler. Meiner Meinung nach kommt es bei Aktien immer - wie bei Immobilien - auf die Auswahl an. Ein Kauf von Dividendenaristokraten ist eher ein Investment und weniger spekulativ. Warren Buffett ist hierfür sicherlich ein gutes Beispiel. Spannend ist hier nicht die Einstiegsdividende, die in der Regel bei 2-3 % liegt (auch schon besser als ein Sparbuch), sondern die zu erwartende Steigerung. Vom Trading, also dem Kauf und Verkauf von Aktien, Zertifikaten oder CFDs vor einem meist kurzfristigen Zeithorizont, halte ich persönlich nichts. Hier muss man gegen die Gebühren und Spreads antraden. Hut ab vor jedem, der dies langfristig mit Erfolg kann. Mir ist es nicht gelungen, ich lasse davon die Finger und bleibe bei den relativ langweiligen Dividendenaristokraten. Das bedeutet aber nicht, dass ich nichts von Immobilien halte. Sie haben ihre Vorteile. Aktien sind gut für die Anlage von Eigenkapital, Immobilien haben den Vorteil, dass man sehr leicht Fremdkapital aufnehmen kann. Bei Aktien ist das kaum möglich. Auch sind die Zinssätze dort schlechter. Immobilien kann ich nach spätestens 10 Jahren verkaufen, ohne eine Spekulationssteuer zu zahlen. Bei Aktien gibt es dort keine Frist, d.h. ich komme niemals um die Steuer herum. Kaufe ich heute eine Aktie von Coca-Cola zu 40 Euro, kann ich kurz darauf feststellen, dass der Preis gestiegen oder gefallen ist. Steht die Aktie am nächsten Tag bei 38 Euro, kann ich mich ärgern. Ich habe die Chance, mein Investment regelmäßig zu prüfen. Das kann ein Fluch sein. Kaufe ich dagegen eine Immobilie, bleibt mir der tägliche Preisvergleich erspart. Ich erfahre nicht jeden Tag, ob meine Immobilie nun mehr oder weniger wert ist. Dafür sind die Nebenkosten bei Immobilien erheblich. Je nach Bundesland und Makler können schnell 10 % und mehr erreicht sein.Dagegen sind Aktien schnell und billig zu handeln. Mein Fazit: Es gibt keine universelle Antwort. Aktien sind tendenziell eher fürs Eigenkapital geeignet. Immobilien sind eher für den Einsatz von Fremdkapital. Beide sind bei richtiger Auswahl als Investment in Sachwerte insbesondere vor dem Hintergrund der derzeitigen Schuldenkrise und der expansiven Geldpolitik eine gute Anlage. Ich denke, die Mischung macht es.
  2. Danke für die Antwort. Vielleicht war der Frage etwas naiv, aber ich habe es ja auch bewusst offen formuliert. Sicherlich ist Frankfurt kein Entwicklungsland, aber ob es zu der erhöhten Nachfrage kommt, wird ja von der Entscheidung in GB abhängen. Die Höhe des Leerstand mit 2 Mio qm war mir so nicht bewusst. Respekt, wer so was mal eben aus dem Ärmel zieht.
  3. In wenigen Stunden sind wir schlauer. Ich habe mit dem Frankfurter Gewerbeimmobilienmarkt (leider) nichts zu tun. Aber: Was passiert beim Brexit ? Erwarten wir nicht, dass viele Banken und Finanzdienstleister von London nach Frankfurt kommen? Die Nachfrage nach Büroimmobilien wird steigen, Plant ihr dort dann Investments ?
  4. Völlig richtig Rene, das Zauberwort lautet: Gleitender Neuwert mit Unterversicherungsverzicht. Bedeutet dann, dass die Immobilie so aufgebaut werden muss, wie sie war, zuzüglich möglicherweise erhöhtem Aufwand durch z.B.: neue Vorschriften im Baurecht (Dämmung etc.). Bei wahrheitsgemäßen Angaben im Antrag durch den Versicherungsnehmer hat die Versicherung dann das Risiko. Im Zweifel kann - und das sage ich als nebenberuflicher Einfirmenvertreter ganz offen - auch der von 0711 erwähnte gute Versicherungsmakler helfen. Der Makler hat normalerweise mehrere Unternehmen, für die er Verträge vermittelt. Er sollte den Überblick haben, welches Unternehmen besonders kritisch bei der Risikoprüfung ist. Wenn er seriös arbeitet, sollte er den Vertrag mit dem besten Preis / Leistungsverhältnis heraussuchen. Da, wie Rene festgestellt hat, die Selbstbeteiligung im Schadenfall nicht auf die Mieter umgelegt werden kann, der Beitrag aber schon, sollte man wohl auf eine Selbstbeteiligung verzichten. Ich würde mir auch vom Makler immer Vorschläge machen lassen, um dann selbst zu entscheiden. Mit Vollmachten wäre ich sehr vorsichtig. Sollte dem Makler dann nämlich ein Missgeschick passieren, steht man im Extremfall ohne Versicherungsschutz da. Zwar muss der Makler für derartige Fälle eine Haftpflichtversicherung haben, aber auf den Stress kann man doch gut verzichten.
  5. Moin Moin aus Norddeutschland, ich bin absolut neu hier und habe bislang keine Immobilie als Kapitalanlage erworben. Ich bin Beamter und arbeite nebenberuflich als Vertrauensmann der HUK-Coburg. Deshalb kann ich hier vielleicht mit einigen grundsätzlichen Infos helfen. Die HUK-Coburg ist ursprünglich (historisch) ein Versicherungsverein aus Lehrern und Pastoren, also nur für den öffentlichen Dienst. Sie hat sich mit der HUK Coburg Allgemeinen vor etlichen Jahren für alle Kunden geöffnet. Aber es gibt für Angehörige des öffentlichen Dienstes Sonderkonditionen (ca. 20 % günstiger). Das machen viele andere Versicherungen auch. Bei den Wohngebäudeversicherungen gibt es seit einiger Zeit (bei anderen Versicherungen auch ) relativ viele Schäden mit alten Häusern im Bereich des sog. Leitungswasserrisikos, undichte Wasserleitungen. Irgendwann wird eine Leitung einfach mal undicht. Versicherungen neigen deshalb dazu, ältere Verträge bei passender Gelegenheit umzustellen. Häufig bekommt man dann auch die aktuellen Bedingungen und eben das aktuelle, höhere Tarifwerk. Kritische Grenze sind hier derzeit 30 Jahre. Auch kann es passieren, dass seitens der Versicherungen Selbstbeteiligungen vereinbart werden. Ob das für einen Immobilieninvestor gut ist, weiß ich nicht. Im Zweifel dürfte die Selbstbeteiligung nicht umlagefähig sein. Ich vermute mal, dass man als Vermieter gehalten ist, eine günstige Versicherung zu suchen. Ich würde also mehrere Angebote einholen. Bei der Aktualisierung von älteren Verträgen auf neue Bedingungen liegt häufig auch ein Merkblatt bei, in dem die wichtigsten Änderungen gegenübergestellt sind. Häufig sind das "Randbereiche" wie z.B. die Beseitigung von Bäumen auf dem Grundstück nach einem Sturm.Auch wenn es langweilig ist: Bitte einmal durchlesen. Bei der Antragsaufnahme wird bei der HUK-Coburg nach dem Alter der Immobilie gefragt. Ist die Immobilie älter als 30 Jahre, gibt es einen Extrafragebogen, in dem dann nach dem Stand der Renovierungen, z.B. Elektro, Wasserleitungen gefragt wird. Hier bitte unbedingt wahrheitsgemäße Angaben machen. Ansonsten kann es im Schadensfall Ärger geben (vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung). Sind die Wasserleitungen noch 30 Jahre ohne Renovierung kann es passieren, dass ein Angebot mit Selbstbeteiligung erfolgt. Euch viel Erfolg Nordinvestor
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