HenKo

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Alle erstellten Inhalte von HenKo

  1. https://www.bundestag.de/presse/hib/-/565622 Bestellerprinzip bei Immobilienkauf Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen/Antrag - 01.08.2018 (hib 562/2018) Berlin: (hib/PEZ) Makler sollen nach Ansicht der Fraktion Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen von dem bezahlt werden, der bestellt. In einem Antrag (19/3554) fordern die Abgeordneten, dieses Bestellerprinzip auf den Immobilienkauf auszuweiten. Bislang gilt es für Vermietungen. Außerdem solle die Maklercourtage bei der Transaktion von Wohnimmobilien gesetzlich auf zwei Prozent inklusive Mehrwertsteuer begrenzt werden. Die Maklercourtage in Deutschland liege deutlich über dem europäischen Niveau, heißt es zur Begründung. Anders als bei der Mietwohnungsvermittlung fehlten beim Kauf Regulierungen.
  2. Scholz erwägt Abschaffung der Umlagefähigkeit Die Grundsteuer kann von Vermietern auf die Mieter in Form von Nebenkosten umgelegt werden. Sollte das neue Grundsteuer-Gesetz diese Möglichkeit nicht vorsehen, blieben Vermieter auf der Steuer sitzen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Bemessung der Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt hat, steht die Bundesregierung in der Pflicht, bis spätestens Ende 2019 ein neues Gesetz vorzulegen. Grund für das Urteil ist eine massive Ungleichbehandlung von Grundstückseigentümern bei der Bewertung von Grundvermögen. Es gilt als nahezu sicher, dass die Steuerbelastung für Grundstücke in Ballungsgebieten nach der Reform höher ausfallen wird – und zwar unabhängig davon, nach welchem Modell die Steuer in Zukunft berechnet wird. Fachleute sprechen von einer Steuererhöhung von zum Teil mehreren hundert Prozent. Die Steuer wird in der Regel von denen bezahlt, die eine Immobilie bewohnen und nicht jenen, die sie besitzen. Vermieter legen sie In Form von Nebenkosten auf ihre Mieter um. Bei einer Erhöhung der Grundsteuer erhöhte sich also auch die Mietenbelastung. Die Grundsteuerreform würde so gerade die Mieter in Großstädten treffen, deren Situation in den letzten Jahren ohnehin zum Politikum geworden ist. Die Bundesregierung befindet sich durch die dringend notwendige Reform in folgender paradoxer Lage: Auf der einen Seite versucht sie, mit Instrumenten wie der Mietpreisbremse bezahlbaren Wohnraum in Städten zu erhalten, auf der anderen Seite muss aber davon ausgegangen werden, dass gerade beliebte Wohnlagen in Großstädten in Zukunft deutlich höher besteuert werden. Es sind wohl diese Überlegungen, die Finanzminister Olaf Scholz nun verlauten ließen, man werde die Umlagefähigkeit der Grundsteuer im Zuge der Reform möglicherweise kappen oder vollständig abschaffen. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor, die RP Online vorliegt. Sollte es tatsächlich dazu kommen, blieben Vermieter in Zukunft auf der Steuer sitzen – vor allem private Vermieter, die nur wenige Wohnungen besitzen, kann diese zusätzliche Belastung hart treffen. Markus Herband von der FDP kritisiert außerdem, dass ein solcher Schritt „keinen Investitionsanreiz zur Schaffung neuen Wohnraums durch private Investoren“ darstelle. Quelle: https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/news/2018/8/scholz-erwaegt-umlagefaehigkeit-der-grundsteuer-zu-kappen.html?utm_medium=email&utm_source=news&utm_campaign=owner_KW32&utm_content=owner_content_buttonR1T3&PID=&CCWID=001.67507267#1
  3. HenKo

    Faktor

    Der "klassische", von Maklern benutzte Faktor ist in den allermeisten Fällen Kaufpreis/NKM p.a. Einige Makler gehen sogar soweit und "berechnen" daraus die "Rendite", in dem sie einfach den Wert umkehren und in % ausdrücken. Das ist natürlich kompletter Schwachsinn und hat mit wirklicher Rendite gar nichts zu tun, wie auch überhaupt dieser Faktor eine extrem limitierte Aussagekraft hat, da er sämtliche relevanten Kosten vernachlässigt. Deswegen wird er ja gerade so gerne von den Maklern benutzt, weil die angebliche "Rendite" dabei stets viel besser aussieht als in Wirklichkeit. Ganz nutzlos ist dieser Faktor aber nicht. Man kann ihn z. B. nutzen, um im Vorfeld Objekte zu filtern, die sich auf gar keinen Fall (d. h. unabhängig von den Neben-, Sanierungs-, und Betriebskosten) rentieren würden. Für eine ernsthafte Renditeberechnung muss man dann natürlich alle übrigen Kosten hinzuziehen.
  4. HenKo

    Bochum, Dortmund, Essen

    Für die Statistik-Liebhaber, Zahlenmaterial zu jedem Stadtteil in Essen: https://www.essen.de/rathaus/statistik/statistik_ein_blick_auf_stadtteile.de.jsp
  5. HenKo

    Koalitionsvertrag ab wann rechtskräftig ?

    100% Zustimmung. Das hieße aber die Realitäten auszusprechen und auf Praktiker hören. Da ist es einfacher, Symbolpolitik zu betreiben, Investoren zu verteufeln und Rendite zum Unwort zu machen.
  6. HenKo

    Wohnfläche im Kaufvertrag - üblich oder nicht?

    Genau - und, wie immer, auch auf den einzelnen Menschen! Mir persönlich wäre eine mathematische Abweichung von ein paar % auch völlig egal, wenn der Rest OK ist. Aber es gibt bestimmt genug Zeitgenossen, die, vor allem, wenn es auch sonst im Mietverhältnis kriselt, mit dem Geodreieck ankommen . Bei meiner Maisonette-Whg z. B. habe ich daher auch Mietvertrag ohne Flächenangabe verwendet, und den Leuten bereits bei der Besichtigung gesagt, dass ich nicht die Fläche bis auf den letzten m² garantieren werde. Wer da schon zuckt, an den muss ich ja nicht vermieten .
  7. HenKo

    Wohnfläche im Kaufvertrag - üblich oder nicht?

    Auch der vom Verkäufer verwendete Mietvertrag ohne Flächenangabe zeigt, dass dieser die Diskussion eher scheut. Das muss aber nicht heißen, dass es große Abweichungen gibt, sondern eher, dass er keine Lust hat auf einen Mieter (und jetzt auch Käufer) der eine Diskussion um den letzten halben m² aufmacht.
  8. HenKo

    "Grundsteuer: Verfassungsgericht fordert Reform bis Ende 2019"

    Interessante Überlegungen zur Grundsteuer und ihrer (fehlenden?) Legitimation http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuern-sparen/wie-gerecht-sind-steuern-auf-grundbesitz-15542589.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0
  9. HenKo

    "Die Preiskorrektur wird kommen"

    Danke Arnd! Hierzu auch eine kleine Diskussion: https://www.capital.de/immobilien/immobilienmarkt-wir-haben-eine-blase-welche-blase
  10. HenKo

    "Grundsteuer: Verfassungsgericht fordert Reform bis Ende 2019"

    Hier ein vernünftiger Artikel contra wertbasierte und pro flächenbasierte Grundsteuer http://www.handelsblatt.com/my/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-von-clemens-fuest-so-sollte-die-grundsteuer-kuenftig-berechnet-werden/21157758.html
  11. HenKo

    "Grundsteuer: Verfassungsgericht fordert Reform bis Ende 2019"

    Das war auch mein erster Gedanke. Auch wenn man noch nicht über die Ausgestaltung der neuen Grundsteuer weiß, eines ist klar: Es wird Verlierer geben und es müssten logischerweise gerade die Besitzer der wertvollsten Immos am meisten zur Kasse gebeten werden. Da stellt sich schon die Frage, ob dies ein Game-Changer für ganze Standorte sein kann. Wenn ich jedenfalls 115% auf Kante zum 35-fachen in einer Premium-Lage finanziert hätte, würde ich mir spätestens jetzt leichte Sorgen machen....
  12. HenKo

    Erhebung einer Sonderumlage bei Eigentümerwechsel

    Der Übergang des Besitzes und damit auch der Lasten sollte eigentlich im Kaufvertrag eindeutig geregelt sein. Üblicherweise steht darin so etwas wie "Der mittelbare Besitz und die Gefahr, die Nutzungen und Lasten gehen mit dem 30.06.2018 auf den Käufer über, frühestens aber mit der vollständigen Zahlung des Kaufpreises. Ab dem Zeitpunkt des Besitzüberganges hat der Käufer alle anfallenden Lasten zu tragen, insbesondere Wohngeld, die Verwalterkosten, die Grundsteuer usw." In diesem Fall müsste n. m. E. der Käufer am 01.07.2018 die Sonderumlage tragen.
  13. HenKo

    Beirat verlangt Meisterabnahme (Elektrik)

    https://www.sanier.de/elektroinstallation/elektroinstallation-haftung https://www.frag-einen-anwalt.de/Elektriker-ohne-meister--f26391.html Die Infos legen nahe, dass reine Eigenleistung ohne Meisterbetrieb nicht funktioniert.
  14. HenKo

    Kein Kontakt zum Mieter

    Dann kann sie doch einen kleinen Barren springen lassen, so als Anzahlung...
  15. HenKo

    Stammtisch Stadt "Essen"

    Genau! Wenn man wie ein Chirurg operieren kann, weil man sich bestens auskennt, kann man wohl überall Geld machen. Wobei ich dir Recht gebe, Mülheim ist schon echt teuer, wenn man auf Rendite schaut, ich finde hier auch nix mehr.
  16. HenKo

    Stammtisch Stadt "Essen"

    Das sehe ich auch so, Mülheim hat viele sehr anständige Gegenden: Speldorf, Holthausen, Manden, Saarn sind in großen Teilen top, Heißen und Broich OK bis gut - die Stadtgrenze ist eh nur theoretisch, man kann ohne Weiteres z. B. in Essen oder Duisburg arbeiten, genauso Düsseldorf etc. - die nächste Autobahn ist in der Regel nicht weit. Wer keinen Bock auf Großstadt hat, es eher relaxter bis "langweiliger" mag, kommt im Mülheim gut zurecht.
  17. HenKo

    Stammtisch Stadt "Essen"

    Das stimmt, aber wenn du um 21 durch das Forum läufst, ist es zwar leer, aber an den Ecken stehen sie trotzdem rum. Das muss man sich nicht antun. Und wenn man so argumentieren muss, dann stimmt was nicht...
  18. HenKo

    Stammtisch Stadt "Essen"

    Forum Tower kenne ich - Hießen früher "IDUNA Hochhäuser", waren in den 70ern als Vorzeigeobjekt gedacht worden, von 4 Hochhäusern haben sich gerade mal für eines genug Privatkäufer gefunden, die übrigen drei gingen an den Sozialen Wohnungsbau, das Image und Klientel ist bis heute entsprechend geblieben. Die Wohnungen selbst sind gar nicht mal so schlecht, immerhin sind die Wände dick, aber wie gesagt, die Nebenkosten sind hoch (einige Häuser haben überflüssigerweise Saunen unterm Dach, dazu mehrere Aufzüge, die gerne mal kaputtgehen, Ratten und Kakerlaken, vermüllte Keller etc.), Mehr als 200 Wohnungen pro Haus. Und die Gegend ist halt übelst (Nähe Bahnhof mit entsprechendem Volk, da will man wirklich nicht vor die Haustür gehen, wenn es nicht sein muss). Die Dinger kommt man immer wieder nachgeschmissen. Ich meine auch, Finger weg.
  19. HenKo

    „Lasst die Finger davon“

    Wie man an der Preisentwicklung des gesamten Marktes sieht.
  20. HenKo

    30-fache Grundsteuer-Erhöhung?

    Heute im Focus-Online: Neue Formel: Immobilieneigentümern droht 30-fache Grundsteuer-Erhöhung https://www.focus.de/immobilien/mieten/mieten-explosion-wegen-grundsteuerreform-laut-berechnungen-droht-vielen-immobilieneigentuemern-30-fache-belastung_id_8228390.html Hmmm... das kann doch so nicht stimmen, oder? Da haben die Schreiberlinge vom Focus im Panik-Modus ganze Arbeit geleistet....
  21. HenKo

    Anlegen der Kaution

    Da du gesetzlich verpflichtet bist, die Mietkaution von Deinem Vermögen zu trennen, sind die Möglichkeiten beschränkt, weil die Kaution auf ein Treuhandkonto gehört. Ich nutze hier das gute alte Mietkautionssparbuch der Sparkasse. Bei der Höhe einer üblichen Mietkaution und der heutigen Zinsen ist sind Zinserträge, glaube ich, eh kein Thema, über das man sich den Kopf zerbrechen sollte.
  22. Absolutes K.O. Kriterium hierfür ist, wie von @Andreas erwähnt, der 2te Rettungsweg, und hierfür gibt es spezifische Vorgaben an Größe von Dachfenster, Zugang zum selbigen etc. ansonsten könnte es sein, dass Du einen Mieter mit einkaufst, dessen Wohnung gegen Brandschutzbestimmungen/Bauordnung verstößt - das muss man sich nicht unbedingt geben...
  23. HenKo

    ETW gefunden. Einige Fragen vor dem OK

    Ich glaube, das ist das Problem. Anstatt eines klaren Plans steht das Gefühl, was machen zu MÜSSEN im Vordergrund... ist wie beim Neuen Markt damals... Hope is not a plan
  24. das würde ich nicht von mir behaupten, mir fehlt im Immobereich noch das Detailwissen und die Erfahrung. Das meinte immovest, glaube ich
  25. Das stimmt, wenngleich in diesem konkreten Fall vorstellbar ist, dass die Umwandlung einer Kinderbetreuung mit zugehörigem Lärm etc. in eine ruhige Wohnung den übrigen Eigentümern möglicherweise entgegenkommt.