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HenKo

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  1. Das ist ja wirklich eine gute Frage. Habe bisher auch einfach bezahlt, wurde aber durch deine Frage neugierig und fand auf Anhieb das hier: https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/kosten-der-verwalterzustimmung-wer-muss-am-ende-zahlen_idesk_PI17574_HI2634967.html "Im günstigsten Fall haben die Wohnungseigentümer bereits durch Vereinbarung das Honorar für die Veräußerungszustimmung auf den Veräußerer abgewälzt. Ferner besteht die Möglichkeit nach § 21 Abs. 7 WEG eine entsprechende Kostentragungspflicht des Veräußerers durch Mehrheitsbeschluss herbeizuführen. Fehlt es an einer Regelung und wird das Sonderhonorar mehrheitlich von der Gemeinschaft beschlossen, ist dieses stets von der Gemeinschaft und nicht vom Veräußerer – geschweige denn vom Erwerber – zu begleichen! Der Erwerber könnte sich lediglich individualvertraglich gegenüber dem Veräußerer zur Kostenübernahme verpflichten." Soweit die Theorie. In der Praxis wird man sich wohl überlegen ob man wegen 200 Euro direkt schlechte Stimmung in der WEG haben will
  2. https://ikb-law.blog/2019/10/31/aktuelle-antraege-zum-miet-und-immobilienrecht-im-bundestag-und-bundesrat/
  3. Genau, die Voraussagerei der "Experten" hat ja bisher auch so gut geklappt...z. B. bei der Finanzkrise Kann @Stefan-RheinMain nur zustimmen: Taleb ist womöglich der relevanteste Denker unserer Zeit und sowieso Pflicht alle, die ein Verständnis für das Risiko in der echten (nicht akademischen) Welt entwickeln wollen.
  4. Linke Spinnerei halt - wird so in der Realität eh nicht kommen: https://ikb-law.blog/2019/08/25/berliner-mietendeckel-kein-problem/ Das eigentlich schlimme ist die zunehmend investorenfeindliche, populistische Grundstimmung, die sich in Berlin und Deutschland breitmacht, befeuert von roten Spinnern wie Kippling und nun auch der untergehenden SPD.
  5. Was steht denn im Mietvertrag? Sind beide Namen aufgeführt? Wenn nur die Frau im Mietvertrag steht, denke ich auch, dass Du eher gute Karten hast. https://www.haufe.de/recht/deutsches-anwalt-office-premium/ehegatten-als-mieter_idesk_PI17574_HI923294.html
  6. Zum Thema Brandschutz und Bestandsschutz kopiere ich mich mal aus einem früheren Thread. Das Thema ist jedenfalls tricky: https://www.noerr.com/de/newsroom/News/Bestandsschutz%20und%20Brandschutz.aspx Einige Auszüge: Die Grundsätze zum Bestandsschutz baulicher Anlagen gilt beim Brandschutz nur mit Einschränkungen, da die Behörde sowohl bei baulichen Veränderungen als auch anlässlich einer Feuerbeschau Anpassungen verlangen kann. Zum anderen sehen Regelungen einiger Bundesländer vor, dass die Behörde jederzeit [!!!] eine Anpassung bestehender baulicher Anlagen verlangen kann (z.B. § 76 Abs. 1 LBO BW, § 85 Abs. 2 BauO Bln, § 87 Abs. 1 BauO NRW). Voraussetzung dafür sind, dass zum einen die materiell rechtlichen Anforderungen der Bauordnung oder Vorschriften, die auf ihrer Grundlage erlassen wurden, erhöht wurden. Nicht ausreichend ist die Änderung von Verwaltungsvorschriften oder technischen Regeln (Boeddinghaus/Hahn/Schulte/Radeisen, BauO NRW, 52. AL, 2005, § 87 Rn. 17; Domning/Möller/Bebensee BauO SH, 3. Aufl., 15. Lfg., 2013, § 60 Rn. 4 f.) Ferner muss eine konkrete Gefahr für Leib und Leben vorliegen (OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss v. 27.04.2007 – 2 S 21/07 = BeckRS 2007, 23719; PdK NRW, 2013, Erläuterungen zu § 87 BauO NRW; ; a.A. OVG Münster, BeckRS 2013, 51983, das keine konkrete Gefahr voraussetzt, sondern nur, dass ein Schadenseintritt nicht ganz unwahrscheinlich ist). Diese ist in jedem Einzelfall gesondert festzustellen und nicht gleichzusetzen mit dem polizeirechtlichen Begriff der konkreten Gefahr. An die Wahrscheinlichkeit des Schadenseintritts sind aufgrund der hohen Rechtsgüter Leib und Leben sowie der Unvorhersehbarkeit eines Brandes (z.B. durch Brandstiftung) keine erhöhten Anforderungen zu stellen. Vielmehr ist eine erhebliche Gefahrensituation für den Falle eines Brandes ausreichend, die durch eine fachkundige brandschutztechnische Bewertung im Einzelfall zu ermitteln ist. Eine Ermessensreduzierung auf null auf Seiten der Behörde und damit eine Handlungspflicht des Eigentümers liegt jedoch in der Regel vor, wenn die Mängel so erheblich sind, dass eine konkrete und erhebliche Gefahr für Leib und Leben droht. Dies festzustellen ist wiederum eine Frage des Einzelfalls. Insbesondere in Hinblick auf Brandschutzvorrichtungen nimmt die Rechtsprechung jedoch häufig eine solche konkrete Gefährdungslage an (z.B. Fehlen eines zweiten Rettungsweges OVG Münster, NVwZ-RR 2006,10; OVG Bremen NVwZ-RR 2005, 314; Pflicht zur Einrichtung eines Sicherheitstreppenraumes VG Köln BeckRS 2009, 32382). Eine Baugenehmigung und ein Nichteinschreiten der Behörde allein schützt den Eigentümer nicht vor strafrechtlichen und zivilrechtlichen Konsequenzen, wenn er positive Kenntnis von einem Mangel in brandschutzrechtlicher Hinsicht hatte oder haben musste. Daneben müssen auch Gesichtspunkte des Versicherungsschutzes des Gebäudes bzw. etwaiger Regressmöglichkeiten des Versicherer im Falle der Regulierung des Schadens bedacht werden. Der Eigentümer kann sich nicht unbegrenzt auf eine vorhandene Baugenehmigung oder das Ausbleiben behördlicher Bescheide verlassen. Gerade in Hinblick auf Brandschutzvorrichtungen ist der Bestandsschutz schon von Gesetzes wegen durchbrechbar. Und auch ohne ein behördliches Einschreiten ist der Eigentümer gut beraten, vor etwaigen Brandschutzmängeln nicht die Augen zu verschließen, sondern im Einzelfall auch von sich aus Nachbesserungen vorzunehmen, um mögliche Haftungsrisiken zu entgehen.
  7. Die Fläche unter 1m zählt nicht. Ob Du dort Schränke, Bücher, oder deine Frau aufbewahrst ist egal 😎. Bei Wohnungen mit Schrägen (und auch allgemein) würde ich auf Angabe der Wohnfläche im Mietvertrag verzichten.
  8. FAZ heute, basierend auf noch unveröffentlichter Empirica-Studie: Die Mieten wachsen nicht in den Himmel · VON JULIA LÖHR, BERLIN Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ sind in etlichen deutschen Städten Demonstrationen geplant. Doch die Lage scheint sich etwas zu entspannen. Eine neue Studie zeigt nämlich: Die Mieten könnten bald sogar sinken. Am kommenden Samstag ist es so weit: Dann werden viele Mieter aufbegehren. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ sind in etlichen deutschen Städten Demonstrationen geplant. Am selben Tag beginnt in Berlin die Initiative „Deutsche Wohnen enteignen“ damit, Unterschriften für ein Volksbegehren zu sammeln, um große private Wohnungsunternehmen zu enteignen. Doch kennt der von den Initiatoren beschworene „Mietenwahnsinn“ wirklich kein Ende? Eine bislang unveröffentlichte Studie des Analysehauses Empirica zeichnet ein anderes Bild. Demnach geht die Phase steigender Mieten und Immobilienpreise in Deutschland langsam aber sicher zu Ende. In vier Jahren dürften Angebot und Nachfrage nach Wohnungen in etwa ausgeglichen sein – selbst in den sieben größten deutschen Städten, in denen Wohnungen heute besonders knapp sind, prognostizieren die Wirtschaftsforscher. Ihre Analyse ist auch deshalb brisant, weil Empirica-Vorstand Harald Simons im Rat der Immobilienweisen sitzt, der die Bundesregierung in der Wohnungspolitik berät. Die Forscher speisen ihren Optimismus aus der Analyse der Bevölkerungsprognosen der 16 Bundesländer, der Baugenehmigungen und der bisherigen Fertigstellungszahlen. Während die Zahl der neugebauten Wohnungen in Deutschland von 159000 Wohnungen im Jahr 2009 auf knapp 300000 in 2018 gestiegen sei, sinke die Zuwanderung und damit auch der Bedarf. Der Studie zufolge sind in den Top-7-Städten – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart – in den vergangenen vier Jahren im Schnitt 25000 Wohnungen im Jahr entstanden. In ganz Deutschland würden 50000 Wohnungen fehlen Benötigt worden wären aber 51000 weitere jährlich. In den kommenden vier Jahren wird sich diese Lücke laut der Prognose nahezu schließen: Im Schnitt werden dann 41000 Wohnungen im Jahr entstehen, damit würde die sogenannte Fertigstellungslücke auf nur noch 7000 Wohnungen schrumpfen. In ganz Deutschland würden dann noch 50000 Wohnungen fehlen. Diese Zahlen seien noch vorsichtig gerechnet, betont Studienautor Reiner Braun, stellvertretender Vorsitzender von Empirica. Denn bei der Berechnung sei er lediglich davon ausgegangen, dass die Fertigstellungszahlen auf dem Niveau der vergangenen Jahre verharren. Wahrscheinlicher sei aber, dass diese stiegen. Braun hält es für nicht ausgeschlossen, dass es in einigen Jahren sogar ein Überangebot an Wohnungen und damit die Tendenz zu sinkenden Mieten geben könnte. „Bislang war es immer so, dass am Ende eines Immobilienzyklus’ zu viel gebaut wurde“, sagt er. „Ich bin guter Hoffnung, dass wir so viel bauen, dass die Mieten zumindest leicht nachgeben.“ So sei es schon nach dem Bauboom Ende der neunziger Jahre in vielen deutschen Städten gewesen. Unter den großen Städten wird Brauns Erwartung nach Berlin diejenige sein, in der die Nachfrage nach Wohnungen wohl auch in Zukunft noch größer als das Angebot bleiben wird. Für Frankfurt ist er am zuversichtlichsten. Sollten nicht weitaus mehr Brexit-Banker kommen als erwartet, könnte dort der Neubau die zusätzliche Nachfrage bald decken. Falls die Mieten tatsächlich sinken sollten, rechnet der Forscher allerdings nur mit kleineren Beträgen von 50 Cent je Quadratmeter kalt. „Für mehr würden wir erhebliche Kostensenkungen beim Bauen brauchen.“
  9. Wie Kalle oben sagte. Solltest du dennoch keinen historischen Grundsteuerbescheid vom Vorbesitzer erhalten, würde ich im Mietvertrag unter dem Punkt Nebenkosten einfach "Grundsteuer gemäß Grundsteuerbescheid" eintragen und vorerst eine plausible Vorauszahlung ansetzen, evtl. mit dem Zusatz "wird nach Erhalt der Grundsteuerbescheides angepasst". Nach der ersten NK-Abrechnung kannst die ja dann präzise in die NK aufnehmen.
  10. Du meinst sicher Grundsteuer und nicht Grunderwerbsteuer? Die Grundsteuer ist Teil der Nebenkosten und wird im Rahmen der NK-Abrechnung ausgewiesen, am Besten mit Kopie des Grundsteuerbescheids, der dir vorliegt.
  11. Wenn in der TE nichts zu den Fenstern steht, sind sie zwingend Gemeinschaftseigentum, eine Abweichung hiervon kann nur im Einzelfall vorgenommen werden, und nicht nach dem Motto, "jeder zahlt für sich und macht was er will, solange es passt". Hier mal ein Artikel hierzu: https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/news/2018/7/weg-beschluss-notwendig-um-fenster-auszuwechseln.html?utm_medium=email&utm_source=news&utm_campaign=owner_KW10&utm_content=valuation_content_buttonR3T1 Schlüsselaussagen: Ohne WEG-Beschluss läuft nichts. So dürfen Eigentümer nicht eigenmächtig von Kipp- zu Drehfenstern wechseln oder Außenjalousien einbauen. Denn Außenfenster zählen zwingend zum Gemeinschaftseigentum. Für den Einzelfall ist auch eine von den gesetzlichen Vorgaben abweichende Regelung per Beschluss mit doppelt qualifizierter Mehrheit möglich. So kann beschlossen werden, dass ein Eigentümer neue Fenster mit Sonnenschutzglas einbauen darf und die Kosten dafür selbst trägt. Es wäre aber nicht möglich, einen Beschluss zu fassen, nach dem alle Eigentümer, die künftig ein Sonnenschutzglas wünschen, die Kosten dafür selbst tragen müssen. ---- So wie ich das sehe, ist dies für Dich gut und schlecht: Gut, weil die WEG die Kosten tragen muss. Schlecht, weil Du eigentlich einen WEG Beschluss brauchst, um an den Fenstern herumzubasteln. Du kannst natürlich wie oben vorgeschlagen erst machen, dann fragen. Das Konfliktrisiko ist eh hoch, wenn die WEG bisher einfach mal so drauf losgemacht hat und jeder für sich bezahlt hat, und Du nun aus der Reihe tanzt.
  12. In Berlin redet man über Enteignung von Immobilien und bereitet ein Volksbegehren vor. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/enteignungen-volksbegehren-in-berlin-startet-im-april-16032943.html
  13. Hmmmm... sososo, also werden keine individuellen Mieten erhoben? Und was soll das heißen - hierfür müssten doch wieder individuelle Mieten erhoben werden. Chaos pur. Außerdem: Nach dieser Logik ist je höher die Miete, desto höher die Grundsteuer also desto höher die Gesamtbelastung für den Mieter. Macht Sinn...gerade in der heutigen Zeit. 😕 Das schreit geradezu nach Abschaffung der Umlegbarkeit in nicht zu ferner Zukunft. Die Frage ist doch, warum? Warum soll man halbwegs objektive Bodenrichtwerte wieder zu etwas willkürlichem "zusammenfassen"? Um doch wieder willkürlichen Schwachsinn zu verzapfen? Verstehe ich das richtig, dass für einen Wiederaufbau aus Pappe aus 1947 mehr Grundsteuer fällig wird, als für einen Jugendstilbau, weil die Nachkriegsbude "neuer", sprich "wertiger" ist. Ich bin mal auf die konkrete Ausarbeitung gespannt, aber ich ahne Schlimmes. Hier wurde ordentlich Platz für künftige Absurditäten geschaffen.
  14. Zur Validität der "Bild" als Informationsquelle hast Du ja schon selbst was gesagt. Ich verweise hierzu noch auf die hier angegebene eigentliche Quelle => Immowelt => ein Portal, welches vom Immobilienhype und der "steigende Preise"-Phantasie stark profitiert. Die simple Wahrheit ist, dass keiner das Ende des Booms voraussagen kann. Es gibt jedoch eine natürliche Grenze, die der Erschwinglichkeit von Wohnraum, welche durch reale Nettoeinkommen diktiert wird. Diese scheint in vielen Bereichen schon jetzt erreicht zu sein. Damit steigt auch das Risiko, dass, sofern der Markt selbst es nicht regelt, die Politik schon dafür sorgen wird, dass die Mieten nicht weiter steigen bzw. das Vermieten immer weniger profitabel wird. Ohne den Zeitpunkt oder Ausmaß einer Korrektur zu kennen, denke ich dass, ähnlich wie nach einer Jahrelangen Börsenrally der "down-risk" höher ist als der "up-risk". Die Tatsache, dass keiner hier im Forum noch ökonomisch sinnvolle Invests finden kann, spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.
  15. Hier mal ein aktueller Artikel aus der FAZ mit konkreten Beispielen zu verschiedenen Ansätzen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/grundsteuerreform-guenstiger-wird-s-nicht-16009622.html
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