HenKo

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  1. Die Fläche unter 1m zählt nicht. Ob Du dort Schränke, Bücher, oder deine Frau aufbewahrst ist egal 😎. Bei Wohnungen mit Schrägen (und auch allgemein) würde ich auf Angabe der Wohnfläche im Mietvertrag verzichten.
  2. Ich glaube, du hast hier etwas nicht verstanden, es sei denn Immobilien und Fotos von Ehefrauen/Porsches etc. gehören für dich in die gleiche Kategorie und du ziehst aus beiden deine Inspiration. Wenn dem so ist, ist ja alles bestens.
  3. Ich weiß nicht so richtig, was ich peinlicher finde: Deinen Post oder den Blog von Herrn Raue. Bei beiden stellen sich mir jedenfalls die Fußnägel hoch. Aber um mal konstruktiv zu antworten: Was Lebensstil angeht, kann ich dir versichern, dass die wirklich reichen und erfolgreichen Menschen meist diejenigen sind, denen du das gar nicht ansiehst. Im Vergleich dazu hat ein Herr Raue einfach nur eine Menge Schulden und einen Blog. Wie du leben willst, wofür du stehen willst, und ob du lieber Deppen beeindrucken oder Erfolgsmenschen inspirieren willst, musst du schon für dich selbst entscheiden.
  4. FAZ heute, basierend auf noch unveröffentlichter Empirica-Studie: Die Mieten wachsen nicht in den Himmel · VON JULIA LÖHR, BERLIN Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ sind in etlichen deutschen Städten Demonstrationen geplant. Doch die Lage scheint sich etwas zu entspannen. Eine neue Studie zeigt nämlich: Die Mieten könnten bald sogar sinken. Am kommenden Samstag ist es so weit: Dann werden viele Mieter aufbegehren. Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ sind in etlichen deutschen Städten Demonstrationen geplant. Am selben Tag beginnt in Berlin die Initiative „Deutsche Wohnen enteignen“ damit, Unterschriften für ein Volksbegehren zu sammeln, um große private Wohnungsunternehmen zu enteignen. Doch kennt der von den Initiatoren beschworene „Mietenwahnsinn“ wirklich kein Ende? Eine bislang unveröffentlichte Studie des Analysehauses Empirica zeichnet ein anderes Bild. Demnach geht die Phase steigender Mieten und Immobilienpreise in Deutschland langsam aber sicher zu Ende. In vier Jahren dürften Angebot und Nachfrage nach Wohnungen in etwa ausgeglichen sein – selbst in den sieben größten deutschen Städten, in denen Wohnungen heute besonders knapp sind, prognostizieren die Wirtschaftsforscher. Ihre Analyse ist auch deshalb brisant, weil Empirica-Vorstand Harald Simons im Rat der Immobilienweisen sitzt, der die Bundesregierung in der Wohnungspolitik berät. Die Forscher speisen ihren Optimismus aus der Analyse der Bevölkerungsprognosen der 16 Bundesländer, der Baugenehmigungen und der bisherigen Fertigstellungszahlen. Während die Zahl der neugebauten Wohnungen in Deutschland von 159000 Wohnungen im Jahr 2009 auf knapp 300000 in 2018 gestiegen sei, sinke die Zuwanderung und damit auch der Bedarf. Der Studie zufolge sind in den Top-7-Städten – Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München, Stuttgart – in den vergangenen vier Jahren im Schnitt 25000 Wohnungen im Jahr entstanden. In ganz Deutschland würden 50000 Wohnungen fehlen Benötigt worden wären aber 51000 weitere jährlich. In den kommenden vier Jahren wird sich diese Lücke laut der Prognose nahezu schließen: Im Schnitt werden dann 41000 Wohnungen im Jahr entstehen, damit würde die sogenannte Fertigstellungslücke auf nur noch 7000 Wohnungen schrumpfen. In ganz Deutschland würden dann noch 50000 Wohnungen fehlen. Diese Zahlen seien noch vorsichtig gerechnet, betont Studienautor Reiner Braun, stellvertretender Vorsitzender von Empirica. Denn bei der Berechnung sei er lediglich davon ausgegangen, dass die Fertigstellungszahlen auf dem Niveau der vergangenen Jahre verharren. Wahrscheinlicher sei aber, dass diese stiegen. Braun hält es für nicht ausgeschlossen, dass es in einigen Jahren sogar ein Überangebot an Wohnungen und damit die Tendenz zu sinkenden Mieten geben könnte. „Bislang war es immer so, dass am Ende eines Immobilienzyklus’ zu viel gebaut wurde“, sagt er. „Ich bin guter Hoffnung, dass wir so viel bauen, dass die Mieten zumindest leicht nachgeben.“ So sei es schon nach dem Bauboom Ende der neunziger Jahre in vielen deutschen Städten gewesen. Unter den großen Städten wird Brauns Erwartung nach Berlin diejenige sein, in der die Nachfrage nach Wohnungen wohl auch in Zukunft noch größer als das Angebot bleiben wird. Für Frankfurt ist er am zuversichtlichsten. Sollten nicht weitaus mehr Brexit-Banker kommen als erwartet, könnte dort der Neubau die zusätzliche Nachfrage bald decken. Falls die Mieten tatsächlich sinken sollten, rechnet der Forscher allerdings nur mit kleineren Beträgen von 50 Cent je Quadratmeter kalt. „Für mehr würden wir erhebliche Kostensenkungen beim Bauen brauchen.“
  5. HenKo

    Grunderwerbsteuer auf Mieter

    Wie Kalle oben sagte. Solltest du dennoch keinen historischen Grundsteuerbescheid vom Vorbesitzer erhalten, würde ich im Mietvertrag unter dem Punkt Nebenkosten einfach "Grundsteuer gemäß Grundsteuerbescheid" eintragen und vorerst eine plausible Vorauszahlung ansetzen, evtl. mit dem Zusatz "wird nach Erhalt der Grundsteuerbescheides angepasst". Nach der ersten NK-Abrechnung kannst die ja dann präzise in die NK aufnehmen.
  6. HenKo

    Grunderwerbsteuer auf Mieter

    Du meinst sicher Grundsteuer und nicht Grunderwerbsteuer? Die Grundsteuer ist Teil der Nebenkosten und wird im Rahmen der NK-Abrechnung ausgewiesen, am Besten mit Kopie des Grundsteuerbescheids, der dir vorliegt.
  7. Wenn in der TE nichts zu den Fenstern steht, sind sie zwingend Gemeinschaftseigentum, eine Abweichung hiervon kann nur im Einzelfall vorgenommen werden, und nicht nach dem Motto, "jeder zahlt für sich und macht was er will, solange es passt". Hier mal ein Artikel hierzu: https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/news/2018/7/weg-beschluss-notwendig-um-fenster-auszuwechseln.html?utm_medium=email&utm_source=news&utm_campaign=owner_KW10&utm_content=valuation_content_buttonR3T1 Schlüsselaussagen: Ohne WEG-Beschluss läuft nichts. So dürfen Eigentümer nicht eigenmächtig von Kipp- zu Drehfenstern wechseln oder Außenjalousien einbauen. Denn Außenfenster zählen zwingend zum Gemeinschaftseigentum. Für den Einzelfall ist auch eine von den gesetzlichen Vorgaben abweichende Regelung per Beschluss mit doppelt qualifizierter Mehrheit möglich. So kann beschlossen werden, dass ein Eigentümer neue Fenster mit Sonnenschutzglas einbauen darf und die Kosten dafür selbst trägt. Es wäre aber nicht möglich, einen Beschluss zu fassen, nach dem alle Eigentümer, die künftig ein Sonnenschutzglas wünschen, die Kosten dafür selbst tragen müssen. ---- So wie ich das sehe, ist dies für Dich gut und schlecht: Gut, weil die WEG die Kosten tragen muss. Schlecht, weil Du eigentlich einen WEG Beschluss brauchst, um an den Fenstern herumzubasteln. Du kannst natürlich wie oben vorgeschlagen erst machen, dann fragen. Das Konfliktrisiko ist eh hoch, wenn die WEG bisher einfach mal so drauf losgemacht hat und jeder für sich bezahlt hat, und Du nun aus der Reihe tanzt.
  8. In Berlin redet man über Enteignung von Immobilien und bereitet ein Volksbegehren vor. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/enteignungen-volksbegehren-in-berlin-startet-im-april-16032943.html
  9. Hmmmm... sososo, also werden keine individuellen Mieten erhoben? Und was soll das heißen - hierfür müssten doch wieder individuelle Mieten erhoben werden. Chaos pur. Außerdem: Nach dieser Logik ist je höher die Miete, desto höher die Grundsteuer also desto höher die Gesamtbelastung für den Mieter. Macht Sinn...gerade in der heutigen Zeit. 😕 Das schreit geradezu nach Abschaffung der Umlegbarkeit in nicht zu ferner Zukunft. Die Frage ist doch, warum? Warum soll man halbwegs objektive Bodenrichtwerte wieder zu etwas willkürlichem "zusammenfassen"? Um doch wieder willkürlichen Schwachsinn zu verzapfen? Verstehe ich das richtig, dass für einen Wiederaufbau aus Pappe aus 1947 mehr Grundsteuer fällig wird, als für einen Jugendstilbau, weil die Nachkriegsbude "neuer", sprich "wertiger" ist. Ich bin mal auf die konkrete Ausarbeitung gespannt, aber ich ahne Schlimmes. Hier wurde ordentlich Platz für künftige Absurditäten geschaffen.
  10. Zur Validität der "Bild" als Informationsquelle hast Du ja schon selbst was gesagt. Ich verweise hierzu noch auf die hier angegebene eigentliche Quelle => Immowelt => ein Portal, welches vom Immobilienhype und der "steigende Preise"-Phantasie stark profitiert. Die simple Wahrheit ist, dass keiner das Ende des Booms voraussagen kann. Es gibt jedoch eine natürliche Grenze, die der Erschwinglichkeit von Wohnraum, welche durch reale Nettoeinkommen diktiert wird. Diese scheint in vielen Bereichen schon jetzt erreicht zu sein. Damit steigt auch das Risiko, dass, sofern der Markt selbst es nicht regelt, die Politik schon dafür sorgen wird, dass die Mieten nicht weiter steigen bzw. das Vermieten immer weniger profitabel wird. Ohne den Zeitpunkt oder Ausmaß einer Korrektur zu kennen, denke ich dass, ähnlich wie nach einer Jahrelangen Börsenrally der "down-risk" höher ist als der "up-risk". Die Tatsache, dass keiner hier im Forum noch ökonomisch sinnvolle Invests finden kann, spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.
  11. Hier mal ein aktueller Artikel aus der FAZ mit konkreten Beispielen zu verschiedenen Ansätzen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/grundsteuerreform-guenstiger-wird-s-nicht-16009622.html
  12. Scholz erwägt Abschaffung der Umlagefähigkeit Die Grundsteuer kann von Vermietern auf die Mieter in Form von Nebenkosten umgelegt werden. Sollte das neue Grundsteuer-Gesetz diese Möglichkeit nicht vorsehen, blieben Vermieter auf der Steuer sitzen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Bemessung der Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt hat, steht die Bundesregierung in der Pflicht, bis spätestens Ende 2019 ein neues Gesetz vorzulegen. Grund für das Urteil ist eine massive Ungleichbehandlung von Grundstückseigentümern bei der Bewertung von Grundvermögen. Es gilt als nahezu sicher, dass die Steuerbelastung für Grundstücke in Ballungsgebieten nach der Reform höher ausfallen wird – und zwar unabhängig davon, nach welchem Modell die Steuer in Zukunft berechnet wird. Fachleute sprechen von einer Steuererhöhung von zum Teil mehreren hundert Prozent. Die Steuer wird in der Regel von denen bezahlt, die eine Immobilie bewohnen und nicht jenen, die sie besitzen. Vermieter legen sie In Form von Nebenkosten auf ihre Mieter um. Bei einer Erhöhung der Grundsteuer erhöhte sich also auch die Mietenbelastung. Die Grundsteuerreform würde so gerade die Mieter in Großstädten treffen, deren Situation in den letzten Jahren ohnehin zum Politikum geworden ist. Die Bundesregierung befindet sich durch die dringend notwendige Reform in folgender paradoxer Lage: Auf der einen Seite versucht sie, mit Instrumenten wie der Mietpreisbremse bezahlbaren Wohnraum in Städten zu erhalten, auf der anderen Seite muss aber davon ausgegangen werden, dass gerade beliebte Wohnlagen in Großstädten in Zukunft deutlich höher besteuert werden. Es sind wohl diese Überlegungen, die Finanzminister Olaf Scholz nun verlauten ließen, man werde die Umlagefähigkeit der Grundsteuer im Zuge der Reform möglicherweise kappen oder vollständig abschaffen. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor, die RP Online vorliegt. Sollte es tatsächlich dazu kommen, blieben Vermieter in Zukunft auf der Steuer sitzen – vor allem private Vermieter, die nur wenige Wohnungen besitzen, kann diese zusätzliche Belastung hart treffen. Markus Herband von der FDP kritisiert außerdem, dass ein solcher Schritt „keinen Investitionsanreiz zur Schaffung neuen Wohnraums durch private Investoren“ darstelle. Quelle: https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/news/2018/8/scholz-erwaegt-umlagefaehigkeit-der-grundsteuer-zu-kappen.html?utm_medium=email&utm_source=news&utm_campaign=owner_KW32&utm_content=owner_content_buttonR1T3&PID=&CCWID=001.67507267#1
  13. HenKo

    Faktor

    Der "klassische", von Maklern benutzte Faktor ist in den allermeisten Fällen Kaufpreis/NKM p.a. Einige Makler gehen sogar soweit und "berechnen" daraus die "Rendite", in dem sie einfach den Wert umkehren und in % ausdrücken. Das ist natürlich kompletter Schwachsinn und hat mit wirklicher Rendite gar nichts zu tun, wie auch überhaupt dieser Faktor eine extrem limitierte Aussagekraft hat, da er sämtliche relevanten Kosten vernachlässigt. Deswegen wird er ja gerade so gerne von den Maklern benutzt, weil die angebliche "Rendite" dabei stets viel besser aussieht als in Wirklichkeit. Ganz nutzlos ist dieser Faktor aber nicht. Man kann ihn z. B. nutzen, um im Vorfeld Objekte zu filtern, die sich auf gar keinen Fall (d. h. unabhängig von den Neben-, Sanierungs-, und Betriebskosten) rentieren würden. Für eine ernsthafte Renditeberechnung muss man dann natürlich alle übrigen Kosten hinzuziehen.
  14. https://www.bundestag.de/presse/hib/-/565622 Bestellerprinzip bei Immobilienkauf Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen/Antrag - 01.08.2018 (hib 562/2018) Berlin: (hib/PEZ) Makler sollen nach Ansicht der Fraktion Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen von dem bezahlt werden, der bestellt. In einem Antrag (19/3554) fordern die Abgeordneten, dieses Bestellerprinzip auf den Immobilienkauf auszuweiten. Bislang gilt es für Vermietungen. Außerdem solle die Maklercourtage bei der Transaktion von Wohnimmobilien gesetzlich auf zwei Prozent inklusive Mehrwertsteuer begrenzt werden. Die Maklercourtage in Deutschland liege deutlich über dem europäischen Niveau, heißt es zur Begründung. Anders als bei der Mietwohnungsvermittlung fehlten beim Kauf Regulierungen.
  15. HenKo

    Bochum, Dortmund, Essen

    Für die Statistik-Liebhaber, Zahlenmaterial zu jedem Stadtteil in Essen: https://www.essen.de/rathaus/statistik/statistik_ein_blick_auf_stadtteile.de.jsp