HenKo

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  1. In Berlin redet man über Enteignung von Immobilien und bereitet ein Volksbegehren vor. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/enteignungen-volksbegehren-in-berlin-startet-im-april-16032943.html
  2. HenKo

    Grundsteuerreform - ein paar Rechenbeispiele

    Hmmmm... sososo, also werden keine individuellen Mieten erhoben? Und was soll das heißen - hierfür müssten doch wieder individuelle Mieten erhoben werden. Chaos pur. Außerdem: Nach dieser Logik ist je höher die Miete, desto höher die Grundsteuer also desto höher die Gesamtbelastung für den Mieter. Macht Sinn...gerade in der heutigen Zeit. 😕 Das schreit geradezu nach Abschaffung der Umlegbarkeit in nicht zu ferner Zukunft. Die Frage ist doch, warum? Warum soll man halbwegs objektive Bodenrichtwerte wieder zu etwas willkürlichem "zusammenfassen"? Um doch wieder willkürlichen Schwachsinn zu verzapfen? Verstehe ich das richtig, dass für einen Wiederaufbau aus Pappe aus 1947 mehr Grundsteuer fällig wird, als für einen Jugendstilbau, weil die Nachkriegsbude "neuer", sprich "wertiger" ist. Ich bin mal auf die konkrete Ausarbeitung gespannt, aber ich ahne Schlimmes. Hier wurde ordentlich Platz für künftige Absurditäten geschaffen.
  3. HenKo

    Preisentwicklung ETW bis 2030 lt. Bild

    Zur Validität der "Bild" als Informationsquelle hast Du ja schon selbst was gesagt. Ich verweise hierzu noch auf die hier angegebene eigentliche Quelle => Immowelt => ein Portal, welches vom Immobilienhype und der "steigende Preise"-Phantasie stark profitiert. Die simple Wahrheit ist, dass keiner das Ende des Booms voraussagen kann. Es gibt jedoch eine natürliche Grenze, die der Erschwinglichkeit von Wohnraum, welche durch reale Nettoeinkommen diktiert wird. Diese scheint in vielen Bereichen schon jetzt erreicht zu sein. Damit steigt auch das Risiko, dass, sofern der Markt selbst es nicht regelt, die Politik schon dafür sorgen wird, dass die Mieten nicht weiter steigen bzw. das Vermieten immer weniger profitabel wird. Ohne den Zeitpunkt oder Ausmaß einer Korrektur zu kennen, denke ich dass, ähnlich wie nach einer Jahrelangen Börsenrally der "down-risk" höher ist als der "up-risk". Die Tatsache, dass keiner hier im Forum noch ökonomisch sinnvolle Invests finden kann, spricht ebenfalls eine deutliche Sprache.
  4. Hier mal ein aktueller Artikel aus der FAZ mit konkreten Beispielen zu verschiedenen Ansätzen: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wohnen/grundsteuerreform-guenstiger-wird-s-nicht-16009622.html
  5. Scholz erwägt Abschaffung der Umlagefähigkeit Die Grundsteuer kann von Vermietern auf die Mieter in Form von Nebenkosten umgelegt werden. Sollte das neue Grundsteuer-Gesetz diese Möglichkeit nicht vorsehen, blieben Vermieter auf der Steuer sitzen. Nachdem das Bundesverfassungsgericht die derzeitige Bemessung der Grundsteuer für verfassungswidrig erklärt hat, steht die Bundesregierung in der Pflicht, bis spätestens Ende 2019 ein neues Gesetz vorzulegen. Grund für das Urteil ist eine massive Ungleichbehandlung von Grundstückseigentümern bei der Bewertung von Grundvermögen. Es gilt als nahezu sicher, dass die Steuerbelastung für Grundstücke in Ballungsgebieten nach der Reform höher ausfallen wird – und zwar unabhängig davon, nach welchem Modell die Steuer in Zukunft berechnet wird. Fachleute sprechen von einer Steuererhöhung von zum Teil mehreren hundert Prozent. Die Steuer wird in der Regel von denen bezahlt, die eine Immobilie bewohnen und nicht jenen, die sie besitzen. Vermieter legen sie In Form von Nebenkosten auf ihre Mieter um. Bei einer Erhöhung der Grundsteuer erhöhte sich also auch die Mietenbelastung. Die Grundsteuerreform würde so gerade die Mieter in Großstädten treffen, deren Situation in den letzten Jahren ohnehin zum Politikum geworden ist. Die Bundesregierung befindet sich durch die dringend notwendige Reform in folgender paradoxer Lage: Auf der einen Seite versucht sie, mit Instrumenten wie der Mietpreisbremse bezahlbaren Wohnraum in Städten zu erhalten, auf der anderen Seite muss aber davon ausgegangen werden, dass gerade beliebte Wohnlagen in Großstädten in Zukunft deutlich höher besteuert werden. Es sind wohl diese Überlegungen, die Finanzminister Olaf Scholz nun verlauten ließen, man werde die Umlagefähigkeit der Grundsteuer im Zuge der Reform möglicherweise kappen oder vollständig abschaffen. Das geht aus der Antwort des Finanzministeriums auf eine Kleine Anfrage der FDP hervor, die RP Online vorliegt. Sollte es tatsächlich dazu kommen, blieben Vermieter in Zukunft auf der Steuer sitzen – vor allem private Vermieter, die nur wenige Wohnungen besitzen, kann diese zusätzliche Belastung hart treffen. Markus Herband von der FDP kritisiert außerdem, dass ein solcher Schritt „keinen Investitionsanreiz zur Schaffung neuen Wohnraums durch private Investoren“ darstelle. Quelle: https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/news/2018/8/scholz-erwaegt-umlagefaehigkeit-der-grundsteuer-zu-kappen.html?utm_medium=email&utm_source=news&utm_campaign=owner_KW32&utm_content=owner_content_buttonR1T3&PID=&CCWID=001.67507267#1
  6. HenKo

    Faktor

    Der "klassische", von Maklern benutzte Faktor ist in den allermeisten Fällen Kaufpreis/NKM p.a. Einige Makler gehen sogar soweit und "berechnen" daraus die "Rendite", in dem sie einfach den Wert umkehren und in % ausdrücken. Das ist natürlich kompletter Schwachsinn und hat mit wirklicher Rendite gar nichts zu tun, wie auch überhaupt dieser Faktor eine extrem limitierte Aussagekraft hat, da er sämtliche relevanten Kosten vernachlässigt. Deswegen wird er ja gerade so gerne von den Maklern benutzt, weil die angebliche "Rendite" dabei stets viel besser aussieht als in Wirklichkeit. Ganz nutzlos ist dieser Faktor aber nicht. Man kann ihn z. B. nutzen, um im Vorfeld Objekte zu filtern, die sich auf gar keinen Fall (d. h. unabhängig von den Neben-, Sanierungs-, und Betriebskosten) rentieren würden. Für eine ernsthafte Renditeberechnung muss man dann natürlich alle übrigen Kosten hinzuziehen.
  7. https://www.bundestag.de/presse/hib/-/565622 Bestellerprinzip bei Immobilienkauf Bau, Wohnen, Stadtentwicklung und Kommunen/Antrag - 01.08.2018 (hib 562/2018) Berlin: (hib/PEZ) Makler sollen nach Ansicht der Fraktion Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen von dem bezahlt werden, der bestellt. In einem Antrag (19/3554) fordern die Abgeordneten, dieses Bestellerprinzip auf den Immobilienkauf auszuweiten. Bislang gilt es für Vermietungen. Außerdem solle die Maklercourtage bei der Transaktion von Wohnimmobilien gesetzlich auf zwei Prozent inklusive Mehrwertsteuer begrenzt werden. Die Maklercourtage in Deutschland liege deutlich über dem europäischen Niveau, heißt es zur Begründung. Anders als bei der Mietwohnungsvermittlung fehlten beim Kauf Regulierungen.
  8. HenKo

    Bochum, Dortmund, Essen

    Für die Statistik-Liebhaber, Zahlenmaterial zu jedem Stadtteil in Essen: https://www.essen.de/rathaus/statistik/statistik_ein_blick_auf_stadtteile.de.jsp
  9. HenKo

    Koalitionsvertrag ab wann rechtskräftig ?

    100% Zustimmung. Das hieße aber die Realitäten auszusprechen und auf Praktiker hören. Da ist es einfacher, Symbolpolitik zu betreiben, Investoren zu verteufeln und Rendite zum Unwort zu machen.
  10. HenKo

    Wohnfläche im Kaufvertrag - üblich oder nicht?

    Genau - und, wie immer, auch auf den einzelnen Menschen! Mir persönlich wäre eine mathematische Abweichung von ein paar % auch völlig egal, wenn der Rest OK ist. Aber es gibt bestimmt genug Zeitgenossen, die, vor allem, wenn es auch sonst im Mietverhältnis kriselt, mit dem Geodreieck ankommen . Bei meiner Maisonette-Whg z. B. habe ich daher auch Mietvertrag ohne Flächenangabe verwendet, und den Leuten bereits bei der Besichtigung gesagt, dass ich nicht die Fläche bis auf den letzten m² garantieren werde. Wer da schon zuckt, an den muss ich ja nicht vermieten .
  11. HenKo

    Wohnfläche im Kaufvertrag - üblich oder nicht?

    Auch der vom Verkäufer verwendete Mietvertrag ohne Flächenangabe zeigt, dass dieser die Diskussion eher scheut. Das muss aber nicht heißen, dass es große Abweichungen gibt, sondern eher, dass er keine Lust hat auf einen Mieter (und jetzt auch Käufer) der eine Diskussion um den letzten halben m² aufmacht.
  12. HenKo

    "Grundsteuer: Verfassungsgericht fordert Reform bis Ende 2019"

    Interessante Überlegungen zur Grundsteuer und ihrer (fehlenden?) Legitimation http://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/steuern-sparen/wie-gerecht-sind-steuern-auf-grundbesitz-15542589.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0
  13. HenKo

    "Die Preiskorrektur wird kommen"

    Danke Arnd! Hierzu auch eine kleine Diskussion: https://www.capital.de/immobilien/immobilienmarkt-wir-haben-eine-blase-welche-blase
  14. HenKo

    "Grundsteuer: Verfassungsgericht fordert Reform bis Ende 2019"

    Hier ein vernünftiger Artikel contra wertbasierte und pro flächenbasierte Grundsteuer http://www.handelsblatt.com/my/meinung/gastbeitraege/gastkommentar-von-clemens-fuest-so-sollte-die-grundsteuer-kuenftig-berechnet-werden/21157758.html
  15. HenKo

    "Grundsteuer: Verfassungsgericht fordert Reform bis Ende 2019"

    Das war auch mein erster Gedanke. Auch wenn man noch nicht über die Ausgestaltung der neuen Grundsteuer weiß, eines ist klar: Es wird Verlierer geben und es müssten logischerweise gerade die Besitzer der wertvollsten Immos am meisten zur Kasse gebeten werden. Da stellt sich schon die Frage, ob dies ein Game-Changer für ganze Standorte sein kann. Wenn ich jedenfalls 115% auf Kante zum 35-fachen in einer Premium-Lage finanziert hätte, würde ich mir spätestens jetzt leichte Sorgen machen....