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lasso

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  1. Ich kann eine höhere prozentuale Provison bei einem günstigen Kaufpreis verstehen. Das Vorgehen des Maklers in deinem Fall natürlich nicht. Im Norden sehe ich bie kleinen Einheiten immer mehr Angebote mit einer fixen Maklerprovision in EUR. Finde ich garnicht so schlecht und der Makler kommt dann auch nicht in Versuchung nochmal TEUR 1-2 mehr rauszuholen, weil es für ihn keinen Mehrertrag bringt. Leider musste ich in letzter Zeit auch zweimal in ein Bieterverfahren, weil der Makler sich beim Angebotspreis etwas verschätzt hatte. Das lief aber fair und transparent ab. Es gab eine Bieterrunde und danach wurde allen Bietenden das Höchstgebot mitgeteilt. Jeder hatte dann nochmal die Chance innerhalb von 24 Stunden nachzulegen. Danach wurden die Angebote dem Verkäufer vorgelegt. Leider ohne Zuschlag für mich.
  2. Das ist abet totaler Schwachsinn, den die Bank da versucht dem Kreditnehmer zu verkaufen. Der Beleihungswert mag sich verschlechtert haben. Das hat aber nichts mit der Grundschuld zu tun. Die Bank kann doch ohnehin nur den aktuellen Saldo (+ aufgelaufener Kosten) aus einer Verwertung beanspruchen. Was bereits getilgt ist fließt bei Verwertung in die Tasche des Kreditnehmers, sofern nach Befriedigung der Bank noch was zu verteilen ist. Die Bank macht sich damit auch öffentlich zum Deppen. Dein Objekt ist weniger Wert, ich kann aber deswegen nicht auf die volle Grundschuld verzichten und muss mich überbesichern? Wenn lt. Meinung der Bank das Objekt nur noch 90% wert ist, dann dürfen die doch auch nicht mehr mit dem alten Beleihungswert als Verwertungserlös rechnen. Oder noch deutlicher formuliert: Eine höhere Grundschuld verbessert doch nicht den Beleihungswert. Ich befürchte aber, dass die Frontkämpfer der Banken sich auf solche Diskussion nicht einlassen werden. Deshalb gleich mit in die Sicherungsvereinbarung aufnehmen, dann gibt es später auch keine Diskussionen.
  3. Hallo Petra, welche Unterlagen du am besten dabei hast, können dir die erfahrenen Hasen sagen. Ich stehe noch am Anfang und habe bisher nur mein Eigenheim finanziert. Ich arbeite aber selber in einer Bank und habe immer wieder die spannende Aufgabe neue Kreditanfragen in der Marktfolge durchzubringen. Das ist eine ähnliche Situation. Aus meiner Erfahrung ist ein One-Pager als Aufmacher immer gut. Du könntest z.B. deine Wirtschaftlichkeits- und Cash-Flow-Berechnung darstellen. Dazu die harten Fakten zum Objekt. Ganz wichtig sind immer Bilder. Niemand spricht gerne über ein unbekanntes Objekt oder Produkt. Du hast mit Profis zu tun, die jeden Tag Imobilienkreditanträge auf dem Tisch haben. Deren Bauchgefühl spielt immer eine große Rolle, denn das Engagement ist sicherlich um ein vielfaches größer, wenn man als Berater ohne Probleme durch den Kreditentscheidungsprozess gehen kann weil man das Objekt greifen kann. Die wissen was geht und wo es Schwierigkeiten geben könnte. Letztendlich geht es darum sich einem (meist) unbekannten Berater als Kunde mit Plan zu verkaufen bzw. zu zeigen, dass man nicht blauäugig in eine Investition rennt. Ich habe die Unterlagen für mein Eigenheim in einem Aktenordner eingeheftet und mit Trennlaschen sortiert. So konnte ich alle Unterlagen sehr schnell aufschlagen und habe hoffentlich einen kompetenten Eindruck hinterlassen. Das werde ich bei meinem ersten Investitionsobjekt definitiv genauso machen. Noch ein Tipp aus meiner beruflichen Praxis. Du kannst alles kopieren, wichtiger ist aber das kapieren! Dein gegenüber merkt schnell, ob du die Unterlagen selber zusammengestellt hast oder dir jemand unter die Arme gegriffen hat. Man kann nämlich auch in einem sehr gut sortierten Ordner eine gefühlte Ewigkeit nach einer Unterlage suchen.
  4. Gab es mit dem Betreuer bisher nur dieses eine Gespräch? Vielleicht muss man sich auch erstmal kennen lernen. Als Betreuer achtet er natürlich peinlich genau darauf seiner Mandantin keinen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen. Will sie denn bzw. kann sie denn dort wohnen bleiben? Ist vielleicht eh ein Umzug geplant? Da steckt für mich viel Gestaltungsspielraum drin, um gemeinsam vernünftig in eine gemeinsame Zukunft zu gehen oder aber sich vernünftig zu trennen. Man muss sich vielleicht auch erstmal gedanklich damit abfinden nicht mehr Eigentümer und Vermieter zu sein, sondern Mieter im (vormals) eigenen Haus. Einen Rechtsanwalt kannst du ja unabhängig davon konsultieren. Das würde ich machen. Dann hätte ich Klarheit über meine Optionen, würde aber versuchen ohne diese auszukommen.
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