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Nick Random

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Posts posted by Nick Random


  1. vor 23 Minuten schrieb Markus123:

    Hat mein Finanzierungsvermittler recht und es ist "aussichtslos"?

    Oder ist das Quatsch und die Teilungserklärung reicht aus?

    Mir ist klar, dass es letztlich die Bank entscheidet - aber mich würde eure Einschätzung / Erfahrung dazu sehr interessieren...

    Danke!

    Das kenne ich auch. Dein Berater hat recht, wenn es das ist was die Bank vorgibt. Nimm doch eine andere Bank?

    Ansonsten soll der Makler mal sein Geld verdienen. Der soll das beschaffen. Die Bank braucht in der Regel irgendein Dokument , um den Punkt auf ihrer Liste abzuhaken. Dann muss der Makler/Verkäufer halt mal kreativ werden (und jemanden finden, der das unterschreibt und Bauingenieur oder so ist). Wenn keine Anforderungen an die Qualifikation des Erstellers der W. gestellt werden, dann mach es doch selbst..


  2. Am 30.12.2019 um 11:32 schrieb Furzi:

    Im Spiegel war neulich ein Streitgespräch mit dem Crashtypen und dem Bofinger. Kernthese des Crashtypens: Die Verschuldungen sind überall höher als 2009. Antwort von Bofinger: Das stimmt nur absolut, nicht aber im Verhältnis zum BIP.

    Habe ich auch gelesen. Meine Quintessenz war, dass der Crash-Prophet keinerlei schlagenden Argumente hatte und auch keine für ihn theoretisch einfachen Fragen („Was löst den Crash aus?“) beantwortet hat. Für mich klare argumentative Überlegenheit von Bofinger..

    • Like 1

  3.  

    vor 15 Stunden schrieb Mackiavelli:


    Also, erst den guten Job, dann eine Immobilie [..].

    Dem würde ich gerne einen Aspekt entgegensetzen: Wer arbeitet, hat keine Zeit, Geld zu verdienen.

    Im Nachhinein hätte ich die Flexibilität des Studiums und vor allem die viele "Freizeit" zumindest teilweise für Immobilieninvestitionen nutzen sollen. Klar, Bonität, EK - alles mit gutem Job besser. Aber die Zeit fehlt dann oder auch die Lust nach einem vollen Tag arbeiten.

    Noch ein Aspekt: Wenn Du jung und ungebunden bist, kannst Du weniger verlieren und musst bei Deinen Erwägungen weniger externe Faktoren einbeziehen.

    Also, angesichts Deines ordentlich strukturierten Vorgehens ist mein Rat: Gib Vollgas; sieh zu, was jetzt schon geht. Warte nicht ab, wenn die Zahlen passen und Du es machen kannst.

    • Like 1

  4. Hallo,

    da hier bisher niemand geantwortet hat, schreibe ich mal etwas:

    Ich gehe davon aus, dass Du keine Hausverwaltung für die Verwaltung des Hauses beauftragen willst, denn sonst würde diese die Übernahme abwickeln. Gleichwohl könntest Du nur für den Punkt der Übergabe dennoch eine Hausverwaltung Deines Vertrauens beauftragen, Dir zu helfen. Du würdest dann einen Beratungsauftrag vereinbaren. Dazu könnte gehören: (i) die Abwicklung der Übernahme der Kautionen (geht m.E. nur mit Zustimmung der Mieter) und die Einrichtung der Konten; (ii) die Feststellung und Klärung der Übernahme aller Dienstleistungsverträge (zB Hausmeister), (iii) die Prüfung des Versicherungsstatus und die entsprechenden Mitteilungen an die Versicherer, (iv) die Übergabe möglichst vieler Unterlagen zum Haus vom Voreigentümer, (v) die Abwicklung der BK-Vorauszahlungen, und (natürlich) (vi) die Information der Mieter.

    Das ist natürlich weder abschließend noch zwingend. Nur Anregungen...

    Viele Erfolg!

    R.


  5. Hallo zusammen,

    ich habe gerade die Situation, dass ich für ein Objekt ein Angebot abgegeben habe und jetzt den Makler quasi nicht mehr erreiche. Das Angebot ist deutlich unter dem aufgerufenen Preis aber ich habe dem Makler schriftlich bestätigt, dass ich seine Provision auf Grundlage des Ausgangspreises zahle. Jetzt bekomme ich ihn fast nicht mehr ans Telefon, ich habe den Eindruck, er vermeidet mich (kann das nicht belegen, aber als ihn gestern mal dran hatte, war es von einer anderen Nummer). Die zwei Telefonate seit meinem Angebot waren freundlich und liefen immer darauf hinaus, dass er sich mit dem Eigentümer trifft und dann "mehr weiß". Das Angebot war wie üblich unter dem Vorbehalt der Objektprüfung und mit einer "Annahmefrist" die morgen abläuft...

    Naja, heute hat er sich trotz Ankündigung nicht gemeldet und ging auch wieder nicht ans Telefon.

    Woran kann das liegen? Sollte ich mich jetzt mal direkt an den Eigentümer wenden (seine Daten habe ich ja)?

    Danke für jedes Feedback!


  6. Hi,

    1.: Es kommt zur Konfusion .. ;-) .. untechnisch gesprochen: der Mietvertrag verschwindet ohne weiteres zutun.

    2.: Ja und ja. Auch wenn der Verkäufer das vielleicht nicht gleich einsieht. Klar zieht er von seinem Erlös die Maklerkosten ab. Da solltest Du also dran bleiben und zusehen, dass der Makler nicht beauftragt wird. Psychologisches Feingefühl ist gefragt.

    3.: EDIT verlesen.

    Viele Grüße

    Robert

    • Like 1

  7. Dein Störgefühl halte ich auch für berechtigt. Die sog. EK-Rendite ist m.E. nur als Vergleichsgröße sinnvoll. Denn wenn in Du in Deinem Beispiel unter Marktwert gekauft hast und Dein Objekt sofort für 150.000 weggehen könnte und Du das auch machst: Wie würdest Du dann Deine EK-Rendite errechnen? Wie wäre es, wenn Du verkaufen musst und Dein Objekt nur für 70.000 los wirst?

    Welche Rendite Dir eine Immobilie letztlich bringt, kann man m.E. allein nach der Veräußerung und Besteuerung des Veräußerungserlöses wissen. Erst dann kannst Du alle Deine Ausgaben gegen alle Deine Einnahmen rechnen.

    Deswegen scheint mir die "EK-Rendite" nur Messgröße / Anhaltspunkt / Entscheidungshilfe geeignet. Sie sagt Dir halt, welchen freien Cashflow Du im Verhältnis zum eingesetzten Kapital bei Kauf hattest bzw. erwartest.

     

    VG,

    Robert

    • Like 1

  8. Rechtsprechungsänderung zum Steuerabzug bei Einbauküchen: Die Aufwendungen für die komplette Erneuerung einer Einbauküche (Spüle, Herd, Einbaumöbel und Elektrogeräte) in einem vermieteten Immobilienobjekt sind nicht sofort als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abziehbar. Wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 3. August 2016 IX R 14/15 entschieden hat, müssen sie vielmehr über einen Zeitraum von zehn Jahren im Wege der Absetzungen für Abnutzung (AfA) abgeschrieben werden.

    BFH Pressemittelung vom 7. Dezember 2016

    VG,
    Robert


  9. Zum Beispiel indem du das ganze Haus (korrekt: das zukünftige Sondereigentum) so prüfst, als ob Du es komplett erwerben würdest. Dann bildest Du dir eine auf Deine neue Wohnung bezogene Meinung der erwarteten künftigen Kosten. 

    Als Eigentümer eines MFH bildest Du ja keine Rücklagen die an das Objekt geknüpft sind. Die würden im übrigen den Kaufpreis naturgemäß auch 1:1 erhöhen. Du hast also den Normalfall.

    Praktisch würdest Du also einen Bausachverständiger und / oder erfahrenen Hausverwalter nehmen und das ganze zukünftige Sondereigentum prüfen. 

    VG

    Robert


  10. Gebt bei Euren Angeboten lieber recht genaue Beträge an, weil der Gegenüber dann tendenziell weniger verhandeln wird: 

    http://www.spektrum.de/news/wann-krumme-gebote-ueberzeugen-und-wann-nicht/1430826?utm_source=zon&utm_medium=teaser&utm_content=news&utm_campaign=ZON_KOOP

    .. und lasst Euch auch nicht von scheinbar ganz genau kalkulierten Verkaufspreisen beeindrucken!


  11. vor 16 Stunden schrieb Patrick:

    Dann jedoch nicht alleine befürchte sie ist etwas irre.

    Das scheint mir angesichts der Äußerungen eher sicher... 

    Hast Du schon mal daran gedacht, die Frau rauszukaufen? Ich kann mir vorstellen, dass sie auch zu der Sorte gehört, die viel rumschreit und dann für wenige 1000 Euro das Feld räumt. Je nach dem was Du jetzt an Zeit und Geld in die Hand nehmen musst, um die Frau zu räumen, kann das rauskaufen auch günstiger sein. 


  12. vor 30 Minuten schrieb Wallstreet:

     Also z.B. bei einer ETW bleiben nach 100 € Cashflow vor steuern übrig (KNKM-BWK-Tigung-Zins= CF vor Steuern). Wenn dann nochmal 42 % weggehen würden ja nur noch 58 € übrig bleiben. 

    Ist sogar noch "schlimmer" 😉:

    Grundsätzlich wird dein zu versteuerndes Einkommen versteuert. Bei Mieteinnahmen ist dafür Ausgangspunkt die komplette vom Mieter gezahlte Bruttomiete (ja, inklusive Betriebskosten). 

    Davon darfst Du Deine Werbungskosten abziehen (wenn Du nicht gewerblich tätig bist, sonst heißt das Betriebskosten). Dazu zählen typischerweise immer die umlagefähigen Betriebskosten und die Zinsen für den Finanzierungskredit (wenn vorhanden). Weiter zählen dazu die Erhaltungskosten (Renovierung und Sanierungsmaßnahmen usw; 15% Regel beachten sonst sind es Anschaffungskosten) und ähnliche Dinge (zB Steuerberater für Immo-angelegenheiten) und die AfA.

    Was übrig bleibt (zB  Tilgung, Rücklagen und das was man gern "Cashflow" nennt), wird versteuert.

    So ungefähr...

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