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  1. Das stimmt. Was sind denn Deine persönlichen Lieblings-Einkaufsquellen?
  2. enterpreneur

    Haftung des Verkäufers für Sachmängel und Wohnflächen-Angabe

    Je mehr ich darüber nachdenke, desto wichtiger empfinde ich die sorgfältige Überprüfung der Wohnfläche. Bei allen anderen Dingen, die die man so kauft, zählt man ja auch nach, ob man die richtige Anzahl erhalten hat. Ich hab mir jetzt nochmal die Teilungserklärung von 1997 angesehen, genauer gesagt das Blatt mit der Überschrift "Wohnflächenberechnung gem. II BV": Darin wird für die Wohnung eine Wohnfläche von 50m² angegeben. Handschriftlich daneben eine Fläche von 55,8 (mit dem Zusatz "MV" in Klammern). Verkauft wird die Wohnung mit 55,8m². Ob nun die 50 stimmen oder die 55,8? Und was "MV" bedeuten könnte? Der Unterschied von knapp 6m² ist ja nicht ganz unerheblich. Bin jetzt schon am Zweifeln, da laut Teilungserklärung eine geringere Wfl. vorhanden ist und die höhere Wfl. nur handschriftlich daneben steht. Ansonsten muss ich wirklich nochmal in die Wohnung rein und nachmessen.
  3. enterpreneur

    Haftung des Verkäufers für Sachmängel und Wohnflächen-Angabe

    Danke für Eure Tipps. Das Nachmessen mit Messgerät werde ich in Zukunft auch versuchen.
  4. Hallo, mir liegt ein Kaufvertragsentwurf für eine ETW vor, in welchem der Verkäufer explizit weder für Sachmängel noch für die Genauigkeit der Wohnfläche haftet. Ich frage mich nun, was denn bei einem ETW- Kaufvertrag generell üblich ist: Haftung des Verkäufers für Sachmängel und Wohnfläche ja oder nein? Ich tendiere darauf zu bestehen, dass der Verkäufer haftet. Falls ihm der Verzicht auf die Haftung wichtig ist, dann möchte ich ein Entgegenkommmen beim Kaufpreis. Danke für eine kurze Einschätzung!
  5. Super! Wieviel Prozent lag Euer Gebot unter dem aufgerufenen KP? Habt ihr innerhalb der 2 Monate immer wieder Mal Euer Interesse bekundet oder die Sache einfach ruhen lassen und der Verkäufer hat sich von sich aus gemeldet?
  6. Genau darauf zielt auch meine Fragestellung hier ab: Gegenangebote für viele Objekte unterbreiten und geduldig sein. Immer wieder mal nachhaken. Oder ist auch das in einer Region ab KP-Faktor 25 wenig erfolgsversprechend und ein Standort-Wechsel ist angebracht.
  7. @Rooki€, @sir_orange: Danke für Eure Antworten! Ich würde gerne noch ein paar mehr Meinungen hören. Kurz lautet die Frage: Ist die Suche in einer Region, in der es ab Kaufpreisfaktor 25-fach losgeht, sinnvoll? Dranbleiben oder in jedem Fall die Region wechseln? Faktor 16 wäre mein Ziel, also ca. 30-40% Abschlag von den aufgerufenen Preisen. Danke für Eure Ratschläge!
  8. @sir_orange Vielen Dank für deine Sicht! Du bestätigst meine Erfahrungen der letzten Monate. Da ich noch Anfänger bin, hab ich immer Zweifel obs an mir liegt, also an meiner Vorgehensweise, dass ich hier in der Region zu nichts komme. Aber vll. liegts eben doch einfach an dem schwierigen Kaufpresiniveau. Meine Renditeerwartung ist ab ca. 5% und Sicherheit ist mir wichtig. Für mich: Lieber 5% in Nürnberg als 10% in Gera. Darf ich fragen, für welche Region du Dich entschieden hast? Und wie organisierst du die Suche nach Objekten auf die Entfernung? Danke nochmal für deine Einschätzung, die ich schon auch teile.
  9. Hallo, ich bin derzeit intensiv am Überlegen, ob ich weiterhin versuchen soll an meinem Wohnort (Region Oberbayern, die LKs südöstlich von München) zu investieren oder ob ein Ausweichen in eine andere Region womöglich die bessere Wahl ist. Grundsätzlich würde ich sehr gerne in meiner Region investieren und bin auch eher der Typ, der seine Investments gerne in Reichweite an einem Ort/einer Region hätte und nicht im Bundesgebiet verteilt. Nun ist es jedoch so, dass die Region Oberbayern trotz der Tatsache, dass es sich hierbei um eine ländliche Region handelt, ein sehr hohes Kaufpreisniveau hat. Die Kaufpreisspanne geht von ca. 2.300 bis 4.000 €/m². Kaufpreisfaktoren (ohne KNK) gehen bei ca. 25-fach los. Ich denke, es ist eher ein Markt für EFHs. Im Grund genommen ist alles, was sich auf dem Markt befindet preislich uninteressant. Hier mal ein typisches Angebot: https://www.immobilienscout24.de/expose/102662456?referrer=RESULT_LIST_LISTING&navigationServiceUrl=%2FSuche%2Fcontroller%2FexposeNavigation%2Fnavigate.go%3FsearchUrl%3D%2FSuche%2FS-T%2FP-5%2FHaus-Kauf%2FBayern%2FTraunstein-Kreis%26exposeId%3D102662456&navigationHasPrev=true&navigationHasNext=true&navigationBarType=RESULT_LIST&searchId=e110bcbc-4671-3c6c-8f18-c8f28c272851#/ Bis jetzt habe ich über die Portale und über Makler gesucht, aber ohne Erfolg. Der einzige Weg, wie ich hier evtl. noch zu etwas kommen könnte, wäre über das Abgeben von Gegenangeboten. Also, dass ich systematisch und in "großen Mengen" Gegenangebote abgebe, in der Hoffnung dass über die Masse dann mal ein Treffer kommt. Allerdings würden meine Gegenangebote ca. 30-40% unter den aufgerufenen KPs liegen müssen, damit es überhaupt interessant für mich wird. Bis jetzt habe ich mich gescheut, diese Strategie der Gegenagebote umzusetzen, da ich nicht abschätzen kann wieviel Aussicht auf Erfolg hierbei besteht, zumal 30-40% Abschlag. Und da ich in einer ländlichen Region bin, bin ich mit so etwas sehr schnell (negativ) bekannt, v.a. wenn ich das in Massen systematisch mache. Ich bin am hin- und herüberlegen, ob ichs in meiner Heimatregion weiter versuchen soll oder ob es sinnvoller wäre in eine andere Region auszuweichen. Wie gesagt, wenns nach mir ginge würde ich gerne hier investieren. Denkt ihr es macht Sinn, dass ich es hier weiter versuche (insbesondere durch systematisches Abgeben von Angeboten) oder mach ichs mir unnötig schwer und das Ausweichen in eine Region mit niedrigeren Kaufpreisfaktoren ist die bessere Wahl? Was würdet ihr machen? Vielen Dank für Eure Ratschlaäge!
  10. enterpreneur

    Eure Meinung zu Florian Roski?

    Ich lerne gerne auch von "kleinen Fischen". Denn die haben vielleicht eher Zeit/Lust mir etwas beizubringen. Von einem millionen/millirdenschwerden Immobilienmogul könnte ich bestimmt auch einiges Brauchbares lernen, aber an den komme ich doch gar nicht ran. Florian Roski scheint sehr regelmäßig 2-3-Zimmer-Wohnungen in guter Lage von Nürnberg mit 6-8% Rendite zu kaufen. Undzwar nur Wohnungen in guten Häusern und in gutem Zustand (bzw. bringt er sie in guten Zustand). Das finde ich gut. Nur stellt sich mir die Fragen: Sind das nur Behauptungen oder macht er diese Investments tatsächlich. Mein Eindruck ist, dass er diese Investments tatsächlich macht, aber ich mag mich irren. Deshalb hätte mich einfach interessiert, ob hier jemand noch eine Meinung zu Roski hat.
  11. Hallo! Ich würde Euch gerne nach Eurer Meinung zu Florian Roski fragen: http://www.education-punk.de/mentoring/ https://www.amazon.de/Das-Immobilien-Millionärs-Florian-Roski/dp/3981788826/ref=cm_cr_arp_d_product_top?ie=UTF8 https://www.th-nuernberg.de/nc/person/roski-florian/ https://www.f-q.de/ Kurz und knapp würde mich interessieren, ob er seriös ist. Ist Herr Roski ein erfolgreicher und kompetenter Immobilieninvestor oder lediglich ein Buchautor und Verkäufer? Vielleicht kennt ihn ja jemand hier etwas besser. Vielen Dank für Eure Einschätzung!
  12. enterpreneur

    Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

    @Thorsten Beckers Danke für Deine Tipps! Da hatte ich mir schon einige Gedanken zu gemacht: Infrage kommen Zeitschriften wie Apothekenrundschau, Seniorenratgeber, diverse Pflege-Zeitschriften. Das einzige Problem: Dort Anzeigen zu schalten ist finanziell utopisch. Nichtwissend wie ich war, hatte ich gedacht, ich schalt mal ne Anzeige in der Apothekenrundschau und das wird mich halt n paar Euro kosten (hätte gedacht so 20 bis 50€). Leicht daneben: 4.000 € für eine Anzeige!!! Haha. So Anzeigen schalten ist richtig kostenintensiv. Bin nach wie vor dankbar für jeden Tipp, wie ich ohne zu große Kosten und möglichst effizient einen Interessenten finden kann. Hast du da zufällig mal ein konkretes Beispiel von einem Leibrentenkonzept, dem man beitreten kann?
  13. enterpreneur

    Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

    Danke für Deine Einschätzung und Kritik. Zu unterscheiden ist die Frage meiner Herangehensweise (an der ich zugegebenermaßen arbeiten muss) von der Frage, ob das Anbieten von einem Leibrente-Konzept generell wenig erfolgsversprechend ist. Ich denke auch, dass die angepeilte Altersgruppe eher konservativ ist und es nicht leicht ist jemanden zu finden und zu überzeugen. Dennoch ist es Tatsache, dass wir eine älternde Bevölkerung haben, die zunehmend Probleme mit einer geringen Rente hat. So schlecht ist da ein Angebot einer hohen Einmalzahlung, Kostenübernahme (und Organisation) für Instandhaltung sowie Kostenübernahme (und Organisation) für Gartenpflege in meinen Augen nicht. Ich denke schon, dass das Potential für dieses Konzept gegeben ist. Außerdem hätte ich als Anbieter den Vorteil, dass es nicht zig weitere Anbieter gibt, an die sich der Interessent wenden kann. Also wenn er grundsätzlich daran interessiert ist, ist er mehr oder weniger von mir abhängig. Da stehen nicht 10 weitere Personen (oder Makler, Banken, andere Institutionen) bereit, die ihm so etwas anbieten. Das habe ich eingesehen, dass das Nennen einer konkreten Summe keine gute Idee war. Ich denke, das Konzept an sich ist durchdacht, es ist an sich nicht so kompliziert, auch wenn es ein paar Stellschrauben gibt, über die dann in der weiteren Verhandlung entschieden wird. Was in der Tat noch nicht durchdacht ist, ist die Frage wie ich an Interessenten herankomme. Ich teile Deine Skepsis, sehe es aber nicht als hoffnungslosen Fall, da ein gewisses Potential an Interessenten eigentlich vorhanden sein müsste.
  14. enterpreneur

    Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

    @Thorsten Beckers Bin am überlegen, wie ichs jetzt angehe: Bis jetzt habe ich - wie erwähnt - in regionalen Blättern knappe private Suchanzeigen im Immobilienteil geschaltet (mit nicht so guter Formulierung, wie ihr mir in diesem Thread aufgezeigt habt). - Sind denn meine Medien richtig gewählt? -> Regionale (=Landkreis) bzw noch kleinere (=Dorf) Blätter. - In diesen Blättern würde ich jetzt größere Anzeigen schalten, wo ich etwas mehr Platz habe, mein Angebot zu erklären - Normalerweise sind diese größeren Anzeigen (also diese Kästen mit Graphik + Text) gewerblicher Natur: Irgendwelche Handwerksbetriebe, Geschäfte, etc. Ich würde mir also einen solchen Kasten buchen und als Privatperson mein Angebot machen.
  15. enterpreneur

    Wie Nießbrauch-interessierten Eigentümer finden?

    Ich tendiere auch dazu. Aber was für einen gewerblichen Auftritt (speziell bei Leibrente) sprechen könnte: Ich denke, es wird zahlreiche Leser geben, die dieses Leibrenten-Konzept gar nicht kennen. Wenn er dann eine private Anzeige liest, besteht evtl. die Gefahr, dass der Leser sich denkt: "Hier hat sich aber eine Einzelperson eine merkwürdige/mir nicht bekannte, etc. Konstuktion ausgedacht, lieber die Finger davon lassen". Es gibt also vll. ein Vertrauensproblem, da von einer Privatperson ein unbekanntes Konzept angeboten wird. Wenn das Konzept hingegen als gewerblicher Anbieter angeboten wird, denkt sich der Leser eher: "Ok, kannte ich zwar bis jetzt noch nicht, aber scheint ja nichts ungewöhnliches zu sein (da von einem Unternehmen angeboten)". Was anderes ist natürlich, wenn dem Leser das Konzept Leibrente bekannt ist, dann hat er kein Vertrauensproblem mit einer privaten Anzeige. Nur weiß ich als Anzeigenaufgeber nicht, ob der Leser das Konzept kennt oder nicht.