Jump to content
Immopreneur.de | Community

Tomatensafttrinker

Members
  • Content Count

    15
  • Joined

  • Last visited

Community Reputation

6 Neutral

About Tomatensafttrinker

  • Rank
    Starter

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Man könnte sich am Mietspiegel orientieren. Hier ist aufgelistet, welches Merkmal (z.b. Handtuchheizkörper, Laminat), zu welcher Mehrmiete berechtigt. Bei kleinen Wohnungen sind Küchen auch gern gesehen. Bad neu Fliesen halte ich für zu teuer, vielleicht lassen sich die alten überstreichen?
  2. In Leipzig mittlerweile fast normal. Ich habe das Gefühl, dass der Anteil der 7,14%-Makler seit letztem Jahr deutlich gestiegen ist. Man will die Kuh noch melken bevor sie geschlachtet wird.
  3. Gibt es denn eine Info, wieviele Objekte betroffen sind? 14% betroffene Vermieter klingt erstmal viel. Allerdings fehlt die Angabe der Portfoliogröße. Jemand mit 100 Objekten wird mit Sicherheit betroffen sein. In der Auswertung lese ich raus, dass Die Eigentümer durchschnittlich 9 Objekte haben. Wenn die 14% der betroffenen Eigentümer nur einen „Coronafall“ von 9 Wohnungen haben, dann reduziert sich das tatsächliche Schaden schon auf 14%/9, also rund 1,5%. Klingt schon anders.
  4. Das bestätigt mein Gefühl, dass ein wesentlicher Faktor in der ganzen Geschichte versagt oder gepennt hat: der Notar. Wäre wirklich mal interessant, wer das war. Trotzdem kann man der Käuferin sicher eine gewisse Naivität nicht abschlagen. Zumindest hätte Bauch oder Kopf an der ein oder anderen Stelle Alarm geben können. Das Ganze fällt wahrscheinlich unter Verkettung unglücklicher Umstände.
  5. Ich glaub, ich habe noch nie Belege mit der Steuererklärung zusammen abgegeben. Wollte auch nie jemand sehen. Einmal wurde die AfA falsch vom FA angesetzt, da habe ich schriftlich um Korrektur gebeten, was auch anerkannt wurde. Das hängt aber vielleicht auch vom FA ab. Meine Bearbeiter waren immer sehr kooperativ. Es spricht sicher nichts dagegen, mal dort anzurufen und nachzufragen. Man glaub es kaum, aber da setzen auch nur Menschen. Ich muss aber dazu sagen, ich habe eine langweilige Steuer-Vita: Festangestellt und ab und zu eine ETW kaufen. Wenn man das große Ding dreht, ist man sicher eher auf dem Radar.
  6. Bei meiner morgendlichen Zeitungslektüre (Leipziger Volkszeitung) bin ich über folgenden Artikel gestoßen und frage mich: was ist da schief gelaufen? Speziell, dass die Immobilie mit Grundschuld übernommen wurde und sich anschließend rausgestellt hat, dass noch eine weitere Gläubigerin existiert. Wenn ich im KV einen lastenfreien Verkauf vereinbare, kann das doch gar nicht passiere, oder liege ich da falsch? Artikel aus LVZ vom 6. Mai 2020: "Dass man bei einem Hauskauf in Leipzig sein blaues Wunder erleben kann, hat Beatrix Barich erfahren. Die 51-Jährige stammt aus München, lebt mit ihrem Mann aber auf Korsika. 2019 hatte sie sich nach einer Immobilie in Leipzig umgeschaut, weil ihre Tochter hier wohnt. Preise aus München gewöhnt Im Internet stieß sie auf eine Anzeige eines Immobilienmaklers aus Thüringen, der ein unsaniertes, leerstehendes Mehrfamilienhaus in Leipzig-Wahren anbot. Der Preis: 350 000 Euro. Die Fläche: sieben Wohnungen auf 355 Quadratmetern. Am 7. Februar gab es einen Besichtigungstermin vor Ort – mit dem Makler aus Thüringen. Da das 1935 erbaute Haus originale Türen, Treppen und Dielen hat, auch über einen schönen Garten verfügt, schien das Angebot fair zu sein. Erst recht im Vergleich zu Preisen in München. Schnell wurde man sich über einen Kauf für 340 000 Euro einig und für den 20. März ein Notartermin in Leipzig vereinbart. Vorab schickte der Notar einen Vertragsentwurf. Aus dem ging jedoch hervor, dass das Objekt mit Grundschulden belastet ist. Konkret waren es 450 000 Euro Grundschuld für den Geschäftsführer einer Immobilienfirma aus Dortmund sowie eine Zwangssicherungshypothek über 187 500 Euro für die Stadt Leipzig. Die Schulden lagen also rund 300 000 Euro über dem Kaufpreis. Auf Nachfrage habe ihr der Makler trotzdem versichert, das alles in Ordnung sei, so Barich. Er kenne den Eigentümer – einen 73-jährigen Herrn aus der Lausitz – gut. Dieser hantiere oft mit hohen Summen und werde die Schulden bald tilgen. „Ich sollte mir keine Sorgen machen. Er hätte schon viele Geschäfte mit ihm gemacht und das hätte auch immer geklappt. Ich habe ihm das geglaubt, es war sehr naiv von mir.“ Der Eigentümer sei dann verspätet beim Notar erschienen und habe ihr dubiose Spekulationsgeschäfte angeboten. „Er hätte da eine todsichere Methode, um mein Geld – bis es zum Verkauf kommt – zu verdoppeln. Darauf habe ich mich natürlich nicht eingelassen. Ich habe den Notarvertrag um den Eintrag ergänzt, sollte der Verkauf durch Verschulden des Verkäufers nicht zustande kommen, muss dieser mir die entstandenen Kosten für Makler (18 207 Euro), Notar (2837 Euro) und Gebühren erstatten.“ Der Eigentümer habe zugestimmt und behauptet, dies sei ja selbstverständlich. Der Kaufpreis sollte erst fließen, wenn die Grundschulden getilgt sind. Doch Letzteres geschah nie. Am 3. Juni bekam Barich Nachricht vom Notar, dass für „ihr“ Haus ein Zwangsversteigerungsverfahren läuft. Zudem tauchte im Grundbuch eine weitere Gläubigerin aus Münster auf. „Durch Nachforschungen habe ich herausgefunden, dass das Verfahren am 27. Februar bei Gericht beantragt wurde, am 4. März kam die Anordnung. Es muss dem Verkäufer also schon bei dem Notartermin am 20. März bekannt gewesen sein, dass auf dem Haus noch eine Zwangsversteigerung ansteht, was den Kauf sofort unmöglich macht.“ Offenbar habe der Notar auch keinen tagesaktuellen Grundbuchauszug vorgelegt, was nach deutschem Recht aber erlaubt sei. Nun teilte Barich dem Eigentümer mit, dass sie vom Vertrag zurücktritt. Er solle ihr wie vereinbart die Unkosten erstatten. „Das hat er bis heute nicht getan. Stattdessen schickte er mir beleidigende Nachrichten: Ich sei hässlich und dumm.“ Derweil bekam sie eine Aufforderung von der Stadt Leipzig, die Zwangssicherungshypothek über 187 500 Euro zu bezahlen. Der Freistaat Sachsen pfändete ihr Konto, weil sie die Grunderwerbssteuer (11 900 Euro) nicht rechtzeitig überwies. Diese Steuer wird nach Abschluss des Notarvertrages fällig – nicht erst beim Grundbucheintrag. Der Bescheid und eine Mahnung trafen aber wegen Problemen bei der Postnachsendung nach Korsika nicht rechtzeitig ein. Später erhielt sie die Steuersumme erstattet. Staatsanwalt: Nichts Strafbares Im Februar 2020 fand schließlich die Zwangsversteigerung in Leipzig statt. Gemäß eines Verkehrswertgutachtens vom Mai 2019 lag das Mindestgebot bei nur 153 000 Euro, berichtet Barich. Den Zuschlag erhielt jener Geschäftsführer aus Dortmund, dem schon die Grundschuld über 450 000 Euro gehörte. „Er hat den Preis in die Höhe getrieben und das Haus dann, gewollt oder nicht gewollt, für 360 000 Euro selbst erworben. Danach hat er mir mitgeteilt, ich könne ihm das Haus für 340 000 Euro abkaufen. Ich habe abgelehnt, das war mir zu dubios.“ Obwohl Barich einen Anwalt einschaltete, blieb sie auf Kosten von 33 000 Euro für Makler, Notar, Gebühren, Auslagen sitzen. Eine Anzeige wegen Betrugs gegen den Ex-Besitzer wurde abgewiesen. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft hatte der Senior aus der Lausitz nichts Strafbares getan, denn ein Verkauf wäre noch bis zum Tag der Zwangsversteigerung zulässig gewesen. Beatrix Barich sieht es anders: Laut Gesetz gelte ab dem Beschluss zur Anordnung der Zwangsversteigerung ein Veräußerungsverbot. Sie möchte alle Nicht-Profis im Immobilienmetier nun davor warnen, ein Grundstück zu kaufen, das nicht frei von Grundschulden ist. „In Frankreich könnte ein Vertrag unter solchen Umständen gar nicht zustande kommen.“ Nach dem Bezahlen des teuren Lehrgeldes in Leipzig wolle sie lieber ein Haus auf Korsika erwerben. „Von Deutschlands wildem Osten habe ich erst mal genug.“ "
  7. Man muss erstmal unterscheiden: Anschaffungskosten (also Grundlage für AfA) oder Finanzierungsnebenkosten (sofort Aufwand). Die AfA beginnt mit Übergang Nutzen/Lasten. Den sofortigen Aufwand kannst du in dem Jahr geltend machen, wann das Geld geflossen ist (Zufluss/Abfluss-Prinzip).
  8. Ich glaube man muss erstmal grundsätzlich für sich entscheiden, was man möchte. Cashflow oder Vermögensaufbau. Wobei das Eine das Andere nicht ausschließt. natürlich ist ein positiver Cashflow schön, da ich monatlich nicht draufzahle. Ich für meinen Teil habe eher das Ziel Vermögen aufzubauen und sehe das Thema Immobilien als Anklage mit Horizont 10+ Jahre. Meine letzte Wohnung hatte Faktor 20, da würden hier wahrscheinlich viele den Kopf schütteln. Ich zahle jeden Monat vor Steuern 40 € drauf. Dafür habe ich aber auch kein Schlafprobleme, da die Stadt eine super Perspektive hat, die Mikrolage top ist und es noch andere Möglichkeiten gibt, mit der Wohnung Geld zu verdienen. Und dabei spekuliere ich nicht auf Preisanstieg, sondern auf Stabilität. Selbst nach negativem Cashflow habe ich durch die Tilgung einen Wertzuwachs von 200 € pro Monat. Da tausche ich gern mal ein Waschbecken aus. Natürlich lässt sich das nicht unbegrenzt skalieren, aber das ist auch nicht mein Ziel.
  9. Der Wertverlust spielt doch nur eine Rolle, wenn ich verkaufen möchte oder die Bank mit der geringeren Sicherheit ein Problem hat und nachbesichert werden muss. Ansonsten ist mir der aktuelle Wert doch egal, solange die Einkünfte also Mieten unverändert bleiben. Zumal auf dem Papier ein 5%er besser aussieht als ein 3%er. Wir halten also fest, bei Wertverlust steigt die Gesamtkapitalrendite.
×
×
  • Create New...