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Immopreneur.de | Community

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Posts posted by freeone


  1. Hallo @Mat350ze

    Ich wäre bei solchen Konstruktionen eher vorsichtig.

    Persönliche habe ich mit so etwas keine Erfahrung aber ich habe dazu gelesen, dass die Finanzämter sich anschauen, ob man eine "Schamfrist" nach dem Kauf beim Bezug einer vorher vermieteten Immobilie einhält. Insbesondere wenn man dann noch größere Kosten von der Steuer absetzen möchte, dürfte das zuständige Finanzamt umso genauer hinschauen und prüfen, ob man dir nicht auch nachträglich noch die Steuerersparnis streicht. Spekulieren könnte man vielleicht über Absetzungsmöglichkeiten, wenn glaubhaft dargestellt werden kann, dass eine langfristige Vermietung geplant war und sich das Haus dann hinterher als nicht vermietbar darstellt. Aber das kann dir nur ein Steuerberater beantworten.

    Meine Vermutung wäre, dass man damit bei kaum einem Finanzamt durchkommen dürfte.

     

    Keine Steuerberatung.


  2. Ich würde mich an der Organisation beteiligen, aber es ungern allein machen...

    Insbesondere was die Technik dahinter angeht bin ich nicht fit genug, um so etwas zu betreiben.

    Hatte kurz mit dem Support bzw. auch @Thomas Knedel per WhatsApp Kontakt; ist aber bisher noch nicht konkreter geworden...

    Edit: Ich sehe eine Migration auch etwas kritisch. Auf der anderen Seite: Ich hab mir gerade die Seite und das Geschäftsmodell des technischen Betreibers angeschaut; angeblich befinden sich die Daten in Hand des Kunden. Somit wäre es in der Hand von Immopreneur zu entscheiden, was mit der Datenbank passieren kann.


  3. @Furzi

    Ich hab mal beim Support angefragt und würde hoffen, dass ich vielleicht entsprechende Möglichkeiten abklären könnte.

    Ich habe schonmal eine Forumsschließung durchmachen müssen. Da war die Datenbank nicht im Besitz der Firma, die es gebrandet hat. Eine Teilmigration auf eine andere Domain da gelungen. Aufgrund des rechtlichen Problems mit der Datenbank war man gewissermaßen nicht Herr im Haus und dann wurde wurde trotzdem irgendwann der Stecker gezogen...

    Ich schaue mir gern auch alte Beiträge (gewissermaßen als Archiv) an, um daraus zu lernen. Ich hätte auf jeden Fall Interesse (wenn das möglich wäre) eine Migration auf eine andere Plattform zu machen und mit zu organisieren. Vielleicht können wir uns ja hierzu mit ein paar Leuten zusammentun, sofern das Übertragen auf eine andere Plattform rechtlich möglich wäre. :) Ich wäre auf jeden Fall dabei.

    • Like 3

  4. Sehr schade aber schon irgendwie nachvollziehbar, da ja andere Plattformen bei der Reichweite besser performen.

    Ich habe mich mit Facebook bislang nicht anfreunden können und habe den zumeist werthaltigen Austausch hier sehr zu schätzen gewusst und für mich viel mitnehmen können. Ich werde "euch" (also Forum) vermissen, wart ihr doch Teil meiner inzwischen fast täglichen Routine seit vier Jahren. Für mich ist das jetzt schon die zweite Schließung eines großen Forums, aber nichts ist so stetig wie der Wandel, oder wie es so schön heißt. ;)

    Auch von mir ein großes "Danke" an euch alle für die tollen Diskussionen.

    Zitat

    Thomas, wenn zwei oder mehr Forums-User zusammenstehen musst du einen ausgeben, das ist klar oder? :D 

    Wir müssen uns nur irgendwie erkennen. Ich glaube persönlich kennen wir uns ja nicht alle... ;)


  5. @Fröhn

    Einen "Kongress" gibt es: https://immocation.de/festival/

    Angeblich war der auch "sofort" ausgebucht. ;)

    @Jb007

    Verstehe ich das richtig? Du bist nicht gegen Coaching im Allgemeinen aber nicht überzeugt von der Qualität des Coachings durch die Genannten?

    Hab schon ein paar Leute kennengelernt, denen ein Coachingprogramm oder auch eine Mastermind geholfen hat. Wie groß dieser Anteil verglichen zur Teilnehmerzahl ist, weiß ich natürlich nicht.


  6. Hallo @Harry69

    Steuern zahlt man im Allgemeinen auf einen Gewinn. Das wäre in der Regel der Umsatz abzüglich aller Kosten bei Gewinnerzielungsabsicht oder zumindest wenn glaubhabt gemacht werden kann, dass diese mal bestand. Beachten sollte man, dass steuerpflichtige Verkäufe ggf. ein "Zählobjekt" sein können; ggf. müssen bei steuerpflichtigen Verkäufen auch Abschreibungen nachversteuert werden.

    keine Steuerberatung: Ich würde davon ausgehen, dass du das als Ausgabe geltend machen können solltest und darauf keine Steuern zahlst.

     

    Aber andere Frage: Warum denkst du darüber nach? Das scheint von den Zahlen her erstmal wenig Sinn zu machen?


  7. @FlorianI

    auch wenn ich in der Schweiz wohne, würde ich es mir natürlich nicht Anmaßen ein Experte dafür zu sein, wie die Leute hier wirklich sind. Ich kann natürlich nur meinen bescheidenen Einblick dazu geben.

    Ohne hier jemandem auf die Füße treten zu wollen erlaube ich mir Folgendes etwas überspitzt und vielleicht auch etwas verklärt zu schreiben:

    Oft entsteht aus deutscher Sicht der Eindruck, dass die Schweizer (insbesondere die sprachlich als dominierend empfundenen Deutschschweizer) ein komisches Alpenvölkchen mit starker deutscher Prägung sind; gefühlt wird aus deutscher Sicht oft kaum ein Unterschied zu Österreichern oder gar anderen Deutschen gemacht weil man zufällig dieselbe Sprache spricht (was mit dem Schweizerdeutschen auch nur zum Teil so ist). Das heißt jedoch nicht, dass man die gleichen Einstellungen hat.
    Die Schweizer Demokratie hat deutlich ältere Fundamente als die deutsche und meinem Eindruck nach hat der noch viel stärkere Föderalismus und seine Implikationen (manchmal wohl auch leicht abwertend als Kantönligeist bezeichnet) sowie die bereits lange praktizierten Traditionen der direkten Demokratie auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene haben insgesamt eher stabilsierende Wirkungen; insgesamt empfinde ich diese als viel stärker verwurzelt und insgesamt gemäßigter. Trotzdem macht sich wohl in den letzten Jahren und Jahrzenten auch eine gewisse Demokratiemüdigkeit breit, wenn man gewissen schweizer Medien glauben darf.
    Als regulär Steuerpflichtiger zahle ich meine Steuern an meine Wohngemeinde und bekomme ausgewiesen, welcher Teil davon an den Kanton und Bund (dieser Teil ist viel geringer als die ersten beiden) geht, was mir den Staatsaufbau von unten nach oben aus meiner Sicht eindrücklich vor Augen führt. Das Steuersystem wird hier weitgehend vom Kanton bestimmt (eigene Steuergesetze, Steuersätze, Freibeträge; aus deutscher Sicht sind als "kurioses" Beispiel außerkantonale Immobilien anzuführen, die natürlich im Kanton der Liegenschaft versteuert werden müssen, im Heimatkanton gibt es dann entsprechenden Progressionsvorbehalt) und jede einzelne Gemeinde (und damit die jeweiligen Bewohner) kann prinzipiell darüber hinausgehend bestimmten, wie hoch der Gemeindesteuersatz ausfällt (so etwas der Hebesatz für Gewerbesteuern aber eben für Privatpersonen).

    Insgesamt macht es den Eindruck, als ob nach oben an Verantwortung nur abgegeben wird, was man lokal/kantonal nicht sinnvoll lösen kann und damit tendenziell eher Eigenverantwortung erwartet wird. Ich hab hier deswegen viel eher das Gefühl, dass jeder alles macht, um aus einer Situation selber wieder rauszukommen und nicht so sehr jammert, wie in Deutschland und geschaut, wo ich vom Staat etwas bekommen könnte. Gleiches Spiel im Krankenversicherungssystem; es gibt immer eine zu zahlende Selbstbeteiligung, was zwar "nervig" ist, aber auf der anderen Seite auch fördert, dass man eigenverantwortlich vielleicht verstärkt über seine Gesundheit nachdenkt. Auch wenn hier auch das prominente zur Schau stellen von Reichtum auch nicht so gern gesehen wird, habe ich nicht den Eindruck, dass hier die Leute den gleichen "Neid" empfinden wie in Deutschland.

    Was die Steuerverteilung angeht, habe ich diese transparente Aufteilung der Steuern für die verschiedenen Institutionen (Stadt, Bundesland, Bund) in der Ausprägung in Deutschland so nicht wahrgenommen, auch wenn es sie natürlich gibt. Natürlich ist auch in D der Föderalismus relativ stark ist (worüber sich beispielsweise Deutschlands östliche Nachbarn wundern, weil sie nicht so recht verstehen, wie Deutschland funktioniert).
    Ich habe das Gefühl, es schafft hier mehr Vertrauen in die Verwendung der Steuergelder (man stelle sich vor, dass sich hier das lokale Steueramt sich jährlich dafür bedankt, dass man sich an der Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beteilit); auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass dadurch auch der Respekt vor der Leistung jedes Einzelnen größer ist aber auch die Erwartungshaltung eine ganz andere ist. Aber zu dem Thema wurden auch schon ganze Bücher gefüllt... ;)
    Schlussendlich wird hier aber auch nicht schon seit Wochen darüber diskutiert, wer das alles bezahlen soll.

    Jetzt aber auch noch ein paar objektivere andere Argumente
    Die Schweiz hat insgesamt ein sehr freundliches unternehmerisches Klima bzw. entsprechende Regelungen.
    Die Schweiz lebt ein gutes Stück davon als stabiler Finanzplatz bekannt zu sein.
    Der Schweizer Franken wird gern als sicherer Haften wahrgenommen und hat gegenüber dem EUR und dem USD in der Krise eher aufgewertet.
    Die Schweiz hat kaum Arbeitnehmerrechte im deutschen Sinn aber denoch ein starkes Sozialsystem. Man ist sich also dessen bewusst, dass man auch so recht schnell den Job verlieren kann. Streiks hier quasi unbekannt.
    Die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP im Vergleich zu Deutschland ist viel geringer.


    Aber das ganze vorausgeschickt: Wenn Geld da ist, lassen sich Systeme immer einfach kitten und auch Probleme "wegbezahlen". Wenn weniger Geld zum Verteilen vorhanden ist, dann muss sich jede Struktur (Familie, Gemeinde, Bundesland/Kanton, Bund) überlegen, wer einem der Nächste ist und wie man gewisse Sachen finanziert.

    Auch hier sind die Probleme in der Wirtschaft vorhanden, viele sind in Kurzarbeit und das ist aktuell sicher nur die Spitze des Eisberges. Der Lockoff ist geplant, aber ob er "klappt" und es nicht sofort eine zweite Welle gibt, ist natürlich aktuell völlig unvorhersehbar.

    • Like 3

  8. vor 2 Stunden schrieb Münchner Kindl:

    Hast du dann aber nicht das Problem, dass die Einkünfte aus deutschen Immobilien voll in die Progression für die Schweizer Steuer hineinfließen? Ein anderer Schweizauswanderer hier im Forum hat mal geschrieben, dass er aus diesem Grund empfiehlt die Deutschland-Immos in eine GmbH zu packen.

    Ja, das mit der Steuerprogression stimmt so; leider kann ich in der Schweiz auch viele sonstige Kosten (z.B. Reisekosten) nicht noch von der Steuer absetzen. Es hätte sich aber auch nicht gelohnt dafür jetzt noch eine Firma zu gründen.

    vor 2 Stunden schrieb Münchner Kindl:

    Ja, sehr interessanter Punkt, da könnte es ggf. eine Sonderbehandlung geben um diplomatische Probleme zu vermeiden. Sollte man sich in der Tat genauer ansehen.

    Ich kann da einschlägige Steuerliteratur insbesondere zur Gewerbesteuer empfehlen. ;)

    vor 2 Stunden schrieb Münchner Kindl:

    Aber bei der hier in D diskutierten Vermögensabgabe geht es ja um eine einmalige Abgabe in Krisenzeiten, und ich glaube dass sowas in CH evtl. nicht nötig sein wird. Auch haben die Schweizer Staatsbürger politisch mehr Macht durch die Direktdemokratie, da kann/will man es sich evtl. mit dem Volk nicht so verscherzen. Aber ist alles wie gesagt nur Spekulation...

    Trotzdem: Deine rechtzeitige Auswanderung könnte sich in der aktuellen Krise als kluger Schritt erwiesen haben 😉

    Mal sehen, zumindest gibt es hier gefühlt nicht so "krasse" Maßnahmen, da man alle Kantone und eben - wie du schreibst - auch das Wahlvolk bei Laune halten muss und häufig stark geschleifte Kompromisse das Ergebnis der Verhandlungen sind. Die Staatsverschuldung ist auch nicht so hoch, wie in D. Denoch ist die Schweiz stark exportorientiert und spurlos wird das auch hier nicht laufen. Kurzarbeit ist auch hier für viele angesagt.

    vor 2 Stunden schrieb Münchner Kindl:

    Trotzdem: Deine rechtzeitige Auswanderung könnte sich in der aktuellen Krise als kluger Schritt erwiesen haben 😉

    Mal sehen, ich bin bei meiner Arbeit relativ gesehen kaum von Einschränkungen betroffen. Dafür ist nicht klar, wie lange ich hier bleiben kann. ;) Befristet angestellte Wissenschaftler müssen leider oft über Ländergrenzen hinweg sehr mobil sein. Das verkompliziert die Steuerplanung leider ungemein.


  9. vor 58 Minuten schrieb Münchner Kindl:

    Ah, das ist eine interessante Idee. Anscheinend gibt es da doch auch Mittel und Wege. Die Sache mit der Stundung bei Umzug in ein EWR-Land ist natürlich auch eine interessante Sache, so könnten sich die Steuerschulden für den Wegzug eventuell sogar langfristig weginflationieren lassen. Leider ist ja z.B. die Schweiz noch kein EWR-Mitglied. Denn wichtig ist natürlich auch das Ziel, wohin man auswandert (siehe nächsten Punkt) ...

    Ja, die Schweiz ist häufig ein Sonderfall in diesem Zusammenhang. Bei mir hat der Wegzug in die Schweiz auch gewisse Stunden mit Steuerliteratur verursacht. :) Da ich keine Firmen habe, hat mich dieser Punkt aber nicht betroffen. Interessanterweise sollte man sich anschauen, welchen Effekt es hat, wenn ausländische Firmen Immobilien in Deutschland halten.

    Zu deinem zweiten Teil würde ich gern noch ergänzen, dass die Schweiz sehr wohl eine jährliche Vermögensabgabe/-steuer kennt und auch praktiziert . Diese bewegt sich allerdings tendenziell im Promillebereich (und wie das ganze Steuerrecht im regelfall abhängig vom Kanton) und nicht wie Herr Scholz schon letztes Jahr vorgeschlagen hat im Prozentbereich (und dabei "frech" die Schweiz als Beispiel genannt hat).

    Wie immer, keine Steuerberatung. Das Steuerrecht ist recht komplex und wird sicher nicht einfacher, wenn man es international betrachtet. Daher sollte man sich gut informieren und einen Steuerberater heranziehen.


  10. vor einer Stunde schrieb lg2016:

    Bei deinem Plan gibt es noch eine Herausforderung - die Wegzugsbesteuerung: 
    https://www.juhn.com/fachwissen/internationales-steuerrecht/wegzugsbesteuerung-§-6-astg/

    Das hätte ich auch posten wollen. :)  Zu überlegen ist, ob man nicht erst im Ausland eine Kapitalgesellschaft gründet; dann "sollte" die Wegzugsbesteuerung nicht mehr greifen. Aktuell ist meines Wissens nach die Rechtslage aber auch so, dass ein Wegzug in EU/EWR Staaten eine unbefristete Stundung zur Folge hat.

    Kein direkter Zusammenhang aber ggf. zu beachten: Als deutscher Staatsbürger ist man nach Wegzug ins Ausland in der Regel noch fünf Jahre in Deutschland unbeschränkt schenkungs- und erbschaftssteuerpflichtig. Je nach Konstellation kann dies zu einer sehr hohen Steuerbelastung führen, da Schenkungs- und Erbschaftssteuern häufig NICHT von Doppelbesteuerungsabkommen behandelt werden und daher zwei oder mehr Ländern die ggf. die volle Steuerlast des jeweiligen Landes zur Geltung kommen kann. (Beispiel: Immobilie in Land A, Schenkender in Land B und Beschenkter in Land C). In bestimmten Fällen kann dies wohl auch zu einer Steuerlast über 100 % führen.

    Keine Steuerberatung. ;)

    • Like 1

  11. Hallo @Fabian Kirchmaier,

    die genauen Regelungen müsstest du im Doppelbesteuerungsabkommen UK - D nachschauen. Im Allgemeinen wirst du von Deutschland als unbeschränkt steuerpflichtig betrachtet, wenn du Schlüsselgewalt zu einem potentiellen Wohnsitz hast. Ob du gemeldet bist, muss nicht immer entscheidend sein, kann aber als Indiz durch die deutschen Steuerbehörden genommen werden.

    Wenn du in Deutschland unbeschränkt steuerpflichtig bist, dann kannst du natürlich auch den Grundfreibetrag in Deutschland in Anspruch nehmen. Unbeschränkt steuerpflichtig heißt dann aber auch, dass du dein Welteinkommen in Deutschland versteuern musst. Einschränkungen werden dann im Doppelbesteuerungsabkommen vereinbart. In der Regel gibt es bei (aus deutscher Sicht) Auslandseinkommen einen sogenannten Progressionsvorbehalt. Du bezahlst dann keine Steuern auf das Einkommen im Ausland, aber deine Steuerlast (=wie viel Prozent Steuern zahlt man) auf das Deutsche Einkommen wird nach der Steuertabelle so ermittelt, als ob du das Auslandseinkommen versteuern müsstest.

    Zusätzlich kann im Ausland (bei dir UK) dann natürlich auch nochmal eine Steuer für das Einkommen in Deutschland fällig werden. Details dazu sind im DBA zu finden.

    Bei einer beschränkten Steuerpflicht in D musst du im Wesentlichen nur auf den Steuerfreibetrag verzichten. Ich empfehle solche Sachen sauber zu lösen, da mit Steuerbehörden im Allgemeinen nicht zu spaßen ist.

     

    (Keine Steuerberatung, Ich habe mir das DBA UK-D nicht angeschaut und der Text entspricht meiner persönlichen Erfahrung als in Deutschland beschränkt steuerpflichtige Person mit ein wenig Leseerfahrung in mehreren Doppelbesteuerungsankommen.)


  12. vor 10 Stunden schrieb Stefan-RheinMain:

    Hier steht klar, dass die Bank das darf

    https://www.focus.de/immobilien/finanzieren/tid-8652/kreditverkauf_aid_234670.html

    "Auch ein massiver Wertverlust der Immobilie kann für Kunden zum Problem werden. Die Bank darf in diesem Fall weitere Sicherheiten fordern. Fehlen sie, darf die Bank den Kreditvertrag außerordentlich kündigen."

    Das steht da, der Artikel ist aber aus dem Jahr 2008. Ich war der Meinung, dass sich das seitdem geändert hat; zumindest interpretiere ich die Aussagen hier so:

    Ich zitiere mal aus dem BGB 498:

    1) Der Darlehensgeber kann den Verbraucherdarlehensvertrag bei einem Darlehen, das in Teilzahlungen zu tilgen ist, wegen Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers nur dann kündigen, wenn

    [...]

    (2) Bei einem Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag muss der Darlehensnehmer abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b mit mindestens 2,5 Prozent des Nennbetrags des Darlehens in Verzug sein.

    Insofern sehe ich da weiterhin wenig Spielraum für einen "Margin-Call" von Seiten der Bank (bei privaten Investoren).

    Das deckt sich auch mit der Meinung bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Kreditkündigung#Kündigung_eines_Grundstücksdarlehens


  13. vor 11 Stunden schrieb Stefan-RheinMain:

    Wir haben noch einen Artikel geschrieben, wo eine reale vollfinanzierte ETW mit neuen fiktiven Annahmen aufgrund der Krise (3 Monatsmieten fallen aus, 20% Wertrückgang) dargestellt wird. Wenn es so kommen sollte, werden einige wackeln.. 

    https://www.wohnungsanalyse.de/corona-crashed-immobilie/

    Im Artikel erwähnen wir, dass die Bank, je nach Kreditvertrag, einen Nachschuss verlangen kann, wenn die Immo stark an Wert verliert. Dürfte in den letzten Jahren nie passiert sein.. Ggf hat jemand die Erfahrung in der Wirtschaftskrise damals gemacht, dass Immobilien während der Vertragslaufzeit neu bewertet wurden? 

    LG

    Danke für den interessanten Artikel.

    Auch wenn mich das nach aktueller Kennzahlenlage (noch) nicht betrifft: Ich habe mal gelesen, dass Banken Privatkredite nicht kündigen dürfen, auch wenn es zu einer Verschlechterung der Einkommens- und Vermögensverhältnisse kommt. (https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__498.html)

    Ich hätte das so verstanden, dass ein "Margin-Call" bei Immobilien damit nicht möglich sein sollte, weil die Bank den Hebel der Kündigung nicht ansetzen kann (solange natürlich alle Raten ordnungsgemäß bedient werden und keine Verlängerung der Finanzierung ansteht). Oder begehe ich hier einen Denkfehler?

    • Like 1

  14. Ich hab mich das auch schonmal gefragt. Werden solche Kosten direkt anerkannt oder werden diese nur im Sinne des Progressionsvorbehaltes anerkannt. In der Regel versteuert man ja Auslandsimmobilien in Deutschland auch nicht direkt sondern nur im Rahmen des Progressionsvorbehaltes. Oder wie ist das? 🤔


  15. Hallo @Ger Rit

    und willkommen im Forum.

    Deine Frage ist ein wenig wage; schön wäre es, wenn du ein wenig ausführen könntest, ob du selber einziehen oder vermieten möchtest.

    Der Immobilienmarkt in Berlin ist aktuell schwer vorherzusehen und wird wahrscheinlich mit Rechtsunsicherheiten für Immobilieneigentümer und Investoren verbunden sein. Bei 200.000 EUR für 45 Quadratmeter erwarte ich nicht, dass eine Kostendeckende Vermietung möglich ist. Erwartest du einen weiteren Anstieg der Kaufpreise dort?


  16. @smutje

    Die Küche kann in der Regel separat angegeben werden; den Betrag kannst du also zusätzlich zu dem Mietspiegelpreis verlangen.

    Die Einordnung in die Spanne im Mietspiegel sollte eigentlich erklärt werden. Du kannst deinen Preis also nicht beliebig innerhalb der Spanne festlegen. Diese Aussage treffe ich jetzt für Dresden, wobei ich davon ausgehen würde, dass es in anderen Städten ähnlich laufen sollte.

    Der Balkon erhöht deine Fläche, sodass du für die höhere Fläche Miete verlangen kannst. Ggf. rechtfertigt der Balkon auch eine höhere Einordnung der Quadratmetermiete, die du ebenfalls bei deiner Berechnung berücksichtigen kannst.


  17. Hallo @bhirschmann

    eine Immobilienkauf mit einem Kaufpreis bis/unter 2500 EUR verursacht keine Grunderwerbssteuer.

    Ein Stellplatz kann ggf. schneller abgeschrieben werden als auf 50 Jahre.

    Eine Finanzierende Bank kann ggf. Nachteile darin sehen, wenn der Preis eines Stellplatzes separat im Kaufvertrag angegeben wird.

    Das sind Erkenntnisse aus meiner Erfahrung und keine Steuerberatung; bitte einem Steuerberater die richtigen und wichtigen Fragen stellen.

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