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Immopreneur.de | Community

MF89

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  1. Liebe Community, anbei der Sachverhalt, zu dem ich mir von einem oder mehreren fachkundigen Foren-Mitglied(ern) eine Antwort / Beurteilung erhoffe, da ich nach zeitintensiver Suche im Internet leider nicht fündig wurde bzw. ich mir keine klare Meinung dazu bilden konnte: Mein Bruder und ich haben die Absicht in naher Zukunft ein Zweifamilienhaus (kein Doppelhaus) zu erwerben und beide Wohnungen selbst zu beziehen. Mein Bruder hat die Sicherheit, dass er in Zukunft nicht berufsbedingt in eine andere Stadt umziehen muss. Somit besteht für ihn kaum das Risiko, seine Wohnung in Zukunft veräußern zu müssen. Für mich selbst sieht die Situation so aus, dass ich einen recht sicheren Arbeitsplatz habe und dass das Unternehmen, bei dem ich angestellt bin, fest in der Region verwurzelt ist (ein Standortwechsel ist somit unwahrscheinlich). Dennoch kann ich in Zukunft einen berufsbedingten Umzug in eine andere Stadt nicht sicher ausschließen. Deshalb stellt sich für mich zwangsläufig die Frage, ob sich für eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus überhaupt ein Käufer finden lässt und wenn sich ein Kaufinteressent finden würde, ob ich dann nicht mit erheblichen Verlusten beim Verkauf rechnen müsste (da es sich um eine Wohnung in einem ZFH handelt). Mir ist bewusst, dass beim Verkauf einer Immobilie die Kaufnebenkosten verloren sind und somit der Verkauf einer Immobilie grundsätzlich nicht die aller beste Option ist. Zudem ist mir bewusst, dass der Wiederverkaufswert einer Immobilie von vielen Faktoren abhängig ist....unter anderem von der Lage. Diese Faktoren möchte ich in dieser Betrachtung aber außen vor lassen, da ich beim Verkauf einer Wohnung in einem ZFH zwei andere entscheidende Probleme sehe: Wenn die Eigentumsverhältnisse (nach dem Bruchteilseigentum) zu gleichen Anteilen (50/50) auf meinen Bruder und mich verteilt sind, dann muss der potenzielle Käufer bei allen Instandhaltungs- / Investitionsentscheidungen mit meinem Bruder übereinstimmen, sonst besteht eine Pattsituation und somit Stillstand. Der potenzielle Käufer muss sich auf Gedeih und Verderb im zwischenmenschlichen Bereich mit meinem Bruder verstehen, sonst kann die Situation für beide Parteien schnell zu einem Alptraum werden. Die beiden genannten Gründe machen aus meiner Sicht eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus zu einer nur schwer veräußerbaren Immobilie bzw. lässt sich eine solche Wohnung nur mit erheblichen Verlusten veräußern. Die potenziellen Käufer / Interessenten für eine Eigentumswohnung werden sich aus meiner Sicht immer für eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus und gegen eine Wohnung in einem Zweifamilienhaus entscheiden. Aus meiner Sicht würden die oben beschriebenen Probleme bei einem Mehrfamilienhaus entweder gar nicht bzw. nur in abgemilderter Form bestehen. Meine Frage an Sie ist, ob Sie meine Einschätzung teilen oder ob meine Bedenken aus Ihrer Sicht unbegründet sind? Anmerkungen: Die Vermietung der Wohnung ist aus bestimmten Gründen, die ich hier nicht näher erläutern möchte, keine Option. Mein Bruder und ich würden für den Fall, dass wir ein Zweifamilienhaus erwerben würden, selbstverständlich ein monatliches Hausgeld vereinbaren, welches für die Instandhaltung der Immobilie genutzt wird und somit auch eine Instandhaltungsrücklage vorhanden sein ist. Vielen Dank im Voraus.
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