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Piuna

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  1. Vielen Dank für eure Meinungen, der Preis der Wohnung sei dahin gestellt. Wer hier lebt, sieht es als absolutes Schnäppchen. Wie sich das zukünftig entwickelt bleibt unklar. Wir sind hier unten gebunden, ich arbeite in Lörrach und bin unkündbar, fest angestellt zu einem unschlagbaren Tarif-Gehalt und hoher Flexibilität im Job. Bei meinem Mann ist es ähnlich. Ein Hauskauf ist für uns hier unten absolut nicht umsetzbar (Grundstückspreise 400.000€ aufwärts, Haus mit vergleichbarer Ausstattung ab 800.000€ es sei denn wir nehmen Fahrtzeiten und somit Verlust von Zeit für unsere Familie in Kauf). Wir werden also definitiv vor Ort bleiben. Bis das Vorkaufsangebot kam, war ich auch sicher in dieser Wohnung bleiben zu wollen. Wir leben aktuell für 9,50€ qm weit unter dem Mietspiegel von 12,50€ für unser Stadtviertel (habe es nochmal recherchiert). Meine Befürchtung ist jetzt, dass nachdem die Wohnung gekauft wurde, die Miete erstmal um die erlaubten 15% angehoben wird (wir hatten bisher keine Erhöhung). Nach drei Jahren dann erneut dann sind wir bei 1534€ kalt und am Mietspiegel angekommen. Umziehen kommt hier ebenfalls nicht in Frage, diesen Standard werden wir unter 1500€ nicht finden und es herrscht Wohnungsmangel. Auf die Wohnung haben wir allein schon 3 Jahre gewartet. Es ist einfach eine schwierige Situation und sehr speziell hier unten, wir werden jetzt erstmal alle Szenarien mit der Bank durchgehen und dann entscheiden.
  2. Ich danke dir, ähnliches hatte ich mir schon im Kopf zusammen gemauschelt. Ich warte mal, ob noch mehr Input kommt. Beraten lassen werden wir uns in jedem Fall. Die Entscheidung muss auch erst zum Sommer fallen. Rechnungen und Listen sind ganz nach meinem Geschmack, ich lese mich mal tiefer ein.
  3. Danke für den Input ihr beiden! Generell graut es mir davor, mein Eigentum nicht selbst zu bewohnen, da das für mich gefühlt sehr risikobehaftet ist. Ich frage mich immer, was der Mieter darin anrichten kann, was mich evtl. ruiniert. Daher schien der Kauf der eigenen Wohnung für uns eine "günstige" Gelegenheit zu sein. Zumal wir hier bleiben werden, wir haben beide glücklicherweise krisensichere, attraktive Jobs direkt vor der Haustür. Wäre es in euren Augen evtl. sinnvoll in diesem Komplex eine kleinere Wohnung zu kaufen? Beispielsweise sind die 2 Zimmerwohnungen (72qm, inkl. TG, mit Garten, inkl. Einbauküche) den aktuellen Mietern für 280.000€ + Steuer + Kaufnebenkosten angeboten worden. Ich denke eher nicht, da es generell hier unten sehr teuer ist. P.S: Wie verhielte es sich denn, wenn im worst-case die Wohnung von uns wieder verkauft werden müsste? Was käme da auf uns zu? Aktuell ist es hier unten übrigens so, dass die Schweizer einfach alles kaufen, egal zu welchem Preis. An Hauskauf/Hausbau stadtnah ist hier gar nicht zu denken.
  4. Guten Morgen und danke für die Aufnahme, ich hätte gern eure Erfahrungswerte zu einer uns bevorstehenden, wichtigen Entscheidung. Ich liste stichpunktartig auf. Wohnort: Schweizer Grenze, Lörrach, Innenstadt, gehobenes Wohnviertel Erdgeschosswohnung, 4 Zimmer, 126qm mit Garten, inkl. Einbauküche Bj: 2013, Vorzeige-Wohnquartier der Wohnbaugesellschaft, mehrfach prämiert, co2 neutral, modern, gehobene Ausstattung aktuell leben wir (2 Erwachsene 33 & 36 Jahre, festangestellt in Lörrach, 1 Kind im Kindergarten) zur Miete (1160 € Kalt, 60€ Garage), Mietspiegel hier 11€ aufwärts, absehbar Mieterhöhung innerhalb der nächsten 3 Jahre, wir wollen hier wohnen bleiben Gestern erhielten wir das Vorkaufsrecht auf unsere Wohnung: 429.600€ + 19.000€ Tiefgaragenplatz = 448.600€ geschätzte Grunderwerbssteuer: 22.430€, Kaufnebenkosten: 8.970€ Gesamt 480.000€ zudem wird ein Hausgeld (Betriebskosten, Verwalter, Instandhaltungsrücklage) auf jährlich 3800€ geschätzt, die Wohnbaugesellschaft verwaltet weiter, würden wir nicht kaufen, wird uns ein lebenslanges Mietrecht zugesichert Ich bin gern abgesichert und gehe ungern Risiken ein. Andererseits haben wir bisher keinerlei Altersvorsorge und verpuffen aktuell Geld in absehbar steigende Mieten, während wir auch einen Kredit abzahlen könnten. Unser monatliches Haushaltseinkommen liegt bei 4400€ Netto, Tendenz steigend. Aktuell behalten wir im Monat ca. 1000€ über, Eigenkapital: 30.000 Bitte um Meinungen, Erfahrungen, gerne auch worst-case-szenarien. Ist es überhaupt realistisch zu kaufen? Danke vielmals und schönes Wochenende
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