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  1. Guten Abend zusammen, da ich demnächst vier Wohnungen in unserem WGH fertig habe und neu vermieten werde, habe ich gerade mal die Nebenkosten kalkuliert. Unsere Gebäudeversicherung kommt mir dabei ziemlich hoch vor. Wir bezahlen für knapp 340qm Wohnungen und 135qm Gewerbe (Bank) ca 1900€ im Jahr. Soweit ich weiß ist da eine Vermieter Haftpflicht mit dabei. Die Police haben wir letzten August der Einfachheit halber über die SV gemacht da wir bei der Spk finanzieren. Wie schätzt ihr das ein? Privat zahl ich proportional gesehen nur einen Bruchteil. Liegt das nur am Gewerbeanteil? Ich werde wohl mal ein paar Angebote einholen.
  2. Ich finde es sehr gut, das du die Situation ernst nimmst und eine Lösung anstrebst anstatt dich heraus zu winden oder es unter den Teppich zu kehren. Zu dem Provisorium: die 3500€ kommen mir schon sehr sehr hoch vor. Genauso die Miete, die liegt bei Gerüst normalerweise bei monatlich 5% der Grundkosten. Ich vermute der Gerüstbauer hat heraus gehört, dass es um Brandschutz geht und du unter Zeitdruck stehst. An deine Stelle würde ich mich ohne Provisorium um eine dauerhafte Lösung bemühen. Wer macht den Druck? Der Brandschützer oder das Amt.
  3. Vielen Dank für die Antworten bis jetzt! Wäre es eine Möglichkeit an den Betrieb (GmbH) zu vermieten und der stellt dann dem MA die Wohnung zur Verfügung? Dann wäre es ja eindeutig an das Arbeitsverhältnis gebunden?
  4. Hallo zusammen, ich habe gerade ein möbliertes 1 Zimmer Apartment zur Vermietung frei. Zufälligerweise habe ich in unserem Betrieb einen Azubi (Flüchtling) der dringend eine kleine Wohnung/Zimmer sucht. Größe und Preis würden für ihn passen. Im Betrieb macht er sich ganz gut und ich würde ihn auch gerne unterstützen. Nur in der Berufsschule hat er eben sprachliche Probleme obwohl er sich sehr bemüht. Wie kann ich jetzt das Mietverhältnis an das Ausbildungsverhältnis binden? Falls es doch aus irgendwelchen Gründen zum Bruch kommt, um er Arbeitslos wird muss er raus. Soweit ich weis hat er keinen Anspruch auf ALG2 und auch seine Duldung hängt vom Ausbildungsverhältnis ab (bin da aber nicht 100% im Thema drin). Einfach befristen bis zum Ende des Lehrjahres und immer wieder um 1 Jahr verlängern? Oder eine Klausel in den Mietvertrag nehmen das die Wohnung an den Job gekoppelt ist? Vielleicht hat jemand von euch schon Erfahrungen in einer ähnlichen Situation gemacht. Schönen Abend!
  5. @ Berri Intuitiv kam mir der gleiche Gedanke aber ich denke das kann er sich sparen. Mit vermieteten Neubau Immobilien ist in der Regel eh kein CF zu machen. Wenn jetzt noch dazu kommt, dass die ETW sogar schon für den „Eigennutzer-Markt“ 15% zu teuer ist braucht man eine CF Berechnung garnicht erst aufmachen. Meine Variante 1: Selbstnutzen. Wenn der Lärm nur an den Fenstern bzw Rollläden liegt sollte eine Beseitigung wie oben geschrieben gut machbar sein. Wenn aber Lärm innerhalb des Gebäudes (Baumängel) das Problem ist, wird es schwieriger. Andererseits hast du noch Gewährleistung darauf. Ein Gutachter könnte evtl. Mängel aufzeigen und bei der Durchsetzung deiner Ansprüche unterstützen. Variante 2: Reset drücken: Verkaufen, Verluste aus EK tragen. Zur Miete wohnen. Neu investieren. Ein Gedanke kam mir gerade noch: Ab welcher Vermietungsdauer kann man die Verluste aus einem Verkauf steuerlich geltend machen? Analog zur „Verkauf mit Gewinn Versteuerung“. Gruß
  6. Ok. Du gehst also davon aus, dass du das genauso gut kannst und das der Bauträger bei dem Objekt einen Gewinn von 200k€ macht? Oder meinst du sogar du machst es besser als ein Bauträger? Ohne Erfahrung (Unterstellung)? Risiko, Zeit und Hirnschmalz reichen dafür m. M. nicht aus. Ein Architekt ist kein Kaufmann und es interessiert ihn nicht wenn die Kosten um 10 oder 20% steigen oder wenn die Bauzeit 6-12 Monate überschritten wird. Im Gegenteil damit erhöht sich unter Umständen auch sein Honoraranspruch. Klar, an der fehlenden Wirtschaftlichkeit ändert der Grundstücksdeal auch nichts. Neu bauen und rentabel (6-10%) vermieten ist höchstens in Toplagen möglich.
  7. Das Einzige was ich mir vorstellen kann, wenn es unbedingt ein Mfh auf deinem Grundstück sein soll bei dem dir zwei ETW gehören wäre: Mach einen Deal mit einem Bauträger. Er bekommt das Grundstück und du im Gegenzug zwei Wohnungen. Er projektiert, baut und verkauft. Somit trägt er auch die jeweiligen Risiken, was aber nicht tragisch ist, da er ein Profi ist und es für ihn Tagesgeschäft ist! Er kann das kalkulieren und hat Erfahrung damit. Ich habe schon so viele „Nebenerwerbs Bauträger“ gesehen die sich mehr als nur die Finger verbrannt haben. Und das waren in der Regel erfahrene Handwerker mit einem guten Netzwerk. Die Chance, dass das in Eigenregie gut geht und wirtschaftlich ein Erfolg wird sehe ich gegen Null. Wie man das steuerlich gestaltet (Grunderwerbsteuer, etc) sollte auch ein Profi planen.
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