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Ralf Richter

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  1. das die Mieter die Grundsteuer zahlen ist auch sachgerecht der Mieter wohnt in der Stadt und ist dort wahlberechtigt, kann also bei Kommunahlwahlen indirekt über die Höhe der Grundsteuer durch die Wahl bestimmter Parteien und Wählergruppen entscheiden. Der Vermieter kann dies häufig nicht, weil er auswärts wohnt oder eine juristische Person ist. Ergebnis wäre, dass der Stadtrat auf die Vermieter weniger Rücksicht nehmen muss(gerade in Großstädten mit relativ geringer Eigennutzerquote) Deshalb würde die Grundsteuer in Mieterstädten deutlich erhöht.
  2. ich glaube übrigens nicht, dass die Mieten gesenkt werden, ich gehe "nur" von einem Einfrieren vielleicht sogar mit Inflationsausgleich aus. Besondere Sorge bereitet dem Politiker aber ein anderer Punkt: Wegen der hohen Preise von 5000 Euro pro Quadratmeter, die inzwischen in der westlichen Innenstadt bezahlt werden, kämen diese Neu-Erwerber von Wohnhäusern womöglich alle in den Genuss einer Härtefallregelung, weil die erlaubten Mietpreise eine solche Investition nicht refinanzieren können. „Die müssten wir dann durchlassen, weil sie tatsächlich in eine wirtschaftliche Schieflage geraten“, sagt Schruoffeneger voraus. Keine Chance auf eine solche Ausnahme hätten hingegen die alteingesessenen, ordentlichen Hauseigentümer, die ihre Gebäude seit Jahren halten und mit Mieterhöhungen moderat umgegangen seien. So würden diejenigen bestraft, die sich zuletzt verantwortungsbewusst im Sinne des Allgemeinwohls verhalten hätten. aus https://www.morgenpost.de/berlin/article226898737/Mietendeckel-Wie-sollen-das-die-Bezirksaemter-nur-schaffen.html
  3. ich würde es auch davon abhängig machen, ob in dem MFH viele Eigennutzer oder Mieter wohnen. bei sehr vielen Eigennutzern dürfte ein Mietendeckel keine Auswirkungen haben, eventuell sogar positiv, weil Handwerker billiger werden. bei sehr vielen Mietern wird wahrscheinlich zuerst die Instandhaltungsrücklage bei der nächsten Versammlung zurückgefahren und auch sonst alle möglichen Kosten im Gemeinschaftseigentum auf ein Minimum reduziert, das Haus läuft auf Verschleiß. möglicherweise lässt sich auch aufgrund des möglichen Mietendeckels der Kaufpreis in Verhandlungen nochmal drücken.
  4. deshalb kaufe ich auch grundsätzlich nur Wohnungen bis max. 1300 Euro pro QM in NRW. Jeder der für mehr als 2500 Euro kauft, hat immer das Risiko, dass das Mietrecht irgendwie verschärft wird und vor allem dass er das nicht beeinflussen kann. ich brauche bei meinen Wohnungen 6-7 Euro, die mir auch eine R2G Regierung lässt wenn ich in Berlin oder anderer Top-Stadt für 4000 oder mehr pro QM einkaufe, brauche ich auf Jahre Mieten über 20 Euro, eine Politikänderung und die Kalkulation ist gescheitert.
  5. wichtig für alle MFH Eigentümer https://ikb-law.blog/2019/08/20/umwandlung-jetzt/
  6. oder man macht für den Kellerraum einen extra Gewerbemietvertrag 😜
  7. ich würde bei Neuvermietungen nicht mehr mit Mietspiegel vermieten, denn der wird zunehmend von der Politik von unten geschraubt. Betrachtungsdauer soll nach Einigung von CDU und SPD von 4 auf 6 Jahre verlängert werden(manche fordern sogar 10 Jahre) https://www.immobilien-zeitung.de/148230/bezugszeitraum-fuer-mietspiegel-wird-auf-sechs-jahre-verlaengert Ich halte neben der Staffelmiete selbst die Indexmiete für besser, weil sie sich an klaren unpolitischen Zahlen orientiert.
  8. ich würde auch darauf wetten, dass es immer mehr politische Verschärfungen gibt. gestern hat der CSU(!!!) Justizminister von bayern gefordert, dass bei der Mietpreisbremse Geld für 2 Jahre zurückgefordert werden kann https://rsw.beck.de/aktuell/meldung/bayerischer-justizminister-fordert-nachbesserung-der-mietpreisbremse wenn das so kommt verkaufen Mieter nach Auszug in den Städten massenhaft ihre möglichen Forderungen an irgendwelche Inkassounternehmen, die dann mit allen möglichen Mitteln versuchen sich mit dem Vermietern auf eine Zahlung zu einigen.
  9. natürlich sind die Preise in vielen Regionen hoch(aber längst nicht in allen) das Problem ist, dass extrem viel Geld im Umlauf ist, dass angelegt werden will. Ich habe in den letzten Monaten 2 Wohnungen in Düsseldorf verkauft 1. Wohung bei relativ ausgereizter Miete Verkauf zum 41fachen von einem Asiaten, der meinte, er könne immer 1Jahresmietverträge abschließen und bei Erneuerung immer deutlich erhöhen(ich hab mich extra beim Anwalt abgesichert, dass ich nicht über das deutsche Mietrecht aufklären muss) 2. Wohnung auch teuer verkauft an Eigennutzer, die grad geheiratet haben, wobei die Eltern der Braut den Preis cash bezahlt haben
  10. was ich an Leipzig kritsch sehe als Außenstehender 1: die Wohnungsmärkte von Leipzig und Berlin sind eng miteinander verbunden, die Karawane ist deshalb von Berlin nach Leipzig umgezogen. Welche Auswirkungen hat der Mietendeckel in Berlin, wenn die Höchstmiete in Berlin niedriger liegen wird als in Leipzig? 2: ein generelles Problem in Ostdeutschland ist, dass die Renten in den nächsten Jahren sinken: Jetzt gibt es noch viele mit langer Erwerbstätigkeit in der DDR, bald kommen die leute mit Arbeitslosigkeit und gebrochenen Biographien in den 90er und Nullern in Rente. Erst in etwa 25-30 Jahren steigen sie wieder mit dem Renteneintritt ab etwa Geburtsjahr1975 3: Risiko für Leipzig ist auch die Politik Der Stadtrat ist deutlich nach links gerückt und wird Milieuschutzgebiete etc. beschließen zudem istvöllig unklar, wer nach der Landtagswahl im Herbst regiert, Spd und Linke fordern in Sachsen einen Mietendeckel
  11. selbst wenn gibt es doch unzählige Vermeidungsstrategien mir fällt spontan ein 1) Vermietung der Wohnung zum Mietendeckel nur bei gleichzeitigem Gewerbemietvertrag mit hoher Miete für einen Kellerrraum 2)hohe Abstandszahlung für z.B. Küche knapp unter Wucher 3) Erlaubnis gegenüber Mieter einen Teil der Wohnung(erlaubt) bei AIRBNB zu vermieten für einen hohen Betrag findige Leute werden noch dutzend weitere entwickeln
  12. kurios beim Mietendeckel ist auch die Situation beim Neubau Der Deckel gilt nämlich nur nicht bei der ersten Vermietung des Neubaus. Ich stelle mir vor, wie ein findiger Mieter seinen Vermieter erpressen kann Die Wohnung wird z.B: für 15 Euro/QM vermieter, der Deckel erlaubt in der Wohnalterklasse nur 10 Euro. nach dem Einzug droht der Mieter dem Vermieter mit Auszug, wenn er nicht die Miete auf 11 Euro senkt. das wäre für den Vermieter immer noch attraktiver, als unter dem Mietendeckel für 10 Euro mit keinen Erhöhungen zu vermieten und zusätzlich die Kosten des Mieterwechsels wie Makler zu bezahlen.
  13. was meiner Meinung nirgenswo behandelt wird ist, wie in 5 Jahren der Mietspiegel von Berlin erstellt werden soll. im Grunde müssten doch bei allen Baualterklassen außer Neubau der Preis wie heute sein oder sogar geringer, falls es zu einer Absenkung im Gesetz kommt. folglich wären auch in 5 Jahren bei Verträgen mit Mirtpreisspiegel keine Erhöhungen möglich? heißt erste Erhöhung erst in 7 Jahren möglich, wenn der Deckel nicht verlängert wird
  14. viel dramatischer als das Einfrieren der Mieten für fünf Jahre ist es, dass ab Januar für Neuvertragsmieten nur noch maximal 7,20 pro Quadratmeter verlangt werden dürfen und bestehende Mieter das Recht haben auf diese Miete abzusenken(laut heutigem Tagesspiegel) jetzt ist die Frage, was ein Quadratmeter wert ist, der nur für 7,20 Euro vermietet wird, fünf Jahre nicht erhöht wird(was danach ist weiß keiner), während die Kosten Jahr für Jahr steigen. im Moment bezahlt man je nach Lage und Ausstattung in Berlin zwischen 2500-6000. sollten Gerichte dem Mietendeckel so bestätigen ist für Kapitalanleger meiner Meinung ein Kaufpreis von nur noch 1500-2500 machbar.
  15. https://www.morgenpost.de/berlin/article225942857/Mieten-in-Berlin-sollen-fuenf-Jahre-lang-nicht-erhoeht-werden.html sollte es wirklich dazu kommen, wird meiner Meinung die Vermietung insgesamt in Berlin einbrechen und hauptsächlich versucht werden, Wohnungen an Eigennutzer zu verkaufen. im Grunde müsste rot-rot-grün auch einen Gehaltsstop für Handwerker fordern, die Reperaturen in Wohnungen durchführen.
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