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Matthias Renner

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Everything posted by Matthias Renner

  1. Die 25 € für die Verwalterzustimmung sind nicht ungewöhnlich. Die 77 € hingegen schon. Wer hat den den Verwalter beauftragt, den Kaufvertrag zu prüfen?
  2. Zu wann hat der Mieter denn gekündigt? und habt ihr zum Thema Bevollmächtigung gegenüber dem Mieter irgendwas im KV festgehalten?
  3. Thanks JB007 Das stimmt natürlich. Ich hatte hier einfach vorausgesetzt, dass es sich um eine vermietete Wohnung handelt und mich daher gewundert.
  4. Ich aber . LG Berlin 16.09.1992 – 26 O 179/92- Ebenso AG Hamburg, Urteil v. 02.04.1998, 48 C 602–97. Steht auch so in der "Bibel"* Der Mieter von Wohnraum kann nicht dazu verpflichtet werden, anstelle einer Kostenübernahme für erforderliche Reparaturleistungen eine besondere Versicherung zugunsten des Vermieters gegen eventuelle Sachschäden abzuschließen. Das ist zum einen aus AGB rechtlichen Gründen nicht drin, zum anderen argumentieren die Juristen damit, dass die Kaution, die ja ebemfalls für sowas haftet, vom Gesetzgeber auf 3 MM begrenzt wurde und mehr is halt nicht. Allerdings kann man die Klausel m.E. getrost trotzdem verwenden und den Mieter daraufhinweisen, dass man die Hausrat und Haftpflicht fordert. Man kann dann sogar ihm noch sagen, dass der Mieterbund das absolut empfiehlt . https://www.mieterbund.de/index.php?id=448 Den Halbsatz mit die Klausel ist trotzdem nicht erlaubt kann man ja vergessen zu erwähnen. Letztlich ist es auch im Interesse des Mieters im Ernstfall zum Hörer zu greifen, statt die Hand zu heben. *Mietrecht von Schmidt/Futterer
  5. oder anders ausgedrückt, es sollte nicht die erste Wohnung sein, mit der man anfängt.
  6. Hallo Arnd, du hast recht, der Teufel ist bekanntlich ein Eichhörnchen :-) Ich würde glatt mal in den Mietvertrag gucken, ob da nicht was steht, wie vermietet wird die Wohnung im 1 OG links 2ZKB 33qm ..
  7. Kurzfassung : ich bin mir nicht sicher, ob du diese Wohnung retten solltest ;-) Wie wäre es denn für den Anfang mit einer Wohnung mit pflegeleichten Mietern? Ansonsten: Wenn in dem Zimmer nicht nur Estrich liegst, wäre der Austausch des alten gegen einen neuen Boden kein Herstellungsaufwand. Du ersetzt ja was bestehendes und stellst nichts neues her. Und ja der Eigentümer , darf das Zimmer renovieren, nennt sich Duldungsanspruch. Wirf mal einen Blick ins BGB § 554 Duldung von Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen (1) 1 Der Mieter hat Maßnahmen zu dulden, die zur Erhaltung der Mietsache erforderlich sind. (2) 1 Maßnahmen zur Verbesserung der Mietsache, zur Einsparung von Energie oder Wasser oder zur Schaffung neuen Wohnraums hat der Mieter zu dulden. Bei renitenten Problemmietern muss man diesen Anspruch manchmal gerichtlich durchsetzen.
  8. Hallo Werner, beides wird vor dem Amtsgericht am Wohnort der Mieterin eingereicht. Anwaltszwang besteht nicht, bei Solvenz der Mieterin ist es aber empfehlenswert. Bevor du jetzt losläufst aber ein paar Anmerkungen dazu. Ich würde die Mieterin nachweislich auffordern, einen Termin für die Rückgabe zu benennen, der innerhalb der nächsten x Wochen liegt. Sie muss ja eine realistische Chance haben, eine neue Wohnung anzumieten und den Auszug zu organisieren. (Nachweislich heißt übrigens Zustellung durch Gerichtsvollzieher- die spielen auch Postbote). Bezüglich des Rückstandes brauchst du keine Zahlklage erheben, viel einfacher ist es für dich einen Mahnbescheid über den rückständigen Betrag zu beantragen. Geht online total easy. Alles wichtige dazu hier : http://www.mahngerichte.de/onlineverfahren/ Wichtig ist dass du den Haken setzt bei: Im Falle eines Widerspruchs beantrage ich die Durchführung eines streitigen Verfahrens. Entweder zahlt Sie dann, oder du bekommst sehr schnell einen vollstreckbaren Titel auf Zahlung oder im Falles des Widerspruchs geht der Fall ans zuständige Amtsgericht zur Verhandlung. ( An dieser Stelle kann man dann z.B. den Fall einem Anwalt übergeben). Bei der Räumungsklage sieht es etwas komplizierter aus. Einreichen darf man die immer, aber man man muss gucken, was sich lohnt. Zum einen kann die Mieterin bis zu 2 Monate nach Zustellung der Räumungsklage die fristlose Kündigung Zufall bringen. ( Ein sehr guter Anwalt kann ggfs. dann sogar die ordentliche Kündigung vom Richter kippen lassen, aber das nur am Rande). Zum anderen muss der andere ja auch eine Chance haben deiner Forderung nachzukommen. (Daher der Hinweis oben eine angemessene Ziehfrist mit der Mieterin zu vereinbaren). Wenn dann nichts kommt, Räumungsklage einreichen und Urteil abwarten. In der Klage beantragt man die Beklagte zur Räumung der Wohnung zu verurteilen. da der Kläger der Beklagten mit Schreiben vom den Mietvertrag vom .. wegen .. fristlos hilfsweise ordentlich gekündigt hat. Gruß Matthias
  9. Danke, aber ich hab schon einen fähigen Haus und Hof anwalt. Aber lies bitte einfach noch mal, das hat mit Theorie und Praxis nichts zu tun, sondern mit Lesen Das: und das: ist das Gleiche!. Ich habe nichts anderes geschrieben. 1MM + 1 cent reichen für die Kündigung. Ich habe lediglich die Rechtsgrundlage dazugeschrieben.
  10. ähm JB007, das ist der Gesetzestext, wie soll der denn "falsch" sein? Das ist überall so . Was auch gar nicht zur Diskussion steht. Lies einfach noch mal Wenn der Mieter (entweder) für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist. Das ist das Gleiche
  11. richtig Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 543 Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund (1) Jede Vertragspartei kann das Mietverhältnis aus wichtigem Grund außerordentlich fristlos kündigen. .. (2) Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn .. 3. der Mieter a) für zwei aufeinander folgende Termine mit der Entrichtung der Miete oder eines nicht unerheblichen Teils der Miete in Verzug ist oder b) in einem Zeitraum, der sich über mehr als zwei Termine erstreckt, mit der Entrichtung der Miete in Höhe eines Betrages in Verzug ist, der die Miete für zwei Monate erreicht. + § 569 Außerordentliche fristlose Kündigung aus wichtigem Grund (3) Ergänzend zu § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 gilt: 1. Im Falle des § 543 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 Buchstabe a ist der rückständige Teil der Miete nur dann als nicht unerheblich anzusehen, wenn er die Miete für einen Monat übersteigt. Dies gilt nicht, wenn der Wohnraum nur zum vorübergehenden Gebrauch vermietet ist.
  12. In dem Moment kann man aus Kostengründen die Klage einfach zurücknehmen. An dem Gutachten verdient niemand ausser dem Gutachter. Wenn man sich an die "Spielregeln" zu seinen Gunsten hält, sind die Kosten echt überschaubar. Die Gerichts- und Anwaltskosten gehen immer nach dem Streitwert. Allerdings muss man wissen, dass die Streitwerte gestaffelt sind. Die erste Gruppe geht von 0-500€, die zweite von 501- 1000€. Der Streitwert für eine Klage auf Zustimmung zur Mieterhöhung ist der Betrag der jährlichen Kaltmieterhöhung. Der ideale maxwert ist daher 41€ p.M. (12x 41= 492€ Streitwert) alternativ 48 €, dazu aber gleich. Bis 500€ betragen die maximalen Kosten bei einer Niederlage dann : Eigene Anwaltskosten: 157,68 Fremde Anwaltskosten: 157,68 Gerichtskosten: 105 Summe: 420,36 Das ist auch bei einem Vergleich nicht uninteressant, da es dann oft zu einer Kostenteilung kommt. Bei einem Vergleich (mit Aufrechnung der Kosten) sähe das dann so aus: Eigene Anwaltskosten: 157,68 Einigungsgebühr: 45 Gerichtskosten: 35 Summe : 211,23 Überschreitet man die 500€ aber bleibt unter 1000€ erhöhen sich die Kosten auf 682, 60 und Vergleichskosten : 410€ In jedem Fall sollte aber der Streitwert und damit die Mieterhöhung unter 600€ liegen. Unter 600€ ist dem Mieter (dem VM natürlich auch) im Falle der Niederlage der Weg in die Berufung versperrt. Berufung ist nämlich nur möglich, wenn der Gegenstandwert über 600€ liegt oder der Sache grundsätzliche Bedeutung zugemessen wird. Letzteres ist bei Mieterhöhungen nie gegeben, ersteres hat man selbst in der Hand. Sind die maximalen Gesamtkosten von 420,36 € als Risiko für 41€ Mieterhöhung noch überschaubar erhöht sich dieses Maxrisiko im Berufungsfall auf 1.475,32 was m.E. unverhältnismäßig teuer ist.
  13. Ich müsste suchen, wo es genau stand, aber im Grunde darfst du nur einen angemessenen Teil einbehalten. Angemessen ergibt sich aus den Vorjahreswerten. Hatte der Mieter z.B. die letzten 5 Jahre immer ein BKA Guthaben, darfst du genau 0 € einbehalten. Waren es immer zwischen 200 und 300 € Nachzahlung dürften 400€ ebenfalls unproblematisch sein. Über den Rest der Kaution solltest du schon im Eigeninteresse innerhalb von 6 Monaten nach Wohnungsrückgabe (nicht MV Ende) abrechnen.
  14. Wenn der Mieter im Juli 2017 auszieht, hast du die Abrechnung unverzüglich zu erstellen, sobald es dir möglich ist, spätestens bis zum 31.12.2018* (*Abrechnungszeitraum = Kalenderjahr unterstellt)
  15. Super Hinweis. Die Funktion hab ich auch lange vermisst, äh nicht gefunden :-) Aber warum macht ihr nicht die 2te Einstellung einfach systemseitig zum default?
  16. Hallo Jägermeister, a) halte ich deinen Zusatz für zu unbestimmt (zeitlich) und damit unzulässig. Es ist nicht klar, ob die 4 Jahre ab Vertragsschluss gelten sollen, oder ab Beginn Mietverhältnis. Der Wortlaut legt nahe ab Beginn Mietverhältniss, dass wäre aber unzulässig. b) Nein, das ist kein grund für eine außerordenliche Kündigung. Es ehrt dich, wenn du die Dame aus dem Vertrag entlassen willst, wenn es ihr wirklich so schlecht geht und Sie beispielsweise in ein Pflegeheim muss. ( Dann würde ich ihr auch keine Steine in den Weg legen)Grundsätzlich ist das aber ihr privates Problem. Gründe für eine außerordentliche Kündigung sind z.B. 1) Wenn der Gebrauch der Mietsache nicht oder nicht rechtzeitig gewährt wird oder wieder entzogen wird gem. § 543 II Nr. 1 BGB. 2) Wenn von der Mietsache erhebliche Gesundheitsbeeinträchtigungen für den Mieter ausgehen. 3) Starke Lärmbelästigung aus der Nachbarschaft 4) Bedrohung oder Beleidigung des Mieters durch den Vermieter oder Personen in seinem Umfeld 5) Erhebliche Beeinträchtigungen des Mietgebrauchs wie z.B. unzumutbare Raumtemperatur durch Heizungsausfälle im Winter bzw. starker Hitzeentwicklung im Sommer Es muss dem Mieter unzumutbar sein, den Vertrag fortzusetzen.
  17. 3x Nein. Der Vertrag verbietet das. s. Vertrag Bild 1: §2 Mietzeit Das Recht zur ordentlichen Kündigung (Kündigung wegen Eigenbedarf, als Einliegerwohnung, Teilkündigung und Verwertungskündigung §§ 573, 573a, 573b BGB) ist daher ausgeschlossen.
  18. Ich fass es nicht. Das ist der Mustermietvertrag vom deutschen Mieterbund. https://www.mieterbund.de/index.php?eID=tx_nawsecuredl&u=0&g=0&t=1490390354&hash=841d19b6022936862790d71b95dc47b9e775ebd8&file=fileadmin/pdf/mietvertrag/Wohnungs-Mietvertrag_2015.pdf Ich verlink den immer ganz gerne als Scherz, wenn in einem Forum ein Vermieter nach einem geprüften eierlegenden WollmichMietvertrag fragt, der logischerweise aber nichts kosten darf. In freier Wildbahn hab ich den aber noch nie gesehen. Im Prinzip kannst du nicht viel machen, ausser energetisch sanieren. Der Heizungsvorschlag ist z.B. gut soweit umsetzbar. Aber sonst wird es dünn, solange der Mieter pünktlich bezahlt.
  19. Du kannst 2018 2017 abrechnen und anhand der 17er Abrechnung die Vorauszahlungen anpassen.
  20. Ist dass alles was im MV zum Thema SR steht?
  21. Mich würde ja glatt mal interessieren, welche Innenstadt das sein soll, bzw. wie sah die Ecke 1962 aus? Der Eintrag suggeriert, dass zu Beginn der 60er Jahre, das Grundstück unbebaut war und geplant war, einen Hochspannungsmast drauf zustellen.
  22. Hallo Mühlenzwick, das kannst du dir mehr oder weniger selbst ausrechnen. Allerdings würde ich persönlich die Mitgliedschaftskosten aussen vor lassen, da die HuG Mitgliedschaft für private kleine und mittlere Vermieter m.E. auch ohne die RSV Sinn macht. Also Kosten Versicherung 2x 60 € im Jahr = 120 € => 1.200 € in 10 Jahren ca. Kosten einer Klage auf Zustimmung zur Mieterhöhung bis 40€ im Monat max. 470€ Kosten im Falle der Niederlage Kosten falls der Mieter auf Rückzahlung Kaution klagt, Streitwert 3x KM 500 € ca. 2155€ im Falle der Niederlage in der Berufung Kosten einer Räumungsklage inkl. Berufung KM 500 max. ca. 6.0000€ Entscheidener finde ich persönlich übrigens die Frage ob der Mieter eine RSV hat :-) gruß MR
  23. Den Nachweis, die Miete rechtzeitig "entrichtet" zu haben, muss weiterhin der Mieter erbringen. Nur reicht lt. BGH nun das absende 1 Tag für Zahlungen in € s. BGB § 675s Ausführungsfrist für Zahlungsvorgänge (1) Der Zahlungsdienstleister des Zahlers ist verpflichtet sicherzustellen, dass der Zahlungsbetrag spätestens am Ende des auf den Zugangszeitpunkt des Zahlungsauftrags folgenden Geschäftstags beim Zahlungsdienstleister des Zahlungsempfängers eingeht aber § 675n Zugang von Zahlungsaufträgen (1) Ein Zahlungsauftrag wird wirksam, wenn er dem Zahlungsdienstleister des Zahlers zugeht. Fällt der Zeitpunkt des Zugangs nicht auf einen Geschäftstag des Zahlungsdienstleisters des Zahlers, gilt der Zahlungsauftrag als am darauf folgenden Geschäftstag zugegangen. Der Zahlungsdienstleister kann festlegen, dass Zahlungsaufträge, die nach einem bestimmten Zeitpunkt nahe am Ende eines Geschäftstags zugehen, für die Zwecke des § 675s Abs. 1 als am darauf folgenden Geschäftstag zugegangen gelten. Geschäftstag ist jeder Tag, an dem der an der Ausführung eines Zahlungsvorgangs beteiligte Zahlungsdienstleister den für die Ausführung von Zahlungsvorgängen erforderlichen Geschäftsbetrieb unterhält. => Alles was ab dem 7ten Werktag eingeht muss demnach zuspät sein. Aber alles was zwischen dem 5 und dem 6ten Werktag passiert kann möglicherweise doch noch rechtzeitig gewesen sein.
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