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DoHa

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  1. Hallo zusammen, habe mich hier angemeldet, in der Hoffnung, eine Antwort bzw. Lösung für mein/unser derzeitiges Problem zu bekommen. Folgender Sachverhalt: Haus (Einfamilienhaus) gekauft Jan/Feb 2009 Bis 09/2009 renoviert größtenteils in Eigenleistung Ab 09/2009 selbst bewohnt bis Feb 2016 Ab (Mitte) 2014 - 1 Zimmer vermietet (Arbeit meiner Frau) Ab März 2016 komplett mit 2 Wohnungen (abgeschlossen) und 2 Mietverträgen (Laufzeit jeweils 10 Jahre) vermietet an die Gemeinde zur Unterbringung von Asylbewerbern Verkauft (Fälligkeitstermin) Ende Nov. 2016 Die beiden Mietverträge wurden mit der Gemeinde abgeschlossen als "Plan B", da sonst eine zu hohe Doppelbelastung - 2 Darlehen abbezahlen, etc. - nicht bzw. nur sehr schwer zu stemmen gewesen wäre. Das Haus stand ab Mitte 2015 bereits zum Verkauf (also noch VOR der Vermietung an die Gemeinde) und wurde von einem Makler offiziell mit Vertrag angeboten und betreut. Nun haben wir von einem Steuerberater die Einkommenssteuererklärung 2016 / 2017 machen lassen und sind fast rückwärts vom Stuhl gefallen, als dieser uns die Nachzahlung ans Finanzamt präsentiert hat - wir sollen für 2016 runde 17.000,- € an Steuern nachzahlen - dank des Verkaufs des vermieteten Hauses. Unser Steuerberater hat die Aussicht darauf, dass wir an den 17000,-€ vorbeikommen leider als unheimlich gering eingeschätzt, da das Haus zum Zeitpunkt des Verkaufs voll vermietet war. Nun habe ich im Netz ein wenig recherchiert und bin immer wieder auf 2 Zahlen gestoßen: Die Spekulationssteuer fällt nicht an, wenn das veräußerte Objekt die letzten 3 Jahre, auch nur teilweise, selbst genutzt wurde. --> Das wäre bei uns ja erstmal der Fall. Die Spekulationssteuer fällt an, wenn das veräußerte Objekt innerhalb der 10 Jahresfrist vermietet, also nicht selbst genutzt wurde. --> Das trifft von März bis November 2016 zu. Nun konnte uns unser Steuerberater leider nicht sagen, da es auch keine passenden Urteile bzw. Präzedenzfälle zu geben scheint, in denen genau ein solcher Fall aufgetreten ist, wie das Finanzamt reagieren wird. Wir haben die Steuer für 2016 jetzt erstmal ohne den Hausverkauf zu berücksichtigen beim Finanzamt abgegeben. Was mich an der Geschichte ja noch am meisten ärgert ist die Tatsache, dass weder unser Makler, den wir damals beauftragt hatten, noch die Bank, die ja vom sich im Verkauf befindlichen Haus wusste, noch der Notar auch nur mit einem Wort erwähnt haben, dass uns die Spekulationssteuer innerhalb der 10 Jahre treffen wird/kann/würde. Man mag es formulieren, wie man möchte. Hätte ich das vorher gewusst, hätte ich das Haus entweder gar nicht erst vermietet oder die 10 Jahre behalten, bis die Frist abgeläufen wäre. Hatte jemand schon mal solche einen Fall oder ist das eine absolut exotische Situation? Oder kann vielleicht jemand Tips geben, wie wir aus der Nummer nochmal rauskommen können? Grüße Dominik
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