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matze sagichnich

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  1. Die Maklerprovision hängt letztlich an der Nachfrage zum jeweiligen Objekt. Ich hatte schon den Fall, dass der Makler auf eine Provision von mir verzichtet (!) hätte, hätte ich das Objekt gekauft. Anders herum habe ich auch schon eine Wohnung verkauft, bei der der Makler für mich umsonst gearbeitet hat. War aber auch ein Sonderfall. Am Ende sind beim Hauskauf also die Maklerkosten tatsächlich verhandelbar. Nur wenn es eben genug andere Interessenten gibt - und an denen mangelt es um Stuttgart rum anscheinend überhaupt nicht - kann sich der Makler (und der Verkäufer) herausnehmen, was er will. 4,76% in unserer Gegend sieht man leider häufig.
  2. Ich verstehe nicht, wie die Banken mit Negativzinsen Geld verdienen sollen. Die werden sich doch einfach aus dem "normalen" Kreditgeschäft zurückziehen und nur noch Konsumentenkredite mit erhöhtem Risiko vergeben, weil man da noch Zinsen bekommen kann. Ich habe gehört, dass die Südwest-Bank Stuttgart nach Eigentümerwechsel genau das gerade tut. Da bekommen langjährige Kunden aus der Landwirtschaft keine neuen Kredite mehr, nachdem die alten ausgelaufen sind. Kurswechsel sozusagen. Wieso sollte eine Bank einen Kredit vergeben, bei dem sie nur draufzahlt? Ich habe schon verstanden, dass die Bank durch die Tilgung auch Geld bekommt und dann wiederum mehr Geld verleihen kann. Aber das ist kein Verdienst. Das ist nur eine Art Umsatzvergrößerung. Wenn die Bank keine oder zu wenig Zinsen bekommt und trotzdem weiter Kredite vergibt, dann wird aus dem Geschäftsmodell ein klassisches Schneeballsystem.
  3. Azubis nehmen auch gern WG-Zimmer. Oder eben einfach einkommensschwache/sparsame Singles. Ich habe gerade eine WG in Horb a.N. aufgemacht. Es gibt dort eine Hochschule mit dualen Studiengängen, sodass ich jetzt alle 6 Zimmer mit Studenten belegen konnte. Ich hatte aber auch Anfragen von Azubis und Singles. Sogar ein Pärchen mit Migrationshintergrund hat für zwei ODER ein Zimmer angefragt, weil sie einfach nichts finden. Ich glaube, dass man fast überall einen Bedarf für WGs hat. Ich hätte die WG locker auch ohne Studenten voll bekommen. Nur sinkt vermutlich die Einkommensklasse mit zunehmender Entfernung von Ballungszentren. Man muss dann sehr aufpassen, dass man sich kein "Gesocks" ins Haus holt. Es gibt auch einen Unterschied zwischen Studenten und allen anderen, was die Ansprüche an geht. ZB brauchen Studenten nicht zwingend Stellpätze oder eine Waschmaschine. Die brauchen eigentlich nur Wlan, ein Bett, ein Klo und eine Mikrowelle. In dieser Reihenfolge. Fies ausgedrückt. Ich bin gespannt wie sich der Verwaltungsaufwand und die Nebenkosten entwickeln werden. Der Unterschied in der Miete ist halt sehr beachtlich. Normale Vermietung wäre bei der Wohnung ca. 1000 Euro zu 1700 Euro (jeweils Warmmiete) bei mir. Bei 110k Invest. Meine Frau macht gerade einen Investment-Kurs einer russischen "Beraterin" mit und hat dort einige Kontakte geknüpft. Viele der Investoren aus dieser Gruppe haben zum Teil einige Wohnungen und Häuser in Deutschland und sie vermieten ausschliesslich einzelne Zimmer. Der Markt ist also scheinbar sehr groß. Natürlich weiss ich nicht, ob diese Investoren ihre Wohnungen entsprechend aussuchen, vor dem Kauf. Ich muss das mal fragen.
  4. Also die Frage ansich ist ja schon interessant. Wenn die Immobilie eine typische Eigennutzerimmobilie ist, dann verkauft sie sich leer stehend natürlich besser. Ist es aber eine Immobilie für Anlger kann es besser sein, wenn sie (gut) vermietet ist. Wohnen aber underrent Assis drin, wäre leer wieder besser. Hier eine Statistik zu machen, ist imho eine nerdige Spielerei, die einem aber konkret nicht hilft.
  5. Hab ich doch geschrieben. ....wenn man keine zwingenden Gründe für den Umzug angeben kann...
  6. Na, das Problem, warum Fischer mit diesem Vorgehen nicht "reicher als die Aldi-Brüder" 😂 hätte werden können, ist die 3-Objekt-Grenze. Irgendwann unterstellt das FA eben Gewerblichkeit, auch wenn man selbst in dem Objekt von Anfang an gewohnt hat und man keine zwingenden Gründe angeben kann für die Wohnungswechsel. Aber es ist eine gute Anfängerstrategie um Erfahrung und Anfangskapital zu sammeln. Ein Freund von mir hat das wärend dem Studium genau so gemacht. So konnte er sich gleich mit 28 ein richtig geiles EFH bauen...
  7. Ist das nicht wie jede andere WEG auch? Wo soll der Unterschied sein?
  8. Strenggenommen sind die Fenster IMMER im Eigentum der WEG, auch wenn in der Teilungserklärung was anderes steht. Denn alle Teile des Hauses, die für "den Bestand" des Hauses erforderlich sind, müssen der WEG unterliegen. Damit eben nicht ein Eigentümer die Dachfenster ausbaut und anschliessend das ganze Haus absäuft. Die Eigentümergemeinschaft kann aber beschließen, dass die Fenster von Sondereigentümer bezahlt werden müssen oder "dürfen". Die Entscheidung über das Aussehen und die Beschaffenheit der Fenster ist aber wieder zwingend ein WEG-Beschluß. Zum Fenstereinbau gehört meines Erachtens auch der korrekte Anschluss an die Fassade. Somit wäre das in meinen Augen derjenige in der Pflicht, der den Austausch der Fenster zahlt. Wenn das in dem WEG-Beschluß so formuliert wurde. Auftraggeber für den Austausch der Fenster müsste aber (strenggenommen) sowieso die WEG sein. Aus oben genannten Gründen. (§ 5 Abs. 2 WEGesetz)
  9. Wenn der Vater selbstständiger Handwerker wäre, könnte er eine Rechnung schreiben... Hättest du die Wohnung in Vermietungsabsicht gekauft und mit der Selbstnutzung einer Weile gewartet und vermietet, dann hättest du alles absetzen können. Ich weiss allerdings nicht, wie lange man vermieten müsste. Ein Vorteil der Selbstnutzung ist aber, dass du die Wohnung jederzeit steuerfrei verkaufen kannst. Anders ausgedrückt: sollte der Wert deiner Wohnung durch die Renovierung und die Wertentwicklung gestiegen sein, kannst du verkaufen und den Gewinn komplett einstecken. Du könntest dich jetzt also nach einer weiteren schönen Wohnung umschauen, die auch renovieren und dann umziehen.
  10. Hier ist es gut und "mieterfreundlich" zusammengefasst: https://deutschesmietrecht.de/mietvertrag/modernisierung/370-die-handwerker-kommen-was-sind-meine-rechte-und-pflichten-als-mieter.html
  11. Wenn es um Reparaturen geht, aber auch eine turnusmässige Besichtigung sind (nach Anmeldung) immer vom Mieter zu erlauben, meines Wissens.
  12. Der Mieter hat damit nichts zu tun und er muss dir auch zu dem Zweck Zutritt gewähren.
  13. Ich denke, dass in den meisten Fällen nach der fristgerechten, berechtigten Kündigung der Auszug der Mieter folgt... 😁
  14. Joa. Auch selbst nicht in diese Schiene zu kommen, ist nicht immer leicht. Irgendwie ist mein 20 Jahre altes Auto auch eine Art Fassade und die meisten machen sich nicht die Mühe dahinter zu sehen.
  15. Das stimmt. Absolut. Ich sehe nur des öfteren Eltern in meiner Umgebung ihre Kinder massregeln, dass sie dieses oder jenes nicht dürfen, sich so oder anders verhalten sollen (PC-Spielen, Fernsehen, Alkohol, Süssigkeiten, sparen....) während sie selbst sich nicht an ihre eigenen Regeln halten. Und dann heisst es "Aber ich habe ihm doch tausend mal gesagt er soll...." - So funktioniert das aber leider nicht. Da muss ich immer an den Spruch "Do as a s say, not as I do" denken. Der ist zwar lustig aber nicht hilfreich. Zumindest in der frühen Phase der Prägung. Neulich hatte ich zB ein Gespräch mit meinem mittleren (10J) der hatte mich gefragt, warum seine Kumpels immer neue Klamotten haben und alle drei Wochen was neues. Er hingegen bekommt oft gebrauchte Sachen. Und auch nicht so oft was neues. Da habe ich ihm dann erklärt, er solle mal überlegen, wie viele Häuser denn die Eltern seiner Kumpels so haben (hat er erst mal lange überlegen müssen). Und ob diese Kumpels sorgsam mit ihren Sachen umgehen. Ich habe ihm erklärt, dass er sich weniger Sorgen um seine Zukunft machen muss, wenn er ein sparsames Leben zu leben lernt. Und dass unser sparsames Leben (an der Stelle sparsam), wenn man es genauer betrachtet, besser ist, als das seiner Kumpels, die (oder deren Eltern) oftmals nur eine Fassade aufbauen. Wir haben echt lange geredet und am Ende, denke ich, er hat es verstanden. Mit seinem großen Bruder hatte ich das selbe Gespräch auch etwa in dem Alter. Seither habe ich keine Beschwerden mehr von ihm gehört über gebrauchte Sachen. Stattdessen beobachte ich ihn mit Freude, wie er jetzt mit 13 anfängt, erste unternehmerische Versuche zu machen. Mit dem Hosting von eigenen Minecraft-Servern.
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