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matze sagichnich

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  1. Das ist doch gerade des Pudels Kern, den heute alle diskutieren. Ich persönlich bin schon der Meinung, dass das ein unrealistisches Szenario ist. Aber ich bin mir auch dessen bewusst, dass ich durchaus falsch liegen kann. Meine Immobilien kannten bisher immer nur eine Richtung, was die Wertentwicklung an geht. Und schon immer hatte ich Zweifel, wie lange das wohl noch weiter geht. Und immer hat mein Umfeld gesagt, dass es so nicht mehr lange weiter gehen kann. Aber bisher war diese zweifelnde Ansicht in Nachhinein immer falsch. Nun stehe ich also da mit meiner "Lebenserfahrung" und denke: Vielleicht ist meine Sicht getrübt und meine Vorsicht durch die so lange anhaltende Glückssträhne ausgehöhlt. Und meine Entscheidung ist dann eben: Nachrechnen. Wenn unterm pessimistisch gezogenen Strich ein für meine Begriffe ausreichendes Rendite/Risiko Verhältnis da steht, dann kaufe ich. Zweifel an der Weltlage hin oder her. Das Risikomanagement muss mitgeführt werden. Jeder kann sich ausrechnen, welche Restschulden nach Ablauf der Finanzierungsfestschreibung noch da stehen und wie hoch der Zinsanstieg dann ohne Insolvenz quasi als worstcase noch verkraftet werden kann. Auch wenn im Moment imho wenig für einen Zinsanstieg spricht, einiges aber dagegen... Und in 10 Jahren sieht die Welt sowieso ganz anders aus. Bis dahin wurden aber beträchtliche Summen getilgt und der eine oder andere Euro ist in die Rücklagen geflossen. Sollte die Glückssträhne, was Zinsen und Wertsteigerung an geht, aber noch eine Weile weiter laufen, habe ich bis dahin meine Schäfchen im Trockenen. Endet sie, bin ich zwar vielleicht kein Millionär geworden, stehe aber immer noch besser da als die Meisten. Ich sehe das alles als Chance, andere sehen mehr die andere Seite, nämlich das Risiko. Hängt natürlich auch davon ab, wie weit man schon ist. Hat man ein für sein Gefühl ausreichendes Einkommen, warum sollte man dann mehr Risiko eingehen? Ich für meinen Teil habe heute lieber den Spatz in der Hand als eine Taube im Himmel.
  2. Diese Konstellation ist doch sehr unwahrscheinlich. Du vergleichst im Prinzip jemanden der heute ein Haus zum 25fachen kauft mit jemandem, der das identische Nachbarhaus in 4 Jahren zum 15fachen kauft. Überleg doch nur mal, was da an Implikationen drin steckt... Was muss in diesen 4 Jahren passiert sein, dass die Preise derart gefallen sind?
  3. Wie immer wird die Wahrheit irgendwo in der Mitte liegen. Beide Ansätze haben Vor- und Nachteile. Masse hat den Nachteil des höheren Verwaltungssaufwands. Ich denke, das ist der Haupt-Nachteil. Wenn wir aber das Risiko betrachten, dann lässt sich das schon nicht mehr so einfach sagen, denn da kommt es darauf an, weshalb die Renditen bei den "vielen" Objekten niedriger sind. Wenn das wegen sorglosem Einkauf zustande gekommen ist, man also schlicht zu viel/mehr gezahlt hat für die gleiche Art Häuser verglichen zum "sorgfältigen Strategen". Dann fährt man zumindest was die Wertentwicklung an geht ein etwas höheres Risiko. Kommt die höhere Rendite der "wenigen" Objekte aber vom Lageunterschied, dann ist es genau anders herum. Gleichzeitig ist das Einkommensausfallrisiko bei vielen Objekten geringer, weil breiter gestreut. Ich bin tendenziell geneigt zu sagen, dass eine "Masse"-Strategie am Ende besser laufen wird als wenn man wenig kauft. Nicht, weil es rein rechnerisch so wäre, sondern weil es eigentlich ein Luftschloss ist, zu denken, man könne immer so sorgfältig aussuchen, dass man quasi nur die Perlen findet. In der Realität wird so eine Person vermutlich nicht ins Machen kommen. Stattdessen immer zögern und überlegen. Während der Andere schon mitten drin ist, Erfahrung sammelt, schon Geld verdient und so einen Vorsprung herausarbeitet. Natürlich kann man nicht einfach wahllos drauf los kaufen. Aber am Ende wird er mit seiner Erfahrung tatsächlich die Perlen finden, über die der "Besonnene" immer noch nachdenkt.
  4. Wozu soll eine Frist gut sein? Willst du Druck erzeugen? Wenn es keinen wirklichen Grund für eine Frist gibt, dann würde ich auch keine setzen. Das ist dann imho irgendwie kindisch und funktioniert dann auch nicht, würde ich meinen. Ich habe im Moment das "Problem", dass ich ein Haus gern hätte, es hängt nur am Preis und ich habe einen gewissen zeitlichen "Druck", weil ich mehrere Objekte im Packet finanzieren will. Es werden zwei Objekte sein, eines ist bereits reserviert, ein zweites können wir bekommen, wenn wir zustimmen, es ist aber zum dritten Objekt sozusagen "zweite Wahl". Das dritte Objekt hätte ich gern, aber wir sind uns beim Preis noch nicht einig geworden. Da habe ich eben eine Frist gesetzt, weil die Verkäufer leider nicht sehr entschlussfreudig sind, wir aber das Packet in den nächsten zwei Wochen fest machen wollen. Genau so habe ich das dann also kommuniziert. Eine Woche Zeit zum Überlegen, sonst bin ich raus und nehme das andere Haus. Fertig. Wenn man aber keine Alternativen hat und selbst keinen Zeitdruck, wozu soll die Frist gut sein?
  5. Ja, gerade habe ich ein MFH im Schwarzwald gekauft. 300k war es ausgeschrieben, 210 habe ich geboten und wir haben uns dann "in der Mitte" bei 220k getroffen. Da sind aber einige Faktoren zusammengekommen und ich hatte in dem Fall das niedrige Angebot auch nicht im Voraus schon abgegeben. Bei dem anderen MFH, das wir dieses Jahr gekauft haben, haben wir auch 20k weniger geboten, als Ausgeschrieben, mit dem Versprechen einer komplikationslosen und schnellen Abwicklung. Aber bei ca. 800k Volumen ist das kein "unverschämt niedriges" Angebot. Nur etwas ungewöhnlich, mit sowas durchzukommen, weil hier in der Gegend gute Objekte des öfteren dazu führen, dass mehr gezahlt wird als in der Anzeige stand.
  6. Ich bin nicht sicher. Ich denke aber, dass solche Vereinbarungen im Mietvertrag grundsätzlich erlaubt sind, wenn die den Mieter nicht benachteiligen. Aber man müsste das eben umständlich aufschlüsseln, was der Mieter genau machen muss und was du im Gegenzug dazu bereit bist ihm an Miete zu erlassen. Ich habe einen Mieter, er ist selbstständiger Gartenbauer, macht aber seit Jahren auch allerlei Renovierungen und ist ein recht patenter Kerl. Er nimmt mir viel Arbeit ab und ich habe Vertrauen zu ihm. (Ich hatte einiger seiner Projekte gesehen, bevor ich Vertauen gefasst habe.) Entsprechend haben wir ein paar "Vereinbarungen" mündlich getroffen, von denen wir beide profitieren. ZB habe ich ihm eine kleine Einliegerwohnung in dem Haus sehr sehr günstig vermietet und ihm erlaubt, diese unterzuvermieten. Im Gegenzug hat er sie renoviert und betreut den recht großen Garten. Die Sache ist aber rein auf Vertrauensbasis und funktioniert nur so. Auf der anderen Seite hatte ich auch schon Mieter, die wollten alles selbst machen, haben aber alles verpfuscht. Natürlich, ohne mir bescheid zu geben. Sehr problematisch, wenn die der Meinung sind, dir einen Gefallen getan zu haben und du aber der Meinung bist, dass es lieber ordentlich hätte gemacht werden sollen...
  7. Ich mache durchaus auch mal sehr niedrige Angebote. Natürlich immer mit ausführlicher Begründung. Wenn es offensichtlich ist, dass mich das Haus oder die Wohnung nur interessieren, wenn der Preis viel niedriger ist, dann schreibe ich das schon vor der Besichtigung. Denn warum soll ich meine und des Maklers Zeit verschwenden, wenn wir am Ende wegen dem Preis sowieso nicht zusammenkommen? Viele (vor allem kleine/unerfahrene) Makler aber auch Käufer haben das nicht verstanden, habe ich den Eindruck. Man muss doch von vorn herein klar machen, was Sache ist. So wie ich erwarte, dass in der Anzeige drin steht, dass vor dem Fenster halbstündlich ein Güterzug vorbeirattert, so kann der Makler von mir erwarten, dass ich mir die Zahlen vor der Besichtigung durchkalkuliert habe und tatsächlich die Chance besteht, dass ich das Objekt erwerbe...
  8. Fachlich traust du es ihm zu? Ich würde sowas immer schriftlich und konkret lösen. Also mit vorher festgelegten Zeiträumen. Sonst kommt es womöglich später zum Streit. Wenn er zB die Wartung nicht fachgerecht ausführt oder einfach alles verkommen lässt...
  9. Ich sehe das aber jetzt rein von der Fairnes her auch so wie der neue Eigentümer. Die Hausgemeinschaft hat ein Problem mit dem Vorbesitzer, also soll sie das Problem auch selbst oder mit dem Vorbesitzer lösen. Der neue Eigentümer muss nicht für die Fehler des Vorbesitzers haften. Warum sollte er? Wenn das Geld nicht aus den Rücklagen genommen werden soll, dass müsste der Neubesitzer fairerweise von der Sonderumlage ausgenommen sein. Das wäre meine Meinung. WEGs sind im Allgemeinen oft sehr unfair. Ich muss zB gerade ein paar k-Euro für die Sanierung einer Tiefgarage bezahlen, obwohl ich gar keinen TG-Stellplatz in dem Komplex besitze. Derjenige, der den Stellplatz besitzt, der ursprünglich mal zu meiner Wohnung gehört hat, muss hingegen nichts bezahlen. Denn er hat keine Wohnung in dem Komplex mehr. Und die Kosten werden anteilig über die Quadratmeter der Wohnungen aufgeteilt laut WEG-Beschluss. Ich könnte jetzt den Klageweg gehen, aber das lohnt nicht bei der Summe...
  10. Vielleicht hast du das Wort Untervermieten falsch verstanden? Untervermieten bedeutet, dass du etwas vermietest, das du selbst gemietet (von einer dritten Person) gemietet hast. Dieses Modell sieht man zB in großen Städten, wo Leute eine Wohnung mieten und sie dann zB per AirBNB untervermieten oder eine WG gründen und einzelne Zimmer vermieten. Die Idee ist, dass man mehr Miete bekommt, als man selbst für die Wohnung zahlt. (Das ist eben rent4rent ) IMHO ist das alles gewerblich. Ausser vielleicht, wenn man selbst in der WG wohnt... Eine Ferienwohnung zu vermieten ist dann gewerblich, wenn man nichts selbst das Haus besitzt oder mehrere Ferienwohnungen hat. Anders ausgedrückt: Es gibt eine Ausnahme, dass man im eigenen Haus, das man selbst bewohnt (!) eine Einliegerwohnung als Ferienwohnung anbieten darf, ohne ein Gewerbe anmelden zu müssen. Ich bin kein Fachmann auf dem Gebiet, ich lasse mich also gern korrigieren, falls ich da was falsches geschrieben habe. Aber ich hatte mich mal eine Weile mit dem Thema beschäftigt und mich dann entschlossen, doch nicht damit anzufangen.
  11. Ich hatte vor ein paar Tagen ein YT Vid von Graham Stephan angeschaut, dass das amerikanische Pendant zu dem Thema aufgreift. "Rent control". Die da drüben scheinen solche Systeme ja schon seit langem am Laufen zu haben. Mit den entsprechenden Erfahrungen. Wenn man dem Graham glauben darf, dann sind die Folgen - genau wie erwartet - schlecht für fast alle Beteiligten. Hier der Link, falls es jemanden interessiert: https://www.youtube.com/watch?v=snTgTQndvi0 Da kann man doch echt nur mit dem Kopf schütteln.
  12. Du musst die Wohnung ausmessen. Was sollst du denn sonst machen? Geh mit dem Mieter zusammen durch seine Wohnung, ihr macht die Berechnung zusammen und dann müsste doch eine Einigung möglich sein? Wenn nicht, lässt du die Wohnung ausmessen und wenn die Zahl rauskommt, die im Mietvertrag steht, gibst du dir Rechnung an den Mieter weiter.
  13. Die Bank hat keinen Nachteil dadurch, dass du vorzeitig tilgst und die Vorfälligkeit entschädigst. Ein zuverlässiger Partner zeichnet sich dadurch aus, dass er kluge Entscheidungen trifft und sich an Abmachungen hält. Beides tust du ja, meine ich. Die Bedingungen des vorzeitigen Tilgens sind nicht umsonst Teil des Kreditvertrags. Du machst dir in diesem Fall also umsonst Sorgen, würde ich sagen.
  14. Gilt ab beginn des Vertragszeitraums. Meisst beginnt ja der Mietvertrag mit Einzug in die Wohnung, unterschrieben hat man ihn aber schon 2 Monate vorher. Im Vertrag steht ja drin, ab wann das Mietverhältnis beginnt.
  15. Wenn man ein MFH kauft, hat man manchmal solche Fälle. Ich habe das Haus entsprechend billiger bekommen. Und die Mieten dann auf aktuellen Stand zu bringen, ist Teil der Objektentwicklung. Ich muss sagen, ich tue mich immer noch schwer damit, Mieterhöhungen durchzusetzen. Aber wenn man vernünfig mit den Leuten redet, klappt das meistens.
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