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matze sagichnich

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  1. Die 5000 zahlt man nicht für den Inhalt, man zahlt für die Connections. Ich verstehe auch nicht, wie man den "Basti" ernsthaft schlecht finden kann. Er lebt von seiner Arbeit. So viel falsch machen kann er also nicht. Muss man ihm erst mal nachmachen. Klar. Theoretisch geht es besser. Aber in der Praxis gibt es wenige, die es auf seinen Level schaffen. Ich selbst habe inzwischen 33 Einheiten. Ich mache viele Fehler. Nichts ist perfekt. Aber es es geht deutlich voran. Ich lerne ständig dazu und es wird immer einfacher. Und das kann man auch beim Basti sehen, denke ich. Ich schaue es mir gern an. Ich finde es motivierend und irgendwie auch beruhigend zugleich. Ich bin nicht der einzige Idiot da draussen. Hit the ground running! Was Kommer und Zitelmann an geht: Die beiden muss man sich anhören, keine Frage. Und man muss auch ernsthaft durchdenken, was die sagen. ABER man muss deren Situation und deren Standpunkt nicht zwingend teilen. Es ist viel zu einfach, deren Argumentation als Ausrede zu nehmen und weiter nichts zu machen, weil es ja sowieso nix werden kann. Ich bin sicher, als Zitelmann angefangen hat mit seinen Immobilien, da gab es noch viel mehr mahnende Stimmen und Pessimisten, die vor solchen Investitionen gewarnt haben. Trotzdem und gerade deswegen war (unter Anderen) der Zitelmann so erfolgreich. Aber auch er weiss nicht, was die Zukunft bringt. Er kann nur retrospektiv analysieren, was seinen Erfolg ausgemacht hat. Und dann feststellen, dass die Voraussetzungen heute anders sind. Streng genommen kann er aber nicht mehr als das. WIR müssen uns HEUTE unseren eigenen Weg suchen und versuchen, das Beste aus unserer Situation und unseren Möglichkeiten zu machen. Wenn es jetzt funktioniert, wird es gemacht. Wen in der Zukunft Probleme auftreten, wird man dann schon irgendwie eine Lösung finden. Obs geklappt hat, können wir dann in 10 Jahren bei Youtube berichten... oder eben nicht. Sicher ist man nur, wenn man gar nichts macht.
  2. Eigentlich bekommt der Notar einen riesen Haufen Geld um genau so etwas zu verhindern.
  3. Einem Vermieter (auch oft hochtrabend Investor genannt 😁) ist die Grundstücksfläche bei der groben Wertermittlung egal. Er rechnet nur mit dem Verhältnis Kaufpreis zu erzielbarer Miete. (Wenn ein grosses Grundstück die Miete erhöht, ok. Aber ansonsten ist das nur ein Kostenfaktor. Weil man jemanden bezahlen muss, die Fläche zu pflegen. ) Das ist aber natürlich nur eine Faustformel. Sie drückt im Prinzip aus, wie viele Jahre man bräuchte, um mit der nackten Miete den Kaufpreis wieder drin zu haben. Also Kaufpreis durch Jahreskaltmiete. Das ergibt den Faktor. Je kleiner, je besser. Wenn man nun davon aus geht, dass zB ein Faktor 15 die Grenze für ein lohnenswertes Objekt in der Gegend wäre, kann man die Jahresmiete mal den Faktor 15 nehmen und bekommt den maximalen Kaufpreis. Alles drunter ist dann gut oder günstig, alles drüber eher zu teuer. Das ist der Gedankengang.
  4. Kosten für eine Heizung sind extrem unterschiedlich. Alles zwischen 5 und 30k ist möglich. Für eine normale EFH-Heizung für 200qm würde ich bei Gas mit 10 - 15k rechnen, wenn wirklich nur die Heizung neu muss und nicht etwa noch Heizkörper oder Rohre.
  5. Naja, wenn dir nachgewiesen werden kann, dass du nur so getan hast, als würdest du drin wohnen um beim Verkauf Steuern zu sparen. Wäre ein Beispiel. Oder das Finanzamt wird dir versuchen, dir ein Gewerbe zu unterstellen. Wenn du zB 3 Wohungen nacheinander kaufst, drin wohnst, solange du renovierst um dann steuerfrei zu verkaufen, werden sie dir eine Gewinnabsicht unterstellen. Da rutschst du dann ins Gewerbliche und muss dann irgendwie nachweisen, warum das nicht so war, sonst musst du zahlen.
  6. Tatsächlich. Ich hatte unrecht. Wieder was gelernt. Danke für die Richtigstellung.
  7. Dies ist imho leider (so allgemein gesagt) falsch. Er schrieb, dass er seit einem Jahr in der Wohnung wohnt. Die Grenze ist im Idealfall aber ein Jahr und 2 Tage. Im schlimmsten Fall fast drei.
  8. Im Prinzip musst du Spekulationssteuer an den Staat bezahlen und einen Zinsausfall an die Bank. Was du an die Bank zahlen musst, kannst du bei denen erfragen. Das nennt sich Vorfälligkeitsentschädigung. Sie müssen dir Auskunft geben. Zu zahlst im Prinzip die Zinsen, die du gezahlt hättest, denn du den Vertrag bis zum Ende der Laufzeit bedient hättest. Allerdings werden die Jahreszinsen niedriger angesetzt, weil durch das Zurückzahlen des Kredits ja jegliches Risiko entfällt. Für die Spekulationssteuer gibt es eine Ausnahme. Wenn du die Wohnung 3 Jahre bewohnt hast, dann entfällt sie. Die drei Jahre müssen aber nicht vollständig "abgesessen" werden. Wenn du zB im Dezember des ersten Jahres den Notartermin hattest , dann das Folgejahr drin wohnst und im Januar dann wieder verkaufst, dann sind das 3 Jahre und die Steuer entfällt (Hier bitte sicherheitshalber nochmal den Steuerberater fragen, ob das so korrekt ist) Man muss ganz genau hin schauen, wenn es knapp wird. Evtl. lohnt es sich, den Verkauf etwas zu verschieben. Die Steuer beträgt 40% auf den Gewinn. Natürlich kann man alle Kosten, die bei der Renovierung und beim Kauf und Verkauf angefallen sind, vom Gewinn abziehen. Falls man die Rechnungen noch hat... Hier ist es ganz gut zusammengefasst: https://ratgeber.immowelt.de/a/spekulationssteuer-dann-wird-der-immobilienverkauf-teuer.html Dann fallen noch ein paar "Peanuts" beim Notar an. Der Makler, so du einen nimmst, bereichert sich auch noch - das ist Verhandlungssache, was der nimmt. Zwischen 0 und 7 % habe ich schon alles gesehen.
  9. Auch wenn es schon zu spät ist, möchte ich noch den Begriff "Doppelhaushälfte" klarstellen, weil ich meine, dass das hier nicht korrekt beschrieben wurde. Eine Doppelhaushälfte ist ein vollständiges Haus auf eigenem Grundstück, welches sich mit dem Haus auf dem Nachbargrundstück eine Wand teilt. Es müssen zwei getrennte Grundstücke sein, laut Grundbuch. Sonst ist es eine Eigentümergemeinschaft und es muss eine Teilungserklärung geben, die rechtlich bindend ist. Hier kann man sich ganz schön in die Nesseln setzen... Denn wenn es ein Grundstück ist, das man sich mit dem Nachbarn teilt, dann kann der einem sehr wohl rein reden. So wie es gesetzlich eben festgeschrieben ist, sind dann Fassade, Fenster und Eingangstür Gemeinschaftseigentum, man muss eine Eigentümerversammlung abhalten usw. Auch wenn der jetziger Nachbar das nicht so sieht und locker nimmt. Bei Eigentümerwechsel (oder wenn man aus irgendwelchen Gründen aneinander gerät) kann es hier zu massiven Problemen kommen. Ich hatte selbst mal so eine Konstellation. Das kann zu komplizierten Situationen führen.
  10. Man muss sich erst mal über seine Ziele und Prioritäten klar werden. Setzt du die Priorität auf finanzielle Belange, dann musst du vermutlich besser erst mal selbst mieten und Wohnungen zur Vermietung kaufen. Ist deine Priorität auf Familie und Bequemlichkeit, dann ist das eigene Häuschen mit Garten die richtige Lösung. Bei ersterem ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man finanziell weiterkommt. Beim zweiten ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass man sich nach ein paar Jahren trennt, weil man finanziell nicht weiterkommt 😚 Wir selbst haben uns erst eine ETW zur Vermietung gekauft, dann, als die Kinder kamen eine Wohnung mit Gartenanteil. Dann ein Zweifamilienhaus mit riesen Garten, eine Wohnung haben wir vermietet. Jetzt, mit über 40 sind wir so weit, dass wir in ein nur von uns bewohntes Haus ziehen können. Und er Garten ist jetzt viel kleiner Das hat aber alles so gut funktioniert, weil der Markt uns Rückenwind gegeben hat. Ob das heute immer noch so möglich wäre, wer weiss? Aber eines ist sicher. Wenn man nichts macht, wird es garantiert nichts.
  11. Wenn die Bank zu dem Entschluss gelangt, dass sie ihr Risiko reduzieren muss, gibt es zwei Wege. Mehr Sicherheiten einfordern oder riskante Kunden loswerden. Da ist es für die Bank schätzungsweise egal, ob das zu einem (Zwangs-) Verkauf führt, wenn der Kreditnehmer keine Sicherheiten nachschießen kann. Das neue Gesetz hilft da nicht, bzw. nur kurzfristig. Denn das Risiko, das ein Kunde für die Bank darstellt ändert sich dadurch nicht. Es verzögert nur die Folgen. Es hängt eben alles davon ab, ob die Banken in den nächsten Monaten anfangen, alles neu zu bewerten und was das Ergebnis dessen sein wird. Und natürlich kommt es auch noch darauf an, wie die individuelle Bank mit dem individuellen Kunden um geht. Wenn man jetzt zB mehrere Millionen bei einer kleinen Volksbank geliehen hat und zahlungsmässig alles gut läuft, dann kann ich mir nicht vorstellen, dass sie einen absägen. Aber klar. Ist alles nur eine Vermutung. Das einzige, was man machen kann ist, im Gespräch zu bleiben und zu versuchen konkret auftretende Probleme frühzeitig zu erkennen und Lösungen dafür zu finden.
  12. Das verabschiedete Gesetz sieht doch vor, dass wenn ein Kreditnehmer seine Bankraten nicht bezahlen kann, er sie auch stunden kann, genau wie der Mieter, der seine Miete nicht zahlen kann. Desweiteren steht drin, dass, wenn sich im Anschluss die Kreditgeber und Kreditnehmer nicht auf eine Regelung zur Rückzahlung einigen können, der Kreditvertrag einfach um 3 Monate verlängert wird. Wenn also der Mieter 3 Monate nicht zahlt und anschliessend es auch nicht schafft, die drei Monatsmieten abzustottern und infolgedessen der Vermieter 3 Monate lang seine Bankrate aussetzt, dann läuft im Anschluss der Kredeitvertrag weiter, als hätte es die 3 ausgesetzten Monate nicht gegeben. So ist zumindest die Intension des Gesetzgebers, meiner Meinung nach. Leider wird im Gesetz nichts zum Thema Schufa, Boniät usw. gesagt. Weil wenn man sich mit deiner Bank nicht einigen kann und die Bonität darunter leidet, bekomme ich dann zwar nicht unmittelbar Probleme. Aber am Tag der Refinanzierung dann doch wieder.
  13. Bei mir hat sich bisher noch niemand gemeldet. Aber ich denke, dass die allermeisten da auch nicht proaktiv sind und sich einfach melden. Die allermeisten hoffen bis zu letzt und dann, wenn es zu spät ist, melden sie sich trotzdem nicht. Kopf in den Sand ist immer noch das Standardverhalten. Ich selbst überlege, ob ich proaktiv zu meinen Bankern gehen soll. Um einfach schon mal im Voraus zu besprechen, was wir machen, sollte es zum Worstcase kommen. Ich habe den (momentanen) Vorteil, dass ich keine richtigen Gewerbeeinheiten habe. Nur einen selbstständigen Gartenbauer, der zu seiner Wohnung noch Lager und Garage auf gewerblicher Basis dazugemietet hat. Und wenn der nicht zahlt, dann habe VIEL Arbeit für ihn, die er stattdessen machen kann...
  14. Ab 8 Jahre Mietdauer ist die Kündigungsfrist 9 Monate. Es sei denn, im Mietvertrag steht eine längere Frist oder die Wohnung wurde per Zwangsversteigerung erworben.
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