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Immopreneur.de | Community

hajo

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  1. Nein, denn ich glaube der treibende Faktor für den Megatrend Urbanisierung (!) in den letzten Jahrzehnten war nicht die Arbeit, sondern das Lebensgefühl. Wenn sich Pandemien nicht häufen und wir irgendwann wieder unbeschwert in Kinos, Bars, Stadien, Theater, Diskotheken etc. können, dann wird sich durch Homeoffice überhaupt nichts ändern. Miniskus hat zum Thema Infrastruktur auf dem Land ja schon einiges gesagt. Hajo
  2. @namosi: da du ja aus dem Gewerbe zu kommen scheinst, erklär doch mal bitte welcher konkrete Arbeitsumfang mit dem Zensus für Verwalter verbunden ist. Leider konnte oder wollte mir das KEIN Verwalter konkret vorrechnen. Der eine Teil betrifft überigens tatsächlich nur ein paar Gebäudedaten. Den aufwendigeren Teil, nämlich der zur Wohnungsnutzung (Leerstand, Anzahl Personen etc.) wollen meine Verwalter nämlich alle direkt von den Einzeleigentümern selbst machen lassen, trotz Sondervergütung. Deshalb auch meine Nachfrage hier, wie das in euren WEGs gehandhabt werden soll. Hajo
  3. Hallo zusammen, solange es das Forum noch gibt! So langsam trudeln bei mir die Einladungen zu den WEG-Versammlungen 2020 ein. Eine Hausverwaltung will doch tatsächlich 35€ + MWST als Sondervergütung für die Zuarbeit für den Zensus 2021 beschließen. Bei den 40 Einheiten im Haus sind das mal eben 1400€, die sich der Veralter nur für dieses eine Objekt einstreichen will. Eine andere möchte nur 150€ pauschal fürs ganze Objekt. Ich habe mich ein wenig über die vom Verwalter zu liefernden Daten schlau gemacht und finde absolut nichts, was diesen Betrag rechtfertigen würde: https://www.zensus2021.de/DE/Wer-wird-befragt/GWZ/_inhalt.html Was wollen eure Verwalter an Sondervergütung? Mit vielen ETWs in vielen WEGs kommt ja ein hübsches Sümmchen zusammen, dafür dass die Verwalter ein Onlineformular mit paar Gebäudedaten ausfüllen. Hajo
  4. Ja, das sagt der Dr. Kommer, der von Immobilien zur Kapitalanlage grundsätzlich nichts hält. 😋 Die Immobilienpreise haben sich fast überall prächtig entwickelt, auch und gerade in den Lagen, wo man vor Jahren bereits sagte "Oh Gott, viel zu teuer". Ich habe im Zweifel lieber eine "teure" innenstadtnahe Immobilie in z.B. Dresden oder Erfurt, als irgendeinen angeblichen Renditebringer in C-Lage in Chemnitz oder auf dem Dorf. Warum soll ich gegen den Megatrend Urbanisierung sowie die demographische Entwicklung wetten, nur weil es in der Pampa billig zu sein scheint? Beispiel Alex Raue, 22€ Chashflow im Monat, dafür eine 56qm-Bude in zweifelhafter Lage in Chemnitz (!) an den Hacken... das ist doch Wahnsinn! https://www.youtube.com/watch?v=H9_63DXcRKA Aber ich finde Herrn Raue im Gegensatz zu Immocation richtig klasse, denn er legt schonungslos alles offen! Hajo
  5. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-krise-eu-kommission-will-in-750-milliarden-euro-fuer-wiederaufbauprogramm-investieren-a-0ee74c6a-2596-4301-b81d-7b1e2bc5eef6# Kein Wunder, dass die Angebotspreise wieder anziehen, demnächst starten wohl die Geldhelikopter. 😱 Für mich ist überhaupt nicht mehr absehbar wo das enden wird. Wenn es "gut geht" werden die Preise weiter steigen wie die letzten Jahre, weil die frischgedruckte Kohle ja igrendwo hin muss. Siehe die aktuell absurde Hausse am Aktienmarkt. Wenn es schlecht läuft fliegt uns das ganze Geldsystem um die Ohren. Hajo
  6. Verständlich. Das hättest du nur vorher sagen müssen. 🤣 Hajo
  7. Nö, glaube ich nicht. Wenn der Verkäufer aus seiner Tasche zahlt, wird er: die Maklerprovisionen vergleichen ggf. sogar einen eigenhändigen Verkauf in Betracht ziehen sich eine vernünftige Maklerleistung wünschen Die Nieten unter den Maklern können sich warm anziehen. Hajo
  8. Ehrlich, ich verstehs nicht. Was haben die Leute nur gegen einfache Geschäfte, also Geld gegen Immobilie? Wenn ich solche Summen ausgeben will, dann muss ich halt einfach meine Hausaufgaben machen und dazu gehört die Prüfung des Grundbuchs. Da wären die Grundschulden über Kaufpreis (!) sowie das anhängige ZV-Verfahren doch sofort aufgefallen und man hätte als Laie Abstand nehmen müssen. Wer unterschreibt dann noch einen Vertrag, wenn einem der Verkäufer sogar beim Notar noch krumme Deals anbietet? Tut mir leid, das ist einfach bescheuert. Der Notar hatte wohl auch keinen guten Tag... Hajo
  9. Leider geht das auf diese Weise nicht, man kann das unmöglich aus der Ferne und ohne lokale (!) Marktkenntnis machen. Es ist doch so: du möchtest so wenig wie möglich zahlen und hast eine obere Schmerzgrenze, der Verkäufer möchte soviel wie möglich bekommen und hat eine untere Schmerzgrenze. Überlappen sich beide Bereiche, könnte man einen Kompromiss finden. Das ist die erste Sache. Die zweite Sache ist der Markt. Geh auf Immoscout, suche dir Angebote in der direken Umgebung und vergleiche sie mit deinem Häuschen. Das ist etwas schwierig in nachgefragten Lagen, da die guten Angebote sofort wieder rausgenommen werden. Gedankenexperiment: Wenn dein Häuschen zu eurem verhandelten Preis eines wäre, welches innerhalb einer halben Stunde 20 Anfragan bekäme und der Makler müsste es sofort rausnehmen, dann wäre der Preis OK. Viel weniger wirst du auch nicht zahlen können, denn "Schnäppchen" gibt es nirgends mehr und wie man Immoscout bedient weiß heute jeder Verkäufer. Du kannst höchstens darauf bauen, dass ein Verkäufer wegen der aktuellen Zurückhaltung schnell verkaufen will und es weniger Interessenten gibt. Auf garkeinen Fall darf ein Makler vom Verkaufswunsch eures Bekannten erfahren, das wäre der Super-Gau! Ansonsten gilt bei Eigennutz: Du musst wissen was du willst (z.B. wieviel Grundstück) und du musst wissen was du dir monatlich bei einer vernünftigen Tilgung (z.B. 4%) leisten kannst. Hajo
  10. Danke für den Hinweis, habe es mir gleich angesehen! Dieses journalistische Highlight unseres gebührenfinanzierten Rundfunks wäre mir sonst glatt entgangen. Knallhart recherchierte Fakten! Den gleichen gehaltlosen Mist von "Empirica" habe ich zwar schon letzte Woche in vielen Artikeln lesen können, aber hier wurde er nochmals anschaulich aufgewärmt. Mit dem Betreiber von 7 (!) Münchner Hotels habe ich aber echt Mitleid, der kam sicher schon die letzten 5 Jahre kaum über die Runden und konnte daher keine Rücklagen bilden. 🤪 Hajo
  11. Das klingt ja wirklich einleuchtend. Ich warte gleich auf die Angleichung von Gera auf Münchner Niveau, da ist die Spanne noch größer. 🤣 Ich versteh das ganze Format aber ehrlich nicht. Egal welches Video man durchklickt, überall nur langatmiges Gelaber und Allgemeinplätze. Dazu dieser affektierte und unauthentische Vortragsstil, in dem sie sich die Bälle zuspielen um einen NoBrainer nach dem anderen rauszuhauen. Einfach nur Blender. Wer in Immobilien investieren will, also mit mindestens sechstelligen Beträgen jonglieren möchte, der sollte sich seine Infos unvorgekaut und schneller über Google erschließen können, als über dieses Format. Ansonsten lieber die Finger davon lassen. Aber klar, letztlich gehts den Jungs nur um den Upload- und Clickcount.😋 Hajo
  12. Das ist die Mentalität, die "den Laden" hier in den letzten 10 Jahren am brummen hielt. Ohne die ganzen Lemminge, welche konsumieren als gäbe es kein Morgen, stünden Börsen und Immopreise nicht wo sie jetzt sind. Die sind systemrelevant und man unternimmt alles, um sie in diesem Hamsterrad zu belassen. Ansonsten kann ich dir nur zustimmen. Die deutsche Vollkaskomentalität ist ein unerträglicher Bremsklotz geworden. Für alles wird nach Mutti gerufen. Gestern forderte jemand glatt, dass der Staat ihm ja eine Gesichtsmaske geben müsse (!), wenn er diese im ÖPNV verpflichtend macht. Ja neee, is klar. Unsere Großväter hätten ungefragt zu Nadel und Faden gegriffen und schnell ein Provisorium genäht, aus einem alten deutschen T-Hemd. 💪😁 Zum Topic: Die Frage ist doch, wie man "Vermögen" definiert. Wenn man einen Freibetrag von einer Million (Cash, nicht investiert!) hätte, könnten sicher die meisten damit leben. Andererseits wäre das ein unbeherrschbares bürokratisches Monster, welches am Ende immer die "Kreativen" begünstigt und die Anständigen ficken wird. Entschuldigt die Ausdrucksweise. Wir sehen dass doch bei unseren Großkonzernen. Seit Jahren keine Steuern zahlen, aber beim kleinsten Gegenwind nach Vater Staat rufen. Hajo
  13. Endlich mal jemand, der auf die Preisbildung durch die "Konkurrenz der Assetklassen" hinweist! Das wird häufig ausgeblendet, wenn hier über die "heißgelaufenen Immomärkte" gesprochen wird. Aber Vorsicht: Erstens DÜRFEN viele Institutionelle Anlager (Pensionskassen, Versicherer etc.) nicht einfach irgendwelche Aktion kaufen, sondern haben sehr strenge Richtlinien. Sie werden also weiter in Immos investieren MÜSSEN. Zweitens ist die Bewertung des zukünftigen Aktienmarks auf Basis heutiger Dividenden und der vergangenen Entwicklung natürlich Käse! Klar sehen einige Aktien (wie z.B. Allianz) aktuell billig aus, aber wie wird sich die Krise auf deren Geschäft auswirken?! Ratet mal womit die Allianz z.B. bisher viel Geld verdient hat und wo sie das viele Geld ihrer Kunden angelegt hat: Immobilien. Da schließt sich dann der Kreis. Für den Aktienmarkt gibt es jetzt zwei Alternativen: Es gibt neue Höchststände, alles wird vergessen und die Party geht mit billigen Geld weiter bis zur nächsten Katastrophe. Oder es dreht in den kommenden Monaten doch wieder nach Süden und wir bekommen eine laaange Korrektur. Mir wäre die zweite Option recht. Hajo.
  14. Kann ich bestätigen. Ich bekomme urplötzlich Angebote von Maklern zugesendet, die sich seit Monaten nicht oder auch noch nie (!) von selbst bei mir gemeldet haben. Nahezu alle versuchen irgendwelche Objekte zu absonderlichen Preisen loszuwerden. Scheint auf der Nachfrageseite bei Immoscout und co. so düster auszusehen, dass die Makler selbst aktiv werden. Hajo
  15. Ich bin kein "Immobilienweiser", sehe aber ein paar Punkte anders und vor allem zu wenig differenziert. Meine Anmerkungen: Warum sollte es einen kurzen Preisverfall geben, wenn die Investoren angeblich von einer raschen Erholung ausgehen sollen? Wir sind ja nicht an der Börse, so schnell ist der Markt nicht. Das heißt nicht, dass es nicht einige Schnäppchen durch Notverkäufe geben könnte. Ich glaube nicht, dass die Urbanisierung in Schwarmstädte abnimmt. Wo ist die Logik? Wenn schon arbeitslos, dann bei den Eltern in der Pampa, oder wie? 🤪 Bisher sind die Leute in Krisen immer dahin gezogen, wo es mehr Arbeit gibt, und das sind die Städte. Das Leben auf Land und in Kleinstädten widerspricht außerdem heftigst dem aktuellen Zeitgeist und dem Lifestyle der jungen Bevölkerung. Zusätzlich sind Städte dynamischer, sie werden viel schneller aus der Krise kommen. Kleine Unternehmen und Geschäfte auf dem Land, die jetzt kaputt gehen, werden nie wieder eröffnet. Mir fehlt die Differenzierung bei den Immobilien. Ich sehe große Probleme bei Gewerbe und auch bei selbstgenutzten Einfamilienhäusern. Da wurde in den letzten Jahren viel zu groß für viel zu viel Geld "im Grünen" gebaut und häufig auf Kante finanziert. Mancher "Häuslebauer" kommen ja schon wegen zwei Monaten Kurzarbeitergeld ins schwitzen. Bei einer tiefen Wirtschaftskrise könnte es in 2-3 Jahren hier viele Zwangsverwertungen geben und ich glaube nicht, dass jemals wieder deren Gestehungskosten erreicht werden. Die aktuell laufenden Megatrends werden beschleunigt, das bedeutet: Mehr Singlehaushalte, weniger motorisierter Individualverkehr, mehr Heimarbeit. Das heißt: Gute Bestands-MFH&ETW in guten Lagen in guten Städten werden weiter bestens laufen und den Druck der Geldpressen zu spüren bekommen. Schrottlagen und überteuerte Neubauten zu hinterfagen (siehe Artikel) ist doch wohl ein No-Brainer. Nur meine 2 Cent. Wenn wir natürlich eine mehrjährige Rezession, Deflation oder gar Verwerfungen wie eine Währungsreform bekommen, dann ist eh alles anders. Hajo
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