Jump to content
Immopreneur.de | Community für erfolgreiche Immobilieninvestoren

hajo

Members
  • Content Count

    62
  • Joined

  • Last visited

  • Days Won

    3

hajo last won the day on May 17

hajo had the most liked content!

Community Reputation

44 beliebt

About hajo

  • Rank
    Starter

Recent Profile Visitors

The recent visitors block is disabled and is not being shown to other users.

  1. Nein, ich habe nirgends das Grundgesetz erwähnt. Damit ist dein Kommentar hinfällig. Ich befasse mich dennoch mit deinen Beispielen: Tabakwaren - der Preis ist zwar gebunden, wird aber vom Hersteller (!) festgelegt Buchpreisbindung - gibt es in D schon seit 1888 und wurde von den Buchhändlern selbst (!) initiiert Zeitschriften/Magazine - geht von den Verlagen selbst aus, siehe Buchpreis Apothekenpflichtige Medikamente - dafür gibt es mMn keine Preisbindung Taxis - lasse ich gelten. :) Hajo
  2. Diese Autohäuser gehen ja nicht in die Insolvenz weil man ihnen verboten hat Autos für mehr als 15.000€ zu verkaufen. DAS wäre ein Angemessener Vergleich zum Mietendeckel. Sondern die gehen jetzt pleite, weil ihre Autobauer BESCHISSEN haben, sich nicht an bereits bestehende (!) Regelungen gehalten und damit massiv Vertrauen beim Kunden verloren haben. Sorry, aber für mich macht die Diskussion auf diesem Niveau keinen Sinn.
  3. @Real und @Furzi: Es ist ja wohl ein Unterschied ob der Staat nur "sachte" an der Daumenschraube auf der Ausgabenseite dreht, oder dir direkt per VERBOT deine Einnahmen reduziert, OBWOHL du sogar jemand hättest, der dir gern freiwillig die angeblich zu hohe Miete zahlen möchte. Abgesehen davon sind die Einzelschicksale kleinerer Firmen nicht mit dem großen Mietmarkt zu vegleichen. Das heißt nicht, dass dieses absurde Vorhaben unmöglich ist. Aber wenn, dann wird es bestimmt als Tiger starten und als Bettvorleger enden, damit alle ihr Gesicht waren können.
  4. Natürlich steht soetwas nicht "plain" in irgendwelchen Gesetzestexten, sondern ergibt sich aus dem Kontext. Dazu brauchen wir eben die Jurisprudenz, die uns das herleitet. Ein schönes Beispiel sind die Entschädigungen an die Energiekonzerne für den übereilten "Atomausstieg". Damals wurde in Kraftwerke investiert, natürlich im Glauben an die bestehende Rechtslage, die jedoch nach Fukushima gekippt wurde. Die Konzerne haben sich das anschließend fett bezahlen lassen und haben nun das gleiche bei den Braunkohlekraftwerken vor. Aber Recht haben und bekommen sind verschiedene Paar Schuhe. Vonovia und Deutsche Wohnen würden jedenfalls einen Ausweg finden.
  5. Wann war denn der letzte in Deutschland? 🤔
  6. Ich bin kein "Urdresdner" und will mich nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Fakt ist: Es gibt keine Pauschalaussagen zu Stadtteilen und letztlich hängt doch alles vom Einkaufspreis ab. Du zielst also auf eine möblierte Vermietung ab um höhere Einnahmen durchzusetzen. Das ist sicher der einzig denkbare Weg, um bei diesen Preisen (1700€+ vor Renovierung!) in Dresden noch Geld zu verdienen. Dann musst du aber unbedingt deine Strategie gründlichst prüfen: An wen willst du vermieten und wer soll dir das managen, wenn du nicht vor Ort bist? Kennst du alle rechtlichen Gegebenheiten und ggf. Fallstricke zu diesem Thema? Der Faktor LAGE in Kombination mit MIETERKLIENTEL ist extrem hoch zu bewerten.
  7. Entschuldigung, aber... 🤣 Das ist wohl Lehrgeld. Gemeint ist der Leerstand. Sollte jemand tatsächlich Honorar für diese Nichtleistung verlangen, so würde ich mir seine Bemühungen incl. alle Korrespondenzen mit Interessenten dokumentieren lassen.
  8. Hallo Vincenz, alle drei Viertel sind mMn mehr oder weniger im Aufwind: Junge Leute, Studenten, Familien. Von den großen Platten in Johannstadt mal abgesehen... Die Gebiete sind aber viel zu groß und zu feingliedrig um Pauschalaussagen zu Preisen treffen zu können. Von 300€ (unsanierte Platte an der Hauptstraße) bis 5000€ (sanierte Stadtvilla) ist da sicher alles "fair". Warum eigentlich bezugsfrei? Hajo
  9. Ja, Dumme finden geht immer. Heute hat mich eine Hausverwalterin angerufen, die ich im Gesprächsverlauf beiläufig nach brauchbaren Objekten befragte. Gab natürlich nix brauchbares, aber sie hätte da ja ganz tolle neue "Bauträgerobjekte"... Meine grundsätzliche Ablehnung konnte sie garnicht nachvollziehen, das liefe doch wie geschnitten Brot! Diese Vertriebler erzählen den Quark einfach so oft, dass sie irgendwann selbst dran glauben: "2,5% ist doch 'ne super Rendite, wo kriegen se das denn heute noch?" "Brutto, netto - so genau braucht man das nicht..." "Sie müssen was auf der Ausgabenseite tun!" ...
  10. Ja, das ist die letztlich übrige Kernfrage, die hier auch viele andere gern beantwortet wüssten. 😋 Meine Meinung: wenn ein Eigennutzer schon 300.000€ für eine Wohnung in die Hand nimmt, dann will er kein Lärmproblem und auch keine 8 Jahre bewohnte Bude! Nimm die 300.000€ lieber jetzt, wenn sie dir jemand auf den Tisch legt. Ausnahme: Standort und Lage sind so herausragend, dass eine gute Wertentwicklung bzw. Nachfrage nahezu gesichert ist. Die 700€ erwartete Miete klingen aber ehrlich gesagt nicht so... Hajo
  11. Wer sagt, dass "die Politik" das überhaupt möchte? Nur zwei Punkte: Der Staat verdient PRÄCHTIG am Immobilienboom, das wird leider oft unter den Tisch gekehrt. Die meisten "Kleinvermieter" hier im Forum dürfen 40% nach Abschreibungen abdrücken! Ab und an wird gewählt. Da muss dem Wähler zumindest vorgegaukelt werden, dass man sich um seine Belange kümmert. Letztlich wird aber nur die Illusion erzeugt, dass die Politik etwas ausrichten könnte. Gegen den ungebrochenen Zuzug in die Städte, den punktuellen (!) Mangel an Wohnraum und die brutale Dynamik des Marktes kann aber niemand etwas machen ohne die Grundfesten unserer Gesellschaft anzugreifen. Die sind einfach hilflos! Was da aktuell in Berlin aufgeführt wird, ist ein billiges Schmierentheater, über welches wir in einigen Jahren entweder lachen, oder im Sozialismus versinken werden. Hajo
  12. Genau. Als die "Mietpreisbremse" beschlossen wurde, haben die Preise ja auch spontan einen Satz um 20% nach unten gemacht. NICHT. Ich glaube der Einfluss der Politik wird hier massiv überschätzt. Politik ist der Spielraum, den die Wirtschaft ihr lässt.
  13. Oh Gott, der Himmel wird uns auf den Kopf fallen! Man sollte dringend in den USA investieren, da dort die Kreditvergabe viel restriktiver erfolgt und die Gesellschaft insgesamt super intakt ist.
  14. Ja, das wird es üblicherweise. Wenn man jedoch nachweisen kann wieviel Wasser man zur Bewässerung genutzt hat, dann kann man die Abwassergebühren für diesen Anteil sparen. Der Nachweis erfolgt über einen separaten, geeichten Zähler. Dazu gab es vor nicht allzu langer Zeit ein Urteil. Ich finde das Vorgehen des Mieters eine absolute Frechheit. Er wird von dem Urteil gehört und munter bewässert haben, ohne sich genau zu informieren, und schiebt dem Vermieter nun den schwarzen Peter zu. Haben die Leute keinen Funken Anstand mehr im Leib? Wer aus Unwissen oder Kalkül Kosten verusacht, soll auch dafür gerade stehen. Hajo
  15. Ich habe eher das Gefühl, dass sich jeder hier im Forum seine Argumentation und "Zukunftsvisionen" so zurechtbiegt, dass es sein eigenes Portfolio bzw. seine Strategie rechtfertigt. Es gibt z.B. Leute die erwarten EXAKT das Gegenteil wie du: Regionen mit industrie- und autolastiger Wirtschaft würden bei einer Rezession verlieren (BaWü, Bayern etc.), industrieschwache Regionen wie Berlin und Leipzig (Dienstleistungen, Startups!) hingegen würden weniger hart getroffen werden. Die Preise in Berlin sind übrigens die direkte Folge des enormen Druckes duch Zuzug. Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Dinge, die an den Preisen etwas ändern könnten: Ende des langfristigen Urbanisierungstrends, oder Ende der Niedrigzinsphase. Ich rechne in den kommenden fünf Jahren nicht damit.
×
×
  • Create New...