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hajo

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  1. Das zeigt nur wie weit entrückt vom "Normalbürger" die Leitungsetagen der international agierenden Großkonzerne sind. Offenbar haben die mit dem Aufschrei und dem Imageschaden nicht gerechnet, der von solchen Vertragsbrüchen ausgeht, nach Jahren fetter Gewinne! Deshalb rudert man bei Adidas zurück. Bei Kaufhof/Karstadt wird es aber kein Zurück geben. Erstens steht denen das Wasser bis zum Hals, zweitens ist der Ruf von Benko eh ruiniert und drittens passt die aktuelle Krise in deren Abwicklungskonzept. Benko wird versuchen noch Filets auszulösen, mit den Arbeitsplätzen im Rücken Steuergelder zu erpressen und das Ding dann langsam vor die Hunde gehen lassen. Hajo
  2. Mir ist das zu kurz gesprungen. Nur mal ein paar provokante Denkansätze, an die ich vielleicht selbst nicht glaube, die aber dagegen sprechen könnten: 1. Wer dominiert den deutschen Immomarkt? 100%-Finanzierer? Nein, es sind solide 80%-Finanzierer, die garantiert nie mit Verlust verkaufen werden, solange sich bei den aktuellen Zinsen die Immo selbst trägt. Zweitens große Investoren, die sich bei den eben zementierenden jahrelangen Minuszinsen (!) die Hände reiben und auch nichts verkaufen werden. 2. Deutschland hat die mehr oder weniger dichteste soziale Auffangmatte (manche sagen Hängematte) der Welt, die Mieten sind sicherer als die Dividenden. 3. Neben dem aktuell frischgedruckten Geld (Billionen!) gibt es gigantische Mengen FESTGELD auf deutschen Konten, die dringend Anlagen mit Renditen über 0% suchen. 4. These: Kein Land wird besser aus dieser Krise starten, als Deutschland. 5. Die Krise wird den Wohnungbau bremsen und den Markt in A-Lagen weiter verknappen. 6. Wenn ein Land die Möglichkeit hat alle Löcher mit (frischgedruckten) Geld zuzuscheißen, dann Deutschland mit AAA+++ Bonität. So, nun könnt ihr rebellieren. 😋 Hajo
  3. Kommt darauf an was man möchte. Wenn man Geld verdienen will, also Cashflow generieren, so ist es eigentlich kaum mehr möglich. Dann müsste man vernünftige Objekte für 800€/qm bekommen, das gibt es aber faktisch nichtmehr. Es ist viel zu viel "Dummes Geld" im Markt unterwegs, alles "gute" bis Faktor 20 (!!!) wird sofort weggekauft. Hier wird praktisch nur noch auf den weiteren Preisanstieg spekuliert. Die günstigeren Sachen sind nicht ohne Grund so günstig, bei der Neuvermietung schlägt der Mietermarkt dann nämlich gnadenlos zu. Abgesehen davon wird auch in diesem Segment immer weniger verkauft, weil aktuell einfach keiner Kohle braucht. Fazit: eigentlich brauchst du in der aktuellen Phase nicht in Leipzig suchen, wenn du nicht bereits Kontakte (siehe @Fröhn) hast. Hajo
  4. Zum Thema Raue&Leipzig als "Einheimischer": Seine Wohnungen sind immer entweder in schlechten Lagen oder eher unschöne Objekte, und dafür waren die qm-Preise zum damaligen Kaufzeitpunkt tatsächlich viel zu hoch. Nur deshalb konnte er auch so schnell wachsen... er wird einige Verkäufer sehr glücklich gemacht haben. Heute profitiert er von der allgemeinen Asset-Inflation, es sei ihm gegönnt. Ja, es gibt einen riesigen Hype in Leipzig, der beschränkt sich aber auf gute Viertel. Es gibt noch so viel Leerstand und ausreichend gute Qualität in der Breite, dass kein vernünftiger Mieter in eine schlechte Wohnung ziehen muss. Aus meinem Bekanntenkreis würde z.B. niemand freiwillig in eine Neubauwohnung ziehen! Man wohnt bevorzugt im Vorkriegs-Altbau. Ausnahmen bilden große Wohnungen ab 4 Räumen. Wenn Herr Raue nicht ein paar rüstige Rentner übernommen hat, so wird er mit diesen Objekten (Taucha, Schkeuditz, Oh Gott!) immer Probleme bei der Neuvermietung haben. @Fröhn: Schreib mir bitte unbedingt, wenn du mal wieder was in Leipzig angeboten bekommst und es nicht brauchst. Hajo
  5. Ich sehe das differenzierter. Viele der aktuell aufgerufenen Preise sind bereits absolute "Spaßpreise", und die Makler tragen daran eine gehörige Mitschuld. Da dürfen sie sich nicht wundern, wenn die Gebote 30% niedriger ausfallen. Preisverhandlungen vor Besichtigung sind zwar unseriös, aber man kann ja telefonisch durchaus schonmal vorfühlen ob Spielraum besteht. Das spart allen Zeit.
  6. Ich würde diesen Untergangspropheten ja gern uneingeschränkt glauben... wenn sie nicht seit 5 Jahren das Gleiche erzählen würden! Aber mit einer differenzierteren Betrachtung verkauft man halt schlecht Bücher, deshalb dieser permanente Panik-Modus. Mich wundert dabei nur immer, dass sich das nicht abgreift. Der gute Dirk müllert ja nun auch vermehrt auf Youtube herum, seit ihn keiner mehr ins TV lässt, und findet da nun immer neue Gläubige. Zum Thema: Mit Lagarde rückt die sogenannte Zinswende weiter dahin, wo einige "Experten" (und ich) sie schon länger vermuteten... an den Sankt-Nimmerleins-Tag. Hajo
  7. Ich frage mich wie man die Umlagefähigkeit der Grundsteuer kippen möchte, ohne dabei auch die anderen Nebenkosten sofort zur Disposition zu stellen. Denn warum sollte ein Mieter die z.B. Gebäudeversicherung (für des Vermieters Eigentum) zahlen, wenn er nichtmal die Grundsteuer zahlen muss? Das ist also vollkommen inkonsistenter Populismus-Quatsch, der die Wähler für dumm verkaufen möchte. Denn am Ende landet die Grundsteuer auf der Kaltmiete und es wird für den Mieter intransparent. Soll der Mieter doch ruhig wissen, was der Staat abkassiert. Hajo
  8. Mir kommen die Tränen. 😪 Bleiben wir mal bei der Wahrheit: Wer heute groß in Berlin investiert ist, der hat i.d.R. sehr günstig gekauft und in den letzten Jahren sowohl bei den Renditen, als auch den Buchwerten gigantische (!) Steigerungen mitgenommen. Vor diesem Hintergrund finde ich den Katzenjammer hier im Forum unerträglich, auch wenn der Mietendeckel natürlich die bescheuertste Idee im Wohnungsmarkt seit langem ist. Für die Dummen aus dem Artikel ("Altersvorsorge"), die sich von Projektentwicklern und Strukturvertrieblern übers Ohr hauen lassen haben, habe ich kein Mitleid übrig. Wenn die ihr Geld nicht in einer überteuerten Immobilie versenkt hätten, dann eben bei einem Schneeballsystem oder dem Enkeltrick. Hajo
  9. Was hat denn Berlin mit "den Ossis" zu tun? Sorry, aber das ist absoluter Bullshit. Die Stadt Berlin ist mindestens zur Hälfte BRD-geprägt und alle unter 35 Jährigen haben eh keine DDR-Sozialisation mehr genossen. Die Art und Weise, wie hier pauschal über mehrere Millionen Menschen gelästert wird, ist anmaßend. Wenn man als Westdeutscher bis heute nicht in Ostdeutschland war, dann ist das ein Armutszeugnis für persönliche Ignoranz und Kulturlosigkeit. Ich habe noch niemanden erlebt, der eine Reise in die neuen Bundesländer bereut hätte. Das hat auch etwas mit Bildung und Interesse am eigenen Land zu tun.
  10. Nein, ich habe nirgends das Grundgesetz erwähnt. Damit ist dein Kommentar hinfällig. Ich befasse mich dennoch mit deinen Beispielen: Tabakwaren - der Preis ist zwar gebunden, wird aber vom Hersteller (!) festgelegt Buchpreisbindung - gibt es in D schon seit 1888 und wurde von den Buchhändlern selbst (!) initiiert Zeitschriften/Magazine - geht von den Verlagen selbst aus, siehe Buchpreis Apothekenpflichtige Medikamente - dafür gibt es mMn keine Preisbindung Taxis - lasse ich gelten. :) Hajo
  11. Diese Autohäuser gehen ja nicht in die Insolvenz weil man ihnen verboten hat Autos für mehr als 15.000€ zu verkaufen. DAS wäre ein Angemessener Vergleich zum Mietendeckel. Sondern die gehen jetzt pleite, weil ihre Autobauer BESCHISSEN haben, sich nicht an bereits bestehende (!) Regelungen gehalten und damit massiv Vertrauen beim Kunden verloren haben. Sorry, aber für mich macht die Diskussion auf diesem Niveau keinen Sinn.
  12. @Real und @Furzi: Es ist ja wohl ein Unterschied ob der Staat nur "sachte" an der Daumenschraube auf der Ausgabenseite dreht, oder dir direkt per VERBOT deine Einnahmen reduziert, OBWOHL du sogar jemand hättest, der dir gern freiwillig die angeblich zu hohe Miete zahlen möchte. Abgesehen davon sind die Einzelschicksale kleinerer Firmen nicht mit dem großen Mietmarkt zu vegleichen. Das heißt nicht, dass dieses absurde Vorhaben unmöglich ist. Aber wenn, dann wird es bestimmt als Tiger starten und als Bettvorleger enden, damit alle ihr Gesicht waren können.
  13. Natürlich steht soetwas nicht "plain" in irgendwelchen Gesetzestexten, sondern ergibt sich aus dem Kontext. Dazu brauchen wir eben die Jurisprudenz, die uns das herleitet. Ein schönes Beispiel sind die Entschädigungen an die Energiekonzerne für den übereilten "Atomausstieg". Damals wurde in Kraftwerke investiert, natürlich im Glauben an die bestehende Rechtslage, die jedoch nach Fukushima gekippt wurde. Die Konzerne haben sich das anschließend fett bezahlen lassen und haben nun das gleiche bei den Braunkohlekraftwerken vor. Aber Recht haben und bekommen sind verschiedene Paar Schuhe. Vonovia und Deutsche Wohnen würden jedenfalls einen Ausweg finden.
  14. Wann war denn der letzte in Deutschland? 🤔
  15. Ich bin kein "Urdresdner" und will mich nicht zu sehr aus dem Fenster lehnen. Fakt ist: Es gibt keine Pauschalaussagen zu Stadtteilen und letztlich hängt doch alles vom Einkaufspreis ab. Du zielst also auf eine möblierte Vermietung ab um höhere Einnahmen durchzusetzen. Das ist sicher der einzig denkbare Weg, um bei diesen Preisen (1700€+ vor Renovierung!) in Dresden noch Geld zu verdienen. Dann musst du aber unbedingt deine Strategie gründlichst prüfen: An wen willst du vermieten und wer soll dir das managen, wenn du nicht vor Ort bist? Kennst du alle rechtlichen Gegebenheiten und ggf. Fallstricke zu diesem Thema? Der Faktor LAGE in Kombination mit MIETERKLIENTEL ist extrem hoch zu bewerten.
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