Monopoly

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  1. Monopoly

    Maklerprovision - wenn der Makler zugleich als Verwalter tätig ist?

    Wenn der Verkäufer den Makler explizit mit der Vermittlung beauftragt hat und damit ein Maklervertrag zwischen Verkäufer und Sondereigentumsverwalter/Makler rechtskräftig zustande kam - was im Zweifel durch den Makler nachzuweisen wäre - ist er provisionspflichtig, ansonsten begründet sich keinerlei Provisionsanspruch.
  2. Monopoly

    Abgrenzung Objektkäufe einer Gesellschaft zum privaten Bestand

    Meine Sicht der Dinge nach bestem (Halb-)Wissen und Gewissen - keine Steuer- und Rechtsberatung: zu 1) M. E. ist eine Gewerbeanmeldung erforderlich, schon deshalb weil Du mit Gründung eines Gewerbebetriebs - was Du ja mit der gewerblichen Abgrenzung der Objekte vor hast - gewerbesteuerpflichtig wirst und auch IHK-Beiträge zu zahlen hast. Abgrenzung zum privaten Bestand erfolgt dann durch Deklarierung der Objekte als gewillkürtes Betriebsvermögen. zu 2) Da Du in diesem Fall als Gewerbetreibender Betriebsvermögen finanzierst, mußt Du auch der Bank gegenüber als Gewerbetreibender auftreten
  3. Monopoly

    Maklerprovision - wenn der Makler zugleich als Verwalter tätig ist?

    Grundsätzlich ist es rechtlich nicht ausgeschlossen, dass ein WEG-Verwalter für Eigentümer der Gemeinschaft, in der er als Verwalter bestellt ist, zugleich auch bei Verkauf als Immobilienmakler tätig ist. Anders verhält es sich bei Vermietung und bei Sondereigentumsverwaltung. Hier gilt das Bestellerprinzip, da der Makler hier in vertraglicher Funktion als Sondereigentumsverwalter im Namen des Eigentümers handelt. Bei der zweiten Wohnung besteht schon deshalb kein Anspruch auf Provision, weil der Makler hier weder den Objektnachweis erbracht noch als Vermittler tätig war.
  4. Monopoly

    Mieterin mindert Miete wegen Feuchtigkeitsschaden

    Die Minderung der Kaltmiete bis 25% dürfte rechtmäßig sein, solange der Feuchtigkeitsschaden besteht. Die umlegbaren Nebenkosten sind ja mit der jährlichen Betriebskostenabrechnung mit dem Mieter abrechenbar. Entsprechend kann die Differenz zwischen Vorauszahlung und tatsächlichen BK eingefordert werden. Wenn die Vorauszahlungen zu gering angesetzt waren, kann die Höhe der monatlichen Vorauszahlung in angemessener Höhe vom Vermieter neu festgesetzt werden. Voraussetzung: Der Mietvertrag darf keine Klausel enthalten, die eine Anpassung der Betriebskostenvorauszahlungen ausschließt. Der Mieter schuldet dann die entsprechenden monatlichen Vorauszahlungen. Zahlt er sie nicht, gerät er mit seinen Mietzahlungen in Verzug bzw. Rückstand mit allen mietrechtlichen Konsequenzen bis hin zum außerordentlichen Kündigungsrecht des Vermieters.
  5. Monopoly

    Mieterin mindert Miete wegen Feuchtigkeitsschaden

    Mietminderung ist nur Sache der WEG bzw. des WEG-Verwalters, wenn diese schuldhaft die Schadensbeseitigung am Gemeinschaftseigentum (hier: Dach) nicht durchgeführt bzw. verzögert hat. Dann könnte der Wohnungseigentümer Schadensersatz einfordern. Das setzt zunächst erst einmal zwingend die Kenntnis von dem Schaden voraus.
  6. Monopoly

    Investitionsabzugsbetrag Photovoltaikanlage

    Das dürfte Vergangenheit sein, da der BFH einen derartigen Wucherzins auf Basis des aktuellen Zinsniveaus als verfassungswidrig anerkannt hat. https://juris.bundesfinanzhof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bfh&Art=en&nr=36403
  7. Monopoly

    MFH aus Jahr 1900 mit schlimmer Fassade & top CF

    In Deiner Kalkulation fehlen die Kosten für statische Stabilisierungsmaßnahmen, falls sich die Risse - so wie es den Anschein hat - als Setzungsrisse entpuppen. Damit wirst Du nie und nimmer hinkommen bei einer kompletten Dachsanierung. Rechne mal mit mindestens 60k - wenn die Hütte unter Denkmalschutz steht, noch mehr.
  8. Monopoly

    MFH aus Jahr 1900 mit schlimmer Fassade & top CF

    Bin zwar kein Baufachmann, aber den Fotos nach zu urteilen, denke ich schon, daß es Setzungsrisse sind. Schließlich ziehen die sich durch die ganze Fassade durch Festerstürze hindurch. Insofern wären auch in den Kellerwänden entsprechende Risse zu erwarten. Also auf jeden Fall Statikergutachten einholen!
  9. Hallo, natürlich kannst Du nur die anteiligen Anschaffungskosten für den verkauften Grundstücksanteil vom Verkaufserlös abziehen.
  10. Monopoly

    Ein langwieriger Kampf zwischen Mieter und Vermieter

    Die 11%-Modernisierungsumlage-Regelung stammt aus Merkels Regentschaft! Was heißt sie gibt "nur" den gesetzlichen Rahmen vor!? Sie gehört zu einem umfangreichen gesetzlichen Instrumentarium, das den Wohnraummarkt derart stark reglementiert, daß hier von Marktpreisbildung wohl kaum noch die Rede sein kann. Somit ist die Mietpreisbildung nicht mehr das Ergebnis eines freien Spiels von Angebot und Nachfrage, sondern Ergebnis staatlicher Reglementierung samt damit verbundener Fehlallokationen von Ressourcen. Zu welchen Auswüchsen das u.a. führt, konnten wir ja in den vorangegangenen Beiträgen bereits beispielhaft lesen. Ursprüngliches Ziel der Wohnmarktregulierung war ja die Schaffung sozialverträglicher Verhältnisse innerhalb eines Systems der sozialen Marktwirtschaft, in dem das Recht auf angemessenen Wohnraum quasi als soziales Grundrecht gilt und (Immobilien-)Eigentum in diesem Sinne verpflichtet. So weit so gut! Dann kam diese fixe profitbringend einsetzbare Idee vom angeblich menschgemachten Klimawandel, die als künstlicher, nicht marktwirtschaftlicher Kostentreiber auch in Bau- und Mietrecht Einzug hielt und grundsätzlich der Schaffung sozialverträglicher Verhältnisse entgegenwirkt. Was die staatliche Regulierung bezüglich völlig unnützer bau- bzw. wohnkostentreibender "Energieeffizienz" und "energetischer" Modernisierung bewirkt, ist, daß das Angebot an preiswerten Wohnraum für untere Einkommensschichten zunehmend vom Markt verschwindet - während Neubau und Bestand energ(et)isch künstlich verteuert werden , was man nur als asoziale Politik bezeichnen kann.
  11. Monopoly

    Ein langwieriger Kampf zwischen Mieter und Vermieter

    Ich glaub Du bringst Durchführung von Maßnahmen und Mieterhöhung nach Modernisierungsmaßnahmen durcheinander bzw. wirfts beides in einen Topf. Beides sind aber zwei verschiedene Paar Schuhe. Die Umsetzung energetischer Modernisierungsmaßnahmen ist durch den Mieter grundsätzlich zu dulden (-> § 555 d) BGB). Bei Mieterhöhungen aufgrund energetischen Modernisierungen können grundsätzlich Härtefälle zur Abwendung der Mieterhöhung geltend gemacht werden (-> § 559 Abs. 4), wobei die zwei Einschränkungen gem. Punkt 1 und 2 gelten (4) Die Mieterhöhung ist ausgeschlossen, soweit sie auch unter Berücksichtigung der voraussichtlichen künftigen Betriebskosten für den Mieter eine Härte bedeuten würde, die auch unter Würdigung der berechtigten Interessen des Vermieters nicht zu rechtfertigen ist. Eine Abwägung nach Satz 1 findet nicht statt, wenn 1. die Mietsache lediglich in einen Zustand versetzt wurde, der allgemein üblich ist, oder 2. die Modernisierungsmaßnahme auf Grund von Umständen durchgeführt wurde, die der Vermieter nicht zu vertreten hatte. Ob "die Mietsache lediglich in einen Zustand versetzt wurde, der allgemein üblich ist" vermag ich im vorliegenden Fall per Ferndiagnose ohne weitere Infos zum Objekt nicht zu beurteilen. Auch weiß ich nicht, ob Isolierfenster konkret bei dem hier vorliegenden Quartier mit Bestandsschutz den Zustand darstellen, der hier "alllgemein üblich" ist. Damit wird sich am Ende der Richter auseinandersetzen müssen, der bei der Frage "Berechtigter Härtefall oder nicht?" regelmäßig das letzte Wort hat. Übrigens stellt der Austausch von Fenstern schlicht keine Modernisierung, sondern eine Instandhaltung dar, wenn die alten Einfachfenster morsch waren oder nicht mehr richtig geschlossen haben - auch wenn diese durch Isolierfenster ersetzt wurden, was die ENEV dann ohnehin vorschreibt. Mit so nem juristischen Fallstrick muß man hier auch rechnen.
  12. Monopoly

    Ein langwieriger Kampf zwischen Mieter und Vermieter

    Klar kommt diese Zusatzrendite vom Staat (und nicht vom Markt), denn das Gesetz mit den 11% jährliche (Zwangs-)Modernisierungsumlage zu Lasten der Mieter und zu Gunsten der Vermieter hat ja nun mal die Regierung verbrochen!
  13. Monopoly

    Ein langwieriger Kampf zwischen Mieter und Vermieter

    Wen wundert's? Mit 11% gesetzlich verankerter Zusatzrendite (nach geplanter Gesetzesnovellierung werden es noch stattliche 8% sein) bei Investitionen in "energetische" Sanierung hat die Politik ja auch äußerst schmackhafte finanzielle Anreize gesetzt. Wo kann man heutzutage noch eine dermaßen hohe Traumrendite erzielen? Ein schönes energ(et)isches Umverteilungsprogramm von Arm zu Reich! Weil da besonders viele reiche Immobilienbesitzer wohnen, die durch grüne energ(et)ische Förderung gern noch reicher werden möchten?! Das sind dann wohl die Typen, die mit Porsche Cayenne bei der privaten englischsprachigen Montessuri-KiTa vorfahren.
  14. Monopoly

    Ein langwieriger Kampf zwischen Mieter und Vermieter

    Wieso ist mein Posting falsch??? Im Gesetzestext § 559, Abs.4 steht, daß sie genau das nicht in jedem Fall müssen: (4) Die Mieterhöhung ist ausgeschlossen, soweit sie auch unter Berücksichtigung der voraussichtlichen künftigen Betriebskosten für den Mieter eine Härte bedeuten würde, die auch unter Würdigung der berechtigten Interessen des Vermieters nicht zu rechtfertigen ist.
  15. Monopoly

    Ein langwieriger Kampf zwischen Mieter und Vermieter

    Hast Du keine Rechtschutzversicherung? M.E. für Vermieter ein Muß, da Rechtsstreitigkeiten in unserem Geschäft vorprogrammiert sind. Unter Umständen liegt hier ein Härtefall gem. § 559 Abs 4. BGB vor. Das gilt vor allem dann, wenn der Mieter finanziell nicht in der Lage wäre die erhöhte Miete zu zahlen und gezwungen wäre auszuziehen. Bei nem HartzIV-Empfänger wäre dann zu prüfen, wie die erhöhte Miete durch entsprechende Wohngelderhöhung aufgefangen werden würde. Was zumutbar ist und was nicht, entscheiden am Ende auch immer die Gerichte... s. auch hier In Berlin gibt der qualifizierte Mietspiegel, sowie die Mietpreisbremse klar vor, wie hoch Erhöhungen sein dürfen. Dabei sind natürlich die Lage bzw. wohnwertmindernde Merkmale der Mikrolage als Abschläge bzw. Spannen zur durchschnittlichen Vergleichsmiete zu berücksichtigen. Ein Blick in den Mietspiegel sollte also Klarheit über die anzusetzende Vergleichsmiete schaffen.