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Immopreneur.de | Community

Andreas

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Everything posted by Andreas

  1. Mizzi, es handelt sich hier nicht um Mieterforum, sondern um ein reines Vermieterforum. Bisher hatte ich von Dir keine entsprechenden Beiträge gefunden. Gruß Andreas
  2. Als Kleinanleger kann man viel eher von intransparenten Märkten profitieren. So sind vermietete MFH meist teurer als vermietete ETW und es gibt viel weniger Schnäppchen. Das setzt sich dann fort bei größeren Paketen mit ein paar hundert Einheiten etc. Große haben auch viel höhere Verwaltungs- und sonstige Kosten. Klar kann man dann Sachen wie einen eigenen Hausmeisterservice etc. machen. Allerdings werden solche Modelle auch schnell zugemacht. Eine andere Sache sind die Vorteile des internationalen Steuerrechts. Aufgrund der DBAs kann die Zahllast häufig sehr stark reduziert werden. Dieses ist auch im Immobilienbereich ein Thema, allerdings m.E. ein kleines. Sonst hätten die großen Deutschen Immobilienanleger alle eine Luxemburger Holding (ich kenne als einzige größere Firma die einem Deutschen gehört, Kronberg International). So interessant sind die Steuervorteile im Immobilienbereich im Gegensatz zu IP (Patenten, Brands etc.) dann auch nicht . Beim Verkauf der Grundstücke (nicht der Gesellschaften) und bei Ausschüttungen müßen die Erträge ohnehin in Deutschland versteuert werden, egal ob die Immobilien einer in Deutschland oder im Ausland ansäßigen (juristischen) Person gehören. Das ein Notar den Handel mit Grundstücksgesellschaften nicht gutfindet könnte vielleicht auch daran liegen, dass solche Transaktionen eher nicht in Deutschland abgewickelt werden.
  3. Der Mietendeckel geht natürlich von den örtlichen Gegebenheiten aus. In Berlin darf ich in der Neuvermietung (mittlere Lage, Altbau) selbst bei guter Ausstattung nicht mehr als 6,17 Euro pro qm nehmen.......Ich gehe davon aus, dass ein bundesweiter Mietendeckel in Chemnitz ein Zurückdrehen in Richtung 4 Euro pro qm bedeuten würde. Ob das Dich dann freut wage ich zu bezweifeln.
  4. Mich hatte mein Finanzamt einmal darauf explizit hingewiesen, die Nettozuführung zur Instandhaltungsabrechnung herauszurechnen. Seitdem bin ich schlauer und mache wie mir aufgetragen..... Vorher wußte ich es nicht und konnte diesen Fehler leider nicht vermeiden. Generell: entweder man erschlägt das Finanzamt mit Unterlagen (dann kann es nicht behaupten, die Instandhaltungssachen nicht gesehen zu haben) oder man ist sehr sparsam. Nur meine Meinung Irrtum vorbehalten.
  5. Das Scheitern des Mietendeckels wird zu einer deutlichen Erhöhung des Angebots an Mietwohnungen und damit auch zu einem Rückgang der echten Marktmiete führen, da aktuell nach meiner persönlichen Kenntnis sehr viele Eigentümer freiwerdende Wohnungen nicht vermieten. So gibt es bei Immobilienscout Rückgänge um 50% und mehr bei Wohnungen die unter den Mietendeckel fallen müßten. Fast alle trotzdem angebotenen Wohnungen werden zu Schattenmieten deutlich oberhalb der Mietendeckelmiete angeboten. Daher müßen aufgrund des Mietendeckels viele Berliner ins Umland oder in andere Städte umziehen um eine Wohnung zu bekommen. Ich hatte spaßeshalber versucht eine Wohnung in Berlin zu vermieten (Schattenmiete lag am oberen Rand Mietenspiegel plus 10%). Innerhalb von 30 Minuten erhielt ich ca. 50 Anfragen. Die Leute waren wirklich verzweifelt. Die Mieter haben alle super Bonität gehabt und ihre Unterlagen großteils gleich mitgeschickt (etwas zeitaufwändig für die Bearbeitung). Sozial schwache fallen dabei natürlich aus Vermietersicht gleich weg. Warum warten übrigens viele Vermieter ab? Sie wollen nicht zu Mietendeckelmiete zu vermieten und befürchten Probleme wenn Sie mit Schattenmiete vermieten. Wenn dann der Mietendeckel großteils wider Erwarten verfassungsgemäß sein sollte werden diese Wohnungen verkauft, wenn der Mietendeckel ganz oder weitgehend scheitert wird vermietet. Aktuell kann wohl auch der Senat keinen Vermieter zwingen zu vermieten, da Besichtigungen unter Corona-Bedingungen nur sehr schwer durchführbar sind. Wie geschriebn, ich bin Frau Lompscher persönlich für meine Vermögensmaximierung dankbar....... .Sozialismus funktioniert immer gleich (egal ob Nationalsozialismus da gab es auch einen Mietendeckel oder Sozialismus wie in der DDR/bei Lompscher).
  6. Lompscher hat einen Super-Job für Immobilieneigentümer gemacht (Wenigstens wenn sie aufgepasst haben): 1. Sie hat den Zubau in Berlin so gut es ging verhindert, wodurch die Mieten stark gestiegen sind. 2. Sie hat zusätzlich die Schaffung von Eigentumswohnungen durch die Einführung von MIlieuschutzgebieten und die damit verbundene Verhinderung von Aufteilungen massiv verringert, ist dabei aber so laienhaft vorgegangen, dass alle die Zeitungen lesenden MFH-Eigentümer wie ich ca. 2 Jahre hatten die Aufteilung bis zur offiziellen Verkündung von Milieuschutzgebieten durchzuziehen. 3. Sie hat den Mietendeckel so sehr mit offensichtlich verfassungswidrigen Inhalten überfrachtet, dass es nicht die Frage ist, ob der Mietendeckel von Karlsruhe einkassiert wird, sondern nur, ob alle oder fast alle Bestimmungen aufgehoben werden. Da viele Vermieter aufgrund des Mietendeckels aktuell nicht verkaufen, können die Mieten und Preise für Eigentumswohnungen weiter steigen. Ich konnte so Dank Lompscher, Merkel (Öffnung Grenzen) und Draghi (Niedrigzinspolitik) die Mieten massiv erhöhen und durch die Umwandlung und den teilweisen Verkauf meiner beiden Häuser die Schulden massiv reduzieren und mir ein Vermögen neben Immobilien aufbauen. Hierfür gebührt Lompscher aber auch Merkel und Draghi mein tiefer Dank. Als Staatsbürger gebührt den genannten allerdings meine Verachtung, da sie Deutschland und Berlin massiv geschadet haben. Der Rücktritt von Lompscher ist dabei nur deshalb bedauerlich, da er nicht wegen Unfähigkeit sondern wegen Steuerhinterziehung erfolgt ist.
  7. Die 67. und die 66. Kammer des LG Berlins sind grundsätzlich immer einer anderen Meinung. Die vermieterfreundliche Kammer ist für Charlottenburg, die Mieterfreundliche leider für Pankow zuständig. Daher würde ich sehr wenig auf die Meinung der 66. Kammer, dass der Mietendeckel verfassungsgemäß sei, geben. Bezüglch der Schattenmietenerhöhung bin ich persönlich vorsichtig, da meine Immobilien in Pankow sind und die dortige Wohnungsaufsicht juristisch Amok läuft und Vermietern, die Mieterhöhungen aussprechen hohe Strafen androht. M.E. komplett verfassungswidrig, da sie sich sogar auf ein BVG Urteil berufen, dass gerade schreibt, dass die Vermieter Schattenmieten etc. vereinbaren dürfen. Naja 2 Juristen mit Agenda, 3 Meinungen, wobei die renommieten Gutachter (selbst für den Senat) den Mietendeckel für ganz oder wenigstens für weitgehend verfassungswidrig halten. Herr Arzt ist zwar ein renommierter Zivilrechtler hat aber von Verfassungsrecht wenig Ahnung..... https://ikb-law.blog/2020/07/29/bezirksamt-pankow-stellt-klageerhebung-unter-zwangsgeld/
  8. Alle deren Immobilien östlich der Oder waren (dort lag 1/4 Deutschlands) haben alles verloren, wenn sie Immobilien hadort tten. Letztendlich verblieb nur die Hälfte aller deutschen Immobilien in Freiheit bis 1989, der Rest war weg (und wurde auch nach 1989 niur teilweise rückübertragen, bei Ackerland z.B. nur im Ausnahmefall, genauso wenn auf dem Land Plattenbauten gebaut wurden....). Daher bin ich sehr skeptisch was eine rein auf Deutschland fokussierte Anlage anbetrifft. Der Klassiker sind sicherlich Anlagen in USA, Kanada und der Schweiz (da kenne ich recht viele Leute mit entsprechenden Anlagen) zusätzlich zu Immobilien und Aktien in Deutschland. Heutzutage sollte man vielleicht auch über Singapur anlegen (geht allerdings sehr schwer).
  9. Ja. Der Immobilienanteil liegt bei ca. 85% meines Gesamtvermögens. Da es sich ausschließlich um deutsche Immobilien handelt würde ich diesen Anteil gerne reduzieren (auch wenn es sich um Wohn- und Gewerbe- und Agrarimmobilien handelt.
  10. Ich habe mittlerweile eine Reihe leerstehender Wohnungen, die ich zu einem Premium-Preis verkaufen könnte. Bei den vermieteten Wohnungen kann ich warten, bis die Mieter ausziehen (wenn sie vor der Aufteilung eingezogen sind) bzw. kann ich mit HInweis auf Eigenbedarfsmöglichkeit ebenfalls teuer verkaufen. Da ich ohnehin einen zu hohen Immobilienanteil habe, macht ein Behalten der Wohnngen angesichts der deutlich gesunkenen Profitabilität keinen Sinn. Ich gehe übrigens nicht von einem deutlichen Rückgang der Preise von unvermieteten ETW aus. Dafür ist der vom Senat angeheizte Wohnungsmangel zu groß und dank weitgehendem Umwandlungsverbot das Angebot zu klein. Langfristig dürften leere ETW in Berlin wohl auch weiter an Wert gewinnen, da das Angebot aufgrund des Umwandlungsverbots zurückgehen wird und die Nachfrage nach zentrumsnahen Wohnungen konstant hoch bleiben dürfte (und Mietwohnungen wird es zukünftig nicht/kaum mehr auf dem offenen Markt geben)
  11. Zu Deinen Punkten: 1. Ich verwende meine eigenen Formulierungen bzw. zusammengestellt (hatte ich letzte Jahr im Herbst gemacht). HuG ist sicherlich aber eine gute Grundlage. Allerdings vermiete ich seit Anfang des Jahres (Verabschiedung Gesetzes) nicht mehr neu, da ich Keinem zumuten möchte, die Besichtigungen für meine Wohnungungen während Covid19 zu machen (mir kommt dabei natürlich entgegen, dass ich so die Zeit bis zum BVG Urteil überbrücken kann. Falls der Deckel bleibt, verkaufe ich alles (meine beiden Häuser sind beide aufgeteilt). Falls der Bezirk meint, ich solle jetzt vermieten, verkaufe ich bereits vorher (ab September bin ich überall aus den 10 Jahren heraus). Einem Makler mute ich für die Provision auch diese Tätigkeit zu... 2. Ja so ist es. 3. Nein, das ist nicht zulässig. Das Gesetz verbietet die Annahme von Mietzahlungen oberhalb des Mietendeckels. 4. MIetvertrag (also Mietenspiegel plus 10%). Die Mietoberwerte plus 10% liegen höher als viele glauben. Ich habe meine Wohnungen alle zum Oberwert hin optimiert. Dann (inkl. 10% Zuschlag) sind die Mieten eigentlich o.k. Hinzu kommt ein Aufschlag für die Zeit seit Datenaufnahme für den Mietspiegel (September 2018). M.E. sind viele Wohnungen auch erst vor kurzem gründlich saniert worden. Darüberhinaus gibt es natürlich auch Verstöße gegen die Mietenbremse. Das mag auch einen großen Anteil haben. Aufgrund der o.a. Punkte halte ich die jeweiligen Vermieter aber einfach für dumm. Unabhängig davon würde ich, da ab Mai 2021 kein qualifizierter Mietenspiegel mehr bestehen wird, zunächst konservativ herangehen und dann ab nächsten Jahr eine deftige Staffelmietverteinbarung machen.
  12. Ich würde eine Mieterhöhung lt. BGB verlangen, aber die Annahme der erhöhten Miete mit Hinweis auf den Mietendeckel verweigern. Durch die Mieterhöhung behältst Du alle Rechte inkl. Nachzahlung nach Ende des Mietendeckels. Das ist dann eine Schattenmietenerhöhung analog der Schattenmiete bei Neuvermietung. Gibt hierzu jede Menge Literatur. Ich würde, wenn ich hierzu gezwungen würde, Neuvermietungen nur mit Schattenmiete machen. Das Vorgehen ist identisch.
  13. Oh das habe ich eben auch erst mitbekommen. Danke für den Hinweis Kalle, schade und Grüße und Dank an Alle. Die Diskussionen waren hier teilweise recht gut. Bei Facebook bin ich nicht und habe auch nicht die Absicht da mitzuschreiben. Meinen Account habe ich schon vor etlichen Jahren gelöscht.
  14. Bauliche Änderungen benötigen immer die Zustimmung aller Eigentümer, es sei denn die Teilungserklärung sieht etwas anderes vor. Einige Beschlüsse wie Einbau Zentralheizung kann man auch ohne Änderung der Teilungserklärung machen (aber jeder Anwesende muß in Versammlung zustimmen, falls es vorher keine Zentralheizung gab). Eingriffe ins Gemeinschaftseigentum wie die Schaffung von Stellplätzen oder Einbau Fahrstuhl können m.E. auch ohne Änderung der TE gemacht werden, wenn alle in der WEG-Versammlung anwesenden Eigentümer zustimmen, allerdings kann dann jeder neue Eigentümer (Käufer oder Erbe) den Abriß verlangen.... Sicherheit bietet hier nur die geänderte TE. Eine Änderung der TE ist m.E auf jeden Fall notwendig, wenn neues Sondereigentum geschaffen oder eine Nutzungsart (z.B. von Gewerbe in Wohnen) geändert werden soll (Ausnahme: die TE erlaubt diese Änderungen schon). Für die Änderung der TE müßen alle Eigentümer und alle finanzierenen Banken zustimmen (viel Spaß wenn mehr als 3 oder 4 Eigentümer vorhanden sind). Nach WEG Gesetz hat jeder Eigentümer eine Stimme, egal wieviele MEA er hat. Dieser Passus ist wie in der vorliegenden TE abdingbar. D.h. in diesem Fall liegt die Stimmenmehrheit bei der Mehrheit der vertretenen MEA (bezogen auf Inst Rücklage). d.h. ein Eigentümer kann alle anderen ggf. überstimmen. Das neue WEG-Gesetz soll die sehr restriktiven Zustimmungspflichten bei baulichen Änderungen aufweichen. Allerdings ist noch unklar wann und in welcher Form es endlich kommt. Keine Rechtsberatung etc. Am Besten Notar fragen. Die kennen sich am Besten aus
  15. Nein, dass ist nicht so. Ich habe selbst als Privatperson (ohne GmbHs) über 50 Immobilien (die meisten Häuser sind mittlerweile WEGs). Trotzdem hat mir das Finanzamt in der verbindlichen Auskunft bestätigt, dass ich nicht branchenkundig bin. Branchenkundig wird über die Haupttätigkeit definiert. Ein Lehrer oder Arzt sollte normalerweise nie branchenkundig gemäß gewerblichen Grundstückshandel werden. Siehe auch: BFH vom 14.11.1995 VIII R 16/93 Ziffer 18).
  16. Bei dem Thema gewerblicher Grundstückshandel gibt es viel Verwirrung, kaum einer durchschaut dieses Thema. Auch ist das Prüfschema nur eine grobe Richlinie. Allerdings: das ganze Thema hat sich im Wesentlichen über die Rechtsprechung in den letzten 100 Jahren entwickelt und ist entsprechend schwer auch für Steuerberater nachzuvollziehen (gibt halt kein Gesetz mit Richtlinien, wo man einfach nachschlagen kann). Auch die Fallkonstruktionen sind sehr unterschiedlich. So kann es in Ausnahmefällen wirklich dazukommen, dass auch wie von Hjalmar dargestellt bei einer Vielzahl von An- und Verkäufen bei Branchenkundigen Objekte auch nach 10 Jahren Haltedauer als Zählobjekte zählen können. Dieses ist aber die absolute Ausnahme. Generell sind die typischen Immobilien (Kauf mit EIgenkapital und 10 Jahre Haltedauer, größere Instandhaltungssachen werden nicht in den letzten 5 Jahren vor Verkauf getätigt) insbesondere bei Nichtbranchenkundigen keine Zählobjekte, insbesondere wenn man nicht das Geld gleich wieder in den Kauf neuer, privat gehaltener Immobilien steckt. Zur Sicherheit empfehle ich gemeinsam mit einem im gewerblichen Grundstückshandel erfahrenen StB (und da gibt es nicht so viele) eine verbindliche Auskunft einzuholen. Das ist zwar fast soviel Arbeit wie die Vorbereitung auf einen Gerichtsprozess vor dem Finanzgericht (kostet auch so viel) aber im Zweifelsfall hat man schon bei der Erstellung die eigene Rechtsposition richtig eingeschätzt und dargestellt, so dass der Finanzbeamte einem die gewünschte Aussage machen muß (aber: bitte immer den Sachverhalt vollständig und korrekt darstellen). Andernfalls sollte man das Vorhaben abbrechen. Nur meine Meinung (und Erfahrung), keine Steuerberatung.
  17. Freue Dich, das scheint eine sehr preiswerte Aktion zu werden. Ich habe in solchen Fällen meist Kosten von 20.000 Euro (statt 2000). Auch kannst Du in die WOhnung bevor die Mietzahlung endet. Der Regelfall war bei mir: H4 ler oder armer Rentner stirbt, es dauert erst ein paar Monate, bis der Mietvertrag gekündigt wird (da Erben das Erbe nicht antreten, meist muß dann - falls gezahlt worden- sogar die Miete für den Zeitraum zwischen Todesdatum und Räumung zurückgezahlt werden) oder H4ler ist Drogensüchtig und muß geräumt werden. Dann ist meist noch der Unrat zu entfernen. Da kommen zu den 20k noch Räumungskosten, Gerichtskosten und Mietausfall (plus Mietrückzahlung) bis zur Übergabe hinzu. Theortisch müßte man dann noch den Unrat aufbewahren...... Also sei glücklich über die sehr geringen Kosten. Mir ist übrigens kein 20 Jahre alter Mietvertrag bekannt, bei dem die Schönheitsrepararturklauseln gültig sind, d.h in solch einem Fall muß man in der Regel sowieso die Kosten aufbringen..... Also schreib das Geld ab, da wird m.E. nichts rumkommen. P.S. ich vermiete aus den o.g. Gründen nicht an H4lern (Ausnahme: Elternbürgschaft), Rentnern mit kleinen Renten, Selbständigen etc. Es lohnt sich einfach nicht. Man hat viel mehr Ärger und wirtschaftlich macht es keinerlei Sinn.
  18. Es kommt hier auf die Teilungserklärung an. Wenn Stimmrecht nach Miteigentumsanteilen festgelegt wurde, sollten normale Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung problemlos durchsetzbar sein. Wenn ein Eigentümer nicht über die Mittel verfügt, könnte es allerdings zu einer Zahlungsverzögerung kommen. Dieses sollte allerdings eher die Ausnahme sein. Im Rahmen dieser Instandsetzungarbeiten sollten Fassadenerneuerung (ohne Wärmedämmung) problemlos sein. Allerdings sind die von dir avisierten Arbeiten (Anbau Balkonen, Stellplatzanlage) normalerweise noch nicht in der Teilungserklärung vorgesehen, so dass jeder einzelne Eigentümer normalerweise derartige Arbeiten verhindern kann. Ggf. könnte man hier mit einer finanziellen Incentivierung und einem sehr vorsichtigen und freundlichen Vorgehen erfolgreich sein. Ich persönlich habe mit einer WEG in der mir 85% gehören (14 von 17 Wohnungen) extrem viel Ärger und Arbeit gehabt, als ich versucht habe bauliche Änderungen (Anlage Terrassen) durchzuführen (die anderen Eigentümer sind teilweise typmäßig Querulanten und waren von dem Voreigentümer sauer gefahren worden). Die Abstimmug innerhalb dieser WEG macht mir sehr viel mehr Arbeit als vergleichbare MFHs. Daher wäre ich immer vorsichtig, wieder ETWs zu kaufen, es sei denn es handelt sich um ein echtes SChnäppchen.
  19. Für die Aufsicht über die Notare ist immer das zuständige Landgericht (der Landgerichtspräsident) zuständig. Die Notarkammer dürfte eher nach dem Prinzip "Eine Krähe..." verfahren. https://www.notk-sh.de/fuer-buerger/beschwerde-schlichtung/
  20. M .E. sollte immer ein aktueller Grundbuchauszug (kann auch ein oder zwei Tage alt sein) und zusätzlich (das ist wichtig) ein Blick in die Markentabelle gemacht werden. In der Markentabelle kann man erkennen, ob bereits Anträge zur Bearbeitung vorliegen (meistens dauert die Eintragung ja ein paar Tage). Damit kann man dann kurzfristige Einträge fast ausschließen.
  21. Das Gesetz ist eindeutig siehe meine Posts. Der einzige Kündigungsgrund bei Verbraucherdarlehen ist das Ausbleiben von Zahlungen. Ein Wertrückgang der Sicherheiten ist kein Kündigungsgrund (steht so auch im Gesetz). Lediglich bei nicht-Verbraucherdarlehen (d.h. jede GmbH-Finanzierung, jeder Grundstückhändler etc.) ist ein Wertrückgang ein Grund für eine fristlose Kündigung. Siehe bitte auch die Analyse von Stadtler Rechtsanwälte, die dieses Thema (Verbraucherdarlehen vs. nicht-Verbraucherdarlehen) abgegrenzt haben. Mehr kann und werde ich zu diesem Thema nicht machen. Wer mir nicht glaubt, kann gerne einen Anwalt fragen (bitte aber auch auf Verbrauchdarlehen hinweisen).
  22. Die Sache ist nun mal absolut klar, wenn man das Gesetz und auch die Aussagen von Anwälten zu dem Thema liest (kostet nur wenige Minuten). Ich verstehe Dich, @Stefan-RheinMain nicht, warum das so schwer sein soll. Zu den Teilzahlungsdarlehen lt. $ 498 BGB gehören explizit auch Immobiliendarlehen. Die Bank kann den Darlehensvertrag mit fester Laufzeit nur außerordentlich kündigen, wenn wichtige Gründe vorliegen. Ein ordentliches Kündigungsrecht hat die Bank bei solchen Krediten nicht. Die Kündigungsvoraussetzungen der Bank sind davon abhängig, ob es sich bei dem Darlehen um ein Verbraucher- oder ein Unternehmerdarlehen handelt. Die Rechtsgrundlage des Kündigungsrechts der Bank findet sich in §§ 490, 498 BGB und in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken und Sparkassen. https://www.stader-law.de/index.php/kreditkuendigung-durch-die-bank.html Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) § 498 Gesamtfälligstellung bei Teilzahlungsdarlehen (1) Der Darlehensgeber kann den Verbraucherdarlehensvertrag bei einem Darlehen, das in Teilzahlungen zu tilgen ist, wegen Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers nur dann kündigen, wenn 1. der Darlehensnehmer a) mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise in Verzug ist, b) bei einer Vertragslaufzeit bis zu drei Jahren mit mindestens 10 Prozent oder bei einer Vertragslaufzeit von mehr als drei Jahren mit mindestens 5 Prozent des Nennbetrags des Darlehens in Verzug ist und 2. der Darlehensgeber dem Darlehensnehmer erfolglos eine zweiwöchige Frist zur Zahlung des rückständigen Betrags mit der Erklärung gesetzt hat, dass er bei Nichtzahlung innerhalb der Frist die gesamte Restschuld verlange. Der Darlehensgeber soll dem Darlehensnehmer spätestens mit der Fristsetzung ein Gespräch über die Möglichkeiten einer einverständlichen Regelung anbieten. (2) Bei einem Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag muss der Darlehensnehmer abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b mit mindestens 2,5 Prozent des Nennbetrags des Darlehens in Verzug sei https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__498.html
  23. Das geht klar aus dem Gesetz hervor und aus dem von Dir selbst verlinkten Artikel (bitte lese (und verstehe) die Sachen, bevor Du sie hochlädst, dann klären sich die Sachen ohne viele Kommentare): Ich zitiere aus dem von Dir verlinkten Artikel: Besondere Verbraucherschutzvorschriften Bei Verbraucherdarlehensverträgen wird das Kündigungsrecht der Bank in Fällen von Zahlungsverzug inhaltlich beschränkt. Nach § 498 Abs. 1 BGB ist die Kündigung eines Allgemein-Verbraucherdarlehens nur dann zulässig, wenn der Darlehensnehmer mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise in Verzug gerät und die Bank dem Kunden erfolglos eine zweiwöchige Frist zur Zahlung des rückständigen Betrags gesetzt und auch darauf hingewiesen hat, dass im Falle eines Ausbleibens der Zahlung das gesamte Darlehen fällig wird. Hat der Kreditvertrag eine Laufzeit von bis zu drei Jahren, ist die Kündigung zudem nur dann zulässig, wenn der Kunde mit mindestens 10 % des Nettodarlehens in Verzug ist. Bei einer Laufzeit von mehr als drei Jahren müssen mindestens 5 % des Nettodarlehens in Verzug sein. Bei Immobilien-Verbraucherdarlehen gelten die gleichen Vorschriften mit der Maßgabe, dass ein Verzug von 2,5 % des Nettodarlehens für eine Kündigung ausreichend ist. Siehe auch § 498 BGB (1) Der Darlehensgeber kann den Verbraucherdarlehensvertrag bei einem Darlehen, das in Teilzahlungen zu tilgen ist, wegen Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers nur dann kündigen, wenn 1.der Darlehensnehmer a) mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise in Verzug ist, (2) Bei einem Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag muss der Darlehensnehmer abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b mit mindestens 2,5 Prozent des Nennbetrags des Darlehens in Verzug sein. https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__498.html
  24. M.E. ist das ganze ziemlich klar (wenigstens für mich als Juristischen Laien mit viel Erfahrung) : Verbraucher genießen Schutz vor einer Kreditkündigung wegen Vermögensverschlechterung, solange sie die Raten bezahlen. Hierzu dürften m.E. fast alle hier Aktiven sein (Ausnahme möglicherweise Makler, Hausverwalter, Immobilienhändler). Die Bank kann den Kredit also im Wesentlichen nur kündigen, wenn der Kunde die Raten nicht zahlt. Hintergrund: ursprünglich gab es diese Trennung zwischen Verbrauchern und gewerblichen Kreditnehmern nicht. Dies hatte zur Folge, dass ab 2000 vor allem im Osten zahlreiche Privatanleger von der Bank fällig gestellt und in die Privatinsolvenz geschickt wurden. Eine unrühmliche Rolle spielten hierbei insbesondere einige Private Equity Firmen wie Lone Star, welche billig Kreditpakete gekauft hatten. Um eine Wiederholung einer derartigen Situation zu verhindern, hat man den Schutz von Privatanlegern über das Verbrauchschutzrecht für Immobilienkredite eingeführt.
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