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Friedrich Hi.

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  1. Meine Sparkasse (Aschaffenburg) erhebt Minuszinsen bisher ausschließlich von Geschäftskunden. Auf dem Tagesgeld gibt es 0,00 %, unterhalb eines Sockelbetrags (glaube 200.000) gäbe es sogar noch minimal positive Zinsen (0,02%). Mal sehen wie lange die das durchhalten. Ggf. muss man halt ein paar Konten bei verschiedenen Instituten haben, ich kann mir nicht vorstellen das flächendeckende Negativzinsen ab dem ersten Euro kommen. Einen gewissen Sockelbetrag (100k ?) wird es immer geben. Positiver Nebeneffekt - man befindet sich immer in der Einlagensicherung. Schöne Übersicht zum Thema: https://new.biallo.de/geldanlage/ratgeber/so-vermeiden-sie-negativzinsen/# Dieser Artikel wird übrigens auch regelmäßig aktualisiert !
  2. Wundert mich nicht, Gründe dürfte es gleich 2 geben - Gebäude mit Lift sind eher Neubauten, die immer eine geringere Rendite abwerfen. Zum 2. ist ein Lift im Unterhalt sehr teuer, die Kosten hoch - die Mieter haben aber nun mal nur Budget X für die Warmmiete, der Komfortgewinn kann nicht in Rendite umgemünzt werden. Nicht umsonst hat das ideale Zinshaus oft 4 Stockwerke - ab dem 5. brauchts oft einen Aufzug (vorgeschrieben zB. in Berlin), und der senkt die Rendite für alle Wohnungen.
  3. Berlin ist die Hauptstadt der viertgrößten Volkswirtschaft der Welt, die zugleich tonangebend im europäischen Binnenmarkt (der ein BIP ähnlich der USA hat) ist. So gesehen sind die Mieten ein Witz. Das Problem an Berlin ist die niedrige Produktivität. Als einzige Hauptstadt weltweit liegt die Produktivität/Kopf Berlins unter der des Landes. Einerseits ist zu Zeiten der Teilung die Industrie abgewandert, andererseits wurde das Leben dort massiv subventioniert, Westberliner mussten keinen Wehrdienst leisten etc. Als Student der Theaterwissenschaften konnte man mit ein bisschen kellnern ganz gut leben, entsprechendes Klientel hat die Stadt über Jahrzehnte angezogen. Heute ist Berlin hip und holt auf. Das gefällt dem Theaterwissenschaftler natürlich nicht, denn 10 Stunden kellnern die Woche reicht halt nicht mehr zum leben im In Viertel. Zum Thema: Das Ding wird vor Gericht nicht bestehen, die SED kann sich als Märtyrer feiern, ansonsten bleibt alles beim alten - außer, dass das Vertrauen weg ist und niemand mehr Mietwohnungen errichtet. Wobei ich mittlerweile glaube, dies soll so sein. Gäbe es genug Wohnungen würde R2G Wähler verlieren.
  4. Und was ist denn gebaut worden ? Sind es 4 Wohnungen und eine Gewerbeeinheit ? Und sind die Wohnungen, so wie sie gebaut wurden auch so genehmigt worden ? Abweichungen können einem da schnell auf die Füße fallen, gerade der Brandschutz (stichwort 2. Rettungsweg) hat sich in den letzten Jahren zu einem äußerst scharfen Schwert entwickelt.
  5. Das ist ja absoluter Humbug. Es gibt nur einen Eigentümer. Dieser erstellt sich selbst eine Teilungserklärung. Und dann kann er 2 Wohnungen nur als eine verkaufen, weil das so in der (von ihm selbst erstellten und von ihm auch selbst änderbaren) TE steht ? Meine Vermutung: Genehmigt ist eine Wohnung, der Bauträger hat illegaler weise 2 draus gemacht und jetzt wird ein Dummer gesucht, der sich den Schwarzbau ans Bein bindet. Das nachträglich genehmigen zu lassen geht vermutlich nicht, sonst hätte der Bauträger das gemacht. Wo der Hund begraben liegt mag auf den ersten Blick vllt. nicht ersichtlich sein, aber ihrgendwo gibt es da ein Problem. Ansonsten ergibt das Vorgehen des Verkäufers keinen Sinn.
  6. Jein. Die müssen nicht einfach nur zustimmen, die müssen alle zum Notar, denn nur so kann die Teilungserklärung geändert werden. Jedoch ziehen die daraus keinen Vorteil, da kannst du dir vorstellen wie groß die Motivation deiner Miteigentümer ist. Und deren Banken sind noch viel unmotivierter - denn die kostet der Mitarbeiter ja Geld, während er beim Notar hockt, damit DU nen Vorteil hast. Typisches Problem ist z.B. oft der Nachweis von PKW-Stellflächen. Stellplatzverordnung der Gemeinde lesen ! Oft braucht jede Whg. 2 Stellflächen. hast du eine Wohnung, aber nur 2 oder 3 Stellflächen, dann kann nicht genehmigt werden (Ausnahme: die Gemeinde akzeptiert eine Ablöse, das ist aber kein Selbstläufer). Also: prüfen, ob das baurechtlich genehmigt ist. Typische Lösung: Kaufvertrag unter Vorbehalt, dass der Verkäufer die Probleme löst. Bekommt er das nicht hin, kommt kein Kauf zu stande. Als erste Immobilie hast du dir ein ordentliches Brett ausgesucht.
  7. Nein, dürfte es wahrscheinlich nicht. Ich habe lediglich einen Staffelmietvertrag im Bestand, hier ist die Mietsteigerung mit festem Betrag eingetragen. Sind knapp 2 DIN A4 Seiten für 99 Jahre. Ist kein Betrag eingetragen ist, dann wird die Erhöhung vor Gericht keinen Bestand haben. Hoffe, dass der Mieter das nicht schnallt und mache es beim nächsten mal richtig. Ach ja, weis jemand wie sich das in so einen Fall verhalten würde - Staffelmietvertrag (was Erhöhungen nach Mietspiegel ausschließt), dessen Erhöhungen aber ungültig sind, da nicht mit Beträgen belegt, sondern mit Prozenten - kann es hier passieren das der Mieter lebenslang zur Basismiete wohnen kann ? Wäre natürlich der GAU schlechthin.....
  8. Naja, der Focus ist nicht umbedingt für seinen Qualitätsjournalismus bekannt. Auf die selbe Studie bezieht sich auch die Welt (https://www.welt.de/finanzen/immobilien/article198138929/Immobilien-Oekonomen-warnen-vor-wachsender-Preisblase.html), den Artikel finde ich viel fundierter - auch weil er die eigentliche Gefahr mehr beleuchtet. Das Problem ist die Schere zwischen Kaufpreisen und Mieten. Und die Mieten sind mittlerweile ein Politikum, ein scharfer Mietendeckel auf Bundesebene, von einer möglichen RRGen Bundesregierung unter Wortführung der SED zu befürchten, hätte das Potenzial den Markt zu crashen. Wenn in der gesamten BRD die Mieten zwangsweise nach unten angepasst werden könnten die Preise tatsächlich trotz Zinsen auf Nullniveau deutlich sinken. Es folgen Nachbesicherungen, die können manche nicht beibringen, dann folgen Zwangsverwertungen, und wenn es übel läuft setzen diese eine Spirale in gang. Muss nicht so kommen, halte ich aber für möglich. edit: hier die Studie https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.671978.de/19-32-1.pdf
  9. Ganz klar - A. B geht auch in Ordnung, solange der Gesamtbetrag überschaubar ist. Was hier alle zu übersehen scheinen ist die Nachbesicherung im Fall eines Preisverfalls. Noch vor wenigen Monaten hab ich keinen gesehen, war der Meinung "niedrige Zinsen=hohes Preisniveau" und die Zinsen werden nicht steigen, weil das Italien nicht verkraften würde (und Italien ein ganz anderes Kaliber ist wie Griechenland). Jetzt sehe ich den Gesetzgeber als Risiko Nr. 1. RRG im Bund, Mietpreisbremse flächendeckend, und ab gehts. Wer von den hier aufgeführen Käufertypen würde denn einen 25%-35% Preisverfall überstehen ? Bzw. welches Nachbesicherungsvolumen könnte geschultert werden, zur not mit dem Geld aus dem Hamsterrad ? Die Leute bekommen Probleme von 2 Seiten - sie haben teuer gekauft, dadurch trifft sie der Preisverfall härter (wer 10% unter MW gekauft hat, muss nur 15% Nachbesicherung auftreiben), und gleichzeitig mehr Volumen (doppeltes Kreditvolumen=doppeltes Nachbesicherungsvolumen). Mal Hand aufs Herz - wer könnte hier 15% seines Portfoliovolumens binnen 3 Wochen auftreiben ? Nein ? Dann willkommen in der Zwangsverwertung. PS: Ich war Typ A und habe in 38 Jahren 4 Häuser und 2 Gewerbehallen gekauft sowie 2 der Häuser aus- und angebaut. Ein ZFH vor wenigen Monaten verkauft, schuldenfreier Bestand von 20 Wohneinheiten + 3 Gewerbeeinheiten, Barreserve im 6stelligen Bereich. Kosten habe ich immer niedrig gehalten, selbst gemalert, selbst gemauert, am Sonntag selbst mit der Spirale das verstopfte Mieterklo bearbeitet statt den Notdienst zu holen. In all den Jahren lief ich nie Gefahr in die Privatinsolvenz zu gehen, ein 30%er Preisverfall (den ich auch ganz real erlebt habe) hat mich auch schlucken lassen, aber ich hab nie mehr als 80% finanziert. Aber mein Weg ist nicht der Weg des schnellen Reichtums und nichts an ihm ist "passiv".
  10. Wobei die Preise im Handel mit historischen Baumaterialien allgemein durchaus schwindelerregend sein können. Zwischen 5 Euro und 250 Euro (je Fliese !) ist alles möglich - Nachfertigungen kennen dann nach oben kaum Grenzen. Hauptabnehmer sind wohl Versicherungen, die nach einem Versicherungsfall (idR. Rohrbruch) vor der Entscheidung stehen, entweder passende Ersatzfliesen aufzutreiben oder das ganze Bad auf eigene Rechnung neu fliesen zu lassen.
  11. Na da darf man den Guten ja auch mal verlinken: @Max Mir hat die Leseprobe allerdings gereicht.
  12. Ich befriste Angebote immer. Ich kalkuliere ja mit den derzeitigen Parametern und kann nunmal nur ein (Kauf-)Versprechen für einen bestimmten Zeitraum abgeben, da ich meine Glaskugel verbummelt habe. Insbesondere kann das verfügbare EK zwischenzeitlich anderweitig investiert worden sein, und 100% oder gar 110% Finanzierungen mache ich nicht. Wenn mein Angebot längst verstrichen ist, dann rufe ich den Makler nach ein paar Monaten trotzdem nochmal an und erkundige mich nach dem Objekt - manchmal ist es noch auf dem Markt, manchmal hat sich zwar ein Käufer gefunden, aber der bastelt schon ewig an der Finanzierung und es ist absehbar das dass nix wird, der Verkäufer ist schon genervt etc. - im nachfassen kann man auch Objekte schießen !
  13. Habe exakt diesen Text im März übrigens auch auf immoscout24 bekommen - auf eine Anzeige zur Vermietung. Hier versucht ein Bot Daten zu sammeln - und das vermutlich nicht nur des sammelns willen.
  14. Welchen Härtefall bringt der Anwalt denn vor ? Ist dieser begründet ?
  15. hm, da hier ja ein paar Leipziger versammelt sind - eine Frage treibt mich um, auf die ich nirgendwo eine befriedigende Antwort gefunden habe. Und zwar ist die Leipziger Bevölkerung in der Vergangenheit ja stark geschrumpft, bevor sie nun wieder stark wächst. Aber - für die Leute muss ja mal Wohnraum da gewesen sein. Was ist mit diesem passiert ? An Zahlen habe ich hierzu gefunden, das es ende 2018 in Leipzig 14.000 Wohnungen gab, die entweder leer standen, aber bezugsfertig waren oder binnen kurzer zeit bezugsfertig gemacht werden könnten. Leerstand ist 2013 zu 2018 von 7% auf 3,5% gefallen. Aber - wie sieht es mit Wohnungen aus, die mehr Arbeit erfordern ? Gibt es in Leipzig vllt. ein großes Reservat von Buden, welche zwar nicht kurzfristig bezogen, wohl aber bei anhaltendem Zuzug reaktiviert werden können ? Denn wenn nicht wäre Leipzig in wenigen Jahren ein Vermietermarkt - 14.000 Buden sind bei 7-10.000 Menschen netto-Zuzug p.a. ja schnell weg, und Neubau ist nun mal teuer - Leipzig aber nicht umbedingt eine Hochlohnregion.
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