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Showing content with the highest reputation since 09/23/19 in Posts

  1. 11 points
    oh das posting habe ich garnicht gefunden. schade wirklich schade. Facebook ist eine daten krake und moralisch nicht zu unterstützen (alles persönliche meinung). da ist zu viel zu schlechte energie und zu viele schlechte menschen. ich habe erst vor einen halben jahr meinen account dort gelöscht. und kehre nicht zurück. ich bin aus der IT branche. so es möglich ist biete ich an einen server zu betreiben der das forum betreibt. das kann eigentlich nicht so viel kosten. also falls ein offizieller mich kontaktieren möchte. ich bin bereit was beizutragen.
  2. 7 points
    Naja, die aktuellen Zahlen - nach Ankündigung der Schliessung - sind wenig aussagekräftig. Ich selbst bin der Meinung, hier "relativ" viel geschrieben zu haben, in der kurzen Zeit, in der ich dabei war. Aber warum sollte ich jetzt noch was scheiben? Es ist bei allen Foren schon immer so gewesen, dass ein einstelliger Prozentsatz der Leute für 90% des Inhalts verantwortlich war. Und bei einem Nieschen-Thema wie Immobilien kondensiert sich das eben auf 30-50 Leute. Das wundert mich nicht. Ich glaube nicht, dass man so ein Forum profitabel betreiben kann. Ich bin Mitglied in mehreren Foren, die mir sehr wichtig sind, aber die mit Sicherheit nicht profitabel sind. Sie werden vom Betreiber gesponsort, weil er Teil der Gemeinschaft ist und sie ihm die Sache wert ist. Das scheint eben bei den Betreibern hier nicht (mehr) der Fall zu sein. Korrekt wäre es (meiner bescheidenen Meinung nach) in der Situation gewesen, sich um einen Nachfolger zu kümmern, anstatt einfach von jetzt auf gleich zu schreiben, dass das Forum geschlossen wird. Ich weiss natürlich nicht, was da im Vorfeld gelaufen ist. Ich habe allerdings nichts mitbekommen und war also ziemlich vor den Kopf gestoßen. Ich dachte, ich hätte das Forum unterstützt, indem ich die Bücher gekauft und weiterempfohlen habe. Die "Paywall" hier im Forum war es mir ehrlich gesagt nicht wert - das würde ich nur dann einsehen, wenn ich meinen echten Mehrwert bekommen hätte. Das wiederum war aber nicht möglich, weil es zu wenig aktive Mitglieder gab, so zumindest mein Eindruck. Der Zug hier ist leider abgefahren. Zeit, einen neuen zu finden. Die Facebook-Gruppe ist es leider nicht für mich.
  3. 6 points
    Facebook ist qualitativ kein Vergleich zu dem Forum. Wir sind uns alle einig. Ich glaube nicht, dass wir die alten Forumsdaten von Thomas bekommen werden und damit einfach umziehen können. Wenn das möglich wäre, wäre es schon passiert. Wir können nur noch eins machen: Die Kerngruppe und jeder der dazu gehörten möchte, zieht in ein neues Forum um und da geht es dann von 0 weiter. Ich wäre gern dabei und ich wäre froh, wenn einer konkret vorgehen könnte. Bitte keine nervtötenden demokratischen Abstimmungen, das kostet nur Kraft und Lebenszeit. Einfach klare Ansage machen und sagen: "Das neue Forum ist jetzt da und da - ich bin schon angemeldet" oder so ähnlich. Die werden die Interessierten schon folgen jede Wette.
  4. 6 points
    Meine Sichtweise zu den Auswirkungen von Corona auf (Wohn-)Immobilien: Die entscheidende Frage in dem Zusammenhang ist, wann das medizinische Problem nachhaltig gelöst ist, also d.h. wann entweder ein Impfstoff oder ein Medikament zur breiten Verfügung steht. Hierbei geht es nicht nur um die Wirksamkeit, sondern vor allem auch um die nachhaltige Verträglichkeit, die eben derzeit in klinischen Studien bei einer Vielzahl von Medikamenten erprobt wird. Der breite Tenor unter Medizinfachleuten ist, dass dieser Zeitpunkt in etwa Anfang nächsten Jahres sein wird, wovon ich auch überzeugt bin. Es gibt ja bereits vielversprechende Daten von erfolgreichen Behandlungen schwerkranker Infiszierter. Vor allem das ursprünglich als Ebola-Medikament gedachte Remdesivir scheint hier gute Erfolgsaussichten zu haben. In den Studien im Rahmen der Ebola-Tests hatte das Medikament zwar nicht gut gewirkt, aber sich ja bereits als verträglich herausgestellt, d.h. bei den jetzt laufenden Studien steht faktisch nur noch die Wirksamkeit in Frage. Und da gab es mittlerweile schon von diversen Kliniken sehr erfreuliche Zwischenergebnisse. Insofern kann man als ziemlich wahrscheinlich unterstellen, dass in einem knappen Jahr keinerlei ZUSAETZLICHE wirtschaftliche Probleme hinzukommen werden. Die entscheidende Frage ist nun, was in den nächsten 10-12 Monaten passieren wird. Das kann wohl keiner ganz genau vorhersagen. Dennoch halte ich hier verschiede Grob-Szenarien für ganz unterschiedlich wahrscheinlich: a) Als mit Abstand am wahrscheinlichsten (>80%) erscheint es mir, dass die jetzige Situation mit weitgehendem Geschäftsverbot etc. ca. 1 Monat beibehalten wird. Kontakteinschränkungen dürften vermutlich weitgehend bis zum medizinischen Durchbruch aufrechterhalten werden, aber gegen Ende April sollten die meisten Geschäfte (bis auf Freizeitgestaltungsbetriebe wie Bars, Clubs, Urlaubsresorts, Fitnesstudios etc.) die Betriebserlaubnis zurückerhalten (natürlich unter strengen Auflagen wie zB nur max. x Personen im Laden, Gaststäten müssen bestimmte Stühle unbesetzt lassen etc.) Je nach Entwicklung der Infisziertenzahlen werden die Massnahmen wieder verschärft oder noch etwas gelockert werden. In diesem Szenario würden zwar kurzfristig sehr viele unter Kurzarbeit leiden, und es kommt auch sicher zu einigen Entlassungen, aber ein immenser irreversibler Schaden für die Gesamtwirtschaft entstünde dadurch noch nicht. (Teilbereiche wie die Touristikbranche wird in jedem Fall erheblichen Schaden nehmen) Aber eben nicht die Wirtschaft als Ganzes in diesem Ausmass. Denn eines wird bei den ganzen Panikprognosen immer unter den Tisch fallen gelassen: Gerade durch die Ausgangsbeschränkungen bzw. die auch in der Bevölkerung weit verbreitete Meinung, zunächst mal auf mit kostspieligen Reisen verbundenen Urlaub zu verzichten (und natürlich auch sonstigen Konsum wie Kleidung), wird ja auch viel Geld gespart, was dann später z.B verstärkt zum Autokauf etc. eingesetzt werden kann. Also ich sehe da für weite Teile der Wirtschaft mehr eine Verschiebung der Einnahmen in die Zukunft (mit leichten Einbrüchen auf mittelfristige Sicht), aber eben keinen nachhaltigen Ausfall (gilt natürlich nicht für Cafes etc; und von denen machen halt einige pleite und eröffnen dann paar Monate später wieder ohne Schulden unter neuem Namen in alter Belegschaftsbesetzung neu und die systemrelevanten Banken, die dadurch in Schieflage geraten, werden – wie immer – vom Staat gerettet; eigentlich Business as usual). Die Wirtschaft als Ganzes ist ja ein Nullsummenspiel. Die Staaten pumpen jetzt gigantische Summen hinein (da wird zB in den USA einfach mal die gesamte Staatsverschuldung über Nacht um rund 10% erhöht). Das, was z.B. Hotels nun als Zuschuss kriegen (und normal von Urlaubsgästen bekommen hätten), sparen sich die Leute, und das steht dann der Wirtschaft wieder mehr zur Verfügung, wenn die Geschäfte wieder weitgehend offen haben. Es könnte durchaus sein, dass es dann nach dem im Laufe des Aprils zu erwartenden Rückgang der Neuinfiszierten im Sommer/Herbst nochmal zu einer weitgehenden Schiessung der Geschäfte für ca. 1 Monat kommen wird, wenn die Infisziertenzahlen wieder ansteigen und eine kritische Menge überstiegen haben. Aber durch diverse staatliche Hilfen sollte auch dieser Zeitraum gesamtwirtschaftlich gesehen halbwegs glimpflich überstanden werden (natürlich wird es da Insolvenzen etc. geben), und bevor dann eine erneute 3. Schliessungsphase nötig wäre, sollten schon die entsprechenden Medikamente zur Verfügung stehen. Massive nachhaltige langanhaltende Probleme sehe ich in einem solchen Szenario nicht auf die Realwirtschaft zukommen. Ein Problem könnte jedoch der Bankensektor werden. Denn viele Selbstständige könnten zwar locker mit den staatlichen Hilfen solche temporären Lock-Down-Phasen überstehen. Aber es werden sicher viele nicht so naiv wie der Altmeier sein und einfach da zu Hauf zurückzuzahlende Kredite aufnehmen, sondern die lassen ihren Laden lieber insolvent gehen. Warten ein paar Monate und eröffnen dann in derselben Mitarbeiterbesetzung wieder neu, nur eben ohne die Schulden. D.h. das eigentliche Problem sehe ich hier nicht im grossflächigen Mieterausfall oder einer nachhaltigen Wirtschaftsbeeinträchtigung., sondern in einer sich anbahnenden Bankenkrise, die dann auf ihren Krediten sitzen bleiben. Aber auch hier glaube ich wird es eben nicht zu einer weltweiten Bankinsolvenzwelle kommen, sondern die westlichen Staaten werden einigermassen proaktiv die Geldhäuser stützen/ verstaatlichen. Selbst wenn man als Vermieter mal den Fall unterstellt, dass für 2-3 Monate Lock-Down-Periode die Mieter kein Geld zur Mietzahlung haben und man ihnen die Zahlungen nicht nur stundet, sondern sogar vollumfänglich erlässt, wäre das immer noch kein Drama aus Vermietersicht, das wäre dann in etwa so, wie wenn es einen Mieterwechsel gibt und dazwischen die Wohnung eben mal temporär leer steht (sowas sollte durch Mietausfallsrücklagen locker aufgefangen werden können) Insofern sehe ich bei diesem Szenario einen stärkeren mittelfristigen Zusammenbruch der Wirtschaft ebenso wenig wie einen signifikanten Einbruch der Wohnimmobilienpreise. (was anderes sind bestimmte Gewerbeimmobilien). Wie hajo schon ganz richtig geschrieben hat, sind die meisten mit 80%-Finanzierungen unterwegs, von denen vielfach auch schon etliches getilgt ist, so dass da keine Beleihungsnachforderungen der Banken auf breiter Front kommen werden. Ja, es wird Kreditausfälle von einigen 100-110%-Finanzierern geben, die dann 8% in Randlagen gekauft hatten. Einen leichten Rückgang der Immobilienpreise im oberen einstelligen Prozentbereich im Schnitt erwarte ich auf Jahressicht, mehr aber nicht. (wobei dies natürlich lageabhängig variiert) b) Ein totaler Lock-Down über mehrere Monate hätte sicher gravierende gesamtwirtschaftliche Folgen, auch mit drastischen Auswirkungen auf Immobilien. Das halte ich aber weder für ansatzweise wahrscheinlich, noch für tatsächlich sinnvoll, da ja selbst in der so genannten EU praktisch jeder Staat macht, was er will, und somit die Problematik dann nur auf die Zeit nach dem Lockern des Lock-Downs vertagt wäre, wenn dann das Virus sozusagen wieder importiert würde. c) die derzeitigen Massnahmen werden recht schnell recht deutlich dauerhaft gelockert und es kommt zu einer zweiten Welle von noch deutlich drastischerem Ausmass an Infektionen und vor allem Toten (ein paar Millionen Tote in Deutschland wäre da absolut vorstellbar), dann läuft zwar kurzfristig die Wirtschaft noch einigermassen, nur durch die Toten würden der Wirtschaft dann immense Mengen an Arbeitskräften fehlen, weswegen es dann auch zu einem völligen Zusammenbruch (wie auch dem Immobilienbereich) käme inkl. Strassenschlachten etc. Über wirtschaftliche Vorteilshaftigkeitsüberlegungen von Immobilieninvestments würde in so einem Umfeld dann jedoch niemand mehr diskutieren. Dieses Szenario halte ich für unwahrscheinlich, aber so 10-20 % würde ich dem Szenario geben. Weniger in Deutschland, aber vor allem in USA, wo Trump den Leuten ja wesentlich weniger Auflagen auferlegt als in Europa . Die Infektionszahlen/Todeszahlen gehen in USA gerade durch die Decke (Verdopplung in 3-4 Tagen und das bei einen ohnehin schon chaotischen Gesundheitssystem). Also wenn es zu einem weltwirtschaftlichen Zusammenbruch kommt, wird der wohl von den USA ausgehen. Ganz allgemein: Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo ein Medikament/Impfstoff verfügbar ist, sollte die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen und dann die Immobilienpreise auch wieder schnell in die Nähe des Vor-Corona-Niveaus zurückkehren. Die meisten Wirtschaftsforscher erwarten einen V-förmigen Konjunkturverlauf, also zunächst bsw. einen scharfen 20% Einbruch, dann wieder annähernd die 25% hoch auf das Ausgangsniveau und das in relativ kurzer Zeit. Sollte es wesentlich länger dauern als 1 Jahr, ein Medikament/Impfstoff zu haben, dann sehe ich wirtschaftlich schwarz, ebenso für Immobilien. Allerdings glaube ich, dass sich vorher Leute wie Drosten mit dem Gedanken durchsetzen werden, einen nicht klinisch ordnungsgemäss getesteten Impfstoff der Bevölkerung zu verabreichen. Was für mich viel entscheidender ist, als diese Kurzfristbetrachtung mit temporären Immobilienpreisrückgängen, irgendwann wieder zu erwartender rascher Wirtschaftsbelebung etc. ist die Tatsache, welches Ausmass die Rettungsprogramme bereits jetzt haben (und da ist noch einiges mehr zu erwarten). Da wird Unmengen frisches Geld gedruckt, was nachhaltig nur dazu führen kann, dass der innere Wert des Geldes abnimmt. (sprich wir eine Inflation bekommen), nicht jetzt direkt (momentan befinden wir uns eher in einer Deflation, in der alles zu Cash gemacht wird, zunächst auch Gold und Anleihen). Aber ich bin überzeugt, dass diese Deflationsphase nicht lange anhalten wird. Wenn sich die medizinische, wirtschaftliche Lage beruhigt hat, dann schlägt – wie die Historie gezeigt hat - so eine Deflation oft SEHR SCHNELL in einer SEHR STARKE Inflation um. Perspektivisch ist so ein Szenario gradezu die Idealsituation für Immobilienbesitzer, insb. diejenigen die noch viele Schulden haben, denn der Realwert der Schulden wird durch die Krise sinken bzw. mittelfristig gesehen die Immobilienpreise dadurch steigen. Man sieht dieses Phänomen ja bereits in ersten Ansätzen bei Gold: Nachdem die Liquidierungen in Gold (Deflation) infolge der scharfen Aktienkursrückgänge und damit verbundenen Wertpapier-Beleiungsnachforderungen der Banken nachliessen und eben kein Gold mehr zur dieser Deckung verkauft werden musste, wird jetzt wieder in Massen Gold gekauft, physisch ist das zT jetzt schon gar nicht mehr überall lieferbar. Was ich im Moment beobachte, ist, dass das Immobilientransaktionsvolumen an den Standorten, auf die ich aus bin, seit Ausbruch der Corona-Epidemie ziemlich zusammenbricht. Es werden praktisch keine neuen Immobilien am Markt mehr angeboten, ebenso besteht von Kaufinteressentenseite da kaum noch Bedarf, tätig zu werden. Und ich befürchte, dass dies noch einige Zeit so weiter gehen wird. Die potentiellen Verkäufer denken wohl mehrheitlich, dass sie nur mit höheren Abschlägen verkaufen können und es daher unterlassen. Auf der anderen Seite kenne ich jedoch viele Leute, die den Immobilienaufschwung der letzten Jahre verpasst hatten und mit viel EK an der Seitenlinie stehen und auf einen Preisverfall warten. Nur steigen die halt nicht schon bei -5% ein, sondern die warten wohl eher auf einen Rückgang um 20%. Und so entsteht praktisch eine Patt-Situation, kaum einer macht was, was eben zu einem Einbruch des Transaktionsvolumens führen sollte, aber eben nicht notwendiger Weise einem starken nachhaltigem Preisrückgang. Natürlich trägt zu diesem Tranksaktionsrückgang auch bei, dass Besichtigungen derzeit sehr kritisch sind und faktisch kaum durchgeführt werden. Also meiner Meinung nach wird kurzfristig sowohl die Nachfrage, als auch das Angebot deutlich zurückgehen (auch der Neubau kommt grade zum Erliegen) und die wenigen Transaktionen sind dann nicht wirklich marktrepräsentativ. Entscheidend für das jetzige Handeln ist nicht, ob ein Immobilienkauf vor 5 Jahren sinnvoller war als heute (was zweifelslos der Fall ist), sondern was JETZT die Anlagealternative KONKRET ist ? Ich hatte diese Frage schon mehrmals hier in diesem Forum gestellt, jedoch nie eine für mich zufriedenstellende Antwort erhalten. Da war als Anlagealternativform nur die Rede von a) Schulden tilgen, b) Aktienmarkt, c) Private Equity. Wie c) sich in einer Krise wie jetzt verhält, braucht man nicht näher zu erläutern. a) bedeutet eine implizite Anlage zu ca. 1-2% seines EKs. Ich bin jedoch überzeugt, auch in der jetzigen Zeit durch einen Zukauf eine weitaus höhere Rendite mit fremdkapitalfinanzierten Immobilien einzufahren als eben diese 1-2%. Wie sich b) verhält in der Krise, ist auch offensichtlich. Aber selbst auf dem derzeitigen Niveau notieren Aktien immer noch deutlich über ihrem langjährigen Durchschnitts-KGV . Das 2020er KGV ist ja bei den meisten Firmen durch den Umsatzwegfall trotz Kursrückgang immens gestiegen. Die durchschnittliche wachstumsstarke amerikanische Tech-Aktie wird nachwievor mit VOR-Corona-KGVs (also eine Welt unterstellt, die frei von Corona-Viren ist) von deutlich über 25 gehandelt. Ich halte die Bewertungen am Aktienmarkt immer noch für drastisch überzogen. Diese mediale Propaganda „man kann langfristig mit 7% Rendite am Aktienmarkt rechnen“ mag für die boomenden 80er und 90er Jahre in der Retroperspektive gegolten haben. Aber diese historische Entwicklung einfach 1:1 in eine zukunftsgerichtete Prognose umzumünzen, macht prinzipiell überhaupt keinen Sinn. Was soll da der arme Japaner sagen, der Mitte der 80er für seine Rente „vorgesorgt“ hatte und nun konstatieren muss, dass ihm weniger geblieben ist, als er seinerzeit einzahlte … Und wenn die Notenbanken irgendwann mal wirklich die Zinsen signifikant anheben, dann belastet das die Aktienkurse immens. Da ist man mit Immobilien exorbitant besser dran, da man hier sich durch Festzinssätze gegen Zinsanstiege absichern kann. Es mag in der jetzigen Situation eine bessere Anlage als kreditfnanzierte Immobilien geben. Ich konnte die jedoch trotz intensivster Bemühungen und mehrmaligem Nachfragen in dem Forum hier nicht eruieren. Und nochmal, natürlich war ein Immobilienkauf vor 5 Jahren sinnvoller als heute. Aber das hat gar nix mit der Frage zu tun, ob es heute nicht auch noch sinnvoll ist eine Immobilie zu kaufen oder einfach zu halten. Ich stand zB gerade kurz vor dem Abschluss eines neuen Kaufs. Doch ein kleines immobilienspezifisches Detail störte mich, weswegen es nun wohl doch nicht zum Kauf kommt oder ich zumindest dessen umfassende Klärung abwarte. Jetzt muss man noch ein wenig differenzieren bzgl. der Lage: Die Mietnachfrage bei Neuvermietungen ist im Moment überall stark eingebrochen. Kaum einer will umziehen etc. Nur: Es beginnt nun das einzutreten, was rajivlund schon bemerkt hat und ich auch bereits in anderen Threads gepostet hatte: Die Mieter ziehen in solchen Krisensituationen mehr zusammen, um Mietkosten zu sparen. Dies führt dann dazu, dass in den schlechten Lagen, wo es in guten Zeiten vielleicht noch 2-3 akzeptable Mietinteressenten gab, jetzt gar keinen mehr gibt. In den sehr guten Lagen, wo es in guten Zeiten vielleicht 30 in Frage kommende Interessenten gab, gib es nun vielleicht noch 3, also die Wohnung in sehr guten Lagen wird – wenn auch vielleicht zu etwas niedrigeren Preisen - noch vermietet werden können, aber die Wohnung in schlechten Lagen kann dann GAR NICHT mehr vermietet werden. Und das ist ja das eigentliche Risiko. Natürlich ist die Realität nicht so schwarz- weiss, aber das ist eben die prinzipielle Gefahr. In den schlechten Lagen wohnen verstärkt Zeitarbeiter, einfache Bedienstete wie Kellner etc, die eben tendenziell als erstes im Job gekündigt werden und dann auch als erstes Probleme mit der Mietzahlung bekommen. Insofern sehe ich diese 100-110%-Finanzierungen von Faktor-12-Immobilien in Randlagen skeptisch. Bei Faktor-30- Immobilien in guten Lagen sehe ich hingegen wenig generelle Probleme. Also Kurz-Fazit: Gerade WEGEN der Corona-Krise halte ich jetzige kreditfinanzierte Immobilienkäufe (natürlich mit ausreichendem Liquiditätspolster) in guten Lagen für sinnvoll (je mehr Schulden ich habe (und natürlich auch Immobilienvolumen), desto sicherer fühle ich mich in der jetzigen Zeit; ansonsten sollte man seinen Wohnimmobilienbestand einfach halten; diese 8%er in schlechten Lagen würde ich allerdings verkaufen, so es denn überhaupt noch jemand gibt, der einem noch einen halbwegs akzeptablen Preis dafür zahlt. Ist jetzt etwas länger geworden der Beitrag, aber die reale Situation ist eben weitaus komplexer als das hier zT in manchen Postings kurz zusammengefasst oder vielmehr panikiert wird. Mich interessiert, wer aktuell nun aus Corona-Gründen konkret kauft oder verkauft und warum ?
  5. 5 points
    Nichts - ich halte komplett garnichts von den beiden... mal schauen, ob die nach Corona immernoch passives Einkommen predigen... Beim Knedel weiß man, das er lange im Business ist und weiß wovon er redet, aber die beiden könnten auch vom Taxifahrer zum Student, zum immobiliencoach geworden sein
  6. 4 points
    Lompscher hat einen Super-Job für Immobilieneigentümer gemacht (Wenigstens wenn sie aufgepasst haben): 1. Sie hat den Zubau in Berlin so gut es ging verhindert, wodurch die Mieten stark gestiegen sind. 2. Sie hat zusätzlich die Schaffung von Eigentumswohnungen durch die Einführung von MIlieuschutzgebieten und die damit verbundene Verhinderung von Aufteilungen massiv verringert, ist dabei aber so laienhaft vorgegangen, dass alle die Zeitungen lesenden MFH-Eigentümer wie ich ca. 2 Jahre hatten die Aufteilung bis zur offiziellen Verkündung von Milieuschutzgebieten durchzuziehen. 3. Sie hat den Mietendeckel so sehr mit offensichtlich verfassungswidrigen Inhalten überfrachtet, dass es nicht die Frage ist, ob der Mietendeckel von Karlsruhe einkassiert wird, sondern nur, ob alle oder fast alle Bestimmungen aufgehoben werden. Da viele Vermieter aufgrund des Mietendeckels aktuell nicht verkaufen, können die Mieten und Preise für Eigentumswohnungen weiter steigen. Ich konnte so Dank Lompscher, Merkel (Öffnung Grenzen) und Draghi (Niedrigzinspolitik) die Mieten massiv erhöhen und durch die Umwandlung und den teilweisen Verkauf meiner beiden Häuser die Schulden massiv reduzieren und mir ein Vermögen neben Immobilien aufbauen. Hierfür gebührt Lompscher aber auch Merkel und Draghi mein tiefer Dank. Als Staatsbürger gebührt den genannten allerdings meine Verachtung, da sie Deutschland und Berlin massiv geschadet haben. Der Rücktritt von Lompscher ist dabei nur deshalb bedauerlich, da er nicht wegen Unfähigkeit sondern wegen Steuerhinterziehung erfolgt ist.
  7. 4 points
    Eine Entscheidung die ich nachvollziehen kann, wenngleich ich sie auch bedauere. Die Idee von Thomas, der dieses Forum im Dezember 2015 online gestellt hat fand ich klasse und ich habe mich immer gerne hier eingebracht – zunächst als Mitglied, später auch als Moderator. Es passte auch seinerzeit in meine Lebensphase – die Kinder waren klein und mein Job war die Nachschicht mit Füttern und Wickeln. Als Nachteule fand ich dann nicht sofort in den Schlaf und das Forum war allemal besser als die Glotze. So habe ich mich intensiv eingebracht und konnte auch für mich etwas mitnehmen. Die Kinder wurden größer, die Themen im Forum wiederholten sich und irgendwann war alles mal geschrieben – parallel dazu erkrankte mein Vater an Krebs und starb dann im Februar 2019. Andere Themen rückten in den Vordergrund, so dass ich hier schon seit längerer Zeit inaktiv bin. Mein Dank geht an alle, die das Forum bis hierher getragen haben! Die Diskussionen haben mir (fast) immer Spaß gemacht und haben hoffentlich für Mehrwert gesorgt und den einen oder anderen von Immobilien-Dummheiten abgehalten. Eine „Weitergabe“ dieses Forums an Dritte sehe ich nicht nur unter Aspekten des Datenschutzes kritisch, falls eine Nachfolge gewünscht ist wäre eine Neugründung von „0“ der entspanntere Weg.
  8. 4 points
    Kaufpreis: 25k KNK: 5k Bad, Elektrik, Parador 300, neue Tapete, und Küche mit Geräten 14 k NKM: 350 Man könnte die auch in Bestand nehmen, weil das Haus wirklich top ist. Sehr günstige HV und super Mieter alle. Aber ich möchte lieber verkaufen, weil ich Geld brauche. Die Bude ist bald fertig.Ich kann ja mal vorher / nachher Bilder machen. wenn das gewünscht ist.
  9. 4 points
    Hallo @Dahfab90 Also ich finde diese ganzen Kontenspielchen ein bisschen lächerlich. Ich sehe den Sinn darin absolut nicht, ständig Geld von einem Konto auf das nächste zu transferieren, um eine angebliche Finanzkraft auf mehreren Konten vorzugaukeln. Ich glaube das hatte Alex Fischer mal in seinem Buch oder auf YT erwähnt und seit dem hört man das ab und zu mal. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendetwas bringt. Ich habe diesen Blödsinn zumindest nicht gebraucht. In meinen Augen muss man auch nicht bei mehreren Banken "bekannt" sein. Wenn man eine gute Bonität hat, ist es den Banken recht egal, ob du ein Konto mit Guthaben bei denen hast. Da geht es alleine um den Deal. Ich habe noch keinen einzigen Deal mit meiner "richtigen" (also da, wo ich meine ganzen Geldeingänge habe) Hausbank gemacht. Dafür habe ich aber bereits quer Beet alle größeren Banken durch, bei denen ich vorher ein unbeschriebenes Blatt war. Als Programmierer verdienst du ja ganz gut und hast solche Spielchen doch gar nicht nötig. Einfach mehr einnehmen als ausgeben und alles ist gut.
  10. 3 points
    Die Frage kommt hier immer wieder mal und lässt sich einfach pauschal nicht beantworten. Bei einer Wohnung in einem Haus, das vornehmlich von Jobcenter-Mietern bewohnt ist, wo die Nachfrage hoch ist aber nicht mehr als der übliche Jobcenter-Satz zu holen ist, würde ich nahezu gar nichts machen. Nur schauen dass alles funktioniert. Selbst streichen kann man sich hier schenken. Bei einer Lage, die durchaus eine höhere Miete zulässt, gibt es für mich zwei Gedanken: 1) Rendite. 50€ Mehr-Miete * 12 Monate * Faktor 5 = 3.000€. Über „Faktor 5“ lässt sich natürlich diskutieren/streiten.. Aber mit 5 bist du auf der sicheren Seite. 2) Klientel. Man könnte argumentieren, dass man einen gewissen Aufschlag auf den Faktor nimmt (z.B. Faktor 15 in diesem Beispiel, also 9.000€ Invest bei 50€ Mehr-Miete). So wirklich rentabel ist das nicht (viel ungehebeltes Kapital gebunden für „nur“ 6-7% Rendite) um ein anderes Klientel anzusprechen und bzw. eine WEG aufzuwerten (insbesondere wenn man mehrere Wohnung innerhalb dieser WEG besitzt) .. Aber das ist m.E. schon ein Spezialfall. Generell also: Pauschal immer nur das machen, was sich lohnt („Faktor 5“) Keine persönlichen Geschmäcker einfließen lassen, die sich nicht lohnen (z.B. Wände glatt verputzen statt Raufaser, obwohl das niemand bereit ist zu bezahlen) Schauen, wie die Vergleichswohnungen aussehen (deinen Standard leicht darüber ansetzen, sofern rentabel) Alles muss funktionieren und sauber sein (Sanitär, Lüftung, Steckdosen/Schalter, Rollläden, Fenster, Türklingel/Öffner) Die Wohnung muss erst einmal attraktiv für die Interessenten sein. Meistens also Wände weiß und alles hell / sauber darstellen. Gute Fotos machen. Wenn es Daraufhin einen guten / passenden Interessenten gibt, den aber die ein- oder andere Kleinigkeit stört, kann man immer noch verhandeln. Hab ich auch schon gemacht. Noch eine Küche einbauen, Boden austauschen .. Und sich das mit Faktor 5 bezahlen lassen.
  11. 3 points
    @FlorianI auch wenn ich in der Schweiz wohne, würde ich es mir natürlich nicht Anmaßen ein Experte dafür zu sein, wie die Leute hier wirklich sind. Ich kann natürlich nur meinen bescheidenen Einblick dazu geben. Ohne hier jemandem auf die Füße treten zu wollen erlaube ich mir Folgendes etwas überspitzt und vielleicht auch etwas verklärt zu schreiben: Oft entsteht aus deutscher Sicht der Eindruck, dass die Schweizer (insbesondere die sprachlich als dominierend empfundenen Deutschschweizer) ein komisches Alpenvölkchen mit starker deutscher Prägung sind; gefühlt wird aus deutscher Sicht oft kaum ein Unterschied zu Österreichern oder gar anderen Deutschen gemacht weil man zufällig dieselbe Sprache spricht (was mit dem Schweizerdeutschen auch nur zum Teil so ist). Das heißt jedoch nicht, dass man die gleichen Einstellungen hat. Die Schweizer Demokratie hat deutlich ältere Fundamente als die deutsche und meinem Eindruck nach hat der noch viel stärkere Föderalismus und seine Implikationen (manchmal wohl auch leicht abwertend als Kantönligeist bezeichnet) sowie die bereits lange praktizierten Traditionen der direkten Demokratie auf Gemeinde-, Kantons- und Bundesebene haben insgesamt eher stabilsierende Wirkungen; insgesamt empfinde ich diese als viel stärker verwurzelt und insgesamt gemäßigter. Trotzdem macht sich wohl in den letzten Jahren und Jahrzenten auch eine gewisse Demokratiemüdigkeit breit, wenn man gewissen schweizer Medien glauben darf. Als regulär Steuerpflichtiger zahle ich meine Steuern an meine Wohngemeinde und bekomme ausgewiesen, welcher Teil davon an den Kanton und Bund (dieser Teil ist viel geringer als die ersten beiden) geht, was mir den Staatsaufbau von unten nach oben aus meiner Sicht eindrücklich vor Augen führt. Das Steuersystem wird hier weitgehend vom Kanton bestimmt (eigene Steuergesetze, Steuersätze, Freibeträge; aus deutscher Sicht sind als "kurioses" Beispiel außerkantonale Immobilien anzuführen, die natürlich im Kanton der Liegenschaft versteuert werden müssen, im Heimatkanton gibt es dann entsprechenden Progressionsvorbehalt) und jede einzelne Gemeinde (und damit die jeweiligen Bewohner) kann prinzipiell darüber hinausgehend bestimmten, wie hoch der Gemeindesteuersatz ausfällt (so etwas der Hebesatz für Gewerbesteuern aber eben für Privatpersonen). Insgesamt macht es den Eindruck, als ob nach oben an Verantwortung nur abgegeben wird, was man lokal/kantonal nicht sinnvoll lösen kann und damit tendenziell eher Eigenverantwortung erwartet wird. Ich hab hier deswegen viel eher das Gefühl, dass jeder alles macht, um aus einer Situation selber wieder rauszukommen und nicht so sehr jammert, wie in Deutschland und geschaut, wo ich vom Staat etwas bekommen könnte. Gleiches Spiel im Krankenversicherungssystem; es gibt immer eine zu zahlende Selbstbeteiligung, was zwar "nervig" ist, aber auf der anderen Seite auch fördert, dass man eigenverantwortlich vielleicht verstärkt über seine Gesundheit nachdenkt. Auch wenn hier auch das prominente zur Schau stellen von Reichtum auch nicht so gern gesehen wird, habe ich nicht den Eindruck, dass hier die Leute den gleichen "Neid" empfinden wie in Deutschland. Was die Steuerverteilung angeht, habe ich diese transparente Aufteilung der Steuern für die verschiedenen Institutionen (Stadt, Bundesland, Bund) in der Ausprägung in Deutschland so nicht wahrgenommen, auch wenn es sie natürlich gibt. Natürlich ist auch in D der Föderalismus relativ stark ist (worüber sich beispielsweise Deutschlands östliche Nachbarn wundern, weil sie nicht so recht verstehen, wie Deutschland funktioniert). Ich habe das Gefühl, es schafft hier mehr Vertrauen in die Verwendung der Steuergelder (man stelle sich vor, dass sich hier das lokale Steueramt sich jährlich dafür bedankt, dass man sich an der Finanzierung der öffentlichen Aufgaben beteilit); auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, dass dadurch auch der Respekt vor der Leistung jedes Einzelnen größer ist aber auch die Erwartungshaltung eine ganz andere ist. Aber zu dem Thema wurden auch schon ganze Bücher gefüllt... Schlussendlich wird hier aber auch nicht schon seit Wochen darüber diskutiert, wer das alles bezahlen soll. Jetzt aber auch noch ein paar objektivere andere Argumente Die Schweiz hat insgesamt ein sehr freundliches unternehmerisches Klima bzw. entsprechende Regelungen. Die Schweiz lebt ein gutes Stück davon als stabiler Finanzplatz bekannt zu sein. Der Schweizer Franken wird gern als sicherer Haften wahrgenommen und hat gegenüber dem EUR und dem USD in der Krise eher aufgewertet. Die Schweiz hat kaum Arbeitnehmerrechte im deutschen Sinn aber denoch ein starkes Sozialsystem. Man ist sich also dessen bewusst, dass man auch so recht schnell den Job verlieren kann. Streiks hier quasi unbekannt. Die Staatsverschuldung im Verhältnis zum BIP im Vergleich zu Deutschland ist viel geringer. Aber das ganze vorausgeschickt: Wenn Geld da ist, lassen sich Systeme immer einfach kitten und auch Probleme "wegbezahlen". Wenn weniger Geld zum Verteilen vorhanden ist, dann muss sich jede Struktur (Familie, Gemeinde, Bundesland/Kanton, Bund) überlegen, wer einem der Nächste ist und wie man gewisse Sachen finanziert. Auch hier sind die Probleme in der Wirtschaft vorhanden, viele sind in Kurzarbeit und das ist aktuell sicher nur die Spitze des Eisberges. Der Lockoff ist geplant, aber ob er "klappt" und es nicht sofort eine zweite Welle gibt, ist natürlich aktuell völlig unvorhersehbar.
  12. 3 points
    Lt. Haus und Grund wird im Gesetz ausdrücklich von Miete gesprochen. Hierzu gehören auch die Nebenkosten (daher auch in den meisten Mietverträrgen: "Gesamtmiete" welche NKM und Betriebskosten beinhaltet). Daher muß die gesamte Miete gestundet werden. Bisher habe ich Stand heute noch von keinem Wohnungsmieter ein Schreiben oder eine andere Nachricht erhalten, dass er die Miete nicht mehr zahlen kann. Lt. Haus und Grund kann ganz normal fristlos und ordentlich gekündigt werden, wenn die Mieter die Miete ohne vorherige Ankündigung nicht zahlt (woher soll der Vermieter das auch wissen) und ggf. auch die Räumungsklage veranlaßt werden. Die Beweislast liegt beim Mieter.
  13. 3 points
    Leider kann ich dieses Jahr nicht zur ImmobilienOffensive in HH und habe daher ein Ticket abzugeben. Bei Interesse gerne PN (inkl. Preisvorstellung). Viele Grüße.
  14. 3 points
    Der größte Nachteil ist m.E. dass die Eltern in der Regel ein Widerrufsrecht haben, da sie meist die Wohnung nicht vor Mietvertragsabschluß besichtigt haben. Man muß also den ganzen Papierkram mit Widerrufsbelehrung machen (nervt etwas). Andernfalls können die Mieter nach knapp 12 Monaten ausziehen und du must alle Mietzahlungen zurückerstatten........ Daneben mögen viele Eltern nicht so unmittelbar für ihre Kinder haften. Ansonsten habe ich bisher gute Erfahrungen mit der Vermietung an Eltern gemacht, auch wenn das bisher die absolute Ausnahme war (allerdings hatte ich aufgrund der Mietendeckeldiskussion zwischenzeitlich überlegt, die Vermietung an Eltern massiv auszudehnen. Allerdings wurde die einkommensabhängige Mietsenkungsmöglichkeit im letzten Entwurf verworfen und durch eine allgemeine Absenkungsmöglichkeit verschlimmbessert).
  15. 3 points
    Die heutige Situation ist da, weil es viel zu viel zu viel zu viel Geld im System ist. Wir als Investoren denken immer an Finanzierung. Es gibt jedoch Unmengen an Geld die nicht wissen wohin. Das alles wird nicht passieren, weil the „Show Must Go on“ das Motto ist. Sobald etwas in Notverkauf geht, werden Leute die dicken Geldbeutel zuschlagen, bevor wir es riechen, sehen oder hören können. Wie gesagt, macht euch Erinnerung in 3 Jahren und schaut drauf wie die Preise sich entwickelt haben.
  16. 3 points
    ich glaube auch, das die meisten Investoren das politische Risiko unterschätzen. nach der nächsten Bundestagswahl, die schon bei Bruch der Koalition im Frühjahr stattfinden kann, wird es einen Koalitionsvertrag geben, der weitere Einschnitte für Vermieter beschließt. deshalb kaufe ich auch nur Wohnungen bis 1300 Euro/QM, denn die dann benötigten 6- 7 Euro Miete bekomme ich auch bei starker Regulierung. wer über etwa 2500 Euro/qm kauft, braucht auf jeden Fall eine Miete von über 10 Euro und ist damit vollkommen darauf angewiesen, dass sich nichts ändert, was extrem risikoreich wäre mein Tipp für das Mietrecht in 5-7 Jahren Erhöhung im laufenden Mietvertrag nur in Höhe der Inflation, Modernisierungsumlage bei 1-2 Euro Neuvermietung max in Höhe Mietspiegel Mietspiegelberechnung aus den Veränderungen der letzten 8-10 Jahre bei möblierten Wohnungen muss der Möblierungszuschlag einzeln ausgewiesen werden und bestimmt sich nach einer festgelegten Tabelle für einzelne Möbelstücke Grundsteuer teilweise oder ganz nicht umlagefähig
  17. 3 points
    Hallo zusammen, in unserem Artikel - Eine Wohnung, viele Einflussfaktoren - wird ersichtlich, wie sich die Anschlussfinanzierung nach 10 Jahren bei einer 90%, 100% und Vollfinanzierung darstellt. Kleine Änderungen der Parameter haben schon relativ große Auswirkungen. https://www.wohnungsanalyse.de/post/eine-wohnung-viele-einflussfaktoren-behalten-sie-die-kleinen-details-im-auge Für viele nichts neues aber für den ein oder anderen sicherlich lesenswert Viel Spaß bei der Lektüre LG, Stefan
  18. 2 points
    Zurzeit lässt sich meiner Meinung nach ziemlich viel Immobilien-Mist (mit)verkaufen, der jahrelang unverkäuflich war. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass es immer mehr „Immobilien-Trainer/Berater/Coaches“ gibt, die unter anderem davon Leben, anderen (kostenpflichtig) zu erklären, wie einfach es doch sei, Schnäppchen zu finden. Einsteiger müssen sich ja schon ziemlich dämlich dabei vorkommen, wenn vermeintlich JEDER etwas „lukratives“ finden und kaufen kann, nur man selbst nicht… Das verleitet leicht dazu, diesem Gruppendruck Gleichgesinnter nachzugeben oder nicht so genau hinzusehen oder vor Gier den Kopf auszuschalten. Selbst aus unserer Mitstreiterschaft (Immo-Stammtische etc.) sind mir Fälle bekannt, bei denen illegal ausgebaute und vermietete Kellerräume bzw. Dachgeschosse (mit)gekauft wurden, obwohl diese Nachwuchs-Investoren es eigentlich besser hätten wissen müssen, weil dies Standard-Fallen in der Immobilienliteratur sind. Ich war kopfschüttelnd entsetzt, als ich die Unterlagen gesehen habe. Auf meine Frage hin, wie sowas überhaupt passieren kann, wurde mir meistens gesagt: „Aber die Bank hat das Objekt doch geprüft…“ Wie bitte??? Die Bank prüft die Finanzierung bzw. die laufenden Mieteinnahmen des Objektes, aber doch nicht die rechtliche Zulässigkeit von Ausbauten und Vermietungen – man, man, man… Auch wenn sich solche Objekte auf dem Papier zunächst einmal rechnen, kann es für den Nachwuchs-Investor unter Umständen noch sehr teuer werden: Die Fälle fliegen auf, wenn beispielsweise ein Nachbar im Nachbarhaus auch (legal) ausbauen will und sich auf die vermeintliche Erlaubnis im Nachbarhaus beruft. Dann muss man neben dem Rückbau auch die eigenen Bestandsmieter auf die Straße setzen. Wenn die zum Fachanwalt gehen, kann der Spaß sehr schnell sehr teuer werden. Man muss ihnen den Umzug bezahlen und mehrere Jahre die Differenz zur Höhe einer vergleichbaren legalen Wohnung. Halleluja
  19. 2 points
    Zu meinem Beitrag, hier, vom 9. Mai, ist dies die aktuelle Ergänzung: http://newsletter.haus-grund.org/PE/PE_06_2020_WP_Umfrage_web.pdf
  20. 2 points
    Das geht klar aus dem Gesetz hervor und aus dem von Dir selbst verlinkten Artikel (bitte lese (und verstehe) die Sachen, bevor Du sie hochlädst, dann klären sich die Sachen ohne viele Kommentare): Ich zitiere aus dem von Dir verlinkten Artikel: Besondere Verbraucherschutzvorschriften Bei Verbraucherdarlehensverträgen wird das Kündigungsrecht der Bank in Fällen von Zahlungsverzug inhaltlich beschränkt. Nach § 498 Abs. 1 BGB ist die Kündigung eines Allgemein-Verbraucherdarlehens nur dann zulässig, wenn der Darlehensnehmer mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise in Verzug gerät und die Bank dem Kunden erfolglos eine zweiwöchige Frist zur Zahlung des rückständigen Betrags gesetzt und auch darauf hingewiesen hat, dass im Falle eines Ausbleibens der Zahlung das gesamte Darlehen fällig wird. Hat der Kreditvertrag eine Laufzeit von bis zu drei Jahren, ist die Kündigung zudem nur dann zulässig, wenn der Kunde mit mindestens 10 % des Nettodarlehens in Verzug ist. Bei einer Laufzeit von mehr als drei Jahren müssen mindestens 5 % des Nettodarlehens in Verzug sein. Bei Immobilien-Verbraucherdarlehen gelten die gleichen Vorschriften mit der Maßgabe, dass ein Verzug von 2,5 % des Nettodarlehens für eine Kündigung ausreichend ist. Siehe auch § 498 BGB (1) Der Darlehensgeber kann den Verbraucherdarlehensvertrag bei einem Darlehen, das in Teilzahlungen zu tilgen ist, wegen Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers nur dann kündigen, wenn 1.der Darlehensnehmer a) mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise in Verzug ist, (2) Bei einem Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag muss der Darlehensnehmer abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b mit mindestens 2,5 Prozent des Nennbetrags des Darlehens in Verzug sein. https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__498.html
  21. 2 points
    Wenn ihr ein eigenes Häuschen mit Garten haben wollt und es euch auch leisten könnt, dann ist meiner Meinung nach jetzt die Zeit dafür. Kinder brauchen den Garten, wenn sie klein sind, ab dem Teenageralter ist ein Garten eher uninteressant. Eltern brauchen den Garten auch jetzt, im Alter wird der Garten zur Last und das Haus zu groß. Ich denke, im Rentenalter sollte man eher noch mal über den Umzug in ein kleines barrierefreies pflegeleichtes Objekt nachdenken. Im Umkehrschluss sollte man sich den Traum vom eigenen Haus mit Garten nicht zu spät erfüllen, sonst lohnt es sich nicht mehr. Ich weiß, dass das Eigenheim bei den Investments sehr stark bremst und will das auch nicht schön reden. Aber Lebensträume sollte man nicht verschieben, bis es zu spät ist.
  22. 2 points
    Um das Geschäftsmodell Waschsallon zu testen, ist die Mietvariante am besten. Denn wenn das Geschäftsmodell nicht wie erhofft funktioniert, hast du nicht auch noch eine Gewerbefläche am Bein. Und von der aktuellen Lage kannst du auch mit dem Modell profitieren, weil es auch eine gute Zeit ist, um als Gewerbemieter gute Konditionen zu bekommen.
  23. 2 points
    In nem Vermietermarkt ist das sicher alles kein Problem, aber in nem Mietermarkt wird man dadurch in der Tat viele eigentlich passable Mieter verschrecken... und übrig bleiben vielleicht gerade die, die man nicht haben will: der weiß, dass so ne Selbstauskunft null rechtlich relevant ist und man da lügen kann wie es einem passt. Und der kennt auch sonst seine Rechte als Mieter auf den § genau.
  24. 2 points
    Probleme werden vor allem Eigentümer in Bayern, Ba-WÜ und Hessen bekommen, weil hier das Gehaltsniveau deutlich stärker unter Druck steht aufgrund der hohen Tarifverträge Außerdem dürfte der Verkauf an Eigennutzer in nächster Zeit durch die Unsicherheit deutlich schwieriger werden wenn die Corona Krise 1-2 Monate anhält besteht Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturerholung, geht es aber bis in den Herbst/Winter wird es dramatische Auswirkungen haben
  25. 2 points
    Hallo JungeInvestorin, in den vergangenen 10 Jahren habe ich mir einige Lösungen angekuckt. Zunächst hatte ich eine selbst erstellte Excel-Vorlage mit Erfassung von Grundmiete, Nebenkostenvorauszahlungen und Heizkostenvorauszahlungen. Das hat auch erst mal ganz gut für nur wenige Einheiten funktioniert. Recht schnell kamen aber Extras wie Garagen und Möblierungszuschläge hinzu. Spätestens als Mieten teilweise unregelmäßig eingegangen sind, kam die Exceltabelle an ihre Grenzen. Mir hat schlicht die Übersichtlichkeit gefehlt. Danach habe ich mich bei Lexware und Wiso umgeschaut. Lexware gibt sich gerne als Branchenprimus. Es kann auch sein, dass das stimmt, ich weiß es nicht. Letztlich gefällt mir dort die Oberfläche und das Handling nicht. Auch nach mehreren Anläufen bin ich mit dem Programm nicht warm geworden. Cloudlösungen schließe ich momentan nicht für mich aus. Mir ist das Datenschutzrisiko zu groß und ich bin gerne Herr meiner Daten - und zwar zu 100%. Was passiert, wenn der Anbieter von jetzt auf Gleich seinen Betrieb einstellt? Dann ist alles futsch! Auch wenn es noch nicht das gelbe vom Ei ist, verwalte ich mit Wiso Hausverwalter meine Eigentumswohnungen, Garagen und Mehrfamilienhaus. Es gibt immer mal wieder ärgerliche Bugs und es ist müßig mit dem Kundenservice eine Lösung bzw. einen Workaround zu finden, aber etwas besseres habe ich bis heute nicht gefunden. Eigentlich würde ich mir gerne selbst etwas programmieren lassen, aber das ist eine andere Geschichte Wenn Interesse besteht, mache ich zu dem Verwaltungsprogramm mal ein ausführliches Video. Viele Grüße Sven von GrundbuchWissen
  26. 2 points
    Ja probier mal; Sie wird dir garantiert umgehend antworten und die die Schlüssel aushändigen. Vielleicht mit ner Tafel Schokolade dazu. Spaß beiseite, du musst wohl eine Klage bei Eigenbedarf einreichen und das ganze durchboxen, bis du einen Titel hast. Dann räumen. Würde ich nicht ohne Anwalt machen.
  27. 2 points
    Ich habe bei mir glaube ich 5 unterschiedliche Banken. Habe dann erst vor ein paar Jahren auf 60% reduziert und jetzt zum 31.12.19 komplett hingeworfen und bin auf Weltreise gegangen. Habe nur die Bank informiert bei der ich das höchste Kreditvolumen habe. Das ist auch die einzige Bank, die jährlich Unterlagen anfordert und Bonität checkt. Zu der Bank habe ich auch einen sehr sehr guten Draht. Deren Aussage war, dass es denen nichts ausmacht, da ich ohnehin über mein Immobilienportfolio bewertet werde und das Gehalt eigtl nicht mehr wirklich relevant wäre. Bei einer anderen Bank habe ich noch einige Finanzierungen laufen, bei den anderen eher zwischen 50-200k. Da habe ich nicht informiert. Die CoBa hat mir jetzt auch eine Anschlussfinanzierung angeboten - da wurde nicht ein einziges Dokument angefordert, sondern ich hab einfach den Vertrag und das Angebot in der Post gehabt. Ist ja vllt für einige auch ganz spannend. Restschuld aber auch unter 50k, das wird bei größeren Beträgen mit Sicherheit anders sein.
  28. 2 points
    Deswegen mag ich ein Depot eher oder ähnliche Anlageformen. Das kann zwar auch im Wert fallen, langfristig sind Depots aber eher positiv in der Wertentwicklung und somit interessanter als ein Bausparvertrag. Und bevor ich einen einzigen Cent Strafzinsen zahle, lege ich mein Geld lieber unters Kopfkissen oder stecke es in Sondertilgungen (letztere finde ich persönlich sowieso als wichtig, um der Bank für solche Szenarien ein sicheres Gefühl zu vermitteln).
  29. 2 points
    Ist mir auch aufgefallen. Über folgenden Link funktioniert es aktuell noch: https://www.immobilienscout24.de/anbieten/gewerbliche-anbieter/tipps/anwender-tipps/anwender-handbuch/VermarktungAkquiseMarkenbildung/Image/Archiv.html Und dann auf das Bild bei "b) über die Ergebnisliste"
  30. 2 points
    Eigenbedarf wegen eines "Arbeitszimmers halte ich für ziemlich aussichtslos... Eigenbedarf würde dann klappen wenn Du für Dich eine eigene Wohnung benötigt, da Du Dich von Deiner Frau trennen willst, aber nahe bei den Kindern bleiben willst.
  31. 1 point
    Eine Corona-Vermögensabgabe könnte ja in Bezug auf Immobilienvermögen als Zwangsyhypothek zugunsten des Staates daherkommen (wie dies nach dem Krieg mit dem Lastenausgleich der Fall war). Ich bin jetzt bei Nutzerkommentaren bei einem Artikel zu dem Thema auf einen interessanten Punkt gestoßen: Der Nutzer meinte, dass man durch "Eintragung einer Eigentümergrundschuld (vgl. Wikipedia Eigentümergrundschuld) eine solche Zwangshypothek vermeiden" könnte. Leider hat er keine weiteren Details angegeben, und jetzt weiß ich nicht, ob und - wenn ja - wie man dieses Instrument nutzen könnte um eine Zwangshypothek zu vermeiden (ich selbst habe mit Eigentümergrundschuldeintragungen noch keine Erfahrung). Ich vermute, die Idee des Kommentators ist, dass wenn man eine solche Eigentümergrundschuld bereits eingetragen hat (z.b. in Höhe des ungefähren Werts der Immobilie bzw. Restwerts bei beliehenen Immos), dass der Staat dann nur eine nachrangige Zwangshypothek eintragen könnte, und da ja der Wert der Immobilie schon mit einer Grundschuld belastet ist, diese Zwangshypothek praktisch keinen Wert haben kann. Ich weiß aber nicht, ob sowas funktionieren würde, zumal ja der Eigentümergrundschuld keine reale Hypothek gegenübersteht. Hat jemand von Euch zufällig Erfahrungen mit dem Thema und eine Meinung dazu, ob dies so theoretisch funktionieren könnte? Viele Grüße Münchner Kindl
  32. 1 point
    Im Normalfall gibt es eine Anlage zur Jahresabrechnung aus der die einzelnen Positionen für Instandhaltung und Anschaffungen ersichtlich sind.
  33. 1 point
    Mal sehen, was sich machen lässt; hab mal angefragt. Aktuell ist auch bei Immopreneur einiges los. Ich wäre auch stark interessiet daran, das Forum weiter für Diskussionen offen zu halten und würde mich natürlich auch freuen, wenn einige der "alten Hasen" dabei bleiben würden.
  34. 1 point
    Sicher? Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die privater Vermögensverwaltung unter die neue (Verbraucher-)Regelung fällt. Unternehmer im Sinne des BGB ist nicht gleich zu setzen mit Unternehmer im Sinne des UStG
  35. 1 point
    Stell dir vor du wärst mit denen bei der Besichtigung gewesen und dann wären sie abgesprungen. sag dir einfach "Die hätten die Wohnung eh nicht gewollt". Wichtig: Die Strategie funktioniert nur, wenn du ihnen am Anfang bereits Aussagekräftige Bilder und Infos gegeben hast. Wo liegt die Wohnung? Welche Etage? Bilder und Grundrisse. Das muss man schon liefern.
  36. 1 point
    https://www.faz.net/aktuell/finanzen/meine-finanzen/mieten-und-wohnen/immobilienpreise-koennten-wegen-corona-um-25-prozent-fallen-16720515.html „Die Kalkulation für Schrottlagen (fünfziger Jahre, unsaniert, an sechsspuriger Kreuzung mit Fluglärm) und für teure Neubauten (mit eingebauter Mietsteigerungserfordernis und wenig Eigenkapital finanziert) geht nicht mehr auf“, heißt es in der Empirica-Studie. Die Analysten erwarten, dass nach den Corona-Erfahrungen Käufer künftig mehr Wert auf einen Balkon und ein separates Arbeitszimmer legen werden. Die zuletzt bei Kapitalanlegern so beliebten Mikro-Apartments hätten es jetzt schwerer."
  37. 1 point
    Ich möchte mit Techem uns Co nichts mehr zu tun haben, teure Abzockvereine die Null Service anbieten und sau bürokratisch sind... Ich verwende nur eigene Rauchwarnmelder von der Fa. https://www.eielectronics.de/, alles andere ist entweder Schrott, oder umgelabelte ei electronics Produkte Von diesen Rauchmeldern habe ich ca. 20 Stück im Einsatz, größtenteils seit 2014, von denen ist noch kein einziger ausgefallen, OK einer wurde von einem Altmieter geklaut... Die Koste betragen stolze 20,-€, das durchlesen der Bedienungsanleitung dauert ganze 15 Minuten, die Montage dauert 15 Minuten pro Stück. https://direktkauf.idealo.de/portal/shopping/start?osId=3257018757553328676&offerId=3257018757553328676&camp=google100s1&ref=google100s1&utm_medium=shopping&utm_source=google&utm_campaign=1045785288&gclid=Cj0KCQjwj7v0BRDOARIsAGh37iqQjXy6NCINxTaPFdbyWh4niRcnKHIuTiRVh1l6L4FL6vRRTXLpRU0aAn_VEALw_wcB Das Rauchwarnmelder Ländersache sind kann ich nur für Hessen reden: Nach der Hessischen Bauordnung sind die unmittelbaren Besitzerinnen und Besitzern (in der die Mieter einer Wohnung) für die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft verantwortlich, es sei denn, der Eigentümer hat diese Verpflichtung ausdrücklich, z.B. im Rahmen des Mietvertrages, übernommen. Ob die Vermieter eine Firma mit der Wartung beauftragen und die Kosten auf den Mieter umlegen dürfen, ist nicht Gegenstand der bauaufsichtlichen Regelungen. Dies ist eine privatrechtliche Frage, die im Rahmen der mietrechtlichen Vereinbarung zu klären ist. Ich übernehme die Wartung selber, unentgeltlich, das ist der beste Vorwand um einmal jährlich in die Wohnung zu kommen!
  38. 1 point
    aber der TE hat bestimmt noch nicht mal ne Geschäftsidee, sondern, sofern kein Troll, nur in irgendwelchen Youtube-Videos gesehen, wie geil es ist, Unternehmer zu sein, weil man sich dann nen Lambo kaufen kann. Und wie geil passives Einkommen aus Immobilien ist, weil man den Lambo dann auch volltanken kann, wenns im Business mal nicht so läuft.
  39. 1 point
    M.E. ist das ganze ziemlich klar (wenigstens für mich als Juristischen Laien mit viel Erfahrung) : Verbraucher genießen Schutz vor einer Kreditkündigung wegen Vermögensverschlechterung, solange sie die Raten bezahlen. Hierzu dürften m.E. fast alle hier Aktiven sein (Ausnahme möglicherweise Makler, Hausverwalter, Immobilienhändler). Die Bank kann den Kredit also im Wesentlichen nur kündigen, wenn der Kunde die Raten nicht zahlt. Hintergrund: ursprünglich gab es diese Trennung zwischen Verbrauchern und gewerblichen Kreditnehmern nicht. Dies hatte zur Folge, dass ab 2000 vor allem im Osten zahlreiche Privatanleger von der Bank fällig gestellt und in die Privatinsolvenz geschickt wurden. Eine unrühmliche Rolle spielten hierbei insbesondere einige Private Equity Firmen wie Lone Star, welche billig Kreditpakete gekauft hatten. Um eine Wiederholung einer derartigen Situation zu verhindern, hat man den Schutz von Privatanlegern über das Verbrauchschutzrecht für Immobilienkredite eingeführt.
  40. 1 point
    Wir haben noch einen Artikel geschrieben, wo eine reale vollfinanzierte ETW mit neuen fiktiven Annahmen aufgrund der Krise (3 Monatsmieten fallen aus, 20% Wertrückgang) dargestellt wird. Wenn es so kommen sollte, werden einige wackeln.. https://www.wohnungsanalyse.de/corona-crashed-immobilie/ Im Artikel erwähnen wir, dass die Bank, je nach Kreditvertrag, einen Nachschuss verlangen kann, wenn die Immo stark an Wert verliert. Dürfte in den letzten Jahren nie passiert sein.. Ggf hat jemand die Erfahrung in der Wirtschaftskrise damals gemacht, dass Immobilien während der Vertragslaufzeit neu bewertet wurden? LG
  41. 1 point
    Hallo zusammen, ich überlege gerade mich bei der nächsten Mastermind zu bewerben. Da frage ich mich was die Mastery Absolventen und aktuellen Mastermind Teilnehmer davon halten: Hat es sich für euch rentiert (Know-How, Kontakte, Projekte, Co-Investments) Wie würdet Ihr die Qualität des Programms einschätzen? Ist der Club danach wertvoll? Ich bin über jedes Feedback von euch dankbar! Hans
  42. 1 point
    Ich mache es mir einfacher. Lasse die Mietinteressenten eine Selbstauskunft ausfüllen. Da steht effektiv nix drin, jedoch machen schon 90% es nicht. Das sind genau, die auch nicht erscheinen. Jedes Mal, wenn wir Ausnahme machen (Laptop kaputt, kein Drucker da, Wohnung muss schnell weg) lernen wir auf neue, dass genau dieses Interessenten unzuverlässig sind.
  43. 1 point
    Massenpleiten ist genau das Ziel, anders kann ich mir das nicht erklären 🤷🏼‍♂️ Ich will mal sehen, was die Politiker machen, wenn Geldhäuser zu machen... irgendwann gibts nur noch 1 bank, evtl corona auch der Vorstoß um eine neue digitale Währung einzuführen und das Bargeld abzuschaffen, g5 etc macht die totalüberwachung Möglich. G5 wird ja auch zeitnah eingeführt
  44. 1 point
    Das wird ja so dargestellt als wären Vermieter bisher garnicht betroffen. Wenn man davon ausgeht, dass der Großteil der Vermieter nicht vollberuflich vermietet sondern nebenbei noch arbeiten geht. Dann sind die meisten doch genauso betroffen wie alle anderen. Vonovia und co. sind evtl. noch etwas weniger betroffen als andere Betriebe aber ob es Sinn macht mit solchen Maßnahmen zu versuchen wirklich alle Wirtschaftszweige in den Ruin zu treiben wage ich Mal zu bezweifeln.
  45. 1 point
    Ist häufig ein ziemliches Fiasko.
  46. 1 point
    @Draude74 Dankeschön! 😉 An der Anzahl der "Reaktions" zu deinem Artikel siehst du, dass du so einen sehr Wertvollen Beitrag geschaffen hast. Danke für deine Mühen.
  47. 1 point
    Hast Du wirklich 50€/qm an IHR pro Wohnung?
  48. 1 point
    Hallo, ich kann die Aussagen, dass sich ein solches Invest nicht lohnt, auch gut nachvollziehen. Meiner Meinung nach gibt es jedoch auch ein großes aber: Es wird immer gerne der Vergleich herangezogen. Die Jungs wie @Eduard H., @Jb007, etc haben tolles auf die Beine gestellt, keine Frage und Hut ab! Auf diesen Erfolgen basierend ist natürlich auch die Faktorenvorstellung etwas anders (ggf. nüchterner, realistischer, faktischer, wie man es auch nennen mag). Nun stellt sich für mich allerdings die Frage, was mit den neuen bzw. jungen Investoren ist, die gerade in der Gegenwart in den Markt eintreten und die Vergangenheit nicht als Vergleich heranziehen? Ich nehme einmal folgendes Beispiel mit obigen Werten: Faktor 20 Studentenstadt. Miete beispielhaft 500 € kalt, dies würde bedeuten, dass der Kaufpreis bei 120.000 € liegt. Sagen wir Annuität 4,0% (Zins 2%, Tilgung 2,0%) bei einer 100% Finanzierung. Die monatliche Belastung läge bei 400 €. Bei nicht übermäßigen nicht umlegbaren Nebenkosten (z. B. 70 €) könnte ein minimaler Cashflow übrig bleiben. Hierauf haben wir es jedoch nicht abgesehen und dieser ist auch verschwindend gering. Nehmen wir an, das Invest trägt sich gerade so (nicht umlegbare Nebenkosten inkl. IHR = 100 €) dann würden hier im Beispiel die Summe Einnahmen - Summe Ausgaben = 0 ergeben. Miete 500 € - Annuität 400 € - Nebenkosten 100 € = 0 € Ja, alles "Oberkante Unterlippe". Da stimme ich zu. Versicherung ist nicht mal berücksichtigt. Auch um den ungewissen Faktor Wertsteigerung (wie er in den vergangenen paar Jahren außerhalb der Inflation an einigen Standorten erfolgt ist) heraus zu lassen, bleibt dem Investor schlicht gesagt nur die Tilgung (2 %) pro Jahr und eine kleine, inflationsbedingte, Wertsteigerung (sagen wir einmal konservativ 1,8% pro Jahr). Das Invest sähe bei diesen Annahmen nach 10 Jahren folgendermaßen aus: Wert nach 10 Jahren = 143.436,28 € (1,8 % Inflation) Restschuld bei 2 % Tilgung nach 10 Jahren = 93.456,07 € Der Vermögensaufbau würde in diesem Fall knapp 50.000 € betragen. Natürlich müsste noch das eingesetzte EK (Kaufnebenkosten) abgezogen werden. Sagen wir es waren 10 % Kaufnebenkosten, also 12.000 €. Dann ergäbe sich ein tatsächlicher Vermögensaufbau von 38.000 €, sofern keine Zuschüsse aus eigener Tasche innerhalb der 10 Jahre in die Wohnung fließen (Idealfall). Komplett ohne Inflation ergäbe sich ein Vermögensaufbau von 26.544 €. Die Kaufnebenkosten (12.000 €) wieder abgezogen wären es grob 14.500 € Vermögensaufbau. Nun sollte man mal die Vor- und Nachteile Gegenüberstellung. Vorteile: Kapitalaufbau sofern Annahmen zutreffen Wohl relativ gute Vermietbarkeit da guter Standort Möglichkeit nach 10 Jahren mit etwas Gewinn zu verkaufen, sofern Annahmen zutreffen. Geringer Einsatz von EK (nur Kaufnebenkosten) Leverage Effekt genutzt Wohnung zahlt sich langsam selbst ab Nachteile: Ungewissheit, ob Annahmen zutreffen (z. B. Inflation?) Erhöhter Kaufpreis Aktuell Miete ausgereizt Ggf. Werteinbruch (sofern Korrektur bzw. Blase) Ggf. hin und wieder Zuschuss aus EK Arbeit So, nun ist das ganz klar kein top Invest und ja, im Vergleich zu diesen Beispielen mit Faktoren 8, 9, 10, etc. mit top Renditen sieht das nicht spannend aus. Ein neuer Investor, der z. B. mit einer Wohnung (nicht direkt MFH) starten möchte, wird wohl i. d. R. Schwierigkeiten haben, an relativ guten Standorten viel bessere Faktoren zu finden. Zu meiner eigentlichen Frage zurück, wie es Investoren ohne Vergleich betrachten können? Im Idealfall lohnt es sich trotz Faktor 20. Im "worste case" legt man drauf. Welche Annahmen zutreffen ist sowieso unklar. Die Wohnung kann einen guten Kapitalaufbau mit gerade einmal 12.000 € EK bringen. Die EK-Rendite ist dabei gut. Wenn also alles gut läuft lohnt sich das Invest per se betrachtet. Die Frage ist doch eher, ob es sich für jeden persönlich „ausreichend“ lohnt und wie er den Markt in der Zukunft einschätzt + wie hoch seine Risiko- und Arbeitsbereitschaft ist. Daher finde ich die Frage eigentlich genau passend. Bei dieser Diskussion wäre ich sehr auf Meinungen von Investoren gespannt, die sogar noch zu weit höheren Faktoren (z. B. 30+) investieren. Davon gibt es ja mehr als genug. Was wäre z. B. die Alternative mit 12.000 € Eigenkapital? Schöne Grüße Stefan
  49. 1 point
    Gänzlich falsche Antworten. Die Abrechnungspflicht trifft den "Neu-Eigentümer" zumindest, wenn er bis zum 31.12 im Grundbuch steht. Teilabrechnungen dabei sind unwirksam. Alle NK Vorauszahlungen für das laufende Jahr müssen erstattet werden, dagegen werden alle Ausgaben gerechnet und alle Belege müssen übergeben werden. Dann hat man einen sauberen Schnittpunkt und ohnehin ist, das nicht herausgeben von bereits geleisteten Vorauszahlungen "Unterschlagung" Hab immer wieder mit Verkäufern die Diskussion, ich wäre erst ab WÜ verantwortlich, alles was davor eingegangen ist, wären die Einnahmen des Verkäufers... ja das stimmt, bis auf die Vorauszahlungen... Evtl. Leerstände im Zeitraum des Verkäufers müssen dem Voreigentümer dann im Rahmen der Abrechnung berechnet werden. Auch hier schon per Mahnbescheid eingefordert.. Die Verkäufer meinen alle, nach dem Geldeingang habe ich nichts mehr mit der Hütte zu tun. Irrtum
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