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Showing content with the highest reputation since 10/27/19 in all areas

  1. 11 points
    oh das posting habe ich garnicht gefunden. schade wirklich schade. Facebook ist eine daten krake und moralisch nicht zu unterstützen (alles persönliche meinung). da ist zu viel zu schlechte energie und zu viele schlechte menschen. ich habe erst vor einen halben jahr meinen account dort gelöscht. und kehre nicht zurück. ich bin aus der IT branche. so es möglich ist biete ich an einen server zu betreiben der das forum betreibt. das kann eigentlich nicht so viel kosten. also falls ein offizieller mich kontaktieren möchte. ich bin bereit was beizutragen.
  2. 7 points
    Naja, die aktuellen Zahlen - nach Ankündigung der Schliessung - sind wenig aussagekräftig. Ich selbst bin der Meinung, hier "relativ" viel geschrieben zu haben, in der kurzen Zeit, in der ich dabei war. Aber warum sollte ich jetzt noch was scheiben? Es ist bei allen Foren schon immer so gewesen, dass ein einstelliger Prozentsatz der Leute für 90% des Inhalts verantwortlich war. Und bei einem Nieschen-Thema wie Immobilien kondensiert sich das eben auf 30-50 Leute. Das wundert mich nicht. Ich glaube nicht, dass man so ein Forum profitabel betreiben kann. Ich bin Mitglied in mehreren Foren, die mir sehr wichtig sind, aber die mit Sicherheit nicht profitabel sind. Sie werden vom Betreiber gesponsort, weil er Teil der Gemeinschaft ist und sie ihm die Sache wert ist. Das scheint eben bei den Betreibern hier nicht (mehr) der Fall zu sein. Korrekt wäre es (meiner bescheidenen Meinung nach) in der Situation gewesen, sich um einen Nachfolger zu kümmern, anstatt einfach von jetzt auf gleich zu schreiben, dass das Forum geschlossen wird. Ich weiss natürlich nicht, was da im Vorfeld gelaufen ist. Ich habe allerdings nichts mitbekommen und war also ziemlich vor den Kopf gestoßen. Ich dachte, ich hätte das Forum unterstützt, indem ich die Bücher gekauft und weiterempfohlen habe. Die "Paywall" hier im Forum war es mir ehrlich gesagt nicht wert - das würde ich nur dann einsehen, wenn ich meinen echten Mehrwert bekommen hätte. Das wiederum war aber nicht möglich, weil es zu wenig aktive Mitglieder gab, so zumindest mein Eindruck. Der Zug hier ist leider abgefahren. Zeit, einen neuen zu finden. Die Facebook-Gruppe ist es leider nicht für mich.
  3. 6 points
    Facebook ist qualitativ kein Vergleich zu dem Forum. Wir sind uns alle einig. Ich glaube nicht, dass wir die alten Forumsdaten von Thomas bekommen werden und damit einfach umziehen können. Wenn das möglich wäre, wäre es schon passiert. Wir können nur noch eins machen: Die Kerngruppe und jeder der dazu gehörten möchte, zieht in ein neues Forum um und da geht es dann von 0 weiter. Ich wäre gern dabei und ich wäre froh, wenn einer konkret vorgehen könnte. Bitte keine nervtötenden demokratischen Abstimmungen, das kostet nur Kraft und Lebenszeit. Einfach klare Ansage machen und sagen: "Das neue Forum ist jetzt da und da - ich bin schon angemeldet" oder so ähnlich. Die werden die Interessierten schon folgen jede Wette.
  4. 6 points
    Meine Sichtweise zu den Auswirkungen von Corona auf (Wohn-)Immobilien: Die entscheidende Frage in dem Zusammenhang ist, wann das medizinische Problem nachhaltig gelöst ist, also d.h. wann entweder ein Impfstoff oder ein Medikament zur breiten Verfügung steht. Hierbei geht es nicht nur um die Wirksamkeit, sondern vor allem auch um die nachhaltige Verträglichkeit, die eben derzeit in klinischen Studien bei einer Vielzahl von Medikamenten erprobt wird. Der breite Tenor unter Medizinfachleuten ist, dass dieser Zeitpunkt in etwa Anfang nächsten Jahres sein wird, wovon ich auch überzeugt bin. Es gibt ja bereits vielversprechende Daten von erfolgreichen Behandlungen schwerkranker Infiszierter. Vor allem das ursprünglich als Ebola-Medikament gedachte Remdesivir scheint hier gute Erfolgsaussichten zu haben. In den Studien im Rahmen der Ebola-Tests hatte das Medikament zwar nicht gut gewirkt, aber sich ja bereits als verträglich herausgestellt, d.h. bei den jetzt laufenden Studien steht faktisch nur noch die Wirksamkeit in Frage. Und da gab es mittlerweile schon von diversen Kliniken sehr erfreuliche Zwischenergebnisse. Insofern kann man als ziemlich wahrscheinlich unterstellen, dass in einem knappen Jahr keinerlei ZUSAETZLICHE wirtschaftliche Probleme hinzukommen werden. Die entscheidende Frage ist nun, was in den nächsten 10-12 Monaten passieren wird. Das kann wohl keiner ganz genau vorhersagen. Dennoch halte ich hier verschiede Grob-Szenarien für ganz unterschiedlich wahrscheinlich: a) Als mit Abstand am wahrscheinlichsten (>80%) erscheint es mir, dass die jetzige Situation mit weitgehendem Geschäftsverbot etc. ca. 1 Monat beibehalten wird. Kontakteinschränkungen dürften vermutlich weitgehend bis zum medizinischen Durchbruch aufrechterhalten werden, aber gegen Ende April sollten die meisten Geschäfte (bis auf Freizeitgestaltungsbetriebe wie Bars, Clubs, Urlaubsresorts, Fitnesstudios etc.) die Betriebserlaubnis zurückerhalten (natürlich unter strengen Auflagen wie zB nur max. x Personen im Laden, Gaststäten müssen bestimmte Stühle unbesetzt lassen etc.) Je nach Entwicklung der Infisziertenzahlen werden die Massnahmen wieder verschärft oder noch etwas gelockert werden. In diesem Szenario würden zwar kurzfristig sehr viele unter Kurzarbeit leiden, und es kommt auch sicher zu einigen Entlassungen, aber ein immenser irreversibler Schaden für die Gesamtwirtschaft entstünde dadurch noch nicht. (Teilbereiche wie die Touristikbranche wird in jedem Fall erheblichen Schaden nehmen) Aber eben nicht die Wirtschaft als Ganzes in diesem Ausmass. Denn eines wird bei den ganzen Panikprognosen immer unter den Tisch fallen gelassen: Gerade durch die Ausgangsbeschränkungen bzw. die auch in der Bevölkerung weit verbreitete Meinung, zunächst mal auf mit kostspieligen Reisen verbundenen Urlaub zu verzichten (und natürlich auch sonstigen Konsum wie Kleidung), wird ja auch viel Geld gespart, was dann später z.B verstärkt zum Autokauf etc. eingesetzt werden kann. Also ich sehe da für weite Teile der Wirtschaft mehr eine Verschiebung der Einnahmen in die Zukunft (mit leichten Einbrüchen auf mittelfristige Sicht), aber eben keinen nachhaltigen Ausfall (gilt natürlich nicht für Cafes etc; und von denen machen halt einige pleite und eröffnen dann paar Monate später wieder ohne Schulden unter neuem Namen in alter Belegschaftsbesetzung neu und die systemrelevanten Banken, die dadurch in Schieflage geraten, werden – wie immer – vom Staat gerettet; eigentlich Business as usual). Die Wirtschaft als Ganzes ist ja ein Nullsummenspiel. Die Staaten pumpen jetzt gigantische Summen hinein (da wird zB in den USA einfach mal die gesamte Staatsverschuldung über Nacht um rund 10% erhöht). Das, was z.B. Hotels nun als Zuschuss kriegen (und normal von Urlaubsgästen bekommen hätten), sparen sich die Leute, und das steht dann der Wirtschaft wieder mehr zur Verfügung, wenn die Geschäfte wieder weitgehend offen haben. Es könnte durchaus sein, dass es dann nach dem im Laufe des Aprils zu erwartenden Rückgang der Neuinfiszierten im Sommer/Herbst nochmal zu einer weitgehenden Schiessung der Geschäfte für ca. 1 Monat kommen wird, wenn die Infisziertenzahlen wieder ansteigen und eine kritische Menge überstiegen haben. Aber durch diverse staatliche Hilfen sollte auch dieser Zeitraum gesamtwirtschaftlich gesehen halbwegs glimpflich überstanden werden (natürlich wird es da Insolvenzen etc. geben), und bevor dann eine erneute 3. Schliessungsphase nötig wäre, sollten schon die entsprechenden Medikamente zur Verfügung stehen. Massive nachhaltige langanhaltende Probleme sehe ich in einem solchen Szenario nicht auf die Realwirtschaft zukommen. Ein Problem könnte jedoch der Bankensektor werden. Denn viele Selbstständige könnten zwar locker mit den staatlichen Hilfen solche temporären Lock-Down-Phasen überstehen. Aber es werden sicher viele nicht so naiv wie der Altmeier sein und einfach da zu Hauf zurückzuzahlende Kredite aufnehmen, sondern die lassen ihren Laden lieber insolvent gehen. Warten ein paar Monate und eröffnen dann in derselben Mitarbeiterbesetzung wieder neu, nur eben ohne die Schulden. D.h. das eigentliche Problem sehe ich hier nicht im grossflächigen Mieterausfall oder einer nachhaltigen Wirtschaftsbeeinträchtigung., sondern in einer sich anbahnenden Bankenkrise, die dann auf ihren Krediten sitzen bleiben. Aber auch hier glaube ich wird es eben nicht zu einer weltweiten Bankinsolvenzwelle kommen, sondern die westlichen Staaten werden einigermassen proaktiv die Geldhäuser stützen/ verstaatlichen. Selbst wenn man als Vermieter mal den Fall unterstellt, dass für 2-3 Monate Lock-Down-Periode die Mieter kein Geld zur Mietzahlung haben und man ihnen die Zahlungen nicht nur stundet, sondern sogar vollumfänglich erlässt, wäre das immer noch kein Drama aus Vermietersicht, das wäre dann in etwa so, wie wenn es einen Mieterwechsel gibt und dazwischen die Wohnung eben mal temporär leer steht (sowas sollte durch Mietausfallsrücklagen locker aufgefangen werden können) Insofern sehe ich bei diesem Szenario einen stärkeren mittelfristigen Zusammenbruch der Wirtschaft ebenso wenig wie einen signifikanten Einbruch der Wohnimmobilienpreise. (was anderes sind bestimmte Gewerbeimmobilien). Wie hajo schon ganz richtig geschrieben hat, sind die meisten mit 80%-Finanzierungen unterwegs, von denen vielfach auch schon etliches getilgt ist, so dass da keine Beleihungsnachforderungen der Banken auf breiter Front kommen werden. Ja, es wird Kreditausfälle von einigen 100-110%-Finanzierern geben, die dann 8% in Randlagen gekauft hatten. Einen leichten Rückgang der Immobilienpreise im oberen einstelligen Prozentbereich im Schnitt erwarte ich auf Jahressicht, mehr aber nicht. (wobei dies natürlich lageabhängig variiert) b) Ein totaler Lock-Down über mehrere Monate hätte sicher gravierende gesamtwirtschaftliche Folgen, auch mit drastischen Auswirkungen auf Immobilien. Das halte ich aber weder für ansatzweise wahrscheinlich, noch für tatsächlich sinnvoll, da ja selbst in der so genannten EU praktisch jeder Staat macht, was er will, und somit die Problematik dann nur auf die Zeit nach dem Lockern des Lock-Downs vertagt wäre, wenn dann das Virus sozusagen wieder importiert würde. c) die derzeitigen Massnahmen werden recht schnell recht deutlich dauerhaft gelockert und es kommt zu einer zweiten Welle von noch deutlich drastischerem Ausmass an Infektionen und vor allem Toten (ein paar Millionen Tote in Deutschland wäre da absolut vorstellbar), dann läuft zwar kurzfristig die Wirtschaft noch einigermassen, nur durch die Toten würden der Wirtschaft dann immense Mengen an Arbeitskräften fehlen, weswegen es dann auch zu einem völligen Zusammenbruch (wie auch dem Immobilienbereich) käme inkl. Strassenschlachten etc. Über wirtschaftliche Vorteilshaftigkeitsüberlegungen von Immobilieninvestments würde in so einem Umfeld dann jedoch niemand mehr diskutieren. Dieses Szenario halte ich für unwahrscheinlich, aber so 10-20 % würde ich dem Szenario geben. Weniger in Deutschland, aber vor allem in USA, wo Trump den Leuten ja wesentlich weniger Auflagen auferlegt als in Europa . Die Infektionszahlen/Todeszahlen gehen in USA gerade durch die Decke (Verdopplung in 3-4 Tagen und das bei einen ohnehin schon chaotischen Gesundheitssystem). Also wenn es zu einem weltwirtschaftlichen Zusammenbruch kommt, wird der wohl von den USA ausgehen. Ganz allgemein: Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo ein Medikament/Impfstoff verfügbar ist, sollte die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen und dann die Immobilienpreise auch wieder schnell in die Nähe des Vor-Corona-Niveaus zurückkehren. Die meisten Wirtschaftsforscher erwarten einen V-förmigen Konjunkturverlauf, also zunächst bsw. einen scharfen 20% Einbruch, dann wieder annähernd die 25% hoch auf das Ausgangsniveau und das in relativ kurzer Zeit. Sollte es wesentlich länger dauern als 1 Jahr, ein Medikament/Impfstoff zu haben, dann sehe ich wirtschaftlich schwarz, ebenso für Immobilien. Allerdings glaube ich, dass sich vorher Leute wie Drosten mit dem Gedanken durchsetzen werden, einen nicht klinisch ordnungsgemäss getesteten Impfstoff der Bevölkerung zu verabreichen. Was für mich viel entscheidender ist, als diese Kurzfristbetrachtung mit temporären Immobilienpreisrückgängen, irgendwann wieder zu erwartender rascher Wirtschaftsbelebung etc. ist die Tatsache, welches Ausmass die Rettungsprogramme bereits jetzt haben (und da ist noch einiges mehr zu erwarten). Da wird Unmengen frisches Geld gedruckt, was nachhaltig nur dazu führen kann, dass der innere Wert des Geldes abnimmt. (sprich wir eine Inflation bekommen), nicht jetzt direkt (momentan befinden wir uns eher in einer Deflation, in der alles zu Cash gemacht wird, zunächst auch Gold und Anleihen). Aber ich bin überzeugt, dass diese Deflationsphase nicht lange anhalten wird. Wenn sich die medizinische, wirtschaftliche Lage beruhigt hat, dann schlägt – wie die Historie gezeigt hat - so eine Deflation oft SEHR SCHNELL in einer SEHR STARKE Inflation um. Perspektivisch ist so ein Szenario gradezu die Idealsituation für Immobilienbesitzer, insb. diejenigen die noch viele Schulden haben, denn der Realwert der Schulden wird durch die Krise sinken bzw. mittelfristig gesehen die Immobilienpreise dadurch steigen. Man sieht dieses Phänomen ja bereits in ersten Ansätzen bei Gold: Nachdem die Liquidierungen in Gold (Deflation) infolge der scharfen Aktienkursrückgänge und damit verbundenen Wertpapier-Beleiungsnachforderungen der Banken nachliessen und eben kein Gold mehr zur dieser Deckung verkauft werden musste, wird jetzt wieder in Massen Gold gekauft, physisch ist das zT jetzt schon gar nicht mehr überall lieferbar. Was ich im Moment beobachte, ist, dass das Immobilientransaktionsvolumen an den Standorten, auf die ich aus bin, seit Ausbruch der Corona-Epidemie ziemlich zusammenbricht. Es werden praktisch keine neuen Immobilien am Markt mehr angeboten, ebenso besteht von Kaufinteressentenseite da kaum noch Bedarf, tätig zu werden. Und ich befürchte, dass dies noch einige Zeit so weiter gehen wird. Die potentiellen Verkäufer denken wohl mehrheitlich, dass sie nur mit höheren Abschlägen verkaufen können und es daher unterlassen. Auf der anderen Seite kenne ich jedoch viele Leute, die den Immobilienaufschwung der letzten Jahre verpasst hatten und mit viel EK an der Seitenlinie stehen und auf einen Preisverfall warten. Nur steigen die halt nicht schon bei -5% ein, sondern die warten wohl eher auf einen Rückgang um 20%. Und so entsteht praktisch eine Patt-Situation, kaum einer macht was, was eben zu einem Einbruch des Transaktionsvolumens führen sollte, aber eben nicht notwendiger Weise einem starken nachhaltigem Preisrückgang. Natürlich trägt zu diesem Tranksaktionsrückgang auch bei, dass Besichtigungen derzeit sehr kritisch sind und faktisch kaum durchgeführt werden. Also meiner Meinung nach wird kurzfristig sowohl die Nachfrage, als auch das Angebot deutlich zurückgehen (auch der Neubau kommt grade zum Erliegen) und die wenigen Transaktionen sind dann nicht wirklich marktrepräsentativ. Entscheidend für das jetzige Handeln ist nicht, ob ein Immobilienkauf vor 5 Jahren sinnvoller war als heute (was zweifelslos der Fall ist), sondern was JETZT die Anlagealternative KONKRET ist ? Ich hatte diese Frage schon mehrmals hier in diesem Forum gestellt, jedoch nie eine für mich zufriedenstellende Antwort erhalten. Da war als Anlagealternativform nur die Rede von a) Schulden tilgen, b) Aktienmarkt, c) Private Equity. Wie c) sich in einer Krise wie jetzt verhält, braucht man nicht näher zu erläutern. a) bedeutet eine implizite Anlage zu ca. 1-2% seines EKs. Ich bin jedoch überzeugt, auch in der jetzigen Zeit durch einen Zukauf eine weitaus höhere Rendite mit fremdkapitalfinanzierten Immobilien einzufahren als eben diese 1-2%. Wie sich b) verhält in der Krise, ist auch offensichtlich. Aber selbst auf dem derzeitigen Niveau notieren Aktien immer noch deutlich über ihrem langjährigen Durchschnitts-KGV . Das 2020er KGV ist ja bei den meisten Firmen durch den Umsatzwegfall trotz Kursrückgang immens gestiegen. Die durchschnittliche wachstumsstarke amerikanische Tech-Aktie wird nachwievor mit VOR-Corona-KGVs (also eine Welt unterstellt, die frei von Corona-Viren ist) von deutlich über 25 gehandelt. Ich halte die Bewertungen am Aktienmarkt immer noch für drastisch überzogen. Diese mediale Propaganda „man kann langfristig mit 7% Rendite am Aktienmarkt rechnen“ mag für die boomenden 80er und 90er Jahre in der Retroperspektive gegolten haben. Aber diese historische Entwicklung einfach 1:1 in eine zukunftsgerichtete Prognose umzumünzen, macht prinzipiell überhaupt keinen Sinn. Was soll da der arme Japaner sagen, der Mitte der 80er für seine Rente „vorgesorgt“ hatte und nun konstatieren muss, dass ihm weniger geblieben ist, als er seinerzeit einzahlte … Und wenn die Notenbanken irgendwann mal wirklich die Zinsen signifikant anheben, dann belastet das die Aktienkurse immens. Da ist man mit Immobilien exorbitant besser dran, da man hier sich durch Festzinssätze gegen Zinsanstiege absichern kann. Es mag in der jetzigen Situation eine bessere Anlage als kreditfnanzierte Immobilien geben. Ich konnte die jedoch trotz intensivster Bemühungen und mehrmaligem Nachfragen in dem Forum hier nicht eruieren. Und nochmal, natürlich war ein Immobilienkauf vor 5 Jahren sinnvoller als heute. Aber das hat gar nix mit der Frage zu tun, ob es heute nicht auch noch sinnvoll ist eine Immobilie zu kaufen oder einfach zu halten. Ich stand zB gerade kurz vor dem Abschluss eines neuen Kaufs. Doch ein kleines immobilienspezifisches Detail störte mich, weswegen es nun wohl doch nicht zum Kauf kommt oder ich zumindest dessen umfassende Klärung abwarte. Jetzt muss man noch ein wenig differenzieren bzgl. der Lage: Die Mietnachfrage bei Neuvermietungen ist im Moment überall stark eingebrochen. Kaum einer will umziehen etc. Nur: Es beginnt nun das einzutreten, was rajivlund schon bemerkt hat und ich auch bereits in anderen Threads gepostet hatte: Die Mieter ziehen in solchen Krisensituationen mehr zusammen, um Mietkosten zu sparen. Dies führt dann dazu, dass in den schlechten Lagen, wo es in guten Zeiten vielleicht noch 2-3 akzeptable Mietinteressenten gab, jetzt gar keinen mehr gibt. In den sehr guten Lagen, wo es in guten Zeiten vielleicht 30 in Frage kommende Interessenten gab, gib es nun vielleicht noch 3, also die Wohnung in sehr guten Lagen wird – wenn auch vielleicht zu etwas niedrigeren Preisen - noch vermietet werden können, aber die Wohnung in schlechten Lagen kann dann GAR NICHT mehr vermietet werden. Und das ist ja das eigentliche Risiko. Natürlich ist die Realität nicht so schwarz- weiss, aber das ist eben die prinzipielle Gefahr. In den schlechten Lagen wohnen verstärkt Zeitarbeiter, einfache Bedienstete wie Kellner etc, die eben tendenziell als erstes im Job gekündigt werden und dann auch als erstes Probleme mit der Mietzahlung bekommen. Insofern sehe ich diese 100-110%-Finanzierungen von Faktor-12-Immobilien in Randlagen skeptisch. Bei Faktor-30- Immobilien in guten Lagen sehe ich hingegen wenig generelle Probleme. Also Kurz-Fazit: Gerade WEGEN der Corona-Krise halte ich jetzige kreditfinanzierte Immobilienkäufe (natürlich mit ausreichendem Liquiditätspolster) in guten Lagen für sinnvoll (je mehr Schulden ich habe (und natürlich auch Immobilienvolumen), desto sicherer fühle ich mich in der jetzigen Zeit; ansonsten sollte man seinen Wohnimmobilienbestand einfach halten; diese 8%er in schlechten Lagen würde ich allerdings verkaufen, so es denn überhaupt noch jemand gibt, der einem noch einen halbwegs akzeptablen Preis dafür zahlt. Ist jetzt etwas länger geworden der Beitrag, aber die reale Situation ist eben weitaus komplexer als das hier zT in manchen Postings kurz zusammengefasst oder vielmehr panikiert wird. Mich interessiert, wer aktuell nun aus Corona-Gründen konkret kauft oder verkauft und warum ?
  5. 4 points
    Lompscher hat einen Super-Job für Immobilieneigentümer gemacht (Wenigstens wenn sie aufgepasst haben): 1. Sie hat den Zubau in Berlin so gut es ging verhindert, wodurch die Mieten stark gestiegen sind. 2. Sie hat zusätzlich die Schaffung von Eigentumswohnungen durch die Einführung von MIlieuschutzgebieten und die damit verbundene Verhinderung von Aufteilungen massiv verringert, ist dabei aber so laienhaft vorgegangen, dass alle die Zeitungen lesenden MFH-Eigentümer wie ich ca. 2 Jahre hatten die Aufteilung bis zur offiziellen Verkündung von Milieuschutzgebieten durchzuziehen. 3. Sie hat den Mietendeckel so sehr mit offensichtlich verfassungswidrigen Inhalten überfrachtet, dass es nicht die Frage ist, ob der Mietendeckel von Karlsruhe einkassiert wird, sondern nur, ob alle oder fast alle Bestimmungen aufgehoben werden. Da viele Vermieter aufgrund des Mietendeckels aktuell nicht verkaufen, können die Mieten und Preise für Eigentumswohnungen weiter steigen. Ich konnte so Dank Lompscher, Merkel (Öffnung Grenzen) und Draghi (Niedrigzinspolitik) die Mieten massiv erhöhen und durch die Umwandlung und den teilweisen Verkauf meiner beiden Häuser die Schulden massiv reduzieren und mir ein Vermögen neben Immobilien aufbauen. Hierfür gebührt Lompscher aber auch Merkel und Draghi mein tiefer Dank. Als Staatsbürger gebührt den genannten allerdings meine Verachtung, da sie Deutschland und Berlin massiv geschadet haben. Der Rücktritt von Lompscher ist dabei nur deshalb bedauerlich, da er nicht wegen Unfähigkeit sondern wegen Steuerhinterziehung erfolgt ist.
  6. 4 points
    Eine Entscheidung die ich nachvollziehen kann, wenngleich ich sie auch bedauere. Die Idee von Thomas, der dieses Forum im Dezember 2015 online gestellt hat fand ich klasse und ich habe mich immer gerne hier eingebracht – zunächst als Mitglied, später auch als Moderator. Es passte auch seinerzeit in meine Lebensphase – die Kinder waren klein und mein Job war die Nachschicht mit Füttern und Wickeln. Als Nachteule fand ich dann nicht sofort in den Schlaf und das Forum war allemal besser als die Glotze. So habe ich mich intensiv eingebracht und konnte auch für mich etwas mitnehmen. Die Kinder wurden größer, die Themen im Forum wiederholten sich und irgendwann war alles mal geschrieben – parallel dazu erkrankte mein Vater an Krebs und starb dann im Februar 2019. Andere Themen rückten in den Vordergrund, so dass ich hier schon seit längerer Zeit inaktiv bin. Mein Dank geht an alle, die das Forum bis hierher getragen haben! Die Diskussionen haben mir (fast) immer Spaß gemacht und haben hoffentlich für Mehrwert gesorgt und den einen oder anderen von Immobilien-Dummheiten abgehalten. Eine „Weitergabe“ dieses Forums an Dritte sehe ich nicht nur unter Aspekten des Datenschutzes kritisch, falls eine Nachfolge gewünscht ist wäre eine Neugründung von „0“ der entspanntere Weg.
  7. 4 points
    Kaufpreis: 25k KNK: 5k Bad, Elektrik, Parador 300, neue Tapete, und Küche mit Geräten 14 k NKM: 350 Man könnte die auch in Bestand nehmen, weil das Haus wirklich top ist. Sehr günstige HV und super Mieter alle. Aber ich möchte lieber verkaufen, weil ich Geld brauche. Die Bude ist bald fertig.Ich kann ja mal vorher / nachher Bilder machen. wenn das gewünscht ist.
  8. 4 points
    Hallo @Dahfab90 Also ich finde diese ganzen Kontenspielchen ein bisschen lächerlich. Ich sehe den Sinn darin absolut nicht, ständig Geld von einem Konto auf das nächste zu transferieren, um eine angebliche Finanzkraft auf mehreren Konten vorzugaukeln. Ich glaube das hatte Alex Fischer mal in seinem Buch oder auf YT erwähnt und seit dem hört man das ab und zu mal. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendetwas bringt. Ich habe diesen Blödsinn zumindest nicht gebraucht. In meinen Augen muss man auch nicht bei mehreren Banken "bekannt" sein. Wenn man eine gute Bonität hat, ist es den Banken recht egal, ob du ein Konto mit Guthaben bei denen hast. Da geht es alleine um den Deal. Ich habe noch keinen einzigen Deal mit meiner "richtigen" (also da, wo ich meine ganzen Geldeingänge habe) Hausbank gemacht. Dafür habe ich aber bereits quer Beet alle größeren Banken durch, bei denen ich vorher ein unbeschriebenes Blatt war. Als Programmierer verdienst du ja ganz gut und hast solche Spielchen doch gar nicht nötig. Einfach mehr einnehmen als ausgeben und alles ist gut.
  9. 3 points
    Matze, ich glaub das kannst du lassen. Der Mizzi kennt "die Wahrheit". Da gibt es weder Fachbücher noch Experten die ihm vom Gegenteil überzeugen werden. Einzig Leute die ihm recht geben werden durchdringen. Das ist der selbe Effekt den man bei Leuten beobachten kann die Verschwöhrungstheorien verfallen. Als "Betroffener" müsste man aktiv nach Informationen suchen weshalb man unrecht hat! Aber wer macht das schon?
  10. 3 points
    Lt. Haus und Grund wird im Gesetz ausdrücklich von Miete gesprochen. Hierzu gehören auch die Nebenkosten (daher auch in den meisten Mietverträrgen: "Gesamtmiete" welche NKM und Betriebskosten beinhaltet). Daher muß die gesamte Miete gestundet werden. Bisher habe ich Stand heute noch von keinem Wohnungsmieter ein Schreiben oder eine andere Nachricht erhalten, dass er die Miete nicht mehr zahlen kann. Lt. Haus und Grund kann ganz normal fristlos und ordentlich gekündigt werden, wenn die Mieter die Miete ohne vorherige Ankündigung nicht zahlt (woher soll der Vermieter das auch wissen) und ggf. auch die Räumungsklage veranlaßt werden. Die Beweislast liegt beim Mieter.
  11. 3 points
    Der größte Nachteil ist m.E. dass die Eltern in der Regel ein Widerrufsrecht haben, da sie meist die Wohnung nicht vor Mietvertragsabschluß besichtigt haben. Man muß also den ganzen Papierkram mit Widerrufsbelehrung machen (nervt etwas). Andernfalls können die Mieter nach knapp 12 Monaten ausziehen und du must alle Mietzahlungen zurückerstatten........ Daneben mögen viele Eltern nicht so unmittelbar für ihre Kinder haften. Ansonsten habe ich bisher gute Erfahrungen mit der Vermietung an Eltern gemacht, auch wenn das bisher die absolute Ausnahme war (allerdings hatte ich aufgrund der Mietendeckeldiskussion zwischenzeitlich überlegt, die Vermietung an Eltern massiv auszudehnen. Allerdings wurde die einkommensabhängige Mietsenkungsmöglichkeit im letzten Entwurf verworfen und durch eine allgemeine Absenkungsmöglichkeit verschlimmbessert).
  12. 3 points
    Die heutige Situation ist da, weil es viel zu viel zu viel zu viel Geld im System ist. Wir als Investoren denken immer an Finanzierung. Es gibt jedoch Unmengen an Geld die nicht wissen wohin. Das alles wird nicht passieren, weil the „Show Must Go on“ das Motto ist. Sobald etwas in Notverkauf geht, werden Leute die dicken Geldbeutel zuschlagen, bevor wir es riechen, sehen oder hören können. Wie gesagt, macht euch Erinnerung in 3 Jahren und schaut drauf wie die Preise sich entwickelt haben.
  13. 3 points
    ich glaube auch, das die meisten Investoren das politische Risiko unterschätzen. nach der nächsten Bundestagswahl, die schon bei Bruch der Koalition im Frühjahr stattfinden kann, wird es einen Koalitionsvertrag geben, der weitere Einschnitte für Vermieter beschließt. deshalb kaufe ich auch nur Wohnungen bis 1300 Euro/QM, denn die dann benötigten 6- 7 Euro Miete bekomme ich auch bei starker Regulierung. wer über etwa 2500 Euro/qm kauft, braucht auf jeden Fall eine Miete von über 10 Euro und ist damit vollkommen darauf angewiesen, dass sich nichts ändert, was extrem risikoreich wäre mein Tipp für das Mietrecht in 5-7 Jahren Erhöhung im laufenden Mietvertrag nur in Höhe der Inflation, Modernisierungsumlage bei 1-2 Euro Neuvermietung max in Höhe Mietspiegel Mietspiegelberechnung aus den Veränderungen der letzten 8-10 Jahre bei möblierten Wohnungen muss der Möblierungszuschlag einzeln ausgewiesen werden und bestimmt sich nach einer festgelegten Tabelle für einzelne Möbelstücke Grundsteuer teilweise oder ganz nicht umlagefähig
  14. 2 points
    Zurzeit lässt sich meiner Meinung nach ziemlich viel Immobilien-Mist (mit)verkaufen, der jahrelang unverkäuflich war. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass es immer mehr „Immobilien-Trainer/Berater/Coaches“ gibt, die unter anderem davon Leben, anderen (kostenpflichtig) zu erklären, wie einfach es doch sei, Schnäppchen zu finden. Einsteiger müssen sich ja schon ziemlich dämlich dabei vorkommen, wenn vermeintlich JEDER etwas „lukratives“ finden und kaufen kann, nur man selbst nicht… Das verleitet leicht dazu, diesem Gruppendruck Gleichgesinnter nachzugeben oder nicht so genau hinzusehen oder vor Gier den Kopf auszuschalten. Selbst aus unserer Mitstreiterschaft (Immo-Stammtische etc.) sind mir Fälle bekannt, bei denen illegal ausgebaute und vermietete Kellerräume bzw. Dachgeschosse (mit)gekauft wurden, obwohl diese Nachwuchs-Investoren es eigentlich besser hätten wissen müssen, weil dies Standard-Fallen in der Immobilienliteratur sind. Ich war kopfschüttelnd entsetzt, als ich die Unterlagen gesehen habe. Auf meine Frage hin, wie sowas überhaupt passieren kann, wurde mir meistens gesagt: „Aber die Bank hat das Objekt doch geprüft…“ Wie bitte??? Die Bank prüft die Finanzierung bzw. die laufenden Mieteinnahmen des Objektes, aber doch nicht die rechtliche Zulässigkeit von Ausbauten und Vermietungen – man, man, man… Auch wenn sich solche Objekte auf dem Papier zunächst einmal rechnen, kann es für den Nachwuchs-Investor unter Umständen noch sehr teuer werden: Die Fälle fliegen auf, wenn beispielsweise ein Nachbar im Nachbarhaus auch (legal) ausbauen will und sich auf die vermeintliche Erlaubnis im Nachbarhaus beruft. Dann muss man neben dem Rückbau auch die eigenen Bestandsmieter auf die Straße setzen. Wenn die zum Fachanwalt gehen, kann der Spaß sehr schnell sehr teuer werden. Man muss ihnen den Umzug bezahlen und mehrere Jahre die Differenz zur Höhe einer vergleichbaren legalen Wohnung. Halleluja
  15. 2 points
    Das geht klar aus dem Gesetz hervor und aus dem von Dir selbst verlinkten Artikel (bitte lese (und verstehe) die Sachen, bevor Du sie hochlädst, dann klären sich die Sachen ohne viele Kommentare): Ich zitiere aus dem von Dir verlinkten Artikel: Besondere Verbraucherschutzvorschriften Bei Verbraucherdarlehensverträgen wird das Kündigungsrecht der Bank in Fällen von Zahlungsverzug inhaltlich beschränkt. Nach § 498 Abs. 1 BGB ist die Kündigung eines Allgemein-Verbraucherdarlehens nur dann zulässig, wenn der Darlehensnehmer mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise in Verzug gerät und die Bank dem Kunden erfolglos eine zweiwöchige Frist zur Zahlung des rückständigen Betrags gesetzt und auch darauf hingewiesen hat, dass im Falle eines Ausbleibens der Zahlung das gesamte Darlehen fällig wird. Hat der Kreditvertrag eine Laufzeit von bis zu drei Jahren, ist die Kündigung zudem nur dann zulässig, wenn der Kunde mit mindestens 10 % des Nettodarlehens in Verzug ist. Bei einer Laufzeit von mehr als drei Jahren müssen mindestens 5 % des Nettodarlehens in Verzug sein. Bei Immobilien-Verbraucherdarlehen gelten die gleichen Vorschriften mit der Maßgabe, dass ein Verzug von 2,5 % des Nettodarlehens für eine Kündigung ausreichend ist. Siehe auch § 498 BGB (1) Der Darlehensgeber kann den Verbraucherdarlehensvertrag bei einem Darlehen, das in Teilzahlungen zu tilgen ist, wegen Zahlungsverzugs des Darlehensnehmers nur dann kündigen, wenn 1.der Darlehensnehmer a) mit mindestens zwei aufeinander folgenden Teilzahlungen ganz oder teilweise in Verzug ist, (2) Bei einem Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag muss der Darlehensnehmer abweichend von Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 Buchstabe b mit mindestens 2,5 Prozent des Nennbetrags des Darlehens in Verzug sein. https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__498.html
  16. 2 points
    Wenn ihr ein eigenes Häuschen mit Garten haben wollt und es euch auch leisten könnt, dann ist meiner Meinung nach jetzt die Zeit dafür. Kinder brauchen den Garten, wenn sie klein sind, ab dem Teenageralter ist ein Garten eher uninteressant. Eltern brauchen den Garten auch jetzt, im Alter wird der Garten zur Last und das Haus zu groß. Ich denke, im Rentenalter sollte man eher noch mal über den Umzug in ein kleines barrierefreies pflegeleichtes Objekt nachdenken. Im Umkehrschluss sollte man sich den Traum vom eigenen Haus mit Garten nicht zu spät erfüllen, sonst lohnt es sich nicht mehr. Ich weiß, dass das Eigenheim bei den Investments sehr stark bremst und will das auch nicht schön reden. Aber Lebensträume sollte man nicht verschieben, bis es zu spät ist.
  17. 2 points
    In nem Vermietermarkt ist das sicher alles kein Problem, aber in nem Mietermarkt wird man dadurch in der Tat viele eigentlich passable Mieter verschrecken... und übrig bleiben vielleicht gerade die, die man nicht haben will: der weiß, dass so ne Selbstauskunft null rechtlich relevant ist und man da lügen kann wie es einem passt. Und der kennt auch sonst seine Rechte als Mieter auf den § genau.
  18. 2 points
    Probleme werden vor allem Eigentümer in Bayern, Ba-WÜ und Hessen bekommen, weil hier das Gehaltsniveau deutlich stärker unter Druck steht aufgrund der hohen Tarifverträge Außerdem dürfte der Verkauf an Eigennutzer in nächster Zeit durch die Unsicherheit deutlich schwieriger werden wenn die Corona Krise 1-2 Monate anhält besteht Hoffnung auf eine schnelle Konjunkturerholung, geht es aber bis in den Herbst/Winter wird es dramatische Auswirkungen haben
  19. 2 points
    Hallo JungeInvestorin, in den vergangenen 10 Jahren habe ich mir einige Lösungen angekuckt. Zunächst hatte ich eine selbst erstellte Excel-Vorlage mit Erfassung von Grundmiete, Nebenkostenvorauszahlungen und Heizkostenvorauszahlungen. Das hat auch erst mal ganz gut für nur wenige Einheiten funktioniert. Recht schnell kamen aber Extras wie Garagen und Möblierungszuschläge hinzu. Spätestens als Mieten teilweise unregelmäßig eingegangen sind, kam die Exceltabelle an ihre Grenzen. Mir hat schlicht die Übersichtlichkeit gefehlt. Danach habe ich mich bei Lexware und Wiso umgeschaut. Lexware gibt sich gerne als Branchenprimus. Es kann auch sein, dass das stimmt, ich weiß es nicht. Letztlich gefällt mir dort die Oberfläche und das Handling nicht. Auch nach mehreren Anläufen bin ich mit dem Programm nicht warm geworden. Cloudlösungen schließe ich momentan nicht für mich aus. Mir ist das Datenschutzrisiko zu groß und ich bin gerne Herr meiner Daten - und zwar zu 100%. Was passiert, wenn der Anbieter von jetzt auf Gleich seinen Betrieb einstellt? Dann ist alles futsch! Auch wenn es noch nicht das gelbe vom Ei ist, verwalte ich mit Wiso Hausverwalter meine Eigentumswohnungen, Garagen und Mehrfamilienhaus. Es gibt immer mal wieder ärgerliche Bugs und es ist müßig mit dem Kundenservice eine Lösung bzw. einen Workaround zu finden, aber etwas besseres habe ich bis heute nicht gefunden. Eigentlich würde ich mir gerne selbst etwas programmieren lassen, aber das ist eine andere Geschichte Wenn Interesse besteht, mache ich zu dem Verwaltungsprogramm mal ein ausführliches Video. Viele Grüße Sven von GrundbuchWissen
  20. 2 points
    Ja probier mal; Sie wird dir garantiert umgehend antworten und die die Schlüssel aushändigen. Vielleicht mit ner Tafel Schokolade dazu. Spaß beiseite, du musst wohl eine Klage bei Eigenbedarf einreichen und das ganze durchboxen, bis du einen Titel hast. Dann räumen. Würde ich nicht ohne Anwalt machen.
  21. 2 points
    Ich habe bei mir glaube ich 5 unterschiedliche Banken. Habe dann erst vor ein paar Jahren auf 60% reduziert und jetzt zum 31.12.19 komplett hingeworfen und bin auf Weltreise gegangen. Habe nur die Bank informiert bei der ich das höchste Kreditvolumen habe. Das ist auch die einzige Bank, die jährlich Unterlagen anfordert und Bonität checkt. Zu der Bank habe ich auch einen sehr sehr guten Draht. Deren Aussage war, dass es denen nichts ausmacht, da ich ohnehin über mein Immobilienportfolio bewertet werde und das Gehalt eigtl nicht mehr wirklich relevant wäre. Bei einer anderen Bank habe ich noch einige Finanzierungen laufen, bei den anderen eher zwischen 50-200k. Da habe ich nicht informiert. Die CoBa hat mir jetzt auch eine Anschlussfinanzierung angeboten - da wurde nicht ein einziges Dokument angefordert, sondern ich hab einfach den Vertrag und das Angebot in der Post gehabt. Ist ja vllt für einige auch ganz spannend. Restschuld aber auch unter 50k, das wird bei größeren Beträgen mit Sicherheit anders sein.
  22. 2 points
    Deswegen mag ich ein Depot eher oder ähnliche Anlageformen. Das kann zwar auch im Wert fallen, langfristig sind Depots aber eher positiv in der Wertentwicklung und somit interessanter als ein Bausparvertrag. Und bevor ich einen einzigen Cent Strafzinsen zahle, lege ich mein Geld lieber unters Kopfkissen oder stecke es in Sondertilgungen (letztere finde ich persönlich sowieso als wichtig, um der Bank für solche Szenarien ein sicheres Gefühl zu vermitteln).
  23. 2 points
    Ist mir auch aufgefallen. Über folgenden Link funktioniert es aktuell noch: https://www.immobilienscout24.de/anbieten/gewerbliche-anbieter/tipps/anwender-tipps/anwender-handbuch/VermarktungAkquiseMarkenbildung/Image/Archiv.html Und dann auf das Bild bei "b) über die Ergebnisliste"
  24. 1 point
    Eine Corona-Vermögensabgabe könnte ja in Bezug auf Immobilienvermögen als Zwangsyhypothek zugunsten des Staates daherkommen (wie dies nach dem Krieg mit dem Lastenausgleich der Fall war). Ich bin jetzt bei Nutzerkommentaren bei einem Artikel zu dem Thema auf einen interessanten Punkt gestoßen: Der Nutzer meinte, dass man durch "Eintragung einer Eigentümergrundschuld (vgl. Wikipedia Eigentümergrundschuld) eine solche Zwangshypothek vermeiden" könnte. Leider hat er keine weiteren Details angegeben, und jetzt weiß ich nicht, ob und - wenn ja - wie man dieses Instrument nutzen könnte um eine Zwangshypothek zu vermeiden (ich selbst habe mit Eigentümergrundschuldeintragungen noch keine Erfahrung). Ich vermute, die Idee des Kommentators ist, dass wenn man eine solche Eigentümergrundschuld bereits eingetragen hat (z.b. in Höhe des ungefähren Werts der Immobilie bzw. Restwerts bei beliehenen Immos), dass der Staat dann nur eine nachrangige Zwangshypothek eintragen könnte, und da ja der Wert der Immobilie schon mit einer Grundschuld belastet ist, diese Zwangshypothek praktisch keinen Wert haben kann. Ich weiß aber nicht, ob sowas funktionieren würde, zumal ja der Eigentümergrundschuld keine reale Hypothek gegenübersteht. Hat jemand von Euch zufällig Erfahrungen mit dem Thema und eine Meinung dazu, ob dies so theoretisch funktionieren könnte? Viele Grüße Münchner Kindl
  25. 1 point
  26. 1 point
    Ich kenne die beiden Häuser in essen, da müssen die erstmal die nachtstromheizungen rausholen und die Wohnungen komplett durchsanieren... mit den mickrigen Überschüssen kriegen die das nicht hin... das meine ich, die haben absolut keine Ahnung. Als würde da einer 10 eur kalt Mit nachtstrom in einer Sanierungsbedürftigen bude einziehen und das x10 oder so... lächerlich
  27. 1 point
    Hallo zusammen, ich habe ein Objekt in einer VV GmbH. Das Objekt habe ich 2019 gekauft und direkt aufgeteilt. Lage der VV Gmbh in einem Ort mit massigem Hebesatz und trotz Steuer rechnet sich ein Verkauf schon jetzt. Dennoch ist die Mechanik trotz Prüfschema des Finanzverwaltung nicht klar.... Nun folgende Fragen: - Wenn ich das Objekt als ganzes an einen Käufer geht zahlt das Objekt als 1 Einheit im Sinne der 3 Objekt Regel oder als die anzahl der einzelnen ETWs? - Wenn ich aus dem Objekt 10 Einheiten an zwei unterschiedliche Käufer verkaufe (also zb je 5 Stück) wieviele Zählobjekte habe ich? - Im meiner Vorstellung ist nach dem 6. Haltejahr der Einzelverkauf möglich ohne das es relevante Zählobjekte werden. Korrekt? Danke für eure Meinungen.
  28. 1 point
    Die Biografie "Bekenntnisse eines Baulöwen" würde ich auch jedem mal ans Herz legen der sich für Immobilien interessiert. Ist definitiv interessant zu lesen
  29. 1 point
    Moin, mal meine Gedanken (stehe seit gestern vor einer ähnlichen Situation (Du denkst nicht zufällig an ein Objekt im Nordosten?)): 1) fehlende Liebe in der Vergangenheit bedeutet wenig Aufwand und somit auch wenig Kosten für die bisherigen Eigentümern. Du möchtest das jetzt nachholen, das Objekt entwickeln und kannst mit Deiner Mehrheit die entsprechenden Weichen stellen. Potentiell stösst Du auf andere Miteigentümer, die diesen Weg nicht mitgehen und mitbezahlen wollen oder auch können. 2) Ich gehe davon aus, dass die Objekte selbst relativ günstig zu haben sind. Die Aufwertungen überschreiten schnell die 15% Hürde. Das Ergebnis ist ein kurzfristiger Kapitalbedarf, aber eine langsame Abschreibung.
  30. 1 point
    Hier gibt es einen recht informativen Ticker: https://www.immobilien-aktuell-magazin.de/topics/covid-19-corona-auswirkungen-auf-immobilienbranche/
  31. 1 point
    Also bei mir sind die Nachfrage eigtl normal geblieben... kann da eigentlich keine Probleme feststellen. Ich hasse Vermietung auch. Ich mach das auch nicht mehr selber - obwohl ich die Zeit hätte. Mir geht das einfach nur auf den Wecker. Immer die gleichen Fragen, Leute kommen nicht, ... usw Zahl ich lieber ne Provision und entscheide anhand der Unterlagen. Dann ist man auch emotionsloser
  32. 1 point
    Ist es nicht: Die Gemeinschaft startet erst mit dem ersten Eigentümerwechsel. Die Gemeinschaft bleibt bestehen, auch wenn alle MEA wieder in einer Hand sind Ob man das alles so weiter betreibt, bleibt einem überlassen; wer sollte klagen? Steuerrechtlich bleiben es aber vermutlich einzelne ETWs....
  33. 1 point
    Ich bin nicht in Chemnitz unterwegs habe aber durchaus Erfahrung an anderen schwächeren Standorten im Osten. Da gibt einige Grundregeln (wenn du darüber nachdenkst bestätigt dir das der gesunde Menschenverstand): - Wer sich die absolute Miethöhe einer großen Wohnung leisten kann kauft entweder Eigentum oder hat höhere Ansprüche. Wenn da nur ein Faktor fehlt dann ist die Wohnung unvermietbar. Hier sehe ich 2 die fehlen: gute Lage und Balkon/Garten. Die QM Miete ist für den Mieter nicht entscheidungsrelevant. - Große Wohnungen eignen sich für Leute mit vielen Kindern. Die haben in schwachen Gegenden ein Haus (s.oben) oder bekommen Hartz4 (entschuldigt die etwas krass dargestellte Antwort). Die meisten Ämter zahlen pro Kopf, d.h. für die 100 qm Wohnung mit 4 Z für 2-3 Kinder genau so viel wie für die 200qm Wohnung - Große Wohnung heisst hohe NK, d.h. du musst in deine Berechnungen aus Mietersicht nochmal x hundert EUR mit einbeziehen This ain't Munich.... In vielen Fällen ist da auch über den Preis wenig zu machen Und ja: es gibt Ausnahmen aber eben nicht viele. Eine größere Wohnung kann super sein weil es nicht so viele gibt und wenn du einen ordentliche Familie als Mieter gefunden hast diese wahrscheinlich lange bleibt aber es muss mE mehr passen als bei einer kleinen Wohnung
  34. 1 point
    Rechtsverbindlich ist auch eine Aussage eines Rechtsanwaltes nicht. Dies wird es erst dann, wenn ein Urteil in letzter Instanz bestätigt worden ist. Vorher wirst du niemals Sicherheit haben. Allerdings geben mir die Ausführungen im Gesetzestext ein ausreichend sicheres Gefühl für den für mich normalen Fall, dass ich einem Vertragspartner ggü. keinen Anlass zur Klage gebe. Im Zweifelsfall muss man sich eben rechtlichen Beistand suchen. @Andreas: Unabhängig deiner Erfahrung ist das hochladen und Nachfragen unklarer Sachverhalte doch gerade Sinn eines solchen Forums, oder?
  35. 1 point
    ganz klein anfangen, und wenns nur ne Garage ist
  36. 1 point
    für eine Grundstücksgemeinschaft muss man eine Feststellungserklärung abgeben. Ich nutze TAX 2020 bzw. die Versionen davor. Es wird alles abgefragt. Man hangelt sich da einfach durch. Wegen einer ETW ist das natürlich ein erheblicher Aufwand.
  37. 1 point
    Ich mache es mir einfacher. Lasse die Mietinteressenten eine Selbstauskunft ausfüllen. Da steht effektiv nix drin, jedoch machen schon 90% es nicht. Das sind genau, die auch nicht erscheinen. Jedes Mal, wenn wir Ausnahme machen (Laptop kaputt, kein Drucker da, Wohnung muss schnell weg) lernen wir auf neue, dass genau dieses Interessenten unzuverlässig sind.
  38. 1 point
    Massenpleiten ist genau das Ziel, anders kann ich mir das nicht erklären 🤷🏼‍♂️ Ich will mal sehen, was die Politiker machen, wenn Geldhäuser zu machen... irgendwann gibts nur noch 1 bank, evtl corona auch der Vorstoß um eine neue digitale Währung einzuführen und das Bargeld abzuschaffen, g5 etc macht die totalüberwachung Möglich. G5 wird ja auch zeitnah eingeführt
  39. 1 point
    ich denke Neuvermietung wird jetzt erstmal schwieriger, weil in so unsicheren Zeiten zieht man nicht unbedingt um wenn es nicht sein muss und vielleicht werden jetzt andere Faktoren wichtig was Qualität einer Wohnung angeht - Krankenhaus um die Ecke oder so
  40. 1 point
    Bei ETW ist das auch etwas leichter, da größere Eingriffe ohne Veränderung im Gemeinschaftseigentum kaum möglich wären. Im Bad nur alle Sanitärobjekte tauschen und neue Fliesen etc. ist kein Problem und Erhaltungsaufwand. Das ist aber meistens nicht das, was ich vorfinde. Wenn ich aus schlecht vermietbaren 165 qm Wohnungen zwei Einheiten mache, dafür komplett neue Bäder schaffen muss etc., bleibt am Ende außer neues Laminat und Wandfarbe und vielleicht Außenanstrich kaum etwas für den Erhaltungsaufwand / die 15% Grenze, siehe mein Beitrag oben. Ich beschäftige mich allerdings auch weniger mit ETW, sondern mehr mit MFH.
  41. 1 point
    Ich würde das nehmen was besser aussieht. Der Preistunterschied ist quasi irrelevant aber die ganz billigen Parkettböden sehen oft auch so aus und da ist ein Designerlaminat wertiger.
  42. 1 point
    Ist häufig ein ziemliches Fiasko.
  43. 1 point
    Deine Situation ist ja relativ "unbesonders" .. In einer ähnlichen / vergleichbaren Situation finden sich sicherlich viele Leute in deinem/eurem Alter. Ich denke es gibt hier keinen gemeingültigen Rat, den man euch geben kann. Es kommt m.E. darauf an, was ihr vom Leben wollt. Die Entscheidung ist einfach zu emotional und zu persönlich. Ich denke die Vor- und Nachteile der jeweiligen Alternativen kennst du selber
  44. 1 point
    @Draude74 Dankeschön! 😉 An der Anzahl der "Reaktions" zu deinem Artikel siehst du, dass du so einen sehr Wertvollen Beitrag geschaffen hast. Danke für deine Mühen.
  45. 1 point
    meistens aus eigener Tasche, bzw. aus dem laufenden Cashflow Früher habe ich immer weit unter Marktpreis gekauft, wobei ich das grundsätzlich immer so mache
  46. 1 point
    Ungewöhnlich. Für mich passt Zentralheizung und eigener Zähler nicht zusammen. Entweder oder. Hast du eine Zentralheizung wird über Wärmemengen abgerechnet, bei Gasetagenheizung über die Gaszähler in den Wohnungen. Bei Gasetage muss der Mieter einen Vertrag mit einem Gasversorger abschließen (Vattenfall etc), dann hast du nix mit der Gasrechnung zu tun. Das macht Mieter mit Versorger direkt. Die Zähler sind registriert beim lokalen Grundversorger. Hast du in deinem Mietvertrag Nebenkosten definiert, musst du diese auch abrechnen, egal ob 1 Tag oder 1 Monat. Es könnte ja auch sein, dass der Mieter eine Rückerstattung erhält. Die Abrechnung muss bis zum 31.12. des Folgejahres stattfinden. Für Dez. 2019 muss also bis 31.12.2020 eingereicht werden, sprich du hast noch viel Zeit. Wenn du nicht weist, wie hoch du das Hausgeld ansetzen sollst, orientiere dich an den Vormietern, am Betriebskostenspiegel für DE oder am Wirtschaftsplan der letzten WEG-Versammlung. https://www.mieterbund.de/presse/pressemeldung-detailansicht/article/47274-neuer-betriebskostenspiegel-fuer-deutschland.html Die Hausgeldabrechnung erhältst du von der HV, hast du keine extra Sondereigentumsverwaltung (SEV) musst du die Wohngeldabrechnung mit dem Mieter selbst tun (Grundsteuer nicht vergessen 🙂 ). Hausgeldabrechnung ist unabhängig ab MFH, EFM etc. Für alle gelten die gleichen Regeln. Hoffe das bringt etwas Licht ins Dunkel
  47. 1 point
    Wie kommst Du darauf, dass die Vermietung von Stellplätzen oder Garagen zu einer Gewerbesteuerpflicht führt? M.E. liegen ganz normale Erträge aus Vermietung und Verpachtung vor, solange Du die Stellplätze längerfristig vermietest. Dabei ist es m.E. egal ob Du diese an deine eigenen Wohnungsmieter vermietest oder an andere Personen. Wichtig ist nur, dass die Mietverhältnisse nicht nur kurze Zeit dauern (z.B. Parkhaus mit stundenweiser Vermietung). Ich vermietet auch diverse Stellplätze an Fremdmieter und hatte noch nie ein Problem mit dem Finanzamt. Wichtig ist allerdings die Umsatzsteuerpflicht. Aber auch hier solltest Du von der Kleinunternehmerregelung profitieren wie du schreibst. Allerdings würde ich sicherheitshalber einen Steuerberater konsultieren (sollte aber Erfahrung mit Immobilien haben, nicht wie manche You-Tube Steuerberater ohne jede Ahnung).
  48. 1 point
    Dass die Umlagefähigkeit der Grundsteuer gekippt wird, das befürchte ich auch. Es ist einfach zu verlockend für die Politiker: die Mieter werden finanziell entlastet, es kostet aber die Kommunen nichts, weil die Grundsteuer ja weiter bezahlt wird. Win-Win sozusagen, außer halt für uns Vermieter. Aber die Vermieter-Lobby erscheint mir persönlich als nicht stark genug, um solche vermieterunfreundliche Gesetzgebung abzuwenden...
  49. 1 point
    Das ist natürlich ein berechtigter Einwand. Daher ist eine vorausschauende Planung und die Abwägung der Vor-/Nachteile wichtig. Wenn voraussichtlich viel und vor allem kostenintensiv modernisiert werden muss, macht es u.U. tatsächlich Sinn mit normalen Mietverträgen zu arbeiten. Andererseits muss man natürlich auch etwas haben, was auch umlagefähig ist. Einige kostenintensive Maßnahmen, wie z.B. Streichen der Fassade oder die bloße Neueindeckung des Daches kann man ja sowieso nicht umlegen. Andere Maßnahmen, wie z.B. Badmodernisierungen, bieten sich eh erst nach Mietende an. Auch kann man z.B. den Austausch von Fenstern in die Zeit des Leerstands legen. Am Ende bleiben dann nicht mehr ganz so viele Maßnahmen übrig. Mir fallen auf Anhieb nur Fassadendämmung, Anbau von Balkonen und Austausch der Zentralheizung ein, die signifikant kostenintensiv wären. Sowas wie Installation eines Aufzuges ziehe ich erst gar nicht in Betracht, weil es in meiner Welt nicht vorkommen wird. Und dann muss man auch noch abwägen, was es letztlich an Mieterhöhung einbringt. Wenn ich in den kommenden 10 Jahren ein paar umlegbare Modernisierungsmaßnahmen durchführen muss/will, die mir pro Wohneinheit 5% Mehrmiete bringt, dann würde ich das vollkommen vernachlässigen, denn im gleichen Zeitraum werde ich voraussichtlich durch einen Indexmietvertrag ca. 15-20 % Mietsteigerung (und zwar ohne irgendwelche Vergleichswohnungen, Gutachter, Gerichte) einfahren. Mir ist bewusst, dass Modernisierungsmieterhöhungen zusätzlich zu den normalen Mieterhöhungen anfallen würden. Aber auf der anderen Seite hätte man für die 5 % dann einen u.U. exorbitanten Mehraufwand. Und wenn man dann auch noch Gutachten erstellen lassen muss, sinkt die tatsächliche Mieterhöhung nochmal signifikant oder geht sogar auf einer 10-Jahressicht ins Negative. Ich schreibe natürlich aus Sicht eines Immobilieninvestors, der nur MFH im Bestand hat. Bei ETW in nicht durch Mehrheit kontrollierten WEG sieht die Sache schon wieder etwas anders aus. Da ist eine Planung nur sehr eingeschränkt möglich. Aber dieses "Problem" habe ich persönlich eben nicht.
  50. 1 point
    Hallo zusammen, in unserem Artikel - Eine Wohnung, viele Einflussfaktoren - wird ersichtlich, wie sich die Anschlussfinanzierung nach 10 Jahren bei einer 90%, 100% und Vollfinanzierung darstellt. Kleine Änderungen der Parameter haben schon relativ große Auswirkungen. https://www.wohnungsanalyse.de/post/eine-wohnung-viele-einflussfaktoren-behalten-sie-die-kleinen-details-im-auge Für viele nichts neues aber für den ein oder anderen sicherlich lesenswert Viel Spaß bei der Lektüre LG, Stefan
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