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  1. 5 points
    Stand heute 29.3. 19 Uhr): 2 Gastronomen und ein Büromieter wollen Stundung (2 davon wollten eigentlich, da eigene Finanzlage wahrscheinlich gut, eine Mietminderung, habe ich aber abgelehnt). Das verbleibende Restaurant (Pizzalieferdienst) wird sich ziemlich sicher nicht melden (Mieter sehr finanzstark, Geschäft läuft noch), zwei Getränkeshops (leben von Spielautomaten) kann ich nicht beurteilen, bei Büromietern erwarte ich keine Probleme (bis evtl. auf einen Handwerker). Wohnungsmieter haben sich bisher noch nicht gemeldet (wird m.E. später kommen, da sich diese erst mit Mieterverein etc. beraten müßen und aktuell andere Probleme klären (Kurzarbeit etc.). Gewerbeneuvermietung ist zusammengebrochen, bei 2 Wohnungen läuft Vermietung schleppend, 2 weitere sind gekündigt. Glücklicherweise ist meine Liquidität aktuell gut Es bleibt spannend.
  2. 2 points
    Denkt bitte daran, wenn Ihr die Mieten stunden oder erlassen wollt, nur die Miete zu berücksichtigen. Die Nebenkosten sind Nebenkosten und keine Miete.
  3. 2 points
    Mir ist das zu kurz gesprungen. Nur mal ein paar provokante Denkansätze, an die ich vielleicht selbst nicht glaube, die aber dagegen sprechen könnten: 1. Wer dominiert den deutschen Immomarkt? 100%-Finanzierer? Nein, es sind solide 80%-Finanzierer, die garantiert nie mit Verlust verkaufen werden, solange sich bei den aktuellen Zinsen die Immo selbst trägt. Zweitens große Investoren, die sich bei den eben zementierenden jahrelangen Minuszinsen (!) die Hände reiben und auch nichts verkaufen werden. 2. Deutschland hat die mehr oder weniger dichteste soziale Auffangmatte (manche sagen Hängematte) der Welt, die Mieten sind sicherer als die Dividenden. 3. Neben dem aktuell frischgedruckten Geld (Billionen!) gibt es gigantische Mengen FESTGELD auf deutschen Konten, die dringend Anlagen mit Renditen über 0% suchen. 4. These: Kein Land wird besser aus dieser Krise starten, als Deutschland. 5. Die Krise wird den Wohnungbau bremsen und den Markt in A-Lagen weiter verknappen. 6. Wenn ein Land die Möglichkeit hat alle Löcher mit (frischgedruckten) Geld zuzuscheißen, dann Deutschland mit AAA+++ Bonität. So, nun könnt ihr rebellieren. 😋 Hajo
  4. 2 points
    Angesichts der Unsicherheit über die Folgen der Pandemie und der Ausgangsbeschränkungen dürfte der Wohnungsmarkt in den nächsten beiden Monaten zum Erliegen kommen, sagte Michael Voigtländer, Immobilienexperte am Institut der deutschen Wirtschaft (IW). «Besichtigungen finden kaum statt, und viele Käufer halten sich zurück, weil sie um ihre Jobs bangen oder schrumpfende Einkommen erwarten.» Bei Google-Suchen zu Kaufen, Mieten oder Wohnen seien schon Rückgänge zu beobachten, was Voigtländer als Indikator wertet. Auch Vermittler von Baufinanzierungen wie Hüttig & Rompf verzeichneten zuletzt einen Rückgang bei den Kundenanfragen. Er erwarte eine Stagnation der Immobilienpreise oder leichte Rückgänge, sagte Voigtländer. «Ich bezweifle, dass etwa die ambitionierten Preise bei Neubauten derzeit noch durchzusetzen sind.» Der Immobilienmarkt könne sich einem Einbruch der Wirtschaft, wie ihn Ökonomen vorhersagen, nicht entziehen. Das glauben auch Volkswirte der Landesbank Helaba: Alle Immobilienzyklen in Deutschland hätten in den vergangenen Jahrzehnten mit einer Rezession geendet. Das Potenzial für Mietsteigerungen sei ebenfalls beschränkt, sagte Voigtländer, denn die Einkommen dürften weniger stark steigen als vor der Krise. Daneben belasten auch neue Vorschriften zum Mieterschutz bei Zahlungsverzug die Vermieter: Sie dürfen Mietern nicht mehr kündigen, weil diese wegen der Corona-Krise die Miete nicht zahlen können. Gelten soll dies zunächst für Mietschulden von April bis Ende Juni, wie das Bundeskabinett am Montag beschloss. Große Wohnungskonzerne haben Mietern bereits Zugeständnisse gemacht: So verzichtet LEG Immobilien im Zusammenhang mit der Corona-Krise vorerst auf Mietsteigerungen oder Kündigungen. Auch Vonovia sieht wegen der Pandemie bis auf Weiteres von höheren Mieten ab, und Deutsche Wohnen hat zugesagt, Zahlungen zu stunden. «Die rosigen Zeiten für Vermieter sind vorbei, und der Verhandlungsspielraum für Mieter könnte wieder wachsen», sagte Voigtländer. «Viele Vermieter dürften erst mal froh sein, wenn sie zuverlässige Mieter nicht verlieren.» Ähnlich sieht Günter Vornholz, Professor für Immobilienökonomie an der Bochumer EBZ Business School, die Lage. «Wer nicht muss, kauft in der Krise keine Immobilie oder verschiebt den Umzug in eine größere Wohnung», sagte er. Ein Anstieg von Arbeitslosigkeit und Kurzarbeit verringere den finanziellen Spielraum, den Haushalte für die Miete hätten. «Einige Verträge könnten für Mieter zu teuer werden.» Bei Immobilienkäufern komme dazu, dass Menschen mit Aktienvermögen im jüngsten Börsencrash viel Geld verloren hätten - das fehle nun zum Wohnungskauf. Der Druck auf die Immobilienpreise wachse, so Vornholz. Für Großanleger blieben Immobilien zwar attraktiv. Doch es sei unklar, ob sie die hohen Preise zahlten, wenn es Unsicherheit über die Mieteinnahmen gebe. Auch ein Ende des langen Immobilienbooms sei denkbar, meint Vornholz. «Wenn die Corona-Krise lange dauert und die Einschränkungen im Alltag bleiben, könnte das die Wende bedeuten.» Ein Einbrechen der Mieten und Kaufpreise sieht IW-Experte Voigtländer aber nicht. Preisrückgänge um 30 Prozent, wie manche Beobachter schon prophezeiten, halte er für unwahrscheinlich. «Die Wohnungsknappheit in den Städten bleibt, die Zinsen für Finanzierungen sind niedrig, und viele Menschen haben hohe Vermögen.» Mit ihren Zinssenkungen in der Corona-Krise haben Notenbanken zuletzt die Niedrigzinsen zementiert. Auch an der Wohnungsknappheit in vielen Städten dürfte sich so schnell nichts ändern. Denn die Corona-Krise trifft auch die Baubranche. Mancherorts kommt es schon zu Verzögerungen. «Große Baufirmen haben Probleme, da bei Subunternehmen ausländische Arbeitskräfte fehlen», berichtet der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB). Die Bauarbeiten im Land gingen weiter, wenn auch mit erhöhten Vorsichtsmaßnahmen. «Die Arbeiter müssen Abstand halten und notfalls in versetzten Schichten arbeiten.» https://www.comdirect.de/inf/news/detail.html?ID_NEWS=956787710&NEWS_CATEGORY=TOP_NEWS_ALL&NEWS_HASH=f98e8d7ff8bdb2e7622fafa21af7aabb2789&RANGE=
  5. 2 points
    Na da schenken meine Jobcenter-Mieter mir ausnahmsweise gerade echt mal etwas Gelassenheit
  6. 1 point
    Naja wenn die Mieter sehr klamm sind, vor allem Gewerbe, die sehen keinen Ausweg. 1-2 Monate Miete erlassen, stellt uns als gute Vermieter da und besser ein Mieter, der in schwierige Zeit die Hälfte zahlt als Leerstand. Ich mache es nur bei Gewerbe (50% für 1-2 Monate erlassen) und ausgewählten Wohn Mieter, die pünktlich gezahlt haben (auf später schieben)
  7. 1 point
    Das ist auch der Punkt, der bei mir einige Fragezeichen zurücklässt. Eventuell ist ja - wenn man die einem gesetzlich zustehende Stundung gegenüber dem Kreditgeber in Anspruch nimmmt - der Bonitätsschaden am Ende größer, als wie wenn man einfach die Annuitäten weiter aus den Ersparnissen bedient (sofern man das kann). Denn wenn die Krise irgendwann mal vorbei ist und man neue Immobilien erwerben will und dazu einen Kredit aufnehmen will, oder bei einer späteren Refinanzierung wie "matze sagichnich" anführt, dann könnten sich ja aufgrund einer schlechteren Bonität die Konditionen deutlich verschlechtern. Das Gesetz scheint mir - sofern ich es richtig verstanden habe - an dem Punkt nicht wirklich zu Ende gedacht...
  8. 1 point
    In einer Eigentümergemeinschaft würde ich vorrangig die Hausgeldzahlung unterbrechen. Erst dann würde ich über Stundungen von Krediten nachdenken. Bisher gibt es zumindest bei mir keine Indikation, dass Mieter ihre Mietzahlung für April aussetzen wollen. Ich vermiete allerdings nur Wohnungen. Es gibt aber Mieter die vorsorglich gekündigt haben. Neuvermietungen erfolgen aber auch weiterhin.
  9. 1 point
    @Bluedream schließe Dich mal mit Hendrik Klöters vom Unternehmerkanal zusammen. Der hat das in Kassel gemacht. www.tante-mina.de Oder fahre mal hin und schau Dir den an. Ich denke, es lohnt sich.
  10. 1 point
    Die 4.Möglichkeit: Mieten und weitervermieten, hat das geringere Risiko. Was ist, wenn plötzlich weitere Waschsalons in der Nähe öffnen und sich gegenseitig im Preis unterbieten und das Geschäft sich kaum mehr lohnt? Wenn gekauft: Dann braucht man später vielleicht eine andere Nutzung, was käme noch so in Frage? Frisör, Ärztezentrum, KFZ/Motorrad-Reparatur usw. (alles was nicht Online geht.) Und ob die Gewerbeimmobilien pauschal so sinken, ist fraglich. Immerhin gibt es verstärkte Nachfragen nach grossen Lagerflächen.
  11. 1 point
    Um das Geschäftsmodell Waschsallon zu testen, ist die Mietvariante am besten. Denn wenn das Geschäftsmodell nicht wie erhofft funktioniert, hast du nicht auch noch eine Gewerbefläche am Bein. Und von der aktuellen Lage kannst du auch mit dem Modell profitieren, weil es auch eine gute Zeit ist, um als Gewerbemieter gute Konditionen zu bekommen.
  12. 1 point
    Moin, die eigentliche Kaufnebenkosten laufen mit in die AfA. Fahrtkosten zur Besichtigung auch, wenn Du das Objekt kaufst. Wenn Du nicht kaufst, sind es Werbungskosten, die direkt und nicht über50 Jahre abgeschrieben werden. Die Fahrt zum Notar zwecks Kaufvertrag = AfA; die Fahrt zum Notar zwecks Eintragung der Grundschuld für die Bank = Werbungskosten. Und es gibt auch vorweggenommene Werbungskosten. Soweit mein Verständnis.
  13. 1 point
    Ich glaube man muss hier sehr stark differenzieren wo sich die Objekte befinden. Außerdem ist der Anlagehorizont bei Buy & Hold ja nicht die nächsten 5, sondern, in meinem Fall, eher die nächsten 30 Jahre. Selbst wenn die Preise zurück gehen, was ich in meiner Region eher weiger glaube, haben sie genug Zeit sich wieder zu erholen. Einen 8%er in Stuttgart, Tübingen oder Reutlingen verkaufe ich ganz sicher nicht!
  14. 1 point
    für eine Grundstücksgemeinschaft muss man eine Feststellungserklärung abgeben. Ich nutze TAX 2020 bzw. die Versionen davor. Es wird alles abgefragt. Man hangelt sich da einfach durch. Wegen einer ETW ist das natürlich ein erheblicher Aufwand.
  15. 1 point
    ad 1) Ihr müsst weder gründen, noch eine Gesellschaftsform wählen. Ihr seid - im Kontext dieser Immobilie - automatisch eine GbR ad 2) Grundstücksgemeinschaft Müller/Meyer ad 3) Datum der Beurkundung ad 4) Schreibst Du ja selber. Lasten/Nutzen Übergang. -> s. Kaufvertrag ad 5) Bei mir macht es der Steuerberater; das kann man aber auch problemlos selber machen.
  16. 1 point
    Habt ihr die Wohnung tatsächlich beide gekauft? Ich hätte sonst vorgeschlagen, dass nur einer kauft - das vereinfacht die Sache. Ist für die aktuelle Wohnung natürlich ggf. zu spät .. aber für zukünftige würd ich es so machen. Ihr wollt ja langfristig vermieten (Buy & Hold) oder? Für die aktuelle Wohnung einfach ne GbR.
  17. 1 point
    Jetzt gestaltet es sich doch etwas mehr Vermieterfreundlich: https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/mietenmoratorium-gesetzgeber-reagiert-auf-corona-krise_84342_512414.html
  18. 1 point
    Laut diesem Artikel (https://www.welt.de/politik/deutschland/article206674921/Coronavirus-Baden-Wuerttemberg-will-Patienten-aus-Frankreich-aufnehmen.html) gilt das mit den Mietschulden nur für solche, die im Zeitraum vom 1.April bis 30. September auflaufen. Sollte sie also nun insgesamt mit mehr als 2 MM in Rückstand sein ist eine Kündigung trotz Corona möglich, da die Schulden ja bereits vorher bestanden. Geht das ganze vor Gericht dürfte ein Richter vermutlich jedoch ein mieterfreundliches Urteil fällen. In diesem Fall hätte sie die Märzmiete ja auch schon überweisen müssen bevor es überhaupt zur Schließung der Schulen kam - da benutzt jmd. Corona als Ausrede, mehr nicht. Vllt. spekuliert sie auch darauf, dass der Staat die Mietschulden übernimmt und möchte ihre Miete nun von der Allgemeinheit zahlen lassen.
  19. 1 point
    Hallo Dancing Wombat, mit meinem Laienwissen denke ich, dass es funktionieren könnte. Es wären aber noch Fragen zum Eigentumsübergang zu klären. Das Aufgebotsverfahren dauert ja eine Weile. Falls du den KP finanzierst, sollte auch deine Bank mitmachen. In der standardisierten Finanzierungswelt, könnte das etwas komplexer werden. Fragen zur Abwicklung das Kaufvertrages sollte doch ein Notar beantworten können. Ihr werdet ihn ja für den KV brauchen. Vielleicht kann dieser dann auch mehr Vertrauen in den Ablauf schaffen und die Kosten für das Aufgebotsverfahren schätzen. Es gibt aber etwas, das ich an dwr Ausgangslage nicht verstehe. Warum ist Erbin A bereit den Notarvertrg zu unterschreiben, verweigert aber jegliche sonstige Kooperation? VG Tobias
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