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Showing content with the highest reputation since 09.02.2019 in all areas

  1. 4 points
    Was du, merlin, nicht einsehen willst oder kannst (wie auch schon in dem Auto-Thread ersichtlich) ist, dass Vermögenswerte nun einmal nicht ausschließlich den Sinn und Zweck haben, liquidiert und verkonsumiert zu werden. Für mich war das in jungen Jahren auch schwer zu verstehen.
  2. 4 points
    Was ich sagen möchte (und jetzt habe ich meinen Standpunkt auch langsam totgeritten): Warum Sparen oder Erfüllung? Wenn man sagt (sorry, Marcus, dass ich diese Formulierung so auseinandernehme; hat nichts mit dir zu tun.. Mir geht's nur um die Einstellung - welche ich dir nicht unterstelle) Dann hört sich das für mich so an, als gäbe es naturgemäß einen direkten Zusammenhang zwischen "Erfüllung" und "Geld ausgeben". Ein Mönch im Kloster kann (nicht muss, aber kann) sicherlich ein viel erfüllteres Leben leben als ein Millionär Fußballstar. Das beweist doch, dass der vermeintliche Zusammenhang zwischen "Erfüllung" und "Geld ausgeben" alles andere als naturgegeben ist, sondern lediglich unserem eigenen Denken entspringt.. Und (wie wir denke ich alle wissen) wir können unser Denken (ich versuche das inflationär gebrauchte Wort "Mindset" zu vermeiden) selbst beeinfussen. Bitte nicht falsch verstehen - es geht mir hier nicht darum, die Formulierung von Marcus im Speziellen zu zerpflücken oder eine theoretische Debatte über Glück anzuregen.. Auch bin ich selbst alles andere als ein Mönch, der seine Erfüllung in sich selbst findet .. Das weiß jeder, der meine Kaffeemaschine gesehen hat Was ich lediglich verusche hier zu sagen ist (gerichtet insbesondere an @merlinbanderas) : Vielleicht steckt bei dir auch der o.g. Zusammenhang als Glaubenssatz im Kopf fest und es ist an der Zeit, sich davon zu lösen... Denn sonst läufst du Gefahr, dass du irgendwann (meistens zu spät) feststellen musst, dass die Erfüllung ganz wo anders liegt und sich eben nicht durch Konsumausgaben kaufen lässt. Boa, was für ein Psycho-Geschwafel hier von mir.. Ich hoffe dennoch man kann das irgendwie nachvollziehen
  3. 3 points
    1) Im Sozialismus gibt kein Eigentum. 2) In der "Sozialen Marktwirtschaft" gibt es Eigentum auf Zeit. 3) Im Kapitalismus gibt es Eigentum. Anmerkung: 2 kann nicht dauerhaft existieren. 2 wird im Laufe der Zeit immer mehr zu 3. Dafür sorgt die Demokratie. Es gibt immer mehr Mieter als Vermieter, mehr Arbeitnehmer als Arbeitgeber und mehr Arme als Reiche. Parteien konkurrieren um Zustimmung. Deswegen bekommen alle Parteien eine immer größere Linksausrichtung, weil sie auf die Wähler angewiesen sind.
  4. 3 points
    Auferstanden aus Ruinen und der SED zugewannt. Wenn alle in den letzten 10 Jahren in Berlin verhinderten Wohnungen gebaut worden wären, dann gäbe es in Berlin auch keine Wohnungsnot.. Von der DDR lernen heißt versagen lernen... Haben die Leute denn vollkommen vergessen was 40 Jahre "soziale Gerechtigkeit (Sozialismus)" angerichtet haben? Die können nicht einmal einen Flughafen bauen, mit Vorschriften die sie selber erlassen haben... Bausenator Schmidt zeigt uns hier wie man Wohnungen nach den neuesten Energieeinsparungsverordnungen so baut das man mit 5,-€/m² Miete nicht Pleite geht... ganz einfach in dem man diese von Investoren bauen lässt, und diese nach Fertigstellung enteignet.. Vorwärts immer Rückwärts immer!
  5. 2 points
    Ich würde mir bei einem solchen Vorhaben den Streß mit einem Architekten, der sich dann mühsam alle Gewerke zusammensucht, sparen. Stattdessen würde ich sehen einen Generalunternehmer zu finden, der das gleiche Haus schon mehrfach gebaut hat und alle Gewerke anbietet. Dieser kann dir dann auch gleich ein konkretes Angebot machen bzw. einen Festpreis anbieten.
  6. 2 points
    hab nur noch 2 Häuser damit, stelle die definitiv in den kommenden jahren auf Zentrale um. die EU ist aktuell dran, die perseh zu verbieten um zwangsläufig umzustellen, man ist eh bereits gezwungen bei Tausch auf Brennweth umzustellen, das Schlupfloch (kamingebunden) wollen die nun schließen. Ölheizungen genauso - kann nur empfehlen, sich mit dem Tausch zu beschäftigen und Rücklagen zu bilden, ansonsten kommt irgendwann der Kahlschlag 50-100t eur auf einem zu mit dem Verschleiß und Reparaturen ist das nicht zu unterschätzen, wenn du 5-6 Thermen aufwärts im haus hast, auch der Tausch einer Therme ist nervig. War anfangs auch ein Fan davon, bin ich mittlerweile nicht mehr. Ich bin sicher, nach den Diesels kommen die Benziner und Thermen in den häusern
  7. 2 points
    Das sehe ich ganz ähnlich ... hinzu kommt noch: - m2 werden einfach auf die nächsten 10 aufgerundet - sollmieten sind istmieten usw. - Mängel werden arglistig verschwiegen ich kriege regelmäßig unaufgefordert Angebote zugesendet... mittlerweile mehr als sonst... tlw MFH Pakete, überwiegend einzel MFHs, in guten Lagen und in schlechten Lagen, einigermaßen vernünftige Häuser und Objekte mit viel Gewerbeanteil. Die Faktoren nehmen immer weiter zu. Ich bin mir ziemlich sicher, das die Leute Geld verlieren werden, so oder so... - in der Vermietung aufgrund der Ausgaben/Ausfälle , die sie durch fehlende überschusse nicht decken können - im Verkauf, weil die Verkäufer keinen mehr finden, der den gleichen Preis zahlt plus Kaufnebenkosten
  8. 2 points
    Die Kosten für ein Auto oder sonstigen Schnickschnack solltest kaum bemerken. Daran bemisst sich (für mich jedenfalls) der Wert des Autos. Ich habe da aber auch null emotionale Bindung zu! - Was ich fahre? nix. Manchmal nimmt mich meine Frau mit. Sie fährt immer [emoji41]
  9. 1 point
    In Berlin redet man über Enteignung von Immobilien und bereitet ein Volksbegehren vor. https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/enteignungen-volksbegehren-in-berlin-startet-im-april-16032943.html
  10. 1 point
    Weil andere Menschen andere Sicht-/Denkweisen, Werte und Ziele haben als Du! Deine Posts zeigen regelmäßig, daß Du das nicht einsehen willst.
  11. 1 point
    Hallo Michael, wenn Du damit meinst dass er Dir den Vorentwurf erst einmal "mal so" in Aussicht auf einen späteren Auftrag macht - das wird kein Architekt machen. Hier musst Du einfach abwägen, wie konkret Deine Pläne schon sind. Wenn Du sicher bist dass Dein Projekt später auch durchgeführt werden wird sollte der Architekt schon konkret in die Planung einsteigen. Die Kosten sind dann ja nicht verloren. Falls Du jedoch nicht genau weisst ob und was dort gebaut wird wäre ich vorsichtig. Ich schätze mal für einen Vorentwurf bist Du schnell mal 2-3.000 € los. Die Banken fordern immer schnell mal Unterlagen an, schliesslich tragen sie da nicht die Kosten. Erstelle doch selber ein Konzept bezgl. Wohnungsgrößen und -zuschnitt, Nebenflächen (Stellplätze, Fahrradschuppen o.ä.), bisschen nett aufbereiten dann sollte das für's erste ausreichen. Hast Du denn schon abgeklärt ob Du das Baurecht im gewünschten Rahmen dort erhalten wirst ?
  12. 1 point
    1. Architekt aufsuchen 2. HOAI Stufen 1-3 = 24% von der Gesamtbausumme Stufe 1, würde sagen bei 40t EUR Gesamthonorar ca. 10000 EUR 3. Musst Du selbst aushandeln!
  13. 1 point
    Hey Leute, mal ein ganz interessantes Projekt / Experiment im Bereich " Neubau " und die Interaktive Aktualisierung wie der Verkauf so von statten geht. Bleibt der Bauträger hier auf seinen Wohnungen sitzen oder verkauft er die Neubauwohnungen innerhalb kurzester Zeit ? Eure Einschätzungen sind gefragt. Bin gespannt wer am Ende recht hat, die Medien insbesondere die Stuttgarter Nachrichten werden auf meine Bitte hin regelmäßig über dieses Projekt berichten. Die Stuttgarter Nachrichten wurden über diesen Beitrag hier bereits informiert und werden wie bereits gesagt in Abständen berichten wieviele Wohnungen verkauft sind und wieviele noch da sind. Zusätzlich wird noch ein Artikel kommen über die sehr hohen Preisvorstellungen des Bauträgers, der Bauträger wird natürlich sich verteidigen nach dem Motto " alles ist teurer geworden, Handwerkerpreise, neuester ENEV Standard usw. " . So es geht um folgendes Projekt der Firma Pflugfelder ! es handelt sich hierbei um den Neubau. Artikel der Stuttgarter Nachrichten vom 25. Januar 2019 https://www.kornwestheimer-zeitung.de/inhalt.kornwestheim-wohnungen-werden-ab-februar-verkauft.8d790518-d358-4611-986c-b93767ef8ba0.html Artikel der STN " Die hochwertigen Wohnungen in bester Kornwestheimer Innenstadtlage werden wohl nicht für jeden Geldbeutel geeignet sein. „In einigen Wochen wissen wir voraussichtlich mehr“, sagt Ulrich Wünsch zu Preisen und der weiteren Zeitplanung. Stadt: Kornwestheim, Weimarstraße Anzahl der Wohnungen: 15 Neubauwohnungen Absichtlich: Die Projektplaner haben absichtlich hier einen sehr hohen Neubaupreis angesetzt um zu sehen was man so vom Markt alles rausholen kann. Dieser qm Preis ist in dieser Stadt einmalig, noch kein Bauträger hat dort soviel verlangt wie jetzt Pflugfelder. Auszug aus den angesetzten Preisen: 2 Zimmer Wohnung: 50 qm ( davon 10 qm Balkon ) = 330 000 Euro 3 Zimmer Wohnung 60 qm ( davon 10 qm Balkon ) = 399 000 Euro 4 Zimmer Wohnung 98 qm ( davon 10 qm Balkon ) = 599 000 Euro Vermutlich werden Sie die Preise noch geringfügig nach unten korrigieren wenn Sie merken der Markt tut sich schwer damit. Quadratmeterpreis cirka 6000 Euro Verkaufsstart: 09. Februar 2019 Jetzt kommt Ihr ins Spiel ! Eure Einschätzungen ? Frage 1 Wird der Bauträger alle Wohnungen zu den oben genannten exorbitanten Preisen verkaufen können ? Frage 2 Wie lange wird es dauern bis alle 15 Wohnungen verkauft sind ? In wieviel Wochen / Monaten / Jahren ? sind alle Wohnungen weg vom Markt ? Meine Einschätzung: 1. Der Bauträger wird alle Wohnungen verkaufen können 2. Die 15 Wohnungen werden bis zum 31. Juli 2019 alle verkauft
  14. 1 point
    Da ist doch sicher eine bauliche Änderung des Gemeinschaftseigentums durchgeführt worden beim Ausbau der DG-Einheiten, anders dürfte das Bauordnungsamt dem Ausbau doch nicht zugestimmt haben (z.B. Einbau RWA, Ertüchtigung Treppenhaus, Durchbruch von Wänden und Decken (Gemeinschaftseigentum). Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein derartiger Ausbau ohne Zustimmung der WEG-Versammlung geht (dabei reicht die Mehrheit nicht, jeder einzelne kann das blockieren). Sehr merkwürdig. Ich würde nie so eine Sache machen, viel zu riskant. Durch die Anpassung der Hausgelder kann man das sicher nicht heilen, es sei den die Teilungserklärung erlaubt den Ausbau zur Wohnung.... Laufen da schon Klagen/Einsprüche der anderen Eigentümer vor?
  15. 1 point
  16. 1 point
    Spekulation... ähnlich wie in china, mittlerweile fallen dort die Preise, in Shanghai muss man 1,5 mio für eine runtergekommende 3 Zimmer Wohnung zahlen... gier frist hirn , aktuell ist die Wirtschaft am fallen, die Preise gleich mit... die Leute raffen es erst, wenn in den Zeitungen steht „wie viel ist meine Wohnung noch wert“
  17. 1 point
    Ich finde es immer wieder spannend, wie oft das Wort "belohnen" benutzt wird bzw. dass immer der Vergleich "sparen/investieren vs. ausgeben/belohnen" gezogen wird. Mein Ziel ist es, dass ich mich im Leben eben nicht mehr über Geld (bzw. Gegenstände, die man mit selbigem kaufen kann) belohnen muss. Das klingt jetzt etwas hochgestochen - und ich bilde mir nicht ein, dass ich micht nicht auch oft mal belohne (z.B. schick essen gehen meiner Liebsten). Bei vielen Konsumgütern klappt es schon ganz gut. Ich will kein neues Handy, keinen neuen Laptop, keinen Saugroboter ... Oftmals kommt ein Konsumreiz (bleiben wir beim Beispiel: "neues iPhone wird vorgestellt") .. Am nächsten Tag freue ich mich riesig, dass ich der Reiz verflogen ist und das Geld noch auf meinem Konto. Das finde ich richtig cool.. Und würde es gern noch auf andere Bereiche des Lebens ausweiten (klappt noch nicht überall so gut)... Das Gefühl von "ich habe die Kohle für Objekt XYZ locker übrig, und ich "belohne" mich trotzdem nicht!" ist für mich die größte Genugtuung und Belohnung überhaupt .. Das ist für mich Glück.
  18. 1 point
    Ich vergleiche mich nicht mit anderen, sondern teile meine Meinung. Mit einem netto Vermögen von 500k muss man in meinen Augen nicht in einer 400€ Mietswohnung wohnen, ein 500€ Auto fahren und keinen Urlaub machen. Wenn diese fiktive Person nun 1000€ im Monat mehr konsumiert (300€ Auto, 300€ Urlaub, 400€ Wohnung) ist die Lebensqualität deutlich höher. Und wenn diese Person dann keine 2000€ mehr im Monat sparen kann sondern nur noch 1000€ finde finde ich das völlig legitim. Du hast Recht, jeder muss seinen Weg finden. Aber möglicherweise 20 Jahre auf Dinge zu verzichten um dann von dem Geld mit 55+ zu leben halte ich persönlich für fragwürdig.
  19. 1 point
    @Senkrechtstarter35 Was ist denn rausgekommen bei der Versammlung? Hab den Beitrag leider eben erst gelesen. Meine Erfahrung ist, dass Verwaltungen dazu neigen Sanierungen voranzutreiben die eigentlich nicht zwingend notwendig sind. Ich habe zB in einer ETW gerade eine Dachsanierung abgeblockt. Der Dachdecker der Verwaltung meinte das Dach wäre hinüber. Da eine meiner Wohnungen im Dach ist und mir keine Schäden bekannt sind habe ich dann einen Dachdecker mal vorbeifahren lassen, den ich sonst immer beauftrage. Der meinte, dass das Dach noch locker 20J hält. Man müsste mal 2-3 Bleche befestigen und etwas Kleinkram machen. Er meinte der Kollege möchte sich wahrscheinlich nen ordentlichen Auftrag sichern (mal abgesehen davon, dass seine Kostenschätzung ca. 40% unterhalb der Angebotssumme lag). Man sollte solche Vorschläge der Verwaltung immer sehr kritisch hinterfragen. Viele Verwalter kassieren neben der normalen Verwaltervergütung noch üppige Regiegebühren für Baumaßnahmen. Habe mehrere Verträge gesehen, bei denen 3-5% der Bausumme als Extravergütung vereinbart sind. Was die WEG wohl vor hat ist ein Darlehen über die Eigentümergemeinschaft aufzunehmen. Habe da wenig Erfahrungen - das wäre mir ehrlich gesagt zu kompliziert. Glaube auch nicht, dass alle zustimmen würden - mag ja einige geben, die bar zahlen können / Wollen. In deinem Fall würde ich eher dazu tendieren ein Modernisierungsdarlehen aufzunehmen. Hatte ich letztes Jahr mal gemacht. Das ging ohne Absicherung im GB. Musste eine komplette Elektrosanierung einer Gewerbeeinheit vornehmen. Das Darlehen ist auf 10J ausgelegt und dann komplett getilgt.
  20. 1 point
    Hallo @skatastisch Es ist tatsächlich so, dass viele Banken bei einer Zugewinngemeinschaft auch beide Ehepartner im Vertrag sehen wollen. Davon weichen sie meistens auch nicht ab, selbst dann nicht, wenn so wie bei mir, der Mann deutlich mehr verdient als die Frau (fast nichts). Trotzdem gibt es Ausnahmen. Bei mir war das in der Vergangenheit bei der Postbank und einer Sparkasse der Fall. Ich würde mein Glück bei den örtlichen Volksbanken und Sparkassen versuchen.
  21. 1 point
    Ja, die Bank fragt immer nach dem Haushaltseinkommen und dem -Vermögen. Lass die Immobilie möglichst immer auf eine Person laufen, inkl. Finanzierung. Alles andere macht es nur kompliziert. Viele Banken versuchen natürlich auch die Unterschrift Deiner Frau dazu zu bekommen. Das muss aber nicht sein. Sprich daher in jedem Fall mit mehreren Banken. Falls der Darlehensvertrag von beiden unterzeichnet werden soll (was ich jedoch unbedingt vermeiden würde), muss die Immobilie noch lange nicht im Eigentum von beiden stehen. Haltet es lieber so: heute ich ein Deal, morgen meine Frau. Jeweils mit eigener Finanzierung. - KISS - Keep It Simple and Short
  22. 1 point
    Hallo, habe mich vor einiger Zeit auch mit dem Thema beschäftigt und meinen Steuerberater konsultiert. Dieser hat mir nach dem Gespräch das Prüfschema des Finanzamts zu diesem Thema und ein Schreiben des BMF (Bundesministerium für Finanzen) übersandt das sich mit der Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblichem Grundstückshandel beschäftigt und lt. Aussage meines Steuerberaters als Grundlage für Entscheidungen aller Finanzämter zu diesem Thema dient. Diese beiden Schreiben habe ich als Anlage beigefügt. Lt Aussage meines STB gibt es halt diese beiden Schematas nach denen die Finanzämter entscheiden. Da es sich jedoch um kein Gesetz handelt kann das BMF natürlich auch seine Anweisungen ändern, eine 100%ige Sicherheit bis in alle Ewigkeit gibt es wohl nicht, aber die gibt es leider nirgends im Leben. Ich hoffe die Anlagen sind hilfreich. BMF Schreiben Grundstückshandel.pdf Prüfschema.pdf
  23. 1 point
    Da es hier im Forum immer wieder mal Diskussionen um den gewerblichen Charakter kreativer Vermietungs- und Verpachtungsideen gibt, habe ich das Thema hier noch einmal aufgegriffen. Nach der Lektüre seht ihr wesentlich klarer… Bei Miet- und Pachteinnahmen ist vor einer Anwendung des § 21 Einkommensteuergesetz (EStG) stets zu prüfen, ob diese Einnahmen auch im Rahmen einer anderen Einkunftsart angefallen sein könnten, beispielsweise einer aus Gewerbebetrieb (§ 15 EStG). Dies setzt voraus, dass die Einkünfte ihrer Art nach mehreren Einkunftsarten zugeordnet werden können. Hierher kommt die Abgrenzungsfrage zu gewerblichen Einkünften, die in der Praxis (steuerrechtlich) von erheblicher Bedeutung ist. Die Vermietung unbeweglichen Vermögens ist in der Regel eine private und damit nicht gewerbesteuerpflichtige „Vermögensverwaltung“. Kommen aber besondere Umstände hinzu, welche der Betätigung des Vermieters (als Ganzes gesehen), das Gepräge einer selbstständigen, nachhaltigen, vom Gewinnstreben getragenen Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr verleihen, tritt die bloße Nutzung des privaten Vermögens zurück. Das entscheidende Merkmal liegt also darin, dass die bloße Vermögensnutzung hinter der Bereitstellung einer einheitlichen gewerblichen Organisation zurücktritt. Das ist jetzt erst einmal der Grundsatz, der von Tausenden Gerichten ständig mit Leben gefüllt wird. Dass man sich irgendwann einmal mit der Einordnung auseinandersetzen muss, wird von verschiedenen Interessenvertretern früher oder später zwangsweise an einen herangetragen. Das können Banken, Versicherer (!), Behörden, konkurrierende Marktteilnehmer etc. sein. Die Auseinandersetzung gewinnt derjenige, der die besseren Argumente hat. Zu beachten ist: Bei den jeweiligen Entscheidungen der Gerichte handelt es sich immer um Einzelfälle! Es sind jedoch deutliche, deckungsgleiche Tendenzen der Gerichte bei der Einordnung der Einzelfälle zu erkennen: Bei der Überlassung von Wohnräumen ist eine gewerbliche Tätigkeit anzunehmen, wenn die Tätigkeit eine einem Beherbergungsbetrieb vergleichbare Organisation bedingt. Von den Gerichten wird untersucht, ob der Vermieter neben der Vermietung von Wohnraum nicht gerade übliche Sonderleistungen erbringt. Art und Anzahl der (wiederkehrenden) Sonderleistungen werden von allen Gerichten in Deutschland unterschiedlich bewertet. Ein Abgrenzungskriterium, welches mich persönlich am meisten überzeugt hat, ist das permanente Vorhalten von Ansprechpartnern, Kundendiensten oder Betreuungspersonal. Ich selbst würde also mit diesem Abgrenzungskriterium gegenüber den oben genannten Interessenvertretern operieren, denn neben allen anderen Kriterien bekommt man damit auch viele Grenzfälle gut eingeordnet. Aber selbst wenn der Umgang mit sehr vielen Mietern erhebliche Verwaltungsarbeit (mit Ansprechpartnern) erforderlich macht oder die vermieteten Räume gewerblichen Zwecken dienen, liegt in der Regel immer noch eine Vermögensverwaltung und keine gewerbliche Tätigkeit vor. Auch die Vermietung möblierter Zimmer ist selbst bei der Erbringung von Sonderleistungen wie Reinigungsarbeiten noch keine gewerbliche Tätigkeit. Weitere (allgemein anerkannte) Beispiele und Einordnungskriterien: Wer für Behörden Gebäude zur Unterbringung von Zuwanderern errichtet und dort von den Behörden zugewiesene Personen gegen pauschales Entgelt je Person und Tag, beispielsweise durch Bereitstellung von Personal, Bettwäsche und Handtüchern sowie durch Übernahme der Reinigung beherbergt und betreut, erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die Vermietung einer Ferienwohnung in einem Feriengebiet stellt sich regelmäßig als gewerbliche Tätigkeit dar, wenn eine hotelmäßige Nutzung der Ferienwohnung vorliegt oder die Vermietung nach Art einer Fremdenpension erfolgt. Hier werden insbesondere auch die Werbemaßnahmen untersucht. Betreibt man auf diese Art und Weise aber nur eine einzelne Wohnung im Stadtgebiet, kann auch nur Vermögensverwaltung vorliegen. Die Beherbergung in Gaststätten fällt regelmäßig in das Kriterium eines Gewerbebetriebes. Der Inhaber eines Campingplatzes ist gewerblich tätig, wenn er ständig vor Ort neben der Vermietung wesentliche Nebenleistungen erbringt, wie die Zurverfügungstellung sanitärer Anlagen und ihrer Reinigung, die Trinkwasserversorgung, die Stromversorgung, Abwasser- und Müllbeseitigung – und zwar auch dann, wenn die Benutzer Dauercamper sind. Wer ein solches Abgrenzungsurteil einmal nachlesen möchte (Bundesfinanzhof Urt. v. 11.07.1984, Az.: I R 182/79), kann das beispielsweise hier machen: https://www.jurion.de/urteile/bfh/1984-07-11/i-r-182_79/ Wie „großzügig“ die Auslegung aber im Einzelfall sein kann, hat auch mich mitunter schon oft auf den ersten Anschein verblüfft: Ein Eigentümer einer 74qm großen 3-Zimmer-Wohnung in Berlin vermietete diese in voll möbliertem Zustand und großzügiger Ausstattung an regelmäßig wechselnde Mieter tage-, wochen- und monatsweise. Beispielsweise im Jahre 2002 an insgesamt 162 Tagen an 17 verschiedene Mieter und 2004 an 21 Tagen an 3 Mieter. Die ausgewiesenen Tages- und Wochenpreise schlossen die Bereitstellung von Bettwäsche und Handtüchern sowie eine Endreinigung ein. Im Einkommensteuerbescheid stufte das Finanzamt die Einkünfte nicht als gewerblich, sondern als Vermögensverwaltung ein! Wer jetzt zu Recht neugierig geworden ist, kann sich hier über die Hintergründe informieren: https://www.haufe.de/steuern/steuer-office/fg-berlin-brandenburg-urteil-vom-20012010-14-k-135506-b_idesk_PI27_HI2979048.html# +++ Steuerliche Aspekte der kurzfristigen Untervermietung: https://www.st-verbund.de/web/rll/externalcontent/-/print/portal/steuern.html?_leongshared_externalcontentid=portalcontentservice%2Fnews%2F207450
  24. 1 point
    Ich habe wirklich große Schwierigkeiten damit, mich kurz zu fassen. Das liegt aber daran, dass ich mich als Texter (unter anderem mit juristischem Bildungshintergrund) gerne mit Sachverhalten beschäftige, an denen man ein wenig herumdenken muss. Besonders absurd finde ich es aber, wenn eine werktäglich erscheinende, deutsche, überregionale Boulevardzeitung einen auffordert: „Bild dir deine Meinung!“ und einem zum Nachlesen nur winzigste Info-Häppchen bietet. Für wenig Geld mehr, bekommt man deutlich mehr und hochwertigere Inhalte. Außerdem sind die meisten Leser (hier im Forum) (wenn sie mal ehrlich sind) gar nicht so sehr an Meinungen Interessiert sondern eher an Tatsachen. Die Darstellung von Tatsachen bedarf aber oftmals einer Differenzierung und das erfordert wiederum eine gewisse Länge. Ich fände es aber schon hilfreich, wenn jeder die Informationen die er verbreitet, immer als Meinung oder als Tatsache kenntlich machen würde. Dann wäre ich nicht immer so verwirrt und müsste auch nicht immer nachschauen, ob das alles stimmt, was so behauptet wird… Wenn ich darüber hinaus jetzt auch noch erläutern dürfte, dass die meisten Leser (wenn sie mal ehrlich sind), nicht nur am liebsten Tatsachen, Knowhow und Informationen lesen wollen, dann sollten diese Informationen auch möglichst VOLLSTÄNDIG sein. Man unterliegt doch auch schon dadurch einem Irrtum, dass die Informationen, die man liest oder hat, nicht vollständig sind… Wenn man versucht, Tatsachen, Knowhow und Informationen zu einem Thema „nur“ MÖGLICHST vollständig niederzuschreiben, werden die Texte unendlich lang – das liegt in der Natur der Sache. Danke für deine Anerkennung. Jetzt habe ich WIEDER mehr geschrieben, als ich eigentlich wollte :-)
  25. 1 point
    Wenn es mit der Rechnung seitens der Mieterin nicht klappt, schreibst du halt eine eigene - schimpft sich dann Eigenbeleg. Einfach mit fortlaufender Nummer, Datum und Betrag ohne MwSt