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Popular Content

Showing content with the highest reputation since 12/30/15 in Posts

  1. 15 points
    Wer viel hinlangt langt auch schon mal daneben - auch mir ist in den letzten mehr als 20 Jahren in dieser Branche einiges gründlich misslungen. Ein Beispiel aus den Anfangsjahren, mein erster Ausflug ins Bauträgergeschäft. Die Erkenntnis nehme ich mal vorweg: Banken sind keine Freunde sondern Geschäftspartner mit einem eigenen Geschäftsmodell, dass sich durchaus auch mal ändern kann! Was war passiert... Mit Freunden habe ich eine Bauträgerfirma gegründet und wir wollten DHH und ETW bauen - hierzu konnten wir uns das Filetgrundstück im neu ausgewiesenen Baugebiet sichern. Die örtliche Sparkasse hat das Vorhaben mit einem Bauträgerdarlehen in Höhe von DM 1,2 Mio begleitet, welches ich als GF unterschrieben habe. Der Kontakt zur Sparkasse war freundschaftlich, besichert war das Darlehen mit einer Grundschuld auf das Baugrundstück und auf zwei weitere Immobilien aus dem Bestand eines Mitgesellschafters. Das Tagesgeschäft nahm seinen Lauf - der beauftragte Architekt hat die Planung gemacht, es wurde ein Modell erstellt, der Vertrieb ging los, etc. Absehbar war aber, dass die vereinbarten 18 Monate Laufzeit des Darlehens nicht ausreichen würden und so haben wir schon frühzeitig eine Prolongation besprochen, die uns mündlich zugesichert wurde - einen Tag vor dem Unterzeichnungstermin der Prolongation kam dann der Hammer per Einschreiben: Die Sparkasse nahm Abstand von der Prolongation und forderte uns (namentlich mich als GF) auf, das Konto binnen 14 Tagen auszugleichen! Um es abzukürzen: Zwei Tage vor Ultimo (und nach 12 schlaflosen Nächten) konnten wir bei einer Geschäftsbank umfinanzieren und so das Vorhaben aber auch die anderen Sicherheiten retten! Wie kam es dazu? Beim Kauf des Grundstücks haben wir einen Mitbieter ausgestochen, wie wir später erfuhren eine 100% ige Sparkassentochter. Als man dort mitbekam, dass sich das Vorhaben positiv entwickelte beschloss man Sparkassen-intern die beschriebene Maßnahme, um das Projekt der Sparkassentochter zukommen zu lassen!
  2. 13 points
    Das hört man von vielen Einsteigern, unabhängig davon wo sie gerade wohnen! Als ob es ein ungeschriebenes Gesetz sei, dass in der Ferne der Immobilienkauf einfacher, leichter, günstiger, etc. sei. Interessanterweise glauben die Kölner in München sei ihr Geld am besten investiert, die Münchner zieht es nach Köln, etc. Der einzige Grund hierfür ist oftmals, dass man sich mit dem Heimatstandort und der näheren Umgebung nicht wirklich auseinandergesetzt hat! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Du nichts passendes in München und Umgebung findest. Kauf Dir eine Umgebungskarte von München (jawohl, aus Papier - nicht google maps), ziehe einen Radius von 50 oder 70 km rund um München und folge den Pendlerströmen und Bahnlinien ins Umland. Arbeite Dich sternförmig einmal rund um München und schaue Dir die Ortschaften an, auf die Du dabei triffst. Lass Deine eigenen Vorurteile außen vor, nicht Du musst da leben sondern die Mieter, die sich München nicht leisten können. Wenn Du dabei strukturiert vorgehst wirst Du narrensicher die für Dich passende Investitionsmöglichkeit finden und zwar ohne dafür in die Ferne schweifen zu müssen. Noch ein allgemeiner Tipp: Schaffe Dir Dein doppeltes Expertengebiet räumlich (zum Beispiel Wohnort plus x Km) - besorge Dir alle Informationen die Du zu diesem Standort benötigst (Größe, Einwohnerzahl, Kaufkraft, Arbeitslosigkeit, Lagebewertungen, Kaufpreise, Mietansätze, etc.), so dass Du sicher bist in der Standortbewertung inhaltlich - Geld verdienen kann man nur gegen den Strom, suche Dir einen Schwerpunkt (Erbbau, Nachtspeicherheizung, Nießbrauch, etc), bei dem davon auszugehen ist, dass die meisten anderen ihn meiden und mach Dich hierzu fit! Du wirst sehen, der Einkauf macht so umso mehr Freude, da Du nicht einer von vielen Interessenten bist sondern einer der wenigen Problemlöser!
  3. 13 points
    Im Thread sieht man das der überwiegende Teil mit EK ran geht. Was sicherlich nicht zwangsläufig in Bargeld geleistet werden muss oder sollte (rollierendes EK) Über das gesamte Thema lässt sich lange diskutieren. Gibt da je nach Strategie und Status unterschiedliche richtige Ansätze. Der Mythos das immer alles mit 100% oder mehr geht kann ich hier mal klar entkräften. Es mag die ein oder andere Hausbank geben die je nach Bonität und nach Objekt (underrent etc.) und Status wie z.b. erstes Objekt dies gerne macht. So war es und ist es auch bei mir vorgekommen. Mit zunehmendem Portfolio spielt auch das vorhandene Portfolio eine größer werdende Rolle, so kalkuliert die ein oder andere Bank auch gern die Objekte mit 8 Prozent Annuität durch oder 25% BWK oder sogar 30% BWK (Alter und Lage spielen hier eine Rolle), wenn dann die Bestandsobjekte bereits mit 100% finanziert sind, hinzu kommen noch "schlecht" eingekauft (Das kann auch eine "zu gute" Lage eine Rolle spielen) dann macht die Bank auch gern mal ein paar Finanzierungen mit 70 oder 80 % EK, weil 100% nicht gehen. Für den Anfänger kann ich ein paar Tipps geben : Fangt klein an und sucht die passende Immobilie. Lieber Speckgürtel als TOP Lage. Nutzt das Tool von Thomas zur Kalkulation. Nutzt das Forum und stellt Fragen zu allem was euch bewegt, diese Möglichkeit ist "Gold wert", Trefft euch auch offline zum Gedankenaustausch. Kein Faktor über 15 ! Keine Renovierungsarbeiten ausser Wand- und Bodenbeläge. Keine Denkmalobjekte. Keine Pflege- oder Steuersparmodellle. Habt immer ein paar Tausend Euro in der Hinterhand für Eventualitäten. Wenn ihr 20% habt und die Bank macht es mit euch für 100% dann macht es mit 100% und legt die 20% zurück für Eventualitäten (Das ist gemeint mit Liquidität geht vor Rentabiliät). Vor dem Invest kommt Einnahmenoptimierung und Ausgabenkontrolle (Hier setzt Kiyoisaki an). Im Prinzip ist das ganze Thema wie eine Sinfonie, zuerst die ersten Töne, dann eine Strophe und zuletzt die Sinfonie der finanziellen Freiheit durch passives ImmobilienEinkommen. Natürlich muss der erste Ton gespielt werden, diesen sollte man überlegt spielen aber spielen. Später in der Sinfonie fallen einem dann die "Fehler" auf. Ein paar Schritte könnt ihr selber gehen aber es ist auch nicht für jeden machbar und sinnvoll, das muss auch klar ausgesprochen werden, denn hier sind auch Leute unterwegs bei denen ich Angst habe das diese Ihre ersten Investments machen !
  4. 12 points
    oh das posting habe ich garnicht gefunden. schade wirklich schade. Facebook ist eine daten krake und moralisch nicht zu unterstützen (alles persönliche meinung). da ist zu viel zu schlechte energie und zu viele schlechte menschen. ich habe erst vor einen halben jahr meinen account dort gelöscht. und kehre nicht zurück. ich bin aus der IT branche. so es möglich ist biete ich an einen server zu betreiben der das forum betreibt. das kann eigentlich nicht so viel kosten. also falls ein offizieller mich kontaktieren möchte. ich bin bereit was beizutragen.
  5. 12 points
    Mein Profiling sagt, dass Menschen, die "öfters" statt "öfter" sagen/schreiben, eher zur Unterschicht zuzuordnen sind...
  6. 12 points
    Hallo @Florian683. Das ist eine Frage, bei der es kein Richtig oder Falsch gibt. Wenn du hier 5 Leute danach fragst, wirst du wahrscheinlich 5 unterschiedliche Antworten bekommen. Es hängt halt sehr von deinem Risikoprofil ab, von deinem Know-How, von deinem Wesen und von dem, was du planst zu machen. Ich persönlich würde niemals eine ETW oder ein MFH kaufen, bei der/dem ich weiß, dass ich da dazuzahlen müsste. Bei mir gibt es nur Cashflow positive Objekte und Finanzierungen. Grundlage ist immer 2% Tilgung. Ich würde niemals mehr als 3 % tilgen aber auch nie unter 2%. Ich arbeite da eher mit Sondertilgungen bzw. mit Tilgungen am Zinsbindungsende. Ich lege mir den Großteil des positiven CF zurück und investiere diesen in z.B. ETF-/ Fonds-Sparpläne. Wenn die Sollzinsbindungsfrist ausläuft, kann ich dann den angesparten Betrag entweder als Sondertilgung nutzen oder als EK für ein weiteres Objekt nutzen oder den Sparplan weiter laufen lassen (wenn der Aktienmarkt z.B. in den letzten Jahren davor stark eingebrochen ist). So behalte ich mir die maximale Flexibilität und kann auf fast alle Begebenheiten reagieren. Steigt der Zinssatz, tilge ich nach 10 Jahren hoch, um die Raten niedrig zu halten. Ist der Zins ungefähr gleich geblieben oder gar gesunken, investiere ich das Geld eher in neue Objekte (wenn etwas vernünftiges da ist) oder lass es weiterhin angelegt. Eine Anlage wäre z.B. auch eine Firmenbeteiligung (mal vom Aktienmarkt abgekoppelt) oder -kauf. Egal was ich damit auch mache, es gibt nur ein Tabu: Es für Konsum auszugeben! Also kein neues Auto und keine Weltreise davon finanzieren! Deshalb ist es äußerst wichtig dieses Geld deutlich getrennt von deinem anderen Geld (z.B. Gehaltskonto, von dem alle Kosten abgehen) zu halten. Investitionen und Konsum muss ganz klar getrennt werden, wenn man das nicht trennen kann, sollte man lieber 5 % tilgen. Andere wiederum sagen ganz klar, dass sie hoch tilgen, um so schnell wie möglich aus dem Risiko zu gehen. Sie verbinden nämlich niedriges Tilgen mit höherem Risiko. Was ja auch stimmt, wenn man die Überschüsse auf den Kopf haut oder zu schnell zu viele Objekte mit zu niedriger Tilgung anschafft. Wenn man es aber so macht wie ich es oben beschrieben habe, wäre das Risiko nicht höher als von demjenigen, der 5% oder mehr jeden Monat tilgt. Im Gegenteil, wahrscheinlich könnte ich nach 10 Jahren mehr tilgen, als das, was der Hochtilger in den 10 Jahren davor getilgt hatte. Das ist deswegen so, weil ich wahrscheinlich im Durchschnitt mehr als 5 % Rendite pro Jahr erwirtschaftet habe und der Zinseszinseffekt für mich arbeitet (und darüber hinaus auch noch die Inflation). Aber wie gesagt, hohes Tilgen kann auch Vorteile für den einzelnen Investor haben, weil er sich damit z.B. gut fühlt und besser schlafen kann, weil er dadurch seine Disziplin ausbildet nicht unnötig Geld auszugeben, usw. Es kann die unterschiedlichsten Gründe dafür geben. Der nächste sagt, ich tilge nur 1,5 %, damit ich so viel Cashflow wie möglich generiere. Mit der richtigen Strategie wäre auch das nicht falsch. Man muss nur einen Plan haben, was man mit dem Geld anstellt. Denn letztlich muss ich es so anlegen können, dass ich mehr Zinsen bekomme, als das, was ich an Zinsen zahlen muss. Momentan ist das nicht wirklich schwer, wenn man sich mit dem Aktienmarkt auseinandersetzt. Da sind die historischen durchschnittlichen jährlichen Rediten von etwa 6-10 %, nur wenn man den Aktienmarkt alles machen lässt. Also wenn ich für finanziertes Geld 1,5 oder 2 % Zinsen zahlen muss, aber 6 oder 7 % Rendite am Aktienmarkt im Durchschnitt erzielen kann, ist die Rechnung ganz einfach, was wohl rentabler ist für seine Investments. Wenn man allerdings keine Affinität zum Aktienmarkt hat, wird es problematisch eine Anlageform zu finden, die eine höhere Rendite als die Zinszahlung der aufgenommenen Krediten haben. Dann sollte man lieber hoch tilgen. Etwas anderes ist es, wenn man 1,5 % tilgt, damit man die Rate gerade so noch zahlen kann. Das macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn, weil ich mich dann immer im Spekulationsbereich aufhalte. Dann bin ich sehr stark davon abhängig ob mein Objekt an Wert gewinnt, ob die Miete ordentlich steigt, usw. Tritt das nicht ein, bin ich ganz schnell aus dem Spiel raus. Das ist für mich keine Investition, sondern eine Spekulation. Das machen zur Zeit gar nicht so wenige, die zur Zeit mit 4% und weniger in vermeidlich sicheren A-Lagen investieren. Man braucht ja alleine mehr als 5 % Mietrendite, damit man bei hohem Finanzierungsgrad (ca. 100%-Finanzierungen) in etwa CF +/- 0 (nach Steuern) ist. Wenn man da aber nur 4% erwirtschaftet, zahlt man ständig drauf bei 2 % Tilgung. Also setzt man die Tilgung runter auf 1,5 % und schon ist man neutral. Was man aber unmerklich damit auch macht, ist das Risiko exponentiel zu erhöhen. Das kann dann 10 Jahre später ein böses Erwachen geben. Da muss der Zinssatz nämlich nicht auf 8 % gestiegen sein, sondern es reicht hier eine Verdopplung aus, um den Investor zu zwingen das Objekt u.U. zu verkaufen. Und wenn viele Objekte von vielen "Investoren" zur gleichen/ähnlichen Zeit auslaufen und viele haben ihre Investments auf diese Art gemacht, gibt es einen Preiscrash am Immo-Markt (viel Angebot bei mäßiger Nachfrage). Dann hat der Spekulant u.U. auch noch dann das Pech, dass er 10 Jahre gar nichts verdient hat UND am Ende sein Objekt auch noch günstiger verkaufen muss. Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man jetzt noch zu 4 % Rendite in A-Lagen mit hohem Finanzierungsgrad reingeht.
  7. 11 points
    Dieser Absatz zeigt mir, dass du es nicht verstanden hast. Warum das so ist, musst du für dich selber herausfinden. Die 6% Rendite stellt eben in keiner Weise das Risiko dar. Es ist total verzerrt worden in den letzten Jahren. Denn am selben Standort konntest du vor 2, 3 Jahren locker 10% Renditen einfahren. Und ein paar Jahre davor 15 %. Nach deiner Denkweise müsste das Risiko also gesunken sein, weil es ja weniger Rendite gibt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Das Risiko steigt, u.a. weil der Überschuss weniger wird (zeitgleich aber die Kosten steigen) und z.B. die politischen Begebenheiten (Mietendeckelung, Umlagefähigkeit von bestimmten NK, neue Grundsteuerberechnung, usw.) schwieriger werden. Du hast vielleicht die ganzen vorgepredigten Faktoren für einen guten Standort (Unistadt, positive Bevölkerungsentwicklung, große Arbeitgeber, Bla und Blub) drauf, du kannst aber anscheinend die Marktmanipulation durch EZB und Politik nicht richtig einordnen. Und daher hast du ebenfalls ein verzerrtes Bild auf die momentanen Begebenheiten, wahrscheinlich auch, weil du keine Erfahrungen in dem Bereich hast. Und das ist eine Sache, die ich eben anprangere. Es werden nur die Standardhinweise gegeben: Guter Standort, Wohnung muss sich von selbst tragen, usw. Es wird aber in der Regel nicht darauf hingewiesen, dass zur Zeit die Risiken steigen, obwohl die Renditen fallen! Zur Zeit sollten nur Leute kaufen, die genau wissen, was sie tun. Das war vor ein paar Jahren noch ganz anders. Es gibt eben einen durchaus großen Unterschied zwischen einer Excel-Tool-Berechnung und der Wirklichkeit. Schau z.B. mal auf dem Blog von @Alexander Raue. Er dokumentiert sehr gut, was er vorher dachte zu erwirtschaften und was letztendlich dabei rumkommt. Da schlackern dir die Ohren! Manch einer mit normalem Gehalt wäre da schon pleite gewesen.
  8. 11 points
    Ich finde, man sollte erstmal hinterfragen, was der Sinn hinter Immocation ist. Immocation ist in meinen Augen keine Plattform, die sich auf die Fahnen geschrieben hat gemeinnützig über das Immobiliengeschäft aufzuklären. Immocation ist ein Businessmodell, welches Immobilien zur Geldschöpfung nutzt. Dabei geht es eben nicht vordergründig darum die Risiken ganz klar zu benennen, sondern die Leute zu annimieren Kurse und Coachings zu kaufen, um sich vermeidlich als Immobilieninvestor zu qualifizieren. Sie suggerieren dabei natürlich, dass sie einen Expertenstatus haben, denn sonst würden sie ihre Produkte nicht verkaufen können. Man muss aber ganz klar sagen, dass die Jungs selber blutige Anfänger sind, die gerade mal zusammen eine handvoll ETW seit wenigen Jahren besitzen. Sie können also gar nicht das Know How haben, um das Immobilienbusiness im Detail zu kennen und dieses richtig einzuschätzen. Und da sehe ich die größte Gefahr für Anfänger, die sich von denen motivieren lassen irgendwelche 6%er in B-C-Lagen zu kaufen. Der Markt ist heute deutlich schwieriger geworden als noch vor ein paar Jahren. Ein Fehlkauf kann große Folgen nach sich ziehen, die die Jungs aber selber gar nicht richtig einschätzen können, da sie keine Erfahrungen haben. Überspitzt gesagt konnte man vor 10 Jahren nahezu jede Bude kaufen und man konnte alles noch hinbiegen, weil die Rendite eine ganz andere war. Da war es nicht schlimm, wenn eine Wohnung mal ein paar Monate leer stand, weil nicht genügend Nachfrage da war oder man ging halt mit dem Mietpreis etwas runter. Man konnte auch mal locker einen Mietpreller aushalten. Es war zwar damals schon nicht so toll, aber es brachte einen finanziell nicht um. Heute sind die Faktoren aber so dermaßen angestiegen, dass Fehler sich sehr viel stärker auf das eigene Vermögen auswirken. Konnte man früher Unvorhegesehenes aus dem Cashflow auffangen, ist das heute bei den niedrigen Renditen nicht mehr drin und man muss zwangsläufig aus den übrigen Einnahmen (meistens eben von seinem Gehalt) oder seinem Vermögen Geld entziehen, um die Probleme zu lösen. Aber wer ist denn der Hauptkunde von Immocation? Es sind in der Regel junge Menschen mit wenig Vermögen, die frisch im Berufsleben sind und daher auch noch keine großen Finanzpolster haben. Und genau für diese kann die Aussage "Ab 6% kann man sich Wohnungen kaufen und der Mieter bezahlt dir die Bude ab." verheerend sein. Vor ein paar Jahren hast du noch in Münster, Düsseldorf, Köln, Berlin, Frankfurt, usw. für 6% Rendite Wohnungen bekommen. Heute ohne Netzwerk fast unmöglich. Also was sagt Immocation? Geht doch ins Ruhrgebiet. In Essen kannst du noch locker 6%er bekommen. Was sie aber nicht sagen, dass 6% in Frankfurt von vor ein paar Jahren in keinster Weise mit einem 6%er heute in Essen Altendorf vergleichbar ist. Es wird nicht aufgeklärt, sondern eher motiviert zu handeln. Das ist ja auch verständlich. Würde man eher auf die Risiken hinweisen, wäre das ganze Konzept nicht erfolgreich. Mittlerweile haben sie sich aber auch ein paar "echte" Experten ins Team geholt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich bei Immocation um einen Vertriebskanal handelt. Sicherlich kann man da etwas mitnehmen, man sollte aber eben nicht alles einfach so glauben und denken, dass es tatsächlich so einfach ist, wie es dort suggeriert wird. Und genau das denken die ganzen Anfänger: "Ich kaufe mir ein paar Wohnung und bin übermorgen finanziell frei."
  9. 11 points
    Ich bin der Meinung, dass du auch heute noch unter gleichen Voraussetzungen einen beachtlichen Immobilienbestand aufbauen kannst, wenn du ein wenig Zeit in Know How Aufbau und die Suche investierst. Letztes Jahr gab es die Diskussion schon einmal irgendwo. Wenn ich heute starten würde, dann würde ich mir relativ schnell 5-10 kleine ETW an einfach Standorten kaufen. Die sind i.d.R. günstig, haben eine höhere Miete je m² als große Wohnungen und sind bei den meisten Investoren nicht auf dem Radar, weil sie eben viel Arbeit beim Ankauf machen. Wenn du jetzt eine kleine Whg für 20.000 - 30.000 € kaufst musst du halt im Prinzip fast soviel prüfen wie bei einem kleinen MFH. Dann musst du finanzieren usw usw... Die Mühe lohnt sich aber. Wenn du 250,00 - 300,00 € bekommst hast 100-200 € je WE Überschuss im Monat. Wirkt sich wieder auf deine Einkommenssituation aus. Und dann kannst du sehen, dass du dich Stück für Stück vergrößerst. Du lernst erstens das Geschäft kennen und gehst überschaubare Risiken ein und zweitens baust du zusätzlich automatisch zusätzliches Einkommen auf.
  10. 10 points
    Viele von euch werden inzwischen die Ankündigung von @Thomas Knedel gelesen haben: Das Forum wird stillgelegt. Das ist schade. Ich fand die Diskussionen hier im Forum deutlich fruchtvoller als die Zweizeiler auf Facebook. Man hat sich hier besser „kennengelernt“ und konnte sich für eine Antwort auch mal ein paar Minuten Zeit lassen bzw. Gedanken machen. Andererseits kann ich die Entscheidung aus „betriebswirtschaftlicher“ Sicht natürlich nachvollziehen. Solange man noch posten kann möchte ich daher die Gelegenheit nutzen allen Usern für den regen Austausch zu danken. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich habe seit meinem Beitritt Anfang 2016 viel gelernt, gelegentlich geschmunzelt und mir öfter auch mal fassungslos an den Kopf gegriffen 🧙‍♂️ Grüße gehen raus - insbesondere an @Arnd Uftring, @Jb007, @Eduard H., @Andreas, @Fröhn, @nemo, @Ray, @Rene Bohsem und natürlich den Papa @Thomas Knedel himself. Ich freue mich drauf, euch zukünftig auf einem Stammtisch, in der Mastery und/oder auf dem Kongress zu sehen. Thomas, wenn zwei oder mehr Forums-User zusammenstehen musst du einen ausgeben, das ist klar oder? Liebe Grüße und bis bald! Kalle
  11. 10 points
    Wer für ein online Startup arbeitet ist ja per Definition schon mal kein Rentner. Ich finde es auch eigenartig, dass hier plötzlich zig „Gäste“ auftauchen um das Konzept zu verteidigen. Wenn es für euch funktioniert dann seid doch zufrieden. Aber wenn ihr wirklich hier mitdiskutieren wollt macht euch doch Accounts und beteiligt euch an anderen Themen.
  12. 10 points
    Über einen Geschäftspartner habe ich Zugriff auf vergünstigte Produkte von Europas größtem Fensterhersteller, Drutex. Lieferbar sind Fenster in unterschiedlichen Materialien (Holz, Kunststoff, Alu), in allen erforderlichen Größen und für viele Anwendungsbereiche und Anforderungen (Denkmalschutz, KfW 40, Lärmschutz nach Fraport-Standard, etc.). Der Einbau kann mit vermittelt werden. Bei Bedarf bitte ich um konkrete Anforderungen.
  13. 10 points
    Soll ich diese wöchentlich Einstellen?
  14. 8 points
    - Auto verkaufen, bevor der finanzielle Totalschaden kommt, weil irgendein dummer Kunde die Kiste verheizt hat - Immobilien tlw. abstoßen und vom Gewinn reinvestieren, aber lieber in seiner Nähe, wo man mehr Kontrolle hat, bzw. sich fragen, ob man akt. überhaupt noch etwas kauft, es lohnt sich nicht, wie man bei seinen Zahlen sieht. - den Hauptjob weiter ausbauen, entweder Vorbereitung für die Selbstständigkeit oder halt woanders mit weiteren Perspektiven - das E-Business mit Immobilien einstellen, da der Bereich ist eh ausgelutscht ist und irgendwann das ganze abkühlt, 4/5 die ich von Stammtischen kenne, meinen mittlerweile, es nervt nur noch, man würde auch keine Seminare mehr gehen oder sich damit beschäftigen wollen. Würde mich eher auf das konzentrieren, was ich gut kann > er kommt aus der Softwarebranche... bessere Voraussetzungen kann man doch gar nicht haben. Wird doch für die Zukunft mehr und mehr benötigt. Man kann ja auch irgendeine App erfinden, die nützlich ist, Unternehmen verkaufen und jut. Was ich früher gelernt habe ist, dass man den Erfolg eines Ziels nicht erzwingen kann, wenn andere Faktoren davon abhängen, auf die man kein Einfluss hat. Bei Immobilien ist das akt. so: es sind zu viele Faktoren dabei, wie Wettbewerb, verrückte Makler, Finanzierungen mit EK usw, Leute die einen das Geschäft kaputt machen wollen, horende Vorstellungen des Eigentümer usw. Umso mehr man sich darauf fokussiert und sich versteift, um so eher lässt man andere Möglichkeiten außer betracht (zB. Software App usw, finde ich viel effektiver, gibt so vieles, was mir da einfallen würde) und umso mehr Zeit verliert man, nach vorne zu kommen. Ist meine Meinung Bin mal gespannt, wie er weitermacht. Aber man sieht deutlich, die goldenen Zeiten sind vorbei. Ich habe immer gesagt, man brauch mind.! 10% Rendite, um die Objekte laufen lassen zu können und um Ausgaben locker kompensieren zu können. Von pauschalen Rücklagenansetzen halte ich garnichts, 1 Heizung a 10000 EUR und man ist mit seinen Pauschalen Rücklagen schnell am Ende
  15. 8 points
    Beim Kauf bebauter Grundstück stellt sich regelmäßig die Frage, wie der Kaufpreis auf Grund und Boden einerseits und Gebäude andererseits aufzuteilen ist. Weil der Grund und Boden keiner Abnutzung unterliegt, darf der Kaufpreis nicht abgeschrieben werden. Für den anteiligen Gebäudpreis kann gem. § 7 EStG Abschreibung (steuerrechtlich "Absetzung für Abnutzung") steuermindernd als Werbungskosten abgezogen werden. Daher ist es aus Sicht des Investors vorteilhaft, den Kaufpreis möglichst zu Gunsten des Gebäudeanteils aufzuteilen. Die Finanzverwaltung hat naturgemäß ein gegenläufiges Interesse. Zur Aufteilung des Kaufpreises hat das Bundesfinanzministerium im Jahr 2014 eine Arbeitshilfe in Form einer Exceltabelle veröffentlicht, die im Januar 2016 überarbeitet wurde: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommenssteuer/2014-09-23-Berechnung-Aufteilung-Grundstueckskaufpreis-Arbeitshilfe.html In der Arbeitshilfe werden die Normalherstellungskosten des Gebäudes zu dem Bodenwert auf Basis der Bodenrichtwerte addiert und die sich daraus ergebende Aufteilung auf den Kaufpreis inkl. Anschaffungsnebenkosten (siehe unten) übertragen. Zur Ermittlung von Bodenrichtwerten sind Links in die Tabelle eingearbeitet. Es handelt sich bei der Tabelle nicht um eine die Verwaltung bindende Anweisung, sondern um ein qualifiziertes Schätzwerkzeug. Somit sind begründete Abweichungen von der so ermittelten Aufteilung möglich. Mit der o.g. überarbeiteten Fassung ist es auch möglich, ein vom tatsächlichen Baujahr abweichendes Bewertungsbaujahr zugrundezulegen, wenn größere Modernisierungsmaßnahmen in der Vergangenheit erfolgt sind. Bei dem Bodenrichtwert ist beispielsweise zu beachten, dass ein minderausgenutztes Grundstück (zulässige Geschossflächenzahl (GFZ) nicht ausgenutzt) weniger wert ist. Dafür gibt es Umrechnungskoeffiezienten, die von den örtlichen Gutachterausschüssen festgelegt werden. Weitere Wertminderungen können etwa durch die Mikrolage - vielbefahrene Straße, Bahnlinie angrenzend - ergeben, die u.U. von den Bodenrichtwerten nicht erfasst werden. Bei den Normalherstellungskosten des Gebäudes können sich Abweichungen zu den bundeseinheitlich normierten Werten ergeben - z.B. Mehrkosten durch geologische Besonderheiten, eine besondere Ausstattung des Gebäudes oder ein überdurchschnittliches Lohnniveau in bestimmten Ballungsräumen. Zu den Anschaffungsnebenkosten gehören u.a. Notar- und Gerichtskosten für den Abschluss des Kaufvertrags und die Maklerkosten, jedoch nicht die miterworbene WEG-Rücklage bei ETW. Notar- und Gerichtskosten im Zusammenhang mit der Eintragung von Grundschulden gehören als Geldbeschaffungskosten im Rahmen der Vermietung und Verpachtung zu den sofort abzugsfähigen Werbungskosten. Nach einem BFH-Urteil vom 16.09.2015 (Az. IX R 12/14) ist eine vertragliche Kaufpreisaufteilung grundsätzlich anzuerkennen, soweit sie nicht offensichtlich rechtsmißbräuchlich ist.
  16. 8 points
    Also meine Erfahrungen sind anders. Bei den letzten Häusern bin ich meist überboten worden, obwohl ich zum Teil schon den Angebotspreis geboten hab. Klar kommen Pakete auf den Markt, das ist aber immer schon so gewesen und wird auch zukünftig immer so sein... Ist ja durchaus auch legitim, dass Investoren jetzt die hohen Preise für den Exit nutzen. Ich spiele aktuell selbst mit dem Gedanken mal was zu verkaufen und Gewinne mitzunehmen. Viele Verkäufer haben aber tatsächlich auch unrealistische Preisvorstellungen, die man am Markt dann nicht durchgesetzt bekommt. Gerade das o.g. Beispiel - 50% Gewerbeanteil ist halt nicht Investors Liebling - von den Banken mal ganz abgesehen. Das ist halt kein Objekt für die breite Masse, sondern für Leute mit viel EK oder Profis. Da hätte man vor einigen Jahren aber eher Faktor 6-7 für verlangt und nicht 10. Wohnhäuser die einigermaßen in Schuss sind und bei denen es auch keine Probleme gibt werden aktuell ziemlich schnell aufgekauft. Vor 2-3 Jahren konnte ich IS24 aufmachen und hab in Essen auf Anhieb 5 Häuser gefunden, die man bedenkenlos kaufen konnte und bei denen der Preis stimmt. Kommt jetzt ein vernünftiges Haus auf den Markt, kannst du dich in die Schlange stellen und hoffen, dass du evtl. zum Zug kommst. Preisnachlass kriegst du schon fast garnicht mehr verhandelt. Ich hab früher immer locker 20-30% drücken können - dafür hast du heute einfach zuviel Konkurrenz. Und Partystimmung kommt bei mir sowieso eher auf, wenn die Preise mal wieder unten sind. Ich hab von den hohen Preisen am Ende ja nichts. Ob die Häuser jetzt 20% mehr Wert sind als vor ein paar Jahren wirkt sich erstmal im Tagesgeschäft nicht auf meinen Cashflow aus. ich wäre schwer dafür, dass die Preise mal wieder deutlich sinken, dann würde ich nicht mehr soviel Zeit aufwenden müssen um was zu kaufen. Ich sehe nur ehrlich gesagt aktuell keine entsprechende Tendenz. Als ich angefangen hab mich in Essen umzuschauen, da hätte ich jedem gesagt er spinnt, wenn er was zum Faktor 12 loswerden will. Heute ist aber 15+ normal (bei "normalen" MFH). Noch zum Thema Mieten: Die Mieten in Essen sind gefühlt extrem gestiegen, ich wohne seit 2012 hier. Als ich damals nach Wohnungen geguckt habe, konnte ich ganz easy für 5€/m² eine renovierte Wohnung mieten. Das ist inzwischen eher die Ausnahme geworden. Ich vermiete inzwischen eigentlich nicht mehr unter 7€. Und ich bin nicht in guten Lagen unterwegs. Das gilt auch für Wesel - da habe ich früher zufällig gewohnt. 5 € war gut möglich was zu finden, ich vermiete da heute zum Teil sogar für mehr als 7€... Ich sehe auch überhaupt kein Problem bei Preiseinbrüchen. Interessiert mich als Investor doch nur wenig. Ich habe meine Zinsfestschreibung und nach den 10 Jahren hab ich meine 30-40% getilgt. Ist doch Latte, ob das Haus dann 20-30% weniger Wert ist. Dann hab ich im Zweifel 10 Jahre schön Cashflow generiert und von den Mieten gut gelebt. Dann verkaufe ich das Haus entweder und mache keinen Veräußerungsgewinn oder ich behalte die Bude einfach im Bestand. Wenn man vernünftig einkauft sehe ich überhaupt keine Problematik bei niedrigen Preisen. Wenn ich mir natürlich für Faktor 20 in Gelsenkirchen ne ranzige Bude gekauft hab, dann bekomme ich halt Probleme. Dann ist einen aber sowieso nicht mehr zu helfen^^ Um es kurz zu machen - die Immos müssen einfach guten Cashflow abwerfen und solide/realistisch kalkuliert sein dann können einem Preisschwankungen vollkommen egal sein und man kann gut schlafen.
  17. 8 points
    Hallo zusammen, neben den schönen Erfolgsstories, die hier gepostet werden, dachte ich, daß wir ja im allgemeinen am meisten durch Fehler lernen. Da es so viele mögliche Fehler gibt, kann ja jeder seine Anfänger- oder Fortgeschrittenenfehler mitteilen, damit der Leser nicht mehr alle selbst machen muss. :-) Ich fange gleich mal an: ich habe zwar nur zwei Immobilien, aber schon bei der ersten habe ich - jetzt erst bemerkt - zehn Jahre lang was falsch gemacht. Nichts dramatisch Schlimmes, aber lehrreich allemal. Dazu gehört die Info, daß ich sie mir damals aus elterlichem Antrieb heraus gekauft und mich nie wirklich so richtig damit beschäftigt habe. Jetzt, älter und vor der Anschlußfinanzierung, sah das anders aus. Also gekauft hatte ich eine 62qm ETW in sehr guter Lage im Düsseldorfer Zooviertel. 62qm standen in der Anzeige damals, in jeder Jahresabrechnung, 62qm habe ich angegeben und vermietet. Doch als ich der Bank den Grundriß zeigen sollte, stand da was von 64qm. Und tatsächlich: wer die Teilungserklärung dieser WEG wirklich liest, der sieht, daß der 4qm-Balkon in der Abrechnung nie mit eingerechnet wird (zumindest in diesem Objekt). Ich habe also zehn Jahre lang die Wohnung zu klein gemacht und somit zu günstig vermietet. Nicht viel, aber über die Jahre kam das ein bißchen was zusammen und dumm war es allemal. Also: Teilungserklärung gründlich lesen!
  18. 8 points
    Wichtige Info zu den Benachrichtigungseinstellungen: http://immopreneur.de/index.php?/notifications/options/ Stelle hier ein, wann Du eine Nachricht bekommen möchtest. Das ist wichtig, damit Du vor allem mitbekommst, wenn Du in eine Gruppe eingeladen wirst, eine private Nachricht erhälst, etc. Tipp: Lass die zu Beginn im Zweifel mehr Nachrichten zukommen. Reduziere diese dann später, wenn Du Dich mit dem System vertraut gemacht hast. Die Quickstart-Anleitung für diese Community (dieser Bereich wird laufend erweitert) : 1. Unterstütze uns, die Community noch wertvoller zu machen a) Schreibe besonders wertvolle Beträge Besonders wertvolle Beiträge sind für alle User bzw. "Immopreneure", wie wir uns nennen, von großer Bedeutung. Daher haben wir uns Folgendes einfallen lassen: Für jeden Beitrag, den Du erstellst, kannst Du von anderen Usern ein "gefällt mir" erhalten. Jedes "gefällt mir" bringt Dir einen Punkt auf Deinem Punktekonto ein. So einfach ist das. Je mehr Punkte Du also hast, desto höher ist Dein Ansehen in der Community. Und was dies bedeutet, kannst Du Dir sicher schnell selbst ausmalen. Jedes Mitglied der Community darf bis zu 10 mal am Tag Beiträge mit "gefällt mir" markieren. b) Lade Deine Freunde ein Du darfst so viele Freunde und Bekannte in die Community einladen, wie Du möchtest. Wir freuen uns über jeden neuen Immopreneur in unserer Community. Nutze hierzu einfach die integrierte Einladungsfunktion. 2. Die Highlights der Immopreneur.de - Community Eine ausführliche Beschreibung der Highlights dieser Community findest Du gleich unter diesem Foreneintrag. 3. Tipps & Tricks und Hilfreiches über die Funktionen dieser Community Das System für die Immopreneur.de - Community ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet. Selbstverständlich wirst Du einige Zeit benötigen, um alle Funktionen kennen zu lernen. Taste Dich einfach Schritt für Schritt durch die verschiedensten Bereiche. Beginne idealerweise mit dem Forum (da dies sämtliche grundlegenden Inhalte enthält) und dann erweitere Deine Kenntnisse nach Belieben um die Funktionen, die Dir am ehesten liegen. a) Foren Die Foren sind sehr umfangreich. Neben den verschiedensten Sachthemen (Steuern, Strategien, etc.) findest Du auch Bereiche allgemeiner Natur (Vorstellungen der Mitglieder etc.), mit regionalem Bezug, unseren Marktplatz sowie Kooperationsangebote. Nimm Dir am besten einmal länger Zeit und stöbere durch die unterschiedlichsten Bereiche. b) Kurse (Videokurse) Für unsere Premium- und Deluxe-Mitglieder gibt es die ideale Einführung in das Thema Immobilien-Investments, gerade wenn Du noch am Anfang stehst. Lerne in der 7-teiligen Video-Case Study "Ankauf und Optimierung einer Vermieteten Eigentumswohnung" von Thomas Knedel mit mehr als 4 Stunden Videomaterial, Checklisten und Arbeitshilfen ein komplettes Immobilieninvestment von der Suche, über die Auswertung bis hin zur Finanzierung kennen. Thomas Knedel führt Dich Schritt für Schritt durch ein echtes Immobilieninvestment, welches er selbst getätigt hat. Zudem sind Checklisten für die Ankaufsprüfung, die Objektbesichtung sowie eine umfassende Übersicht aktueller Immobilienportale enthalten. Weiterhin bieten wir unseren Mitgliedern einen noch viel umfassenderen Videokurs zu ganz besonderen Konditionen an. Lerne in dem Immobilien-Insider-Videokurs alles, was Du wissen musst, um erfolgreich in Immobilien zu investieren. Thomas Knedel wird Dir in 12 Modulen Wissen, Tools und Techniken vermitteln, die Du benötigst, um erfolgreich als privater Immobilieninvestor zu starten oder Dein bisheriges Wissen in äußerst relevanten Themengebieten zu vertiefen. Du erhälst Tools, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Checklisten und Insider-Praxisempfehlungen von Thomas Knedel aus dem Tagesgeschäft. Erfahre, wie Du die typischen Fehler vermeiden, sicher investieren und somit Dein Risiko signifikant reduzierst! c) Userblogs Die Userblogs sind der Ort für Deinen Blog. Hast Du Interesse einen eigene Blog zu betreiben? Dann melde Dich einfach bei uns und wir sprechen kurz darüber. Wichtige Kriterien für wertvolle Blogs sehen wir vor allem in der Relevanz Deines Themas und in der Regelmäßigkeit (bsp. 1 - 2 Beiträge im Monat) Deiner Beiträge. Jedem steht der Weg offen, einen eigenen Blog zu betreiben. d) EmW Unter diesem Punkt kommst Du auf die Homepage von Erfolg mit Wohnimmobilien mit zahlreichen Blogbeiträgen rund um das Investieren in Immobilien. e) Chat Dies ist der ideale Ort, um sich live mit anderen Mitgliedern von Immopreneur.de auszutauschen. Es kann auch privat (zu zweit) gechattet werden. (Geschlossene) Gruppenchats sind derzeit aus technischen Gründen noch nicht möglich. Da müssen sich unsere Techniker noch etwas einfallen lassen. f) Downloads In diesem Bereich findest Du wertvolle Arbeitshilfen und Tools. Alle Materialien, die Du hier findest, darfst Du downloaden und für Dich verwenden. g) Kalender In dem Kalender findest Du alle anstehenden Events der Community. Beispielsweise findest Du hier besonders wertvolle Veranstaltungshinweise, die Live-Webinare oder die Einführungswebinare für die Nutzer des IIPRO-Tools. Die Pflege des Kalenders erfolgt durch die Moderatoren des Forums. h) Shop Der Shop ist der Ort, wo es die Premium-Funktionen dieser Community zu erwerben gibt. Künftig wird es weitere Produkte, auch von Partnern, geben. Hast Du einen Wunsch oder eine Idee für ein interessantes Angebot? Dann melde Dich gerne bei uns. i) Übersichtskarte Auf vielfachen Wunsch haben wir dieses Feature implementiert. Die Übersichtskarte ist der ideale Ort um Deine Region zu markieren. Dies wird uns allen die Möglichkeit geben, uns auch regional zu organisieren, was gerade im Immobilienbusiness von zentraler Bedeutung ist. Bald wird es auch möglich sein, mehrere zu markieren, die dann beispielsweise die Investmentregionen darstellen. j) Tipps & Tricks rund um die Benutzerführung und besonderen Funktionalitäten An diesem Bereich arbeiten wir laufend. Fällt Dir etwas in der Handhabung dieses Systems auf, was vielleicht (noch) nicht rund läuft oder ein wenig umständlich wirkt, dann poste dies gerne hier. Wir nehmen uns dieser Themen gerne an. 4. Die zusätzlichen Premium-Funktionen Bitte schau bis auf weiteres hier im Shop nach. Dort ist eine ausführliche Beschreibung hinterlegt. 5. Die zusätzlichen Deluxe-Funktionen Bitte schau bis auf weiteres hier im Shop nach. Dort ist eine ausführliche Beschreibung hinterlegt. 6. Kontaktmöglichkeiten und Support Schicke uns einfach hier eine Nachricht.
  19. 8 points
    Soooo Freunde. Ich bedanke mich noch einmal bei euch allen für die Tipps - den Großteil habe ich auch umgesetzt. Im Endeffekt ist der Rat von @Arminius am nächsten an der Tatsächlichen Umsetzung. Ich habe einen Blauarbeit-Auftrag eingestellt, auf den sich ein Renovierungs-Service beworben hat. Ich habe ihm dirket den Auftrag zugeteilt, da mir der Besitzer/Handwerker sehr sympatisch war und den Auftrag noch in 2016 erledigen konnte. Neue Duschkabine aus Klarglas Eigentlich sollte die alte Duschwanne bleiben, jedoch war das Format mit 70x80 so ungewöhnlich, dass es günstiger war, eine neue 80x80 Tasse einzusetzen. Zudem sieht diese noch besser aus und ist deutlich (!) flacher geworden (wenn auch nicht ganz ebenerdig). Um die Dusche wurden neue weiße Fliesen gesetzt und abdedichtet Neuer Duschkopf mit Stange und Schlauch (Armatur blieb die alte) Neues Waschbecken (beim alten Waschbecken waren die Abfluss-Rohre nicht fachmännisch gearbeitet und es lief Wasser in die Wand.. Hatte ich vorher gar nicht bemerkt.. Gut, dass es getauscht wurde) Neues WC mit soft-close Brille Alles neu mit Silikon abgedichtet (auch die Fugen der Wanne, auch wenn die alte Wanne drin bleibt) Neuer beleuchteter Spiegel-Schrank, welcher auch die alten Bohrlöcher abdeckt Neuer Anstrich über den Fliesen mit Bad-Farbe Anbringen einer Lampe (habe ein LED Panel selbst besorgt .. 39€ von Amazon.. Wirkt sehr schlicht/modern und macht das ansonsten fensterlose Bad wahnsinnig hell!) Die Fußbodenheizungs- und Sicherungs-Kästen wurden weiß gestrichen (waren etwas vergilbt) Die Rolladengurte sollten auch getauscht werden, allerdings hätten heir echt die ganzen Kästen geöffnet werden müssen. Der Handwerker hat es versucht, aber der Aufwand rechtfertigte die angestrebte Aufwertung am Ende nicht. Der Spaß hat 3300€ netto gekostet (Material inkl. Arbeit). Der Handwerker hat alles mal eben in den letzten beiden Wochen des Jahres erledigt - trotz Weihnachten/Silverster. Ich habe jetzt noch einmal ordentlich durchgeputzt und die Wohnung für 8€ kalt plus 70€ Garage bei Immoscout eingestellt. Das ist recht hoch gegriffen, dennoch kommt Samstag schon die erste Besichtigung zustande. Mal schauen, was dabei herauskommt! Ach ja: Im Wohnzimmer habe ich den Teppich zunächst gelassen, jedoch dem Mieter angeboten bei Bedarf ein Laminat einzulegen. Das ist bei den veranschlagten 8€ auch okay. Küche erst mal keine, bzw. nach Absprache mit dem Mieter zusätzlich vermietet.
  20. 8 points
    Die Immobilien Zeitung hat im Rahmen einer Sonderveröffentlichung mit dem Titel "Immobilienanwälte - wer sie sind, was sie leisten, wie viel sie kosten" eine Liste mit 160 spezialisierten Anwaltskanzleien abgedruckt. Bei Interesse scanne ich sie gerne ein und versende sie auf Anfrage per PN (allerdings nicht mehr Wochenende).
  21. 7 points
    Naja, die aktuellen Zahlen - nach Ankündigung der Schliessung - sind wenig aussagekräftig. Ich selbst bin der Meinung, hier "relativ" viel geschrieben zu haben, in der kurzen Zeit, in der ich dabei war. Aber warum sollte ich jetzt noch was scheiben? Es ist bei allen Foren schon immer so gewesen, dass ein einstelliger Prozentsatz der Leute für 90% des Inhalts verantwortlich war. Und bei einem Nieschen-Thema wie Immobilien kondensiert sich das eben auf 30-50 Leute. Das wundert mich nicht. Ich glaube nicht, dass man so ein Forum profitabel betreiben kann. Ich bin Mitglied in mehreren Foren, die mir sehr wichtig sind, aber die mit Sicherheit nicht profitabel sind. Sie werden vom Betreiber gesponsort, weil er Teil der Gemeinschaft ist und sie ihm die Sache wert ist. Das scheint eben bei den Betreibern hier nicht (mehr) der Fall zu sein. Korrekt wäre es (meiner bescheidenen Meinung nach) in der Situation gewesen, sich um einen Nachfolger zu kümmern, anstatt einfach von jetzt auf gleich zu schreiben, dass das Forum geschlossen wird. Ich weiss natürlich nicht, was da im Vorfeld gelaufen ist. Ich habe allerdings nichts mitbekommen und war also ziemlich vor den Kopf gestoßen. Ich dachte, ich hätte das Forum unterstützt, indem ich die Bücher gekauft und weiterempfohlen habe. Die "Paywall" hier im Forum war es mir ehrlich gesagt nicht wert - das würde ich nur dann einsehen, wenn ich meinen echten Mehrwert bekommen hätte. Das wiederum war aber nicht möglich, weil es zu wenig aktive Mitglieder gab, so zumindest mein Eindruck. Der Zug hier ist leider abgefahren. Zeit, einen neuen zu finden. Die Facebook-Gruppe ist es leider nicht für mich.
  22. 7 points
    Na da schenken meine Jobcenter-Mieter mir ausnahmsweise gerade echt mal etwas Gelassenheit
  23. 7 points
    Das ist tatsächlich ein oft genannter Punkt. Kann ich in der Praxis aber nicht bestätigen... wichtige Hürde sind 25.000 € - darunter geht meiner Erfahrung nach nichts. Bei mir haben die meisten Banken problemlos unter 50.000 € finanziert. Meine Erfahrung ist da eher, dass die Banken gerne noch die Nebenkosten mitfinanzieren, damit der Darlehensbetrag etwas steigt. Und auch der Zinsaufschlag ist absolut vertretbar. Mal 2 Beispiele aus dem letzten Jahr: ETW 1 gekauft für 24.000 € (ca. 42 m²) Bank hat 28.000 € finanziert Zins ist bei 2,2 % Vermietet damals für 220,00 € Mieterhöhung sofort nach Übergang auf 264,00 € Mieter hat zum 31.08. gekündigt. Ich investiere jetzt ca. 1.200 € (die habe ich im Prinzip sogar noch fast vom Darlehen übrig, weil die Bank einfach 4.000 € mehr als den KP finanziert hat) für bisschen aufhübschen und gehe mit ca. 310,00 - 320,00 € wieder in die Vermietung. Meine Rate beträgt 130,00 € mtl. - nicht umlagefähige Nebenkosten inkl. Rücklage ca. 60,00 € mtl. Macht am Ende ohne einen Euro EK ca. 120 € Überschuss ETW 2 gekauft für 24.000 € (ca. 48 m²) Bank hat 25.000 € finanziert. EK ca. 6.000 €, weil noch bisschen was renoviert werden musste. Zins ist bei 2,15% Vermietet nach Renovierung für 360,00 € Rate liegt bei 113,00 € - nicht umlagefähige Kosten inkl. Rücklage ca. 75,00 € mtl Macht dann ca. 172,00 € Überschuss (hier allerdings mit EK Einsatz) Man hat ja auch die Möglichkeit mal 2 ETW zusammenzufassen über ein Darlehen, dann bist du nicht ganz so niedrig im Darlehensvolumen und die Banken stellen sich nicht so an. Sind natürlich jetzt vereinfachte Rechnungen - geht ja nur drum mal aufzuzeigen, dass das ggf. eine Möglichkeit wäre zu starten und deine Einnahmen etwas nach oben zu drücken. Ich habe jetzt nochmal 2 ETW gekauft - allerdings nur, weil ich die mit einem anderen Haus direkt mitfinanzieren konnte. Ich würde die o.g. Vorgehensweise ggf. einfach als Einstieg nutzen - wenn man einige Sachen hat, dann sollte man schon nach etwas größeren Objekten schauen. Ist nach dem zehnten mal auch einfach etwas nervig... LG
  24. 7 points
    Hallo @Bluedream, ja, ich verwalte meine MFH selber. Hatte anfänglich einen Hausverwalter (mit dem ersten MFH mitgekauft), das war aber ein Looser, für den war mir das Geld zu schade. Ich habe die klassischen Hausmeisterdienste, also Treppenhausreinigung, Mülltonnen rein- und rausstellen, Gartenpflege und Winterdienst an einen Hausmeisterservice abgegeben. Die Kosten kann ich natürlich umlegen. Von der Idee her hatte ich eigentlich vor, dass dieser auch Kleinreparaturen erledigt und für meine Mieter Serviceleistungen anbietet, z,B. mal ne Lampe aufhängt, nen Schrank aufstellt usw. Das klappt aber nicht, damit ist er schon überfordert. Somit bin ich Ansprechpartner für meine Mieter, wenn mal etwas zu erledigen ist. Die Ablesungen von Strom/Gas/Wasser führt ein Ablesedienst aus. Ich habe da ein kleineres Ingenieurbüro, welches der BFW-Gruppe angeschlossen ist. Ein Objekt ist bei Kalorimeta, einer der großen bundesweit tätigen Dienste - ganz schlechte Erfahrungen, unfreundlich, unpersönlich und teuer. Aber man kommt kaum aus den Verträgen raus. Die stellen die Wärmemengenzähler und Wasserzähler (Achtung, mach Garantiewartung, kein Kauf, so kannst Du die Kosten auch Umlegen), lesen ab und erstellen die Heizkostenabrechnung. Das ist mir wichtig, damit alles rechtssicher ist. Zur gesamten NK-Abrechnung fehlen dann nur noch Versicherungen, Grundsteuer und Hausmeisterservice, das setze ich dann mit einer kleinen Excel-Tabelle selber um. Mir bleibt jetzt insgesamt noch folgender Aufwand: - alle 3-4 Wochen fahre ich alle Objekte ab, schaue nach ob in Haus u. Grundstück alles okay ist. Fast immer muss ich dann auch dem Hausmeister auf die Finger klopfen. Mir ist wichtig, dass alles immer tiptopp aussieht. Die Mieter sollen auch ruhig sehen, dass ich mich persönlich darum kümmere. Zeitaufwand: pro Objekt vielleicht eine halbe Stunde plus die Fahrtkosten, die ich aber bei der Steuer angebe. - jeden Sonntag mache ich für alle meine Objekte den Schriftverkehr, Kontrolle der Mieteingänge usw. Zeitaufwand: vielleicht eine Stunde jede Woche - Nebenkostenabrechnung 1 x jährlich, das erste Mal dauert immer länger. Zeitaufwand: vielleicht noch 2-3 Stunden pro Objekt, wenn die Heizkostenabrechnung vorliegt Ich mache auch die Neuvermietung selber, das ist natürlich dann etwas mehr Aufwand. Wenn ich das an eine Hausverwaltung abgebe zahle ich hier in der Region meist so um die 20,- €/WE + MWSt., sind dann schon 23,80. Für Neuvermietung 1,5 Monatsmieten. Bei 30 Einheiten und ca. 3 Mieterwechseln/Jahr kommen da locker ein paar Tausend Euro zusammen. So habe ich einen guten Stundenlohn und selber ein Auge darauf was mit meinen Objekten ist.
  25. 7 points
    Moin zusammen, ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir eine Renditeberechnung mittels Excel angefertigt für die schnelle Überprüfung. Die gelben Felder sind alles Felder die geändert werden dürfen, beim Rest nicht, da dort eine Formel hinterlegt wurde. mich würde mal interessieren, wie ihr so diese Tabelle findet. Renditeberechnung leer.xlsx
  26. 7 points
    Gerne, war ein Kundenauftrag, alles binnen 3,5 Wochen erledigt. Was man nicht sieht, der Messi hat ein Feuer in der Wohnung gelegt, die ganze decke war verkokelt und schwarz, musste komplett neu gemacht werden.
  27. 7 points
    @_Alex_ ab 500.000 ist bei den meisten Banken die Filialkompetenz ausgereizt. Dann entscheidet nur noch die Marktfolge. Auch haben einige Banken interne Grenzen. Die ING Diba finanziert z.B. nur, wenn die Gesamtschuld bei ihnen kleiner als das 9fache Nettojahreseinkommen ist. Dabei zählt ausschließlich das Einkommen aus "nichtselbstständiger" Arbeit.
  28. 7 points
    Oder nach 10 Jahren ans eigene Kind verscheuern, zu einem knackigen, aber doch reellen Marktpreis. Den Grundstücksteil schenkst du dann deinem Kind, für den Rest gibt es dann ein zinsgünstiges Darlehen. Kostet circa 2% der Kaufsumme und generiert wieder eine gut AfA. Gerade wenn du in den 90gern gekauft hast, bekommst du bei einen 6-8 Parteien MFH so viel für eine ETW wie du damals fürs ganze Haus bezahlt hast (zumindest in Freiburg). Da lohnt es sich definitiv, die steuerliche Belastung zu drücken...
  29. 6 points
    Facebook ist qualitativ kein Vergleich zu dem Forum. Wir sind uns alle einig. Ich glaube nicht, dass wir die alten Forumsdaten von Thomas bekommen werden und damit einfach umziehen können. Wenn das möglich wäre, wäre es schon passiert. Wir können nur noch eins machen: Die Kerngruppe und jeder der dazu gehörten möchte, zieht in ein neues Forum um und da geht es dann von 0 weiter. Ich wäre gern dabei und ich wäre froh, wenn einer konkret vorgehen könnte. Bitte keine nervtötenden demokratischen Abstimmungen, das kostet nur Kraft und Lebenszeit. Einfach klare Ansage machen und sagen: "Das neue Forum ist jetzt da und da - ich bin schon angemeldet" oder so ähnlich. Die werden die Interessierten schon folgen jede Wette.
  30. 6 points
    Meine Sichtweise zu den Auswirkungen von Corona auf (Wohn-)Immobilien: Die entscheidende Frage in dem Zusammenhang ist, wann das medizinische Problem nachhaltig gelöst ist, also d.h. wann entweder ein Impfstoff oder ein Medikament zur breiten Verfügung steht. Hierbei geht es nicht nur um die Wirksamkeit, sondern vor allem auch um die nachhaltige Verträglichkeit, die eben derzeit in klinischen Studien bei einer Vielzahl von Medikamenten erprobt wird. Der breite Tenor unter Medizinfachleuten ist, dass dieser Zeitpunkt in etwa Anfang nächsten Jahres sein wird, wovon ich auch überzeugt bin. Es gibt ja bereits vielversprechende Daten von erfolgreichen Behandlungen schwerkranker Infiszierter. Vor allem das ursprünglich als Ebola-Medikament gedachte Remdesivir scheint hier gute Erfolgsaussichten zu haben. In den Studien im Rahmen der Ebola-Tests hatte das Medikament zwar nicht gut gewirkt, aber sich ja bereits als verträglich herausgestellt, d.h. bei den jetzt laufenden Studien steht faktisch nur noch die Wirksamkeit in Frage. Und da gab es mittlerweile schon von diversen Kliniken sehr erfreuliche Zwischenergebnisse. Insofern kann man als ziemlich wahrscheinlich unterstellen, dass in einem knappen Jahr keinerlei ZUSAETZLICHE wirtschaftliche Probleme hinzukommen werden. Die entscheidende Frage ist nun, was in den nächsten 10-12 Monaten passieren wird. Das kann wohl keiner ganz genau vorhersagen. Dennoch halte ich hier verschiede Grob-Szenarien für ganz unterschiedlich wahrscheinlich: a) Als mit Abstand am wahrscheinlichsten (>80%) erscheint es mir, dass die jetzige Situation mit weitgehendem Geschäftsverbot etc. ca. 1 Monat beibehalten wird. Kontakteinschränkungen dürften vermutlich weitgehend bis zum medizinischen Durchbruch aufrechterhalten werden, aber gegen Ende April sollten die meisten Geschäfte (bis auf Freizeitgestaltungsbetriebe wie Bars, Clubs, Urlaubsresorts, Fitnesstudios etc.) die Betriebserlaubnis zurückerhalten (natürlich unter strengen Auflagen wie zB nur max. x Personen im Laden, Gaststäten müssen bestimmte Stühle unbesetzt lassen etc.) Je nach Entwicklung der Infisziertenzahlen werden die Massnahmen wieder verschärft oder noch etwas gelockert werden. In diesem Szenario würden zwar kurzfristig sehr viele unter Kurzarbeit leiden, und es kommt auch sicher zu einigen Entlassungen, aber ein immenser irreversibler Schaden für die Gesamtwirtschaft entstünde dadurch noch nicht. (Teilbereiche wie die Touristikbranche wird in jedem Fall erheblichen Schaden nehmen) Aber eben nicht die Wirtschaft als Ganzes in diesem Ausmass. Denn eines wird bei den ganzen Panikprognosen immer unter den Tisch fallen gelassen: Gerade durch die Ausgangsbeschränkungen bzw. die auch in der Bevölkerung weit verbreitete Meinung, zunächst mal auf mit kostspieligen Reisen verbundenen Urlaub zu verzichten (und natürlich auch sonstigen Konsum wie Kleidung), wird ja auch viel Geld gespart, was dann später z.B verstärkt zum Autokauf etc. eingesetzt werden kann. Also ich sehe da für weite Teile der Wirtschaft mehr eine Verschiebung der Einnahmen in die Zukunft (mit leichten Einbrüchen auf mittelfristige Sicht), aber eben keinen nachhaltigen Ausfall (gilt natürlich nicht für Cafes etc; und von denen machen halt einige pleite und eröffnen dann paar Monate später wieder ohne Schulden unter neuem Namen in alter Belegschaftsbesetzung neu und die systemrelevanten Banken, die dadurch in Schieflage geraten, werden – wie immer – vom Staat gerettet; eigentlich Business as usual). Die Wirtschaft als Ganzes ist ja ein Nullsummenspiel. Die Staaten pumpen jetzt gigantische Summen hinein (da wird zB in den USA einfach mal die gesamte Staatsverschuldung über Nacht um rund 10% erhöht). Das, was z.B. Hotels nun als Zuschuss kriegen (und normal von Urlaubsgästen bekommen hätten), sparen sich die Leute, und das steht dann der Wirtschaft wieder mehr zur Verfügung, wenn die Geschäfte wieder weitgehend offen haben. Es könnte durchaus sein, dass es dann nach dem im Laufe des Aprils zu erwartenden Rückgang der Neuinfiszierten im Sommer/Herbst nochmal zu einer weitgehenden Schiessung der Geschäfte für ca. 1 Monat kommen wird, wenn die Infisziertenzahlen wieder ansteigen und eine kritische Menge überstiegen haben. Aber durch diverse staatliche Hilfen sollte auch dieser Zeitraum gesamtwirtschaftlich gesehen halbwegs glimpflich überstanden werden (natürlich wird es da Insolvenzen etc. geben), und bevor dann eine erneute 3. Schliessungsphase nötig wäre, sollten schon die entsprechenden Medikamente zur Verfügung stehen. Massive nachhaltige langanhaltende Probleme sehe ich in einem solchen Szenario nicht auf die Realwirtschaft zukommen. Ein Problem könnte jedoch der Bankensektor werden. Denn viele Selbstständige könnten zwar locker mit den staatlichen Hilfen solche temporären Lock-Down-Phasen überstehen. Aber es werden sicher viele nicht so naiv wie der Altmeier sein und einfach da zu Hauf zurückzuzahlende Kredite aufnehmen, sondern die lassen ihren Laden lieber insolvent gehen. Warten ein paar Monate und eröffnen dann in derselben Mitarbeiterbesetzung wieder neu, nur eben ohne die Schulden. D.h. das eigentliche Problem sehe ich hier nicht im grossflächigen Mieterausfall oder einer nachhaltigen Wirtschaftsbeeinträchtigung., sondern in einer sich anbahnenden Bankenkrise, die dann auf ihren Krediten sitzen bleiben. Aber auch hier glaube ich wird es eben nicht zu einer weltweiten Bankinsolvenzwelle kommen, sondern die westlichen Staaten werden einigermassen proaktiv die Geldhäuser stützen/ verstaatlichen. Selbst wenn man als Vermieter mal den Fall unterstellt, dass für 2-3 Monate Lock-Down-Periode die Mieter kein Geld zur Mietzahlung haben und man ihnen die Zahlungen nicht nur stundet, sondern sogar vollumfänglich erlässt, wäre das immer noch kein Drama aus Vermietersicht, das wäre dann in etwa so, wie wenn es einen Mieterwechsel gibt und dazwischen die Wohnung eben mal temporär leer steht (sowas sollte durch Mietausfallsrücklagen locker aufgefangen werden können) Insofern sehe ich bei diesem Szenario einen stärkeren mittelfristigen Zusammenbruch der Wirtschaft ebenso wenig wie einen signifikanten Einbruch der Wohnimmobilienpreise. (was anderes sind bestimmte Gewerbeimmobilien). Wie hajo schon ganz richtig geschrieben hat, sind die meisten mit 80%-Finanzierungen unterwegs, von denen vielfach auch schon etliches getilgt ist, so dass da keine Beleihungsnachforderungen der Banken auf breiter Front kommen werden. Ja, es wird Kreditausfälle von einigen 100-110%-Finanzierern geben, die dann 8% in Randlagen gekauft hatten. Einen leichten Rückgang der Immobilienpreise im oberen einstelligen Prozentbereich im Schnitt erwarte ich auf Jahressicht, mehr aber nicht. (wobei dies natürlich lageabhängig variiert) b) Ein totaler Lock-Down über mehrere Monate hätte sicher gravierende gesamtwirtschaftliche Folgen, auch mit drastischen Auswirkungen auf Immobilien. Das halte ich aber weder für ansatzweise wahrscheinlich, noch für tatsächlich sinnvoll, da ja selbst in der so genannten EU praktisch jeder Staat macht, was er will, und somit die Problematik dann nur auf die Zeit nach dem Lockern des Lock-Downs vertagt wäre, wenn dann das Virus sozusagen wieder importiert würde. c) die derzeitigen Massnahmen werden recht schnell recht deutlich dauerhaft gelockert und es kommt zu einer zweiten Welle von noch deutlich drastischerem Ausmass an Infektionen und vor allem Toten (ein paar Millionen Tote in Deutschland wäre da absolut vorstellbar), dann läuft zwar kurzfristig die Wirtschaft noch einigermassen, nur durch die Toten würden der Wirtschaft dann immense Mengen an Arbeitskräften fehlen, weswegen es dann auch zu einem völligen Zusammenbruch (wie auch dem Immobilienbereich) käme inkl. Strassenschlachten etc. Über wirtschaftliche Vorteilshaftigkeitsüberlegungen von Immobilieninvestments würde in so einem Umfeld dann jedoch niemand mehr diskutieren. Dieses Szenario halte ich für unwahrscheinlich, aber so 10-20 % würde ich dem Szenario geben. Weniger in Deutschland, aber vor allem in USA, wo Trump den Leuten ja wesentlich weniger Auflagen auferlegt als in Europa . Die Infektionszahlen/Todeszahlen gehen in USA gerade durch die Decke (Verdopplung in 3-4 Tagen und das bei einen ohnehin schon chaotischen Gesundheitssystem). Also wenn es zu einem weltwirtschaftlichen Zusammenbruch kommt, wird der wohl von den USA ausgehen. Ganz allgemein: Spätestens ab dem Zeitpunkt, wo ein Medikament/Impfstoff verfügbar ist, sollte die Wirtschaft wieder Fahrt aufnehmen und dann die Immobilienpreise auch wieder schnell in die Nähe des Vor-Corona-Niveaus zurückkehren. Die meisten Wirtschaftsforscher erwarten einen V-förmigen Konjunkturverlauf, also zunächst bsw. einen scharfen 20% Einbruch, dann wieder annähernd die 25% hoch auf das Ausgangsniveau und das in relativ kurzer Zeit. Sollte es wesentlich länger dauern als 1 Jahr, ein Medikament/Impfstoff zu haben, dann sehe ich wirtschaftlich schwarz, ebenso für Immobilien. Allerdings glaube ich, dass sich vorher Leute wie Drosten mit dem Gedanken durchsetzen werden, einen nicht klinisch ordnungsgemäss getesteten Impfstoff der Bevölkerung zu verabreichen. Was für mich viel entscheidender ist, als diese Kurzfristbetrachtung mit temporären Immobilienpreisrückgängen, irgendwann wieder zu erwartender rascher Wirtschaftsbelebung etc. ist die Tatsache, welches Ausmass die Rettungsprogramme bereits jetzt haben (und da ist noch einiges mehr zu erwarten). Da wird Unmengen frisches Geld gedruckt, was nachhaltig nur dazu führen kann, dass der innere Wert des Geldes abnimmt. (sprich wir eine Inflation bekommen), nicht jetzt direkt (momentan befinden wir uns eher in einer Deflation, in der alles zu Cash gemacht wird, zunächst auch Gold und Anleihen). Aber ich bin überzeugt, dass diese Deflationsphase nicht lange anhalten wird. Wenn sich die medizinische, wirtschaftliche Lage beruhigt hat, dann schlägt – wie die Historie gezeigt hat - so eine Deflation oft SEHR SCHNELL in einer SEHR STARKE Inflation um. Perspektivisch ist so ein Szenario gradezu die Idealsituation für Immobilienbesitzer, insb. diejenigen die noch viele Schulden haben, denn der Realwert der Schulden wird durch die Krise sinken bzw. mittelfristig gesehen die Immobilienpreise dadurch steigen. Man sieht dieses Phänomen ja bereits in ersten Ansätzen bei Gold: Nachdem die Liquidierungen in Gold (Deflation) infolge der scharfen Aktienkursrückgänge und damit verbundenen Wertpapier-Beleiungsnachforderungen der Banken nachliessen und eben kein Gold mehr zur dieser Deckung verkauft werden musste, wird jetzt wieder in Massen Gold gekauft, physisch ist das zT jetzt schon gar nicht mehr überall lieferbar. Was ich im Moment beobachte, ist, dass das Immobilientransaktionsvolumen an den Standorten, auf die ich aus bin, seit Ausbruch der Corona-Epidemie ziemlich zusammenbricht. Es werden praktisch keine neuen Immobilien am Markt mehr angeboten, ebenso besteht von Kaufinteressentenseite da kaum noch Bedarf, tätig zu werden. Und ich befürchte, dass dies noch einige Zeit so weiter gehen wird. Die potentiellen Verkäufer denken wohl mehrheitlich, dass sie nur mit höheren Abschlägen verkaufen können und es daher unterlassen. Auf der anderen Seite kenne ich jedoch viele Leute, die den Immobilienaufschwung der letzten Jahre verpasst hatten und mit viel EK an der Seitenlinie stehen und auf einen Preisverfall warten. Nur steigen die halt nicht schon bei -5% ein, sondern die warten wohl eher auf einen Rückgang um 20%. Und so entsteht praktisch eine Patt-Situation, kaum einer macht was, was eben zu einem Einbruch des Transaktionsvolumens führen sollte, aber eben nicht notwendiger Weise einem starken nachhaltigem Preisrückgang. Natürlich trägt zu diesem Tranksaktionsrückgang auch bei, dass Besichtigungen derzeit sehr kritisch sind und faktisch kaum durchgeführt werden. Also meiner Meinung nach wird kurzfristig sowohl die Nachfrage, als auch das Angebot deutlich zurückgehen (auch der Neubau kommt grade zum Erliegen) und die wenigen Transaktionen sind dann nicht wirklich marktrepräsentativ. Entscheidend für das jetzige Handeln ist nicht, ob ein Immobilienkauf vor 5 Jahren sinnvoller war als heute (was zweifelslos der Fall ist), sondern was JETZT die Anlagealternative KONKRET ist ? Ich hatte diese Frage schon mehrmals hier in diesem Forum gestellt, jedoch nie eine für mich zufriedenstellende Antwort erhalten. Da war als Anlagealternativform nur die Rede von a) Schulden tilgen, b) Aktienmarkt, c) Private Equity. Wie c) sich in einer Krise wie jetzt verhält, braucht man nicht näher zu erläutern. a) bedeutet eine implizite Anlage zu ca. 1-2% seines EKs. Ich bin jedoch überzeugt, auch in der jetzigen Zeit durch einen Zukauf eine weitaus höhere Rendite mit fremdkapitalfinanzierten Immobilien einzufahren als eben diese 1-2%. Wie sich b) verhält in der Krise, ist auch offensichtlich. Aber selbst auf dem derzeitigen Niveau notieren Aktien immer noch deutlich über ihrem langjährigen Durchschnitts-KGV . Das 2020er KGV ist ja bei den meisten Firmen durch den Umsatzwegfall trotz Kursrückgang immens gestiegen. Die durchschnittliche wachstumsstarke amerikanische Tech-Aktie wird nachwievor mit VOR-Corona-KGVs (also eine Welt unterstellt, die frei von Corona-Viren ist) von deutlich über 25 gehandelt. Ich halte die Bewertungen am Aktienmarkt immer noch für drastisch überzogen. Diese mediale Propaganda „man kann langfristig mit 7% Rendite am Aktienmarkt rechnen“ mag für die boomenden 80er und 90er Jahre in der Retroperspektive gegolten haben. Aber diese historische Entwicklung einfach 1:1 in eine zukunftsgerichtete Prognose umzumünzen, macht prinzipiell überhaupt keinen Sinn. Was soll da der arme Japaner sagen, der Mitte der 80er für seine Rente „vorgesorgt“ hatte und nun konstatieren muss, dass ihm weniger geblieben ist, als er seinerzeit einzahlte … Und wenn die Notenbanken irgendwann mal wirklich die Zinsen signifikant anheben, dann belastet das die Aktienkurse immens. Da ist man mit Immobilien exorbitant besser dran, da man hier sich durch Festzinssätze gegen Zinsanstiege absichern kann. Es mag in der jetzigen Situation eine bessere Anlage als kreditfnanzierte Immobilien geben. Ich konnte die jedoch trotz intensivster Bemühungen und mehrmaligem Nachfragen in dem Forum hier nicht eruieren. Und nochmal, natürlich war ein Immobilienkauf vor 5 Jahren sinnvoller als heute. Aber das hat gar nix mit der Frage zu tun, ob es heute nicht auch noch sinnvoll ist eine Immobilie zu kaufen oder einfach zu halten. Ich stand zB gerade kurz vor dem Abschluss eines neuen Kaufs. Doch ein kleines immobilienspezifisches Detail störte mich, weswegen es nun wohl doch nicht zum Kauf kommt oder ich zumindest dessen umfassende Klärung abwarte. Jetzt muss man noch ein wenig differenzieren bzgl. der Lage: Die Mietnachfrage bei Neuvermietungen ist im Moment überall stark eingebrochen. Kaum einer will umziehen etc. Nur: Es beginnt nun das einzutreten, was rajivlund schon bemerkt hat und ich auch bereits in anderen Threads gepostet hatte: Die Mieter ziehen in solchen Krisensituationen mehr zusammen, um Mietkosten zu sparen. Dies führt dann dazu, dass in den schlechten Lagen, wo es in guten Zeiten vielleicht noch 2-3 akzeptable Mietinteressenten gab, jetzt gar keinen mehr gibt. In den sehr guten Lagen, wo es in guten Zeiten vielleicht 30 in Frage kommende Interessenten gab, gib es nun vielleicht noch 3, also die Wohnung in sehr guten Lagen wird – wenn auch vielleicht zu etwas niedrigeren Preisen - noch vermietet werden können, aber die Wohnung in schlechten Lagen kann dann GAR NICHT mehr vermietet werden. Und das ist ja das eigentliche Risiko. Natürlich ist die Realität nicht so schwarz- weiss, aber das ist eben die prinzipielle Gefahr. In den schlechten Lagen wohnen verstärkt Zeitarbeiter, einfache Bedienstete wie Kellner etc, die eben tendenziell als erstes im Job gekündigt werden und dann auch als erstes Probleme mit der Mietzahlung bekommen. Insofern sehe ich diese 100-110%-Finanzierungen von Faktor-12-Immobilien in Randlagen skeptisch. Bei Faktor-30- Immobilien in guten Lagen sehe ich hingegen wenig generelle Probleme. Also Kurz-Fazit: Gerade WEGEN der Corona-Krise halte ich jetzige kreditfinanzierte Immobilienkäufe (natürlich mit ausreichendem Liquiditätspolster) in guten Lagen für sinnvoll (je mehr Schulden ich habe (und natürlich auch Immobilienvolumen), desto sicherer fühle ich mich in der jetzigen Zeit; ansonsten sollte man seinen Wohnimmobilienbestand einfach halten; diese 8%er in schlechten Lagen würde ich allerdings verkaufen, so es denn überhaupt noch jemand gibt, der einem noch einen halbwegs akzeptablen Preis dafür zahlt. Ist jetzt etwas länger geworden der Beitrag, aber die reale Situation ist eben weitaus komplexer als das hier zT in manchen Postings kurz zusammengefasst oder vielmehr panikiert wird. Mich interessiert, wer aktuell nun aus Corona-Gründen konkret kauft oder verkauft und warum ?
  31. 6 points
    Kleine Anekdote: Ich hatte letztens einen Polizeieinsatz (zwei mal an einem Wochenende) wegen eines Stress-Mieters (bzw. der Stresstyp war gar nicht mein Mieter sondern der "Gast" einer Mieterin.. Er hat Hausverbot, dieses gilt aber nicht wenn die Mieterin ihn als Gast empfängt).. Naja, Schlägerei unter Idioten im Treppenhaus auf jeden Fall. Ich bin persönlich hingefahren, um mir ein Bild von der Situation zu machen .. Wohl wissend, dass ich als Vermieter nicht beteiligt bin und dort nichts machen kann... Ein wenig auch, um den anderen (guten) Mietern zu zeigen, dass mir dieses Situation nicht egal ist. Als dann alles durch war (Anzeigen aufgenommen etc.) fragte die nette Polizistin mich vorm Haus, ob ich noch Fragen hätte. Ich: "Irgendeinen Tipp, wie ich die loswerde?" Polizistin: "Alles was ich ihnen raten könnte wäre nicht legal" Was ich damit sagen möchte: Der zivilrechtliche Weg ist ein langer und steiniger Weg. Recht haben vs. Recht bekommen sind zwei verschiedene Dinge bzw. es können Monate / Jahre dazwischen liegen und es kann fünfstellige Beträge kosten, die einem niemand erstattet. Ich bin kein Freund von Versicherungen, ich betrachte das eher als unser Investorenrisiko. Legal könntest du noch rauskaufen (gutes Geld schlechtem hinterherwerfen) .. Also "Schlüssel gegen Geld" .. Wenn du ganz hart drauf bist gibst du das Geld am Ende sobald du den Schlüssel hast nicht raus (was soll sie schon machen?) .. Rechtlich ist sie ausgezogen. Dann wirds dunkler. Wir erinnern uns an die Worte der Polizistin. In der Vergangenheit habe ich dunklere Wege (Schloss tauschen, Heizung abdrehen, ..) kategorisch ausgeschlossen. Inzwischen habe ich einiges erlebt und sehe es nicht ein, warum ich und die Vielzahl an guten & lieben Mietern daran leiden sollen, dass ich mich als einziger an die Gesetze halte. Naja, mehr führe ich hier nicht aus.
  32. 6 points
    Hierzu ein recht bekanntes Zitat. "Wer die ganze Zeit arbeitet , hat keine Zeit um Geld zu verdienen." Du musst eben deine Prioritäten setzen. Wenn du deine ganze Zeit für Andere opferst, bleibt eben nichts für dich übrig. Ich selbst arbeite 60-80% in meinem "Hauptberuf" als selbstständiger EDV-Berater. Und den Rest der Zeit habe ich für Familie und Projekte. Meine Frau arbeitet 50% und sie macht neben der Familie (wir haben 3 Kinder) noch den kompletten Bürokram, sucht nach Objekten, bereitet unser Portfolio so auf, dass man es bei der Bank schnell und gut präsentieren kann. Ich mache den "Hausmeister", renoviere, baue Küchen ein, mache Besichtigungen. Unsere Zeit ist gut ausgefüllt. Wenn gerade ein Projekt ansteht, wird es manchmal sehr stressig. Da sitze ich um 7 Uhr im Auto, bringe die Jungs in die Schule, dann Arbeit, dann Baustelle. Zwischen 20 und 22 Uhr komme ich nach Hause und falle nach ein paar YT-Videos in Ohnmacht. Wochenende/Feiertage interessieren mich dann nicht. Da wird durchgepowert. Allerdings gehen solche Phasen immer nur ein/zwei Monate, dann kommt eine Ruhephase, wo man sich auf das nächste Projekt vorbereiten kann und wo ich dann auch mal ein paar Wochen nur bis Mittags arbeite und dann Zeit für die Familie und meine zahlreichen Hobbys habe. Wenn ich jeden Tag von 8 bis 21 Uhr arbeiten würde, wäre ich bereits ausgebrannt, meine Frau hätte sich von mir getrennt und meine Kinder würden mich hassen. Und ich mich selbst vermutlich auch. Ich habe grossen Respekt vor Leuten, die jahrelang die Energie aufbringen, so viel zu arbeiten. Aber ich bin der Meinung, dass das kein guter und nachhaltiger Lebensentwurf ist. Auch wenn das gesellschaftlich anerkannt und (so kommt es mir vor) auch gefördert wird.
  33. 6 points
    Hallo Mitstreiter, ich eröffne mal dieses Forum mit dem plattdeutschen Wahlspruch der Bremer Kaufleute: "buten un binnen - wagen un winnen" ! Für Nicht-Bremer hier die Übersetzung: "draußen und drinnen - wagen und gewinnen" Passt beides sicherlich auch auf unsere Tätigkeit: Zum einen sind wir hier als Bremer Gruppe mit Bremen und umzu und zum anderen mit der Investition in Immobilien, welches ja immer erst auch ein Wagnis ist, man aber immer dabei gewinnen kann. Meine vorläufige Liste für ein eventuelles Bremer Regionaltreffen: Thorsten Fitschen - Nähe bei Stade Björn Schiborowski - Oldenburg tomppa - Vechta jmarrufo - in Bremen aufgewachsen Waldemar Merkel - Bielefeld (zähle Dich mal bei uns zu, da wir ja gemeinsame gebietliche Interessen haben) Torsten-Joachim & Natalia Ehlgen - Bremen Ich habe unsere Profile auch mal verlinkt zum leichteren Finden. Meine Frau wird sich sicherlich noch selbst anmelden. Sollte ich jemanden vergessen haben, dann bitte kurz antworten. Gruß Torsten aus Bremen
  34. 6 points
    Hallo, habe mich vor einiger Zeit auch mit dem Thema beschäftigt und meinen Steuerberater konsultiert. Dieser hat mir nach dem Gespräch das Prüfschema des Finanzamts zu diesem Thema und ein Schreiben des BMF (Bundesministerium für Finanzen) übersandt das sich mit der Abgrenzung zwischen privater Vermögensverwaltung und gewerblichem Grundstückshandel beschäftigt und lt. Aussage meines Steuerberaters als Grundlage für Entscheidungen aller Finanzämter zu diesem Thema dient. Diese beiden Schreiben habe ich als Anlage beigefügt. Lt Aussage meines STB gibt es halt diese beiden Schematas nach denen die Finanzämter entscheiden. Da es sich jedoch um kein Gesetz handelt kann das BMF natürlich auch seine Anweisungen ändern, eine 100%ige Sicherheit bis in alle Ewigkeit gibt es wohl nicht, aber die gibt es leider nirgends im Leben. Ich hoffe die Anlagen sind hilfreich. BMF Schreiben Grundstückshandel.pdf Prüfschema.pdf
  35. 6 points
    Kleine Anmerkung: Aus Sicht des Finanzamtes sind die Fahrten zur gekauften Wohnung, zum Notar, etc. vor dem Kauf bzw. vor der Fertigstellung Anschaffungskosten; dh. die sind nur anteilig über 40/50 Jahre absetzbar. Fahrten zur Bank gehören zu den Finanzierungskosten und sind immer sofort ansetzbar. Edit: Sofort absetzbar sind auch Auslagen zu nicht gekauften Immobilien. Alles andere ist im Ermessen des jeweiligen Finanzbeamten. (keine Steuerberatung )
  36. 6 points
    Das ist so nicht richtig.. Das kannst du pauschal nicht sagen.. Wir kennen ja alle die Youtube Video von A.F., wo gesagt wird, dass du als lediger 2.000€ und verheiratet 2.500€ haben musst plus 300€ je Kind.. 1) Es kommt auf die Strategie der Bank an (der Berater der D.B. hat mir z.B. gesagt, dass man sich erst mit jemanden ab 2.110€/Netto beschäftigt) 2) Es kommt auf den Prüfmechanismus der Bank drauf an (bzgl. der neuen WIKR & weiteres) 3) Es kommt darauf an, wieviel die Bank als Lebenshaltungskosten etc. ansetzt 4) Es kommt darauf an, wie gut sich die ausgesuchte Immobilie rechnet und wie gut sie in stand gesetzt ist 5) Es kommt darauf an, wie viel Erfahrung du bereits mitbringst 6) Es kommt darauf an, wie viel Eigenkapital & weitere Sicherheiten mitbringst etc. (da gibt es noch viel mehr) Aber merk dir eines.. Geht nicht, gibt es nicht.. Irgendwie geht immer etwas. 1) Nimm dir den Tipp von @Drolgosch zu Herzen und mache genau das! (mit der Suchfa etc.) 2) Ordne deine Finanzen und liste diese genau auf 3) Sorge dafür, dass am Ende des Monats ein + rauskommt 4) Such dir Berater.. Und das kannst du machen, in dem du z.B. - alle Banken in deiner Gegend abklapperst - Google benutzen - Andere hier im Forum fragst, da helfen viele und geben ihre Kontakte weiter (vorausgesetzt, dass was du willst ist auch kein Traum) Also knüpfe dich nicht an irgendwelchen Aussagen.. Mir hat man auch viel am Anfang erzählt und es klappte doch so einiges mehr..
  37. 6 points
    Unabhängig von der genannten Person, warum sollte das den Erfolg relativieren? Der Erfolg dokumentiert sich doch in der Umsetzung. Es gibt viele Menschen mit ausreichend EK, die niemals den ersten Schritt wagen und schaffen würden. Die Herkunft des EK (wenn nicht aus illegalen Quellen) ist doch zweitrangig.
  38. 6 points
    @Jan_Senden Das würde ich so alles nicht bestätigen.. Das sind einfach Aussagen aus irgendwelchen Büchern! Du solltest dir selbst Gedanken machen, wie du es gerne anstellen würdest.. Möchtest du viel Zeit haben für dich? Oder viel Zeit dafür investieren? Schneller finanziell unabhängig? Nur nebenbei Geld verdienen, dass nicht aus deinem Hauptjob kommt? Willst du mehr Erlöse haben? Oder weniger Ertrag und dafür andere Dienstleister beauftragen? und und und.. Kommt auch drauf an, was du von Hausverwaltungen etc. aus deiner Umgebung hälst.. Oder willst du selbst mal eine gründen? Oder.. Oder.. Oder.. Solche Entscheidungen kann dir keiner abnehmen.. Man kann dir hier nur Tipps geben.. Es hat alles Vor- & Nachteile.. Ein riesen Vorteil von "viel selbst machen" z.B. ist, dass du es auch alles lernst !!! Und später kann dir keiner mehr etwas vorgaukeln.. Außerdem, wenn du dich z.B. mal mit dem Thema Mieterhöhungen usw. auseinandersetzt, dann weißt du wie es läuft.. Natürlich kann man Bücher lesen und dann glauben man ist Investor und nicht Vermieter.. ABER ein Investor, der keine Ahnung von Vermietung hat.. Na herzlichen Gluckwunsch.. Tu dir so etwas nicht an.. Auch ein @Thomas Knedel hat begonnen mit eigener Verwaltung seines ersten Objektes.. Mittlerweile hat er seine eigene Hausverwaltung.. MACH DU DIR DEINEN PLAN.. Und überlege was du möchtest.. Nimmst du mich und ein paar Freunde hier aus Hamburg als Beispiel, dann läuft das so ab: Wir nehmen Immobilien als Hobby.. Wir quatschen viel darüber, fahren oft durch die Gegend und schauen uns Straßen an und machen auch gemeinsam Städtetouren.. Wir haben auch einen Stammtisch gegründet, wo wir nicht nur Bier saufen gehen, sondern wo wir uns intensiv immer mit Themen beschäftigen.. Entweder hat jemand gerade ein aktuelles Projekt und wir arbeiten da gemeinsam dran, oder wir bereiten uns auf ein Thema vor, wie z.B. Sanierungen, Mieterhöhungen, Mietverträge, Grundbuchauszug lesen usw. Und aus diesem Grund ist es für uns kein Vollzeitjob, sondern eher das Pendant zu dem Fußball Fan, der am Wochenende oder nach Feierabend gerne mal Fußball spielen geht oder sich vor den Fernseher setzt und Fußball guckt.. Und natürlich nebenbei in Gesellschaft mit Bier und was zu Essen.. Das soll ja nciht fehlen oder zu kurz kommen.. Umso mehr du dich mit Immobilien beschäftigst, umso mehr Fragen tauchen auf und dann ist es toll, wenn du mit jemanden darüber reden kannst.. Mein Tipp: 1) Überlege was du genau willst.. Was du für die Zukunft erwartest 2) Überlege dann, womit du gerne beginnen würdest (falls due s tust).. z.B. Garagen, Eigentumswohnungen, Haus, Mehrfamilienhäuser, Gewerbe usw.) 3) Lies das Buch von Thomas.. Höre dir Podcast an.. Sowohl von Thomas als auch von Alex Fischer etc. Aber nur das von Thomas bewerten ;-) 4) Wenn du deinen Plan hast.. Dann fang an ! 5) Stell hier soviele Fragen wie du willst.. Es ist besser zu viele und zu blöde Fragen, als gar keine zu stellen! Aber sammel deine Gedanken vorher gut zusammen und schreibe so, dass es effizient ist, damit das Forum dir schnell passende Antworten liefern kann.. Ich denke, du wirst mit ein bisschen Zeit investieren, sehr schnell merken, wie cool und spannend das Thema ist ;-) UND UM MAL EIN STATEMENT ZU BRINGEN FÜR @ekki54 & CO.: Ich hasse viele Makler, weil sie nicht arbeiten können und viele auch nicht wollen.. Brauchst du in Hamburg auch nicht.. Kundschaft hast du trotzdem reihenweise.. ABER es gibt auch gute Makler und vor allem seriöse..!! Und diese haben es verdammt nochmal nicht einfach! Also nicht jeder Vollpofsten kann und sollte Makler werden (das bezieht sich jetzt nicht auf dich, sondern allgemein auf die Einstellung zu Maklern!).. Mir geht es aber auf die Nerven, dass es jeder tut und Investoren dann denken, dass alle Makler Idioten sind.. Gute Makler arbeiten hard und verdienen sich dann auch jeden Cent ihrer Provision!
  39. 6 points
    Du gehst falsch an das Thema heran. Jeder einzelne dieser Punkte ist ein Grund, sich erst recht mit einer Immobilie zu beschäftigen. Mach Dich fit zu einem Spezialthema und die Konkurrenz im Einkauf wird deutlich kleiner. Entziehe Dich dem Treck der Lemminge, das gilt auch für Anfänger.
  40. 6 points
    Die Pyramide ist gerade fertig geworden! Alle Details dazu gibt es hier: http://immopreneur.de/investmentpyramide/ Besten Dank an Sebastian von https://www.toterbarondesign.de für die Unterstützung und vor allem den intensiven Feinschliff mit mir Freue mich auf Feedback und Hinweise zu dieser Idee
  41. 6 points
    Auf vielfachen Wunsch wird es Zeit, einen Podcast ins Leben zu rufen Folgende Ideen gibt es bisher: Es soll ein lebendiger Podcast werden. Interviews, Stories aus dem prallen Immobilienleben sowie auch einmal interessante Beiträge bzw. Webinarausschnitte wird es geben. Kurz und knapp die Eckdaten: Name (Arbeitstitel): Der Immopreneur.de Podcast Themen: Immobilieninvestments aus Investorensicht (also wie hier) sowie begleitende Themen Form: Interviews, Geschichten, Beiträge / Artikel, Webinarausschnitte, ...? Wie oft: ein Beitrag die Woche; zu Beginn vielleicht etwas mehr Damit der Podcast richtig Freude macht, brauchen wir eine Stammmannschaft, die sich regelmäßig (aber nicht unter Zwang zu jedem Termin) am Podcast beteiligt, moderiert und mit organisiert. Nur dann wird's richtig lebendig. Ich denke da an 4-5 Kandidaten (Moderatoren und/ oder Organisatoren) insgesamt. Junginvestoren, alte Hasen - eine gesunde Mischung soll es werden. Keine Selbstdarstellung, sondern die Sache soll im Vordergrund stehen. Meist locker und entspannt, aber auch in die Tiefe soll es durchaus gehen. Gesucht werden also Mitstreiter, die regelmäßig dabei sein möchten. Was wir nicht brauchen, ich spreche es bewusst klar aus, sind Eintagsfliegen. Daher überlege Dir genau, ob dies ein Thema für Dich ist. Ein klares Commitment für einen Zeitraum von 12 Monaten halte ich für erforderlich. Falls Du überlegst, was Dir das als Mitstreiter / Moderator denn bringen soll. Ganz einfach: Spaß, Freude und ein klasse Netzwerk. Zur Technik: da kümmern wir uns drum. Was Du brauchen wirst, ist ein ordentliches Headset (ca. 30 EUR / max. 100 EUR) - sonst nichts. Gespräche würden höchstwahrscheinlich über Skype laufen. Um die Verteilung / Plafformen kümmern wir uns. Selbstverständlich sind wir offen für Anregungen, Tipps & Tricks aller Art. Antwortet bei Interesse einfach auf diesem Beitrag oder schickt mir eine PN. @Mara Lange und ich werden das Projekt gemeinsam koordinieren. Einen Profi-Berater mit Podcast-Erfahrung haben wir übrigens auch höchstwahrscheinlich mit an Bord. Gerne würde ich im Mai an den Start gehen (soweit dies realistisch umsetzbar ist). @Jan Mittl, Teilnehmer der aktuellen Profi-Mastermind, hat übrigens bereits starkes Interesse an solch einem Projekt bekundet. Damit haben wir einen ersten Kandidaten mit hervorragender Immobilienerfahrung und Schnauze Also, wer ist noch mit dabei?
  42. 6 points
    Mir würde eine "Pizza Funghi" erstmal reichen...
  43. 6 points
    @Chris Wurzer Tilgungsfreie Darlehen haben höhere Zinsen. Deswegen bin ich ein großer Freund der 08/15 Produkte. Die kennen die kleinen Bankberater gut und da können sie an der Preisschraube drehen. Ich bekomme z.B. bei der BBBank häufig 0,05 Prozentpunkte Rabatt auf den 60% Auslauf und bekomme aber die Darlehenssumme des 80% Auslaufs. Das lohnt sich dann schnell. Ich sondertilgetilge auch meine Darlehen mit neuen Darlehen, wenn der Zinssatz gerade niedriger ist. So sichere ich mir die niedrigen Zinsen für ein weiteres Jahr und das Ursprungsdarlehen tilgt sich schneller runter. Dadurch erhöht sich wieder die LTV Ratio, was wieder mehr EK schafft für das weitere Investieren. Letztendlich ist es wie ein Schneeball, der den Berg runterläuft. Durch den Zinseszinseffekt tilgst du mit jedem Jahr mehr und bei steigenden Preisen entstehen schnell mal 5% Reserve, die du wieder abschöpfen kannst... usw...
  44. 5 points
    Ich hatte in meiner "Karriere" auch einige Fehlgriffe, was Mieter anbelangt. Man macht eben Erfahrungen und lernt daraus. Unser allererster Mieter war auch ein "kleines Desaster". Ich muss dazusagen, wir waren damals sehr grün hinter den Ohren, gerade fertig mit Studieren und dann gleich eine Geldanlage-Wohnung gekauft. Mit Mieter schon drin. Der Typ war echt steil. Studierte Islamistik und Jura, Weisser Kaftan und Vollbart, von Beruf "Sohn von einem Antwalt". Hat sich um NICHTS gekümmert, die Miete war viel zu günstig, aber Papa beschwerte sich ständig, was an der Wohnung alles schlecht sei. Zum Glück war der Auszug absehbar. Natürlich wurden die letzten beiden Mieten einfach mal mit der Kaution "verrechnet" und nicht überwiesen. Tja, so sind sie, die Anwälte... Natürlich nicht alle, aber dieser schon. Zur Wohnungsübergabe kam dann auch nur der Papa und der wollte dann das Übergabeprotokoll nicht unterschreiben.... Wir haben die Wohnung nach seinem Auszug einmal komplett durchrenoviert, also war es eh egal. Aber die Einstellung von diesen Menschen - widerlich.Wir waren Froh den los zu sein. Echt. Die folgenden Mieter waren dann, weil wir sie selbst ausgesucht haben, zumindest menschlich OK. Aber wir hatten damals noch eine stark ausgeprägte soziale Ader, so will ich das mal formulieren. "Kaufe dir nicht die Probleme anderer" - Das war eine Lektion, die wir erst noch lernen mussten. Ein Pakistani, Dr. PHd an der Uni. Sehr gebildet und zuvorkommend. Er wusste aber nicht, dass man die Fenster im Winter lieber nicht die ganze Zeit auf Kipp lässt -> 2000 Euro NK-Nachzahlung - die er dann aber (nach Auszug wohlgemerkt!) in Raten abgezahlt hat. Und seine Frau wusste nicht, dass man bei "uns" zwischen Brotfladen und Ceranfeld eigentlich eine Pfanne legt. Weil sonst das ganze Fett am Ceranfeld anbackt. 😂 Super nette Menschen, aber halt einiges an Aufwand. Oder die 4-köpfige Familie, die unbedingt in die 48qm-Zweizimmerwohnung ziehen wollte. Bei der der Mann angeblich Handwerklich sehr begabt war, sodass er alles selber reparieren kann und wir somit nichts machen müssen ... ausser nach dem Auszug alle seine "Reparaturen" wieder in Ordnung zu bringen... Oder die alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern (studiert, in Trennung lebend, machte eine Ausbildung zur Altenpflegerin, Amt zahlt), die mit der Erziehung letzterer komplett überfordert war. Deren Sohn hat dann aus Frust die Wände mit dem Hammer bearbeitet und die Kinder in der Nachbarschaft terrorisiert. Einmal die Woche kam die Psychiologin und spielte Spiele, da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln. Die Nachbarn kamen dann zu uns und wir mussten ihr kündigen. Sie hat das natürlich alles uns zur Last gelegt, empfand das alles al schrecklich unfair. Das war damals für mich auch sehr emotional belastend. Nach 10 Jahren Erfahrungen mit diversen Mietern haben wir aber jetzt (toi, toi, toi!) den Bogen einigermassen raus. Mein Fazit: Studenten oder Studentenpärchen ist das beste, was einem passieren kann. Miete vom Amt ist sicher, aber die Leute haben oft Probleme, die ich lieber nicht haben will. Und wenn man mal gute Mieter gefunden hat, dann pflegt man die besser. Das ist es echt wert! Und was auch gut funktioniert ist "Mundpropaganda. Wenn ein Nachbar, den man einigermassen gut kennt, einem einen Mieter bringt, dann funktioniert das. Unterm Strich aber hatte ich mehrheitlich gute Erfahrungen mit Mietern. Die schlechten Erlebnisse speichert man eben nur länger. Nicht, dass jetzt hier ein falscher Eindruck entsteht.
  45. 5 points
    Ich gehe mittlerweile folgendermaßen vor: - ich versende den Mietvertragsentwurf und teile mit, der 1. der sich nach Prüfung zurück meldet, kriegt die Wohnung ich mache grundsätzlich keine einzige Zusage mehr ggü. den Leuten, da diese sowieso alle nur Lügen und parallel andere Buden weiter suchen. Habe Lehrgeld im letzten Jahr bezahlt... letztes Jahr mehreren Leuten zugesagt und musste danach von vorne anfangen, weil diese nicht mehr erreichbar waren. Bei Einzelterminen gebe ich euch den Tipp, lasst euch mind. 1,5 Std. vorher anrufen und den Termin nochmal bestätigen. Ich fahre nicht mehr raus, wenn die Leute mich vorher nicht mehr anrufen. Man fährt immer umsonst hin.... wenn ich die Leute vorher anrufe, ist oft die Mailbox an. also lieber anrufen lassen... ist das einfachste.
  46. 5 points
    Ich sach ma so: Es kann eigentlich nicht genug Persönlichkeiten geben, die für uns ihr Wissen in allen möglichen Varianten zur Verfügung stellen. Ich wäre außerdem froh, wenn sich einige Forenteilnehmer mal die Mühe geben würden, überhaupt druckreif zu schreiben, damit ich nicht so viel Zeit verschwenden müsste, ihren schriftlichen Grundschul-Standard zu entziffern. Vielleicht wissen sie dann solche Publikationen von Florian Roski und anderen mehr zu schätzen… Es tut doch nicht weh, sich ein zusätzliches Buch ZUM THEMA durchzulesen…? Man kann von fast jedem Autor, Publizisten oder Gesprächspartner wenigstens noch eine zusätzliche Kleinigkeit hinzulernen. Wenn Bücher nämlich DAS kosten würden, was man aus ihnen lernen kann (und sei es nur eine Kleinigkeit zusätzlich), wären sie UNBEZAHLBAR… Ich nehme mal ein Beispiel: Neulich tauchte jemand beim Stammtisch auf mit dem Buch von Paul Mizar… Ich fragte ihn, das wievielte Immobilienbuch es denn sei, was er da lesen möchte und er sagte, das sei jetzt das fünfte Buch und warum ich das fragen würde… Ich habe ihm gesagt, dass er sich über den Inhalt wahrscheinlich freuen wird, weil es ERST das Fünfte sei. Wenn es das Buch Nr. 40 oder Nr. 50 wäre, würde er sich wahrscheinlich ärgern, weil man aus diesem Buch von Paul nicht viel Neues lernen kann (wenn man schon 50 verschiedene Immo-Bücher vorher gelesen hat). Ich habe bei mir irgendwann aufgehört zu zählen, weil ich selbstverständlich ALLES zum Thema lese und trotzdem habe ich mich über Pauls Buch sehr gefreut: Es ist zusätzlicher Content, von dem es niemals genug geben kann. Es ist motivierend und man sollte neben Fachbüchern auch reichlich „Motivationsliteratur“ mit ins persönliche Programm einpflegen. Es ist in Großdruck geschrieben, so dass man es prima zum Einschlafen lesen kann… Obwohl für mich nichts Neues in Pauls Buch stand, hatte ich Dinge, die ich dort gelesen hatte, bereits komplett aus dem Gedächtnis gelöscht, so dass ich dankbar war, sie nochmals aufzufrischen. Ich will damit sagen, dass ich SELBST für SOLCHE Bücher, wie das von Paul Misar dankbar bin. Das von Florian ist natürlich um Längen besser. Wer aber hier im Forum täglich Zeit hat, hilfreiche Gedanken, von „geschriebenem Müll“ zu filtern, der kann auch JEDES Buch lesen. Wer hingegen meint, für Informationen kein Geld ausgeben zu wollen und keine Zeit für Wissen investieren möchte, der soll sich bitte andere Aktivitäten suchen, als Investor zu spielen…
  47. 5 points
    Ich gehöre zu diesen "Spaßbietern", wobei ich mich als solcher niemals bezeichnen würde. Wenn ich ein Objekt besichtige und es sich nicht als Totalruine erweist und ich den Umfang der Sanierung leisten kann, gebe ich immer ein Angebot ab. Je weniger ich das Objekt haben will, desto niedriger ist natürlich mein Angebotspreis und desto attraktiver wäre für mich der Kaufpreis und meine erzielbare Rendite. Ich gebe aber niemals einen Preis nur zum Spaß ab. Wenn ich einen Preis abgebe, kaufe ich auch zu diesem und ziehe mein Angebot nicht zurück, wenn ich den Zuschlag bekomme. Ich finde dieses Vorgehen sehr charmant, weil ich ein Kaufpreisangebot mache und mich dann nicht mehr darum kümmere. Man kann hier eigentlich nur gewinnen. Entweder bekomme ich in ein paar Tagen, ein paar Wochen oder ein paar Monaten eine Zusage oder eben nicht. Gedanklich schließe ich nach meinem Angebot ab und beschäftige mich auch nicht weiter mit dem Objekt. Sollte eine positive Antwort erst viel später kommen, würde ich das Objekt noch einmal prüfen, ob sich in der Zwischenzeit etwas am status quo geändert hat.
  48. 5 points
    Ich hab ein Finanzinterview als Podcast, wo @Thomas Knedel interviewt wird.. Dort sagte er u.a. dass er es nicht ganz versteht, wieso man unbedingt in seiner Umgebung bzw. an seinem Ort investieren will/muss.. Das KANN durchaus gut sein, MUSS aber nicht.. Meine Einstellung dazu: MFH kaufe ich da, wo ich Kontakte habe (z.B. Eltern, allg. Familie, Freunde, Bekannte, Handwerker Kontakte etc.).. So habe ich zu Beginn Sicherheit, bis ich mir einen Kreis aufgebaut habe.. ETWs ist mir vollig egal, aber sowas von, solange sich das Investment rentiert natürlich.. Das ist die Voraussetzung für jedes investment ! Wieso meine Einstellung so ist? Ganz einfach.. MFH will ich selber verwalten.. Von Nebenkostenabrechnung bis hin zur Weiterentwicklung des Objektes.. Alles aus meiner Hand und über mein Auge hinweg.. Ich will kontrollieren, sehen, mitfühlen, alles mitbekommen.. Auch wenn es dann Handwerker und andere Dienstleister sind, die die Arbeiten ausführen.. Ich bin der Projektmanager meines Projektes.. Und auch gerne und oft vor Ort ! ETW kaufe ich, gebe sie an eine Verwaltung ab und habe dann meine Ruhe, wenn ein ordentlicher Mieter etc. gefunden wurde.. Da entwickelst du auch nicht ewig weiter.. Solange dein Mieter drin ist, musst du nur die Miete anpassen (zumindest die Anpassungen im Auge behalten) und evtl. renovieren/sanieren, wenn mal ein Mieterwechsel ansteht.. Auch das Anpassen der Miete sollte hier jedoch dann Aufgabe der Hausverwaltung sein.. Du kannst natürlich auch die Mietersuche und und und über deinen Verwalter abwickeln, wenn du das möchtest.. Also!? So viel hast du dann damit nicht zu tun.. ACHTUNG! Immobilie besichtigen, durchrechnen etc. solltest du natürlich tun! Eigentlich muss man das nicht erwähnen, da es selbstverständlich sein sollte! NEIN.. IST ! Nicht, wie in den 90er einfach kaufen, weil die Bank oder ein Vermittler das empfiehlt..!!!!! Und auch noch wichtig.. Mach dir nicht zuuuuu vielllll Kopf.. Kaufst du links nicht.. Kaufst du eben rechts.. Hast du heute nicht gekauft, dann kaufst du morgen.. Mach dir keinen Stress.. Aber tue es und komme voran! In diesem Sinne.. Du machst das schon! ;-)
  49. 5 points
    Mal ein kurzer Gedankenanstoß zum finanziellen Aspekt der Maklerbeauftragung. Eine Provision in Höhe von 5 % zzgl. USt. bedeutet bei einem Kaufpreis von € 100.000,-- einen Mittelabfluss von € 5.950,-- (die meisten hier kaufen privat, die USt. kommt nicht wieder)! Wer nun, anstatt an den Makler zu delegieren selbst aktiv wird und Recherche und Akquise selber in die Hand nimmt wird feststellen, dass er / sie bei konsequenter Vorgehensweise nicht einmal ansatzweise ca. € 6.000,-- benötigt um Ergebnisse zu erzielen. Bei höheren Provisionsforderungen ist das Missverhältnis noch deutlicher. Eigeninitiative spart also nicht nur Geld sondern hat auch noch den positiven Nebeneffekt, dass die Ergebnisse auch noch für weitere Ankäufe genutzt werden können!
  50. 5 points
    Wenn das das erklärte Ziel der Beteiligten ist wäre es doch klüger, die Bank nicht jetzt mit mehreren Gesellschaftern für € 32.000,-- zu verschrecken, sondern sie später mit zwei oder drei Referenzen der gleichen Größenordnung, die aus Eigenmitteln bewältigt wurden zu überzeugen. Das wäre auch ein kluger Weg im Verhältnis der GbR-Partner untereinander. Man lernt sich "am lebenden Projekt" kennen, baut Vertrauen auf und geht erst bei späteren Projekten das Risiko einer gemeinsamen Finanzierung ein.
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