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  1. 5 points
    @Andreas; @HamburgInvest So wie Ihr das handhabt ist gegen Outsourcen nichts einzuwenden. Wenn man die Zügel straff in der Hand hält ist die HV praktisch der verlängerte Arm des Investors. Wenn ich dann die Kosten aus dem CF spielend decke - ist doch super. Bei 50 € Überschuss pro Einheit davon 25 € für die HV zahlen macht aber keinen Sinn mehr. Im übrigen stehe ich ja bei steigendem Bestand auch vor der Wahl, mir evtl. eine Hilfe einzustellen, die die Verwaltung intern macht. Kostet dann auch etwas. Das Alexander-Raue-Modell sieht aber anders aus. Der kauft ja sogar die Wohnungen ohne selber besichtigt zu haben ! So sympathisch er das auch rüberbringt, dennoch ist seine Strategie in meinen Augen zum Scheitern verurteilt. Bei +/- 1,7 Mio € Verbindlichkeiten krebst er an der Nulllinie herum. Warum ist das so ? 1. Höherer Leerstand da schlechte Lagen gekauft (kalkulatorisch geht er immer von Vollvermietung aus). 2. Ausgaben für Objektunterhaltung. Dabei sind seine Sanierungen immer nur Notfallmaßnahmen, mal ein neues Laminat und durchstreichen, so in der Preisklasse. Wo kommt das Geld her wenn er mal eine Wohnung komplett durchsaniert, mit neuen Bädern, Elektro, Türen usw. ? @Berri Ich will hier nicht miesmachen. Mich stört nur diese Flapsigkeit, wie hier mit der Existenz von (jungen) Menschen gespielt wird. "Mal eben 60 Buden kaufen und dann schnell in Frührente, ab nach Costa Rica" - so wird es nicht funktionieren. Ich bin manchmal erschrocken was für ein SCHROTT gekauft wird, nur für einen niedrigen Faktor ! Leute, gebt lieber etwas mehr Geld aus und kauft vernünftige Objekte !!! Es gibt am Markt nichts geschenkt, der Preis bildet einfach das Risiko, die Objektqualität und die Lage ab. @enterpreneur Ich gebe dir Recht, jetzt 10 Jahre warten zu wollen ist keine Option. Wer sagt, dass es dann bessere Bedingungen gibt ? Momentan sind die Zinsen eben auch historisch niedrig.
  2. 3 points
    Ich sehe keinen Widerspruch in Euren Aussagen. Mir geht es wie @HamburgInvest, @Arminius.Ich habe ebenfalls gut 90 % der Einheiten outgescourced. Durch eine sehr enge Führung der Verwalter habe ich die Mieteinnahmen stark steigern können und die Instandhaltung deutlich reduzieren können. Meinen Free CF habe ich durch das enge Führen ggü. der Entwicklung mit "normalen" Verwalterführen sicherlich verdoppelt. Ohne Verwalter könnte ich das aufgrund der Anzahl der Einheiten und vor allem aufgrund der räumlichen Entfernung nie machen (mal abgesehen von so DIngen wie Urlaub etc.). Trotz des Fehlens von wesentlichen Ankäufen seit Ende 2012 bringt mir das Geschäft trotz allem Ärger mit Behörden und Mietern etc. etc. immer noch viel Spaß (jeden Monatsanfang und jedes Mal wenn ich an die ExKollegen denke). @Jb007 s Punkte kann ich daher voll nachvollziehen. Alexander Raue sollte Immobilien und Porschevermietung etc lieber sein lassen. Im IT Bereich könnte er sicherlich einfacher Geld verdienen (und wenn er von Costa Rica aus eine SAP-Beratung aufzieht und die billigen Arbeitskosten der dortigen Leute für Outsourcingangebote für europäische Firmen nutzt etc. etc.).
  3. 2 points
    Da stimme ich dir uneingeschränkt zu. Man muss aus meiner Sicht schon alle Anfangsinvestitionen mit einrechnen und dann beurteilen bzw. ausrechnen, ob sich das Objekt rentiert. Aber man muss auch die Rahmenbedingungen des Einzelnen mit berücksichtigen. Z.B. beim Herrn Raue ist das ein hohes Einkommen aus dem Hamsterrad und selbstständiger Arbeit (kleines Hamsterrad ;-). Das ist natürlich nicht für alle Ewigkeit garantiert, aber er kann es natürlich beeinflussen und damit ein höheres Risiko eingehen als jemand der nichts drum herum hat. Vor allem kann er Dinge leichter ausprobieren und fällt nicht gleich auf die Nase wenn das erste Objekt nicht so läuft wie er sich das vorstellt. Ich selbst z.B. achte darauf, dass ich mit meinen Mitteln entsprechende, unvermietete Objekte (bisher nur ETW) deutschlandweit kaufe, entsprechend aufbereiten lasse (durch Homestaging), mit dem Makler die entsprechende Zielgruppe für die Vermietung definiere (z.B. Klinikpersonal in Chemnitz) und so in die Erstverwertung bekomme. Die Kosten dafür kalkuliere ich soweit es geht von Anfang mit ein, damit ich ungefähr weiß was ich investieren muss, um das Objekt ans Laufen zu kriegen. So habe ich auch bei ETW's von Beginn an möglichst viel unter eigener Kontrolle und Management und bisher funktioniert das auch sehr gut. Der nächste Schritt wird die Anschaffung eines MFH sein, dass natürlich schon eine Mieterklientel mitbringen soll, da ich auch dieses weitgehend automatisieren will und muss (aus Zeitgründen). Die für mich bisher wesentliche Erkenntnis ist die Notwendigkeit eines guten Teams drum herum. Letztlich ist der Anteil Immobilien auch nur ein Teil meines Investmentportfolios (neben Aktien, P2P, CFD), welches zusammen mit dem Einkommen aus meinem Hamsterrad (Bw, seit 27 Jahren) und mit einer (zukünftigen) Familienstiftung meinen Gesamtplan für meine Zukunft und die der folgenden Generationen meiner Familie bildet. Mir geht es hier im Forum und in Diskussionen überhaupt nur darum sachlich zu bleiben, denn Menschen müssen Fehler machen um zu lernen. Ein Hinweis auf Risiken halte ich immer für sinnvoll und angebracht. Aussagen wie "lass es besser sein, weil du es nicht draufhast" (sinngemäß) sind da aus meiner Sicht nicht hilfreich. Ebenso wie Pauschalaussagen, dass Immobilien heutzutage kein lohnenswertes Investment mehr darstellen. Das mag für B&H in vielen Ballungsräumen richtig sein, aber gewohnt wird überall, auch in Zukunft. Und es gibt Großstädte, die derzeit vor allem politisch nicht attraktiv dargestellt werden. Wer aber z.B. mal selbst nach Chemnitz, Schloßchemnitz fährt und sich dort umschaut, stellt fest, dass die infrastrukturellen Voraussetzungen den aktuellen Marktpreis vieler Objekte unterbewertet erscheinen lässt. Das ist natürlich nur meine eigene Meinung und die muss auch niemand zwingend teilen. Aber andere Meinungen sind aus meiner Sicht immer erstmal zu akzeptieren. Im weiteren kontroversen aber konstruktiven Austausch kann sich das Bild für jede Partei schärfen und natürlich auch zu einem Umdenken führen. Also, ich bin gerne hier im Forum und wer Lust und Zeit hat, am Immopreneur-Kongress im September teilzunehmen, kann sich mit mir auch gerne persönlich abends beim Bier austauschen. Würde mich freuen. Viele Grüße, Jürgen
  4. 2 points
    - Auto verkaufen, bevor der finanzielle Totalschaden kommt, weil irgendein dummer Kunde die Kiste verheizt hat - Immobilien tlw. abstoßen und vom Gewinn reinvestieren, aber lieber in seiner Nähe, wo man mehr Kontrolle hat, bzw. sich fragen, ob man akt. überhaupt noch etwas kauft, es lohnt sich nicht, wie man bei seinen Zahlen sieht. - den Hauptjob weiter ausbauen, entweder Vorbereitung für die Selbstständigkeit oder halt woanders mit weiteren Perspektiven - das E-Business mit Immobilien einstellen, da der Bereich ist eh ausgelutscht ist und irgendwann das ganze abkühlt, 4/5 die ich von Stammtischen kenne, meinen mittlerweile, es nervt nur noch, man würde auch keine Seminare mehr gehen oder sich damit beschäftigen wollen. Würde mich eher auf das konzentrieren, was ich gut kann > er kommt aus der Softwarebranche... bessere Voraussetzungen kann man doch gar nicht haben. Wird doch für die Zukunft mehr und mehr benötigt. Man kann ja auch irgendeine App erfinden, die nützlich ist, Unternehmen verkaufen und jut. Was ich früher gelernt habe ist, dass man den Erfolg eines Ziels nicht erzwingen kann, wenn andere Faktoren davon abhängen, auf die man kein Einfluss hat. Bei Immobilien ist das akt. so: es sind zu viele Faktoren dabei, wie Wettbewerb, verrückte Makler, Finanzierungen mit EK usw, Leute die einen das Geschäft kaputt machen wollen, horende Vorstellungen des Eigentümer usw. Umso mehr man sich darauf fokussiert und sich versteift, um so eher lässt man andere Möglichkeiten außer betracht (zB. Software App usw, finde ich viel effektiver, gibt so vieles, was mir da einfallen würde) und umso mehr Zeit verliert man, nach vorne zu kommen. Ist meine Meinung Bin mal gespannt, wie er weitermacht. Aber man sieht deutlich, die goldenen Zeiten sind vorbei. Ich habe immer gesagt, man brauch mind.! 10% Rendite, um die Objekte laufen lassen zu können und um Ausgaben locker kompensieren zu können. Von pauschalen Rücklagenansetzen halte ich garnichts, 1 Heizung a 10000 EUR und man ist mit seinen Pauschalen Rücklagen schnell am Ende
  5. 1 point
    Das ist richtig. Aber im Gegenzug spart es vor allem Zeit und Nerven. Und die wesentlichen Kosten sind am Anfang und somit relativ gut kalkulierbar. Meine Erwartung ist dann, dass nicht jedesmal die Wohnung durch die Mieterschaft verwüstet wird und erstmal Ruhe ist. Da meine Objekte auch nicht um die Ecke sind wäre das alles für mich anders gar nicht möglich. Aber es ist völlig in Ordnung, dass andere Menschen für Dienstleistungen entsprechend bezahlt werden.
  6. 1 point
    alles hat seine Zeit. Ich denke, vielleicht lassen sich auch mit Käufen in der heutigen Zeit noch ein paar Euro verdienen. Aber man geht dafür wesentlich höhere Risiken bei deutlich kleineren Gewinnchancen ein. Hinzu kommt ja noch der Verwaltungsaufwand pro Wohnung. Der ist bei 5 % Rendite genauso hoch wie bei 20 %. Die eigene Arbeitskraft wird also deutlich geringer vergütet. Insofern ist die Überlegung schon sinnvoll z.B. in der Softwarebranche aktiv zu werden
  7. 1 point
    Ich bewundere ja wirklich diejenigen hier, die einen recht großen Bestand vor etlichen Jahren mit Kaufpreisfaktoren unter 10 aufgebaut haben. Einfach alles richtig gemacht und natürlich auch Glück mit dem Timing gehabt. Dass die heute nicht mehr/kaum Objekte kaufen ist für mich völlig nachvollziehbar. - Ist ja nicht nötig und wozu Risiken eingehen? Und dazu das schlechte Gefühl, dass sich heutige Investments nicht mit Ihren früheren messen lassen könnten. Würde ich ganz genau so machen, heute nicht/kaum neu kaufen. Anders sehe ich die Situation für Leute, die mehr oder weniger am Anfang stehen. - Soll man denen wirklich raten eine völlig ungewisse Zeitspanne (10 Jahre??) zu warten und nicht zu investieren? Was man sich da alles an Vermögesnaufbau durch Tilgung entgehen lässt... - Wie alt ist derjenige dann? Bekommt er später noch genau so einfach einen Kredit wie heute? - Hat er später noch Lust, das Thema Immobilien anzugehen? - Gibt es bis dahin irgendwelche nicht absehbaren negativen gesetzlichen Änderungen? Verbot von 100% Finanzierungen?? Ich phantasiere nur, aber wir wissen alle, dass die dümmsten Gesetze erlassen werden können. Ich gehe jede Wette ein: Derjenige, der jetzt gezielt und überlegt solide Investments macht (z.B. die ein oder andere Wohnung in Essen, ordentliche Lage, gutes Haus, guter Grundriss, etc..) mit "nur" 5% Rendite steht in 10 Jahren besser da als derjenige der zu dem Schluss kommt, dass jetzt einfach nicht gekauft werden sollte. Wie gesagt, das ist meine Meinung für Neueinsteiger und Leuten mit sehr wenigen Einheiten. Leute, die einen großen Bestand mit durchschnittlichem Faktor 8 oder ähnlichem haben brauchen und sollten nicht so vorgehen.
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