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  1. 1 point
    Hallo Matze, Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich finde deine ausführliche Schilderung ebenfalls gut. Meine Grundidee, junge Wohnungen zu kaufen, um wenig zu sanieren, ist vielleicht auch zu naiv gedacht. Ich beobachte seit einigen Wochen den Markt und erkenne auch die extrem hohen Preise. Ich denke, dass ich einen Schritt nach dem anderen mache werde. Ich muss ja nichts überstürzen. Der Beitrag zielte ja als erstes auf die Berechnung ab, ich wollte nur mal meine Ideen teilen, damit genau so Personen wie du, von seinen Erfahrungen berichten können. Ich werde nun mal in den nächsten Wochen weitere Gespräche führen und mich weiter informieren. Vielen Dank.
  2. 1 point
    Hallo Sven, ich finde deine Herangehensweise super. Du hängst dich rein und willst was lernen. Das ist ein guter Anfang. Ich möchte aber deine Euphorie ein wenig dämpfen, bezüglich deiner Ziele. Du schriebst ja, dass du vor hast, 3-5 Wohnungen zu kaufen und dich damit "fianziell unabhängig" zu machen - um diese Modewörter hier mal zu verwenden. Ich fürchte, das wird mit so wenigen Wohnungen nicht ganz reichen. Zumindest nicht "zwangsläufig". Vor allem nicht, wenn du versuchst, mit "null Risiko"-Immobilen zu fahren, was ich meine, aus deiner Strategie herauszulesen. Denn gerade die "jungen" Häuser und Wohnungen unter 20 Jahre sind super gefragt und somit recht teuer im Einkauf. Die will jeder kaufen. Somit hast du es dann besonders schwer, eine ausreichend hohe Rendite zu bekommen. Du solltest dich meiner Meinung nach nicht auf ein bestimmtest Baujahr versteifen. Vielmehr solltest du möglichst viele Optionen ansehen und lernen, was man womit machen kann und worauf man achten muss. Denn je "seltsamer" die Umstände einer Wohnung sind, desto besser kannst du verhandeln, desto weniger Konkurrenz hast du, desto höher ist deine Rendite. Als Beispiel aus meiner Immobiliengeschichte: -Wohnung in einem 150-Parteien-Block bestehend aus 2 Hochhäusern Baujahr 1964. Beim Kauf war die Fassade und das Dach neu und es gab sehr hohe Rücklagen. Ich habe die Wohnung 14 Jahre gehabt und keine (!) unerwarteten Reparaturkosten. Ganz am Anfang habe ich auf meine Kosten neue Fenster eingebaut, sowie eine Küche und einen neuen Boden. Hat alles zusammen 3000 Euro gekostet und war im Kredit eingeplant als Modernisierung. Und die Fenster würde ich heute nicht mehr machen, denn das lohnt nicht. -Wohnung in einem 12 Parteienkomplex. Baujahr 1998. Letztes Jahr Schimmelsanierung in Eigenarbeit 3000 Euro. Die Tiefgarage muss "plötzlich" saniert werden, natürlich kann die Eigentümergemeinschaft nicht mit dem Fassadenstreichen warten, bis die Rücklagen wieder aufgebaut sind -> 2000 Euro Sonderumlage. Hat also mal geschwind den eigenen Cashflow von 2 Jahren gefressen. Die Wohnung ist zwar in der Zeit um 20k im Wert gestiegen. Aber damit sollte man besser nicht rechnen. Das Baujahr schützt imho nicht vor unerwarteten Kosten, will ich damit ausdrücken. Ein gut gepflegtes altes Haus kann viel solider sein, als als "frisches" Haus mit moderner, wärmegedämmter Fassade, die man alle 5 Jahre reparieren muss. Man muss das alles sehr differenziert betrachten.
  3. 1 point
    Was du, merlin, nicht einsehen willst oder kannst (wie auch schon in dem Auto-Thread ersichtlich) ist, dass Vermögenswerte nun einmal nicht ausschließlich den Sinn und Zweck haben, liquidiert und verkonsumiert zu werden. Für mich war das in jungen Jahren auch schwer zu verstehen.
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