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  1. 1 point
    Ich rede hier mal von Städtischen Gründerzeithäusern zwischen ca. 1870 und 1914, nicht von Baracken oder Armenunterkünften aus der Kaiserzeit. Wohnungen die als Wohnungen geplant waren machen keinen aber einen Kuhstall bei dessen Planung Feuchtigkeit keine Rolle spielte wird man nie vernünftig zu Wohnraum umbauen können. Gründerzeithäuser die nicht mit Rigips und Estrich kaputtsaniert worden sind haben dank Ihrer massiven Wände und Holzbalkendecke eine relativ gute Schallisolierung. Dank der teils über 50cm dicken Außenwände hat man in der Regel keine Schimmelprobleme an den Außenecken, der U-Wert der Fenster muss erst mal besser sein als an der 50cm Ziegelwand (teils zweischalig), Problemzonen sind hier die Fensterlaibungen, hier sollte sauber gearbeitet werden so das keine Kältebrücken entstehen. Latexfarbe an den Außenwänden sollten bei allen Häusern ein Tabu sein, da dann die Wände nicht mehr atmen können. Vorsicht vor Notaufbauten und Kriegsbauten, hier war spätestens ab 1916 kein vernünftiges Material mehr vorhanden. Nach dem ersten Weltkrieg waren erst mal alle pleite und die Inflation begann und hatte 1923 ihren Höhepunkt, dies lässt sich auch den Gebäuden ansehen, die Wände wurden dünner. Die Baujahre 1924 bis 1940 sind wider besser allerdings wurde die Gründerzeitqualität nicht mehr erreicht, man hat nicht nur an "Schnörkel" gespart (Bauhaus), sondern auch an Bausubstanz. Es gab einen Nachholeffekt (10 Jahre nahezu keine Bautätigkeit 1914-1924), die Städte wuchsen... Die Baujahre 1941 bis 1954 würde ich nur nach sorgfältigster Prüfung kaufen, da fast alles Notaufbauten waren... Trümmerziegel + Lehm... und von 1945 bis 1948 gab es keine funktionierende Verwaltung / Bauaufsicht...
  2. 1 point
    @Mario Koch Ganz ehrlich, binde dir das Ding nicht ans Bein. Ich zähle mich jetzt nicht als Vollprofi, aber ich habe schon ein paar Jahre Erfahrung. Und ich würde dieses Objekt aus der Ferne betrachtet nicht als blutiger Anfänger anfassen, zumal du offenbar nicht den Hauch einer Chance haben wirst einen anständigen Preis herauszuhandeln. Die Preisvorstellung (bis zu 700k) von Teilen der Erbengemeinschaft ist abstrus hoch und du wirst wohl kaum das Objekt für ein drittel des Preises bekommen. Ich kann dir nur empfehlen dich erstmal ordentlich in die Materie einzuarbeiten, vielleicht erstmal eine Wohnung oder ein kleines MFH (3-6 Parteien) mit kleineren Problemen kaufen und erste Erfahrungen sammeln. Zur Zeit wird es aber schwer ein geeignetes Objekt zu finden. Die Preise sind fast überall viel zu hoch.
  3. 1 point
    Vermutlich kommts du nicht aus NRW. Die Kaufpreise haben in nähezu sämtlichen Städten nachgezogen. Es wird alles - auch richtige Bruchbuden in einfachen Lagen - gekauft. Außer Köln und Düsseldorf gibt es jedoch zahlreiche sehr attraktive Städte wie z.B. Aachen, Bonn, Münster. Natürlich sind Düsseldorf und Köln Boom-Städte wo viele Jobs gibt und ständig ein Zuzug stattfindet. Es hat sich jedoch mittlerweile herumgesprochen dass man in Düsseldorf keine bezahlbare Wohnung weder zur Miete noch zum Kauf findet, sodass man ohne Not nicht zwingend nach Düsseldorf wechselt. Diese Sogwirkung von Düsseldorf stahlt jedoch sehr stark auf #Umland auf. Z.b in Ratingen, Neuss, Essen-Kettwig, Essen-Haarzopf, Duisburger-Süden wohnen gerne Menschen die in Düsseldorf arbeiten, weil da Preisneveu etwas gemäßigter ist. Ich persönlich finde dass mittlerweile Essen einen attraktiven Investitionsstandort darstellt, weil die Stadt in den letzten Jahren sich sehr stark verändert hat. Noch vor 10-15 Jahren machte da Innenstadt einen recht depressiven und heruntergekommen Eindruck. Mittlerweile dank zahlreichen Entwicklungsprojekten und Neubauten hat sich das deutlich zum besseren gewendet. Diese Wirkung stahlt jedoch wiederum auf die Umland. Essen ist von zahlreichen Städten wie Oberhausen, Bottrop, Gelsenkirchen, Bochum, Hattingen, Velbert, Heiligenhaus, Mülheim an der ruhr umgeben, sodass da solche Miet und Kaufpreissteigerungen wie in Düsseldorf oder Köln stattfindet gar nicht möglich sind, weil die Miet bzw. Kaufinteressenten einfach auf Umland ausweichen. Ich würde jedoch deiner Aussage zustimmen, dass der eventuelle Einbruch erst die strukturschwache Gegende treffen wird. Die Besonderheit besteht jedoch darin, dass in solchen Städten die Neubautätigkeit in einem deutlich geringerem Umfang (wenn überhaupt stattfindet), sodass da Angebot an Immobilien kaum größer wird... Davon sind wir jedoch sehr sehr weit entfernt....
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