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Showing content with the highest reputation since 12/25/18 in all areas

  1. 12 points
    Für alle anderen hier noch einmal eine sehr nützeliche Funktion: Wenn man bestimmte Nutzer ignoriert, werden deren Beiträge komplett versteckt. So werden Posts wenig hilfreicher User komplett ausgeblendet und die sachliche Diskussion kann weiter stattfinden - ohne dass man sich um die Posts dieser Nutzer kümmen- geschweige denn darauf reagieren muss
  2. 8 points
    @Merlinbanderas. Am Dienstag wolltest Du noch mit "fetten Felgen" und "ordentlicher Mucke" andere Menschen beeindrucken und heute bist vollkommen geläutert. Also entweder bist Du ein Super-Troll (meine Vermutung) oder zwei Personen teilen sich Deinen Account oder Du leidest unter einer veritablen Persönlichkeitsspaltung. Wie dem auch sei, der Unterhaltungswert ist hoch!
  3. 8 points
    Ich finde es immer wieder spannend, wie oft das Wort "belohnen" benutzt wird bzw. dass immer der Vergleich "sparen/investieren vs. ausgeben/belohnen" gezogen wird. Mein Ziel ist es, dass ich mich im Leben eben nicht mehr über Geld (bzw. Gegenstände, die man mit selbigem kaufen kann) belohnen muss. Das klingt jetzt etwas hochgestochen - und ich bilde mir nicht ein, dass ich micht nicht auch oft mal belohne (z.B. schick essen gehen meiner Liebsten). Bei vielen Konsumgütern klappt es schon ganz gut. Ich will kein neues Handy, keinen neuen Laptop, keinen Saugroboter ... Oftmals kommt ein Konsumreiz (bleiben wir beim Beispiel: "neues iPhone wird vorgestellt") .. Am nächsten Tag freue ich mich riesig, dass ich der Reiz verflogen ist und das Geld noch auf meinem Konto. Das finde ich richtig cool.. Und würde es gern noch auf andere Bereiche des Lebens ausweiten (klappt noch nicht überall so gut)... Das Gefühl von "ich habe die Kohle für Objekt XYZ locker übrig, und ich "belohne" mich trotzdem nicht!" ist für mich die größte Genugtuung und Belohnung überhaupt .. Das ist für mich Glück.
  4. 7 points
    Ich bezweifele, dass es in Berlin wirklich zu einer Enteignung von Dt. Wohnen etc. kommt. Allerdings ist das aktuell schon geltende Recht und die Behandlung von Bauwilligen in Berlin schon extrem abschreckend. Kurze Beispiele: 1. Mittlerweile sind - bis auf Teile Wilmersdorf und von Plattenbaugebieten - fast alle Gebiete innerhalb des S-Bahnrings und teilweise weit darüber hinaus Milieuschutzgebiete, d.h. eine Umwandlung in ETW wird defacto verhindert, ein freier Verkauf von MFH wird verhindert (d.h. der Senat zwingt die Käufer zu Abwendungsvereinbarungen oder übt Vorkaufsrecht aus), Modernisierungen sind defacto nicht möglich (Wärmedämmung vernünftigerweise nicht, aber auch viele andere Sachen wie jede Grundrißänderung, wodurch ich z.B. ein Bestandsgebäude nicht um Wohnraum (von 100 auf 150qm) erweitern darf....) etc. 2. Der Senat manipuliert in altbewährter Weise den Mietspiegel, nutzt alle Kappungsgrenzen und Mietstopregeln um den allgemeinen Mietpreisanstieg zu verhindern. Es wird geprüft einen allgemeinen Mietstopp in Berlin zu verordnen (d.h. auch die 2 Euro Miete bleibt bei Mieterwechsel erhalten, was zu Korruption udn Scheingeschäften führen würde)...... 3. Der Senat kauft absolute Schrottwohnungen zu Mondpreisen (gestern gerade 1800 unsanierte Plalttenbauten) 4. Gleichzeitig versucht Senatorin Lompscher mit den Koryphäen der Bezirksverwaltungen wie Bezirksstadtrat Schmidt, jeglichen Neubau von Wohnungen zu verhindern (Tempelhof, Elisabethaue etc.. etc.). So werden keine/kaum neuen Bebauungspläne erstellt (Senator Geisel hatte im letzten Jahr 13 Gebiete ausgewiesen, Fr. Lompscher nicht eines im 1. Jahr). Begründet wird dieses damit, dass man den Zuzug nach Berlin stoppen will (kämen wohl MIeter die nicht Rot-Rot-Grün wählen würden). 5. Persönlich finde ich die Entwicklung kurzfristig sehr angenehm, da ich meine Häuser in heutigen Milieuschutzgebieten rechtzeitig aufgeteilt habe und ich die ETWs jetzt zu Mondpreisen verkaufen kann (werde wohl meine Schulden damit abbauen bzw. diversifizieren). Den eigentlich geplanten Ausbau eines größeren Dachbodens (350qm) werde ich bei diesem Senat aber wohl auf den St. Nimmerleinstag verschieben. Die Instandhaltung werde ich zukünftig ebenfalls deutich stärker dosieren. Die Mieter tun mir allerdings leid, denn kaum ein Vermieter wird seine ETW noch vermieten, sondern lieber an Eigennutzer verkaufen und auch die Aufteilung in ETW ist m.E. immer noch (wenn auch schwieriger) möglich. Andererseits unterstützen die meisten Berliner diese unsinnige Politik.
  5. 6 points
    Hallo Hajo, die Erstellungskosten für Wohngebäude sind in den letzten 20 Jahren völlig aus dem Ruder gelaufen, und das hauptsächlich wegen gesetzlicher Auflagen, selbst wenn man das Grundstück geschenkt bekommen würde muss man bei einem MFH mit Erstellungskosten von mindestens 3000,-€ /m² rechnen, das ist bei 10,-€ Miete / m² Faktor 25 ohne Grundstück.... das legt den Mietwohnungsbau im unteren Segment lahm... Wenn Du auf VONOVIA schimpfst, dann schaue Dir mal an welche Kosten und Vorschriften in den letzten 20 Jahren entstanden sind. Brandschutz, Brennwertkessel, Wärmdämmung, Legionellen, Rauchmelder, Mindestlohn... Früher gab es einen festen Hausmeister der sich um alles gekümmert hat, und kleinere Reparaturen selber ausgeführt hat.... heute gibt es nur noch Reinigungskräfte die Fremdfirmen für Reparaturen anrufen, für alles wird ein Gutachten benötigt... Genehmigungen.... keiner will oder kann noch etwas verantworten... Die Lohnnebenkosten sind exorbitant gestiegen... (unfähige) Mitarbeiter sind fast unkündbar.... das Thema Arbeitssicherheit treibt auch teilweise Stielblüten.... wie z.b. Warnwesten Leiterprüfung durch Leiterbeauftragte +zugehörige jährliche wiederkehrende Unterweisungen über Benutzung von Leitern... Wir als kleine private Vermieter können unsere Kosten im Griff behalten, bei Konzernen sieht das völlig anders aus, und ein Konzern muss auch an "südosteuropäische landfahrende Minderheiten" vermieten, ohne jede Chance diese jemals wieder los zu werden... Vandalismusschäden sind auch ein Thema das Konzerne mehr betrifft als uns... ebenso Ordnung und Sauberkeit Wir können mit Mietern direkt reden und unbürokratische schnelle individuelle Sonderlösungen finden, Konzerne benötigen Gutachter und ziehen den vollen Klageweg durch.... ich denke hier z.B. an Schimmel.... Das Fernsehen berichtet hier nur sehr einseitig und sehr Mieterfreundlich
  6. 6 points
    Also ich kenne keinen einzigen in meinem Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis, der sowas mit 30+ machen würde. Ich lege aber auch keinen Wert auf Proleten in meinen sozialen Kreisen. Das scheint bei dir anders zu sein.
  7. 6 points
  8. 6 points
    Spannendes Thema. Ich kaufe durchaus auch zu Faktoren über 20. Meine Schmerzgrenze ist immer eine Mietrendite von +/- 4 % die das Objekt anfänglich bringen muss. Ich gehe immer mit einem relativ hohen EK-Anteil in das Objekt und versuche baldmöglichst voll zu tilgen. Mir ist aber natürlich auch bewusst das Investoren im Alter von 20/25/30 Jahren, am Anfang ihres Berufslebens und mit wenig EK, das nicht können. Für mich sehe ich aber auch nur wenige andere Investitionsmöglichkeiten für mein EK. Anleihen/Bankguthaben bringen gar nichts, Aktien okay, aber auch dort ist das kein Selbstläufer. Das Interessante bei Immobilien ist doch, dass ich selber unternehmerisch handeln kann und für die Erfolge und Misserfolge alleine verantwortlich bin. Über die Jahre, und das damit meine ich Zeiträume von 5-10 Jahren, kann ich die Objekte aufwerten und die Mieten steigern. Sanierungen nach Ablauf der 3-Jahres-Frist ermöglichen mir schöne Steuerspareffekte und steigern den Wert meiner Häuser. Mittlerweile habe ich mir einen schönen Bestand aufgebaut und viel freien Cashflow den ich wieder für neue Investitionen verwenden kann, das Ganze hat eine ordentliche Eigendynamik bekommen, wächst aus sich selbst heraus. Meines Erachtens ist eine Beurteilung von Immobilien nur anhand des Faktors alleine nicht besonders aussagekräftig - so als würde man eine Aktie nur anhand ihrer Dividendenrendite bewerten. Ich beurteile in erster Linie die Qualität des Objekts: - Bausubstanz und in den nächsten 15/20 Jahren anstehende Maßnahmen (auch architektonische Attraktivität und energetischer Zustand) - Lage Makro/Mikro/Nano - Wohnungsgrößen und -zuschnitte (> 45 und < 100 qm ) - Nur mit Balkon (evtl. Balkon nachrüstbar) - Nur mit PKW-Stellplatz Da ich selber die Vermietung durchführe habe ich mittlerweile gelernt worauf die Mieter Wert legen. Stimmen muss auch der Qm-Preis, für mich fast die wichtigste Vergleichsgröße, denn auch ich will ja nicht zu teuer einkaufen. Auch wenn ich höhere Preise zahle als hier im Forum allgemein genannt werden sehe ich mich dennoch als rational handelnden Investor. Ich parke beileibe nicht nur EK in "Betongold", sondern baue mir gezielt einen Bestand auf und versuche den so gut wie möglich zu bewirtschaften.
  9. 5 points
    Wo ist eigentlich Junginvestor Juergen? Den vermisse ich als wertvollen Contributor hier..
  10. 5 points
    Was du, merlin, nicht einsehen willst oder kannst (wie auch schon in dem Auto-Thread ersichtlich) ist, dass Vermögenswerte nun einmal nicht ausschließlich den Sinn und Zweck haben, liquidiert und verkonsumiert zu werden. Für mich war das in jungen Jahren auch schwer zu verstehen.
  11. 5 points
    Da bin ich vollkommen bei Dir. Ich sage immer, wenn alle finanzierten Autos rot wären, sähe es auf deutschen Straßen sehr interessant aus. Und was Merlinbanderas schreibt: "Warum fährt Alexander Raue wohl einen Porsche ? Das Auto ist geil und es zeigt dass er einfach Erfolg hat." Hier bestätigt er genau Deine Aussage. Alexander Raue hat nach eigener Aussage kaum Rücklagen auf dem Konto, nach Abzug der Verbindlichkeiten kein Immobilienvermögen und einen finanzierten Porsche. Welchen Erfolg zeigt er mit dem Auto also nach außen, den tatsächlichen oder den vermeintlichen?
  12. 5 points
    Den "Mindeststandard für Autos von "Investoren" (Ich mag das Wort nicht. Als ob hier alle die riesen Investoren wären...) - das klingt irgendwie lächerlich. Es gibt keine Schablone für Glück. Ich würde mich über ein cooles, neues, schnelles Auto freuen. 2 Monate lang. Danach wäre es Alltag. Bei anderen Leuten mag das anders sein. Und die sollen sich das gerne gönnen. Wenn sie es nicht am Weiterkommen hindert, Stichwort Portokasse. Ich gehe lieber mit meinen Kumpels auf Mountainbiketour durch die Alpen, oder über Weihnachten mit der Familie nach Madeira. 4 mal im Jahr Urlaub, das ist, was ich mir gönne und was meine Belohnungszentren triggert. Meine Nachbarn wissen nicht, dass ich mehrere Häuser und Wohnungen habe. Dass ich mit meinem Nettovermögen (laut in der FAZ veröffentlichten Statisktiken) zu den top 8% in Deutschland gehöre (*). Die, die mich nicht kennen, denken, dass ich in der Wohnung zur Miete wohne wie meine Nachbarn. Und dass ich wahrscheinlich Arbeitslos bin, weil ich Nachmittags so oft zu Hause bin. 😅 Aber das ganze Haus gehört mir. Und die selbstbewohnte Wohnung ist auch abgezahlt. Das zu wissen ist für mich auch schon eine grosse Belohnung. Würde ich jetzt noch ein fettes Auto fahren, dann würden sich die Leute nur das Maul verreißen. Mich können die mit ihren Leasing-Autos nicht beeindrucken. Ich finde das eher albern. Vor allem, wenn sie dann am Stammtisch anfangen sich über ihre Geldsorgen auszutauschen. Und dass die Politiker doch endlich mal was unternehmen müssen, gegen diese bösen Reichen... Aber ich drifte ab... Früher habe ich überlegt, welche Klamotten ich mir leisten kann, ob ich in den Urlaub gehen kann (5 Jahre lang war die Antwort darauf "Nein"), ich habe "jeden Euro umgedreht". Hätte ich das damals nicht gemacht, wäre ich heute nicht, wo ich bin. Heute überlege ich eben eine Ebene höher. Ob ich in Urlaub gehe? Selbstverständlich - es ist eher die Frage, wie oft. Muss ein neues Auto für 20k sein, oder warte ich, bis es 50k werden und kaufe noch ein Haus? Noch ein paar Häuser und ich denke über sowas auch nicht mehr nach. Und wenn ich darüber nicht mehr nachdenken muss, dann ist das genau der Zeitpunkt, wo ich es mir tatsächlich leisten kann. So denke ich eben darüber, darf man darüber denken, wie man will. Ich bin mit der Einstellung aber bisher gut gefahren. Hängt vermutlich auch davon ab, wo man her kommt. So ein verwöhnter Zahnarztsohn... (ach verdammt, das bin ich ja selbst. ) (*) Das mit der Vermögensverteilung ist echt irgendwie traurig. Ich bin eigentlich, was meinen Alltag an geht, gefühlt alles andere als reich. Und mein Vermögen kommt und geht mit dem Leitzins. Aber dass 92% der Deutschen noch viel weniger haben als ich - und trotzdem bessere Autos fahren und einen grösseren Fernseher haben - das finde ich schon seltsam.
  13. 5 points
    Typisches Phänomen, habe ich eigentlich in allen Foren bemerkt, in denen ich bisher angemeldet war. Der "harte Kern" trägt das ganze Forum. Idealerweise diffundieren immer neue Leute in diesen Kern, während ganz alte nach ein paar Jahren das Interesse verlieren, weil sie zB das Gedfühl haben, dass sie jetzt schon alles 100 mal durchgekaut haben. Das ist kein Problem, wenn es genug neue Leute gibt, die das Wissen weitergeben können. Ist das nicht der Fall, stirbt das Forum langsam ab. Das ist aber nichts, was man als einzelner Schreiber groß beeinflussen könnte. Man muss einfach positiv bleiben, immer freundlich schreiben, damit die "Forenkultur" auf einem guten Niveau bleibt und fertig. Weitermachen!
  14. 5 points
    Hierzu ein recht bekanntes Zitat. "Wer die ganze Zeit arbeitet , hat keine Zeit um Geld zu verdienen." Du musst eben deine Prioritäten setzen. Wenn du deine ganze Zeit für Andere opferst, bleibt eben nichts für dich übrig. Ich selbst arbeite 60-80% in meinem "Hauptberuf" als selbstständiger EDV-Berater. Und den Rest der Zeit habe ich für Familie und Projekte. Meine Frau arbeitet 50% und sie macht neben der Familie (wir haben 3 Kinder) noch den kompletten Bürokram, sucht nach Objekten, bereitet unser Portfolio so auf, dass man es bei der Bank schnell und gut präsentieren kann. Ich mache den "Hausmeister", renoviere, baue Küchen ein, mache Besichtigungen. Unsere Zeit ist gut ausgefüllt. Wenn gerade ein Projekt ansteht, wird es manchmal sehr stressig. Da sitze ich um 7 Uhr im Auto, bringe die Jungs in die Schule, dann Arbeit, dann Baustelle. Zwischen 20 und 22 Uhr komme ich nach Hause und falle nach ein paar YT-Videos in Ohnmacht. Wochenende/Feiertage interessieren mich dann nicht. Da wird durchgepowert. Allerdings gehen solche Phasen immer nur ein/zwei Monate, dann kommt eine Ruhephase, wo man sich auf das nächste Projekt vorbereiten kann und wo ich dann auch mal ein paar Wochen nur bis Mittags arbeite und dann Zeit für die Familie und meine zahlreichen Hobbys habe. Wenn ich jeden Tag von 8 bis 21 Uhr arbeiten würde, wäre ich bereits ausgebrannt, meine Frau hätte sich von mir getrennt und meine Kinder würden mich hassen. Und ich mich selbst vermutlich auch. Ich habe grossen Respekt vor Leuten, die jahrelang die Energie aufbringen, so viel zu arbeiten. Aber ich bin der Meinung, dass das kein guter und nachhaltiger Lebensentwurf ist. Auch wenn das gesellschaftlich anerkannt und (so kommt es mir vor) auch gefördert wird.
  15. 4 points
    Ich rede hier mal von Städtischen Gründerzeithäusern zwischen ca. 1870 und 1914, nicht von Baracken oder Armenunterkünften aus der Kaiserzeit. Wohnungen die als Wohnungen geplant waren machen keinen aber einen Kuhstall bei dessen Planung Feuchtigkeit keine Rolle spielte wird man nie vernünftig zu Wohnraum umbauen können. Gründerzeithäuser die nicht mit Rigips und Estrich kaputtsaniert worden sind haben dank Ihrer massiven Wände und Holzbalkendecke eine relativ gute Schallisolierung. Dank der teils über 50cm dicken Außenwände hat man in der Regel keine Schimmelprobleme an den Außenecken, der U-Wert der Fenster muss erst mal besser sein als an der 50cm Ziegelwand (teils zweischalig), Problemzonen sind hier die Fensterlaibungen, hier sollte sauber gearbeitet werden so das keine Kältebrücken entstehen. Latexfarbe an den Außenwänden sollten bei allen Häusern ein Tabu sein, da dann die Wände nicht mehr atmen können. Vorsicht vor Notaufbauten und Kriegsbauten, hier war spätestens ab 1916 kein vernünftiges Material mehr vorhanden. Nach dem ersten Weltkrieg waren erst mal alle pleite und die Inflation begann und hatte 1923 ihren Höhepunkt, dies lässt sich auch den Gebäuden ansehen, die Wände wurden dünner. Die Baujahre 1924 bis 1940 sind wider besser allerdings wurde die Gründerzeitqualität nicht mehr erreicht, man hat nicht nur an "Schnörkel" gespart (Bauhaus), sondern auch an Bausubstanz. Es gab einen Nachholeffekt (10 Jahre nahezu keine Bautätigkeit 1914-1924), die Städte wuchsen... Die Baujahre 1941 bis 1954 würde ich nur nach sorgfältigster Prüfung kaufen, da fast alles Notaufbauten waren... Trümmerziegel + Lehm... und von 1945 bis 1948 gab es keine funktionierende Verwaltung / Bauaufsicht...
  16. 4 points
    @Arminius Es gibt nur Freie Marktwirtschaft oder Sozialismus. Der sog. 3. Weg dazwischen führt immer in den Sozialismus. Jedes Gesetz was verabschiedet wird, schränkt den freien Markt ein, oder es hat keine Wirkung. Gesetze sind immer Einschränkungen der Freiheit. Die Bürokratie weitet sich aus, um all die Gesetze und die Bürger zu überwachen und zu kontrollieren. Die Steuern steigen, weil Bürokraten nichts Sinnvolles produzieren, aber Kosten produzieren und auch von was leben müssen. Die Produktivität erlahmt mit der Zeit. Die Leistungsträger lernen, dass Arbeit sich nicht (mehr) lohnt, weil sie stückweise enteignet werden . Gleichzeitig läßt die Qualität im Staat nach. Schule, Rente, Bundeswehr oder auch der Grenzschutz sind nur noch pro forma Institutionen. Die Spirale setzt sich weiter fort und endet in immer größer werdender Unproduktivität und Überwachung. Das passiert überall auf der Welt und ist auch nix Neues. Dann kommt der Reset. Bei uns nach dem 2. Wk. Danach gab es zum Glück viel Schwarzarbeit und wenig bis gar keine Regulierung. Man hatte kaum Bürokraten durchzufüttern und die Alliierten hatten ihre Bürokraten selber bezahlt. Die Wirtschaft florierte, alle Menschen hatten Arbeit, weil es kein Mindestlohn und anderen Quatsch, wie den Meisterzwang usw... gab. Die Staatsquote war viel geringer als heute. Sozialbeiträge, Mehrwertsteuer und Einkommensteuern waren ein Witz im Gegensatz zu heute. Die Menschen nannten die Zeit "Wirtschaftswunder" und von da an ging es dann wieder bergab. Bis heute.
  17. 4 points
    Was ich sagen möchte (und jetzt habe ich meinen Standpunkt auch langsam totgeritten): Warum Sparen oder Erfüllung? Wenn man sagt (sorry, Marcus, dass ich diese Formulierung so auseinandernehme; hat nichts mit dir zu tun.. Mir geht's nur um die Einstellung - welche ich dir nicht unterstelle) Dann hört sich das für mich so an, als gäbe es naturgemäß einen direkten Zusammenhang zwischen "Erfüllung" und "Geld ausgeben". Ein Mönch im Kloster kann (nicht muss, aber kann) sicherlich ein viel erfüllteres Leben leben als ein Millionär Fußballstar. Das beweist doch, dass der vermeintliche Zusammenhang zwischen "Erfüllung" und "Geld ausgeben" alles andere als naturgegeben ist, sondern lediglich unserem eigenen Denken entspringt.. Und (wie wir denke ich alle wissen) wir können unser Denken (ich versuche das inflationär gebrauchte Wort "Mindset" zu vermeiden) selbst beeinfussen. Bitte nicht falsch verstehen - es geht mir hier nicht darum, die Formulierung von Marcus im Speziellen zu zerpflücken oder eine theoretische Debatte über Glück anzuregen.. Auch bin ich selbst alles andere als ein Mönch, der seine Erfüllung in sich selbst findet .. Das weiß jeder, der meine Kaffeemaschine gesehen hat Was ich lediglich verusche hier zu sagen ist (gerichtet insbesondere an @merlinbanderas) : Vielleicht steckt bei dir auch der o.g. Zusammenhang als Glaubenssatz im Kopf fest und es ist an der Zeit, sich davon zu lösen... Denn sonst läufst du Gefahr, dass du irgendwann (meistens zu spät) feststellen musst, dass die Erfüllung ganz wo anders liegt und sich eben nicht durch Konsumausgaben kaufen lässt. Boa, was für ein Psycho-Geschwafel hier von mir.. Ich hoffe dennoch man kann das irgendwie nachvollziehen
  18. 4 points
    Haha! Lustig. Alle meine Mieter fahren bessere Autos als ich. Deswegen sind sie eben Mieter. In ein paar Jahren wird das dann hoffentlich anders sein. Alles zu seiner Zeit.
  19. 4 points
    @Senkrechtstarter35 Was ist denn rausgekommen bei der Versammlung? Hab den Beitrag leider eben erst gelesen. Meine Erfahrung ist, dass Verwaltungen dazu neigen Sanierungen voranzutreiben die eigentlich nicht zwingend notwendig sind. Ich habe zB in einer ETW gerade eine Dachsanierung abgeblockt. Der Dachdecker der Verwaltung meinte das Dach wäre hinüber. Da eine meiner Wohnungen im Dach ist und mir keine Schäden bekannt sind habe ich dann einen Dachdecker mal vorbeifahren lassen, den ich sonst immer beauftrage. Der meinte, dass das Dach noch locker 20J hält. Man müsste mal 2-3 Bleche befestigen und etwas Kleinkram machen. Er meinte der Kollege möchte sich wahrscheinlich nen ordentlichen Auftrag sichern (mal abgesehen davon, dass seine Kostenschätzung ca. 40% unterhalb der Angebotssumme lag). Man sollte solche Vorschläge der Verwaltung immer sehr kritisch hinterfragen. Viele Verwalter kassieren neben der normalen Verwaltervergütung noch üppige Regiegebühren für Baumaßnahmen. Habe mehrere Verträge gesehen, bei denen 3-5% der Bausumme als Extravergütung vereinbart sind. Was die WEG wohl vor hat ist ein Darlehen über die Eigentümergemeinschaft aufzunehmen. Habe da wenig Erfahrungen - das wäre mir ehrlich gesagt zu kompliziert. Glaube auch nicht, dass alle zustimmen würden - mag ja einige geben, die bar zahlen können / Wollen. In deinem Fall würde ich eher dazu tendieren ein Modernisierungsdarlehen aufzunehmen. Hatte ich letztes Jahr mal gemacht. Das ging ohne Absicherung im GB. Musste eine komplette Elektrosanierung einer Gewerbeeinheit vornehmen. Das Darlehen ist auf 10J ausgelegt und dann komplett getilgt.
  20. 4 points
    Ich habe relativ viele Statistiken aus 2003-2008 gesammelt, die für 2015-2020 einen Preisverfall vorhergesagt haben... so viel zu Statistiken... Ähnlich mit der Bevölkerung und den Mietpreisen... auch hier, reinste Orakelei... man beobachtet einen Zeitraum aus der Vergangenheit und setzt diesen für die Zukunft fort. Finde den Fehler...
  21. 4 points
    Finde alle o.g. Themen extrem interessant. Und eine Bitte, bei allem Respekt: auch klanglich und produktionstechnisch sollte es einen Mindeststandard geben. Telefonate über WhatsApp in extrem schlechter Qualität häufen sich, auch das Straßencafé ist kein guter Aufnahmeort...
  22. 3 points
    1) Im Sozialismus gibt kein Eigentum. 2) In der "Sozialen Marktwirtschaft" gibt es Eigentum auf Zeit. 3) Im Kapitalismus gibt es Eigentum. Anmerkung: 2 kann nicht dauerhaft existieren. 2 wird im Laufe der Zeit immer mehr zu 3. Dafür sorgt die Demokratie. Es gibt immer mehr Mieter als Vermieter, mehr Arbeitnehmer als Arbeitgeber und mehr Arme als Reiche. Parteien konkurrieren um Zustimmung. Deswegen bekommen alle Parteien eine immer größere Linksausrichtung, weil sie auf die Wähler angewiesen sind.
  23. 3 points
    Ich staune nicht schlecht, die Deutschen und Ihr Auto... Sie zahlen einen sehr hohen Preis dafür. Das wird im Ausland immer müde belächelt und es ist wirklich so "Statussymbol Nr. 1... das Auto.." Es ist nur ein Auto, was mich von A nach B bringt... der Verkehr ist mega nervig geworden - sobald es Transportdrohnen gibt, wäre ich einer der 1. die sich mit dem Kauf beschäftigen würden, ich bin froh, wenn ich nicht mehr auf der Straße rumgurken muss und weniger Zeit brauche um von A nach B zu kommen. Die meisten fahren eine Protzkiste und dabei gehört den der Wagen nicht mal... 50% der Kisten dürften der Santander Bank gehören und 45% dürften geleast sein. Ich kann es nicht verstehen, da würde ich lieber Urlaube machen, lieber Geld auf den Kopf hauen, oder andere Hobbys wahrnehmen.... Aber gut, jedem das seine. Wenn ich viel Cash habe, dann OK - ich kann verstehen, dass man sich dann in einen Bentley setzen will, wenn die Gesamtsituation nicht passt und das wird bei 90% so sein, (evtl. 10000 Cash auf dem Konto, teure Rolex und 911 Turbo, aber keine Garage, muss draußen parken Mieter in einer 2 Zimmer Bude) ist das für mich nur lächerlich. Auch die Leute, die eine eigengenutzte ETW/EFH haben... ähnliche Situation... hauen alle auf den Putz wie Hans Dampf und letztendlich sind Sie nur im Schuldenrad... 90% sind daher für mich alles Blender
  24. 3 points
    Das wird maßgeblich davon abhängen ob man eher der "analoge" oder der "digitale" Typ ist. Da ich ein "analoger" bin halte ich ALLE Unterlagen in Papierform vor. Pro Objekt habe ich 2-3 Ordner und jeweils 1 Mieteingangskonto von dem auch alle Kosten bezahlt werden. Vorab: Ich habe übw. Mehrfamilienhäuser. Bei ETW reicht vielleicht auch 1 Ordner pro Einheit. Ordner 1 = Kontoauszüge in chronologischer Reihung. Alle Einnahmen und Ausgaben gehen daraus hervor. Rechnungen werden hinter den jeweiligen Auszug abgeheftet, Belege für Dauerlastschriften (z.B. Grundsteuer, Energiekosten usw) jeweils hinter die 1. Abbuchung im Kalenderjahr. Ordner 2 = Mietverträge / Mietkautionskonten / NK-Abrechnungen und jeglicher Mieterschriftverkehr, jeweils wohnungsweise zusammengefasst. Ordner 3 = Alle Unterlagen rund ums Haus: Kaufvertrag, Steuerbescheide, Versicherungsdokumente etc. Hier hinein gehören auch Versicherungsfälle, Baumassnahmen (bei größeren Sanierungen mache ich immer einen Einhefter mit Rechnungskopien). Bei kleineren Objekten (bis etwa 2-3 WE) sind reicht für Nr. 2 und Nr. 3 ein gemeinsamer Ordner. Wenn ein Ordner voll ist wandert er ins Archiv (=Dachboden), wobei Nr. 3 eigentlich unbegrenzt reichen sollte und bei Nr. 2 immer die alten, ausgezogenen Mieter entnommen werden. So habe ich alles immer griffbereit und kann auch fürs Finanzamt alles schnell aufbereiten. Zusätzlich habe ich natürlich auch wichtige Dokumente wie Energieausweise, Grundrisse, Mietverträge usw. als PDF abgespeichert. ich scanne aber nicht jede Rechnung ein.
  25. 3 points
    Ablage "P(apierkorb)". Mehr ist dazu nicht zu sagen.