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Showing content with the highest reputation since 07/08/18 in all areas

  1. 14 points
    Hallo Danke - ja war hart , sehr harte Zeit für meine Frau und mich - wir hatten keinen Anspruch. 1800 netto und 10000 eur Schulden für das Auto , 2012 Auto verkauft und 10000 in den Kauf zur 1. ETW getätigt , heute über 100 Wohnungen plus Gewerbe , 13 Häuser mehrere ETW demnächst vermutlich 15 Häuser und dann ist Schicht im Schacht in der gleichen Geschwindigkeit wird das nicht nochmal möglich sein, man wird älter und ruhiger, es fehlen geeignete Objekte und alles ist teurer geworden (Immobilien , Baumaterial, Handwerker) ohne mein Know-how hätte das alles nicht funktioniert, niemals auch Verzicht ... 1. auto nach Verkauf von meinem Z3M ein 150 eur Astra , viele im Umfeld darüber gelacht , aber wer zuletzt lacht, lacht am besten
  2. 10 points
    Spannendes Thema. Ich kaufe durchaus auch zu Faktoren über 20. Meine Schmerzgrenze ist immer eine Mietrendite von +/- 4 % die das Objekt anfänglich bringen muss. Ich gehe immer mit einem relativ hohen EK-Anteil in das Objekt und versuche baldmöglichst voll zu tilgen. Mir ist aber natürlich auch bewusst das Investoren im Alter von 20/25/30 Jahren, am Anfang ihres Berufslebens und mit wenig EK, das nicht können. Für mich sehe ich aber auch nur wenige andere Investitionsmöglichkeiten für mein EK. Anleihen/Bankguthaben bringen gar nichts, Aktien okay, aber auch dort ist das kein Selbstläufer. Das Interessante bei Immobilien ist doch, dass ich selber unternehmerisch handeln kann und für die Erfolge und Misserfolge alleine verantwortlich bin. Über die Jahre, und das damit meine ich Zeiträume von 5-10 Jahren, kann ich die Objekte aufwerten und die Mieten steigern. Sanierungen nach Ablauf der 3-Jahres-Frist ermöglichen mir schöne Steuerspareffekte und steigern den Wert meiner Häuser. Mittlerweile habe ich mir einen schönen Bestand aufgebaut und viel freien Cashflow den ich wieder für neue Investitionen verwenden kann, das Ganze hat eine ordentliche Eigendynamik bekommen, wächst aus sich selbst heraus. Meines Erachtens ist eine Beurteilung von Immobilien nur anhand des Faktors alleine nicht besonders aussagekräftig - so als würde man eine Aktie nur anhand ihrer Dividendenrendite bewerten. Ich beurteile in erster Linie die Qualität des Objekts: - Bausubstanz und in den nächsten 15/20 Jahren anstehende Maßnahmen (auch architektonische Attraktivität und energetischer Zustand) - Lage Makro/Mikro/Nano - Wohnungsgrößen und -zuschnitte (> 45 und < 100 qm ) - Nur mit Balkon (evtl. Balkon nachrüstbar) - Nur mit PKW-Stellplatz Da ich selber die Vermietung durchführe habe ich mittlerweile gelernt worauf die Mieter Wert legen. Stimmen muss auch der Qm-Preis, für mich fast die wichtigste Vergleichsgröße, denn auch ich will ja nicht zu teuer einkaufen. Auch wenn ich höhere Preise zahle als hier im Forum allgemein genannt werden sehe ich mich dennoch als rational handelnden Investor. Ich parke beileibe nicht nur EK in "Betongold", sondern baue mir gezielt einen Bestand auf und versuche den so gut wie möglich zu bewirtschaften.
  3. 10 points
    Ich bin der Meinung, dass du auch heute noch unter gleichen Voraussetzungen einen beachtlichen Immobilienbestand aufbauen kannst, wenn du ein wenig Zeit in Know How Aufbau und die Suche investierst. Letztes Jahr gab es die Diskussion schon einmal irgendwo. Wenn ich heute starten würde, dann würde ich mir relativ schnell 5-10 kleine ETW an einfach Standorten kaufen. Die sind i.d.R. günstig, haben eine höhere Miete je m² als große Wohnungen und sind bei den meisten Investoren nicht auf dem Radar, weil sie eben viel Arbeit beim Ankauf machen. Wenn du jetzt eine kleine Whg für 20.000 - 30.000 € kaufst musst du halt im Prinzip fast soviel prüfen wie bei einem kleinen MFH. Dann musst du finanzieren usw usw... Die Mühe lohnt sich aber. Wenn du 250,00 - 300,00 € bekommst hast 100-200 € je WE Überschuss im Monat. Wirkt sich wieder auf deine Einkommenssituation aus. Und dann kannst du sehen, dass du dich Stück für Stück vergrößerst. Du lernst erstens das Geschäft kennen und gehst überschaubare Risiken ein und zweitens baust du zusätzlich automatisch zusätzliches Einkommen auf.
  4. 8 points
    So, meine Kinder sind im Kindergarten - bevor der "Ernst" des Tages beginnt kümmere ich mich mal um diesen "Kindergarten" ….. Auch wenn es @Mario Wehm nicht gefällt hat die Mieterin hier lediglich von ihren rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht - dafür und für die Tatsache, dass nicht alle Menschen die gleichen wirtschaftlichen Möglichkeiten haben wird hier niemand (auch nicht in Abwesenheit und aus der Anonymität eines Fakenamens heraus) mit unflätigen Worten bedacht! @merlinbanderas Dein Welt- und Menschenbild kann Dir hier niemand vorschreiben - da Du es aber offensichtlich nicht schaffst, Deine Wortwahl zumindest hier im Forum zu zügeln versuchen wir mal in den nächsten 2 Wochen ohne Deine Beiträge auszukommen. Klartext - Du hast Schreibpause bis Ende des Monats, sollte es Dir danach immer noch schwer fallen, Dich zivilisiert auszudrücken müssen wir schweren Herzens auf Deine Teilnahme hier verzichten!
  5. 7 points
    Hallo @Smart Ich bin gegenteiliger Meinung. Mit einer Bruttomietrendite von 5% und der Tatsache, dass die Miete ausgereizt ist, halte ich die Wohnung für ein No-Go. Die Wohnung trägt sich nicht einmal von alleine, es sei denn, du steckst ordentlich EK hinein. Ob man heute noch auf weiter steigende Miet- und Immobilienpreise spekulieren sollte, muss jeder für sich selber wissen. Ich lasse solche nicht kalkulierbaren Variablen außen vor und halte mich an die Tatsachen. An deiner Stelle würde ich mich fragen, was dir diese Wohnung bringt? Cashflow definitiv nicht. In 25 - 30 Jahren hast du sie mal abbezahlt. In dieser Zeit musst du aber zumindest damit rechnen ständig Geld in dieses Invest nachzuschießen. Ich halte das für kein schlaues Investment.
  6. 7 points
    Das ist ja sowas an Haaren herbeigezogen. Vermiete mal an einen Anwalt oder Richter, Polizisten, Lehrerin oder Arzt und dann siehst du, was wirklich hart bedeutet. Die bestehen penibel auf rechtskonforme Umsetzung. Ich vermiete 50% an ARGE Empfänger und es sind gute Mieter. Zusätzlich habe ich da die höchsten Mieten. Weder mehr, noch weniger Stress. Ich spreche hier nicht von 1-2 Wohnungen, sondern von viel mehr. Man sollte seine Mieter genau prüfen, dann passiert sowas nicht. Hat nix mit Ethnie, Rase, Einkommen oder ähnlichem zu tun. Jeder Mensch ist anders. Man sollte eins nicht vergessen, wenn die Mieterhöhung nicht von ARGE übernommen wird, dann muss der Mieter von seinem Geld es zahlen. Da tut jeder Euro weh. Dir gebe ich ein Rat. Im Leben und im Forum gelten ähnliche Regeln, wenn man keine Ahnung hat, sollte man sein Mund am besten halten. Du hast genug auffällige Beiträge hier von sich gegeben.
  7. 6 points
    Und genau für diese Äußerung hat der Kandidat nun erneut Forumspause - diesmal für 4 Wochen und als letzten Warnschuss! Er kann sich also ganz entspannt und ohne sich um das Privatleben anderer Leute Gedanken machen zu müssen auf Weihnachten vorbereiten ….
  8. 6 points
    Das ist tatsächlich ein oft genannter Punkt. Kann ich in der Praxis aber nicht bestätigen... wichtige Hürde sind 25.000 € - darunter geht meiner Erfahrung nach nichts. Bei mir haben die meisten Banken problemlos unter 50.000 € finanziert. Meine Erfahrung ist da eher, dass die Banken gerne noch die Nebenkosten mitfinanzieren, damit der Darlehensbetrag etwas steigt. Und auch der Zinsaufschlag ist absolut vertretbar. Mal 2 Beispiele aus dem letzten Jahr: ETW 1 gekauft für 24.000 € (ca. 42 m²) Bank hat 28.000 € finanziert Zins ist bei 2,2 % Vermietet damals für 220,00 € Mieterhöhung sofort nach Übergang auf 264,00 € Mieter hat zum 31.08. gekündigt. Ich investiere jetzt ca. 1.200 € (die habe ich im Prinzip sogar noch fast vom Darlehen übrig, weil die Bank einfach 4.000 € mehr als den KP finanziert hat) für bisschen aufhübschen und gehe mit ca. 310,00 - 320,00 € wieder in die Vermietung. Meine Rate beträgt 130,00 € mtl. - nicht umlagefähige Nebenkosten inkl. Rücklage ca. 60,00 € mtl. Macht am Ende ohne einen Euro EK ca. 120 € Überschuss ETW 2 gekauft für 24.000 € (ca. 48 m²) Bank hat 25.000 € finanziert. EK ca. 6.000 €, weil noch bisschen was renoviert werden musste. Zins ist bei 2,15% Vermietet nach Renovierung für 360,00 € Rate liegt bei 113,00 € - nicht umlagefähige Kosten inkl. Rücklage ca. 75,00 € mtl Macht dann ca. 172,00 € Überschuss (hier allerdings mit EK Einsatz) Man hat ja auch die Möglichkeit mal 2 ETW zusammenzufassen über ein Darlehen, dann bist du nicht ganz so niedrig im Darlehensvolumen und die Banken stellen sich nicht so an. Sind natürlich jetzt vereinfachte Rechnungen - geht ja nur drum mal aufzuzeigen, dass das ggf. eine Möglichkeit wäre zu starten und deine Einnahmen etwas nach oben zu drücken. Ich habe jetzt nochmal 2 ETW gekauft - allerdings nur, weil ich die mit einem anderen Haus direkt mitfinanzieren konnte. Ich würde die o.g. Vorgehensweise ggf. einfach als Einstieg nutzen - wenn man einige Sachen hat, dann sollte man schon nach etwas größeren Objekten schauen. Ist nach dem zehnten mal auch einfach etwas nervig... LG
  9. 5 points
    Typisches Phänomen, habe ich eigentlich in allen Foren bemerkt, in denen ich bisher angemeldet war. Der "harte Kern" trägt das ganze Forum. Idealerweise diffundieren immer neue Leute in diesen Kern, während ganz alte nach ein paar Jahren das Interesse verlieren, weil sie zB das Gedfühl haben, dass sie jetzt schon alles 100 mal durchgekaut haben. Das ist kein Problem, wenn es genug neue Leute gibt, die das Wissen weitergeben können. Ist das nicht der Fall, stirbt das Forum langsam ab. Das ist aber nichts, was man als einzelner Schreiber groß beeinflussen könnte. Man muss einfach positiv bleiben, immer freundlich schreiben, damit die "Forenkultur" auf einem guten Niveau bleibt und fertig. Weitermachen!
  10. 5 points
    Hierzu ein recht bekanntes Zitat. "Wer die ganze Zeit arbeitet , hat keine Zeit um Geld zu verdienen." Du musst eben deine Prioritäten setzen. Wenn du deine ganze Zeit für Andere opferst, bleibt eben nichts für dich übrig. Ich selbst arbeite 60-80% in meinem "Hauptberuf" als selbstständiger EDV-Berater. Und den Rest der Zeit habe ich für Familie und Projekte. Meine Frau arbeitet 50% und sie macht neben der Familie (wir haben 3 Kinder) noch den kompletten Bürokram, sucht nach Objekten, bereitet unser Portfolio so auf, dass man es bei der Bank schnell und gut präsentieren kann. Ich mache den "Hausmeister", renoviere, baue Küchen ein, mache Besichtigungen. Unsere Zeit ist gut ausgefüllt. Wenn gerade ein Projekt ansteht, wird es manchmal sehr stressig. Da sitze ich um 7 Uhr im Auto, bringe die Jungs in die Schule, dann Arbeit, dann Baustelle. Zwischen 20 und 22 Uhr komme ich nach Hause und falle nach ein paar YT-Videos in Ohnmacht. Wochenende/Feiertage interessieren mich dann nicht. Da wird durchgepowert. Allerdings gehen solche Phasen immer nur ein/zwei Monate, dann kommt eine Ruhephase, wo man sich auf das nächste Projekt vorbereiten kann und wo ich dann auch mal ein paar Wochen nur bis Mittags arbeite und dann Zeit für die Familie und meine zahlreichen Hobbys habe. Wenn ich jeden Tag von 8 bis 21 Uhr arbeiten würde, wäre ich bereits ausgebrannt, meine Frau hätte sich von mir getrennt und meine Kinder würden mich hassen. Und ich mich selbst vermutlich auch. Ich habe grossen Respekt vor Leuten, die jahrelang die Energie aufbringen, so viel zu arbeiten. Aber ich bin der Meinung, dass das kein guter und nachhaltiger Lebensentwurf ist. Auch wenn das gesellschaftlich anerkannt und (so kommt es mir vor) auch gefördert wird.
  11. 5 points
    Ich hatte in meiner "Karriere" auch einige Fehlgriffe, was Mieter anbelangt. Man macht eben Erfahrungen und lernt daraus. Unser allererster Mieter war auch ein "kleines Desaster". Ich muss dazusagen, wir waren damals sehr grün hinter den Ohren, gerade fertig mit Studieren und dann gleich eine Geldanlage-Wohnung gekauft. Mit Mieter schon drin. Der Typ war echt steil. Studierte Islamistik und Jura, Weisser Kaftan und Vollbart, von Beruf "Sohn von einem Antwalt". Hat sich um NICHTS gekümmert, die Miete war viel zu günstig, aber Papa beschwerte sich ständig, was an der Wohnung alles schlecht sei. Zum Glück war der Auszug absehbar. Natürlich wurden die letzten beiden Mieten einfach mal mit der Kaution "verrechnet" und nicht überwiesen. Tja, so sind sie, die Anwälte... Natürlich nicht alle, aber dieser schon. Zur Wohnungsübergabe kam dann auch nur der Papa und der wollte dann das Übergabeprotokoll nicht unterschreiben.... Wir haben die Wohnung nach seinem Auszug einmal komplett durchrenoviert, also war es eh egal. Aber die Einstellung von diesen Menschen - widerlich.Wir waren Froh den los zu sein. Echt. Die folgenden Mieter waren dann, weil wir sie selbst ausgesucht haben, zumindest menschlich OK. Aber wir hatten damals noch eine stark ausgeprägte soziale Ader, so will ich das mal formulieren. "Kaufe dir nicht die Probleme anderer" - Das war eine Lektion, die wir erst noch lernen mussten. Ein Pakistani, Dr. PHd an der Uni. Sehr gebildet und zuvorkommend. Er wusste aber nicht, dass man die Fenster im Winter lieber nicht die ganze Zeit auf Kipp lässt -> 2000 Euro NK-Nachzahlung - die er dann aber (nach Auszug wohlgemerkt!) in Raten abgezahlt hat. Und seine Frau wusste nicht, dass man bei "uns" zwischen Brotfladen und Ceranfeld eigentlich eine Pfanne legt. Weil sonst das ganze Fett am Ceranfeld anbackt. 😂 Super nette Menschen, aber halt einiges an Aufwand. Oder die 4-köpfige Familie, die unbedingt in die 48qm-Zweizimmerwohnung ziehen wollte. Bei der der Mann angeblich Handwerklich sehr begabt war, sodass er alles selber reparieren kann und wir somit nichts machen müssen ... ausser nach dem Auszug alle seine "Reparaturen" wieder in Ordnung zu bringen... Oder die alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern (studiert, in Trennung lebend, machte eine Ausbildung zur Altenpflegerin, Amt zahlt), die mit der Erziehung letzterer komplett überfordert war. Deren Sohn hat dann aus Frust die Wände mit dem Hammer bearbeitet und die Kinder in der Nachbarschaft terrorisiert. Einmal die Woche kam die Psychiologin und spielte Spiele, da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln. Die Nachbarn kamen dann zu uns und wir mussten ihr kündigen. Sie hat das natürlich alles uns zur Last gelegt, empfand das alles al schrecklich unfair. Das war damals für mich auch sehr emotional belastend. Nach 10 Jahren Erfahrungen mit diversen Mietern haben wir aber jetzt (toi, toi, toi!) den Bogen einigermassen raus. Mein Fazit: Studenten oder Studentenpärchen ist das beste, was einem passieren kann. Miete vom Amt ist sicher, aber die Leute haben oft Probleme, die ich lieber nicht haben will. Und wenn man mal gute Mieter gefunden hat, dann pflegt man die besser. Das ist es echt wert! Und was auch gut funktioniert ist "Mundpropaganda. Wenn ein Nachbar, den man einigermassen gut kennt, einem einen Mieter bringt, dann funktioniert das. Unterm Strich aber hatte ich mehrheitlich gute Erfahrungen mit Mietern. Die schlechten Erlebnisse speichert man eben nur länger. Nicht, dass jetzt hier ein falscher Eindruck entsteht.
  12. 5 points
    Meine ehrliche Antwort? Lass das Trollen hier im Forum sein, es nervt inzwischen! (Du schreibst hier von €3.000 Rücklagen und wolltest vor ein paar Tagen angeblich noch ein Objekt für €1,29 Mio. kaufen. ---> Troll-Alarm) Sollten Deine diversen Fragen ernst gemeint sein, dann lass die Sache mit den Immobilien sein. Das ist ganz offensichtlich nichts für Dich!
  13. 5 points
    Absolute Zustimmung! Es macht einfach kein Spaß mehr, wenn man nur Geld wechseln tut, dann geht man lieber zur Sparkasse und lässt das Risiko zuhause... Ich kann die Forderungen der Bundesregierung sogar tlw. nachvollziehen, wenn Wohnen zum Luxus wird, dann geht der soziale Frieden baden. Das ist für niemanden gut. Ich finde, man merkt heute schon, wie extrem unentspannt die Leute heutzutage sind. Wobei auch hier anzumerken ist, hier sind nicht nur Städte betroffen, wie man so schön sagt, auch im Umland der Städte ist es gewaltig teurer geworden. Meiner Meinung nach ist bei den Preisen in unserem Sektor (Ruhrgebiet/Bergisches) das Ende der Fahnenstange erreicht. Einer meiner Grundstücksnachbarn verlangt heute für halb so viel Fläche wie ich, den Doppelten Preis, den ich noch vor 5 Jahren bezahlt habe - Quasi eine Vervierfachung... und er wundert sich, warum er das Haus nicht verkauft kriegt. Ich bin sicher, der Markt dreht so oder so. Mehr Miete kann man in vielen Gebieten nicht mehr verlangen. Die Mieten steigen auch nicht mehr, weil bereits Neubauten für das gleiche Geld gemietet werden können. In sofern werden viele Erstkäufer mit der Zeit schlauer, 1-2 Jahre im Bestand und dann sehen die, das es sich nicht lohnt, für aktuelle Preise zu kaufen. Aber orakeln bringt nix, wir werden sehen, wie es weitergeht. Ich selbst ziehe mich ähnlich wie @Andreas zurück und kaufe nur noch, wenn ich den Megaschnapper finde (womit ich selbst nicht mehr rechne).
  14. 5 points
    Das investieren in Immobilien ist keine Erfindung der Neuzeit und auch keine Erfindung aktueller Protagonisten - es hat zu jeder Zeit Menschen gegeben, die mit Immobilien vermögend geworden sind und auch solche, die damit pleite gegangen sind. Aktuell sind wir im neunten/zehnten Jahr einer Boom-Phase mit steigenden Preisen, das mag noch einen Moment so weiter gehen aber die Marktkorrektur kommt gewiss. Auch in der aktuellen Marktphase ergeben sich Chancen für die, die sie erkennen und nutzen können. Oder anders ausgedrückt - wenn Du es kannst, kannst Du es auch jetzt, wenn Du es nicht kannst hilft Dir auch abwarten nicht ….. PS.: Bei Marktveränderungen verschiebt sich nie nur ein Parameter, sondern alle miteinander - abzuwarten führt Dich auch nur in ein Umfeld marktfähiger Preise.
  15. 5 points
    Ich gehe mittlerweile folgendermaßen vor: - ich versende den Mietvertragsentwurf und teile mit, der 1. der sich nach Prüfung zurück meldet, kriegt die Wohnung ich mache grundsätzlich keine einzige Zusage mehr ggü. den Leuten, da diese sowieso alle nur Lügen und parallel andere Buden weiter suchen. Habe Lehrgeld im letzten Jahr bezahlt... letztes Jahr mehreren Leuten zugesagt und musste danach von vorne anfangen, weil diese nicht mehr erreichbar waren. Bei Einzelterminen gebe ich euch den Tipp, lasst euch mind. 1,5 Std. vorher anrufen und den Termin nochmal bestätigen. Ich fahre nicht mehr raus, wenn die Leute mich vorher nicht mehr anrufen. Man fährt immer umsonst hin.... wenn ich die Leute vorher anrufe, ist oft die Mailbox an. also lieber anrufen lassen... ist das einfachste.
  16. 5 points
    Wie begründet denn das Finanzamt die Entscheidung? Generell gilt m.E. (Keine Steuerberatung, bitte guten StB befragen): Wenn Du innerhalb von 5 Jahren in mindestens 3 der zentralen Gewerke Fenster, Bad, Heizung oder Elektrik einen Faktorsprung hast, mußt Du diese Ausgaben inkl. der bautechnisch damit verbundenen Arbeiten (meist Malerarbeiten, Fußböden etc.) als Herstellkosten aktivieren. Eine blosse Renovierung ist dabei keine wesentliche Verbesserung (d.h. wenn Du nur die Fliesen und OBjekte ausgetauscht hast, dürfte kein Faktorsprung im Bad entstehen, solange der Standard vergleichbar geblieben ist etc.). Ich persönlich hatte mal ein ähnliches Problem mit einem MFH. Dieses hatte ich extrem günstig gekauft und innerhalb der ersten 5 oder 6 Jahre 35% des Kaufpreises für Instandhaltung ausgeben (davon nur ca. 12% in ersten 3 Jahren). Das Finanzamt wollte die Einstufung als Herstellkosten mit einem angeblichen Standardsprung begründen. Ich habe daraufhin geantwortet (es lag noch kein Bescheid vor), dass ich in keinem Fall in einer Einheit in mehr als 2 Bereichen eine wesentliche Verbesserung durchgeführt habe und der relativ hohe Aufand nur an dem sehr, sehr niedrigen KAufpreis (400 Euro pro qm) lag. Das Finanzamt hat die Erklärung akzeptiert. Ich habe die ganze Angelegenheit zwar mit einem StB diskutiert, aber letztendlich die Kommunikation mit dem FA selbst durchgeführt www.kommunale-verwaltung.sachsen.de/.../bmf-erlass_vom_18_07_2003.pdf
  17. 4 points
    Haha! Lustig. Alle meine Mieter fahren bessere Autos als ich. Deswegen sind sie eben Mieter. In ein paar Jahren wird das dann hoffentlich anders sein. Alles zu seiner Zeit.
  18. 4 points
    @Senkrechtstarter35 Was ist denn rausgekommen bei der Versammlung? Hab den Beitrag leider eben erst gelesen. Meine Erfahrung ist, dass Verwaltungen dazu neigen Sanierungen voranzutreiben die eigentlich nicht zwingend notwendig sind. Ich habe zB in einer ETW gerade eine Dachsanierung abgeblockt. Der Dachdecker der Verwaltung meinte das Dach wäre hinüber. Da eine meiner Wohnungen im Dach ist und mir keine Schäden bekannt sind habe ich dann einen Dachdecker mal vorbeifahren lassen, den ich sonst immer beauftrage. Der meinte, dass das Dach noch locker 20J hält. Man müsste mal 2-3 Bleche befestigen und etwas Kleinkram machen. Er meinte der Kollege möchte sich wahrscheinlich nen ordentlichen Auftrag sichern (mal abgesehen davon, dass seine Kostenschätzung ca. 40% unterhalb der Angebotssumme lag). Man sollte solche Vorschläge der Verwaltung immer sehr kritisch hinterfragen. Viele Verwalter kassieren neben der normalen Verwaltervergütung noch üppige Regiegebühren für Baumaßnahmen. Habe mehrere Verträge gesehen, bei denen 3-5% der Bausumme als Extravergütung vereinbart sind. Was die WEG wohl vor hat ist ein Darlehen über die Eigentümergemeinschaft aufzunehmen. Habe da wenig Erfahrungen - das wäre mir ehrlich gesagt zu kompliziert. Glaube auch nicht, dass alle zustimmen würden - mag ja einige geben, die bar zahlen können / Wollen. In deinem Fall würde ich eher dazu tendieren ein Modernisierungsdarlehen aufzunehmen. Hatte ich letztes Jahr mal gemacht. Das ging ohne Absicherung im GB. Musste eine komplette Elektrosanierung einer Gewerbeeinheit vornehmen. Das Darlehen ist auf 10J ausgelegt und dann komplett getilgt.
  19. 4 points
    Ich habe relativ viele Statistiken aus 2003-2008 gesammelt, die für 2015-2020 einen Preisverfall vorhergesagt haben... so viel zu Statistiken... Ähnlich mit der Bevölkerung und den Mietpreisen... auch hier, reinste Orakelei... man beobachtet einen Zeitraum aus der Vergangenheit und setzt diesen für die Zukunft fort. Finde den Fehler...
  20. 4 points
    Finde alle o.g. Themen extrem interessant. Und eine Bitte, bei allem Respekt: auch klanglich und produktionstechnisch sollte es einen Mindeststandard geben. Telefonate über WhatsApp in extrem schlechter Qualität häufen sich, auch das Straßencafé ist kein guter Aufnahmeort...
  21. 4 points
    Ich bin in sehr unterschiedlichen Märkten unterwegs: Extreme sind Berlin Nordrand Prenzelauer Berg und Frankfurt Oder an einer lauten Straße. Trotzdem führe ich überall Mieterhöhungen durch, auch wenn es sich teilweise nur um 30 oder 40 Euro pro Monat handelt. Mittlerweile erhöhe ich auch bei alleinstehenden Rentnerinnen die Miete (teilweise auch mehrfach), obgleich ich dieses in der Vergangenheit aus sozialen Gründen nicht gemacht hatte. In der Neuvermietung versuche ich soviel wie unter der Mietpreisbremse möglich herauszuholen (d.h. ich packe auf die maximale Miete lt. Mietspielgel plus 10% ein paar Euros drauf, da es Urteile gibt, die bei einer Änderung des Mietpreisniveaus eine Abweichung von der 10% Regel erlauben). Hierfür gibt es eine Reihe von Begründungen: 1. Der Staat begrenzt die Anpassung der Mieten im Bestand und in der Neuvermietung an den echten Marktpreis (m.E. verfassungswidrig) immer mehr. 2. Alle anderen Marktteilnehmer erhöhen auch soweit sie können (ich habe noch nie etwas von einer Grunderwerbssteuerbremse, Handwerkerkostenbremse, Ölpreisbremes etc. gehört). Warum soll das bei Mieten anders sein? Ich kann den Unterschied nicht erkennen (außer das hier meist KLeinvermieter betroffen sind) 3. HInzu kommt, dass man bestraft wird, wenn man zu billig vermietet: a. Wenn man weniger als 60% der Marktmiete nimmt, kann man nur einen kleinen Teil (bei Vermietung zu 40% z.B. nur 40%) der Werbungskosten absetzen, d.h. man zahlt Steuern für ERträge, die man nicht hatte (gilt auch für Fremde!!!!! auch wenn mir persönlich kein derartiger Fall zu Ohren gekommen ist). b. Der Staat bestraft bereits heute bei Modernisierungen diejenigen, die weniger als 7 Euro Miete nehmen. c. Bereits heute kann man bei der Mietpreisbremse mindestens die Miete des Vormieters nehmen. M.E. besteht das große Risiko dass eine derartige Regelung auf alle freiwerdenden Wohnungen ausgedehnt wird. Aus diesen Gründen nehme ich, was ich haben kann. Den Mietern erläutere ich teilweise meine Motivation, auch wenn diese sie wohl in den meisten Fällen nicht nachvollziehen können/wollen. M.E. ist jeder der nicht das Maximum herausholt angesichts der heutigen Politik schlecht beraten.
  22. 4 points
    Da muss ich dir zustimmen. Ich versuche auch mehr oder weniger die Balance zu finden und die Sachen mit den Mietern abzusprechen. Ich habe ein relativ großes MFH im Bestand, bei dem ich eigentlich mal die Heizung umrüsten müsste (aktuell sind die verschiedensten Sachen drin - Nachtspeicher, Infrarot, Gasöfen, und auch mal eine Kombitherme). Die Anlage könnte ich relativ einfach umrüsten (sind 4 Häuser nebeneinander - ginge über eine Heizungsanlage). Habe dann aber tatsächlich mal bei allen Mietern ein Art "Umfrage" gemacht und mitbekommen, dass kein einziger überhaupt ne neue Heizung möchte. Die wohnen da z.T. schon ewig drin und kommen mit ihren veralteten Heizungen gut klar. Also lasse ich es erstmal bleiben, weil die Mieter mir auch wirklich so gut wie keinen Ärger machen - gerade die Altmieter sind absolut pflegeleicht. Da jetzt auf Teufel komm raus den letzten Cent rauszupressen macht keinen Sinn. Die Leute zahlen immer pünktlich und ich habe meine Ruhe. Grundsätzlich könnte ich tatsächlich einfach modernisieren und die Miete nach oben jagen, solange es aber so läuft lasse ich es auch einfach. Die Leute haben eher Sorgen wie z.B. mal ein neues Fenster oder auch mal eine Badewanne auf Dusche umrüsten. Dafür konnte bisher immer eine Lösung gefunden werden. Ich saniere und der Mieter gibt einen Teil dazu oder aber mehr Miete. Am Ende lohnt sich das für mich auch noch ordentlich. Da kommt es aber wirklich drauf an, wie die Leute einem gegenüber auftreten. Wenn man sich jetzt wegen jedem Mist beschweren würde etc., dann wäre meine Sicht und Vorgehensweise da wahrscheinlich etwas anders. So ist das aber bisher im großen und ganzen ein gutes Miteinander. Und das trifft eigentlich auf 95% der Mieter zu. Ich habe mit keinem wirklich Ärger. 1-2 Problemfälle sind natürlich immer mal dabei, da muss man dann m.E. auch die nötige Distanz schaffen und nicht alles durchgehen lassen, dann klappt das auch.
  23. 4 points
    Grundsätzlich teil(te)e ich Deine Auffassung. Ich war früher sehr sozial eingestellt und habe z.B. keine Mieterhöhungen bei Rentern etc. durchgeführt. Leider bestraft der Staat ein solches Verhalten immer mehr: 1. Falls die Miete zu niedrig ist (weniger als ca. 2/3 Marktmiete), können die Kosten der Wohnung bei der Steuer nur teilweise abgesetzt werden (keine Steuerberatung). 2. Der Staat schränkt immer mehr die Möglichkeit zur Mieterhöhung und die Miete bei Neuvermietung ein (merke ich sehr deutlich in Berlin). 3. Falls ich auf Mieterhöhungen etc. verzichte bzw. nur geringfügig erhöhe, senke ich den Mietspiegel ceteris paribus. Vor diesem Hintergrund erhöhe ich die MIeten mitttlerweise in der Regel so stark möglich und nehme bei der Neuvermietung die rechtlich lt. MIetpreisbremse und Markt maximal mögliche Miete (wer weiß ob man sonst jemals wieder erhöhen kann). Der Staat nimmt selbst ja auch das maximal mögliche (Grunderwerbssteuer etc.) und die Handwerker lachen auch nur über "Handwerkerpreisbremse". Mein hart erscheinendes Vorgehen ist eine klare Reaktion auf die eigentümer- und neubaufeindliche Einstellung der Berliner Politik. Wer mit Ämtern in Berlin zu tun hat, kann mich verstehen. Ich sage nur Milieuschutz und Mietspiegel. Die Politik insbesondere wird hoffentlich erkennen, dass ein ständiges "gegen die Vermieter Vorgehen" zu einer entsprechenden Reaktion führt (Maximale Erhöhungen (bis auf echte Sozialfälle) und Verkauf durch private Eigentümer (ich habe meine Berliner Häuser vor Einführung des Milieuschutzes glücklicherweise bereits aufgeteilt). Konzerne sind ja so sozial..... Modernisierungen habe ich bisher (bis auf einen renitenten Mieter) immer einvernehmlich mit den Mietern durchgeführt, da die Mieter froh waren einen Balkon oder eine moderne Heizung zu erhalten. Kleinere Modernisierungen wie neuer Heizkessel mit besseren Heizwerten oder kleinere Wärmedämmmaßnahmen habe ich bisher selbst getragen ohne dafür die Miete zu erhöhen. Durch solche Aktionen schaft sonst Unruhe und Unfrieden im Haus.
  24. 4 points
    Tja ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Auch ich würde eher in die Ausbildung investieren, da sie kurz bis mittelfristig den größten Ertrag einbringt. Man sollte zur Kenntnis nehmen, dass Investments in immobilien eine gute Bonität/Einkommen zwingend voraussetzen - also dahingehend sollte man sich in gute Startpositionen bringen. Die Digitalsierung tut da auch ihr übriges - eventuell ergäbe es Sinn seine Präferenzen (beruflich) damit etwas abzustimmen. Der Gesetzgeber hat nicht nur neue Opfer gefunden, er wird auch das meiste was da im Raum steht umsetzen. Immerhin schlägt er damit zwei Fliegen mit einer Klappe: er generiert neue Wählerstimmen und lukriert neue Steuereinkünfte. Auch wenn es nicht langfristig ist aber das hat einen politiker noch nie gestört. Ich habe mir gestern die Debatte bei maischberger angeguckt wo auch ein Christoph Gröner saß. Also mir sind bei den Ausführungen des grünen Stadtrates Florian Schmidt manchmal Schauer über den Rücken gelaufen. Vor allem mit seiner Idee Privatleuten mit der Enteignung zu kommen, falls bestimmte Punkte auf irgendeiner seltsamen, noch auszuformulierenden Werteskala nicht erfüllt werden: schrecklich. Man stelle sich vor: da sitzt ein Beamter in einem Bureau und analysiert die Geschäftsberichte diverser Gesellschaften wie die Deutsche Wohnen udgl. Merkt er, dass da einige qm wohl unter "kapitalistischen/ausbeuterischen" Kriterien vermietet werden, dann zückt er einen Paragrafen und die Enteignungsmaschinerie kommt in Gang. OMG!! Der Vergleich mit den "Roten Wien" (das Rot ist übrigens nur ein lack; kratzt man ihn an kommt dezentes Braun zum Vorschein aber das nur so nebenbei) ist auch etwas schräg. Ich bin zwar kein Wiener aber die "Gschäfteln" welche die angeblich so sozialen Wohnungsgesellschaften dort abziehen (gesteuert von Führungspersonal mit so 15k monatseinkommen) hat mit sozialem nicht mehr viel gemein. Mancherorts sind sie schlimmer als jede Heuschrecke. Schade eigentlich: dieser Gröner und dieser Schmidt; hätten sie nicht solche tiefen ideologischen Schützengräben gegeneinander aufgebaut - sie wären wohl gute Freunde. Verfolgen sie doch das selbe Ziel nur mit unterschiedlichen Ansätzen. Was das Geschäft grundsätzlich betrifft möchte ich einen punkt in die Diskussion werfen, welcher mWn noch nie im Forum angesprochen wurde: die Informationsasymmetrie. Was bedeutet das? Nun es ist eigentlich die Grundlage eines JEDEN guten deals. Ein guter deal ist im Grunde nur dann einer, wenn der Kontrahent zumindest ein wenig über den Tisch gezogen werden konnte. Und das ging wenn einer der beiden oder ein involvierter/informierter Dritter (Stichwort Erbschaftsstreitigkeiten; baldiger Konkurs eines Unternehmens usw.) einen Informationsvorsprung gegenüber den anderen hatte. Das Internet ist Fluch und Segen gleichzeitig. Es war noch nie so einfach Informationen zu bekommen - aber das gilt jetzt auch für die Gegenseite. Es genügt 5 Minuten (FÜNF MAXIMAL) im Internet zu recherchieren um zu erkennen, was sein Haus oder sonst was wert ist bzw. zu welchen Preisen die Läden über die Theke gehen. Früher hatten diese Infos maximal tief in der Branche tätige, family offices oder eben Makler. Der Otto-Normalverbraucher hatte diese Infos normalerweise nicht und dann passierten eben deals wie "zum 3 fachen gekauft" usw. Klar. Gibt auch heute noch solche deals aber sie sind doch außergewöhnlich selten geworden. Und das hat mit der Informationsasymmetrie zu tun bzw. mit deren Bruch da es sie kaum noch gibt. Ähnlich ist es da in so gut wie jeder Branche. Man kennt die Geschichten des betrügerischen Anwalts/Arztes/Handwerkers welche einem über den Tisch zogen. Vor der Internetära machte so etwas allenfalls lokal Aufsehen aber bereits im Nachbarort war das ganze bereits unbekannt. Jetzt werden Unternehmen und Institutionen im Internet bewertet von anderen Kunden udgl. und wenn beispielsweise mehr als die Hälfte der Bewrtungen negativ sind, dann nimmt man als potentieller Vertragspartner/kunde/whatever eher Abstand von einer geschäftlichen Beziehung. Und das INternet ist global; solche Globalwirkungen gab es früher nur bei Konzernen oder Skandalen wie die Herstattbank, Spendenaffäre Kohl, Conterganaffäre,..; also Sachen die bundesweit für Aufsehen sorgten mit entsprechenden medienecho. Das Internet hat das im Grunde ersetzt; bei größtenteils negativen Einträgen kann heute kein Unternehmen mehr dagegensteuern - egal wie teuer/aufwändig eine Marketingkampagne oä auch sein mag. Auch das hat mit dem Verschwinden dieser Asymmetrie zu tun. Dies nur soviel dazu. PS.: Gegen eine Investition in eine kleine ETW bweispielsweise mit max. 20-30k Gesamtkosten ist trotzdem nichts einzuwenden. Ein eventueller Verlust lässt sich bei einer solchen Summe auch mit geringerem Einkommen noch handlen und der Lerneffekt ist dennoch gegeben. Auch die pers. Bonität/Einkommen wird aufgefettet. Also nicht schwarz-weiß denken. .D
  25. 4 points
    Eben - genau das meine ich... das erlebe ich ziemlich häufig... ich frage daher von vorne rein, ob das eine Bieterveranstaltung ist... dann sage ich direkt ab. ich bin auch nicht bereit, dem Makler dafür nur 1 Cent zu bezahlen. Sollen sich andere mit dem rumärgern. Mittlerweile meide ich die Anfragen bei den Maklerfirmen, die so vorgehen. Die Zeiten für Makler werden sich auch drehen... mag sein, dass sie derzeit in einem Goldrausch sind aber ich bin mir sicher, sobald die Bundesregierung das Bestellerprinzip eingeführt hat, werden 2/5 aller Makler Ihre Tätigkeit aufgeben können. Erst recht, wenn die Provision auf 2% gedeckelt wird. Die Einführung ist mehr als Überfällig... es sollte immer derjenige bezahlen, der die Musik bestellt, das ist in allen anderen Bereichen auch so. Warum sollen Makler hier einen Freischein haben.