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Immopreneur.de | Community für erfolgreiche Immobilieninvestoren

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Showing content with the highest reputation since 03/13/18 in all areas

  1. 14 points
    Hallo Danke - ja war hart , sehr harte Zeit für meine Frau und mich - wir hatten keinen Anspruch. 1800 netto und 10000 eur Schulden für das Auto , 2012 Auto verkauft und 10000 in den Kauf zur 1. ETW getätigt , heute über 100 Wohnungen plus Gewerbe , 13 Häuser mehrere ETW demnächst vermutlich 15 Häuser und dann ist Schicht im Schacht in der gleichen Geschwindigkeit wird das nicht nochmal möglich sein, man wird älter und ruhiger, es fehlen geeignete Objekte und alles ist teurer geworden (Immobilien , Baumaterial, Handwerker) ohne mein Know-how hätte das alles nicht funktioniert, niemals auch Verzicht ... 1. auto nach Verkauf von meinem Z3M ein 150 eur Astra , viele im Umfeld darüber gelacht , aber wer zuletzt lacht, lacht am besten
  2. 13 points
    Hi, das ist extrem schwer zu sagen. Das sagt leider nichts aus. Meiner Erfahrung nach kann man immer erst im Rückblick sagen, welche nicht-umlagefähigen-Kosten tatsächlich entstehen. Ich habe sie bei meinem Haus (ebenfalls Anfang 20. Jahrhundert, ebenfalls "in vernünftigem Zustand") total unterschätzt. Bei mir kamen bisher: Persönlicher Zeitaufwand (die mit Abstand größte Kostenposition, wenn ich einen realistischen Stundenlohn ansetzen würde) .. Ist natürlich nicht Cash-relevant und je nach Definition kann man dies ausblenden .. Ich habe den Aufwand auf jeden Fall unterschätzt. Komplett-Renovierungen von 3 Wohnungen (war nicht zwingend notwendig, aber half dabei die Miete bei Neuvermietung deutlich höher anzusetzen) - Beeinflusst Cash und Rendite Umbau einer Wohnung von nicht-zu-Wohnzwecken-dienenden-Räumlichkeiten in Wohnraum (erhöht natürlich Mieteinnahmen und Immobilienwert, daher je nach Definition keine "nicht-umlagefähige-Kostenposition") - Beeinflusst dennoch Cash und Rendite Diverse Neuvermietungen und damit zusammenhängende Vermarktungskosten - Beeinflusst Cash und Rendite Eine drohende Schornstein-Versottung - da muss ich vor dem nächsten Winter was tun Kosten im Zusammenhand mit der technischen Verwaltung - also Kleinkram, den man nicht umlegen kann oder will .. das reicht von Glühbirnen im Treppenhaus bis zu Namensschildern / Briefkastenschildern .. Ich habe auch einen Hauswart angestellt - dessen Kosten kann ich zwar auf die Mieter umlegen (sofern dies mietvertragsmäßig möglich ist oder zumindest nicht angefochten wird).. Die Eigenleistung für Beitragsmeldung etc. kostet Zeit bzw. die dafür notwendige Software kostet Geld bzw. das Outsourcen an den Steuerberater kostet Geld. Dazu kommen Kosten, die man ggf. aus eigener Tasche zahlt, weil man keine Lust hat sich mit dem Mieter auseinanderzusetzen. Beispiel: Ein Mieter zieht aus (und verabschiedet sich ins Ausland) .. im Mietvertrag (den man bei Erwerb übernommen hat) war keine Kaution vereinbart und somit gibt es nunmal leider keine Kaution. Der Mieter signalisiert, dass er kein Interesse an einer Nebenkostenabrechnung bzw. einer Verrechnung hat. Im übrigen findest du eine Woche später zwei Regale und eine kaputte Spülmaschine im Keller (die natürlich niemandem gehören und voraussichtlich vom nun unerreichbaren Mieter hinterlassen wurden). Die Nebenkostenabrechnung ein Dreivierteljahr später ergibt eine Nachzahlung von 300€. Die Entsorgung von Regalen und Spülmaschine kostete 100€. Macht 400€, die du nun entweder unter viel Aufwand und mit wenig Aussicht auf Erfolg eintreiben lassen kannst .. oder du schreibst sie ab. Das ist nur ein Beispiel, aber aus dem echten Leben gegriffen. Diese Kosten werden seltenst bei einer Rendite-Berechnung eingepreist und lassen sich m.E. auch schwer vorhersehen. Sichelich passieren diese Dinge bei Anfängern (ich) auch häufiger als bei erfahrenen Vermietern. Noch ein Beispiel: Mieter hat gekündigt - du stellst dich darauf ein, dass du easy neuvermietest .. Leider wird genau dann die Oma krank und du hast wochenlang keine Zeit für die Neuvermietung.. Wenn du endlich Zeit hast musst du Fotos machen, inserieren und Besichtigungen planen/durchführen.. Der beste Mieter-Kandidat kann leider wegen Kündigungsfrist der alten Wohnung erst in 2 Monaten einziehen.. Zack, stand die Wohnung 4 Monate leer. Dabei hattest du doch mit maximal einem Monat Leerstand kalkuliert... Bums, 1000€ weniger Einnahmen als geplant. Wenn der Mieter dann einzieht stellt sich heraus, dass die Sicherungen regelmäßig rausfliegen und die Steckdose im Wohnzimmer nicht funktoioniert. Also Elektriker holen, zack noch mal 150€ weg. Ja ich weiß: Das sind alles Anekdoten! "Diese Dinge kann man doch alle besser planen!". Maybe. Ich warne nur davor zu glauben, man könne die nicht-umlegbaren-Kosten bis auf den letzten Euro durchkalkulieren. Ich sehe oft Posts mit Modell-Rechnugnen à la "da bleiben 50€ Cashflow im Monat über" - das ist m.E. viiiiiel zu engmaschig gerechnet. Ich unterstelle dir, @Markus123 keinesfalls, dass du so rechnest. Meine Aussage ist generell und richtet sich nicht an dich persönlich! All die "ungeplanten Kosten" (ich nenne sie mal "Unusals", obwohl sie mehr "usual" als "unusual" sind) werden häufig verschwiegen und/oder kleingeredet. Sie passen auch in kein Excel-Rendite-Tool, da sie eben nicht planbar sind bzw. viel von der Erfahrung des Vermieters und vom Zufall abhängen. Lange Rede kurzer Sinn: Plane so gut du kannst anhand der Dokumentation, die du eventuell vom Vor-Vermieter bekommen kannst (alte NK-Abrechnung zum Beispiel) .. und plane dann noch mal großzügig "Unusuals" mit ein. Aus persönlicher Erfahrung habe ich für mich festgestellt: Alles über Faktor 13 (für die Immobilienklasse "Vollfinanziertes Altbau MFH in C/D-Lage") ist für mich nicht CF-positiv darstellbar. Auch, wenn man es sich mit Excel-Tools schönrechnen kann
  3. 12 points
    Mein Profiling sagt, dass Menschen, die "öfters" statt "öfter" sagen/schreiben, eher zur Unterschicht zuzuordnen sind...
  4. 12 points
    Für alle anderen hier noch einmal eine sehr nützeliche Funktion: Wenn man bestimmte Nutzer ignoriert, werden deren Beiträge komplett versteckt. So werden Posts wenig hilfreicher User komplett ausgeblendet und die sachliche Diskussion kann weiter stattfinden - ohne dass man sich um die Posts dieser Nutzer kümmen- geschweige denn darauf reagieren muss
  5. 11 points
    Das stimmt! Nur höre ich lieber einem Profi zu und kaufe seine Produkte, da er bereits 20 Jahre Erfahrung hat, als ein paar Studenten, die zusammen 5 oder 6 Buden seit ein paar Jahren besitzen. Falls der Post auf mich bezogen war: Ich habe nichts gegen Immocation. Die sind auch dabei sich durch externe Kompetenzen professioneller aufzustellen. Und das, was sie erreicht haben ist definitiv bemerkenswert. Ich höre aber trotzdem lieber einem zu, der mehr Erfahrung hat als ich und nicht umgekehrt. Und ihr Ansatz ist ja nun wirklich nichts Neues, dass man sagen müsste:"Ok, das ist the next big thing und Immocation ist hier der Pionier". Man kann sich das alles mal anschauen aber die bringen ja auch nichts innovatives zum Vorschein, was mich weiterbringt. Ich finde man sollte sich an Leute halten, die das erreicht haben, wo man selber hin will und nicht an die, die weniger Erfahrung haben als ich und dafür aber besseres Marketing machen können. Denn dann könnte ich auch zu meinem Bank"berater" gehen und ihn fragen, wie ich mein Vermögen am besten anlegen sollte. Aus gutem Grund mache ich das aber nicht >> Ein alter Schulfreund ist Filialleiter einer Sparkasse. Er sagte mir, dass er nicht in Aktien als Altersvorsorge anlegen würde. Das wäre ihm zu riskant. Er hat sich dafür ein Eigenheim gekauft. Selbst redend ist auch, dass er keine einzige vermietete Immobilie hat, denn auch das sei ja viel zu gefährlich. Und die Banken sind voll von solchen "Anlageexperten". Ich bin zwar jetzt ein bisschen abgeschweift, aber der Sinn dahinter ist der gleiche = Such dir Leute, die auf einem bestimmten Gebiet mehr erreicht haben als du!
  6. 10 points
    Spannendes Thema. Ich kaufe durchaus auch zu Faktoren über 20. Meine Schmerzgrenze ist immer eine Mietrendite von +/- 4 % die das Objekt anfänglich bringen muss. Ich gehe immer mit einem relativ hohen EK-Anteil in das Objekt und versuche baldmöglichst voll zu tilgen. Mir ist aber natürlich auch bewusst das Investoren im Alter von 20/25/30 Jahren, am Anfang ihres Berufslebens und mit wenig EK, das nicht können. Für mich sehe ich aber auch nur wenige andere Investitionsmöglichkeiten für mein EK. Anleihen/Bankguthaben bringen gar nichts, Aktien okay, aber auch dort ist das kein Selbstläufer. Das Interessante bei Immobilien ist doch, dass ich selber unternehmerisch handeln kann und für die Erfolge und Misserfolge alleine verantwortlich bin. Über die Jahre, und das damit meine ich Zeiträume von 5-10 Jahren, kann ich die Objekte aufwerten und die Mieten steigern. Sanierungen nach Ablauf der 3-Jahres-Frist ermöglichen mir schöne Steuerspareffekte und steigern den Wert meiner Häuser. Mittlerweile habe ich mir einen schönen Bestand aufgebaut und viel freien Cashflow den ich wieder für neue Investitionen verwenden kann, das Ganze hat eine ordentliche Eigendynamik bekommen, wächst aus sich selbst heraus. Meines Erachtens ist eine Beurteilung von Immobilien nur anhand des Faktors alleine nicht besonders aussagekräftig - so als würde man eine Aktie nur anhand ihrer Dividendenrendite bewerten. Ich beurteile in erster Linie die Qualität des Objekts: - Bausubstanz und in den nächsten 15/20 Jahren anstehende Maßnahmen (auch architektonische Attraktivität und energetischer Zustand) - Lage Makro/Mikro/Nano - Wohnungsgrößen und -zuschnitte (> 45 und < 100 qm ) - Nur mit Balkon (evtl. Balkon nachrüstbar) - Nur mit PKW-Stellplatz Da ich selber die Vermietung durchführe habe ich mittlerweile gelernt worauf die Mieter Wert legen. Stimmen muss auch der Qm-Preis, für mich fast die wichtigste Vergleichsgröße, denn auch ich will ja nicht zu teuer einkaufen. Auch wenn ich höhere Preise zahle als hier im Forum allgemein genannt werden sehe ich mich dennoch als rational handelnden Investor. Ich parke beileibe nicht nur EK in "Betongold", sondern baue mir gezielt einen Bestand auf und versuche den so gut wie möglich zu bewirtschaften.
  7. 10 points
    Ich bin der Meinung, dass du auch heute noch unter gleichen Voraussetzungen einen beachtlichen Immobilienbestand aufbauen kannst, wenn du ein wenig Zeit in Know How Aufbau und die Suche investierst. Letztes Jahr gab es die Diskussion schon einmal irgendwo. Wenn ich heute starten würde, dann würde ich mir relativ schnell 5-10 kleine ETW an einfach Standorten kaufen. Die sind i.d.R. günstig, haben eine höhere Miete je m² als große Wohnungen und sind bei den meisten Investoren nicht auf dem Radar, weil sie eben viel Arbeit beim Ankauf machen. Wenn du jetzt eine kleine Whg für 20.000 - 30.000 € kaufst musst du halt im Prinzip fast soviel prüfen wie bei einem kleinen MFH. Dann musst du finanzieren usw usw... Die Mühe lohnt sich aber. Wenn du 250,00 - 300,00 € bekommst hast 100-200 € je WE Überschuss im Monat. Wirkt sich wieder auf deine Einkommenssituation aus. Und dann kannst du sehen, dass du dich Stück für Stück vergrößerst. Du lernst erstens das Geschäft kennen und gehst überschaubare Risiken ein und zweitens baust du zusätzlich automatisch zusätzliches Einkommen auf.
  8. 8 points
    Ich finde, man sollte erstmal hinterfragen, was der Sinn hinter Immocation ist. Immocation ist in meinen Augen keine Plattform, die sich auf die Fahnen geschrieben hat gemeinnützig über das Immobiliengeschäft aufzuklären. Immocation ist ein Businessmodell, welches Immobilien zur Geldschöpfung nutzt. Dabei geht es eben nicht vordergründig darum die Risiken ganz klar zu benennen, sondern die Leute zu annimieren Kurse und Coachings zu kaufen, um sich vermeidlich als Immobilieninvestor zu qualifizieren. Sie suggerieren dabei natürlich, dass sie einen Expertenstatus haben, denn sonst würden sie ihre Produkte nicht verkaufen können. Man muss aber ganz klar sagen, dass die Jungs selber blutige Anfänger sind, die gerade mal zusammen eine handvoll ETW seit wenigen Jahren besitzen. Sie können also gar nicht das Know How haben, um das Immobilienbusiness im Detail zu kennen und dieses richtig einzuschätzen. Und da sehe ich die größte Gefahr für Anfänger, die sich von denen motivieren lassen irgendwelche 6%er in B-C-Lagen zu kaufen. Der Markt ist heute deutlich schwieriger geworden als noch vor ein paar Jahren. Ein Fehlkauf kann große Folgen nach sich ziehen, die die Jungs aber selber gar nicht richtig einschätzen können, da sie keine Erfahrungen haben. Überspitzt gesagt konnte man vor 10 Jahren nahezu jede Bude kaufen und man konnte alles noch hinbiegen, weil die Rendite eine ganz andere war. Da war es nicht schlimm, wenn eine Wohnung mal ein paar Monate leer stand, weil nicht genügend Nachfrage da war oder man ging halt mit dem Mietpreis etwas runter. Man konnte auch mal locker einen Mietpreller aushalten. Es war zwar damals schon nicht so toll, aber es brachte einen finanziell nicht um. Heute sind die Faktoren aber so dermaßen angestiegen, dass Fehler sich sehr viel stärker auf das eigene Vermögen auswirken. Konnte man früher Unvorhegesehenes aus dem Cashflow auffangen, ist das heute bei den niedrigen Renditen nicht mehr drin und man muss zwangsläufig aus den übrigen Einnahmen (meistens eben von seinem Gehalt) oder seinem Vermögen Geld entziehen, um die Probleme zu lösen. Aber wer ist denn der Hauptkunde von Immocation? Es sind in der Regel junge Menschen mit wenig Vermögen, die frisch im Berufsleben sind und daher auch noch keine großen Finanzpolster haben. Und genau für diese kann die Aussage "Ab 6% kann man sich Wohnungen kaufen und der Mieter bezahlt dir die Bude ab." verheerend sein. Vor ein paar Jahren hast du noch in Münster, Düsseldorf, Köln, Berlin, Frankfurt, usw. für 6% Rendite Wohnungen bekommen. Heute ohne Netzwerk fast unmöglich. Also was sagt Immocation? Geht doch ins Ruhrgebiet. In Essen kannst du noch locker 6%er bekommen. Was sie aber nicht sagen, dass 6% in Frankfurt von vor ein paar Jahren in keinster Weise mit einem 6%er heute in Essen Altendorf vergleichbar ist. Es wird nicht aufgeklärt, sondern eher motiviert zu handeln. Das ist ja auch verständlich. Würde man eher auf die Risiken hinweisen, wäre das ganze Konzept nicht erfolgreich. Mittlerweile haben sie sich aber auch ein paar "echte" Experten ins Team geholt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich bei Immocation um einen Vertriebskanal handelt. Sicherlich kann man da etwas mitnehmen, man sollte aber eben nicht alles einfach so glauben und denken, dass es tatsächlich so einfach ist, wie es dort suggeriert wird. Und genau das denken die ganzen Anfänger: "Ich kaufe mir ein paar Wohnung und bin übermorgen finanziell frei."
  9. 8 points
    @Merlinbanderas. Am Dienstag wolltest Du noch mit "fetten Felgen" und "ordentlicher Mucke" andere Menschen beeindrucken und heute bist vollkommen geläutert. Also entweder bist Du ein Super-Troll (meine Vermutung) oder zwei Personen teilen sich Deinen Account oder Du leidest unter einer veritablen Persönlichkeitsspaltung. Wie dem auch sei, der Unterhaltungswert ist hoch!
  10. 8 points
    Ich finde es immer wieder spannend, wie oft das Wort "belohnen" benutzt wird bzw. dass immer der Vergleich "sparen/investieren vs. ausgeben/belohnen" gezogen wird. Mein Ziel ist es, dass ich mich im Leben eben nicht mehr über Geld (bzw. Gegenstände, die man mit selbigem kaufen kann) belohnen muss. Das klingt jetzt etwas hochgestochen - und ich bilde mir nicht ein, dass ich micht nicht auch oft mal belohne (z.B. schick essen gehen meiner Liebsten). Bei vielen Konsumgütern klappt es schon ganz gut. Ich will kein neues Handy, keinen neuen Laptop, keinen Saugroboter ... Oftmals kommt ein Konsumreiz (bleiben wir beim Beispiel: "neues iPhone wird vorgestellt") .. Am nächsten Tag freue ich mich riesig, dass ich der Reiz verflogen ist und das Geld noch auf meinem Konto. Das finde ich richtig cool.. Und würde es gern noch auf andere Bereiche des Lebens ausweiten (klappt noch nicht überall so gut)... Das Gefühl von "ich habe die Kohle für Objekt XYZ locker übrig, und ich "belohne" mich trotzdem nicht!" ist für mich die größte Genugtuung und Belohnung überhaupt .. Das ist für mich Glück.
  11. 8 points
    So, meine Kinder sind im Kindergarten - bevor der "Ernst" des Tages beginnt kümmere ich mich mal um diesen "Kindergarten" ….. Auch wenn es @Mario Wehm nicht gefällt hat die Mieterin hier lediglich von ihren rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht - dafür und für die Tatsache, dass nicht alle Menschen die gleichen wirtschaftlichen Möglichkeiten haben wird hier niemand (auch nicht in Abwesenheit und aus der Anonymität eines Fakenamens heraus) mit unflätigen Worten bedacht! @merlinbanderas Dein Welt- und Menschenbild kann Dir hier niemand vorschreiben - da Du es aber offensichtlich nicht schaffst, Deine Wortwahl zumindest hier im Forum zu zügeln versuchen wir mal in den nächsten 2 Wochen ohne Deine Beiträge auszukommen. Klartext - Du hast Schreibpause bis Ende des Monats, sollte es Dir danach immer noch schwer fallen, Dich zivilisiert auszudrücken müssen wir schweren Herzens auf Deine Teilnahme hier verzichten!
  12. 7 points
    Ich bezweifele, dass es in Berlin wirklich zu einer Enteignung von Dt. Wohnen etc. kommt. Allerdings ist das aktuell schon geltende Recht und die Behandlung von Bauwilligen in Berlin schon extrem abschreckend. Kurze Beispiele: 1. Mittlerweile sind - bis auf Teile Wilmersdorf und von Plattenbaugebieten - fast alle Gebiete innerhalb des S-Bahnrings und teilweise weit darüber hinaus Milieuschutzgebiete, d.h. eine Umwandlung in ETW wird defacto verhindert, ein freier Verkauf von MFH wird verhindert (d.h. der Senat zwingt die Käufer zu Abwendungsvereinbarungen oder übt Vorkaufsrecht aus), Modernisierungen sind defacto nicht möglich (Wärmedämmung vernünftigerweise nicht, aber auch viele andere Sachen wie jede Grundrißänderung, wodurch ich z.B. ein Bestandsgebäude nicht um Wohnraum (von 100 auf 150qm) erweitern darf....) etc. 2. Der Senat manipuliert in altbewährter Weise den Mietspiegel, nutzt alle Kappungsgrenzen und Mietstopregeln um den allgemeinen Mietpreisanstieg zu verhindern. Es wird geprüft einen allgemeinen Mietstopp in Berlin zu verordnen (d.h. auch die 2 Euro Miete bleibt bei Mieterwechsel erhalten, was zu Korruption udn Scheingeschäften führen würde)...... 3. Der Senat kauft absolute Schrottwohnungen zu Mondpreisen (gestern gerade 1800 unsanierte Plalttenbauten) 4. Gleichzeitig versucht Senatorin Lompscher mit den Koryphäen der Bezirksverwaltungen wie Bezirksstadtrat Schmidt, jeglichen Neubau von Wohnungen zu verhindern (Tempelhof, Elisabethaue etc.. etc.). So werden keine/kaum neuen Bebauungspläne erstellt (Senator Geisel hatte im letzten Jahr 13 Gebiete ausgewiesen, Fr. Lompscher nicht eines im 1. Jahr). Begründet wird dieses damit, dass man den Zuzug nach Berlin stoppen will (kämen wohl MIeter die nicht Rot-Rot-Grün wählen würden). 5. Persönlich finde ich die Entwicklung kurzfristig sehr angenehm, da ich meine Häuser in heutigen Milieuschutzgebieten rechtzeitig aufgeteilt habe und ich die ETWs jetzt zu Mondpreisen verkaufen kann (werde wohl meine Schulden damit abbauen bzw. diversifizieren). Den eigentlich geplanten Ausbau eines größeren Dachbodens (350qm) werde ich bei diesem Senat aber wohl auf den St. Nimmerleinstag verschieben. Die Instandhaltung werde ich zukünftig ebenfalls deutich stärker dosieren. Die Mieter tun mir allerdings leid, denn kaum ein Vermieter wird seine ETW noch vermieten, sondern lieber an Eigennutzer verkaufen und auch die Aufteilung in ETW ist m.E. immer noch (wenn auch schwieriger) möglich. Andererseits unterstützen die meisten Berliner diese unsinnige Politik.
  13. 7 points
    Hallo @Smart Ich bin gegenteiliger Meinung. Mit einer Bruttomietrendite von 5% und der Tatsache, dass die Miete ausgereizt ist, halte ich die Wohnung für ein No-Go. Die Wohnung trägt sich nicht einmal von alleine, es sei denn, du steckst ordentlich EK hinein. Ob man heute noch auf weiter steigende Miet- und Immobilienpreise spekulieren sollte, muss jeder für sich selber wissen. Ich lasse solche nicht kalkulierbaren Variablen außen vor und halte mich an die Tatsachen. An deiner Stelle würde ich mich fragen, was dir diese Wohnung bringt? Cashflow definitiv nicht. In 25 - 30 Jahren hast du sie mal abbezahlt. In dieser Zeit musst du aber zumindest damit rechnen ständig Geld in dieses Invest nachzuschießen. Ich halte das für kein schlaues Investment.
  14. 7 points
    Und genau für diese Äußerung hat der Kandidat nun erneut Forumspause - diesmal für 4 Wochen und als letzten Warnschuss! Er kann sich also ganz entspannt und ohne sich um das Privatleben anderer Leute Gedanken machen zu müssen auf Weihnachten vorbereiten ….
  15. 7 points
    Das ist ja sowas an Haaren herbeigezogen. Vermiete mal an einen Anwalt oder Richter, Polizisten, Lehrerin oder Arzt und dann siehst du, was wirklich hart bedeutet. Die bestehen penibel auf rechtskonforme Umsetzung. Ich vermiete 50% an ARGE Empfänger und es sind gute Mieter. Zusätzlich habe ich da die höchsten Mieten. Weder mehr, noch weniger Stress. Ich spreche hier nicht von 1-2 Wohnungen, sondern von viel mehr. Man sollte seine Mieter genau prüfen, dann passiert sowas nicht. Hat nix mit Ethnie, Rase, Einkommen oder ähnlichem zu tun. Jeder Mensch ist anders. Man sollte eins nicht vergessen, wenn die Mieterhöhung nicht von ARGE übernommen wird, dann muss der Mieter von seinem Geld es zahlen. Da tut jeder Euro weh. Dir gebe ich ein Rat. Im Leben und im Forum gelten ähnliche Regeln, wenn man keine Ahnung hat, sollte man sein Mund am besten halten. Du hast genug auffällige Beiträge hier von sich gegeben.
  16. 6 points
    Ich sehe die Angelegenheit etwas anders (bis auf die Einschätzung dass die Kaufpreise gerade auch in Pampaorten zu hoch sind): Ich halte einen für einen Kleinvermieter doch recht netten Bestand (> 100 Einheiten, einiges an Gewerbe) meist in den jeweiligen Altbauvierteln von Berlin, Umgebung und ostdeutschen Großstädten über 200.000 Einwohnern, für den ich bei Kauf im SChnitt das 8 Fache der nach Optimierung erwarteten NKM bezahlt hatte (Kauf erfolgte fast ausschließlich 2007-2012, mittlerweile liege ich im Schnitt etwas über dem 6fachen, inkl. Nebenkosten und Umbaukosten etwas unter dem 7 fachem). Bis auf ein kleines WGH in sehr guter Geschäftslage in Rostock und einem kleineren (6 Einheiten) Neubau-MFH direkt an einem See im Berliner Umland sind die Lagen alle Mittel bis Einfach. Meine Mieterschaft ist im Wohnbereich fokussiert auf Angestellte (keine Selbstständige bis auf Einzelfälle, keine Harzer bis auf Altfälle und Alleinerziehende mit Elternbürgschaft) und Studenten mit Elternbürgschaft. Ich hatte bisher bei Wohnungsmietern noch keinen einzigen Mietausfall bei den Vermietungen die ich selbst durchgeführt habe und habe nur selten Leerstand. Eine Vermietung an bestimmte Akademikergruppen (Anwälte, Lehrer, Sozialberufe etc.) vermeide ich. Ich kann nicht erkennen, warum eine derartige Struktur riskanter sein soll als die Vermietung in "besseren" Wohngegenden. In der Krise erfolgen genauso Kündigungen von Managern wie von Angestellten. Vielfach bauen die Firmen aktuell vor allem diese höher bezahlten Führungspositionen verstärkt ab. Auch liegen die Leistungen der Sozialkassen meist sehr viel niedriger als die Mieten in besseren Vierteln. Eine Wirtschaftlichkeit von Kaufpreisen über 20 kann ich nirgendwo erkennen (daher verkaufe ich aktuell auch eifrig...) Vielmehr wird durch den Kauf zu einem hohen Multiple bei gleicher EK Quote (d.h. deutlich höheren EK-Einsatz absolut) ein sehr viel höherer Kapitaldienst und ein dadurch sehr viel höheres Risiko in Kauf genommen.
  17. 6 points
    Das nächste mal fange bitte hiermit an. Dann können wir uns das Lesen der restlichen 8 Zeilen sparen...
  18. 6 points
    Hallo Hajo, die Erstellungskosten für Wohngebäude sind in den letzten 20 Jahren völlig aus dem Ruder gelaufen, und das hauptsächlich wegen gesetzlicher Auflagen, selbst wenn man das Grundstück geschenkt bekommen würde muss man bei einem MFH mit Erstellungskosten von mindestens 3000,-€ /m² rechnen, das ist bei 10,-€ Miete / m² Faktor 25 ohne Grundstück.... das legt den Mietwohnungsbau im unteren Segment lahm... Wenn Du auf VONOVIA schimpfst, dann schaue Dir mal an welche Kosten und Vorschriften in den letzten 20 Jahren entstanden sind. Brandschutz, Brennwertkessel, Wärmdämmung, Legionellen, Rauchmelder, Mindestlohn... Früher gab es einen festen Hausmeister der sich um alles gekümmert hat, und kleinere Reparaturen selber ausgeführt hat.... heute gibt es nur noch Reinigungskräfte die Fremdfirmen für Reparaturen anrufen, für alles wird ein Gutachten benötigt... Genehmigungen.... keiner will oder kann noch etwas verantworten... Die Lohnnebenkosten sind exorbitant gestiegen... (unfähige) Mitarbeiter sind fast unkündbar.... das Thema Arbeitssicherheit treibt auch teilweise Stielblüten.... wie z.b. Warnwesten Leiterprüfung durch Leiterbeauftragte +zugehörige jährliche wiederkehrende Unterweisungen über Benutzung von Leitern... Wir als kleine private Vermieter können unsere Kosten im Griff behalten, bei Konzernen sieht das völlig anders aus, und ein Konzern muss auch an "südosteuropäische landfahrende Minderheiten" vermieten, ohne jede Chance diese jemals wieder los zu werden... Vandalismusschäden sind auch ein Thema das Konzerne mehr betrifft als uns... ebenso Ordnung und Sauberkeit Wir können mit Mietern direkt reden und unbürokratische schnelle individuelle Sonderlösungen finden, Konzerne benötigen Gutachter und ziehen den vollen Klageweg durch.... ich denke hier z.B. an Schimmel.... Das Fernsehen berichtet hier nur sehr einseitig und sehr Mieterfreundlich
  19. 6 points
    Also ich kenne keinen einzigen in meinem Freundes-, Bekannten- und Verwandtenkreis, der sowas mit 30+ machen würde. Ich lege aber auch keinen Wert auf Proleten in meinen sozialen Kreisen. Das scheint bei dir anders zu sein.
  20. 6 points
  21. 6 points
    Hierzu ein recht bekanntes Zitat. "Wer die ganze Zeit arbeitet , hat keine Zeit um Geld zu verdienen." Du musst eben deine Prioritäten setzen. Wenn du deine ganze Zeit für Andere opferst, bleibt eben nichts für dich übrig. Ich selbst arbeite 60-80% in meinem "Hauptberuf" als selbstständiger EDV-Berater. Und den Rest der Zeit habe ich für Familie und Projekte. Meine Frau arbeitet 50% und sie macht neben der Familie (wir haben 3 Kinder) noch den kompletten Bürokram, sucht nach Objekten, bereitet unser Portfolio so auf, dass man es bei der Bank schnell und gut präsentieren kann. Ich mache den "Hausmeister", renoviere, baue Küchen ein, mache Besichtigungen. Unsere Zeit ist gut ausgefüllt. Wenn gerade ein Projekt ansteht, wird es manchmal sehr stressig. Da sitze ich um 7 Uhr im Auto, bringe die Jungs in die Schule, dann Arbeit, dann Baustelle. Zwischen 20 und 22 Uhr komme ich nach Hause und falle nach ein paar YT-Videos in Ohnmacht. Wochenende/Feiertage interessieren mich dann nicht. Da wird durchgepowert. Allerdings gehen solche Phasen immer nur ein/zwei Monate, dann kommt eine Ruhephase, wo man sich auf das nächste Projekt vorbereiten kann und wo ich dann auch mal ein paar Wochen nur bis Mittags arbeite und dann Zeit für die Familie und meine zahlreichen Hobbys habe. Wenn ich jeden Tag von 8 bis 21 Uhr arbeiten würde, wäre ich bereits ausgebrannt, meine Frau hätte sich von mir getrennt und meine Kinder würden mich hassen. Und ich mich selbst vermutlich auch. Ich habe grossen Respekt vor Leuten, die jahrelang die Energie aufbringen, so viel zu arbeiten. Aber ich bin der Meinung, dass das kein guter und nachhaltiger Lebensentwurf ist. Auch wenn das gesellschaftlich anerkannt und (so kommt es mir vor) auch gefördert wird.
  22. 6 points
    Das ist tatsächlich ein oft genannter Punkt. Kann ich in der Praxis aber nicht bestätigen... wichtige Hürde sind 25.000 € - darunter geht meiner Erfahrung nach nichts. Bei mir haben die meisten Banken problemlos unter 50.000 € finanziert. Meine Erfahrung ist da eher, dass die Banken gerne noch die Nebenkosten mitfinanzieren, damit der Darlehensbetrag etwas steigt. Und auch der Zinsaufschlag ist absolut vertretbar. Mal 2 Beispiele aus dem letzten Jahr: ETW 1 gekauft für 24.000 € (ca. 42 m²) Bank hat 28.000 € finanziert Zins ist bei 2,2 % Vermietet damals für 220,00 € Mieterhöhung sofort nach Übergang auf 264,00 € Mieter hat zum 31.08. gekündigt. Ich investiere jetzt ca. 1.200 € (die habe ich im Prinzip sogar noch fast vom Darlehen übrig, weil die Bank einfach 4.000 € mehr als den KP finanziert hat) für bisschen aufhübschen und gehe mit ca. 310,00 - 320,00 € wieder in die Vermietung. Meine Rate beträgt 130,00 € mtl. - nicht umlagefähige Nebenkosten inkl. Rücklage ca. 60,00 € mtl. Macht am Ende ohne einen Euro EK ca. 120 € Überschuss ETW 2 gekauft für 24.000 € (ca. 48 m²) Bank hat 25.000 € finanziert. EK ca. 6.000 €, weil noch bisschen was renoviert werden musste. Zins ist bei 2,15% Vermietet nach Renovierung für 360,00 € Rate liegt bei 113,00 € - nicht umlagefähige Kosten inkl. Rücklage ca. 75,00 € mtl Macht dann ca. 172,00 € Überschuss (hier allerdings mit EK Einsatz) Man hat ja auch die Möglichkeit mal 2 ETW zusammenzufassen über ein Darlehen, dann bist du nicht ganz so niedrig im Darlehensvolumen und die Banken stellen sich nicht so an. Sind natürlich jetzt vereinfachte Rechnungen - geht ja nur drum mal aufzuzeigen, dass das ggf. eine Möglichkeit wäre zu starten und deine Einnahmen etwas nach oben zu drücken. Ich habe jetzt nochmal 2 ETW gekauft - allerdings nur, weil ich die mit einem anderen Haus direkt mitfinanzieren konnte. Ich würde die o.g. Vorgehensweise ggf. einfach als Einstieg nutzen - wenn man einige Sachen hat, dann sollte man schon nach etwas größeren Objekten schauen. Ist nach dem zehnten mal auch einfach etwas nervig... LG
  23. 6 points
    Ganz allgemein ohne auf diesen speziellen Fall direkt zu antworten, sollte sich jeder folgendes fragen: Warum verwendet, jemand der angeblich doch sooo erfolgreich ist, die dafür doch umfangreiche notwendige Zeit um Bücher zu schreiben, Seminare zu halten und dabei hohe Gebühren nimmt? M.E. sind die weitaus Meisten, die dieses Geschäftsmodell verfolgen (oder wie ich ab und zu sich mal hier äußern) eher kleine Fische mit max. einigen Dutzend oder vielleicht mal 100 oder 200 Einheiten. Die richtig erfolgreichen größeren Marktteilnehmer mit tausenden von Einheiten (z.B. Herr Doblinger und Familie Sahle mit jeweils über 20.000 Einheiten) haben weder die Zeit noch das Interesse für solche Aktivitäten. Sie setzen ihre Zeit lieber bei der Optimierung ihrer Immobilien ein: da bringt es halt deutlich mehr als ein paar teure Seminare zu verkaufen. Das geht selbst mir bei meinen paar Einheiten so. Lieber steigere jährlich ich die Mieteinnahmen um 30.000 oder 40.000 Euro p.a. (entsprechend einer Wertsteigerung von deutlich über 500.000 Euro), als jährlich im Boom vielleicht 50 Seminarplätze a 2380 Euro (d.h. 100.000 nach Abzug MWSt und ca. 40.000 Euro nach Abzug Kosten und Einkommenssteuer) zu verdienen.
  24. 5 points
    Aber lasst doch das schwarzmalen. Das Leben läuft nicht so wie auf RTL2. Was du schreibst wird ganz bestimmt bei irgend jemanden so laufen. Aber bei 99,5% der anderen Betroffenen werden die Zähne zusammen gebissen, der Gürtel enger geschnallt und nach 14Monaten eine neue Stelle gefunden. "Lebe geht weiter"
  25. 5 points
    Natürlich ist das so, sonst würde doch keiner so investieren wie er investiert. Oder glaubst du, dass irgendjemand absichtlich in die entgegengesetzte Richtung investiert, von dem was er glaubt wie die Entwicklung sein wird? Daher ist die Diskussion hier auch gut, um auch mal andere Sichtweisen zu sehen. Letztendlich weiß keiner, wie es tatsächlich werden wird und es sind und bleiben Mutmaßungen. Ich z.B. glaube nicht, dass die Urbanisierung stetig so weiter geht. Man hat doch heute schon gar keine richtige Lebensqualität mehr in den Metropolen. Man lebt dort oft nur wegen der Nähe zur Arbeit/Uni. Wer will denn schon in einer 30 qm Wohnung für die Hälfte seines Gehaltes leben, ständig die Straßenbahn vor seiner Tür bimmeln hören und diese Großstadthektik um sich herum haben? Klar gibt es auch die, die auf sowas stehen, stets und nahezu zu jeder Zeit alles machen zu können. Aber das ist in meinen Augen auch nur in den 20ern wirklich cool. Sobald man aber eine Familie gründet und Kinder in die Welt setzt, verschieben sich die Prioritäten sehr stark. Momentan kommt man auch dann als Familie nicht wirklich von der Großstadt weg, weil die Arbeit eben einen bindet. Aber die Art wie wir arbeiten, wird sich nach meinem Dafürhalten sehr stark verändern. Vielleicht nicht in den kommenden 5 Jahren aber in den kommenden Jahrzehnten bestimmt. Homeoffices sind in den letzten Jahren immer mehr geworden. Ich denke, dass sich die Präsenzzeiten auf der Arbeitsstelle immer weiter reduzieren werden und die eigentliche Arbeit sich immer mehr zu Hause abspielen wird. Die Art wie wir arbeiten werden, wird flexibler sein. Das wird den Vorteil bieten, dass man wieder ins Grüne ziehen kann. Denn wenn man nur ein oder zwei Mal in der Woche zur Präsenzarbeit muss, kann man auch mal 100 oder sogar noch mehr km entfernt leben, zumal die Voranschreitung des autonomen Fahrens hier ebenfalls eine deutliche Lebensqualitätsteigerung erreichen wird. Wenn man sich nicht mehr ans Lenkrad festbeißen muss, sondern in der Zeit des Transportes bequem TV schauen, ein Buch lesen, schlafen oder die Arbeit vorbereiten kann, sind Fahrzeiten von zwei oder drei Stunden ganz anders zu bewerten als heute. Natürlich wird es auch weiterhin Berufe geben, die auch in den kommenden Jahrzehnten erstmal weiterhin eine dauerhafte Präsenz erfordern, wie z.B. Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst, usw. Aber es werden eben auch viele Berufe nahezu gar keine Präsenz mehr erfordern, wie Steuerberater/-fachangestellte, Lehrer/Professoren, nahezu alle Büroberufe, usw. Andere Berufe werden wegen der Automatisierung komplett wegfallen, wie Postboten, Müllmänner, Taxifahrer, Fahrlehrer, Lkw-Fahrer, Lageristen, usw. Das alles wird nach meinen Vorstellungen eine Wanderung zurück in die ländlichen Gebiete bewirken. Nicht in 5 Jahren, aber vielleicht schon in 10 oder 20 Jahren, sodass ich davon ausgehe, dass die Mieten und der Wohnbedarf auf dem Land steigen werden und die Lage sich in den Metropolen entspannen wird. Das wäre eine Win-Win-Situation für alle Seiten. Ob das so oder so ähnlich kommt, weiß ich natürlich auch nicht, aber ich halte es zumindest für sehr wahrscheinlich. Und daher investiere ich auch nicht in Berlin, Hamburg oder München für unfassbar hohe Faktoren, sondern eher in ländlicheren Städten, in denen ich noch gute Cashflows erzielen kann.
  26. 5 points
    Es ist verrückt dass heutzutage schon gefragt wird ob Faktor 20 ok ist.... Vor 10 Jahren habe ich gerätselt warum man ETW zu 300 Euro/ qm kaufen kann... das war etwa Faktor 6 , ich hab Excel-Tabellen gebastelt, hin und her gerechnet, Risikoanalysen erstellt.... immer kamen Wahnsinns- Renditen heraus .....trotzdem hatte ich noch Zweifel wie solche Fehlbewertungen überhaupt möglich sind ....aber nur einige ältere Männer interessierten sich für Immobilien, in der Verwandschaft und von Freunden wurde besorgt gefragt ob ich keine Angst hätte vor Mietnomaden ... in den ZVs saß ich oft nur allein und es wurde direkt mit der Bank verhandelt, die nach der 5.Versteigerung keine Nerven mehr hatte
  27. 5 points
    Naja ich halte es für Unwahrscheinlich, dass alle C oder D Standorte im totalen Chaos enden... Man muss halt realistische Mieten kalkulieren und nicht automatisch von Mietsteigerungen ausgehen.
  28. 5 points
    Ich sehe das nicht ganz so negativ wie @Jb007 und @nemo. Für mich muß jedes Objekt für sich genommen profitabel sein. Sollte das beim Kauf (noch) nicht der Fall sein, so muss dieser Zustand nach maximal einem Jahr durch Mieterhöhungen o.ä. erreichbar sein. (Dinge wie erhoffte Kündigungen langjähriger Bestandsmieter etc. sind nicht planbar.) Ich kaufe in C- und D-Städten und rechne mit gleichbleibenden Immobilienpreisen. Sollten die Preise sich positiv entwickeln, ist das ein zusätzliche Gewinn und ich entscheide nach 10 Jahren Haltedauer über einen Verkauf. Sollten die Preise stagnieren oder sogar sinken, halte ich die Objekte im Bestand und freue mich über die laufende Rendite. Mit der Hoffnung auf weiter anziehende Preise teuer in München, Frankfurt und Düsseldorf zu kaufen überlasse ich anderen. Das ist auch eine Strategie, aber man kann und sollte sie nicht mit dem Thema laufende Rendite/Cash Flow vermischen.
  29. 5 points
    Wo ist eigentlich Junginvestor Juergen? Den vermisse ich als wertvollen Contributor hier..
  30. 5 points
    Was du, merlin, nicht einsehen willst oder kannst (wie auch schon in dem Auto-Thread ersichtlich) ist, dass Vermögenswerte nun einmal nicht ausschließlich den Sinn und Zweck haben, liquidiert und verkonsumiert zu werden. Für mich war das in jungen Jahren auch schwer zu verstehen.
  31. 5 points
    Da bin ich vollkommen bei Dir. Ich sage immer, wenn alle finanzierten Autos rot wären, sähe es auf deutschen Straßen sehr interessant aus. Und was Merlinbanderas schreibt: "Warum fährt Alexander Raue wohl einen Porsche ? Das Auto ist geil und es zeigt dass er einfach Erfolg hat." Hier bestätigt er genau Deine Aussage. Alexander Raue hat nach eigener Aussage kaum Rücklagen auf dem Konto, nach Abzug der Verbindlichkeiten kein Immobilienvermögen und einen finanzierten Porsche. Welchen Erfolg zeigt er mit dem Auto also nach außen, den tatsächlichen oder den vermeintlichen?
  32. 5 points
    Den "Mindeststandard für Autos von "Investoren" (Ich mag das Wort nicht. Als ob hier alle die riesen Investoren wären...) - das klingt irgendwie lächerlich. Es gibt keine Schablone für Glück. Ich würde mich über ein cooles, neues, schnelles Auto freuen. 2 Monate lang. Danach wäre es Alltag. Bei anderen Leuten mag das anders sein. Und die sollen sich das gerne gönnen. Wenn sie es nicht am Weiterkommen hindert, Stichwort Portokasse. Ich gehe lieber mit meinen Kumpels auf Mountainbiketour durch die Alpen, oder über Weihnachten mit der Familie nach Madeira. 4 mal im Jahr Urlaub, das ist, was ich mir gönne und was meine Belohnungszentren triggert. Meine Nachbarn wissen nicht, dass ich mehrere Häuser und Wohnungen habe. Dass ich mit meinem Nettovermögen (laut in der FAZ veröffentlichten Statisktiken) zu den top 8% in Deutschland gehöre (*). Die, die mich nicht kennen, denken, dass ich in der Wohnung zur Miete wohne wie meine Nachbarn. Und dass ich wahrscheinlich Arbeitslos bin, weil ich Nachmittags so oft zu Hause bin. 😅 Aber das ganze Haus gehört mir. Und die selbstbewohnte Wohnung ist auch abgezahlt. Das zu wissen ist für mich auch schon eine grosse Belohnung. Würde ich jetzt noch ein fettes Auto fahren, dann würden sich die Leute nur das Maul verreißen. Mich können die mit ihren Leasing-Autos nicht beeindrucken. Ich finde das eher albern. Vor allem, wenn sie dann am Stammtisch anfangen sich über ihre Geldsorgen auszutauschen. Und dass die Politiker doch endlich mal was unternehmen müssen, gegen diese bösen Reichen... Aber ich drifte ab... Früher habe ich überlegt, welche Klamotten ich mir leisten kann, ob ich in den Urlaub gehen kann (5 Jahre lang war die Antwort darauf "Nein"), ich habe "jeden Euro umgedreht". Hätte ich das damals nicht gemacht, wäre ich heute nicht, wo ich bin. Heute überlege ich eben eine Ebene höher. Ob ich in Urlaub gehe? Selbstverständlich - es ist eher die Frage, wie oft. Muss ein neues Auto für 20k sein, oder warte ich, bis es 50k werden und kaufe noch ein Haus? Noch ein paar Häuser und ich denke über sowas auch nicht mehr nach. Und wenn ich darüber nicht mehr nachdenken muss, dann ist das genau der Zeitpunkt, wo ich es mir tatsächlich leisten kann. So denke ich eben darüber, darf man darüber denken, wie man will. Ich bin mit der Einstellung aber bisher gut gefahren. Hängt vermutlich auch davon ab, wo man her kommt. So ein verwöhnter Zahnarztsohn... (ach verdammt, das bin ich ja selbst. ) (*) Das mit der Vermögensverteilung ist echt irgendwie traurig. Ich bin eigentlich, was meinen Alltag an geht, gefühlt alles andere als reich. Und mein Vermögen kommt und geht mit dem Leitzins. Aber dass 92% der Deutschen noch viel weniger haben als ich - und trotzdem bessere Autos fahren und einen grösseren Fernseher haben - das finde ich schon seltsam.
  33. 5 points
    Typisches Phänomen, habe ich eigentlich in allen Foren bemerkt, in denen ich bisher angemeldet war. Der "harte Kern" trägt das ganze Forum. Idealerweise diffundieren immer neue Leute in diesen Kern, während ganz alte nach ein paar Jahren das Interesse verlieren, weil sie zB das Gedfühl haben, dass sie jetzt schon alles 100 mal durchgekaut haben. Das ist kein Problem, wenn es genug neue Leute gibt, die das Wissen weitergeben können. Ist das nicht der Fall, stirbt das Forum langsam ab. Das ist aber nichts, was man als einzelner Schreiber groß beeinflussen könnte. Man muss einfach positiv bleiben, immer freundlich schreiben, damit die "Forenkultur" auf einem guten Niveau bleibt und fertig. Weitermachen!
  34. 5 points
    Ich hatte in meiner "Karriere" auch einige Fehlgriffe, was Mieter anbelangt. Man macht eben Erfahrungen und lernt daraus. Unser allererster Mieter war auch ein "kleines Desaster". Ich muss dazusagen, wir waren damals sehr grün hinter den Ohren, gerade fertig mit Studieren und dann gleich eine Geldanlage-Wohnung gekauft. Mit Mieter schon drin. Der Typ war echt steil. Studierte Islamistik und Jura, Weisser Kaftan und Vollbart, von Beruf "Sohn von einem Antwalt". Hat sich um NICHTS gekümmert, die Miete war viel zu günstig, aber Papa beschwerte sich ständig, was an der Wohnung alles schlecht sei. Zum Glück war der Auszug absehbar. Natürlich wurden die letzten beiden Mieten einfach mal mit der Kaution "verrechnet" und nicht überwiesen. Tja, so sind sie, die Anwälte... Natürlich nicht alle, aber dieser schon. Zur Wohnungsübergabe kam dann auch nur der Papa und der wollte dann das Übergabeprotokoll nicht unterschreiben.... Wir haben die Wohnung nach seinem Auszug einmal komplett durchrenoviert, also war es eh egal. Aber die Einstellung von diesen Menschen - widerlich.Wir waren Froh den los zu sein. Echt. Die folgenden Mieter waren dann, weil wir sie selbst ausgesucht haben, zumindest menschlich OK. Aber wir hatten damals noch eine stark ausgeprägte soziale Ader, so will ich das mal formulieren. "Kaufe dir nicht die Probleme anderer" - Das war eine Lektion, die wir erst noch lernen mussten. Ein Pakistani, Dr. PHd an der Uni. Sehr gebildet und zuvorkommend. Er wusste aber nicht, dass man die Fenster im Winter lieber nicht die ganze Zeit auf Kipp lässt -> 2000 Euro NK-Nachzahlung - die er dann aber (nach Auszug wohlgemerkt!) in Raten abgezahlt hat. Und seine Frau wusste nicht, dass man bei "uns" zwischen Brotfladen und Ceranfeld eigentlich eine Pfanne legt. Weil sonst das ganze Fett am Ceranfeld anbackt. 😂 Super nette Menschen, aber halt einiges an Aufwand. Oder die 4-köpfige Familie, die unbedingt in die 48qm-Zweizimmerwohnung ziehen wollte. Bei der der Mann angeblich Handwerklich sehr begabt war, sodass er alles selber reparieren kann und wir somit nichts machen müssen ... ausser nach dem Auszug alle seine "Reparaturen" wieder in Ordnung zu bringen... Oder die alleinerziehende Mutter mit 3 Kindern (studiert, in Trennung lebend, machte eine Ausbildung zur Altenpflegerin, Amt zahlt), die mit der Erziehung letzterer komplett überfordert war. Deren Sohn hat dann aus Frust die Wände mit dem Hammer bearbeitet und die Kinder in der Nachbarschaft terrorisiert. Einmal die Woche kam die Psychiologin und spielte Spiele, da kann man echt nur mit dem Kopf schütteln. Die Nachbarn kamen dann zu uns und wir mussten ihr kündigen. Sie hat das natürlich alles uns zur Last gelegt, empfand das alles al schrecklich unfair. Das war damals für mich auch sehr emotional belastend. Nach 10 Jahren Erfahrungen mit diversen Mietern haben wir aber jetzt (toi, toi, toi!) den Bogen einigermassen raus. Mein Fazit: Studenten oder Studentenpärchen ist das beste, was einem passieren kann. Miete vom Amt ist sicher, aber die Leute haben oft Probleme, die ich lieber nicht haben will. Und wenn man mal gute Mieter gefunden hat, dann pflegt man die besser. Das ist es echt wert! Und was auch gut funktioniert ist "Mundpropaganda. Wenn ein Nachbar, den man einigermassen gut kennt, einem einen Mieter bringt, dann funktioniert das. Unterm Strich aber hatte ich mehrheitlich gute Erfahrungen mit Mietern. Die schlechten Erlebnisse speichert man eben nur länger. Nicht, dass jetzt hier ein falscher Eindruck entsteht.
  35. 5 points
    Meine ehrliche Antwort? Lass das Trollen hier im Forum sein, es nervt inzwischen! (Du schreibst hier von €3.000 Rücklagen und wolltest vor ein paar Tagen angeblich noch ein Objekt für €1,29 Mio. kaufen. ---> Troll-Alarm) Sollten Deine diversen Fragen ernst gemeint sein, dann lass die Sache mit den Immobilien sein. Das ist ganz offensichtlich nichts für Dich!
  36. 5 points
    Absolute Zustimmung! Es macht einfach kein Spaß mehr, wenn man nur Geld wechseln tut, dann geht man lieber zur Sparkasse und lässt das Risiko zuhause... Ich kann die Forderungen der Bundesregierung sogar tlw. nachvollziehen, wenn Wohnen zum Luxus wird, dann geht der soziale Frieden baden. Das ist für niemanden gut. Ich finde, man merkt heute schon, wie extrem unentspannt die Leute heutzutage sind. Wobei auch hier anzumerken ist, hier sind nicht nur Städte betroffen, wie man so schön sagt, auch im Umland der Städte ist es gewaltig teurer geworden. Meiner Meinung nach ist bei den Preisen in unserem Sektor (Ruhrgebiet/Bergisches) das Ende der Fahnenstange erreicht. Einer meiner Grundstücksnachbarn verlangt heute für halb so viel Fläche wie ich, den Doppelten Preis, den ich noch vor 5 Jahren bezahlt habe - Quasi eine Vervierfachung... und er wundert sich, warum er das Haus nicht verkauft kriegt. Ich bin sicher, der Markt dreht so oder so. Mehr Miete kann man in vielen Gebieten nicht mehr verlangen. Die Mieten steigen auch nicht mehr, weil bereits Neubauten für das gleiche Geld gemietet werden können. In sofern werden viele Erstkäufer mit der Zeit schlauer, 1-2 Jahre im Bestand und dann sehen die, das es sich nicht lohnt, für aktuelle Preise zu kaufen. Aber orakeln bringt nix, wir werden sehen, wie es weitergeht. Ich selbst ziehe mich ähnlich wie @Andreas zurück und kaufe nur noch, wenn ich den Megaschnapper finde (womit ich selbst nicht mehr rechne).
  37. 5 points
    Das investieren in Immobilien ist keine Erfindung der Neuzeit und auch keine Erfindung aktueller Protagonisten - es hat zu jeder Zeit Menschen gegeben, die mit Immobilien vermögend geworden sind und auch solche, die damit pleite gegangen sind. Aktuell sind wir im neunten/zehnten Jahr einer Boom-Phase mit steigenden Preisen, das mag noch einen Moment so weiter gehen aber die Marktkorrektur kommt gewiss. Auch in der aktuellen Marktphase ergeben sich Chancen für die, die sie erkennen und nutzen können. Oder anders ausgedrückt - wenn Du es kannst, kannst Du es auch jetzt, wenn Du es nicht kannst hilft Dir auch abwarten nicht ….. PS.: Bei Marktveränderungen verschiebt sich nie nur ein Parameter, sondern alle miteinander - abzuwarten führt Dich auch nur in ein Umfeld marktfähiger Preise.
  38. 5 points
    Ich gehe mittlerweile folgendermaßen vor: - ich versende den Mietvertragsentwurf und teile mit, der 1. der sich nach Prüfung zurück meldet, kriegt die Wohnung ich mache grundsätzlich keine einzige Zusage mehr ggü. den Leuten, da diese sowieso alle nur Lügen und parallel andere Buden weiter suchen. Habe Lehrgeld im letzten Jahr bezahlt... letztes Jahr mehreren Leuten zugesagt und musste danach von vorne anfangen, weil diese nicht mehr erreichbar waren. Bei Einzelterminen gebe ich euch den Tipp, lasst euch mind. 1,5 Std. vorher anrufen und den Termin nochmal bestätigen. Ich fahre nicht mehr raus, wenn die Leute mich vorher nicht mehr anrufen. Man fährt immer umsonst hin.... wenn ich die Leute vorher anrufe, ist oft die Mailbox an. also lieber anrufen lassen... ist das einfachste.
  39. 5 points
    Wie begründet denn das Finanzamt die Entscheidung? Generell gilt m.E. (Keine Steuerberatung, bitte guten StB befragen): Wenn Du innerhalb von 5 Jahren in mindestens 3 der zentralen Gewerke Fenster, Bad, Heizung oder Elektrik einen Faktorsprung hast, mußt Du diese Ausgaben inkl. der bautechnisch damit verbundenen Arbeiten (meist Malerarbeiten, Fußböden etc.) als Herstellkosten aktivieren. Eine blosse Renovierung ist dabei keine wesentliche Verbesserung (d.h. wenn Du nur die Fliesen und OBjekte ausgetauscht hast, dürfte kein Faktorsprung im Bad entstehen, solange der Standard vergleichbar geblieben ist etc.). Ich persönlich hatte mal ein ähnliches Problem mit einem MFH. Dieses hatte ich extrem günstig gekauft und innerhalb der ersten 5 oder 6 Jahre 35% des Kaufpreises für Instandhaltung ausgeben (davon nur ca. 12% in ersten 3 Jahren). Das Finanzamt wollte die Einstufung als Herstellkosten mit einem angeblichen Standardsprung begründen. Ich habe daraufhin geantwortet (es lag noch kein Bescheid vor), dass ich in keinem Fall in einer Einheit in mehr als 2 Bereichen eine wesentliche Verbesserung durchgeführt habe und der relativ hohe Aufand nur an dem sehr, sehr niedrigen KAufpreis (400 Euro pro qm) lag. Das Finanzamt hat die Erklärung akzeptiert. Ich habe die ganze Angelegenheit zwar mit einem StB diskutiert, aber letztendlich die Kommunikation mit dem FA selbst durchgeführt www.kommunale-verwaltung.sachsen.de/.../bmf-erlass_vom_18_07_2003.pdf
  40. 5 points
    Ich sach ma so: Es kann eigentlich nicht genug Persönlichkeiten geben, die für uns ihr Wissen in allen möglichen Varianten zur Verfügung stellen. Ich wäre außerdem froh, wenn sich einige Forenteilnehmer mal die Mühe geben würden, überhaupt druckreif zu schreiben, damit ich nicht so viel Zeit verschwenden müsste, ihren schriftlichen Grundschul-Standard zu entziffern. Vielleicht wissen sie dann solche Publikationen von Florian Roski und anderen mehr zu schätzen… Es tut doch nicht weh, sich ein zusätzliches Buch ZUM THEMA durchzulesen…? Man kann von fast jedem Autor, Publizisten oder Gesprächspartner wenigstens noch eine zusätzliche Kleinigkeit hinzulernen. Wenn Bücher nämlich DAS kosten würden, was man aus ihnen lernen kann (und sei es nur eine Kleinigkeit zusätzlich), wären sie UNBEZAHLBAR… Ich nehme mal ein Beispiel: Neulich tauchte jemand beim Stammtisch auf mit dem Buch von Paul Mizar… Ich fragte ihn, das wievielte Immobilienbuch es denn sei, was er da lesen möchte und er sagte, das sei jetzt das fünfte Buch und warum ich das fragen würde… Ich habe ihm gesagt, dass er sich über den Inhalt wahrscheinlich freuen wird, weil es ERST das Fünfte sei. Wenn es das Buch Nr. 40 oder Nr. 50 wäre, würde er sich wahrscheinlich ärgern, weil man aus diesem Buch von Paul nicht viel Neues lernen kann (wenn man schon 50 verschiedene Immo-Bücher vorher gelesen hat). Ich habe bei mir irgendwann aufgehört zu zählen, weil ich selbstverständlich ALLES zum Thema lese und trotzdem habe ich mich über Pauls Buch sehr gefreut: Es ist zusätzlicher Content, von dem es niemals genug geben kann. Es ist motivierend und man sollte neben Fachbüchern auch reichlich „Motivationsliteratur“ mit ins persönliche Programm einpflegen. Es ist in Großdruck geschrieben, so dass man es prima zum Einschlafen lesen kann… Obwohl für mich nichts Neues in Pauls Buch stand, hatte ich Dinge, die ich dort gelesen hatte, bereits komplett aus dem Gedächtnis gelöscht, so dass ich dankbar war, sie nochmals aufzufrischen. Ich will damit sagen, dass ich SELBST für SOLCHE Bücher, wie das von Paul Misar dankbar bin. Das von Florian ist natürlich um Längen besser. Wer aber hier im Forum täglich Zeit hat, hilfreiche Gedanken, von „geschriebenem Müll“ zu filtern, der kann auch JEDES Buch lesen. Wer hingegen meint, für Informationen kein Geld ausgeben zu wollen und keine Zeit für Wissen investieren möchte, der soll sich bitte andere Aktivitäten suchen, als Investor zu spielen…
  41. 5 points
    Ich finde, das kann man gar nicht miteinander vergleichen. Du schreibst hier bei den "großen Fischen" nicht von einzelnen Personen, sondern von großen Millionenunternehmen. Alleine Sahle Baubetreuungsgesellschaft mbH hat 5 Geschäftsführer. Mit dem richtigen "Tagesgeschäft" (Mieterauswahl, Instandhaltungsmaßnahmen, usw.) haben sie (Familie Sahle) doch gar nichts mehr zu tun. Wenn ich einen Lehrmeister suchen würde, dann würde ich so einen gar nicht wollen, sondern einen, der näher an der Basis ist und mir die Kniffe bei der Vermietung, der Instandhaltung usw. verraten kann. Und das kann nunmal nur der "kleine Fisch" mit seinen "lächerlichen" 20, 50 oder 100 Wohneinheiten, der alles selbst verwaltet bzw. koordiniert. Ich kenne diesen Roski nicht, bis auf ein paar Videos. Ich habe keine Ahnung, ob er Ahnung hat. Aber ich finde, man kann nicht daran festmachen, ob einer kompetent ist oder nicht, nur weil er ein Buch schreibt (oder nicht schreibt) oder Videos auf YouTube einstellt (oder auch nicht). Letztendlich ist es einfach nur eine weitere Einkommensquelle. Daran festzumachen, ob jemand Erfahrung oder Kompetenz auf einem bestimmten Gebiet hat, finde ich einfach falsch. Und übrigens die o.g. Gesellschaften haben auch nicht nur die Einkommensquelle der Immobilienvermietung/-verwaltung.
  42. 5 points
    Genau an diesem Punkt wusste ich bereits, dass es alles andere als ein guter Deal ist. Das sind fast 2500 € / qm. Vergiss die Wohnung und such weiter
  43. 5 points
    Ich habe eine Mietein offiziell aus Hausmeisterin angestellt. Sie putzt das Treppenhaus, stellt die Mültonnen raus bzw. holt sie wieder rein.. Ist auch ein Glücksfall. Mal ein Beispiel: Letztens schrieb sie mir, sie hätte mal den Trockenspeicher ordentlich aufgeräumt - dabei sind einige Gegenstände zum Vorschein gekommen (alte Matratze, Röhrenfernseher, ..) .. Sie hat dann alle Mieter gefragt und (wie erwartet..) gehören die Sachen niemandem. So schrieb sie mich also an; demnächst sei Sperrmüll - ob es okay sei, wenn sie die Sachen entsore. Dieses "Mitdenken" ist finde ich das wertvollste überhaupt.. Das machen die wenigsten. Ich habe sie über die Minijobzentrale eingestellt.. Ganz blauäugig dachte ich damals, dass dies einfach sei (die Webseite der Minijobzentrale und der Begriff an sich suggerieren ja, dass das ne einfache Sache ist). Natürlich wurde ich eines besseren belehrt. Auch wenn man inzwischen alles digital einreichen kann (svnet..) ist der Aufwand für den Betrag einfach immens. Ein externer Hausmeister (selbst versichert) der einfach ne Rechnung stellt ist das 1000x einfacher. Anyway - ich bin sehr glücklich, dass ich sie habe!
  44. 4 points
    Mit welchen Kennzahlen genau rechnest du? Du benötigst Pi mal Daumen ca. 6 % Bruttomietrendite bei einer etwa 100%-Finanzierung, um bei ca. +/- 0 herauszukommen. Es ist nicht damit getan einfach nur von den Einnahmen den Kapitaldienst abzuziehen, sondern du musst auch den nicht umlegbaren Teil des Hausgeldes, IHR für die Wohnungen, Mietausfall und Steuern einkalkulieren. Alles andere ist nicht seriös kalkuliert! Was ist denn übrigens die marktgängigen Konditionen bei der Vermietung einer Souterrainwohnung? Wie hast du das bestimmt? Wie ist die Nachfrage nach solchen Wohnungen? Wie hast du die Nachfrage bestimmt? Ist mit längerem Leerstand zu rechnen? Hast du Erfahrungen damit? Ich kann mir nicht vorstellen, dass du dafür den selben Mietpreis erhälst wie für eine Wohnung im 1.OG oder Hochparterre. 1. rechnet sich eine aufwendige energetische Sanierung fast nie, weil es viel zu teuer ist. 2. sind 2/5 Eigentumsanteil eben keine Mehrheit und schon gar nicht einstimmig. Ich sehe viele Luftschlösser und denke, dass du dir einiges schön rechnest. Und genau das Gegenteil solltest du eigentlich machen. Lieber noch ein bisschen mehr Sicherheitspuffer einbauen und erstmal nicht mit irgendwelchen Sanierungsmaßnahmen, die das Gemeinschaftseigentum anbetreffen, rechnen. Denn das liegt definitiv nicht in deiner alleinigen Hand. Ich schaue mir den Bremer Immomarkt auch ein bisschen an (ich wohne ca. 60-70 km davon entfernt und habe 8 Jahre in Bremen gearbeitet), daher kann ich es ein wenig einschätzen. In Bremen ist es genauso wie in fast jeder anderen Großstadt wichtig, in welcher Lage das Objekt steht. Aber ehrlich gesagt würde ich selbst in Oberneuland nicht zu diesen Kennzahlen kaufen. Selbst wenn es momentan der marktgängige Preis ist, halte ich das für Bremen als deutlich zu hoch. Bremen hat z.B. eine Arbeitslosenquote von 9 %, was mit einigen Städten im Ruhrgebiet vergleichbar ist und deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt liegt. Auch was das Klientel anbetrifft (hoher krimineller Ausländeranteil), kann man es mit dem Ruhrgebiet vergleichen. Im Norden ist meiner Meinung nach nur Bremerhaven noch schlimmer. Das kann man m.M.n. nur durch günstige Kaufpreise ausgleichen und den wirst du hier wahrscheinlich nicht bekommen, weil es bedeuten würde, dass dieser bei etwa 110k - 120k + KNK liegen müsste.
  45. 4 points
    Da muss ich dir zustimmen. Ich versuche auch mehr oder weniger die Balance zu finden und die Sachen mit den Mietern abzusprechen. Ich habe ein relativ großes MFH im Bestand, bei dem ich eigentlich mal die Heizung umrüsten müsste (aktuell sind die verschiedensten Sachen drin - Nachtspeicher, Infrarot, Gasöfen, und auch mal eine Kombitherme). Die Anlage könnte ich relativ einfach umrüsten (sind 4 Häuser nebeneinander - ginge über eine Heizungsanlage). Habe dann aber tatsächlich mal bei allen Mietern ein Art "Umfrage" gemacht und mitbekommen, dass kein einziger überhaupt ne neue Heizung möchte. Die wohnen da z.T. schon ewig drin und kommen mit ihren veralteten Heizungen gut klar. Also lasse ich es erstmal bleiben, weil die Mieter mir auch wirklich so gut wie keinen Ärger machen - gerade die Altmieter sind absolut pflegeleicht. Da jetzt auf Teufel komm raus den letzten Cent rauszupressen macht keinen Sinn. Die Leute zahlen immer pünktlich und ich habe meine Ruhe. Grundsätzlich könnte ich tatsächlich einfach modernisieren und die Miete nach oben jagen, solange es aber so läuft lasse ich es auch einfach. Die Leute haben eher Sorgen wie z.B. mal ein neues Fenster oder auch mal eine Badewanne auf Dusche umrüsten. Dafür konnte bisher immer eine Lösung gefunden werden. Ich saniere und der Mieter gibt einen Teil dazu oder aber mehr Miete. Am Ende lohnt sich das für mich auch noch ordentlich. Da kommt es aber wirklich drauf an, wie die Leute einem gegenüber auftreten. Wenn man sich jetzt wegen jedem Mist beschweren würde etc., dann wäre meine Sicht und Vorgehensweise da wahrscheinlich etwas anders. So ist das aber bisher im großen und ganzen ein gutes Miteinander. Und das trifft eigentlich auf 95% der Mieter zu. Ich habe mit keinem wirklich Ärger. 1-2 Problemfälle sind natürlich immer mal dabei, da muss man dann m.E. auch die nötige Distanz schaffen und nicht alles durchgehen lassen, dann klappt das auch.
  46. 4 points
    Grundsätzlich teil(te)e ich Deine Auffassung. Ich war früher sehr sozial eingestellt und habe z.B. keine Mieterhöhungen bei Rentern etc. durchgeführt. Leider bestraft der Staat ein solches Verhalten immer mehr: 1. Falls die Miete zu niedrig ist (weniger als ca. 2/3 Marktmiete), können die Kosten der Wohnung bei der Steuer nur teilweise abgesetzt werden (keine Steuerberatung). 2. Der Staat schränkt immer mehr die Möglichkeit zur Mieterhöhung und die Miete bei Neuvermietung ein (merke ich sehr deutlich in Berlin). 3. Falls ich auf Mieterhöhungen etc. verzichte bzw. nur geringfügig erhöhe, senke ich den Mietspiegel ceteris paribus. Vor diesem Hintergrund erhöhe ich die MIeten mitttlerweise in der Regel so stark möglich und nehme bei der Neuvermietung die rechtlich lt. MIetpreisbremse und Markt maximal mögliche Miete (wer weiß ob man sonst jemals wieder erhöhen kann). Der Staat nimmt selbst ja auch das maximal mögliche (Grunderwerbssteuer etc.) und die Handwerker lachen auch nur über "Handwerkerpreisbremse". Mein hart erscheinendes Vorgehen ist eine klare Reaktion auf die eigentümer- und neubaufeindliche Einstellung der Berliner Politik. Wer mit Ämtern in Berlin zu tun hat, kann mich verstehen. Ich sage nur Milieuschutz und Mietspiegel. Die Politik insbesondere wird hoffentlich erkennen, dass ein ständiges "gegen die Vermieter Vorgehen" zu einer entsprechenden Reaktion führt (Maximale Erhöhungen (bis auf echte Sozialfälle) und Verkauf durch private Eigentümer (ich habe meine Berliner Häuser vor Einführung des Milieuschutzes glücklicherweise bereits aufgeteilt). Konzerne sind ja so sozial..... Modernisierungen habe ich bisher (bis auf einen renitenten Mieter) immer einvernehmlich mit den Mietern durchgeführt, da die Mieter froh waren einen Balkon oder eine moderne Heizung zu erhalten. Kleinere Modernisierungen wie neuer Heizkessel mit besseren Heizwerten oder kleinere Wärmedämmmaßnahmen habe ich bisher selbst getragen ohne dafür die Miete zu erhöhen. Durch solche Aktionen schaft sonst Unruhe und Unfrieden im Haus.
  47. 4 points
    Ich glaube gegenwärtig ist einfach der verkehrte Zeitpunkt für den Einstieg, insbesondere in deiner Gegend. Die Nachfrage ist extrem hoch, die Kaufpreise haben sich stark angezogenen. Für Eigennutzer lohnt sich das ganze immer noch durch die niedrigen Zinssätze. Als Anlageobjekt sind die Faktoren 20 Fach plus aus meiner Sicht ehe ungeeignet, weil es immense Kosten gibt, die in keinem Buch oder keiner Tabelle beschrieben sind bzw. vorhergesehen werden können. Eine 100 % Finanzierung würde ich persönlich keinem Anfänger empfehlen. Die beste Strategie ist abwarten, Eigenkapital ansparen, Markt beobachten und sobald es eine vertrebare Immobilie gibt, sofort zuschlagen :).
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