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  1. 2 points
    @DiBe Ich hatte das erste mal letzten September wegen zwei rückständigen Mieten gekündigt. Als die Frist zum Auszug rum war, kann nach und nach Geld, so dass ich auch im Hinblick auf Weihnachten niemand vor die Tür setzten wollte. Seit Mitte Dezember kam aber dann kein Geld mehr. Rückstand zu dem Zeitpunkt knapp unter einer Monatsmiete. Als dann Anfang Feb. genug Rückstand aufgelaufen war, habe ich die Verwaltung gebeten wieder eine fristlose Kündigung zu schicken. Auszug bis 20.2. Die Verwaltung war der Meinung, dass ein einfaches Einschreiben ausreicht. Als die Frist zum ausziehen rum war hat die Mitarbeiterin der Verwaltung noch ein paar mal versucht sie anzurufen. Der Hausmeister hat sie angesprochen. Dem sagte sie, dass sie die Telefonnummer der Verwaltung und der Mitarbeiterin nicht hätte. Der HM war so nett die Nummer noch mal aufzuschreiben, aber es kann natürlich nix. Da ich mich nicht verarschen lassen und es auch der Verwaltung ersparen möchte Enttäuschungen zu erleben, habe ich die Verwaltung gebeten den Fall an den auf Mietrecht spezialisierten Anwalt zu geben, der mich auch schon im Rechtsfall gegen den untreuen Vor-verwalter (siehe die Story Ende Dez 2017 bei Misserfolge) vertreten hat. Dieser hat umgehend Klage bei Gericht eingereicht. Ich bekam ne Vollmacht per Email, die ich ihm im Original zurück geschickt habe. Die Mieterin hat zwar schon wieder gezahlt und es ist nur noch etwas mehr als eine Miete offen, aber ich habe nach ungefähr acht Jahren Unregelmässigkeit keine Lust mehr mich über die Mieterin zu ärgern. Der Fall ist jetzt bei Gericht und ich werde das durchziehen. Entweder sie wird vom Gerichtsvollzieher geräumt, oder sie ändert ihr Verhalten. Sollte die Wohnung tatsächlich geräumt werden, habe ich mich dazu entschieden die Wohnug zu verkaufen. Habe vor über zehn Jahren einen echten Schnapp aus einer Insolvenz heraus gemacht. Unter 500€ den qm im Speckgürtel von Köln/Bonn. Den Wertzuwachs hole ich raus und kaufe mir was anderes. Und wenn ich ne Weile Warten muss, kommt die Kohle eben ins WP-Depot. VG Tobias
  2. 1 point
    Ich verstehe die Emotionen nicht. Die meisten Eigentümer und Makler gehen erst einmal mit einem „Wunschpreis“ auf den Markt. Ich hatte letztes Jahr eine spannende Besichtigung mit einem auswärtigen Makler, der die Güte hatte, mir auf dem Rückweg von einem anderen Termin 15mins Zeit für die Besichtigung einzuräumen. Für ihn musste alles ganz ganz schnell gehen, denn er ist von München und solche Peanuts am Land interessieren ihn eigentlich gar nicht. Ausgeschrieben war das Objekt für 798k, er behauptete steif und fest dass „die Bank“ es dafür eingewertet hätte. Also hab ich nach der Besichtigung meine Bekannten in den regionalen Immobilienabteilungen durchgerufen und siehe da - eine davon hat die ominöse „Bankbewertung“ gemacht. Realistischer Preis 600-640k, nur die Eigentümerin wollte es halt nicht hören. Nachdem ich 650k schriftlich mit Begründung geboten hatte, rief der Makler ganz erbost an und sagte wie frech ich wäre einfach so 150k weniger zu bieten. Das kenne er aus München sonst nicht. Ich entgegnete, man könnte es auch als frech empfinden das Objekt 150k zu teuer anzubieten. Am Ende ging es für knapp 700k weg. Solche Geschichten habe ich etliche erlebt. Auch in die andere Richtung als plötzlich alle sich gegenseitig hochboten. Also schön alles sauber für sich selbst kalkulieren und dann entweder bieten oder es lassen. Viel Spaß :-)
  3. 1 point
    Dass es bei Brandschutz keinen Bestandsschutz gibt, stimmt so nicht. In Bayern ist die Lage lt. Innenministerium so: https://www.stmi.bayern.de/assets/stmi/buw/staedtebau/iib7_hinweise_brandschutz_in_bestehenden_gebaeuden_20110725.pdf "Ist eine bauliche Anlage bestandsgeschützt, können Anforderungen nur gestellt werden, wenn und soweit das zur Abwehr erheblicher Gefahren für Leben und Gesundheit notwendig ist (Art. 54 Abs. 4 BayBO)." "Eine erhebliche Gefahr in diesem Sinn entsteht nicht bereits allein dadurch, dass sich gesetzliche Vorschriften im Laufe der Zeit ändern." "Ist eine bauliche Anlage bestandsgeschützt, so ist daher eine fortwährende Nachrüstung immer auf den Stand der aktuell geltenden Vorschriften bauordnungsrechtlich nicht veranlasst."
  4. 1 point
    Bitte sehr! Wenn „Dein“ Versicherer passende Tarife hat, dann spricht nichts dagegen :-) Als Vermieter würde ich IMMER den allerbesten Schutz, der preislich noch im Rahmen ist, wählen. Den Beitrag kannst auf den Mieter umlegen, den nicht-versicherten Schaden hingegen...
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