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  1. 5 points
    Butter bi die Fische (platt): 1. Ich habe alle MFH bis auf ein kleines aufgeteilt, in einem weiteren Fall werde ich die Aufteilung kurzfristig abschließen. 2 WGH teile ich aufgrund des hohen ANteils von Gewerbe (größer 70%) ebenfalls nicht auf. 2. In Berlin verkaufe ich alle Immobilien, bei denen ich das steuerlich machen kann (aktuell 12 Wohnungen (inkl. bereits verkaufter EInheiten), nach Abschluß sollten meine Liquide Mittel höher sein als meine Gesamtverschuldung). 3. Ich werde mein Immobilienportofolio so steuerlich möglich in den nächsten Jahren deutlich verringern. Da wir von den Immobilienerträgen leben, kann und werde ich einen Großteil allerdings behalten. 4. Die Instandhaltung habe ich dieses Jahr bereits deutlich reduziert und werde sie insbesondere in Berlin weiter reduzieren (o.k. bereits laufende Sachen bringe ich zu Ende). 5. Die freiwerdenden Mittel werde ich in anderen Assetklassen insbesondere im Ausland anlegen.
  2. 3 points
    ich glaube auch, das die meisten Investoren das politische Risiko unterschätzen. nach der nächsten Bundestagswahl, die schon bei Bruch der Koalition im Frühjahr stattfinden kann, wird es einen Koalitionsvertrag geben, der weitere Einschnitte für Vermieter beschließt. deshalb kaufe ich auch nur Wohnungen bis 1300 Euro/QM, denn die dann benötigten 6- 7 Euro Miete bekomme ich auch bei starker Regulierung. wer über etwa 2500 Euro/qm kauft, braucht auf jeden Fall eine Miete von über 10 Euro und ist damit vollkommen darauf angewiesen, dass sich nichts ändert, was extrem risikoreich wäre mein Tipp für das Mietrecht in 5-7 Jahren Erhöhung im laufenden Mietvertrag nur in Höhe der Inflation, Modernisierungsumlage bei 1-2 Euro Neuvermietung max in Höhe Mietspiegel Mietspiegelberechnung aus den Veränderungen der letzten 8-10 Jahre bei möblierten Wohnungen muss der Möblierungszuschlag einzeln ausgewiesen werden und bestimmt sich nach einer festgelegten Tabelle für einzelne Möbelstücke Grundsteuer teilweise oder ganz nicht umlagefähig
  3. 2 points
    Ich glaube, dass Äußerungen dieser Art nur dazu dienen sich selbst und anderen einen wohligen Schauer über den Rücken zu treiben. Wenn nichts passiert hat man nichts verloren und wenns passiert kann man sagen "Hab ich doch gesagt". Ich denke nicht, dass in den nächsten 10Jahren wirksame Regelungen (d.h. welche die vor Gericht bestand haben) getroffen werden, die Immobilien als Investment uninteressant machen. (Für mich ist alles >Faktor 12 eh kein gutes Investment) Falls ihr ernsthaft glaubt, dass obiges so eintritt, dann müsst ihr auch Butter bei die Fische geben und konkret Schritte unternehmen (Aufteilen, abverkaufen, Rücklagen bilden etc). Die meisten reden aber nur machen aber nix.
  4. 1 point
    Der Punkt war nicht so sehr ausländische Werte zu kaufen und dann im Inland zu halten, sondern einige Vermögenswerte ins Ausland zu verlagern und dort breit über alle wesentlichen Assetklassen und Regionen zu investieren. Da sind leider die Gebühren deutlich höher als bei Deutschen Direktbanken. Wobei ich sehr interessiert bin an nicht Euro-Direktbanken mit akzeptabler Reputation und Einlagensicherung etc. Vielleicht hat hier jemand Erfahrungen.
  5. 1 point
    Hallo enterpreneur, meine Ankäufe in München liegen schon deutlich länger zurück, das war noch vor dem großen Boom, also zu völlig anderen Faktoren als heute. Ich persönlich würde momentan in München eher nicht ankaufen, wegen der hohen Faktoren und auch Aspekten wie der o.g. Blasengefahr.
  6. 1 point
    Ich besitze eine ETW in einer WEG. Auf der TO der jährlichen WEG-Versammlung gibt es eine Beschlussvorlage zur Ertüchtigung der Schächte für den Umbau von Heizwertthermen auf Brennwertthermen. Jeder zahlt für sich, je nach Bedarf oder die Kosten des zeitgleichen Umbaus werden auf die WEG umgelegt. Für die Nutzung einer Brennwerttherme muss in den Schornsteinzug ein doppelwandiges Rohr über Dach in den vorhandenen Schornsteinzug eingezogen werden. Laut Schornsteinfegers ist jede Wohnung an einen separaten Schornsteinzug angeschlossen. Kostenbudget ca. 3.000€ pro ETW, ggf. günstiger bei Umrüstung im Paket. Die Vorgaben der Öko-Design-Richtlinie (seit 26.09.2015) sind so streng, dass bei Thermenwechsel eh ein Umrüsten auf Brennwerttechnik nötig wäre. Ich frage mich jetzt ist die Ertüchtigung des Kamins eine energetische Modernisierung nach §555b (1) und somit umlagefähig, ca 20€ p.m.? Ist sie nicht umlagefähig würde ich lieber später umrüsten und solange warten bis die alte Heizwerttherme den Geist aufgibt, ist es umlegbar wäre ich an einer Paketlösung interessiert. Es liegt noch eine Indexmiete vor, nur Modernisierungen, die der Vermieter nicht zu vertreten hat sind umlegbar, wäre hier doch der Fall mit der Öko-Richtlinie? Hat wer von euch einen ähnlichen Fall gehabt?
  7. 1 point
    Grundsätzlich kann ja der SEV-Vertrag gekündigt werden. Wenn ich verkaufe, würde ich den SEV -Vertrag kündigen. Was der neue Eigentümer macht ist ja seine Sache. In den meisten Fällen die ich kenne, hat der Verwalter den alten Eigentümer sofort rausgelassen. In einem Fall hat er auf 3 Monate Kündigungsfrist bestanden. Man kann ja aus juristischer Sicht auch mit dem Wegfall der Geschäftsgrundlage argumentieren. Die Beträge sind ja überschaubar.Daher sollte man sich darüber nicht allzu viele Gedanken machen. Auch die meisten Verwalter sehen das pragmatisch und wegen 20 Euro für die 3 Monate wird kaum einer alle juristischen Register ziehen.
  8. 1 point
    Die Auffassung teile ich voll und ganz. Als Folge werden die meisten Vermieter versuchen, die Wohnungen an Eigennutzer zu veräußern. Dieses wird zu einem sehr starken Rückgang des Angebots von Mietwohnungen führen. Die Politik wird deshalb versuchen, die Umwandlung von Mdehrfamilienhäusern in WEGs zu verhindern/zu verlangsamen. Die sog. Große Koalition hat deshalb vereinbart, die Umwandlung von MFH stark einzuschränken. https://www.spiegel.de/politik/deutschland/mieten-grosse-koalition-beschliesst-neue-mietpreisbremse-a-1282522.html Daher sollte man die MFH (bis auf WGH mit hohem Gewerbeanteil) grundsätzlich in ETW aufteilen, solange es noch geht. Die Kosten sind relativ niedrig (insbesondere wenn Pläne vorhanden sind), der potentielle Nutzen ist aber sehr hoch (siehe die Situation in Berlin gegenwärtig, ich freue mich jeden Tag, dass ich meine beiden Häuser dort aufgeteilt habe).
  9. 1 point
    Dass die Umlagefähigkeit der Grundsteuer gekippt wird, das befürchte ich auch. Es ist einfach zu verlockend für die Politiker: die Mieter werden finanziell entlastet, es kostet aber die Kommunen nichts, weil die Grundsteuer ja weiter bezahlt wird. Win-Win sozusagen, außer halt für uns Vermieter. Aber die Vermieter-Lobby erscheint mir persönlich als nicht stark genug, um solche vermieterunfreundliche Gesetzgebung abzuwenden...
  10. 1 point
    Ich handhabe es nach der Maßgabe: Alles, was mich ruinieren kann, versichere ich. Bei Immobilien sind das Wohngebäudeversicherung und Vermieterhaftpflicht. Anwaltskosten ruinieren mich nicht, daher versichere ich das auch nicht. Das kann allerdings am Anfang bei Junginvestoren, die kaum EK haben, schon Sinn machen. Sowas wie Mietausfallversicherung halte ich für vollkommen unnötig. Wer sich mal die Versicherungsbedingungen durchgelesen hat, wird feststellen, dass hier nur ein ganz enger Korridor besteht, in denen die Versicherung überhaupt zahlt. Nicht sofort abgemahnt, nicht sofort nach zwei vollen Mietrückständen fristlos gekündigt und schon kann sich die Versicherung herauswinden. Und genau für solche Fälle sollte eigentlich eine solche Versicherung sein, für Anfänger, die eben nicht sofort wissen, was sie zu tun haben.
  11. 1 point
    Das ging mir gerade durch den Kopf: Im Forum werden häufig nur die Antwortenden bewertet. Das macht ja auch Sinn, da sie ihr Wissen/Erfahrungen teilen und man dadurch etwas lernen kann. Die Bewertung ist dann das virtuelle Dankeschön. Häufig sind dies die selben Mitglieder (Pareto Prinzip) Aber was zu kurz kommt sind die Leute, welche die interessanten Fragen stellen und Problemfelder aufzeigen. Gerade Themen die nicht so häufig diskutiert werden, grundsätzliches hinterfragen oder die andere zum Denken anregen sollten ebenso Berücksichtung finden. Ich möchte deshalb Dich anregen, Bewertungen auch für mehrwertige Frage (zusätzlich zu mehrwertigen Antworten) zu vergeben. Ich werde das zukünftig so machen.
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