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  1. 6 points
    Genau das gleiche habe ich ihm auch gesagt. Zu hohe Preise in zu schlechten Lagen. Es ist nicht verwunderlich, dass er mit Leerstand kämpft und sogar nun scheinbar auch Mieten nach unten anpassen muss, um überhaupt Mieter zu finden. Er kauft ja nicht direkt Leipzig, sondern unbeliebte Randbezirke oder noch weiter draußen. Dazu hat er nun auch noch einen der schlechtesten Standorte (im Bezug von Faktor zur Standortqualität) dazugenommen, nämlich Chemnitz. Und selbst in Chemnitz geht er auch noch in die schlechten Lagen (Sonnenberg), in denen der Leerstand sowieso schon extrem hoch ist. Das sind einfach leichtsinnige Anfängerfehler. Aber im Grunde macht er genau das, was bei Immocation bei z.B. "Alex kauft ne Bude" propagiert wird: Such dir einen 6-8% Stadtteil und alles wird gut. Aber dass dieser 6-8% Stadtteil vor ein paar Jahren ein 15 % Stadtteil war, der auch das Risiko dementsprechend realistisch darstellte, wird nicht gesagt. Und das Risiko ist seit dem ja auch nicht wirklich kleiner geworden. Dementsprechend kauft man sich hohes Risiko zu einer (wenn überhaupt) Minirendite ein. Das ist einfach unklug und vor allem gefährlich! Ich finde Alex und seine Offenheit ebenfalls sympathisch. Vielleicht kommt er auch noch mit einem blauen Auge davon. Ich wünsche es ihm! Dass er aber irgendwelche Anfänger coacht, halte ich für sehr verantwortungslos! Jemand, der seinen eigenen Bestand nicht mal im Griff hat und dazu auch noch solche Fehler macht, sollte nicht noch anderen sein "Wissen" beibringen. Aber auch das habe ich ihm bereits gesagt.
  2. 3 points
    Grundsätzlich denke ich ist es auch eine Frage der Ausdrucksweise. Ich habe die Male bei denen ich tatsächlich deutlich darunter geboten habe klar erklärt wie ich zu den Zahlen komme und nicht dazu gedrängt. Zudem habe ich ausgedrückt, dass es für mich ab dieser Zahl erst passt, ich aber weiterhin Erfolg wünsche und man sich bei mir melden könne wenn es doch interessant erscheint. Das letzte Mal habe ich statt ca. 770€/m² 550 angeboten und Verkäufer wollte mir nach erstem Schlucken einen Haufen weitere Wohnungen zum Paket schnüren bei dem er weiteren Rabatt eingeräumt hat. Wie gesagt, habe ich mit dieser respektvollen Vorgehensweise die besten Erfahrungen gemacht. Nicht nur privat sondern auch geschäftlich. Oft sind die Eigentümer auch ursprünglich von einem niedrigeren Wert ausgegangen und wurden von den Maklern zu einem zu hohen Angebotspreis gedrängt.
  3. 3 points
    Ich finde es ehrlich gesagt komisch, dass immer über Alex diskutiert wird (meist ohne ihn). Über seinen Blog bin ich dankbar, dass er die Welt so transparent teilhaben lässt. Wenn etwas schief läuft, gibt es immer die Besserwisser, die es anders gemacht hätten. Wenn es gut läuft, kommen die Neider... Egal wie man es macht.
  4. 3 points
    Ich persönlich würde genau das Gegenteil behaupten. In meinen Augen ist Leipzig die unattraktivste und überschätzteste Großstadt Deutschlands für Immobilieninvestoren. Wenn ich mir den Leipziger Mietwohnungsmarkt bei Immoscout anschaue, dann sehe ich ca. 4800 (!!!) Mietwohnungsangebote bei einer Einwohnerzahl von grob 590.000. Wenn ich das mit ähnlich großen Städten wie Bremen (570.000 EW, 550 Mietangebote), Hannover (540.000 EW, 600 Mietangebote), Essen (580.000 EW, 1500 Mietangebote) oder selbst Duisburg (500.000 EW, 1200 Mietangebote) vergleiche, dann hat Leipzig ein Mehrfaches an leerstehenden Mietwohnungen. Sicherlich hat Leipzig einen starken Zuzug, aber das Mietwohnungsangebot hat sich trotzdem nicht merklich verringert in den letzten Jahren. Vom Faktor kann man Leipzig am besten wohl mit Hannover vergleichen. Und das spricht Bände. Warum sollte ich also für den gleichen Faktor in Leipzig einkaufen, wo ich mit 4800 anderen freien Mietwohnungen konkurrieren muss, wenn ich zum Beispiel in Hannover lediglich 600 Konkurrenten habe? Leipzig ist ein eindeutiger Mietermarkt und wird es auch noch mindestens für die nächsten Jahre bleiben. Der hohe Faktor ist einfach dem Hype geschuldet und hat in der Höhe keine bzw. nicht genügend substanziellen Gesichtspunkte. Und ob es in 5 Jahren immer noch so starken Zuzug gibt, steht auf einem ganz anderen Blatt.
  5. 3 points
    Ich vermute Herr Raue fällt auf seine Füße und bekommt es hin: Er verdient einfach sehr gut und kann dadurch vieles ausgleichen Mit dem Standort Leipzig lag er einfach super. Der Zuzug von netto ca. 8000 Menschen p. a. lässt die Leerstandsquote schmelzen wie Schnee in der Sonne, das wird früher oder später auch auf seine schlechten Lagen durchschlagen und reduziert sein gewaltiges Leerstandsproblem (atm 13% - Leipzig als ganzes hat atm 3,5%). Zudem gibt es ihm früher oder später Spielraum für Mieterhöhungen. Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen und auch die Zuwanderung nach Deutschland wird stark bleiben Ich gehe von niedrigen Zinsen min. die nächsten 5 Jahre aus - er wird seine Immos neu einwerten lassen können, bei der Refinanzierung Pakete schnüren und seine Zinslast dadurch deutlich senken. 5 Jahre Zinsbildung war hoch gepokert, aber wird sich mMn. für ihn lohnen. Zudem hat er ja zwischenzeitlich erkannt das er seinen Bestand grade ziehen muss. Der Porsche ist im Verkauf. Youtube, Blog und AirBnB spielen Geld ein. Die nächsten Jahre werden sicher haarig, aber dank seiner Finanzkraft kann er sich den Bestand leisten, der ob seiner Zusammensetzung aus vielen kleinen ETWs zwar auch in Zukunft hohe Verwaltungskosten verursachen wird. Aber Tilgung, steigende Mieten und eher sinkende Finanzierungskosten werden ihn aus Sicht von 10 Jahren ins Plus befördern. Manch einer, der sich heute ein Beispiel an ihm nimmt (ebenso wie an Immocation und Konsorten), wird es hingegen bitter bereuen. In guten Zeiten geht es vielen gut - in schlechten Zeiten geht es nur den Guten gut. Was ihn aber auf die Idee bringt auf Sicht von wenigen Jahren seinen schweizer Job an den Nagel zu hängen und von einem Leben auf Costa Rica zu träumen bleibt mir ein Rätsel. Bis die Buden alle einmal refinanziert sind sehe ich dafür beim besten Willen keinen Spielraum. Er hat netto kaum Immobilienvermögen, einen Bestand der die letzten 12 Monate CF mässig ein minus von 10800 Euro gemacht hat und ca. 1,7 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Wenn er seiner Bank erzählt, das er den Job an den Nagel hängt, sich im nicht-EU-Ausland unter ne Palme legt und jetzt vom Bloggen leben will - der Bänker fragt ihn doch ob er an ner Kröte geleckt hat
  6. 3 points
    Ich denke es kann auch sehr wertvoll sein, wenn jemand seine Fehler anderen vorführt und die anderen Leute daraus lernen können. Wichtig ist nur, dass er seine Fehler selbst ordentlich reflektiert und aufzeigen kann, wie man diese vermeiden kann. Gerade die Leute, die nur Erfolgsstories verbreiten, finde ich eher suspekt, da sie einem vorgaukeln, dass ja alles super easy ist und man dumm wäre, es nicht auch so zu tun und das Leben ja eigentlich keine Hürden bietet...
  7. 2 points
    Das Problem sehe ich auch. Der Richter wird Dich fragen, warum Du ausgerechnet denen kündigen willst (ich ahne warum - der Richter auch) aber die Frage kommt trotzdem. Es gibt ja noch weitere Möglichkeiten. Auf jeden Fall Miete erhöhen.
  8. 2 points
    Nachher ist mal immer klüger, von daher sollte man meiner Meinung nach solchen Dingen nicht nachtrauern. (Das gleiche gilt für "Hätte ich mal vor zehn Jahren 15k€ in Amazon-Aktien investiert.) Eines sollte man aber immer tun, und zwar die zugrunde liegenden Muster und Strukturen analysieren. Warum habe ich mich damals gegen diese Objekte entschieden? Woran hätte ich erkennen können, daß es gute Chancen waren? Daraus kann man für die Zukunft lernen, alles andere ist reines hätte, könnte, würde, wäre.
  9. 2 points
    Ich mache durchaus auch mal sehr niedrige Angebote. Natürlich immer mit ausführlicher Begründung. Wenn es offensichtlich ist, dass mich das Haus oder die Wohnung nur interessieren, wenn der Preis viel niedriger ist, dann schreibe ich das schon vor der Besichtigung. Denn warum soll ich meine und des Maklers Zeit verschwenden, wenn wir am Ende wegen dem Preis sowieso nicht zusammenkommen? Viele (vor allem kleine/unerfahrene) Makler aber auch Käufer haben das nicht verstanden, habe ich den Eindruck. Man muss doch von vorn herein klar machen, was Sache ist. So wie ich erwarte, dass in der Anzeige drin steht, dass vor dem Fenster halbstündlich ein Güterzug vorbeirattert, so kann der Makler von mir erwarten, dass ich mir die Zahlen vor der Besichtigung durchkalkuliert habe und tatsächlich die Chance besteht, dass ich das Objekt erwerbe...
  10. 2 points
    Zum Thema Raue&Leipzig als "Einheimischer": Seine Wohnungen sind immer entweder in schlechten Lagen oder eher unschöne Objekte, und dafür waren die qm-Preise zum damaligen Kaufzeitpunkt tatsächlich viel zu hoch. Nur deshalb konnte er auch so schnell wachsen... er wird einige Verkäufer sehr glücklich gemacht haben. Heute profitiert er von der allgemeinen Asset-Inflation, es sei ihm gegönnt. Ja, es gibt einen riesigen Hype in Leipzig, der beschränkt sich aber auf gute Viertel. Es gibt noch so viel Leerstand und ausreichend gute Qualität in der Breite, dass kein vernünftiger Mieter in eine schlechte Wohnung ziehen muss. Aus meinem Bekanntenkreis würde z.B. niemand freiwillig in eine Neubauwohnung ziehen! Man wohnt bevorzugt im Vorkriegs-Altbau. Ausnahmen bilden große Wohnungen ab 4 Räumen. Wenn Herr Raue nicht ein paar rüstige Rentner übernommen hat, so wird er mit diesen Objekten (Taucha, Schkeuditz, Oh Gott!) immer Probleme bei der Neuvermietung haben. @Fröhn: Schreib mir bitte unbedingt, wenn du mal wieder was in Leipzig angeboten bekommst und es nicht brauchst. Hajo
  11. 2 points
    Ist dann nicht der simple Einwand des Maklers oder Verkäufers: "Dann müssen Sie eben mehr Eigenkapital aufbringen, dann rechnet sich diese Immobilie sehr gut"...?? Ich unterstelle mal, dass wir alle hier regelmäßig eine 100% oder 110% Finanzierung anstreben. Der Makler/Verkäufer hingegen wird eher vom klassischen Kapitalanleger mit 20% oder mehr Eigenkapital ausgehen und unsere Erwartung nicht akzeptieren, dass sich sein Objekt mit einer 100 bzw. 110% Finanzierung rechnen muss.
  12. 2 points
    Ich sehe das differenzierter. Viele der aktuell aufgerufenen Preise sind bereits absolute "Spaßpreise", und die Makler tragen daran eine gehörige Mitschuld. Da dürfen sie sich nicht wundern, wenn die Gebote 30% niedriger ausfallen. Preisverhandlungen vor Besichtigung sind zwar unseriös, aber man kann ja telefonisch durchaus schonmal vorfühlen ob Spielraum besteht. Das spart allen Zeit.
  13. 2 points
    Letztlich haben wir über eine Wohnungsbaugesellschaft sehr schnell die perfekte Wohnung für uns gefunden. Schaut mal, ob es bei euch solche Gesellschaften gibt. Da könnt ihr euch die Maklergebühren auch sparen und die Wohnungen sind oft günstiger als vom privaten Vermieter. Unsere Sachbearbeiterin beschrieb uns im Vorfeld als “gute Mieter”, weil sie uns nach dem Gespräch als nettes junges Paar betrachtete. Von ihr haben wir dann mehrere potentiell passende Inserate bekommen, welche noch nicht öffentlich ausgeschrieben waren...
  14. 2 points
    Soweit ich mich erinnere, hat Alexander Raue hauptsächlich 1-2 Zimmer-Wohnungen innerhalb von Leipzig (also nicht außerhalb) gekauft. - Zwar nicht in den super starken Stadtvierteln, aber durchaus in "normalen". Meistens zu Preisen um 1.000 €/m² (nicht darüber). Die liegen heute (ca. 2 Jahre später) eher um 1.300 €/m². Ich schätze Leipzig als recht attraktive, lebenswerte Großstadt ein. Da finde ich eine Wohnung (Altbau, saniert, guter Grundriss, ordentliche Lage) mit 60m² Wfl. für 60.000 € schon günstig. Klar, hier gibt es ja viele, die sehr hohe Ansprüche an Rendite haben und nicht über Faktor 10-12 gehen würden. Ist auch ein super Ansatz und bewundernswert, wer das so umgesetzt hat bzw. weiterhin so umsetzt. Auch wenn Alexander eine sehr vorwärts preschende Herangehensweise hat, rein von den Kaufpreisen für den Standort Leipzig würde ich seine Investments durchaus als solide bezeichnen. Je nachdem wie sich Leipzig entwickelt, vielleicht sogar als clever (bzw. Glück gehabt). Zu seinen Finanzierungen habe ich keine Einschätzung. Zumindest ist es meiner Ansicht nach nicht hirnrissig, in einer Stadt wie Leipzig 2-Zimmerowhnungen für 1.000 €/m² in akzeptablen Lagen zu kaufen.
  15. 2 points
    damit muss man leben wenn man sein Leben so ins Netz stellt - er verdient ja auch daran, also hat er null Recht, sich über Besserwisser und Neider zu beschweren
  16. 2 points
    Es wird nicht über ihn als Person, sondern über seine Anlagestrategie diskutiert. Das solltest Du etwas differenzierter betrachten. Diese Diskussion ist nur möglich, weil er die Welt transparent an seinem Tun teilhaben lässt. Aus diesem Grund geht es auch so oft um seine Strategie. Ich zumindest bin weder Besserwisser noch Neider, sondern diskutiere die Chancen und Risiken einer Immobilienstrategie.
  17. 2 points
    Der DIW hat ein Modell vorgeschlagen, mit dem er einkommensschwachen Familien günstig zu Eigentum verhelfen will. Das mißversteht m.E. die Zielrichtung der Politik, namentlich in Berlin, siehe hier https://ikb-law.blog/2019/07/18/diw-missversteht-berliner-wohnungspolitik/
  18. 1 point
    Ja auch im mache Gegenangebote deutlich unter dem ursprünglichen Angebotspreis und hatte damit bereit mehrmals Erfolg. Das hängt aber von Faktoren wie Standort, Situation usw. ab. Die Angebote mache ich schriftlich und lege gut begründet meine Sichtweise dar. Habe diesen Monat eine 4 Raum Wohnung (von privat) bei ursprünglichem Angebotspreis von 115.000 € zu 81.000 € gekauft bei der schlussendlich auch noch der Verkäufer alle Nebenkosten übernommen hat. Letzes Jahr habe ich eine ETW (über eine Hausverwaltung die gleichzeitig Makler war) bei einem Angebotspreis von 50.000 € für 42.600 € gekauft, bei der dann der Verkäufer noch die Maklerourtage gezahlt hat gekauft. Danach habe ich noch ein MFH (von privat) bei einem Angebotspreis von 219.000 € zu 170.000 € gekauft. Das geht sicher nicht in überhitzten Märkte/Standorten und normalen Situationen. BG Florian
  19. 1 point
    Ja, gerade habe ich ein MFH im Schwarzwald gekauft. 300k war es ausgeschrieben, 210 habe ich geboten und wir haben uns dann "in der Mitte" bei 220k getroffen. Da sind aber einige Faktoren zusammengekommen und ich hatte in dem Fall das niedrige Angebot auch nicht im Voraus schon abgegeben. Bei dem anderen MFH, das wir dieses Jahr gekauft haben, haben wir auch 20k weniger geboten, als Ausgeschrieben, mit dem Versprechen einer komplikationslosen und schnellen Abwicklung. Aber bei ca. 800k Volumen ist das kein "unverschämt niedriges" Angebot. Nur etwas ungewöhnlich, mit sowas durchzukommen, weil hier in der Gegend gute Objekte des öfteren dazu führen, dass mehr gezahlt wird als in der Anzeige stand.
  20. 1 point
    Ich hatte eine ähnliche Situation. Kein Geld, 2 Kinder, fehlender Ersatzwohnraum. Ich bin hartnäckig geblieben, habe Geld geboten (aber trotzdem die Miete erhöht) und selbst die Initiative ergriffen und Ihnen bei der Suche geholfen. Wichtig ist im Gespräch zu bleiben, immer wieder den eigenen Standpunkt darzustellen und verhärtete Fronten zu vermeiden. Es bringt dich nicht weiter, auch wenn du dir manchmal auf die Zunge beissen musst. Ein Richter wird sich schwer tun eine Familie mit 2 Kindern auf die Strasse zu setzen, sofern sie den Nachweisen erbringen nach einer Wohnung zu suchen und keine bekommen. Mein Anwalt hat damals im Hintergrund immer wieder mit der Gegenseite (Anwalt) verhandelt. Kannst du nicht einer anderen Partei kündigen, die keine offensichtlichen Härtefälle hat?
  21. 1 point
    Erhöhe die Miete....und warte was passiert. Eins ist aber klar....du brauchst (sehr) wahrscheinlich einen Anwalt.
  22. 1 point
    Lass mich raten, geringes Einkommen haben die auch noch? Schulpflichtige Kinder auch noch dabei? Wenn es nicht im Sinne der Mieter läuft, kommt noch eine behandlungsbedürftige Depression dazu.... Auszug nicht zumutbar...
  23. 1 point
    Meine Erfahrungen mit Reparaturen von "Meister Mieter" sind eher negativ. Da der Mieter nicht der Eigentümer ist, wird er nur das ALLER nötigste machen, und das nur mit dem billigsten Material und geringsten Zeitaufwand... und bis jetzt haben wir noch nicht einmal über die Fachkenntnisse des Mieters gesprochen... Die meisten Mieter sind unfähig (sorry) einen Heizkörper zu entlüften, ich durfte auch schon mal einem ausgewachsenen Ingenieur zeigen wie man mit Hilfe des Wundermittels WD40 ein klemmendes Heizkörperventil wieder gangbar macht... Meine Mutter hatte mal einen Maler als Mieter, der hat alles angepinselt, Schalter Steckdosen, die Glasflächen an den Fenstern hat er größtenteils verschont... sein Talent beim Fliesenlegen ist auch noch ausbaubar.... In meinen Wohnungen entscheide ich wer was wie macht, die Miete ist marktüblich, die Kleinreparaturen gesetzlich geregelt, das schafft keinen Unfrieden und ist stressfreier für beide Seiten.
  24. 1 point
    Der Einwand kommt natürlich manchmal. Auch von Maklern, die selbst investieren. Sehr witzige Gespräche dann. Aber Transparenz und Offenheit führt unabhängig davon fast immer zu einem guten Gesprächsklima und das ist am Ende oft entscheidend. Das führt dann dazu, dass sich seriöse Makler von sich aus melden. Und dann nicht nur mit schwachsinnigen Angeboten, da die eigene Linie ja nun bekannt ist.
  25. 1 point
    Daran ist aus meiner Sicht überhaupt nichts unseriös. Ganz im Gegenteil, ich mache das regelmäßig auf der Grundlage der Angaben im Angebot. Das sehe ich auch so. Wenn man sein Gegenangebot sachlich begründen kann, ist das überhaupt kein Problem. Ich bin da auch regelmäßig transparent ggü. dem Verkäufer bezüglich meiner Kalkulation. Das schafft Vertrauen. Genau so ist es auch meiner Erfahrung nach.
  26. 1 point
    Manchmal sicherlich ganz sinnvoll den Maklern einen vernünftigen Anhaltspunkt zu geben. Ich habe mir vor Kurzem ein Mehrfamilienhaus angesehen zu Faktor 20 in einer Kleinstadt nahe Düsseldorf wo es in der Lage kaum etwas zu Faktor 30 gibt. Das Haus war allerdings so verlottert, dass ich dem Makler mit dem Grundstückswert + 60k für das Haus ein ihm durchaus angemessenes Angebot gemacht habe. Er hielt dies auch für passend, der Verkäufer hatte aber eher 40% mehr im Sinn und hielt dies auf Grund der Verkäufe um ihn herum für gerechtfertigt.
  27. 1 point
    O.k. in der Situation macht ein Gespräch mit dem Makler Sinn. Man gibt dann kein Gebot ab, sondern teilt mit, dass man den Kaufpreis für deutlich überhöht ansieht und den normalen Wert eher beim 10 bis 12 fachen sehen würde und fragt den Makler, ob er sich vorstellen könnte, dass man sich in diese Richtung bewegen könnte. Wenn der Makler den Markt kennt, wird er über so ein Vorgehen eher dankbar sein, denn Leute die Mondpreise bieten bekommen spätestens bei der Finanzierung Probleme (häufig wird der Verkäufer den Mondpreis vorgegeben haben und der Makler warte auf Angebote, da er auch zum Abschluß kommen möchte). Realistisches Vorfühlen dürfte in dem Fall eher positiv gesehen werden. Allerdings hängt hier viel von der Art der Kommunikation ab. Ich finde für eine normale Lage innerhalb Geras 11 oder 12 immer noch zu hoch, aber ich mag den Immobilienmarkt dort auch nicht (die Stadt hat m.E. keine Zukunft, da komplett überaltert, kaum Industrie, keine Landesregierung oder Uni etc.).
  28. 1 point
    Ist denn in Gera der Faktor 16 wirklich der Marktwert? Wenn ich ein Objekt überteuert finde, und der Makler eine Nachfassaktion startet, oder das Objekt nach 2 Wochen immer noch online ist, dann kann ein Gegenangebot sinn machen, was hat man zu verlieren? das Objekt nicht kaufen weil es zu teuer ist? oder das Objekt nicht bekommen weil einer meint das es meht wert ist? Ich begründe ein Gegenangebot mit baulichen Mängel, der der Lage Bei Gegenangeboten sichere ich immer eine zügige Verkaufsabwicklung zu Manche Leute wollen einfach schnell verkaufen, da die Oma ins Altersheim muss, oder sie dem "Vermieterstress" nicht gewachsen sind....
  29. 1 point
    Mir würde es nicht darum gehen, den Mega-Jahrhunderts-Deal durch ein unverschämtes Angebot zu erzwingen. Um beim Standort Gera zu bleiben: Wenn ein Haus zum 16-fachen angeboten wird und ich das 11-12-fache biete, dann denke ich, ist eher das Ausgangsangebot als mein Gegenangebot etwas "frech".
  30. 1 point
    Ich kann Dir aus 2 Perspektiven dazu eine Antwort geben 1. als Verkäufer von ETW: Ich bin wirklich sauer, wenn ich mir die Zeit nehme, die Wohnung zu zeigen und dann einen Spaßbieter zu haben. Zwar war ich dabei Contenance, aber ich werde nie wieder Interessenten die ETW zeigen. 2. Als Käufer: ich habe so etwas nur einmal erfolgreich gemacht. Das war aber 2010 (in Berlin bei einem großen WGH) und der Verkäufer wollte das Objekt dringend loswerden und sonst traute sich kein Kaufinteressent nach einer intensiven Käufersuche an das Objekt heran. (70% Leerstand, viele Feuchtigkeitsstellen, Statische Probleme, wirkliche Mieterprobleme von denen ich glücklicherweise nichts wußte etc. etc.). Da habe ich halt ein bewußt extrem niedriges Angebot (-20%) gemacht. Nachher wollte der Verkäufer dann übrigens vom Vertrag zurücktreten, aber das ist eine andere Geschichte. Sonst habe ich ein derartiges Vorgehen nie gewählt, weil ich mir alle Objekte genau ansehe und fast immer wegen zu niedriger (realistischer) Angebote ausgeschieden bin. Max. bin ich vielleicht 10% unter geforderten Preis geblieben. Da ich realistisch geblieben bin, konnte ich allerdings meist mit den Maklern weiter arbeiten (natürlich nicht als präferierter Käufer). Wenn ich Makler wäre würde ich übrigens Spaßbieter, die mir die Zeit stehlen aussortieren. Gerade auch wenn sie extrem niedrig bieten
  31. 1 point
    Der Berliner Mieterverein hat einen Vorschlag für den Mietendeckel in Berlin gemacht. Er schlägt mit Ausnahme der Neubauwohnungen eine Maximalmiete von 5,99 Euro pro qm Nettokalt vor (etwas höher für alle Neubauwohnungen, auch für die neu zubauenden, bei denen der erste Mieter ausgezogen ist). https://www.tagesspiegel.de/berlin/entwurf-des-mietervereins-so-koennte-berlins-mietendeckel-aussehen/24597522.html Eine Umsetzung des Mietendeckels wird m.E. diese Folgen haben: 1 Alle Investoren in Berlin werden die Ausgaben für Instandhaltung und Neubau auf das absolute Minimum bzw. die bereits vertraglich vereinbarten Maßnahmen begrenzen. Dieses wird zum weitgehenden Verschwinden des privaten Mietwohnungsneubaus und zum Verfall der Wohnimmobilien führen 2. Es wird keine Modernisierungen mehr geben (warum auch, wenn man keine höhere Miete dafür erhält). 3. Es wird zur verstärkten Umwandlung aller MFH in ETW und dem anschließenden Verkauf kommen. 4. Freiwerdende Wohnungen werden entweder verkauft, unter der Hand (oft gegen erhebliche ZAhlungen als Bestechung an die Verwaltung oder an den Eigentümer z.B. gegen Möble zu Mondpreisen) vermietet oder nur möbiliert vermietet. 5. Für normale Wohnungssuchende wird daher die Suche immer schwieriger, es sei denn Sie können eine kaufen. 6. Viele Investoren die in den letzten Jahren vermietete Immobilien in Berlin gekauft haben, werden pleite gehen (genauso wie die städtischen Wohnungsbauunternehmen, es sei denn Bayern ist gewillt weiteren Blödsinn in Berlin zu finanzieren). Ich persönlich (ceterum censeo) verkaufe daher meine Berliner Wohnungen (soweit leerstehend (vermietet allerdings wohl auch so der PReis noch o.k. ist) und aus der 10 Jahresfrist heraus). Meine beiden MFH hatte ich bereits vor einigen Jahren vor Erklärung zum Milieuschutzgebiet aufgeteilt.
  32. 1 point
    Das hat mich auch verwundert. Grundvoraussetzung für seinen Start war ja der gute Job. In Top-Lagen ist das Auslagern von Verwaltungstätigkeiten unproblematisch. In einem Mietermarkt, und in diesem ist Herr Raue investiert, verbessert die Selbstverwaltung die Rendite ungemein. Läßt man einen Makler vermieten sind schnell 3 Monate Leerstand möglich. Hinzu kommt die Maklergebühr. Mache ich das selbst, kann ich den Leerstand fast immer aus 1 Monat begrenzen. Der starke Zuzug in Leipzig ist nur möglich gewesen, weil der Leerstand so groß war. Leipzig war vor 10 Jahren ein ausgetrockneter Schwamm der mit extrem billigen und dabei oft qualitativ hervorragend ausgestattenen Wohnungen gelockt hat. Der Markt hat alles aufgesogen was nicht bei 3 auf dem Baum war. Welche andere große und attraktive Stadt wäre denn dazu sonst in der Lage ? Keinesfalls darf man das Umland mit Leipzig gleichsetzen. Die Vermietung ist dort nicht einfach. Ich habe vor nicht allzu langer Zeit 2 größere ETW in einem Vorort vom Leipzig (20 min Autobahn bis zur Innenstadt) gekauft. Die Altbau-Wohnungen sind wahrscheinlich die schönsten in meinem gesamten Bestand. Die Vermietung war allerdings so zäh, dass ich vorsichtig wäre nochmal in dem gleichem Ort zu investieren.
  33. 1 point
    selbst wenn gibt es doch unzählige Vermeidungsstrategien mir fällt spontan ein 1) Vermietung der Wohnung zum Mietendeckel nur bei gleichzeitigem Gewerbemietvertrag mit hoher Miete für einen Kellerrraum 2)hohe Abstandszahlung für z.B. Küche knapp unter Wucher 3) Erlaubnis gegenüber Mieter einen Teil der Wohnung(erlaubt) bei AIRBNB zu vermieten für einen hohen Betrag findige Leute werden noch dutzend weitere entwickeln
  34. 1 point
    Da bin ich voll bei dir. Daher ist sein Blog so wertvoll und auch erfolgreich. Es ist aber ein himmelhoher Unterschied, ob man in einem Blog aufzeigt, was und wie man es macht oder in einem Coaching einem Schüler erzählt wie es angeblich geht. Alex lebt aus der Substanz seines hohen Einkommens (Gehalt + Blogeinnahmen) und das erlaubt es ihm diese Fehler machen zu können, ohne dass er gleich pleite geht. Einem Normalverdiener ist dieses Privileg jedoch nicht vergönnt und kostet im schlimmsten Fall die gesamte finanzielle Existenz. Auch Alex würde bei Fortsetzung seines Weges, also den Zukauf weiterer gleichgelagerter Immobilien, Schiffbruch erleiden. Weil ab einer bestimmten Größe kann er die Fehler einfach nicht mehr mit seinem Einkommen ausgleichen. Er zieht ja momentan schon die Notbremse, weil er selbst merkt, dass sein Immobilienportfolio auf sehr wackeligen Beinen steht. Momentan ist der Markt noch auf seiner Seite und er könnte wahrscheinlich viele Immobilien mindestens zu dem Preis verkaufen, zu denen er sie gekauft hat. Hier sind aber noch keine Kaufnebenkosten, Zinszahlungen und Vorfälligkeitsentschädigungen einkalkuliert. Wenn der Markt jedoch dreht und die Preise gehen zurück, hat er ein richtig großes Problem > hohe Beleihung, sinkender Immobilienwert, kein (oder maximal nur sehr geringer) realer Cashflow wären eben keine guten Voraussetzungen.
  35. 1 point
    Hallo Peter, da ich mich mit einem ähnlich gelagerten Fall mal auseinandergesetzt habe schreibe ich hier mal über allgemeine Erkenntnisse, die ich in dem Zusammenhang gewonnen habe. Mit Wohnsitz in Deutschland ist man grundsätzlich mit seinem Welteinkommen in Deutschland steuerpflichtig. Dies gilt grundsätzlich auch für Erbschaftsfälle aus dem Ausland; Doppelbesteueurngsabkommen beinhalten häufig keine Regelungen zu Erbschaften, was im schlimsten Fall bei grenzüberschreitenden Erbschaften zu einer Steuerlast von mehr als 100% führen kann. Einkünfte aus Immobilien im Ausland sind nach den mir bekannten Doppelbesteuerngsabkommen in Deutschland in der Regel von der Steuerpflicht ausgenommen. Allerdings können Einkünfte (das schließt Vermietung und Verkauf ein) einer Immobilie im Ausland in Deutschland im Rahmen des Progressionsvorbehaltes trotzdem zu einer erhöhten Steuerlast führen. Wenn eine Immobilie (auch im Ausland) allerdings länger als zehn Jahre (wenn sie vermietet war) gehalten worden ist, dann wird ein Verkauf in den meisten Fällen steuerfrei sein. Bei Erbschaftsfällen/Schenkungen gilt hier wie in Deutschland der ursprüngliche Kaufzeitpunkt des Erblassers/Schenkers als relevant. Man sollte prüfen, ob ein Objekt, welches weniger als zehn Jahre (wenn es vermietet war) auch als Zählobjekt im Sinne der drei-Objekte-Regel in Deutschland herangezogen werden kann. Keine Steuerberatung, bitte im Zweifel einen Steuerberater heranziehen. Edit: Tippfehler beseitigt
  36. 1 point
    Wie Eduard schon richtig erwähnt, die Risiken werden nicht aufgezeigt oder verharmlost. In Essen 6-7% wäre zukunftssicher...Das ich nicht lache... dann noch in Altendorf, was echt Makaber ist. Was sind eigentlich diese 6-7%??? Die Rendite, wenn alles Glatt läuft, kein Zahlungsausfall vorhanden ist oder kein Mieterwechsel innerhalb der gesamten Abzahlperiode vorkommt. Ich muss kein Hellseher sein, dass dieser Idealfall nicht vorkommen kann. 7.000 EUR sind ein Witz! Ganz ehrlich, das ganze Know-How findet man mittlerweile in Youtube Videos, man muss sich nur einlesen. Sind ja etliche, die gratis Videos veröffentlicht haben... Alles ist Gratis über das Netz zu finden. Ich vermute, die meisten buchen den Kurs, damit sie sich DAS "Renditeschnäppchen" erhoffen - Sie erhoffen sich, dass Immocation, das passende 20% Rendite Objekt raussucht.... Das kann man vergessen. Wenn 20% da irgendwo zu finden sind, würden (wie man raushört) die Coaches selbst kaufen. Die 7.000,- EUR würde ich eher als EK für den nächsten Immobilienkauf verwenden. Überlegt doch selbst... wie schnell habt Ihr die 7.000,- EUR wieder zusammen? @Eduard H.bei A. Raue habe ich echt Bauchschmerzen, wenn ich mir die Fakts anschaue (Anzahl Einheiten, Lage, Größe der Einheiten, Überschüsse) dann, glaube ich, wird es nicht besser. Die Überschüsse müssen einfach besser sein, genau wie die Lagen. Ansonsten kommt man nicht nach vorne. Ist meine Meinung - Wobei mir A. Raue sehr sympathisch ist, ich hoffe, er kriegt das Segel irgendwie in den Wind. Es erinnert mich ein wenig an mich: denn mit steigender Anzahl der Einheiten hat man dauerhaft Ausgaben, aber ich hatte von vorne rein bessere Preise, bessere Objekte und hab mich um alles selbst gekümmert (=weniger Ausgaben)
  37. 1 point
    Hallo, ich habe bei der SCHUFA das Formular für die Einverständniserklärung der Abfrage gefunden: https://www.schufa.de/de/haus-grund/ Wenn ich das richtig verstehe, steht da auch drin, dass man als Vermieter auch entsprechende Einträge bei der SCHUFA machen kann, wenn es die dort aufgeführten Komplikationen mit dem Mieter gibt. Ist es so, dass das z.B. bei Mietrückständen greift? Handhabt ihr das auch so?
  38. 1 point
    Ach... das macht doch keiner inklusive...wenn ein Verwalter bei 10 einheiten 15 eur je Einheit 150 im Monat verdient , ist doch wohl klar, das die orga von Instandsetzungen nicht dazu gehören, die 50 sind normal , kenne ich auch von Anderen verwaltern, manche nehmen noch mehr, rechnen aufwand pro stunde ab, zB 80 eur und 60 für nicht leitend angestellte Netto plus Märchensteuer. Da kommen bei deinem genannten fall mal schnell 2-3 std orga zusammen plus MwST die 50 eur wären mir für den Aufwand viel zu wenig... etliche Handwerker anrufen , Angebote einholen, abstimmen, termin mit mieter koordinieren, Rechnung prüfen, x-80 emails hin und her... und das für 50 eur ? Wenn der kunde dann noch meckert, 50 wären zu teuer, würde ich sofort sagen, soll sein scheiss selber machen
  39. 1 point
    Auch die Immopreneur Community ist meiner Meinung nach nicht gemeinnützig, sondern ein Business Modell mit dem Fokus, Geld zu verdienen. Eben auch ein Online Vertriebskanal.
  40. 1 point
    Ich finde, man sollte erstmal hinterfragen, was der Sinn hinter Immocation ist. Immocation ist in meinen Augen keine Plattform, die sich auf die Fahnen geschrieben hat gemeinnützig über das Immobiliengeschäft aufzuklären. Immocation ist ein Businessmodell, welches Immobilien zur Geldschöpfung nutzt. Dabei geht es eben nicht vordergründig darum die Risiken ganz klar zu benennen, sondern die Leute zu annimieren Kurse und Coachings zu kaufen, um sich vermeidlich als Immobilieninvestor zu qualifizieren. Sie suggerieren dabei natürlich, dass sie einen Expertenstatus haben, denn sonst würden sie ihre Produkte nicht verkaufen können. Man muss aber ganz klar sagen, dass die Jungs selber blutige Anfänger sind, die gerade mal zusammen eine handvoll ETW seit wenigen Jahren besitzen. Sie können also gar nicht das Know How haben, um das Immobilienbusiness im Detail zu kennen und dieses richtig einzuschätzen. Und da sehe ich die größte Gefahr für Anfänger, die sich von denen motivieren lassen irgendwelche 6%er in B-C-Lagen zu kaufen. Der Markt ist heute deutlich schwieriger geworden als noch vor ein paar Jahren. Ein Fehlkauf kann große Folgen nach sich ziehen, die die Jungs aber selber gar nicht richtig einschätzen können, da sie keine Erfahrungen haben. Überspitzt gesagt konnte man vor 10 Jahren nahezu jede Bude kaufen und man konnte alles noch hinbiegen, weil die Rendite eine ganz andere war. Da war es nicht schlimm, wenn eine Wohnung mal ein paar Monate leer stand, weil nicht genügend Nachfrage da war oder man ging halt mit dem Mietpreis etwas runter. Man konnte auch mal locker einen Mietpreller aushalten. Es war zwar damals schon nicht so toll, aber es brachte einen finanziell nicht um. Heute sind die Faktoren aber so dermaßen angestiegen, dass Fehler sich sehr viel stärker auf das eigene Vermögen auswirken. Konnte man früher Unvorhegesehenes aus dem Cashflow auffangen, ist das heute bei den niedrigen Renditen nicht mehr drin und man muss zwangsläufig aus den übrigen Einnahmen (meistens eben von seinem Gehalt) oder seinem Vermögen Geld entziehen, um die Probleme zu lösen. Aber wer ist denn der Hauptkunde von Immocation? Es sind in der Regel junge Menschen mit wenig Vermögen, die frisch im Berufsleben sind und daher auch noch keine großen Finanzpolster haben. Und genau für diese kann die Aussage "Ab 6% kann man sich Wohnungen kaufen und der Mieter bezahlt dir die Bude ab." verheerend sein. Vor ein paar Jahren hast du noch in Münster, Düsseldorf, Köln, Berlin, Frankfurt, usw. für 6% Rendite Wohnungen bekommen. Heute ohne Netzwerk fast unmöglich. Also was sagt Immocation? Geht doch ins Ruhrgebiet. In Essen kannst du noch locker 6%er bekommen. Was sie aber nicht sagen, dass 6% in Frankfurt von vor ein paar Jahren in keinster Weise mit einem 6%er heute in Essen Altendorf vergleichbar ist. Es wird nicht aufgeklärt, sondern eher motiviert zu handeln. Das ist ja auch verständlich. Würde man eher auf die Risiken hinweisen, wäre das ganze Konzept nicht erfolgreich. Mittlerweile haben sie sich aber auch ein paar "echte" Experten ins Team geholt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich bei Immocation um einen Vertriebskanal handelt. Sicherlich kann man da etwas mitnehmen, man sollte aber eben nicht alles einfach so glauben und denken, dass es tatsächlich so einfach ist, wie es dort suggeriert wird. Und genau das denken die ganzen Anfänger: "Ich kaufe mir ein paar Wohnung und bin übermorgen finanziell frei."
  41. 0 points
    Klar, solche Pseudoargumente wie von dir sind beste Werbung. Aber ich maße mir nicht an für Andere zu bestimmen welche Rechte sie haben. Das unterscheidet uns beide eben. Übrigens habe ich nirgends Beschwerden von Alex gelesen. [emoji41]
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