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Showing content with the highest reputation since 12/30/15 in all areas

  1. 19 points
    Es fällt auf, dass einige Ratsuchende auf dieser Plattform sich in ihren Objekten / Projekten nicht hinreichend genug auskennen, daher ein Tipp aus langjähriger Praxis. Es ist wichtig sehr genau zu wissen was vor einem liegt und worüber man redet. Daher sollte die erste Aufmerksamkeit immer der Plausibilisierung der Unterlagen und Angaben gelten. Das heißt, bei jeder einzelnen Position, bei jedem einzelnen Zettel: hinterfragen, nachprüfen, nachrechnen Abgleich mit Geschossplan: Kann die Wohnfläche stimmen? Abgleich mit Geschossplan: Sind das wirklich zwei Zimmer? Wie kommt die Nutzfläche zustande? Abgleich zwischen Angebot, Teilungserklärung und Aufteilungsplan: Passen Wohnung, Stellplatz und Keller zusammen? Abgleich zwischen Lageplan und Grundbuchauszug: Sind die Flurstücke identisch? Ist der angeblich aktuelle Grundbuchauszug wirklich aktuell? Ist die angegebene Miete korrekt oder hat hier jemand geschummelt? Nachrechnen!!! Ist der angeforderte Mietvertrag vollständig und lesbar? Wohnraum im Keller: Ist der überhaupt genehmigt? Erweiterungsbauten: Gab es hierfür eine Baugenehmigung? Sind die angeforderten Unterlagen vollständig und lesbar (insbesondere die Pläne)? etc., etc., etc., ..... Glaube nichts und überprüfe alles!!
  2. 14 points
    Hallo Danke - ja war hart , sehr harte Zeit für meine Frau und mich - wir hatten keinen Anspruch. 1800 netto und 10000 eur Schulden für das Auto , 2012 Auto verkauft und 10000 in den Kauf zur 1. ETW getätigt , heute über 100 Wohnungen plus Gewerbe , 13 Häuser mehrere ETW demnächst vermutlich 15 Häuser und dann ist Schicht im Schacht in der gleichen Geschwindigkeit wird das nicht nochmal möglich sein, man wird älter und ruhiger, es fehlen geeignete Objekte und alles ist teurer geworden (Immobilien , Baumaterial, Handwerker) ohne mein Know-how hätte das alles nicht funktioniert, niemals auch Verzicht ... 1. auto nach Verkauf von meinem Z3M ein 150 eur Astra , viele im Umfeld darüber gelacht , aber wer zuletzt lacht, lacht am besten
  3. 14 points
    Wer viel hinlangt langt auch schon mal daneben - auch mir ist in den letzten mehr als 20 Jahren in dieser Branche einiges gründlich misslungen. Ein Beispiel aus den Anfangsjahren, mein erster Ausflug ins Bauträgergeschäft. Die Erkenntnis nehme ich mal vorweg: Banken sind keine Freunde sondern Geschäftspartner mit einem eigenen Geschäftsmodell, dass sich durchaus auch mal ändern kann! Was war passiert... Mit Freunden habe ich eine Bauträgerfirma gegründet und wir wollten DHH und ETW bauen - hierzu konnten wir uns das Filetgrundstück im neu ausgewiesenen Baugebiet sichern. Die örtliche Sparkasse hat das Vorhaben mit einem Bauträgerdarlehen in Höhe von DM 1,2 Mio begleitet, welches ich als GF unterschrieben habe. Der Kontakt zur Sparkasse war freundschaftlich, besichert war das Darlehen mit einer Grundschuld auf das Baugrundstück und auf zwei weitere Immobilien aus dem Bestand eines Mitgesellschafters. Das Tagesgeschäft nahm seinen Lauf - der beauftragte Architekt hat die Planung gemacht, es wurde ein Modell erstellt, der Vertrieb ging los, etc. Absehbar war aber, dass die vereinbarten 18 Monate Laufzeit des Darlehens nicht ausreichen würden und so haben wir schon frühzeitig eine Prolongation besprochen, die uns mündlich zugesichert wurde - einen Tag vor dem Unterzeichnungstermin der Prolongation kam dann der Hammer per Einschreiben: Die Sparkasse nahm Abstand von der Prolongation und forderte uns (namentlich mich als GF) auf, das Konto binnen 14 Tagen auszugleichen! Um es abzukürzen: Zwei Tage vor Ultimo (und nach 12 schlaflosen Nächten) konnten wir bei einer Geschäftsbank umfinanzieren und so das Vorhaben aber auch die anderen Sicherheiten retten! Wie kam es dazu? Beim Kauf des Grundstücks haben wir einen Mitbieter ausgestochen, wie wir später erfuhren eine 100% ige Sparkassentochter. Als man dort mitbekam, dass sich das Vorhaben positiv entwickelte beschloss man Sparkassen-intern die beschriebene Maßnahme, um das Projekt der Sparkassentochter zukommen zu lassen!
  4. 13 points
    Hi, das ist extrem schwer zu sagen. Das sagt leider nichts aus. Meiner Erfahrung nach kann man immer erst im Rückblick sagen, welche nicht-umlagefähigen-Kosten tatsächlich entstehen. Ich habe sie bei meinem Haus (ebenfalls Anfang 20. Jahrhundert, ebenfalls "in vernünftigem Zustand") total unterschätzt. Bei mir kamen bisher: Persönlicher Zeitaufwand (die mit Abstand größte Kostenposition, wenn ich einen realistischen Stundenlohn ansetzen würde) .. Ist natürlich nicht Cash-relevant und je nach Definition kann man dies ausblenden .. Ich habe den Aufwand auf jeden Fall unterschätzt. Komplett-Renovierungen von 3 Wohnungen (war nicht zwingend notwendig, aber half dabei die Miete bei Neuvermietung deutlich höher anzusetzen) - Beeinflusst Cash und Rendite Umbau einer Wohnung von nicht-zu-Wohnzwecken-dienenden-Räumlichkeiten in Wohnraum (erhöht natürlich Mieteinnahmen und Immobilienwert, daher je nach Definition keine "nicht-umlagefähige-Kostenposition") - Beeinflusst dennoch Cash und Rendite Diverse Neuvermietungen und damit zusammenhängende Vermarktungskosten - Beeinflusst Cash und Rendite Eine drohende Schornstein-Versottung - da muss ich vor dem nächsten Winter was tun Kosten im Zusammenhand mit der technischen Verwaltung - also Kleinkram, den man nicht umlegen kann oder will .. das reicht von Glühbirnen im Treppenhaus bis zu Namensschildern / Briefkastenschildern .. Ich habe auch einen Hauswart angestellt - dessen Kosten kann ich zwar auf die Mieter umlegen (sofern dies mietvertragsmäßig möglich ist oder zumindest nicht angefochten wird).. Die Eigenleistung für Beitragsmeldung etc. kostet Zeit bzw. die dafür notwendige Software kostet Geld bzw. das Outsourcen an den Steuerberater kostet Geld. Dazu kommen Kosten, die man ggf. aus eigener Tasche zahlt, weil man keine Lust hat sich mit dem Mieter auseinanderzusetzen. Beispiel: Ein Mieter zieht aus (und verabschiedet sich ins Ausland) .. im Mietvertrag (den man bei Erwerb übernommen hat) war keine Kaution vereinbart und somit gibt es nunmal leider keine Kaution. Der Mieter signalisiert, dass er kein Interesse an einer Nebenkostenabrechnung bzw. einer Verrechnung hat. Im übrigen findest du eine Woche später zwei Regale und eine kaputte Spülmaschine im Keller (die natürlich niemandem gehören und voraussichtlich vom nun unerreichbaren Mieter hinterlassen wurden). Die Nebenkostenabrechnung ein Dreivierteljahr später ergibt eine Nachzahlung von 300€. Die Entsorgung von Regalen und Spülmaschine kostete 100€. Macht 400€, die du nun entweder unter viel Aufwand und mit wenig Aussicht auf Erfolg eintreiben lassen kannst .. oder du schreibst sie ab. Das ist nur ein Beispiel, aber aus dem echten Leben gegriffen. Diese Kosten werden seltenst bei einer Rendite-Berechnung eingepreist und lassen sich m.E. auch schwer vorhersehen. Sichelich passieren diese Dinge bei Anfängern (ich) auch häufiger als bei erfahrenen Vermietern. Noch ein Beispiel: Mieter hat gekündigt - du stellst dich darauf ein, dass du easy neuvermietest .. Leider wird genau dann die Oma krank und du hast wochenlang keine Zeit für die Neuvermietung.. Wenn du endlich Zeit hast musst du Fotos machen, inserieren und Besichtigungen planen/durchführen.. Der beste Mieter-Kandidat kann leider wegen Kündigungsfrist der alten Wohnung erst in 2 Monaten einziehen.. Zack, stand die Wohnung 4 Monate leer. Dabei hattest du doch mit maximal einem Monat Leerstand kalkuliert... Bums, 1000€ weniger Einnahmen als geplant. Wenn der Mieter dann einzieht stellt sich heraus, dass die Sicherungen regelmäßig rausfliegen und die Steckdose im Wohnzimmer nicht funktoioniert. Also Elektriker holen, zack noch mal 150€ weg. Ja ich weiß: Das sind alles Anekdoten! "Diese Dinge kann man doch alle besser planen!". Maybe. Ich warne nur davor zu glauben, man könne die nicht-umlegbaren-Kosten bis auf den letzten Euro durchkalkulieren. Ich sehe oft Posts mit Modell-Rechnugnen à la "da bleiben 50€ Cashflow im Monat über" - das ist m.E. viiiiiel zu engmaschig gerechnet. Ich unterstelle dir, @Markus123 keinesfalls, dass du so rechnest. Meine Aussage ist generell und richtet sich nicht an dich persönlich! All die "ungeplanten Kosten" (ich nenne sie mal "Unusals", obwohl sie mehr "usual" als "unusual" sind) werden häufig verschwiegen und/oder kleingeredet. Sie passen auch in kein Excel-Rendite-Tool, da sie eben nicht planbar sind bzw. viel von der Erfahrung des Vermieters und vom Zufall abhängen. Lange Rede kurzer Sinn: Plane so gut du kannst anhand der Dokumentation, die du eventuell vom Vor-Vermieter bekommen kannst (alte NK-Abrechnung zum Beispiel) .. und plane dann noch mal großzügig "Unusuals" mit ein. Aus persönlicher Erfahrung habe ich für mich festgestellt: Alles über Faktor 13 (für die Immobilienklasse "Vollfinanziertes Altbau MFH in C/D-Lage") ist für mich nicht CF-positiv darstellbar. Auch, wenn man es sich mit Excel-Tools schönrechnen kann
  5. 13 points
    Liebe Community, wie bereits angedeutet, haben wir einen Partner für die Idee der "Objektbesichtigungen direkt vor Ort" gewinnen können. Ronny Fieber (immobilienbesucher.de) stellt uns ab sofort sein Sachverständigen-Netzwerk für vergünstigte Konditionen zur Verfügung. Was bedeutet dies? Wir können ab sofort Immobilien bundesweit ganz ohne Reiseaufwand besichtigen Alle Details sind hier bzw. unter http://www.immobilienbesucher.de/ zu finden: Die Order läuft über ein SSL-verschlüsseltes Auftragsformular: https://www.immobilienbesucher.de/auftragsformular.php Als Aktenzeichen bitte immer vorab folgendes Kürzel eingeben: IP + Nutzername + individuelles Zeichen (Beispiel: "IP Thomas Knedel Projekt FFM") Anhand des vorangestellten Kürzels "IP" werden automatisch die vergünstigten Konditionen für die Mitglieder unserer Community eingeräumt. 1. Außenbesichtigung mit bis zu 10 Objektfotos + BelWertV-konformer Besichtigungsbericht, Preis: 55,00 EUR/netto 2. Innen- und Außenbesichtigung mit bis zu 20 Objektfotos + BelWertV-konformer Besichtigungsbericht, Preis: 85,00 EUR/netto Für Rückfragen und weitere Zusatzleistungen ist @immobesucher jederzeit für Euch erreichbar. Weitere Infos: http://www.immobilienbesucher.de/ Dir, Ronny, noch einmal besten Dank für dieses grandiose Angebot
  6. 13 points
    Habe eine Seite entwickelt, bei der Ihr euer Wissen in Hinblick auf Bauen/Sanieren/Renovieren erweitern könnt. Mehr als 30 Baublogs stehen euch zur Verfügung, alle gängigen Wohnungsgrößen, Vorher Nachher, Kosten Material/Lohn Wie ich es schaffe, für dermaßen niedrige Preise zu sanieren/renovieren, erfahrt ihr dort. Wo kaufe ich Material ein, wie kriege ich Handwerker dazu, günstig zu sein etc Zusätzlich gibt es viele Vermietungsvorlagen, Mietverträge etc, alles geprüft. Mieterhöhungen Musterschreiben etc. Mieterselektion usw. Schreibt mich einfach an, falls Ich euch weiterhelfen kann, danke und LG www.vermieten-investieren.de
  7. 13 points
    Das hört man von vielen Einsteigern, unabhängig davon wo sie gerade wohnen! Als ob es ein ungeschriebenes Gesetz sei, dass in der Ferne der Immobilienkauf einfacher, leichter, günstiger, etc. sei. Interessanterweise glauben die Kölner in München sei ihr Geld am besten investiert, die Münchner zieht es nach Köln, etc. Der einzige Grund hierfür ist oftmals, dass man sich mit dem Heimatstandort und der näheren Umgebung nicht wirklich auseinandergesetzt hat! Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass Du nichts passendes in München und Umgebung findest. Kauf Dir eine Umgebungskarte von München (jawohl, aus Papier - nicht google maps), ziehe einen Radius von 50 oder 70 km rund um München und folge den Pendlerströmen und Bahnlinien ins Umland. Arbeite Dich sternförmig einmal rund um München und schaue Dir die Ortschaften an, auf die Du dabei triffst. Lass Deine eigenen Vorurteile außen vor, nicht Du musst da leben sondern die Mieter, die sich München nicht leisten können. Wenn Du dabei strukturiert vorgehst wirst Du narrensicher die für Dich passende Investitionsmöglichkeit finden und zwar ohne dafür in die Ferne schweifen zu müssen. Noch ein allgemeiner Tipp: Schaffe Dir Dein doppeltes Expertengebiet räumlich (zum Beispiel Wohnort plus x Km) - besorge Dir alle Informationen die Du zu diesem Standort benötigst (Größe, Einwohnerzahl, Kaufkraft, Arbeitslosigkeit, Lagebewertungen, Kaufpreise, Mietansätze, etc.), so dass Du sicher bist in der Standortbewertung inhaltlich - Geld verdienen kann man nur gegen den Strom, suche Dir einen Schwerpunkt (Erbbau, Nachtspeicherheizung, Nießbrauch, etc), bei dem davon auszugehen ist, dass die meisten anderen ihn meiden und mach Dich hierzu fit! Du wirst sehen, der Einkauf macht so umso mehr Freude, da Du nicht einer von vielen Interessenten bist sondern einer der wenigen Problemlöser!
  8. 13 points
    Im Thread sieht man das der überwiegende Teil mit EK ran geht. Was sicherlich nicht zwangsläufig in Bargeld geleistet werden muss oder sollte (rollierendes EK) Über das gesamte Thema lässt sich lange diskutieren. Gibt da je nach Strategie und Status unterschiedliche richtige Ansätze. Der Mythos das immer alles mit 100% oder mehr geht kann ich hier mal klar entkräften. Es mag die ein oder andere Hausbank geben die je nach Bonität und nach Objekt (underrent etc.) und Status wie z.b. erstes Objekt dies gerne macht. So war es und ist es auch bei mir vorgekommen. Mit zunehmendem Portfolio spielt auch das vorhandene Portfolio eine größer werdende Rolle, so kalkuliert die ein oder andere Bank auch gern die Objekte mit 8 Prozent Annuität durch oder 25% BWK oder sogar 30% BWK (Alter und Lage spielen hier eine Rolle), wenn dann die Bestandsobjekte bereits mit 100% finanziert sind, hinzu kommen noch "schlecht" eingekauft (Das kann auch eine "zu gute" Lage eine Rolle spielen) dann macht die Bank auch gern mal ein paar Finanzierungen mit 70 oder 80 % EK, weil 100% nicht gehen. Für den Anfänger kann ich ein paar Tipps geben : Fangt klein an und sucht die passende Immobilie. Lieber Speckgürtel als TOP Lage. Nutzt das Tool von Thomas zur Kalkulation. Nutzt das Forum und stellt Fragen zu allem was euch bewegt, diese Möglichkeit ist "Gold wert", Trefft euch auch offline zum Gedankenaustausch. Kein Faktor über 15 ! Keine Renovierungsarbeiten ausser Wand- und Bodenbeläge. Keine Denkmalobjekte. Keine Pflege- oder Steuersparmodellle. Habt immer ein paar Tausend Euro in der Hinterhand für Eventualitäten. Wenn ihr 20% habt und die Bank macht es mit euch für 100% dann macht es mit 100% und legt die 20% zurück für Eventualitäten (Das ist gemeint mit Liquidität geht vor Rentabiliät). Vor dem Invest kommt Einnahmenoptimierung und Ausgabenkontrolle (Hier setzt Kiyoisaki an). Im Prinzip ist das ganze Thema wie eine Sinfonie, zuerst die ersten Töne, dann eine Strophe und zuletzt die Sinfonie der finanziellen Freiheit durch passives ImmobilienEinkommen. Natürlich muss der erste Ton gespielt werden, diesen sollte man überlegt spielen aber spielen. Später in der Sinfonie fallen einem dann die "Fehler" auf. Ein paar Schritte könnt ihr selber gehen aber es ist auch nicht für jeden machbar und sinnvoll, das muss auch klar ausgesprochen werden, denn hier sind auch Leute unterwegs bei denen ich Angst habe das diese Ihre ersten Investments machen !
  9. 13 points
    Die lieben Steuern. Also eines der nächsten Webinarthemen (mit noch mehr Kapazität) wird dann sein "Cash-Flow-Kalkulation mit Steuern" - danke für diese tolle Idee! Um es vorweg zu nehmen, wie es schon einige hier erwähnt haben, es ist kein Hexenwerk In der privaten V+V (Vermietung und Verpachtung - nicht geweblich!) gilt: Einnnahmen = Miete + Nebenkostenvorauszahlungen (NKVZ) + sonstiges, was mit den Immos zu tun hat; der Einfachheit halber kann man einfach nur mit der Miete rechnen, da die NKVZ ja quasi durchlaufende Posten sind. Aber nicht in der Steuererklärung . Das ist wichtig. Also noch einmal: Einnnahmen = Miete Dann zu den Ausgaben bzw. steuerrechtlich "Werbungskosten": Hausverwaltung (auch Fahrtkosten für Besichtigungen, Büromaterial, Vermietungskosten, etc.) Instandhaltung (aber nur soweit sie nicht zu aktivieren sind; siehe unten) [Wartung, Energie und Betrieb] (für die Vorprüfung bitte gedanklich wieder streichen, da dies der Mieter zahlt; "durchlaufender Posten" also) Zinsen (die Tilgung ist dagegen keine Kostenposition; dennoch Cash-Flow-wirksam!) Die Gebäudeabschreibung (2% für Gebäude ab 1925; davor 2,5% p. a.; dann ein paar Sonderregelungen Denkmal, Sanierungsgebiet und künftig Neubauwohnungen; wichtig ist die virtuelle Aufteilung Gebäude - Grundstück; dazu gibt es diese Regel - ggf. Gutachten; für die aller erste Schätzung 20% Grundstück; 80 % Gebäude) Einnahmen ./. Werbungskosten = Überschuss der Einnahmen über die Werbungskosten (steuerlich ausgedrückt) Das ist alles. *** Zwei Besonderheiten gelten: a) Anaschaffungsnaher Aufwand: vermeide mehr als 15% in das Gebäude zu investieren innerhalb der ersten drei Jahre. Der Wert ist bezogen auf den Gebäudewert (also ohne Grundstück). Dies ist wichtig für anfängliche Sanierungen, etc. Sobald Du darüber liegst (und einige andere Regeln nicht beachtest), musst Du den gesamten Betrag "aktivieren" - das bedeutet, dass Du dann die Sanierung nur mit 2,0 oder 2,5% abschreiben darfst. Wartest Du aber die ersten drei Jahre ab und hälst Dich an einige weitere Regeln, dann kannst Du den gesamten Betrag sofort oder (freiwillig) auf 2 bis 5 Jahre verteilt absetzen. Das kann richtig Freude bereiten, gerade, wenn Du die Sanierung voll finanzierst (also beispielsweise 100k Darlehen, ein entsprechend wertvolleres Haus und dann als Krönung rd. 40k Steuererstattung). b) Steuerfreier Verkauf nach 10 Jahren. Es gelten die Daten der notariellen Urkunden. Auch ganz nett *** Bitte beachtet, dass ich dies spontan und schnell heruntergeschrieben habe,. Entsprechende Unschärfen sind daher möglich. Bitte sprecht diese Dinge, wenn es ins Eingemachte geht, zudem immer mit Eurem Steuerbrater ab. Ich mache das auch. Immer und ausnahmslos. Ich achte in meinen CF-Analysen immer auf die Steuern. Aber die Immo muss sich immer auch ohne rechnen. Zudem wird all dies auch im IIPRO-Tool berücksichtigt.
  10. 12 points
    Mein Profiling sagt, dass Menschen, die "öfters" statt "öfter" sagen/schreiben, eher zur Unterschicht zuzuordnen sind...
  11. 12 points
    Für alle anderen hier noch einmal eine sehr nützeliche Funktion: Wenn man bestimmte Nutzer ignoriert, werden deren Beiträge komplett versteckt. So werden Posts wenig hilfreicher User komplett ausgeblendet und die sachliche Diskussion kann weiter stattfinden - ohne dass man sich um die Posts dieser Nutzer kümmen- geschweige denn darauf reagieren muss
  12. 12 points
    Anbei Konditionsübersicht einer Online-Plattform zum Thema Finanzierungen. Nur als grobe Orientierung.
  13. 12 points
    Hallo @Florian683. Das ist eine Frage, bei der es kein Richtig oder Falsch gibt. Wenn du hier 5 Leute danach fragst, wirst du wahrscheinlich 5 unterschiedliche Antworten bekommen. Es hängt halt sehr von deinem Risikoprofil ab, von deinem Know-How, von deinem Wesen und von dem, was du planst zu machen. Ich persönlich würde niemals eine ETW oder ein MFH kaufen, bei der/dem ich weiß, dass ich da dazuzahlen müsste. Bei mir gibt es nur Cashflow positive Objekte und Finanzierungen. Grundlage ist immer 2% Tilgung. Ich würde niemals mehr als 3 % tilgen aber auch nie unter 2%. Ich arbeite da eher mit Sondertilgungen bzw. mit Tilgungen am Zinsbindungsende. Ich lege mir den Großteil des positiven CF zurück und investiere diesen in z.B. ETF-/ Fonds-Sparpläne. Wenn die Sollzinsbindungsfrist ausläuft, kann ich dann den angesparten Betrag entweder als Sondertilgung nutzen oder als EK für ein weiteres Objekt nutzen oder den Sparplan weiter laufen lassen (wenn der Aktienmarkt z.B. in den letzten Jahren davor stark eingebrochen ist). So behalte ich mir die maximale Flexibilität und kann auf fast alle Begebenheiten reagieren. Steigt der Zinssatz, tilge ich nach 10 Jahren hoch, um die Raten niedrig zu halten. Ist der Zins ungefähr gleich geblieben oder gar gesunken, investiere ich das Geld eher in neue Objekte (wenn etwas vernünftiges da ist) oder lass es weiterhin angelegt. Eine Anlage wäre z.B. auch eine Firmenbeteiligung (mal vom Aktienmarkt abgekoppelt) oder -kauf. Egal was ich damit auch mache, es gibt nur ein Tabu: Es für Konsum auszugeben! Also kein neues Auto und keine Weltreise davon finanzieren! Deshalb ist es äußerst wichtig dieses Geld deutlich getrennt von deinem anderen Geld (z.B. Gehaltskonto, von dem alle Kosten abgehen) zu halten. Investitionen und Konsum muss ganz klar getrennt werden, wenn man das nicht trennen kann, sollte man lieber 5 % tilgen. Andere wiederum sagen ganz klar, dass sie hoch tilgen, um so schnell wie möglich aus dem Risiko zu gehen. Sie verbinden nämlich niedriges Tilgen mit höherem Risiko. Was ja auch stimmt, wenn man die Überschüsse auf den Kopf haut oder zu schnell zu viele Objekte mit zu niedriger Tilgung anschafft. Wenn man es aber so macht wie ich es oben beschrieben habe, wäre das Risiko nicht höher als von demjenigen, der 5% oder mehr jeden Monat tilgt. Im Gegenteil, wahrscheinlich könnte ich nach 10 Jahren mehr tilgen, als das, was der Hochtilger in den 10 Jahren davor getilgt hatte. Das ist deswegen so, weil ich wahrscheinlich im Durchschnitt mehr als 5 % Rendite pro Jahr erwirtschaftet habe und der Zinseszinseffekt für mich arbeitet (und darüber hinaus auch noch die Inflation). Aber wie gesagt, hohes Tilgen kann auch Vorteile für den einzelnen Investor haben, weil er sich damit z.B. gut fühlt und besser schlafen kann, weil er dadurch seine Disziplin ausbildet nicht unnötig Geld auszugeben, usw. Es kann die unterschiedlichsten Gründe dafür geben. Der nächste sagt, ich tilge nur 1,5 %, damit ich so viel Cashflow wie möglich generiere. Mit der richtigen Strategie wäre auch das nicht falsch. Man muss nur einen Plan haben, was man mit dem Geld anstellt. Denn letztlich muss ich es so anlegen können, dass ich mehr Zinsen bekomme, als das, was ich an Zinsen zahlen muss. Momentan ist das nicht wirklich schwer, wenn man sich mit dem Aktienmarkt auseinandersetzt. Da sind die historischen durchschnittlichen jährlichen Rediten von etwa 6-10 %, nur wenn man den Aktienmarkt alles machen lässt. Also wenn ich für finanziertes Geld 1,5 oder 2 % Zinsen zahlen muss, aber 6 oder 7 % Rendite am Aktienmarkt im Durchschnitt erzielen kann, ist die Rechnung ganz einfach, was wohl rentabler ist für seine Investments. Wenn man allerdings keine Affinität zum Aktienmarkt hat, wird es problematisch eine Anlageform zu finden, die eine höhere Rendite als die Zinszahlung der aufgenommenen Krediten haben. Dann sollte man lieber hoch tilgen. Etwas anderes ist es, wenn man 1,5 % tilgt, damit man die Rate gerade so noch zahlen kann. Das macht in meinen Augen überhaupt keinen Sinn, weil ich mich dann immer im Spekulationsbereich aufhalte. Dann bin ich sehr stark davon abhängig ob mein Objekt an Wert gewinnt, ob die Miete ordentlich steigt, usw. Tritt das nicht ein, bin ich ganz schnell aus dem Spiel raus. Das ist für mich keine Investition, sondern eine Spekulation. Das machen zur Zeit gar nicht so wenige, die zur Zeit mit 4% und weniger in vermeidlich sicheren A-Lagen investieren. Man braucht ja alleine mehr als 5 % Mietrendite, damit man bei hohem Finanzierungsgrad (ca. 100%-Finanzierungen) in etwa CF +/- 0 (nach Steuern) ist. Wenn man da aber nur 4% erwirtschaftet, zahlt man ständig drauf bei 2 % Tilgung. Also setzt man die Tilgung runter auf 1,5 % und schon ist man neutral. Was man aber unmerklich damit auch macht, ist das Risiko exponentiel zu erhöhen. Das kann dann 10 Jahre später ein böses Erwachen geben. Da muss der Zinssatz nämlich nicht auf 8 % gestiegen sein, sondern es reicht hier eine Verdopplung aus, um den Investor zu zwingen das Objekt u.U. zu verkaufen. Und wenn viele Objekte von vielen "Investoren" zur gleichen/ähnlichen Zeit auslaufen und viele haben ihre Investments auf diese Art gemacht, gibt es einen Preiscrash am Immo-Markt (viel Angebot bei mäßiger Nachfrage). Dann hat der Spekulant u.U. auch noch dann das Pech, dass er 10 Jahre gar nichts verdient hat UND am Ende sein Objekt auch noch günstiger verkaufen muss. Darüber sollte man sich im Klaren sein, wenn man jetzt noch zu 4 % Rendite in A-Lagen mit hohem Finanzierungsgrad reingeht.
  14. 12 points
    Ist bei mir nicht so... ich mache in Kürze, wenn die 5 Jahre um sind, eine Darstellung meiner gesamten Vorgehensweise der letzten 5 Jahre und wie ich damals vorgegangen bin. Ich habe nur die Buy and hold Strategie verfolgt
  15. 12 points
    Ja, das habe ich auch und kommt sehr gut und professionell an. Die Banken sind dadurch positiv beeindruckt und es macht den Eindruck, dass man sich auskennt in der Materie udn weiß was man will. So bei meiner letzten Finanzierung! Ich arbeite gerade an einer Powerpoint-Präsentation, als Standard-Grundlage für die künftigen Finanzierungen. Darin sind folgende Inhalte abgedeckt: Anschreiben mit der Anfrag (Konfitionsanfrage oder Finanzierungsanfrage) ggf. Kurzzusammenfassung der wesentlichen Ergebnisse der Präsentation (max. 2 Seiten) Lebenslauf der Kreditnehmer (grob dargestellt) Darstellung der Erfahrungen im Immobilienbereich Einnahmen und Ausgabenrechnung Vermögensverhältnisse Bestehendes Immobilienportfolio Bestehende Finanzierungen für die Immobilien Altersvorsorgeplanung (wg. WIKR) Beschreibung des zu finanzierenden Objekts Best practice wie man sich die Finanzierung inkl. Besicherung vorstellt (realistische Annahmen bzgl. Kreditkonditionen treffen, auch wenn diese nicht den tatsächlichen der Bank entsprechen) Einnahmen-/Ausgabenrechnung (inkl. vor- und nach-Steuer-Betrachtung) Cash Flow-Rechnung (Ziel: die Immobilie trögt sich und die Finanzierung kann geleistet werden) ggf. Bankszenarien rechnen (z.B. 8 % Annuität, Anstieg der BWK um 25 % bis 30 %) ggf. Wertprognose als Szenariorechnung Anlagen (Gehaltsnachweise der letzten 3 Monate, letzter Rentenbescheid, ggf. Grundbuchauszüge, ggf. Bilanzen bei Beteiligungen, ggf. Versicherungsscheine) Hab ich noch was vergessen? Dann gerne Antworten. Freu mich auf Eure Erfahrungen! Ich weiß das ist viel, aber wenn das erst mal steht muss man es nur kurzfristig aktualisieren und die Berechnungen muss man sowieso für die Entscheidungsfindung machen, so daß man auch gleich dadurch gezwungen wird noch mal alles zu durchdenken ob es stimmig ist.
  16. 12 points
    Bei diesen Worten durchzuckt es mich regelmäßig, ist doch zu erwarten, dass sich hinter einem laxen und schnell formulierten "kein Problem" ein größeres Problem versteckt oder sich zumindest aufbaut! Seit 1994 bin ich nun in unterschiedlichen Funktionen in der Immobilienbranche und in all den Jahren gab es eine Konstante: die Naivität und die Sorglosigkeit mit der Menschen Immobilien kaufen! Der Kauf eines Handys, Autos oder einer Waschmaschine wird in der Regel "von langer Hand" vorbereitet - man liest Testberichte, macht Probefahrten, befragt Freunde, nimmt die Geräte in die Hand, etc. Kurzum, man beschäftigt sich ausgiebig und lange vor dem Kauf mit dem Objekt der Begierde. Bei Immobilien ist das interessanterweise anders, hier spricht sich eine breite Schicht eine natürliche Kompetenz zu. Notarvertrag, Bau- und Leistungsbeschreibung, Grundbuchauszug, Baulastenverzeichnis, Bebauungsplan, Wohnungsbindungsgesetz, WEG, etc. - alles kein Problem! Und das, obwohl die meisten Käufer in ihrem Leben bisher keine Berührungspunkte hiermit hatten. Eine kleine Anekdote: Vor vielen Jahren habe ich mit Freunden in der Nähe von Kaiserslautern Häuser und Wohnungen gebaut. Mit einem unserer Käufer saß ich beim Notar zur Beurkundung des Kaufvertrags, ein relativ komplexes Werk mit Bau- und Leistungsbeschreibung. Der Notar fragte, ob er alles verstande habe - der Käufer wollte sich keine Blöße geben (es war sein erster Notarvertrag) und antwortete schnell "ja" ! Er hatte nur eines zu bemängeln - wir hatten die zugesagte Mikrowelle im Bestandsverzeichnis vergessen! Der gleiche Käufer hat dann auch die Bauendabnahme persönlich gemacht (er war nicht vom Fach) - und er ist und war damit nicht alleine! Und, macht es klick? Mein Appell an alle, die sich nicht (semi-) professionell mit Immobilien beschäftigen: Macht Euch fachlich fit und falls das nicht möglich ist holt Euch eine professionelle Begleitung. Glaubt um Gottes willen nicht, dass das alles "kein Problem" ist! Profis aber auch Anwälte, Steuerberater und Notare gehen regelmäßig, teilweise mehrfach pro Jahr zu Weiterbildungen - alles "kein Problem"? Das Immobiliengeschäft ist ein Marathon und kein Sprint - die Fehler von heute fallen Euch erst in einigen Jahren vor die Füsse, da ist der Jubel um den "tollen Deal" schon lange verklungen! Diese Zeilen werden nun x-mal gelesen und viele werden sich denken "mich betrifft das nicht" - in sehr vielen Fällen, auch in diesem Forum, ist das schon der erste Fehler! PS.: Interessanterweise habe ich noch keinen Profi erlebt, der glaubt, alles alleine machen zu können. Profis holen sich professionelle Hilfe, Laien versuchen in der Regel alles alleine zu machen - auch wenn sie davon keine Ahnung haben!
  17. 11 points
    Das stimmt! Nur höre ich lieber einem Profi zu und kaufe seine Produkte, da er bereits 20 Jahre Erfahrung hat, als ein paar Studenten, die zusammen 5 oder 6 Buden seit ein paar Jahren besitzen. Falls der Post auf mich bezogen war: Ich habe nichts gegen Immocation. Die sind auch dabei sich durch externe Kompetenzen professioneller aufzustellen. Und das, was sie erreicht haben ist definitiv bemerkenswert. Ich höre aber trotzdem lieber einem zu, der mehr Erfahrung hat als ich und nicht umgekehrt. Und ihr Ansatz ist ja nun wirklich nichts Neues, dass man sagen müsste:"Ok, das ist the next big thing und Immocation ist hier der Pionier". Man kann sich das alles mal anschauen aber die bringen ja auch nichts innovatives zum Vorschein, was mich weiterbringt. Ich finde man sollte sich an Leute halten, die das erreicht haben, wo man selber hin will und nicht an die, die weniger Erfahrung haben als ich und dafür aber besseres Marketing machen können. Denn dann könnte ich auch zu meinem Bank"berater" gehen und ihn fragen, wie ich mein Vermögen am besten anlegen sollte. Aus gutem Grund mache ich das aber nicht >> Ein alter Schulfreund ist Filialleiter einer Sparkasse. Er sagte mir, dass er nicht in Aktien als Altersvorsorge anlegen würde. Das wäre ihm zu riskant. Er hat sich dafür ein Eigenheim gekauft. Selbst redend ist auch, dass er keine einzige vermietete Immobilie hat, denn auch das sei ja viel zu gefährlich. Und die Banken sind voll von solchen "Anlageexperten". Ich bin zwar jetzt ein bisschen abgeschweift, aber der Sinn dahinter ist der gleiche = Such dir Leute, die auf einem bestimmten Gebiet mehr erreicht haben als du!
  18. 10 points
    Dieser Absatz zeigt mir, dass du es nicht verstanden hast. Warum das so ist, musst du für dich selber herausfinden. Die 6% Rendite stellt eben in keiner Weise das Risiko dar. Es ist total verzerrt worden in den letzten Jahren. Denn am selben Standort konntest du vor 2, 3 Jahren locker 10% Renditen einfahren. Und ein paar Jahre davor 15 %. Nach deiner Denkweise müsste das Risiko also gesunken sein, weil es ja weniger Rendite gibt. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Das Risiko steigt, u.a. weil der Überschuss weniger wird (zeitgleich aber die Kosten steigen) und z.B. die politischen Begebenheiten (Mietendeckelung, Umlagefähigkeit von bestimmten NK, neue Grundsteuerberechnung, usw.) schwieriger werden. Du hast vielleicht die ganzen vorgepredigten Faktoren für einen guten Standort (Unistadt, positive Bevölkerungsentwicklung, große Arbeitgeber, Bla und Blub) drauf, du kannst aber anscheinend die Marktmanipulation durch EZB und Politik nicht richtig einordnen. Und daher hast du ebenfalls ein verzerrtes Bild auf die momentanen Begebenheiten, wahrscheinlich auch, weil du keine Erfahrungen in dem Bereich hast. Und das ist eine Sache, die ich eben anprangere. Es werden nur die Standardhinweise gegeben: Guter Standort, Wohnung muss sich von selbst tragen, usw. Es wird aber in der Regel nicht darauf hingewiesen, dass zur Zeit die Risiken steigen, obwohl die Renditen fallen! Zur Zeit sollten nur Leute kaufen, die genau wissen, was sie tun. Das war vor ein paar Jahren noch ganz anders. Es gibt eben einen durchaus großen Unterschied zwischen einer Excel-Tool-Berechnung und der Wirklichkeit. Schau z.B. mal auf dem Blog von @Alexander Raue. Er dokumentiert sehr gut, was er vorher dachte zu erwirtschaften und was letztendlich dabei rumkommt. Da schlackern dir die Ohren! Manch einer mit normalem Gehalt wäre da schon pleite gewesen.
  19. 10 points
    Wer für ein online Startup arbeitet ist ja per Definition schon mal kein Rentner. Ich finde es auch eigenartig, dass hier plötzlich zig „Gäste“ auftauchen um das Konzept zu verteidigen. Wenn es für euch funktioniert dann seid doch zufrieden. Aber wenn ihr wirklich hier mitdiskutieren wollt macht euch doch Accounts und beteiligt euch an anderen Themen.
  20. 10 points
    Hallo liebe Immobilienfreunde, als ersten Misserfolg hier etwas zum Schmunzeln: Vor ca. 10 Jahren war mein 2. Objekt ein MFH in dem ein kleines Appartement leerstand (Zu der Zeit war die Situation auf dem Mietmarkt völlig anders, man musste sich echt um Mieter bemühen, keine Warteschlangen wie heutzutage), nur ca. 12 qm mit Bad über dem Flur. Den Hausverwalter hatte ich quasi mitgekauft, wie ich heute weiß eine völlige Null, aber damals der einzige "Experte" den ich kannte. Er hat mich dann gleich mit der Aussage entmutigt: "Diese Zimmer sind nur sehr schwer zu vermieten, und wenn dann nur an ganz üble Mieter". Ich habe dann inseriert, und da das Appartement unsaniert war gab es nur einen Interessenten, den ich natürlich mit offenen Armen genommen habe. Freudestrahlend brachte ich dem Hausverwalter den unterschriebenen Mietvertrag, er schaut auf die Voranschrift des Mieters.... "Aha, XY-Straße 148"...meinte er nur vielsagend. Ab da kannte ich die Anschrift der städtischen Obdachlosenunterkunft... Nun, ich hatte ein echtes Prachtstück gefunden: Extrem-Alkoholiker (hat oft im Treppenhaus geschlafen da es nicht mehr bis ins Zimmer gereicht hat), bei Harndrang einfach laufen lassen...und ein Messi mit Spezialgebiet Tomaten und Weintrauben in Pappkartons (ihr glaubt gar nicht was es alles für Insekten gibt ...!). Zu meinem "Glück" war er eigentlich ein ganz gebildeter Mensch, kannte seine Rechte - wenn er denn mal nüchtern war - ganz genau. Alle Polizisten in unserer Kleinstadt kannten ihn mit Vornamen, wenn er wieder irgendwo lag wurde er einfach bei meinem Haus "abgeladen". Hilfe, Beratung - Fehlanzeige. Soviel zum Thema: Die Polizei, dein Freund und Helfer. Nach 2 1/2 Jahren bin ich ihn endlich losgeworden - da musste ihn unsere Gemeinde unterbringen - seitdem ist mein Name dort auch verbrannt. Was habe ich daraus gelernt ? - Geduld auch bei der Neuvermietung, lieber mal einen Monat Leerstand in Kauf nehmen. - Wer verdienen will muss investieren. Ich habe die Appartements (in dem Haus sind insgesamt 3 davon) nach und nach saniert, Malerarbeiten, Bodenbeläge, Fenster neu, kleine Pantryküche rein und bei bei einem sogar ein 2. Zimmer von der Nebenwohnung dazugeschlagen. War pro qm viel Geld, aber seitdem habe ich immer gut vermietet. - Vorher Gedanken machen über die Zielgruppe: Diese Appartements biete ich gezielt an für Berufstätige die in der Woche eine Schlafmöglichkeit brauchen und am Wochenende zuhause sind, ich hatte schon Azubis aber auch einen Laborleiter, der nur für Notfälle immer ein Zimmer zur Verfügung haben will. Ich mache eine Pauschalmiete inkl. Nebenkosten und komme so auf einen guten Schnitt. - Meine Mieter schaue ich mir seitdem ganz genau an !!! Mieterselbstauskunft, Schufa-Auskunft, Angaben über Vorvermieter und Grund des Wohnungswechsels, und das wichtigste: alle Besichtigungen mache ich mit meiner Frau zusammen, wir sprechen intensiv mit den Interessenten und tauschen uns dann hinterher aus. Ich habe nie wieder einen schlechten Mieter gehabt. Für mich war das eine sehr lehrreiche Erfahrung !
  21. 10 points
    Spannendes Thema. Ich kaufe durchaus auch zu Faktoren über 20. Meine Schmerzgrenze ist immer eine Mietrendite von +/- 4 % die das Objekt anfänglich bringen muss. Ich gehe immer mit einem relativ hohen EK-Anteil in das Objekt und versuche baldmöglichst voll zu tilgen. Mir ist aber natürlich auch bewusst das Investoren im Alter von 20/25/30 Jahren, am Anfang ihres Berufslebens und mit wenig EK, das nicht können. Für mich sehe ich aber auch nur wenige andere Investitionsmöglichkeiten für mein EK. Anleihen/Bankguthaben bringen gar nichts, Aktien okay, aber auch dort ist das kein Selbstläufer. Das Interessante bei Immobilien ist doch, dass ich selber unternehmerisch handeln kann und für die Erfolge und Misserfolge alleine verantwortlich bin. Über die Jahre, und das damit meine ich Zeiträume von 5-10 Jahren, kann ich die Objekte aufwerten und die Mieten steigern. Sanierungen nach Ablauf der 3-Jahres-Frist ermöglichen mir schöne Steuerspareffekte und steigern den Wert meiner Häuser. Mittlerweile habe ich mir einen schönen Bestand aufgebaut und viel freien Cashflow den ich wieder für neue Investitionen verwenden kann, das Ganze hat eine ordentliche Eigendynamik bekommen, wächst aus sich selbst heraus. Meines Erachtens ist eine Beurteilung von Immobilien nur anhand des Faktors alleine nicht besonders aussagekräftig - so als würde man eine Aktie nur anhand ihrer Dividendenrendite bewerten. Ich beurteile in erster Linie die Qualität des Objekts: - Bausubstanz und in den nächsten 15/20 Jahren anstehende Maßnahmen (auch architektonische Attraktivität und energetischer Zustand) - Lage Makro/Mikro/Nano - Wohnungsgrößen und -zuschnitte (> 45 und < 100 qm ) - Nur mit Balkon (evtl. Balkon nachrüstbar) - Nur mit PKW-Stellplatz Da ich selber die Vermietung durchführe habe ich mittlerweile gelernt worauf die Mieter Wert legen. Stimmen muss auch der Qm-Preis, für mich fast die wichtigste Vergleichsgröße, denn auch ich will ja nicht zu teuer einkaufen. Auch wenn ich höhere Preise zahle als hier im Forum allgemein genannt werden sehe ich mich dennoch als rational handelnden Investor. Ich parke beileibe nicht nur EK in "Betongold", sondern baue mir gezielt einen Bestand auf und versuche den so gut wie möglich zu bewirtschaften.
  22. 10 points
    Ich bin der Meinung, dass du auch heute noch unter gleichen Voraussetzungen einen beachtlichen Immobilienbestand aufbauen kannst, wenn du ein wenig Zeit in Know How Aufbau und die Suche investierst. Letztes Jahr gab es die Diskussion schon einmal irgendwo. Wenn ich heute starten würde, dann würde ich mir relativ schnell 5-10 kleine ETW an einfach Standorten kaufen. Die sind i.d.R. günstig, haben eine höhere Miete je m² als große Wohnungen und sind bei den meisten Investoren nicht auf dem Radar, weil sie eben viel Arbeit beim Ankauf machen. Wenn du jetzt eine kleine Whg für 20.000 - 30.000 € kaufst musst du halt im Prinzip fast soviel prüfen wie bei einem kleinen MFH. Dann musst du finanzieren usw usw... Die Mühe lohnt sich aber. Wenn du 250,00 - 300,00 € bekommst hast 100-200 € je WE Überschuss im Monat. Wirkt sich wieder auf deine Einkommenssituation aus. Und dann kannst du sehen, dass du dich Stück für Stück vergrößerst. Du lernst erstens das Geschäft kennen und gehst überschaubare Risiken ein und zweitens baust du zusätzlich automatisch zusätzliches Einkommen auf.
  23. 10 points
    Ich glaube in den A-Städten 2018 nur noch langsames Preiswachstum bzw. Stagnation - eben weil viel gebaut wird und auch iwann einfach rechnerisch CashFlow nicht mehr zu erreichen ist. Dafür immer mehr Fokus von Investoren auf B / C / D Städte und größere Risikobereitschaft. Gutes Beispiel Ruhrgebiet: In Essen merkt man seit 1-2 Jahren, dass die Preise extrem nach oben knallen. Käufer zunehmend Leute, die früher nicht hier gekauft hätten. Die finden in ihren Regionen (z.B. Düsseldorf) aber nix mehr und gehen deshalb in den Pott. Vermischt mit den lokalen Investoren ziemlicher Nachfrageüberhang. Brauchbare Objekte zu akzeptablen Preisen sind schnell weg, Preisnachlässe fast nicht mehr drin. inzwischen sind 1000 €/m² eher die Regel als die Ausnahme. @Jb007 hatte vor 1-2 Jahren hier mal geschrieben, dass er davon ausgeht, dass man sich in Essen wahrscheinlich an Preise um die 1000 €/m² gewöhnen muss. Und das ist leider auch passiert (wenn nicht sogar überholt) Also gehen die Leute entweder Kompromisse beim Objekt ein (ich selbst bin z.B. an einem Objekt mit 2 Ladenlokalen dran - das hätte ich vor 2 Jahren niemals angesehen), oder sie weichen auf andere Standorte aus. Die Leute sind dann jetzt in Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen usw unterwegs und das treibt dann auch da wieder die Preise. So dreht sich das aktuell immer weiter und ich glaube auch nicht, dass wir an solchen Standorten 2018 da ein Ende sehen. Mag sein, dass es 2019 soweit ist aber solange man irgendwie Rendite machen kann werden die Preise auch hier weiter steigen. Und das ist m.E. nicht nur aufs Ruhrgebiet zu beziehen - die Käufer gehen immer weiter in die Fläche oder schwächere Regionen und nehmen Abschläge bei der Standortauswahl oder der Objektqualität in Kauf (sei es jetzt hoher Gewerbeanteil, schlechte Bausubstanz o.ä.). Wer früher nur in seinem Mittelzentrum mit 50.000 € Einwohnern gekauft hat, der kauft dann ggf. jetzt im Dorf vor der Stadt. Weil es da ja noch schön günstig ist. Und da liegt dann auch das Problem. Irgendwann ist das Ende der Fahnenstange erreicht und die Preise sinken und die Leute mit der vergammelten Bude im Dorf sind dann vllt. nicht mehr so froh über ihr Schnäppchen. Besonders, wenn man dann zum "Schönrechnen" auch noch die Ansätze falsch wählt. Das sieht man ja hier durchaus öfter mal: Tilgung noch 1% runter, damit es passt - auch mal Miete unrealistisch hoch kalkulieren, wird schon passen - Mietausfallwagnis ist nicht notwendig, man muss ja nur gut aufpassen - Instandhaltung noch bisschen runter, was soll schon passieren. Möchte mich da gar nicht von freisprechen. Ich habe z.B. früher immer mit 7% Annuität kalkuliert, heute mit 5%. Früher hätte ich kein Haus mit Nachtspreicherheizung gekauft - heute schon. Früher hätte ich auch kein Haus mit Läden gekauft - heute schon. Man muss halt sehen, dass man sich da trotzdem etwas zusammenreißt. Ein paar Zugeständnisse gehen schon, man sollte aber nicht völlig durchdrehen Die Zeiten von modernisierten Häusern aus den 70er Jahren zum 9-fachen sind halt vorbei. Um es kurz zu machen: Sehe für 2018 weiterhin einen Preisanstieg, aber eher in diesen klassischen "Ausweichstandorten". Die Top Städte werden wahrscheinlich auch noch steigen, aber ggf. etwas schwächer. Es kommt aber aktuell halt auch viel ausländisches Kapital nach Deutschland und das wird eben oftmals klassisch in den A- Städten platziert.
  24. 10 points
    Über einen Geschäftspartner habe ich Zugriff auf vergünstigte Produkte von Europas größtem Fensterhersteller, Drutex. Lieferbar sind Fenster in unterschiedlichen Materialien (Holz, Kunststoff, Alu), in allen erforderlichen Größen und für viele Anwendungsbereiche und Anforderungen (Denkmalschutz, KfW 40, Lärmschutz nach Fraport-Standard, etc.). Der Einbau kann mit vermittelt werden. Bei Bedarf bitte ich um konkrete Anforderungen.
  25. 10 points
    Soll ich diese wöchentlich Einstellen?
  26. 9 points
    Ich finde, man sollte erstmal hinterfragen, was der Sinn hinter Immocation ist. Immocation ist in meinen Augen keine Plattform, die sich auf die Fahnen geschrieben hat gemeinnützig über das Immobiliengeschäft aufzuklären. Immocation ist ein Businessmodell, welches Immobilien zur Geldschöpfung nutzt. Dabei geht es eben nicht vordergründig darum die Risiken ganz klar zu benennen, sondern die Leute zu annimieren Kurse und Coachings zu kaufen, um sich vermeidlich als Immobilieninvestor zu qualifizieren. Sie suggerieren dabei natürlich, dass sie einen Expertenstatus haben, denn sonst würden sie ihre Produkte nicht verkaufen können. Man muss aber ganz klar sagen, dass die Jungs selber blutige Anfänger sind, die gerade mal zusammen eine handvoll ETW seit wenigen Jahren besitzen. Sie können also gar nicht das Know How haben, um das Immobilienbusiness im Detail zu kennen und dieses richtig einzuschätzen. Und da sehe ich die größte Gefahr für Anfänger, die sich von denen motivieren lassen irgendwelche 6%er in B-C-Lagen zu kaufen. Der Markt ist heute deutlich schwieriger geworden als noch vor ein paar Jahren. Ein Fehlkauf kann große Folgen nach sich ziehen, die die Jungs aber selber gar nicht richtig einschätzen können, da sie keine Erfahrungen haben. Überspitzt gesagt konnte man vor 10 Jahren nahezu jede Bude kaufen und man konnte alles noch hinbiegen, weil die Rendite eine ganz andere war. Da war es nicht schlimm, wenn eine Wohnung mal ein paar Monate leer stand, weil nicht genügend Nachfrage da war oder man ging halt mit dem Mietpreis etwas runter. Man konnte auch mal locker einen Mietpreller aushalten. Es war zwar damals schon nicht so toll, aber es brachte einen finanziell nicht um. Heute sind die Faktoren aber so dermaßen angestiegen, dass Fehler sich sehr viel stärker auf das eigene Vermögen auswirken. Konnte man früher Unvorhegesehenes aus dem Cashflow auffangen, ist das heute bei den niedrigen Renditen nicht mehr drin und man muss zwangsläufig aus den übrigen Einnahmen (meistens eben von seinem Gehalt) oder seinem Vermögen Geld entziehen, um die Probleme zu lösen. Aber wer ist denn der Hauptkunde von Immocation? Es sind in der Regel junge Menschen mit wenig Vermögen, die frisch im Berufsleben sind und daher auch noch keine großen Finanzpolster haben. Und genau für diese kann die Aussage "Ab 6% kann man sich Wohnungen kaufen und der Mieter bezahlt dir die Bude ab." verheerend sein. Vor ein paar Jahren hast du noch in Münster, Düsseldorf, Köln, Berlin, Frankfurt, usw. für 6% Rendite Wohnungen bekommen. Heute ohne Netzwerk fast unmöglich. Also was sagt Immocation? Geht doch ins Ruhrgebiet. In Essen kannst du noch locker 6%er bekommen. Was sie aber nicht sagen, dass 6% in Frankfurt von vor ein paar Jahren in keinster Weise mit einem 6%er heute in Essen Altendorf vergleichbar ist. Es wird nicht aufgeklärt, sondern eher motiviert zu handeln. Das ist ja auch verständlich. Würde man eher auf die Risiken hinweisen, wäre das ganze Konzept nicht erfolgreich. Mittlerweile haben sie sich aber auch ein paar "echte" Experten ins Team geholt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass es sich bei Immocation um einen Vertriebskanal handelt. Sicherlich kann man da etwas mitnehmen, man sollte aber eben nicht alles einfach so glauben und denken, dass es tatsächlich so einfach ist, wie es dort suggeriert wird. Und genau das denken die ganzen Anfänger: "Ich kaufe mir ein paar Wohnung und bin übermorgen finanziell frei."
  27. 9 points
    Da es hier im Forum immer wieder mal Diskussionen um den gewerblichen Charakter kreativer Vermietungs- und Verpachtungsideen gibt, habe ich das Thema hier noch einmal aufgegriffen. Nach der Lektüre seht ihr wesentlich klarer… Bei Miet- und Pachteinnahmen ist vor einer Anwendung des § 21 Einkommensteuergesetz (EStG) stets zu prüfen, ob diese Einnahmen auch im Rahmen einer anderen Einkunftsart angefallen sein könnten, beispielsweise einer aus Gewerbebetrieb (§ 15 EStG). Dies setzt voraus, dass die Einkünfte ihrer Art nach mehreren Einkunftsarten zugeordnet werden können. Hierher kommt die Abgrenzungsfrage zu gewerblichen Einkünften, die in der Praxis (steuerrechtlich) von erheblicher Bedeutung ist. Die Vermietung unbeweglichen Vermögens ist in der Regel eine private und damit nicht gewerbesteuerpflichtige „Vermögensverwaltung“. Kommen aber besondere Umstände hinzu, welche der Betätigung des Vermieters (als Ganzes gesehen), das Gepräge einer selbstständigen, nachhaltigen, vom Gewinnstreben getragenen Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr verleihen, tritt die bloße Nutzung des privaten Vermögens zurück. Das entscheidende Merkmal liegt also darin, dass die bloße Vermögensnutzung hinter der Bereitstellung einer einheitlichen gewerblichen Organisation zurücktritt. Das ist jetzt erst einmal der Grundsatz, der von Tausenden Gerichten ständig mit Leben gefüllt wird. Dass man sich irgendwann einmal mit der Einordnung auseinandersetzen muss, wird von verschiedenen Interessenvertretern früher oder später zwangsweise an einen herangetragen. Das können Banken, Versicherer (!), Behörden, konkurrierende Marktteilnehmer etc. sein. Die Auseinandersetzung gewinnt derjenige, der die besseren Argumente hat. Zu beachten ist: Bei den jeweiligen Entscheidungen der Gerichte handelt es sich immer um Einzelfälle! Es sind jedoch deutliche, deckungsgleiche Tendenzen der Gerichte bei der Einordnung der Einzelfälle zu erkennen: Bei der Überlassung von Wohnräumen ist eine gewerbliche Tätigkeit anzunehmen, wenn die Tätigkeit eine einem Beherbergungsbetrieb vergleichbare Organisation bedingt. Von den Gerichten wird untersucht, ob der Vermieter neben der Vermietung von Wohnraum nicht gerade übliche Sonderleistungen erbringt. Art und Anzahl der (wiederkehrenden) Sonderleistungen werden von allen Gerichten in Deutschland unterschiedlich bewertet. Ein Abgrenzungskriterium, welches mich persönlich am meisten überzeugt hat, ist das permanente Vorhalten von Ansprechpartnern, Kundendiensten oder Betreuungspersonal. Ich selbst würde also mit diesem Abgrenzungskriterium gegenüber den oben genannten Interessenvertretern operieren, denn neben allen anderen Kriterien bekommt man damit auch viele Grenzfälle gut eingeordnet. Aber selbst wenn der Umgang mit sehr vielen Mietern erhebliche Verwaltungsarbeit (mit Ansprechpartnern) erforderlich macht oder die vermieteten Räume gewerblichen Zwecken dienen, liegt in der Regel immer noch eine Vermögensverwaltung und keine gewerbliche Tätigkeit vor. Auch die Vermietung möblierter Zimmer ist selbst bei der Erbringung von Sonderleistungen wie Reinigungsarbeiten noch keine gewerbliche Tätigkeit. Weitere (allgemein anerkannte) Beispiele und Einordnungskriterien: Wer für Behörden Gebäude zur Unterbringung von Zuwanderern errichtet und dort von den Behörden zugewiesene Personen gegen pauschales Entgelt je Person und Tag, beispielsweise durch Bereitstellung von Personal, Bettwäsche und Handtüchern sowie durch Übernahme der Reinigung beherbergt und betreut, erzielt Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Die Vermietung einer Ferienwohnung in einem Feriengebiet stellt sich regelmäßig als gewerbliche Tätigkeit dar, wenn eine hotelmäßige Nutzung der Ferienwohnung vorliegt oder die Vermietung nach Art einer Fremdenpension erfolgt. Hier werden insbesondere auch die Werbemaßnahmen untersucht. Betreibt man auf diese Art und Weise aber nur eine einzelne Wohnung im Stadtgebiet, kann auch nur Vermögensverwaltung vorliegen. Die Beherbergung in Gaststätten fällt regelmäßig in das Kriterium eines Gewerbebetriebes. Der Inhaber eines Campingplatzes ist gewerblich tätig, wenn er ständig vor Ort neben der Vermietung wesentliche Nebenleistungen erbringt, wie die Zurverfügungstellung sanitärer Anlagen und ihrer Reinigung, die Trinkwasserversorgung, die Stromversorgung, Abwasser- und Müllbeseitigung – und zwar auch dann, wenn die Benutzer Dauercamper sind. Wer ein solches Abgrenzungsurteil einmal nachlesen möchte (Bundesfinanzhof Urt. v. 11.07.1984, Az.: I R 182/79), kann das beispielsweise hier machen: https://www.jurion.de/urteile/bfh/1984-07-11/i-r-182_79/ Wie „großzügig“ die Auslegung aber im Einzelfall sein kann, hat auch mich mitunter schon oft auf den ersten Anschein verblüfft: Ein Eigentümer einer 74qm großen 3-Zimmer-Wohnung in Berlin vermietete diese in voll möbliertem Zustand und großzügiger Ausstattung an regelmäßig wechselnde Mieter tage-, wochen- und monatsweise. Beispielsweise im Jahre 2002 an insgesamt 162 Tagen an 17 verschiedene Mieter und 2004 an 21 Tagen an 3 Mieter. Die ausgewiesenen Tages- und Wochenpreise schlossen die Bereitstellung von Bettwäsche und Handtüchern sowie eine Endreinigung ein. Im Einkommensteuerbescheid stufte das Finanzamt die Einkünfte nicht als gewerblich, sondern als Vermögensverwaltung ein! Wer jetzt zu Recht neugierig geworden ist, kann sich hier über die Hintergründe informieren: https://www.haufe.de/steuern/steuer-office/fg-berlin-brandenburg-urteil-vom-20012010-14-k-135506-b_idesk_PI27_HI2979048.html# +++ Steuerliche Aspekte der kurzfristigen Untervermietung: https://www.st-verbund.de/web/rll/externalcontent/-/print/portal/steuern.html?_leongshared_externalcontentid=portalcontentservice%2Fnews%2F207450
  28. 8 points
    @Merlinbanderas. Am Dienstag wolltest Du noch mit "fetten Felgen" und "ordentlicher Mucke" andere Menschen beeindrucken und heute bist vollkommen geläutert. Also entweder bist Du ein Super-Troll (meine Vermutung) oder zwei Personen teilen sich Deinen Account oder Du leidest unter einer veritablen Persönlichkeitsspaltung. Wie dem auch sei, der Unterhaltungswert ist hoch!
  29. 8 points
    Ich finde es immer wieder spannend, wie oft das Wort "belohnen" benutzt wird bzw. dass immer der Vergleich "sparen/investieren vs. ausgeben/belohnen" gezogen wird. Mein Ziel ist es, dass ich mich im Leben eben nicht mehr über Geld (bzw. Gegenstände, die man mit selbigem kaufen kann) belohnen muss. Das klingt jetzt etwas hochgestochen - und ich bilde mir nicht ein, dass ich micht nicht auch oft mal belohne (z.B. schick essen gehen meiner Liebsten). Bei vielen Konsumgütern klappt es schon ganz gut. Ich will kein neues Handy, keinen neuen Laptop, keinen Saugroboter ... Oftmals kommt ein Konsumreiz (bleiben wir beim Beispiel: "neues iPhone wird vorgestellt") .. Am nächsten Tag freue ich mich riesig, dass ich der Reiz verflogen ist und das Geld noch auf meinem Konto. Das finde ich richtig cool.. Und würde es gern noch auf andere Bereiche des Lebens ausweiten (klappt noch nicht überall so gut)... Das Gefühl von "ich habe die Kohle für Objekt XYZ locker übrig, und ich "belohne" mich trotzdem nicht!" ist für mich die größte Genugtuung und Belohnung überhaupt .. Das ist für mich Glück.
  30. 8 points
    So, meine Kinder sind im Kindergarten - bevor der "Ernst" des Tages beginnt kümmere ich mich mal um diesen "Kindergarten" ….. Auch wenn es @Mario Wehm nicht gefällt hat die Mieterin hier lediglich von ihren rechtlichen Möglichkeiten Gebrauch gemacht - dafür und für die Tatsache, dass nicht alle Menschen die gleichen wirtschaftlichen Möglichkeiten haben wird hier niemand (auch nicht in Abwesenheit und aus der Anonymität eines Fakenamens heraus) mit unflätigen Worten bedacht! @merlinbanderas Dein Welt- und Menschenbild kann Dir hier niemand vorschreiben - da Du es aber offensichtlich nicht schaffst, Deine Wortwahl zumindest hier im Forum zu zügeln versuchen wir mal in den nächsten 2 Wochen ohne Deine Beiträge auszukommen. Klartext - Du hast Schreibpause bis Ende des Monats, sollte es Dir danach immer noch schwer fallen, Dich zivilisiert auszudrücken müssen wir schweren Herzens auf Deine Teilnahme hier verzichten!
  31. 8 points
    Beim Kauf bebauter Grundstück stellt sich regelmäßig die Frage, wie der Kaufpreis auf Grund und Boden einerseits und Gebäude andererseits aufzuteilen ist. Weil der Grund und Boden keiner Abnutzung unterliegt, darf der Kaufpreis nicht abgeschrieben werden. Für den anteiligen Gebäudpreis kann gem. § 7 EStG Abschreibung (steuerrechtlich "Absetzung für Abnutzung") steuermindernd als Werbungskosten abgezogen werden. Daher ist es aus Sicht des Investors vorteilhaft, den Kaufpreis möglichst zu Gunsten des Gebäudeanteils aufzuteilen. Die Finanzverwaltung hat naturgemäß ein gegenläufiges Interesse. Zur Aufteilung des Kaufpreises hat das Bundesfinanzministerium im Jahr 2014 eine Arbeitshilfe in Form einer Exceltabelle veröffentlicht, die im Januar 2016 überarbeitet wurde: http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommenssteuer/2014-09-23-Berechnung-Aufteilung-Grundstueckskaufpreis-Arbeitshilfe.html In der Arbeitshilfe werden die Normalherstellungskosten des Gebäudes zu dem Bodenwert auf Basis der Bodenrichtwerte addiert und die sich daraus ergebende Aufteilung auf den Kaufpreis inkl. Anschaffungsnebenkosten (siehe unten) übertragen. Zur Ermittlung von Bodenrichtwerten sind Links in die Tabelle eingearbeitet. Es handelt sich bei der Tabelle nicht um eine die Verwaltung bindende Anweisung, sondern um ein qualifiziertes Schätzwerkzeug. Somit sind begründete Abweichungen von der so ermittelten Aufteilung möglich. Mit der o.g. überarbeiteten Fassung ist es auch möglich, ein vom tatsächlichen Baujahr abweichendes Bewertungsbaujahr zugrundezulegen, wenn größere Modernisierungsmaßnahmen in der Vergangenheit erfolgt sind. Bei dem Bodenrichtwert ist beispielsweise zu beachten, dass ein minderausgenutztes Grundstück (zulässige Geschossflächenzahl (GFZ) nicht ausgenutzt) weniger wert ist. Dafür gibt es Umrechnungskoeffiezienten, die von den örtlichen Gutachterausschüssen festgelegt werden. Weitere Wertminderungen können etwa durch die Mikrolage - vielbefahrene Straße, Bahnlinie angrenzend - ergeben, die u.U. von den Bodenrichtwerten nicht erfasst werden. Bei den Normalherstellungskosten des Gebäudes können sich Abweichungen zu den bundeseinheitlich normierten Werten ergeben - z.B. Mehrkosten durch geologische Besonderheiten, eine besondere Ausstattung des Gebäudes oder ein überdurchschnittliches Lohnniveau in bestimmten Ballungsräumen. Zu den Anschaffungsnebenkosten gehören u.a. Notar- und Gerichtskosten für den Abschluss des Kaufvertrags und die Maklerkosten, jedoch nicht die miterworbene WEG-Rücklage bei ETW. Notar- und Gerichtskosten im Zusammenhang mit der Eintragung von Grundschulden gehören als Geldbeschaffungskosten im Rahmen der Vermietung und Verpachtung zu den sofort abzugsfähigen Werbungskosten. Nach einem BFH-Urteil vom 16.09.2015 (Az. IX R 12/14) ist eine vertragliche Kaufpreisaufteilung grundsätzlich anzuerkennen, soweit sie nicht offensichtlich rechtsmißbräuchlich ist.
  32. 8 points
    Also meine Erfahrungen sind anders. Bei den letzten Häusern bin ich meist überboten worden, obwohl ich zum Teil schon den Angebotspreis geboten hab. Klar kommen Pakete auf den Markt, das ist aber immer schon so gewesen und wird auch zukünftig immer so sein... Ist ja durchaus auch legitim, dass Investoren jetzt die hohen Preise für den Exit nutzen. Ich spiele aktuell selbst mit dem Gedanken mal was zu verkaufen und Gewinne mitzunehmen. Viele Verkäufer haben aber tatsächlich auch unrealistische Preisvorstellungen, die man am Markt dann nicht durchgesetzt bekommt. Gerade das o.g. Beispiel - 50% Gewerbeanteil ist halt nicht Investors Liebling - von den Banken mal ganz abgesehen. Das ist halt kein Objekt für die breite Masse, sondern für Leute mit viel EK oder Profis. Da hätte man vor einigen Jahren aber eher Faktor 6-7 für verlangt und nicht 10. Wohnhäuser die einigermaßen in Schuss sind und bei denen es auch keine Probleme gibt werden aktuell ziemlich schnell aufgekauft. Vor 2-3 Jahren konnte ich IS24 aufmachen und hab in Essen auf Anhieb 5 Häuser gefunden, die man bedenkenlos kaufen konnte und bei denen der Preis stimmt. Kommt jetzt ein vernünftiges Haus auf den Markt, kannst du dich in die Schlange stellen und hoffen, dass du evtl. zum Zug kommst. Preisnachlass kriegst du schon fast garnicht mehr verhandelt. Ich hab früher immer locker 20-30% drücken können - dafür hast du heute einfach zuviel Konkurrenz. Und Partystimmung kommt bei mir sowieso eher auf, wenn die Preise mal wieder unten sind. Ich hab von den hohen Preisen am Ende ja nichts. Ob die Häuser jetzt 20% mehr Wert sind als vor ein paar Jahren wirkt sich erstmal im Tagesgeschäft nicht auf meinen Cashflow aus. ich wäre schwer dafür, dass die Preise mal wieder deutlich sinken, dann würde ich nicht mehr soviel Zeit aufwenden müssen um was zu kaufen. Ich sehe nur ehrlich gesagt aktuell keine entsprechende Tendenz. Als ich angefangen hab mich in Essen umzuschauen, da hätte ich jedem gesagt er spinnt, wenn er was zum Faktor 12 loswerden will. Heute ist aber 15+ normal (bei "normalen" MFH). Noch zum Thema Mieten: Die Mieten in Essen sind gefühlt extrem gestiegen, ich wohne seit 2012 hier. Als ich damals nach Wohnungen geguckt habe, konnte ich ganz easy für 5€/m² eine renovierte Wohnung mieten. Das ist inzwischen eher die Ausnahme geworden. Ich vermiete inzwischen eigentlich nicht mehr unter 7€. Und ich bin nicht in guten Lagen unterwegs. Das gilt auch für Wesel - da habe ich früher zufällig gewohnt. 5 € war gut möglich was zu finden, ich vermiete da heute zum Teil sogar für mehr als 7€... Ich sehe auch überhaupt kein Problem bei Preiseinbrüchen. Interessiert mich als Investor doch nur wenig. Ich habe meine Zinsfestschreibung und nach den 10 Jahren hab ich meine 30-40% getilgt. Ist doch Latte, ob das Haus dann 20-30% weniger Wert ist. Dann hab ich im Zweifel 10 Jahre schön Cashflow generiert und von den Mieten gut gelebt. Dann verkaufe ich das Haus entweder und mache keinen Veräußerungsgewinn oder ich behalte die Bude einfach im Bestand. Wenn man vernünftig einkauft sehe ich überhaupt keine Problematik bei niedrigen Preisen. Wenn ich mir natürlich für Faktor 20 in Gelsenkirchen ne ranzige Bude gekauft hab, dann bekomme ich halt Probleme. Dann ist einen aber sowieso nicht mehr zu helfen^^ Um es kurz zu machen - die Immos müssen einfach guten Cashflow abwerfen und solide/realistisch kalkuliert sein dann können einem Preisschwankungen vollkommen egal sein und man kann gut schlafen.
  33. 8 points
    Hallo zusammen, neben den schönen Erfolgsstories, die hier gepostet werden, dachte ich, daß wir ja im allgemeinen am meisten durch Fehler lernen. Da es so viele mögliche Fehler gibt, kann ja jeder seine Anfänger- oder Fortgeschrittenenfehler mitteilen, damit der Leser nicht mehr alle selbst machen muss. :-) Ich fange gleich mal an: ich habe zwar nur zwei Immobilien, aber schon bei der ersten habe ich - jetzt erst bemerkt - zehn Jahre lang was falsch gemacht. Nichts dramatisch Schlimmes, aber lehrreich allemal. Dazu gehört die Info, daß ich sie mir damals aus elterlichem Antrieb heraus gekauft und mich nie wirklich so richtig damit beschäftigt habe. Jetzt, älter und vor der Anschlußfinanzierung, sah das anders aus. Also gekauft hatte ich eine 62qm ETW in sehr guter Lage im Düsseldorfer Zooviertel. 62qm standen in der Anzeige damals, in jeder Jahresabrechnung, 62qm habe ich angegeben und vermietet. Doch als ich der Bank den Grundriß zeigen sollte, stand da was von 64qm. Und tatsächlich: wer die Teilungserklärung dieser WEG wirklich liest, der sieht, daß der 4qm-Balkon in der Abrechnung nie mit eingerechnet wird (zumindest in diesem Objekt). Ich habe also zehn Jahre lang die Wohnung zu klein gemacht und somit zu günstig vermietet. Nicht viel, aber über die Jahre kam das ein bißchen was zusammen und dumm war es allemal. Also: Teilungserklärung gründlich lesen!
  34. 8 points
    Wichtige Info zu den Benachrichtigungseinstellungen: http://immopreneur.de/index.php?/notifications/options/ Stelle hier ein, wann Du eine Nachricht bekommen möchtest. Das ist wichtig, damit Du vor allem mitbekommst, wenn Du in eine Gruppe eingeladen wirst, eine private Nachricht erhälst, etc. Tipp: Lass die zu Beginn im Zweifel mehr Nachrichten zukommen. Reduziere diese dann später, wenn Du Dich mit dem System vertraut gemacht hast. Die Quickstart-Anleitung für diese Community (dieser Bereich wird laufend erweitert) : 1. Unterstütze uns, die Community noch wertvoller zu machen a) Schreibe besonders wertvolle Beträge Besonders wertvolle Beiträge sind für alle User bzw. "Immopreneure", wie wir uns nennen, von großer Bedeutung. Daher haben wir uns Folgendes einfallen lassen: Für jeden Beitrag, den Du erstellst, kannst Du von anderen Usern ein "gefällt mir" erhalten. Jedes "gefällt mir" bringt Dir einen Punkt auf Deinem Punktekonto ein. So einfach ist das. Je mehr Punkte Du also hast, desto höher ist Dein Ansehen in der Community. Und was dies bedeutet, kannst Du Dir sicher schnell selbst ausmalen. Jedes Mitglied der Community darf bis zu 10 mal am Tag Beiträge mit "gefällt mir" markieren. b) Lade Deine Freunde ein Du darfst so viele Freunde und Bekannte in die Community einladen, wie Du möchtest. Wir freuen uns über jeden neuen Immopreneur in unserer Community. Nutze hierzu einfach die integrierte Einladungsfunktion. 2. Die Highlights der Immopreneur.de - Community Eine ausführliche Beschreibung der Highlights dieser Community findest Du gleich unter diesem Foreneintrag. 3. Tipps & Tricks und Hilfreiches über die Funktionen dieser Community Das System für die Immopreneur.de - Community ist mit zahlreichen Funktionen ausgestattet. Selbstverständlich wirst Du einige Zeit benötigen, um alle Funktionen kennen zu lernen. Taste Dich einfach Schritt für Schritt durch die verschiedensten Bereiche. Beginne idealerweise mit dem Forum (da dies sämtliche grundlegenden Inhalte enthält) und dann erweitere Deine Kenntnisse nach Belieben um die Funktionen, die Dir am ehesten liegen. a) Foren Die Foren sind sehr umfangreich. Neben den verschiedensten Sachthemen (Steuern, Strategien, etc.) findest Du auch Bereiche allgemeiner Natur (Vorstellungen der Mitglieder etc.), mit regionalem Bezug, unseren Marktplatz sowie Kooperationsangebote. Nimm Dir am besten einmal länger Zeit und stöbere durch die unterschiedlichsten Bereiche. b) Kurse (Videokurse) Für unsere Premium- und Deluxe-Mitglieder gibt es die ideale Einführung in das Thema Immobilien-Investments, gerade wenn Du noch am Anfang stehst. Lerne in der 7-teiligen Video-Case Study "Ankauf und Optimierung einer Vermieteten Eigentumswohnung" von Thomas Knedel mit mehr als 4 Stunden Videomaterial, Checklisten und Arbeitshilfen ein komplettes Immobilieninvestment von der Suche, über die Auswertung bis hin zur Finanzierung kennen. Thomas Knedel führt Dich Schritt für Schritt durch ein echtes Immobilieninvestment, welches er selbst getätigt hat. Zudem sind Checklisten für die Ankaufsprüfung, die Objektbesichtung sowie eine umfassende Übersicht aktueller Immobilienportale enthalten. Weiterhin bieten wir unseren Mitgliedern einen noch viel umfassenderen Videokurs zu ganz besonderen Konditionen an. Lerne in dem Immobilien-Insider-Videokurs alles, was Du wissen musst, um erfolgreich in Immobilien zu investieren. Thomas Knedel wird Dir in 12 Modulen Wissen, Tools und Techniken vermitteln, die Du benötigst, um erfolgreich als privater Immobilieninvestor zu starten oder Dein bisheriges Wissen in äußerst relevanten Themengebieten zu vertiefen. Du erhälst Tools, Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Checklisten und Insider-Praxisempfehlungen von Thomas Knedel aus dem Tagesgeschäft. Erfahre, wie Du die typischen Fehler vermeiden, sicher investieren und somit Dein Risiko signifikant reduzierst! c) Userblogs Die Userblogs sind der Ort für Deinen Blog. Hast Du Interesse einen eigene Blog zu betreiben? Dann melde Dich einfach bei uns und wir sprechen kurz darüber. Wichtige Kriterien für wertvolle Blogs sehen wir vor allem in der Relevanz Deines Themas und in der Regelmäßigkeit (bsp. 1 - 2 Beiträge im Monat) Deiner Beiträge. Jedem steht der Weg offen, einen eigenen Blog zu betreiben. d) EmW Unter diesem Punkt kommst Du auf die Homepage von Erfolg mit Wohnimmobilien mit zahlreichen Blogbeiträgen rund um das Investieren in Immobilien. e) Chat Dies ist der ideale Ort, um sich live mit anderen Mitgliedern von Immopreneur.de auszutauschen. Es kann auch privat (zu zweit) gechattet werden. (Geschlossene) Gruppenchats sind derzeit aus technischen Gründen noch nicht möglich. Da müssen sich unsere Techniker noch etwas einfallen lassen. f) Downloads In diesem Bereich findest Du wertvolle Arbeitshilfen und Tools. Alle Materialien, die Du hier findest, darfst Du downloaden und für Dich verwenden. g) Kalender In dem Kalender findest Du alle anstehenden Events der Community. Beispielsweise findest Du hier besonders wertvolle Veranstaltungshinweise, die Live-Webinare oder die Einführungswebinare für die Nutzer des IIPRO-Tools. Die Pflege des Kalenders erfolgt durch die Moderatoren des Forums. h) Shop Der Shop ist der Ort, wo es die Premium-Funktionen dieser Community zu erwerben gibt. Künftig wird es weitere Produkte, auch von Partnern, geben. Hast Du einen Wunsch oder eine Idee für ein interessantes Angebot? Dann melde Dich gerne bei uns. i) Übersichtskarte Auf vielfachen Wunsch haben wir dieses Feature implementiert. Die Übersichtskarte ist der ideale Ort um Deine Region zu markieren. Dies wird uns allen die Möglichkeit geben, uns auch regional zu organisieren, was gerade im Immobilienbusiness von zentraler Bedeutung ist. Bald wird es auch möglich sein, mehrere zu markieren, die dann beispielsweise die Investmentregionen darstellen. j) Tipps & Tricks rund um die Benutzerführung und besonderen Funktionalitäten An diesem Bereich arbeiten wir laufend. Fällt Dir etwas in der Handhabung dieses Systems auf, was vielleicht (noch) nicht rund läuft oder ein wenig umständlich wirkt, dann poste dies gerne hier. Wir nehmen uns dieser Themen gerne an. 4. Die zusätzlichen Premium-Funktionen Bitte schau bis auf weiteres hier im Shop nach. Dort ist eine ausführliche Beschreibung hinterlegt. 5. Die zusätzlichen Deluxe-Funktionen Bitte schau bis auf weiteres hier im Shop nach. Dort ist eine ausführliche Beschreibung hinterlegt. 6. Kontaktmöglichkeiten und Support Schicke uns einfach hier eine Nachricht.
  35. 8 points
    Soooo Freunde. Ich bedanke mich noch einmal bei euch allen für die Tipps - den Großteil habe ich auch umgesetzt. Im Endeffekt ist der Rat von @Arminius am nächsten an der Tatsächlichen Umsetzung. Ich habe einen Blauarbeit-Auftrag eingestellt, auf den sich ein Renovierungs-Service beworben hat. Ich habe ihm dirket den Auftrag zugeteilt, da mir der Besitzer/Handwerker sehr sympatisch war und den Auftrag noch in 2016 erledigen konnte. Neue Duschkabine aus Klarglas Eigentlich sollte die alte Duschwanne bleiben, jedoch war das Format mit 70x80 so ungewöhnlich, dass es günstiger war, eine neue 80x80 Tasse einzusetzen. Zudem sieht diese noch besser aus und ist deutlich (!) flacher geworden (wenn auch nicht ganz ebenerdig). Um die Dusche wurden neue weiße Fliesen gesetzt und abdedichtet Neuer Duschkopf mit Stange und Schlauch (Armatur blieb die alte) Neues Waschbecken (beim alten Waschbecken waren die Abfluss-Rohre nicht fachmännisch gearbeitet und es lief Wasser in die Wand.. Hatte ich vorher gar nicht bemerkt.. Gut, dass es getauscht wurde) Neues WC mit soft-close Brille Alles neu mit Silikon abgedichtet (auch die Fugen der Wanne, auch wenn die alte Wanne drin bleibt) Neuer beleuchteter Spiegel-Schrank, welcher auch die alten Bohrlöcher abdeckt Neuer Anstrich über den Fliesen mit Bad-Farbe Anbringen einer Lampe (habe ein LED Panel selbst besorgt .. 39€ von Amazon.. Wirkt sehr schlicht/modern und macht das ansonsten fensterlose Bad wahnsinnig hell!) Die Fußbodenheizungs- und Sicherungs-Kästen wurden weiß gestrichen (waren etwas vergilbt) Die Rolladengurte sollten auch getauscht werden, allerdings hätten heir echt die ganzen Kästen geöffnet werden müssen. Der Handwerker hat es versucht, aber der Aufwand rechtfertigte die angestrebte Aufwertung am Ende nicht. Der Spaß hat 3300€ netto gekostet (Material inkl. Arbeit). Der Handwerker hat alles mal eben in den letzten beiden Wochen des Jahres erledigt - trotz Weihnachten/Silverster. Ich habe jetzt noch einmal ordentlich durchgeputzt und die Wohnung für 8€ kalt plus 70€ Garage bei Immoscout eingestellt. Das ist recht hoch gegriffen, dennoch kommt Samstag schon die erste Besichtigung zustande. Mal schauen, was dabei herauskommt! Ach ja: Im Wohnzimmer habe ich den Teppich zunächst gelassen, jedoch dem Mieter angeboten bei Bedarf ein Laminat einzulegen. Das ist bei den veranschlagten 8€ auch okay. Küche erst mal keine, bzw. nach Absprache mit dem Mieter zusätzlich vermietet.
  36. 8 points
    Die Immobilien Zeitung hat im Rahmen einer Sonderveröffentlichung mit dem Titel "Immobilienanwälte - wer sie sind, was sie leisten, wie viel sie kosten" eine Liste mit 160 spezialisierten Anwaltskanzleien abgedruckt. Bei Interesse scanne ich sie gerne ein und versende sie auf Anfrage per PN (allerdings nicht mehr Wochenende).
  37. 8 points
    Du wirst auch nichts nachteiliges finden, da Erbbaurecht grundsätzlich nichts nachteiliges ist, es ist nur eine andere Verfahrensweise (Beleihungswertermittlung, Ermittlung der Grunderwerbsteuer, etc.), die man sich aneignen muss. Die Vorurteile zu diesem Thema entstehen in den Köpfen der Leute, dies ist aber wieder positiv, da es zu einer Kaufzurückhaltung bei solchen Objekten führt => bessere Verhandlungsposition für tatsächliche Interessenten. Du solltest von zwei Dingen die Finger lassen wenn Du keine Ahnung hast (gemeint ist selbst erworbene Ahnung, kein Stammtischgewäsch oder Stille-Post Spiel) wenn es alle machen Mein Tipp für Dich als Anfänger: Schaffe Dir Dein doppeltes Expertengebiet räumlich (zum Beispiel Wohnort plus 50 Km) - besorge Dir alle Informationen die Du zu diesem Standort benötigst (Größe, Einwohnerzahl, Kaufkraft, Arbeitslosigkeit, Lagebewertungen, Kaufpreise, Mietansätze, etc.), so dass Du sicher bist in der Standortbewertung inhaltlich - Geld verdienen kann man nur gegen den Strom, suche Dir einen Schwerpunkt (Erbbau, Nachtspeicherheizung, Nießbrauch, etc), bei dem davon auszugehen ist, dass die meisten anderen ihn meiden und mach Dich hierzu fit! Du wirst sehen, der Einkauf macht so umso mehr Freude, da Du nicht einer von vielen Interessenten bist sondern einer der wenigen Problemlöser!
  38. 8 points
    Hallo @Cordell die Frage ist sehr häufig, am besten verdeutliche ich diese Strategie kurz an einem Beispiel (Zahlen vereinfacht): @Thomas Knedel bei Fehler bitte korrigieren. angenommen du kaufst eine Immobilie für 100.000€ und erwirtschaftest, mit einer Miete von 700€, einen Netto Cashflow (Steuern nicht betrachtet) von 100€ im Monat. Du entwickelst die Immobilie über die nächsten 10 Jahre und erhöhst die Miete insgesamt auf 1.000€. dein Cashflow liegt dann (ohne andere Preisanpassungen!) bei 400€. nach 10 Jahren verkaufst du steuerfrei an deine Frau die Immobilie für 150.000€. Dieser Kredit benötigt natürlich eine höhere Rate, da du aber die Immobilie entwickelt hast, hast du ja auch einen höheren Cashflow. Durch den neuen Kredit bleibt nun wieder ein Cashflow von 100€ pro Monat bei dieser Immobilie. Ergo hat deine Frau nun wie du am Anfang 100 € p. Monat in der Familienkasse plus 50.000€ Steuerfrei. Diese hast du dir dadurch erkauft das du auf 300€ Cashflow im Monat "verzichtest" (was eigentlich nicht stimmt, da sie teilweise ja wieder in die Immobilie gehen). Wenn du nun hier aufhörst würde die Rechnung sagen das du über 166 Monatsmieten zu 300 Euro auf einmal eingesackt hast und diese frei ausgeben könntest. ABER jetzt kommt der Clou. Nutzt du nun diese 50.000€ um eine weitere Immobilie anzuzahlen für 500.000€ die einen nettocashflow von 500 p.Monat erzeugt sieht die Rechnung sogar wie folgt aus. In die Familienkasse kommen 600€ p. M. (anstelle von 400) , Ihr besitzt 2 Immobilien mit mehreren Einheiten und könnt dadurch das Risiko von Leerstand minimieren. Es Zahlen sich 2 Immobilien ab, Ihr nutzt von 2 Immobilien die Steuervorteile und Ihr könnt 2 Immobilien weiter entwickeln wodurch der Cashflow viel stärker gesteigert werden kann. Wie gesagt die Zahlen sind stark vereinfacht und im Realen können diese deutlich besser ausfallen. Grüße
  39. 8 points
    @Traumhaus Meiner Meinung nach gehören Aktien und Immobilien in die selbe Assetklasse. Das mag Dich verwundern, weil das ja landläufig immer unterschieden wird. Man könnte genauso gut, ein Hochhaus kaufen und Anteilsscheine ausgeben und unten an die Tür Wohnfirma anschreiben - was wäre das dann? Ich sehe jedenfalls enorme Parallelen. 1) KGV von 14-15 - Bei Immobilien heißt das Faktor von 14-15 Bei Aktien ist eine KGV von 20 zu teuer und bei Immos von über Faktor 20 ist man ebenfalls draußen - danach beginnt das Hobby 2) Dividendenrendite von 5 % - Bei Immobilien heißt das dann Mietrendite 3.) Ziel: AG soll teurer werden in der Zukunft ( Kursgewinn ) - Ziel: Wohnung soll teurer werden in der Zukunft 1-3 sind für mich die Keyfacts. Danach gibt es dann schon Unterschiede. Immos kann man deutlich besser beleihen und man es ist kein passives Investment. Jedenfalls nicht dann, so wie wir es hier machen. Das wichtigste, was man bei Immoblilen verstanden haben muss: Je mehr Ahnung Du hast, desto höher Dein Gewinn. Alles was mit dem Immokauf in Verbindung steht, hat mit Wissen zu tun und wenn Du Ahnung hast, machst Du jedesmal Kohle damit. (Ahnung vom Bau, Obkekteinkauf, Notar, Finanzierung, Mietrecht usw... als bares Geld wert.) Aktives Investment Das wichtigste, was man bei Aktien verstanden haben muss: Hier ist es genau umgekehrt. Hier darfst Du nicht glauben, Du hättest Ahnung. Du brauchst nichts zu lesen, Du brauchst keine Börsennachrichten schauen, Du brauchst keine Börsenbriefe kaufen. Das alles bringt Null und nix. Du musst nur wissen, dass Du und auch kein anderer weiß, wo morgen, nächste Woche, in einem halben Jahr, in zwölf Jahren oder sonst wann was an der Börse passiert. Jeder, der das nicht glaubt, kann ja mal mit 10000 Euro, die seiner Meinung nach schlechtesten Aktien aus dem Dax kaufen und versuchen 5000 Euro daraus zu machen. Das ist genauso schwer, als wenn man 15000 Euro daraus machen will. Das wäre das sinnvollste Börsenspiel, bei dem man wirklich etwas lernt. Bei Aktien gilt, auf die Kosten achten, (Stichwort Minimumspesen), nur über Onlinebroker kaufen, nicht hin und her handeln, niemals Zertifikate kaufen und bei Fonds nur ETFs kaufen, wenn es geht nicht swap basiert, sondern voll replizierbar. Passives Investment
  40. 8 points
    Kann mich @Arnd Uftring da durchaus anschließen. Gewerbe hat so seine Tücken, besonders wenn es sich nicht gut in Wohnraum umwandeln lässt. Ich habe insgesamt 3 Gewerbeeinheiten und habe für alle positive Bauvorbescheide für eine Umwandlung in Wohnraum. Kann ich insgesamt 9 Jahre lang verlängern, kostet alle 3 Jahre circa 500 Euro insgesamt. Auch werden alle Sanierungen immer darauf ausgelegt, dass relativ einfach Wohnraum entstehen könnte (aber ja nicht muss). Gewerbe hat im Gegenzug sehr viele Vorteile. Da sich alle Einheiten in Wohngebieten befinden und lediglich nur noch Bestandsschutz haben, sind die Einheiten gut vermietbar. Dennoch schlafe ich besser mit dieser "Versicherung". MFH, oder generell Objekte, die du selbst bewirtschaften und aufwerten kannst sind sicherlich am interessantesten. Ich habe mit 18 mein erstes Haus gekauft, dann mit den Erträgen mein Eigenheim abbezahlt. Bei beidem habe ich sehr viele Fehler gemacht (Tilgung zu hoch, Kosten zu optimistisch geschätzt). Konsequenz waren neben der Ausbildung noch unzählige Nebenjobs und dazu noch Samstags und Sonntags Privatbaustellen, um irgendwie die Raten stemmen zu können. Und nach der Ausbildung war damit noch lange nicht Schluss. Es liegt in der Natur der Sache, dass wir Menschen Fehler machen. Man muss ja nicht jedes Objekt kaufen. Mach dich auf die Suche nach einem neuen Deal. Du hast ja jetzt schon dein Suchprofil (MFH ohne Gewerbeanteil im Pott), bist also schon wieder ein Stück weiter...
  41. 8 points
    Wir kennen uns nicht, wie kann ich dann ein Problem mit Ihnen haben? Ich äußere meine Meinung zu dem, was ich hier lese und halte nichts davon, eine (halb-) öffentlich begonnene Konversation im verborgenen zu beenden (insofern vielen Dank für Ihre PN). Rechtlich gesehen bewegen Sie sich mit einigen Ihrer bisherigen Beiträge auf verdammt dünnen Eis. Bei Ihrem Angebot Prora/Rügen haben Sie ein Prospekt mit entfernten Anbieterdaten hochgeladen, dabei sind Sie beim Vertrieb von Kapitalanlagen zur Anbieterkennzeichnung verpflichtet - dafür gibt es im "wahren" Leben etwas auf die Ohren. Wenn Sie hier einer Teilnehmerin ungewünscht und ungefragt Angebote zukommen lassen nennt man das Spam oder auch unerlaubte Werbung und auch dafür gibt es im "wahren" Leben etwas auf die Ohren. Es soll sogar Empfänger solcher Botschaften geben, die so etwas direkt ihrem Anwalt weiterleiten und dann haben Sie innerhalb kürzester Zeit eine straf- und kostenbewährte Unterlassungserklärung auf dem Tisch liegen. Darüber hinaus könnte es nicht schaden, sich mit der Intention dieser Plattform auseinanderzusetzen, bei Verständnisschwierigkeiten hilft Ihnen der Plattformbetreiber sicher gerne weiter. Was sie Kritik nennen sind eigentlich dezente Hinweise, doch leider scheinen Sie (noch) beratungsresistent zu sein. Xing & Co. dümpeln inhaltlich vor sich hin, weil jeder Verkäufer glaubt, seinen vertrieblichen Schrott abladen zu können - es wäre schön, wenn diese Community einen anderen Weg nehmen würde. Und nun sorry, @Caro6689 für dieses offtopic, gerne zurück zum Thema.
  42. 8 points
    @axel Ich habe in dieser Woche mal wieder eine Mieterhöhung an meine Mieter rausgeschickt und dabei an Dich und an unsere Diskussion hier gedacht. Ich war mal so frei und habe Dir ein Muster-Mieterhöhungsverlangen und eine Muster-Zustimmungserklärung als Beispiel zusammengestellt, wie wir die Mieterhöhungen soweit wasserdicht von den Mietern verlangen. Bisher ohne große Probleme, vor allem wenn Mieter damit zum Anwalt oder zum Mieterverein gelaufen sind! Vielleicht hilft Dir das oder den einen oder anderen hier im Forum. Zu den Vergleichsmieten: diese listen wir immer im Mieterhöhungsverlangen auf, haben aber in der Hinterhand immer entsprechende Anzeigen aus Zeitung und Internet (z. B. Immobilienscout24) Die Inhalte des folgenden Muster-Mieterhöhungsverlagens und der Muster-Zustimmungserklärung (Seite 4 des Dokuments) per Stand Februar 2016 sind alle unverbindlich und ohne Gewähr: Muster-Mieterhöhungsverlangen und Muster-Zustimmungserklärung.pdf
  43. 7 points
    Ich bezweifele, dass es in Berlin wirklich zu einer Enteignung von Dt. Wohnen etc. kommt. Allerdings ist das aktuell schon geltende Recht und die Behandlung von Bauwilligen in Berlin schon extrem abschreckend. Kurze Beispiele: 1. Mittlerweile sind - bis auf Teile Wilmersdorf und von Plattenbaugebieten - fast alle Gebiete innerhalb des S-Bahnrings und teilweise weit darüber hinaus Milieuschutzgebiete, d.h. eine Umwandlung in ETW wird defacto verhindert, ein freier Verkauf von MFH wird verhindert (d.h. der Senat zwingt die Käufer zu Abwendungsvereinbarungen oder übt Vorkaufsrecht aus), Modernisierungen sind defacto nicht möglich (Wärmedämmung vernünftigerweise nicht, aber auch viele andere Sachen wie jede Grundrißänderung, wodurch ich z.B. ein Bestandsgebäude nicht um Wohnraum (von 100 auf 150qm) erweitern darf....) etc. 2. Der Senat manipuliert in altbewährter Weise den Mietspiegel, nutzt alle Kappungsgrenzen und Mietstopregeln um den allgemeinen Mietpreisanstieg zu verhindern. Es wird geprüft einen allgemeinen Mietstopp in Berlin zu verordnen (d.h. auch die 2 Euro Miete bleibt bei Mieterwechsel erhalten, was zu Korruption udn Scheingeschäften führen würde)...... 3. Der Senat kauft absolute Schrottwohnungen zu Mondpreisen (gestern gerade 1800 unsanierte Plalttenbauten) 4. Gleichzeitig versucht Senatorin Lompscher mit den Koryphäen der Bezirksverwaltungen wie Bezirksstadtrat Schmidt, jeglichen Neubau von Wohnungen zu verhindern (Tempelhof, Elisabethaue etc.. etc.). So werden keine/kaum neuen Bebauungspläne erstellt (Senator Geisel hatte im letzten Jahr 13 Gebiete ausgewiesen, Fr. Lompscher nicht eines im 1. Jahr). Begründet wird dieses damit, dass man den Zuzug nach Berlin stoppen will (kämen wohl MIeter die nicht Rot-Rot-Grün wählen würden). 5. Persönlich finde ich die Entwicklung kurzfristig sehr angenehm, da ich meine Häuser in heutigen Milieuschutzgebieten rechtzeitig aufgeteilt habe und ich die ETWs jetzt zu Mondpreisen verkaufen kann (werde wohl meine Schulden damit abbauen bzw. diversifizieren). Den eigentlich geplanten Ausbau eines größeren Dachbodens (350qm) werde ich bei diesem Senat aber wohl auf den St. Nimmerleinstag verschieben. Die Instandhaltung werde ich zukünftig ebenfalls deutich stärker dosieren. Die Mieter tun mir allerdings leid, denn kaum ein Vermieter wird seine ETW noch vermieten, sondern lieber an Eigennutzer verkaufen und auch die Aufteilung in ETW ist m.E. immer noch (wenn auch schwieriger) möglich. Andererseits unterstützen die meisten Berliner diese unsinnige Politik.
  44. 7 points
    Hallo @Smart Ich bin gegenteiliger Meinung. Mit einer Bruttomietrendite von 5% und der Tatsache, dass die Miete ausgereizt ist, halte ich die Wohnung für ein No-Go. Die Wohnung trägt sich nicht einmal von alleine, es sei denn, du steckst ordentlich EK hinein. Ob man heute noch auf weiter steigende Miet- und Immobilienpreise spekulieren sollte, muss jeder für sich selber wissen. Ich lasse solche nicht kalkulierbaren Variablen außen vor und halte mich an die Tatsachen. An deiner Stelle würde ich mich fragen, was dir diese Wohnung bringt? Cashflow definitiv nicht. In 25 - 30 Jahren hast du sie mal abbezahlt. In dieser Zeit musst du aber zumindest damit rechnen ständig Geld in dieses Invest nachzuschießen. Ich halte das für kein schlaues Investment.
  45. 7 points
    Moin zusammen, ich habe mir mal die Mühe gemacht und mir eine Renditeberechnung mittels Excel angefertigt für die schnelle Überprüfung. Die gelben Felder sind alles Felder die geändert werden dürfen, beim Rest nicht, da dort eine Formel hinterlegt wurde. mich würde mal interessieren, wie ihr so diese Tabelle findet. Renditeberechnung leer.xlsx
  46. 7 points
    Gerne, war ein Kundenauftrag, alles binnen 3,5 Wochen erledigt. Was man nicht sieht, der Messi hat ein Feuer in der Wohnung gelegt, die ganze decke war verkokelt und schwarz, musste komplett neu gemacht werden.
  47. 7 points
    ich habe ähnlich gedacht wie du am anfang.. habe auch kürzlich (sogar mein erstes Investment) gekauft.. MFH mit 10 Einheiten.. Die Arbeit zu Beginn ist bei mir aufwendig, da es noch baurechtliche Maßnahmen zu erledigen gibt.. Ansonsten aber hält sich der Aufwand sehr in Grenzen.. Ich habe das Objekt mit einem Zimmermannmeister (hat auch eine eigene Firma) besichtigt.. Mir ging es da speziell um Dach etc. Fassade usw. sah okay aus.. Leitungen etc. kannst du auch nicht alles wirklich genau prüfen.. Wenn später was bricht, dann bricht es halt.. Dann muss man es reparieren lassen.. Zum Thema Zeit: Wenn es dein Baby ist, dann wirst du dort gerne mal selbst vorbeischauen.. Gerade bei Neuvermietungen würde ich dir das sogar raten, das selbst zu übernehmen.. Den Rest kann z.B. einen Hausverwaltung für dich übernehmen (ich mache das alles selbst).. Die Mieter haben eine Emailadresse und eine Telefonnummer (zu meinem Anrufbeantworter).. Wenn was ist können sie sich dahin melden und ich lese bzw. höre es ab, sobald ich die Zeit hierfür habe.. I.d.R. hört man einmal Abends den Anrufbeantworter ab, WENN überhaupt mal was drauf ist.. Kleiner und guter Tipp. Such dir einen Hausmeister bzw. einen handwerklich begabten Bekannten der als Hausmeister arbeiten könnte.. ODER du suchst dir allgemein einen Hausmeisterservice und buchst die dann eben, wenn es bei Mietern was zu tun gibt.. Ich mache das so: Der Nachbar meiner Eltern hat einen Sohn, der sich selbstständig gemacht hat als Gas/Wasserinstallateur etc... Ich habe mit ihm gesprochen und seine Nummer genommen.. Wenn was ist, soll ich direkt anrufen, egal wann.. Zudem habe ich noch in der gleichen Straße einen Bekannten, der sich mit Heizungen etc. auskennt und auch handwerklich was drauf hat.. Der läuft direkt rüber, wenn ich den anrufe.. Und so musst du auch arbeiten.. Kennst du keine Leute da, dann such dir welche =) Im Großen & Ganzen sehe ich das viel positiver als ETWs.. Du hast die Verantwortung, das Sagen und der Ertrag ist mehr.. Egal ob als CF im Monat/Jahr oder halt, wenn die Immobilie abbezahlt ist als Wert..
  48. 7 points
    Natürlich ist eine hohe Tilgung als professioneller Investor nicht so sinnvoll, aber ich möchte anmerken das viele in solchen Foren bei irgendeiner Größe des Portfolios aus Respekt vor der ,, Größe´´ und dem ,, Wert´´ der Verschuldung haben. Somit muss in der Nachfolge bedacht werden: Niedrige Tilgung macht solange Sinn wie ich weitere Verwendung für die entstehenden liquiden Mittel habe. Diese Verwendung sollte natürlich nicht Konsum lauten. Wenn ich keine Verwendung für das Geld habe und keine Erträge über Zinssatzhöhe tätige, sollte ich lieber tilgen.
  49. 7 points
    @mtws Angefangen habe ich mit einem Mietobjekt, da ich damals noch daheim gewohnt habe. Die Miete von 0 Euro war einfach unschlagbar. So entsteht dann wieder EK... Am schlausten ist natürlich, für 200 Euro in einem Kellerloch WG Zimmer zu wohnen. Wohnen ist Luxus, dessen muss man sich einfach bewusst sein. Letztendlich ist die Frage: bekomme ich für meines Mietzins minus 25% mein Eigentum finanziert? Wenn man schlau kauft ist die Antwort: ja. Durch die Tilgung wird jedes Jahr ein Stück der GS frei, die wieder gehebelt wird für das nächste Investment. Zur Verdeutlichung (mein fast baugleiches Nachbarhaus, Kauf Januar 2015): REH, 4 WE, 235 m2 Wohnfläche. 2 Garagen. Kaufpreis 390.000 (inkl. aller Nebenkosten) Miete netto: 2950 pro Monat. Ziehen wir davon 25% ab bleiben noch 2065 übrig. 40k EK, 350.000 zu 1,21% effektiv, knapp über 1% Tilgung, Rate: 650 Euro. EK Rendite nach Abzug von Zins UND Tilgung sowie Bewirtschaftung: 42,45% oder 1415 Euro pro Monat. Und für dieses Geld könnte ich die Bude nicht mieten. Übriges Geld dann immer in Sondertilgungen fürs Eigenheim stecken, die frei werden Grundschulden sind dann wie EK... Die Zahlen für mein eigenes Haus habe ich leider nicht mehr im Kopf (schon zu lange her). Aber dass es auch 5 Meter Luftlinie weiter beim Baugleichen Reihenhaus im überhitzten Immobilienmarkt geht und sich lohnen kann, wollte ich einfach verdeutlichen. Wie gesamt, der Homo Ökonomicus zieht in ein Zelt, duscht in der Sporthalle einer Schule, holt seine Klamotten aus dem Rot Kreuz Container und fischt seine Lebensmittel aus dem Container. Ich persönlich glaube, dass man sowohl den Geizhals als auch den Verschwender in sich irgendwie befriedigen muss. Und um Zweiteren glücklich zu machen, wohne ich lieber im Eigenheim statt zur Miete...
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