Jump to content
Immopreneur.de | Community

Leaderboard


Popular Content

Showing content with the highest reputation since 05/06/20 in all areas

  1. 9 points
    Viele von euch werden inzwischen die Ankündigung von @Thomas Knedel gelesen haben: Das Forum wird stillgelegt. Das ist schade. Ich fand die Diskussionen hier im Forum deutlich fruchtvoller als die Zweizeiler auf Facebook. Man hat sich hier besser „kennengelernt“ und konnte sich für eine Antwort auch mal ein paar Minuten Zeit lassen bzw. Gedanken machen. Andererseits kann ich die Entscheidung aus „betriebswirtschaftlicher“ Sicht natürlich nachvollziehen. Solange man noch posten kann möchte ich daher die Gelegenheit nutzen allen Usern für den regen Austausch zu danken. Es hat mir viel Spaß gemacht und ich habe seit meinem Beitritt Anfang 2016 viel gelernt, gelegentlich geschmunzelt und mir öfter auch mal fassungslos an den Kopf gegriffen 🧙‍♂️ Grüße gehen raus - insbesondere an @Arnd Uftring, @Jb007, @Eduard H., @Andreas, @Fröhn, @nemo, @Ray, @Rene Bohsem und natürlich den Papa @Thomas Knedel himself. Ich freue mich drauf, euch zukünftig auf einem Stammtisch, in der Mastery und/oder auf dem Kongress zu sehen. Thomas, wenn zwei oder mehr Forums-User zusammenstehen musst du einen ausgeben, das ist klar oder? Liebe Grüße und bis bald! Kalle
  2. 9 points
    oh das posting habe ich garnicht gefunden. schade wirklich schade. Facebook ist eine daten krake und moralisch nicht zu unterstützen (alles persönliche meinung). da ist zu viel zu schlechte energie und zu viele schlechte menschen. ich habe erst vor einen halben jahr meinen account dort gelöscht. und kehre nicht zurück. ich bin aus der IT branche. so es möglich ist biete ich an einen server zu betreiben der das forum betreibt. das kann eigentlich nicht so viel kosten. also falls ein offizieller mich kontaktieren möchte. ich bin bereit was beizutragen.
  3. 6 points
    Nö, glaube ich nicht. Wenn der Verkäufer aus seiner Tasche zahlt, wird er: die Maklerprovisionen vergleichen ggf. sogar einen eigenhändigen Verkauf in Betracht ziehen sich eine vernünftige Maklerleistung wünschen Die Nieten unter den Maklern können sich warm anziehen. Hajo
  4. 5 points
    Also das Coaching von Raue ist nicht mal für den Hanspetermüllerweber gedacht, weil da einfach so viele Falschinformationen geliefert werden... der kriegt ja selbst seinen Ankauf nicht auf die Kette: Hat lt. seinem letzten Video eine "Wohnung" im Souterrain für 60000? EUR gekauft und propagiert das als super Geschäft.... Wäre vermietet an einem Makler, er könnte die Miete erhöhen in dem er einfach die Mwst. einführt Dann kam durch einen Mitstreiter raus, was ich ihm ja auch schon gesagt habe, er soll doch bitte prüfen, ob es Wohneigentum oder Teileigentum ist und was ihm vertraglich zugesichert wurde.... natürlich war es keine Wohnung und er hat sich das auch nicht zusichern lassen... Es ist Teileigentum.. dann sagte er "Kann man ja schnell umwandeln" > Nein kann man nicht! ist die Deckenhöhe/Belichtung nicht gegeben, ist das garnicht möglich! Zudem müssen alle Eigentümer zustimmen. Im Prinzip hat er Kellerräume für 60000 EUR erworben Also wer da ein Coaching bucht, der geht mit viel Fehlerwissen da raus.... Alexander hat keine fundierte Immobilienausbildung gemacht, ist gerade mal 2 Jahre dabei und will dann als Coach anderen erklären, wie das Geschäft funktioniert? Sry, aber das ist lächerlich, das ist meine Meinung.
  5. 4 points
    Die 5000 zahlt man nicht für den Inhalt, man zahlt für die Connections. Ich verstehe auch nicht, wie man den "Basti" ernsthaft schlecht finden kann. Er lebt von seiner Arbeit. So viel falsch machen kann er also nicht. Muss man ihm erst mal nachmachen. Klar. Theoretisch geht es besser. Aber in der Praxis gibt es wenige, die es auf seinen Level schaffen. Ich selbst habe inzwischen 33 Einheiten. Ich mache viele Fehler. Nichts ist perfekt. Aber es es geht deutlich voran. Ich lerne ständig dazu und es wird immer einfacher. Und das kann man auch beim Basti sehen, denke ich. Ich schaue es mir gern an. Ich finde es motivierend und irgendwie auch beruhigend zugleich. Ich bin nicht der einzige Idiot da draussen. Hit the ground running! Was Kommer und Zitelmann an geht: Die beiden muss man sich anhören, keine Frage. Und man muss auch ernsthaft durchdenken, was die sagen. ABER man muss deren Situation und deren Standpunkt nicht zwingend teilen. Es ist viel zu einfach, deren Argumentation als Ausrede zu nehmen und weiter nichts zu machen, weil es ja sowieso nix werden kann. Ich bin sicher, als Zitelmann angefangen hat mit seinen Immobilien, da gab es noch viel mehr mahnende Stimmen und Pessimisten, die vor solchen Investitionen gewarnt haben. Trotzdem und gerade deswegen war (unter Anderen) der Zitelmann so erfolgreich. Aber auch er weiss nicht, was die Zukunft bringt. Er kann nur retrospektiv analysieren, was seinen Erfolg ausgemacht hat. Und dann feststellen, dass die Voraussetzungen heute anders sind. Streng genommen kann er aber nicht mehr als das. WIR müssen uns HEUTE unseren eigenen Weg suchen und versuchen, das Beste aus unserer Situation und unseren Möglichkeiten zu machen. Wenn es jetzt funktioniert, wird es gemacht. Wen in der Zukunft Probleme auftreten, wird man dann schon irgendwie eine Lösung finden. Obs geklappt hat, können wir dann in 10 Jahren bei Youtube berichten... oder eben nicht. Sicher ist man nur, wenn man gar nichts macht.
  6. 3 points
    Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden 🙂
  7. 3 points
    Die Frage kommt hier immer wieder mal und lässt sich einfach pauschal nicht beantworten. Bei einer Wohnung in einem Haus, das vornehmlich von Jobcenter-Mietern bewohnt ist, wo die Nachfrage hoch ist aber nicht mehr als der übliche Jobcenter-Satz zu holen ist, würde ich nahezu gar nichts machen. Nur schauen dass alles funktioniert. Selbst streichen kann man sich hier schenken. Bei einer Lage, die durchaus eine höhere Miete zulässt, gibt es für mich zwei Gedanken: 1) Rendite. 50€ Mehr-Miete * 12 Monate * Faktor 5 = 3.000€. Über „Faktor 5“ lässt sich natürlich diskutieren/streiten.. Aber mit 5 bist du auf der sicheren Seite. 2) Klientel. Man könnte argumentieren, dass man einen gewissen Aufschlag auf den Faktor nimmt (z.B. Faktor 15 in diesem Beispiel, also 9.000€ Invest bei 50€ Mehr-Miete). So wirklich rentabel ist das nicht (viel ungehebeltes Kapital gebunden für „nur“ 6-7% Rendite) um ein anderes Klientel anzusprechen und bzw. eine WEG aufzuwerten (insbesondere wenn man mehrere Wohnung innerhalb dieser WEG besitzt) .. Aber das ist m.E. schon ein Spezialfall. Generell also: Pauschal immer nur das machen, was sich lohnt („Faktor 5“) Keine persönlichen Geschmäcker einfließen lassen, die sich nicht lohnen (z.B. Wände glatt verputzen statt Raufaser, obwohl das niemand bereit ist zu bezahlen) Schauen, wie die Vergleichswohnungen aussehen (deinen Standard leicht darüber ansetzen, sofern rentabel) Alles muss funktionieren und sauber sein (Sanitär, Lüftung, Steckdosen/Schalter, Rollläden, Fenster, Türklingel/Öffner) Die Wohnung muss erst einmal attraktiv für die Interessenten sein. Meistens also Wände weiß und alles hell / sauber darstellen. Gute Fotos machen. Wenn es Daraufhin einen guten / passenden Interessenten gibt, den aber die ein- oder andere Kleinigkeit stört, kann man immer noch verhandeln. Hab ich auch schon gemacht. Noch eine Küche einbauen, Boden austauschen .. Und sich das mit Faktor 5 bezahlen lassen.
  8. 3 points
    Ich habe selbst keine Mehrheit in einer WEG, gebe aber zu bedenken, dass manche Beschlüsse eine Einstimmigkeit oder sogar Allstimmigkeit voraussetzen. Soweit ich verstehe ist dies z.B. dann der Fall, wenn alle Parteien von einer Maßnahme betroffen sind (bspw. Außenanstrich, Balkone, Rollläden .. ändern alle das Bild des Hauses und sind von allen Parteien einsehbar und betreffen somit auch alle Parteien!) . Es ist also keineswegs so, dass du einfach alles selbst entscheiden kannst, sobald du die Mehrheit der Einheiten und WEA besitzt. WEGs können eine Bitch sein und es geht nicht immer rationell zu. Es reicht eine Person.....
  9. 3 points
    Wir sind bei Haus & Grund Frankfurt am Main mit über 10.000 Mitgliedern der zweitgrößte Verein in Deutschland. Wir haben per Newsletter eine Umfrage zum Thema gestartet, die sehr aufschlussreich ist: Mehr als 1.000 private Vermieter sind dem Aufruf gefolgt. Zentrales Ergebnis der Umfrage: Die Corona-Krise hat bei privaten Vermietern von Wohnungen und Gewerbeflächen schon im April zu Mietausfällen geführt. 14 Prozent der Befragten im Bereich Wohnungsvermietung berichteten von nicht gezahlten Mieten, zwölf Prozent der Vermieter von Gewerbeflächen verzeichneten Ausfälle. Diese Mindereinnahmen summierten sich bei den Befragten auf zusammen etwa 950 000 Euro. Nur ein Drittel der Wohnraummieter habe die Vermieter informiert, dass sie für April keine Miete zahlen. Davon habe nur gut ein Fünftel ihre finanziellen Engpässe nachgewiesen. Über unsere Umfrage und die Forderung von Haus & Grund Frankfurt am Main e. V. nach einem „Sicher-Wohnen-Fonds“ berichteten die Immobilienzeitung, die FAZ, die FNP sowie die Frankfurter Rundschau. Alle Ergebnisse findet Ihr hier: https://verein.haus-grund.org/2020042_umfrage.html Vielleicht erwähnenswert: Wir haben in Frankfurt ziemlich hohe Mieten. Die Umfrage wird für Mai wiederholt.
  10. 2 points
    @Furzi Ich hab mal beim Support angefragt und würde hoffen, dass ich vielleicht entsprechende Möglichkeiten abklären könnte. Ich habe schonmal eine Forumsschließung durchmachen müssen. Da war die Datenbank nicht im Besitz der Firma, die es gebrandet hat. Eine Teilmigration auf eine andere Domain da gelungen. Aufgrund des rechtlichen Problems mit der Datenbank war man gewissermaßen nicht Herr im Haus und dann wurde wurde trotzdem irgendwann der Stecker gezogen... Ich schaue mir gern auch alte Beiträge (gewissermaßen als Archiv) an, um daraus zu lernen. Ich hätte auf jeden Fall Interesse (wenn das möglich wäre) eine Migration auf eine andere Plattform zu machen und mit zu organisieren. Vielleicht können wir uns ja hierzu mit ein paar Leuten zusammentun, sofern das Übertragen auf eine andere Plattform rechtlich möglich wäre. Ich wäre auf jeden Fall dabei.
  11. 2 points
    Das ist wirklich schade 😥 Dazu fällt mir Abba ein, "the winner takes it all", wenn ich rictung Facebook schiele...... Ich für meinen Teil kann ich Marius beipflichen, Das Niveau ist hier ein anderes, daher werde ich nicht auf diese Plattform migrieren. Die Betriebskosten des Servers und der Domain dürften wohl tatsächlich üerschaubar sein. Allerdings dürften die Administrativen Aufgaben und die damit gebundene Zeit die Kosten nach oben treiben. (Regelmäßige Updates der Plattformen; rechtliche Fragen hinsichtlich unserer persoenenbezogenen Daten, etc...) Ich bedanke mich für euren tollen Input!
  12. 2 points
    Oh das habe ich eben auch erst mitbekommen. Danke für den Hinweis Kalle, schade und Grüße und Dank an Alle. Die Diskussionen waren hier teilweise recht gut. Bei Facebook bin ich nicht und habe auch nicht die Absicht da mitzuschreiben. Meinen Account habe ich schon vor etlichen Jahren gelöscht.
  13. 2 points
    Zurzeit lässt sich meiner Meinung nach ziemlich viel Immobilien-Mist (mit)verkaufen, der jahrelang unverkäuflich war. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass es immer mehr „Immobilien-Trainer/Berater/Coaches“ gibt, die unter anderem davon Leben, anderen (kostenpflichtig) zu erklären, wie einfach es doch sei, Schnäppchen zu finden. Einsteiger müssen sich ja schon ziemlich dämlich dabei vorkommen, wenn vermeintlich JEDER etwas „lukratives“ finden und kaufen kann, nur man selbst nicht… Das verleitet leicht dazu, diesem Gruppendruck Gleichgesinnter nachzugeben oder nicht so genau hinzusehen oder vor Gier den Kopf auszuschalten. Selbst aus unserer Mitstreiterschaft (Immo-Stammtische etc.) sind mir Fälle bekannt, bei denen illegal ausgebaute und vermietete Kellerräume bzw. Dachgeschosse (mit)gekauft wurden, obwohl diese Nachwuchs-Investoren es eigentlich besser hätten wissen müssen, weil dies Standard-Fallen in der Immobilienliteratur sind. Ich war kopfschüttelnd entsetzt, als ich die Unterlagen gesehen habe. Auf meine Frage hin, wie sowas überhaupt passieren kann, wurde mir meistens gesagt: „Aber die Bank hat das Objekt doch geprüft…“ Wie bitte??? Die Bank prüft die Finanzierung bzw. die laufenden Mieteinnahmen des Objektes, aber doch nicht die rechtliche Zulässigkeit von Ausbauten und Vermietungen – man, man, man… Auch wenn sich solche Objekte auf dem Papier zunächst einmal rechnen, kann es für den Nachwuchs-Investor unter Umständen noch sehr teuer werden: Die Fälle fliegen auf, wenn beispielsweise ein Nachbar im Nachbarhaus auch (legal) ausbauen will und sich auf die vermeintliche Erlaubnis im Nachbarhaus beruft. Dann muss man neben dem Rückbau auch die eigenen Bestandsmieter auf die Straße setzen. Wenn die zum Fachanwalt gehen, kann der Spaß sehr schnell sehr teuer werden. Man muss ihnen den Umzug bezahlen und mehrere Jahre die Differenz zur Höhe einer vergleichbaren legalen Wohnung. Halleluja
  14. 2 points
    Zu meinem Beitrag, hier, vom 9. Mai, ist dies die aktuelle Ergänzung: http://newsletter.haus-grund.org/PE/PE_06_2020_WP_Umfrage_web.pdf
  15. 2 points
    Kurze Wasserstandsmeldung für den Mai: Die Wohnungsmieter haben bis auf einen bezahlt, ein Mieter hat mir mitgeteilt das er in die Privatinsolvenz geht - Miete hat er aber pünktlich bezahlt. Corona war hier nur noch der Tropfen, der das Fass zum überlaufen brachte. Die freie Gewerbeeinheit wurde vermietet als Standort für ein paar Außendienstler. Eine andere Gewerbeeinheit wurde gekündigt (hier lief seit April eine 50%ige Mietstundung) - der Mieter hat hohe Umsatzausfälle, es läuft aber wohl auch aus dem Homeoffice ganz gut, weshalb er die Miete einsparen möchte. Interessanter Artikel: https://www.wiwo.de/erfolg/beruf/homeoffice-so-sehen-dax-konzerne-die-arbeitswelt-nach-corona/25846736.html Ich glaube mittlerweile das wir Veränderungen sehen werden, viele Firmen haben die lange beschworene Digitalisierung im Expressverfahren durchgezogen und es scheint - mit Abstrichen - ganz gut zu funktionieren. Wenn Mitarbeiter auch nach Corona ihre Arbeitsorte flexibel wählen können werden wir einen Trend zurück aufs Land sehen. Der junge Großstädter wird nicht in die Pampa ziehen, aber wen es vorher in den Speckgürtel zog - als Kompromiss aus Anbindung und ländlicher Idyle - der wird danach noch weiter rausziehen können, wenn er nur noch ein oder zwei mal die Woche in die Stadt pendeln muss. Zudem sehe ich Wohnungen mit Arbeitszimmer für die Zukunft im kommen. Ich glaube inzwischen wirklich das sich die Arbeitswelt für viele Menschen ändern wird und das Wohnort und Arbeit sich für viele Arbeitnehmer ein Stück weit entkoppeln wird.
  16. 2 points
    5000 fürn coaching von den 2 flachzangen? 😂 Selbst bei Raue geben Leute Geld für Coachings aus... Normalerweise müsste man die alle reihenweise verklagen, mit den Ganzen suggerieren einer Sofortrente oder dem halbwissen aber die Leute, die sowas für Immocation masterclass oder Raues Spezialcoaching zahlen, denen ist echt nicht mehr zu helfen. die 5000 würde ich eher für einen guten zweck spenden
  17. 2 points
    Ohne zuende zu lesen... hartz4 Ansprüche nach auszug.... ABSCHREIBEN!!! Jeder Euro in die Eintreibung ist rausgeworfenes Geld... pfändungsgrenze sei dank, ist da nie mehr was zu holen, selbst wenn die mal arbeiten gehen
  18. 2 points
    Freue Dich, das scheint eine sehr preiswerte Aktion zu werden. Ich habe in solchen Fällen meist Kosten von 20.000 Euro (statt 2000). Auch kannst Du in die WOhnung bevor die Mietzahlung endet. Der Regelfall war bei mir: H4 ler oder armer Rentner stirbt, es dauert erst ein paar Monate, bis der Mietvertrag gekündigt wird (da Erben das Erbe nicht antreten, meist muß dann - falls gezahlt worden- sogar die Miete für den Zeitraum zwischen Todesdatum und Räumung zurückgezahlt werden) oder H4ler ist Drogensüchtig und muß geräumt werden. Dann ist meist noch der Unrat zu entfernen. Da kommen zu den 20k noch Räumungskosten, Gerichtskosten und Mietausfall (plus Mietrückzahlung) bis zur Übergabe hinzu. Theortisch müßte man dann noch den Unrat aufbewahren...... Also sei glücklich über die sehr geringen Kosten. Mir ist übrigens kein 20 Jahre alter Mietvertrag bekannt, bei dem die Schönheitsrepararturklauseln gültig sind, d.h in solch einem Fall muß man in der Regel sowieso die Kosten aufbringen..... Also schreib das Geld ab, da wird m.E. nichts rumkommen. P.S. ich vermiete aus den o.g. Gründen nicht an H4lern (Ausnahme: Elternbürgschaft), Rentnern mit kleinen Renten, Selbständigen etc. Es lohnt sich einfach nicht. Man hat viel mehr Ärger und wirtschaftlich macht es keinerlei Sinn.
  19. 2 points
    Es kommt hier auf die Teilungserklärung an. Wenn Stimmrecht nach Miteigentumsanteilen festgelegt wurde, sollten normale Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der ordnungsgemäßen Verwaltung problemlos durchsetzbar sein. Wenn ein Eigentümer nicht über die Mittel verfügt, könnte es allerdings zu einer Zahlungsverzögerung kommen. Dieses sollte allerdings eher die Ausnahme sein. Im Rahmen dieser Instandsetzungarbeiten sollten Fassadenerneuerung (ohne Wärmedämmung) problemlos sein. Allerdings sind die von dir avisierten Arbeiten (Anbau Balkonen, Stellplatzanlage) normalerweise noch nicht in der Teilungserklärung vorgesehen, so dass jeder einzelne Eigentümer normalerweise derartige Arbeiten verhindern kann. Ggf. könnte man hier mit einer finanziellen Incentivierung und einem sehr vorsichtigen und freundlichen Vorgehen erfolgreich sein. Ich persönlich habe mit einer WEG in der mir 85% gehören (14 von 17 Wohnungen) extrem viel Ärger und Arbeit gehabt, als ich versucht habe bauliche Änderungen (Anlage Terrassen) durchzuführen (die anderen Eigentümer sind teilweise typmäßig Querulanten und waren von dem Voreigentümer sauer gefahren worden). Die Abstimmug innerhalb dieser WEG macht mir sehr viel mehr Arbeit als vergleichbare MFHs. Daher wäre ich immer vorsichtig, wieder ETWs zu kaufen, es sei denn es handelt sich um ein echtes SChnäppchen.
  20. 2 points
    Hallo Alexander, bei üblicherweise selbstgenutzten Immobilien wird vorrangig das "Vergleichswertverfahren" oder, falls nicht Möglich das "Sachwertverfahren" benutzt um den Wert zu bestimmen. Für beides müsstest du das Objekt jedoch im Details kennen. Dabei geht es um die Ausstattungsklasse der verschiedenen Gewerke (vom Keller bis zur Dämmung des Dachs, Deckenaufbau etc). Wenn du als Laie den "fairen Wert" feststellen willst gibt es folgende Möglichkeiten: Du beauftragst einen "Sachverständigen für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken" und bittest ihn um ein "Kurzgutachten". (Ein volles Gutachten dauert lange, kostet nochmal Extra und ist mehr für Rechtsstreitigkeiten wichtig) Kostet ca. 500-1500€. Eine rein mündliche Auskunft nach einer gemeinsamen Objektbegehung kostet dich eventuell nochmal weniger. So 300-600€ Du beantragst beim Gutachterausschuss eine Auskunft bzgl Vergleichsobjekte. Dazu musst du spezifizieren was ein Objekt vergleichbar macht (Objekttyp, Lage, Wohnfläche, Grundstücksgröße, Besonderheiten wie Garagen etc) Kostet dich vermutlich so 100-500€ Du gehst zum Gutachterausschuss deiner Gemeinde und kaufst dir den Grundstück-Marktbericht (kostet so ca. 50€) und überlegst mit diesen Infos selbst ob der Preis angemessen ist. Du gehst zu einem Makler und und fragst ihn nach seiner Meinung Du vergleichst Angebote im Internet Je weiter unten die Möglichkeit in der Liste steht desto billiger und ungenauer ist sie. Geld kannst du in diesem Fall nur mit Wissen ausgleichen. Hast du selbst keines, dann musst du es dir kaufen.
  21. 1 point
    Gerade erst gesehen. Ich kann mich den meisten geäußerten Meinungen nur anschließen. Sehr schade und die Beiträge waren definitiv gehaltvoller wie auf FB. Sollte das Forum umziehen können, wäre ich auf jeden Fall gerne dabei. Auch einer Whatsappgruppe mit dem harten Kern wäre ich aufgeschlossen gegenüber. Was meint Ihr? BG Florian
  22. 1 point
    Ich bin für Lösungen natürlich offen. Aber es sind eben viele Fäden unterschiedlichster Coleur zusammenzuführen. Ich gucke im Laufe der kommenden Woche nochmal hier rein. Bis Ende des Monats ist jetzt mal keine Neuregistrierung mehr möglich. Mehr passiert bis dahin erst mal nicht. Also, Ihr könnt in jedem Fall ruhig schlafen 😉 In jedem Fall schon einmal vielen Dank für das Verständnis und die freundlichen Worte...
  23. 1 point
    Wirklich schade , auch wenn hier wenig los war ist hier das Niveau ein anderes, was mich immer lieber hier lesen lässt als bei Facebook. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die laufenden Kosten besonders hoch sind, oder?
  24. 1 point
    Ich mach das sehr passiv und habe meinen Prozess in Trello abgebildet. Wenn eine Wohnung durch meine gespeicherten Suchanfragen bei Immoscout oder durch zufallsfunde auf meinem Tisch landet mache ich eine "Lage" und "Potential" bewertung. Den Preis ignoriere ich mehr oder weniger. Dann schreibe ich den Makler an und bitte um Unterlagen. Mit den Infos errechne ich meinen Preis und mache ein Angebot. Bis dahin habe ich eventuell 4h mit der Immo zugebracht. Danach kommt das Vorbereiten der Unterlagen, Anfragen von Finanzierungen etc. was nochmal 4-8h dauert - jeh nachdem wie oft man nachhaken muss. Der Rest kostet nochmal so 4-8h. inkl. Notar und Banktermin von jeweils 1h. Die Meiste Zeit geht mit Warten drauf. Wenn ich jedoch mal Zeit habe und aktiv suche z.B. weil ich eine neue Idee habe was gut funktionieren könnte, oder weil ich einen Ort kennen lernen will, dann geht da schon deutlich mehr Zeit drauf.
  25. 1 point
    @Kalle: Es waren nur Beispiele, ganz allgemein, es sollte keine Werbung für Bücher oder Coachings sein, von wem auch immer, ganz im Gegenteil. Speziell auf Immocation bezogen(Masterclass): Ich sehe dafür keinen Nutzen, beraten dürfen sie gar nicht, wenn sie nicht zur Verantwortung gezogen werden möchten. Jeder ,,Bankberater" sichert sich heutzutage durch Verträge ab. Trotzdem ist die Reihe interessant, man sollte viele Beiträge gesehen haben und alles im Zusammenhang sehen. Das zweite Video finde ich interessant, weil alle Risiken in Kurzform aufgezählt werden, war mir vorher alles bekannt, aber trotzdem nett anzusehen oder? Pauschale Aussagen: man baut sich eine Rente mit Immos auf, sind natürlich Unsinn.
  26. 1 point
    Ich hätte mit sowas ebenfalls Bauchschmerzen. Ich kenne ein Haus wo dann eine richtige Verwaltung eingesetzt wurde und die hat dort dann erstmal 1Jahr lang "Historie" aufarbeiten müssen um heraus zu finden ob und wie viel Geld veruntreut wurde. Ich kann mir vorstellen, dass solche Situationen erfahrene Investoren sogar anlocken können die dann den Verwalter austauschen und das Haus "übernehmen". Aber eventuell geht da auch gerade meine Phantasie mit mir durch. Ich würde es jedenfalls nicht machen. Wäre auch ein Zeichen an die EigentümerGemeinschaft: Wenn keiner seine Bude verkauft bekommt wegen dieses Zustands, ändern sie es vielleicht von selbst.
  27. 1 point
    glaub schon dass Alexander Raue jetzt zunehmend selber bewirtschaftet. Damit schlägt er doch zwei Fliegen mit einer Klappe: Kann Kosten sparen und hat mehr Content für seinen Youtube-Channel à la: "Heute habe ich bei meinem Mieter XY den Wasserhahn ausgetauscht... "
  28. 1 point
    ich kenne das auch so bei objekten in denen meist eigennutzer wohnen. in der regel ist das nicht optimal wenn du auf rendite optimierst. die meisten selbstverwaltungen kennen sich nicht aus und machen es - wie du schon festgestellt hast - informell was immer mal wieder ärger bringt. den meisten fehlt hier das verständnis was recht und richtig ist... ich würde die finger davon lassen. es sei denn der preis ist so attraktiv das man auch ein paar jahre stillstand im haus ertragen kann.
  29. 1 point
    Hi Bruno, vor ein paar Jahren hatte ich mir auch ein Bündel aus 3 Wohnungen in Düsseldorf angesehen. Dort hat die Gemeinschaft das Haus (6 Einheiten) auch selbst verwaltet. Wenn es sehr wenige Parteien sind, kann ich mir das schon gut vorstellen. Entweder liegt es daran, dass jemand in der Gemeinschaft das einfach gut kann und z.B. als Rentner mit Hintergrund aus dem Verwaltungsgeschäft einfach eine Tätigkeit im Ruhestand sucht.. oder sie sind vielleicht zu "geizig" einen richtigen Verwalter zu bestellen, oder glauben es "besser zu können". Wie hoch ist denn das Hausgeld, wenn es keinen Wirtschaftsplan gibt? Wer Verwaltet denn das WEG Vermögen und wie? Wie hoch ist denn das WEG Vermögen? Wieviele Einheiten hat denn das Objekt und wieviele Eigentümer gibt es? Wie groß wäre dein Anteil am Objekt nach kauf der Wohnung? (Wie hoch wäre dein Stimmanteil?) Ist das Objekt in einem guten Allgemeinzustand, oder sind Defizite erkennbar? Da ich selbst Anfänger bin, kann ich dir keine Empfehlung geben. Aber obige Fragen würde ich versuchen für mich zu beantworten und dann auch auf meinen Bauch hören. Fachlich macht es aber Sinn, hier auch die rechtlichen Grundlagen nochmal durchzugehen. Was muss / soll / darf eine WEG im Rahmen der Hausverwaltung tun? Ggf. verstößt die Gemeinschaft ja gegen geltendes Recht, wenn es keine Protokolle gibt? Folgendes erhalte ich direkt als erstes Ergebnis bei der Google Suche: Also in so einem dubiosen Fall mal das WEG in die Hand nehmen und lesen?! Was sagen die Profis?
  30. 1 point
    Ich kenne die beiden Häuser in essen, da müssen die erstmal die nachtstromheizungen rausholen und die Wohnungen komplett durchsanieren... mit den mickrigen Überschüssen kriegen die das nicht hin... das meine ich, die haben absolut keine Ahnung. Als würde da einer 10 eur kalt Mit nachtstrom in einer Sanierungsbedürftigen bude einziehen und das x10 oder so... lächerlich
  31. 1 point
    Hallo zusammen, ich habe ein Objekt in einer VV GmbH. Das Objekt habe ich 2019 gekauft und direkt aufgeteilt. Lage der VV Gmbh in einem Ort mit massigem Hebesatz und trotz Steuer rechnet sich ein Verkauf schon jetzt. Dennoch ist die Mechanik trotz Prüfschema des Finanzverwaltung nicht klar.... Nun folgende Fragen: - Wenn ich das Objekt als ganzes an einen Käufer geht zahlt das Objekt als 1 Einheit im Sinne der 3 Objekt Regel oder als die anzahl der einzelnen ETWs? - Wenn ich aus dem Objekt 10 Einheiten an zwei unterschiedliche Käufer verkaufe (also zb je 5 Stück) wieviele Zählobjekte habe ich? - Im meiner Vorstellung ist nach dem 6. Haltejahr der Einzelverkauf möglich ohne das es relevante Zählobjekte werden. Korrekt? Danke für eure Meinungen.
  32. 1 point
    Die Biografie "Bekenntnisse eines Baulöwen" würde ich auch jedem mal ans Herz legen der sich für Immobilien interessiert. Ist definitiv interessant zu lesen
  33. 1 point
    Ich sehe es nicht so negativ wie Du @Jb007. Du beschäftigst Dich mit Immobilien beruflich und hast einen ganz anderen Level. Für Leute, wie für Dich ist das Coaching von @Alexander Raueauch nicht gedacht. Du könntest eher der Coach von Immocation sein und nicht ihr Kunde. Über die 5k lässt sich streiten. Ich habe mein Geld schon für viel bekloptere Sachen zum Fenster rausgeschmissen und dazu auch noch viel höhere Summen. Ich mag die Jungs von Immocation. Das Geschäftsmodell basiert ja gerade darauf, dass sie keine Profis sind. Also Anfänger coachen Anfänger und man holt sich Coaches dazu, die Ahnung. haben. Ich meine damit nicht unbedingt Basti, aber die haben auch gute Leute, wie Rehkugler, die Hausverwalterin aus Leipzig, Mirko Otto hat Ahnung, auch der Steuerberater aus Sachsen usw.. Man sieht auch wie die Jungs sich selber weiter entwickeln. Die ganze Idee von Immocation ist genial. Meiner Meinung nach haben die damit Fischer, Punk und Knedel überholt. Wenn Immocation einen Immokongress machen würden, wäre der auch erfolgreicher, vermute ich.
  34. 1 point
    Ich verstehe bis heute nicht, warum man MFHs in ETWS aufteilt. Ich kenne viele Fälle wo man auf dem letzten Wohnung sitzen bleibt oder erhebliche abschließen gemacht werden müssen, wo man sich immer noch mit dem WEG Verwalter rum ärgert oder noch besser, die restliche Gemeinschaft das Haus runterwirtschaftet. Die grundsteuern sind bei ETWS auch höher und was die Beleihung angeht, ist das Quatsch. Genau wie Mvg sagt, 3 objektgrenze, jedes GB 1 Zählobjekt. Die Frage ist, warum du die Aufteilung überhaupt durchgezogen hast? Du hast doch die Abgeschlossenheitsbescheinigung die hätte man sich nur aufbewahren müssen und man hätte später aufteilen können. Würde die Aufteilung auf jeden Fall rückgängig machen. Das Mehrfamilienhaus ist immer das wertvollere Objekt und man sucht nur ein Käufer und nicht Mit acht oder zehn
  35. 1 point
    Vor allem die ganze Werbung muss sich erstmal amortisieren. In der Streuung und Frequenz kostet das vermutlich einiges. Die Coaches wollen dann möglicherweise aus den Teilnehmern noch Folgeeinnahmen herauskitzeln. Wer in der Größenordnung von 5k für ein Coaching auf den Tisch legt beweist ja, dass er sich leicht von seinem Geld trennt.
  36. 1 point
    Hallo zusammen, was sagt ihr zum "Bestellerprinzip" beim Immobilienkauf? Analog zur Vermietung, soll das Gesetz bzw der Entwurf auf den Kauf übertragen werden. Was wird sich ändern? Werden sich nur noch wirklich gute Makler durchsetzen? Wie seht ihr das? Wer den Entwurf noch nicht kennt, wir haben einen Miniartikel darüber geschrieben: https://www.wohnungsanalyse.de/immobilienkauf-wer-zahlt-zukuenftig-den-immobilienmakler/ Ich persönlich begrüße den Entwurf natürlich
  37. 1 point
    Man könnte sich am Mietspiegel orientieren. Hier ist aufgelistet, welches Merkmal (z.b. Handtuchheizkörper, Laminat), zu welcher Mehrmiete berechtigt. Bei kleinen Wohnungen sind Küchen auch gern gesehen. Bad neu Fliesen halte ich für zu teuer, vielleicht lassen sich die alten überstreichen?
  38. 1 point
    so sieht's aus, selbst wenn die Forderung berechtigt sein sollte (was ich aufgrund der Schilderung bezweifle)....
  39. 1 point
    Keine Kaution nehme ich an? Ich würde die Kohle abschreiben.
  40. 1 point
    Moin, mal meine Gedanken (stehe seit gestern vor einer ähnlichen Situation (Du denkst nicht zufällig an ein Objekt im Nordosten?)): 1) fehlende Liebe in der Vergangenheit bedeutet wenig Aufwand und somit auch wenig Kosten für die bisherigen Eigentümern. Du möchtest das jetzt nachholen, das Objekt entwickeln und kannst mit Deiner Mehrheit die entsprechenden Weichen stellen. Potentiell stösst Du auf andere Miteigentümer, die diesen Weg nicht mitgehen und mitbezahlen wollen oder auch können. 2) Ich gehe davon aus, dass die Objekte selbst relativ günstig zu haben sind. Die Aufwertungen überschreiten schnell die 15% Hürde. Das Ergebnis ist ein kurzfristiger Kapitalbedarf, aber eine langsame Abschreibung.
  41. 1 point
    Tut mir leid. Die Grunderwerbsteuer hat meines Erachtens so lange eine Berechtigung, wie ein Veräußerungsgewinn nicht zwingend steuerpflichtig ist. Außerdem schränkt er den politisch nicht gewollten Handel mit Wohnimmobilien zumindest etwas ein.
  42. 1 point
    Sicher? Ich bin mir ziemlich sicher, dass auch die privater Vermögensverwaltung unter die neue (Verbraucher-)Regelung fällt. Unternehmer im Sinne des BGB ist nicht gleich zu setzen mit Unternehmer im Sinne des UStG
  43. 1 point
  44. 1 point
    Mein (beschränktes) Verständnis sagt mir: Kosten werden dann abgesetzt, wenn sie anfallen. Dir fallen die Kosten für das Kapital (also die Zinsen) an. Egal, was du mit der Kohle machst. Die Kosten für die Sanierung an sich sind ebenfalls dann anzusetzen, wenn sie anfallen. Wie gesagt.. Dies ist eine Laienantwort, für eine belastbare Aussage bitte den StB konsultieren.
  45. 1 point
    Für die Aufsicht über die Notare ist immer das zuständige Landgericht (der Landgerichtspräsident) zuständig. Die Notarkammer dürfte eher nach dem Prinzip "Eine Krähe..." verfahren. https://www.notk-sh.de/fuer-buerger/beschwerde-schlichtung/
  46. 1 point
    Ich sehe den Notar in der Verantwortung. Er ist zuständig das Interesse des Käufers und den Verkäufers neutral zusammenzuführen. Wenn das nicht gelingt, wie in dem Fall, dann muss er haften. Ich würde mich an die Notarkammer wenden.
  47. 1 point
    Auf das Risiko hin dass ich mich wiederhole: Du wirst hier keine Formel bekommen, die dir den Wert des Hauses ausspuckt. Wir sind hier auch kein Forum für Hauskäufer zum Eigennutz. Der Wert einer Immobilie richtet sich nach Der Nachfrage (wie viele andere Interessenten gibt es und was sind sie bereit zu bezahlen?) Makro- und Mikrolage Wohnfläche, Schnitt, Grundstücksfläche Baujahr, Zustand Und eine Million ander Faktoren, nicht zuletzt emotionale Faktoren, persönlicher Geschmack etc. Eine allgemeingültige Formel gibt es m.E. nicht.
  48. 1 point
    Hallo zusammen, wie ist der Deal ausgegangen? Zur Frage, wie es zu über 30% Abweichung kommen kann, gibt WIKI einen guten Aufschluss: https://de.wikipedia.org/wiki/Wohnfläche Wenn das Haus 1968, bzw. 1981 gebaut wurd, könnte die alte Wohnfläche nach der DIN-Norm 283 berechnet worden sein, die erst 1983 ersatzlos zurückgezogen wurde. Ferner könnte auch eine ältere Fassung der DIN-Norm 277 angewendet worden sein, in der die Dachschrägen zu 100% angesetzt werden dürfen, wenn diese explizit ausgewiesen werden. Lediglich die WoFlV schreibt Abzüge für Dachschrägen vor.
  49. 1 point
    Ich vermute Herr Raue fällt auf seine Füße und bekommt es hin: Er verdient einfach sehr gut und kann dadurch vieles ausgleichen Mit dem Standort Leipzig lag er einfach super. Der Zuzug von netto ca. 8000 Menschen p. a. lässt die Leerstandsquote schmelzen wie Schnee in der Sonne, das wird früher oder später auch auf seine schlechten Lagen durchschlagen und reduziert sein gewaltiges Leerstandsproblem (atm 13% - Leipzig als ganzes hat atm 3,5%). Zudem gibt es ihm früher oder später Spielraum für Mieterhöhungen. Der Trend zur Urbanisierung ist ungebrochen und auch die Zuwanderung nach Deutschland wird stark bleiben Ich gehe von niedrigen Zinsen min. die nächsten 5 Jahre aus - er wird seine Immos neu einwerten lassen können, bei der Refinanzierung Pakete schnüren und seine Zinslast dadurch deutlich senken. 5 Jahre Zinsbildung war hoch gepokert, aber wird sich mMn. für ihn lohnen. Zudem hat er ja zwischenzeitlich erkannt das er seinen Bestand grade ziehen muss. Der Porsche ist im Verkauf. Youtube, Blog und AirBnB spielen Geld ein. Die nächsten Jahre werden sicher haarig, aber dank seiner Finanzkraft kann er sich den Bestand leisten, der ob seiner Zusammensetzung aus vielen kleinen ETWs zwar auch in Zukunft hohe Verwaltungskosten verursachen wird. Aber Tilgung, steigende Mieten und eher sinkende Finanzierungskosten werden ihn aus Sicht von 10 Jahren ins Plus befördern. Manch einer, der sich heute ein Beispiel an ihm nimmt (ebenso wie an Immocation und Konsorten), wird es hingegen bitter bereuen. In guten Zeiten geht es vielen gut - in schlechten Zeiten geht es nur den Guten gut. Was ihn aber auf die Idee bringt auf Sicht von wenigen Jahren seinen schweizer Job an den Nagel zu hängen und von einem Leben auf Costa Rica zu träumen bleibt mir ein Rätsel. Bis die Buden alle einmal refinanziert sind sehe ich dafür beim besten Willen keinen Spielraum. Er hat netto kaum Immobilienvermögen, einen Bestand der die letzten 12 Monate CF mässig ein minus von 10800 Euro gemacht hat und ca. 1,7 Millionen Euro Verbindlichkeiten. Wenn er seiner Bank erzählt, das er den Job an den Nagel hängt, sich im nicht-EU-Ausland unter ne Palme legt und jetzt vom Bloggen leben will - der Bänker fragt ihn doch ob er an ner Kröte geleckt hat
  50. 1 point
    Hallo, ich kann die Aussagen, dass sich ein solches Invest nicht lohnt, auch gut nachvollziehen. Meiner Meinung nach gibt es jedoch auch ein großes aber: Es wird immer gerne der Vergleich herangezogen. Die Jungs wie @Eduard H., @Jb007, etc haben tolles auf die Beine gestellt, keine Frage und Hut ab! Auf diesen Erfolgen basierend ist natürlich auch die Faktorenvorstellung etwas anders (ggf. nüchterner, realistischer, faktischer, wie man es auch nennen mag). Nun stellt sich für mich allerdings die Frage, was mit den neuen bzw. jungen Investoren ist, die gerade in der Gegenwart in den Markt eintreten und die Vergangenheit nicht als Vergleich heranziehen? Ich nehme einmal folgendes Beispiel mit obigen Werten: Faktor 20 Studentenstadt. Miete beispielhaft 500 € kalt, dies würde bedeuten, dass der Kaufpreis bei 120.000 € liegt. Sagen wir Annuität 4,0% (Zins 2%, Tilgung 2,0%) bei einer 100% Finanzierung. Die monatliche Belastung läge bei 400 €. Bei nicht übermäßigen nicht umlegbaren Nebenkosten (z. B. 70 €) könnte ein minimaler Cashflow übrig bleiben. Hierauf haben wir es jedoch nicht abgesehen und dieser ist auch verschwindend gering. Nehmen wir an, das Invest trägt sich gerade so (nicht umlegbare Nebenkosten inkl. IHR = 100 €) dann würden hier im Beispiel die Summe Einnahmen - Summe Ausgaben = 0 ergeben. Miete 500 € - Annuität 400 € - Nebenkosten 100 € = 0 € Ja, alles "Oberkante Unterlippe". Da stimme ich zu. Versicherung ist nicht mal berücksichtigt. Auch um den ungewissen Faktor Wertsteigerung (wie er in den vergangenen paar Jahren außerhalb der Inflation an einigen Standorten erfolgt ist) heraus zu lassen, bleibt dem Investor schlicht gesagt nur die Tilgung (2 %) pro Jahr und eine kleine, inflationsbedingte, Wertsteigerung (sagen wir einmal konservativ 1,8% pro Jahr). Das Invest sähe bei diesen Annahmen nach 10 Jahren folgendermaßen aus: Wert nach 10 Jahren = 143.436,28 € (1,8 % Inflation) Restschuld bei 2 % Tilgung nach 10 Jahren = 93.456,07 € Der Vermögensaufbau würde in diesem Fall knapp 50.000 € betragen. Natürlich müsste noch das eingesetzte EK (Kaufnebenkosten) abgezogen werden. Sagen wir es waren 10 % Kaufnebenkosten, also 12.000 €. Dann ergäbe sich ein tatsächlicher Vermögensaufbau von 38.000 €, sofern keine Zuschüsse aus eigener Tasche innerhalb der 10 Jahre in die Wohnung fließen (Idealfall). Komplett ohne Inflation ergäbe sich ein Vermögensaufbau von 26.544 €. Die Kaufnebenkosten (12.000 €) wieder abgezogen wären es grob 14.500 € Vermögensaufbau. Nun sollte man mal die Vor- und Nachteile Gegenüberstellung. Vorteile: Kapitalaufbau sofern Annahmen zutreffen Wohl relativ gute Vermietbarkeit da guter Standort Möglichkeit nach 10 Jahren mit etwas Gewinn zu verkaufen, sofern Annahmen zutreffen. Geringer Einsatz von EK (nur Kaufnebenkosten) Leverage Effekt genutzt Wohnung zahlt sich langsam selbst ab Nachteile: Ungewissheit, ob Annahmen zutreffen (z. B. Inflation?) Erhöhter Kaufpreis Aktuell Miete ausgereizt Ggf. Werteinbruch (sofern Korrektur bzw. Blase) Ggf. hin und wieder Zuschuss aus EK Arbeit So, nun ist das ganz klar kein top Invest und ja, im Vergleich zu diesen Beispielen mit Faktoren 8, 9, 10, etc. mit top Renditen sieht das nicht spannend aus. Ein neuer Investor, der z. B. mit einer Wohnung (nicht direkt MFH) starten möchte, wird wohl i. d. R. Schwierigkeiten haben, an relativ guten Standorten viel bessere Faktoren zu finden. Zu meiner eigentlichen Frage zurück, wie es Investoren ohne Vergleich betrachten können? Im Idealfall lohnt es sich trotz Faktor 20. Im "worste case" legt man drauf. Welche Annahmen zutreffen ist sowieso unklar. Die Wohnung kann einen guten Kapitalaufbau mit gerade einmal 12.000 € EK bringen. Die EK-Rendite ist dabei gut. Wenn also alles gut läuft lohnt sich das Invest per se betrachtet. Die Frage ist doch eher, ob es sich für jeden persönlich „ausreichend“ lohnt und wie er den Markt in der Zukunft einschätzt + wie hoch seine Risiko- und Arbeitsbereitschaft ist. Daher finde ich die Frage eigentlich genau passend. Bei dieser Diskussion wäre ich sehr auf Meinungen von Investoren gespannt, die sogar noch zu weit höheren Faktoren (z. B. 30+) investieren. Davon gibt es ja mehr als genug. Was wäre z. B. die Alternative mit 12.000 € Eigenkapital? Schöne Grüße Stefan
×
×
  • Create New...