Leaderboard


Popular Content

Showing content with the highest reputation since 18.11.2018 in all areas

  1. 6 points
    Und genau für diese Äußerung hat der Kandidat nun erneut Forumspause - diesmal für 4 Wochen und als letzten Warnschuss! Er kann sich also ganz entspannt und ohne sich um das Privatleben anderer Leute Gedanken machen zu müssen auf Weihnachten vorbereiten ….
  2. 3 points
    Bedenke, dass Du dann Arbeitgeber bist mit allen Konsequenzen! Anmeldung zur BG (Beiträge mit kalkulieren!), Urlaubsanspruch, Ausfallzeiten wegen Krankheit, Maschinen/Geräte zu Deinen Lasten und einen Gewährleistungspartner hast Du dann auch nicht mehr (Nacharbeiten wegen Schlechtleistungen gehen zu Lasten des Stundenkontos).
  3. 2 points
    Deine Schulbildung ist mir egal. Ich will dich nicht als Spinner bezeichnen, aber mir fällt leider einfach kein gemäßigterer Begriff für mein Bild von dir ein. Daher sage ich lieber gar nichts mehr dazu...
  4. 2 points
    Genauso sieht es aus ... Wohnungen für 5 eur kalt in der Stadt werden immer nachgefragt bleiben bevor ich jetzt für 15-16 Fach kaufe und in 10 Jahren auf 10 Fach getilgt habe, kann ich auch in 10 Jahren oder früher direkt auf 10 Fach kaufen
  5. 2 points
    Mein lieber Mann... das hat aber jetzt wirklich mehr von Kneipe, als von sinnvoller Diskussion. Man kann ja über vieles diskutieren, aber solche Aussagen sind schon mit sehr viel Vorsicht zu genießen. Nichts für ungut, aber wer wirklich glaubt, dass innerhalb von 10 Jahren Teile Deutschlands unbewohnbar sind, weil die Polkappen schmelzen... naja, naja.
  6. 2 points
    Was doch auf das Gleiche hinaus kommt …. In diesem Forum geht es um den Erfahrungs- und Wissensaustausch rund um die Investition in Immobilien - und um nichts anderes. Dieses Forum ist insbesondere kein "Anzeigenblättchen" für Geschäftsanbahnungen aller Art. Bei aktiven Mitgliedern wird das nicht so streng genommen - falls aber anhand der Anmeldedaten und bisherigen Aktivitäten erkennbar ist, dass sich hier jemand nur angemeldet hat um die Reichweite zum eigenen Vorteil zu nutzen finden wir das nicht so lustig und löschen konsequent! Und nun freue ich mich auf viele konstruktive und inhaltlich wertvolle Beiträge von Dir …..
  7. 2 points
    Also da fallen mir spontan EON, RWE, Thyssenkrupp, Brenntag, ALDI usw ein^^ Wie auch immer, ich mache mir überhaupt keine Sorgen, wenn man konservativ kalkuliert. Mein Bestand rechnet sich easy auch mit 5 € gut, also was soll passieren? Bei Neuvermietung gehen aktuell inzwischen 8 €, wenn wir wieder auf 5 - 6 € ist das nicht schön - aber rechnet tut sich trotzdem alles. Vernünftige Investoren werden m.E. keine Probleme kriegen. Klar, wer jetzt für Faktor 20 hier kauft und mit 10 € kalkuliert - der dürfte durchaus ein Problem bekommen. Wie @Eduard H. sagt kauft man die Sachen dann in 10 Jahren wieder günstig ein. 😛
  8. 2 points
    Nach neun Jahren Boom-Phase sollte sich jeder, der in Immobilien investiert ernsthaft mit einer Marktkorrektur beschäftigen. Ich bezweifele aber, dass 7.000 fertiggestellte Wohnungen verteilt auf fünf Jahre dazu geeignet sind, Druck aus einem angespannten Markt zu nehmen oder gar zu Veränderungen ("Einbrüchen") im Markt zu führen.
  9. 2 points
    Hallo, möchte allen Vorrednern prinzipiell zustimmen, aber dem Themenstarter meine persönliche Meinung kundtun. Für junge Menschen, die noch nicht genau wissen, wohin sie steuern sollen, aber generell ein bisschen immobilienaffin sind halte ich die Ausbildung zum Immobilienkaufmann für sehr geeignet. Man schnuppert überall mal rein: Vertrieb, Akquise, Verwaltung, Buchhaltung, WEG, Projektentwicklung, Makler, Bautechnik, Recht und Mietrecht. Zwar kann man sich das auch anders draufpacken, aber er schreibt ja, dass er nicht weiß wie und wo. Und selbst wenn es dann nichts wird mit Investment, die erfolgreich durchlaufene Ausbildung schadet in keinem Fall, selbst wenn er dann nochmal was komplett anderes macht. Ich würde mir einfach mal den Rahmenlehrplan für immobilienkaufleute anschauen und dann vielleicht mal ein Praktikum machen.
  10. 2 points
    Essen hat sich in den letzten 5 bis 10 Jahren ehe positiv im Vergleich mit anderen Ruhr-Gebiet Städten entwickelt, sodass die Nachfrage schon da ist. Essener Süden wie Kettwig, Haarzopf gelten dank der Autobahnverbindung A52 als Einzugsgebiet von Düsseldorf, sodass hier viele Menschen wohnen, die in Düsseldorf arbeiten. Das Problem ist, dass deutlich mehr Wohnungen als Häuser gebaut werden, weil dies für Bauträger mehr lohnt. Mittelweile werden großere Projekte wie Essen 51 entwickelt. Da ist Bau von 2500 Wohnungen in allenfalls knapp mittleren Wohnlage geplannt. Natürlich wird das Projekt die Wohngegend da aufwerten, aber wenn jemand die Altendorferstraße einfach entlang fährt weiß sofort welche Klientel in dem Stadtteil zu Hause ist. Ich habe mit den Bekannten da am See wohnen gesprochen. Die meinten Tagsüber sieht es eigentlich gut aus, aber abends macht da keinen Spass spazieren zu gehen... Irgendwann sind all diese Projekte fertiggestellt und in 10 Jahren werden wir einen deutlichen Übergangebot an ETWs in einfacheren oder mitteren Lagen haben, was auf die Miets- und Kaufpreise schon auswirken würde. Bei guten Lagen sehe ich das Problem ehe nicht, weil diese schon nahezu vollständig zugebaut sind und da kaum noch freie Gründstücke für die Projektentwicklungen wie z.B. in Kettwig am See vorhanden sind. Das stimme ich vollkommen zu, dass die Häuser wirklich in einem Top zustand sein müssen um die Nachhaltige Vermietbarkeit zur Gewährleisten. Aber davon sind wir noch viele Jahre entfernt :)))
  11. 2 points
    Ich sehe das vollkommen entspannt und ich denke, dass solche Investoren wie @Jb007 @Andreas @nemo usw. es ebefalls können, weil sie eben keine Mondpreise für ihre Immobilien bezahlt haben und bei einer gesunden Verschuldung sind. Die Schwierigkeiten werden diejenigen bekommen, die heute "Schnäppchen" mit Faktor >20 in A- und B-Lagen kaufen, bei denen die Mieten bis zum Anschlag ausgereizt und die Objekte mit 115% finanziert sind. Ich denke, dass man in 5-10 Jahren gute Chancen hat viele schöne Objekte deutlich günstiger zu bekommen. Bis dahin kann man EK bis zum Abwinken ansammeln, wenn man heute nur rentable Objekte besitzt und nicht jeden Monat drauf zahlt. Wenn (in meinen Augen nur eine Frage der Zeit) natürlich der Euro und/oder die EU platzt, dann sieht die Lage wieder ein bisschen anders aus. In spätestens 10 Jahren will ich aufhören mit Immobilienkäufen und in 20 Jahren anfangen alles abzustoßen und/oder auf die Kinder zu übertragen. Ich werde mich zumindest nicht mit 60 oder 70 Jahren mit irgendwelchen Mietern herumärgern.
  12. 2 points
    Ich stand vor einer ähnlichen Entscheidung. Wenn Du es auf Minijobbasis machst, musst Du bei 450€ Gehalt noch 140,40€ Abgaben zahlen. Der Arbeitnehmer zahlt nochmals 16,20€. Unterm Strich bleibt ihm also 433,80€ wobei Du 590,40€ zahlst. Zahlst Du 590,40€ auf Rechnung bleiben 496,13€ nach MwSt. Mein Hausmeister hat sich daher für diese Variante entschieden. Kommt dann aber noch auf seinen persönlichen Steuersatz an. Steuerlich absetzen bzw. auf Mieter umlegen, kannst Du die zulässigen Tätigkeiten in beiden Varianten.
  13. 2 points
    Hallo zusammen, anbei auch etwas Eigenwerbung von mir zur Wohnungsanalyse: Um den Service kurz in einem Satz zu erklären: "Die Wohnungsanalyse beinhaltet eine wirtschaftliche Prüfung für Wohnungen, abgebildet in einem umfangreichen Exposé als Ergebnis, um dem Käufer bzw. Investor eine gezielte und unabhängige Einschätzung zur potenziellen Wohnung zu liefern." Für wen eignet sich die Wohnungsanalyse: Für Käufer, für Verkäufer, für Makler, für Selbstnutzer und für jeden, der sich einen wirtschaftlichen Überblick über seine Wohnung oder ein potenzielles Wunschobjekt verschaffen möchte. Egal ob Kapitalanlage, Renditeobjekt, Cashflowobjekt oder ohne spezielles Ziel vermietete Wohnung. Auch selbst genutzte Immobilien können gerne geprüft werden, um den Falle einer Vermietung darzustellen. Das Verkaufsangebot eines Verkäufers oder Maklers kann durch die unabhängige und verständliche Einschätzung dem potenziellen Käufer einen hohen Mehrwert bieten. Die Aussagen eines Maklers werden oft untermauert und geben dem Käufer ein gutes Gefühl. Für Profis bietet die Dienstleistung den Mehrwert hinsichtlich des "Outsourcingfaktors". Zudem rundet eine zweite Meinung die eigene Einschätzung oft ab. Neben der ursprünglichen Leistung werden fortan auch weitere Services wie z. B. Umfangreiche Makroanalyse eines gewünschten Standortes, (https://www.wohnungsanalyse.de/service-1/makroanalyse/) Potenzialanalyse von Standorten (hierzu bald mehr) angeboten. PS: Ab Januar wird die Wohnungsanalyse vergrößert, ein Kollege steigt mit ein und weitere Servicebausteine werden folgen. Kurzbeschreibung (zum Vergrößern bitte klicken): Schöne Grüße Stefan
  14. 1 point
    Dieser Ansatz ist schnell abgearbeitet ….. Finde ich super - denn dann gibt es ja bereits ausreichend Möglichkeiten, wo man sich über austauschen kann und wir können uns hier auf das Thema des Forums konzentrieren.
  15. 1 point
    Kleinere Städte sind im Wohnsegment langfristig ähnlich empfehlenswert für Anleger wie die Top 7. Zu diesem Ergebnis kommt die neue Studie "Wohnlagen mit Perspektive" von Wealthcap und Bulwiengesa. Sie soll eine Orientierungshilfe für institutionelle Investoren sein. Untersucht wurden nicht nur die Erfolgskriterien in 30 ausgewählten Städten und Stadtteilen, sondern erstmals auch die Kriterien des Mikromarktes, die das Viertel oder das Quartier betreffen. https://www.haufe.de/immobilien/entwicklung-vermarktung/marktanalysen/wohnanlagen-der-zukunft-und-ihre-perspektiven-fuer-investoren_84324_478370.html?xing_share=news
  16. 1 point
    Nimm den Rentner und lass ihn ein sogenanntes "Kleinstgewerbe" anmelden. Er schreibt dir dann Rechnungen und du bezahlst diese. Bis glaube ich ca. 17.000 Euro/Jahr Mehrwertsteuerbefreit. Brutto = Netto! So einfach ist das - und völlig legal. Deutschland ist das reinste Steuerparadies. Man muss nur wissen wie! P.S.: such dir ganz gezielt Rentner auch für die Instandhaltung von Gebäuden! Richtig toll wird die Sache mit Frührentnern - zeitlich immer flexibel und ganz toll einsetzbar.
  17. 1 point
    2.) a.) Nein, das ist nicht bei jeder Bank. Es ist auch eine faire Verteilung des Bürgschaftsbetrages auf alle Darlehensnehmer möglich. Dies ist je nach Bank verhandelbar. Einfach mal mit 2-3 anderen Banken in der Objekt-Region sprechen. 2.) b.) Natürlich hat das einen Einfluss. Aber weniger als du denkst. Die meisten Banken verdienen Geld mit dem Firmenkundengeschäft. Die Kondition ist sogar von der Strasse wo du wohnst abhängig. (Zum Beispiel werden aus einer Ortschaft besonders oft Kredite nicht zurückgezahlt, dass hat dann auch auf dich im Scoring Einfluss, wenn du genau in dieser Region wohnst.) Am besten hast du Freunde, die bei der Bank arbeiten, dadurch erhälst du auch tiefere Infos wie die Strukturen etc. sind. Es gibt sooo viele Dinge die einen Einfluss haben. Deswegen = Immer kalkulieren, ob dein deal mit der angebotenen Kondition immer noch profitabel ist. Beste Grüsse Wassili www.capital-center.de
  18. 1 point
    Du scheinst das hier mit eBay-Kleinanzeigen zu verwechseln - entsprechend habe ich mir erlaubt, den Inhalt Deines Beitrages zu löschen. Wir freuen uns hier immer über neue Mitglieder, die sich im Sinne des Forums einbringen. Admins / Moderatoren mögen es aber gar nicht wenn neue Mitglieder sich nur anmelden, um ihre Werbebotschaft zu platzieren! Auf konstruktive Beiträge von Dir im Sinne des eigentlichen Themas sind wir gespannt!
  19. 1 point
    Ich beantworte meine Frage mal selber, da ich in der Zwischenzeit mit der Antwort Findung durch mehrere Telefonate mit meinem Steuerberater voran gekommen bin. Im Jahr der Herstellung bedeutet, wenn ich das Objekt bspw. bis 31.12.2018 fertiggestellt habe und die Unterlagen für die Beantragung der erhöhten AfA bei der Denkmalschutzbehörde eingereicht habe, dass ich für das gesamte Jahr 2018 die erhöhte AfA ansetzen kann. Alles andere wäre mit meinem jetzigen Kenntnisstand auch unlogisch gewesen. Viele Grüße
  20. 1 point
    Ähnlich wie Andreas war ich früher sehr sozial eingestellt. Ich habe früher immer erst renoviert, und danach erhöht, bei einigen gar nicht erhöht. Wie Andreas schon schrieb, der Staat bestraft dieses. Ich habe in den letzten Jahren viel dazu gelernt und leider wird man tlw. auch von den Mietern dazu motiviert. Wenn einer eine niedrige Miete zahlt und die Tür einen Lichtspalt zum Treppenhaus hat oder das Fenster mal etwas zieht, dann halte ich die Backen... Nein stattdessen kommen Anwaltsschreiben mit Drohung einer Mietminderung... Danach habe ich sofort erhöht. Zusätzlich habe ich früher bei Betriebskosten-abrechnungen einige Anpassungen vornehmen müssen und zwar zu meinen Lasten... das sind durchreichende Kosten... daran verdiene ich nichts und trotzdem geht der ein oder andere der 3-4 EUR kalt gezahlt hat, dagegen vor. Hab danach sofort erhöht und erhöhe aktuell auch je nach Möglichkeit. Klar, wenn einer schwerkrank ist oder alleinerziehend und sonst niemanden im Hintergrund hat und soweit in Ordnung ist, halte ich mich zurück. Früher bin ich vielen entgegen gekommen, Ich muss ehrlich sagen... Die Dankbarkeit der meisten hält sich nur in Grenzen. Gerade in der Kündigungsphase schwenken die meisten um (nicht alle aber sehr viele) Schäden werden verschleiert, die letzte Miete wird nicht mehr gezahlt, Sperrmüll wird einfach in allgemeinbereiche im Keller deponiert, die Schlüssel werden nicht vollständig zurückgegeben und und und. Letztens noch, der Strom wurde einfach mit 500kw! weniger abgemeldet, ich habe dann die Rechnung erhalten... Zum Glück wird bei mir mittlerweile alles protokolliert. Wurde dann korrigiert. Die Leute werden halt immer dreister. Auch das sind alles Sachen, die nicht in Ordnung sind - weil die Gesetze eben so sind, dass jeder tun und lassen kann, was er will, und der Geschädigte halt nicht zu seinen Rechten kommt, erhöhe ich die Miete mittlerweile auch bis zum Anschlag.
  21. 1 point
    Ich bin der Meinung, dass du auch heute noch unter gleichen Voraussetzungen einen beachtlichen Immobilienbestand aufbauen kannst, wenn du ein wenig Zeit in Know How Aufbau und die Suche investierst. Letztes Jahr gab es die Diskussion schon einmal irgendwo. Wenn ich heute starten würde, dann würde ich mir relativ schnell 5-10 kleine ETW an einfach Standorten kaufen. Die sind i.d.R. günstig, haben eine höhere Miete je m² als große Wohnungen und sind bei den meisten Investoren nicht auf dem Radar, weil sie eben viel Arbeit beim Ankauf machen. Wenn du jetzt eine kleine Whg für 20.000 - 30.000 € kaufst musst du halt im Prinzip fast soviel prüfen wie bei einem kleinen MFH. Dann musst du finanzieren usw usw... Die Mühe lohnt sich aber. Wenn du 250,00 - 300,00 € bekommst hast 100-200 € je WE Überschuss im Monat. Wirkt sich wieder auf deine Einkommenssituation aus. Und dann kannst du sehen, dass du dich Stück für Stück vergrößerst. Du lernst erstens das Geschäft kennen und gehst überschaubare Risiken ein und zweitens baust du zusätzlich automatisch zusätzliches Einkommen auf.
  22. 1 point
    Ich würde es an deiner Stelle auch über Finanzierungsvermittler versuchen. Die suchen dir die passende Bank für dein Vorhaben und kümmern sich um alles. Interhyp macht alles was 0815 ist ganz gut, sobald es aber Abweichungen gibt, haben die oft schnell keine Lösung mehr parat..so war es zumindest bei mir. Ist eben eher für den klassischen Eigenheimkäufer ausgerichtet. Wenn du Kontakte zu guten Vermittlern brauchst, melde dich gerne bei mir.
  23. 1 point
    Wobei man nicht vergessen sollte, dass dieses Forum, in dem wir uns alle tummeln, nur aus dem Grunde besteht, dass es jemand wie Herr Roski gegründet hat.
  24. 1 point
    Es geht hier nicht um Feindbilder sondern um Zuständigkeiten und deren Voraussetzungen. Das Finanzamt am Sitz der Gesellschaft prüft anhand der Angaben im Erfassungsbogen u.a. ob es überhaupt zuständig ist. Sollten hieran Zweifel bestehen, zum Beispiel weil es unglaubwürdig ist, dass der alleinige Geschäftsführer mehrere hundert Kilometer fährt um mit sich selber die Bilanz zu besprechen, wesentliche Verträge zu unterschreiben, etc. wird der Vorgang an das Wohnsitzfinanzamt abgegeben - die Firma bleibt aber wo sie ist. Bei Firmen mit 2 oder 3 Geschäftsführern, die alle aus unterschiedlichen Orten kommen ist das problemlos darstellbar - bei einem Gesellschafter, der gleichzeitig Geschäftsführer ist braucht es verdammt gute Gründe ....
  25. 1 point
    Hier hilft vielleicht die Beschäftigung mit der Gesamtnutzungsdauer: Quelle: http://www.immobilien-zeitung.de/lexikon "Gesamtnutzungsdauer von Gebäuden (Wertermittlung) english: total useful life of the building; total exploitation duration; total economic life (appraisal/ valuation) Bauinvestitionen basieren gegenüber Ausrüstungsinvestitionen auf einem langen Zeithorizont. Die Einschätzung der wirtschaftlichen Gesamtnutzungsdauer hat sich indes gegenüber früheren Einschätzungen deutlich verringert. Eine Beurteilung der Gesamtnutzungsdauer eines Immobilienobjektes wird im Zusammenhang mit seiner Bewertung im Sachwertverfahren benötigt. Sie hängt einerseits ab von der technischen Nutzungsdauer. Andererseits kommt es auch auf die wirtschaftliche Nutzungsdauer an, die oft zu einem geringeren Ansatz der Gesamtnutzungsdauer führt. Bei der Ermittlung der Gesamtnutzungsdauer wird ein unveränderter Gebäudezustand unterstellt, also ein durch laufende Instandhaltungsmaßnahmen konstanter Zustand. Werden Modernisierungsmaßnahmen an dem Gebäude durchgeführt, die zu einer Anpassung des Objektes an einen neuzeitlichen Nutzungsstandard führen, wird dem dadurch Rechnung getragen, dass ein vorgezogenes fiktives Baujahr angenommen wird, das dem geänderten Zustand entspricht. Die Gesamtnutzungsdauer minus (fiktives) Alter zum Zeitpunkt der Wertermittlung führt zur Restnutzungsdauer, die beim Ertragswertverfahren für den zu wählenden Vervielfältiger in Verbindung mit dem Liegenschaftszinssatz eine maßgebliche Größe ist. Während laufend durchgeführte Instandhaltungsmaßnahmen die Restnutzugsdauer nicht beeinflussen, führen Modernisierungsmaßnahmen jeweils zu einer neu zu definierenden Restnutzungsdauer. Das Alter des Gebäudes ist bei der Ermittlung von Sachwerten im Kontext zur Gesamtnutzungsdauer der Ausgangspunkt für Ermittlung der Alterswertminderung. Betrachtet man die durchschnittliche Gesamtnutzungsdauer unter den dargestellten Aspekten, werden heute für Wohnhäuser – je nach Qualitätsstandard zwischen 50 bis max. 100 Jahren angenommen, für Verwaltungs- und Bürogebäude 50 bis 80 Jahre, für Gewerbe- und Industriegebäude 40 bis 60 Jahre, für Baumärkte und Einkaufszentren 30 bis 40 Jahre und für Logistikimmobilien 20 bis 30 Jahre. Die Entwicklung der Gesamtnutzungsdauern von Gebäuden muss immer betrachtet werden vor dem Hintergrund der jeweiligen regionalen Entwicklung. In Schrumpfungsgebieten werden sich die durchschnittlichen Gesamtnutzungsdauern tendenziell wohl noch weiter verringern."