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  1. 4 points
    @Senkrechtstarter35 Was ist denn rausgekommen bei der Versammlung? Hab den Beitrag leider eben erst gelesen. Meine Erfahrung ist, dass Verwaltungen dazu neigen Sanierungen voranzutreiben die eigentlich nicht zwingend notwendig sind. Ich habe zB in einer ETW gerade eine Dachsanierung abgeblockt. Der Dachdecker der Verwaltung meinte das Dach wäre hinüber. Da eine meiner Wohnungen im Dach ist und mir keine Schäden bekannt sind habe ich dann einen Dachdecker mal vorbeifahren lassen, den ich sonst immer beauftrage. Der meinte, dass das Dach noch locker 20J hält. Man müsste mal 2-3 Bleche befestigen und etwas Kleinkram machen. Er meinte der Kollege möchte sich wahrscheinlich nen ordentlichen Auftrag sichern (mal abgesehen davon, dass seine Kostenschätzung ca. 40% unterhalb der Angebotssumme lag). Man sollte solche Vorschläge der Verwaltung immer sehr kritisch hinterfragen. Viele Verwalter kassieren neben der normalen Verwaltervergütung noch üppige Regiegebühren für Baumaßnahmen. Habe mehrere Verträge gesehen, bei denen 3-5% der Bausumme als Extravergütung vereinbart sind. Was die WEG wohl vor hat ist ein Darlehen über die Eigentümergemeinschaft aufzunehmen. Habe da wenig Erfahrungen - das wäre mir ehrlich gesagt zu kompliziert. Glaube auch nicht, dass alle zustimmen würden - mag ja einige geben, die bar zahlen können / Wollen. In deinem Fall würde ich eher dazu tendieren ein Modernisierungsdarlehen aufzunehmen. Hatte ich letztes Jahr mal gemacht. Das ging ohne Absicherung im GB. Musste eine komplette Elektrosanierung einer Gewerbeeinheit vornehmen. Das Darlehen ist auf 10J ausgelegt und dann komplett getilgt.
  2. 4 points
    Ich habe relativ viele Statistiken aus 2003-2008 gesammelt, die für 2015-2020 einen Preisverfall vorhergesagt haben... so viel zu Statistiken... Ähnlich mit der Bevölkerung und den Mietpreisen... auch hier, reinste Orakelei... man beobachtet einen Zeitraum aus der Vergangenheit und setzt diesen für die Zukunft fort. Finde den Fehler...
  3. 4 points
    Finde alle o.g. Themen extrem interessant. Und eine Bitte, bei allem Respekt: auch klanglich und produktionstechnisch sollte es einen Mindeststandard geben. Telefonate über WhatsApp in extrem schlechter Qualität häufen sich, auch das Straßencafé ist kein guter Aufnahmeort...
  4. 3 points
    Naja, mein Tipp ist ja offensichtlich: Du solltest ungefähr wissen, was du tust, bevor du es tust. Und du scheinst ja nicht einmal zu wissen, ob es eben 2000 oder 20000 Euro kostet. Es bringt dir nichts, wenn hier welche schreiben, dass sie es für 3000 schaffen und du nur Angebot für 10000 bekommst, weil alle Handwerker in deiner Gegend voll ausgebucht sind und nur noch zu erhöhten Preisen Aufträge annehmen. Und das sauge ich mir jetzt auch nicht aus den Fingern, sondern alles so schon erlebt. Das kann einen Gewinn in einen Verlust umwandeln. Nichts für ungut aber ich finde dein Vorgehen ziemlich blauäugig. Nur weil F&F momentan in social media so gehyped wird, würde ich es trotzdem nicht ohne Grundkenntnisse machen. Und bei F&F sind die Preise für das fixen elementar. Und ehrlich gesagt bin ich gerade ziemlich verwirrt. "Peter" (der sich als Steffen ausgibt) hat die Frage gestellt und du antwortest auf meine Kritik in Ich-Form? Warum braucht man hier zwei Accounts mit diversen Namen?
  5. 3 points
    Was ich mich schon mehrfach gefragt hatte: Wie kann man einen F&F Deal überhaupt in Erwägung ziehen, ohne die Preise für die Sanierungs-/Renovierungsmaßnahmen zu kennen? Ich kann doch nicht mit F&F beginnen, wenn ich keine Ahung habe, was mich ein neuer Fußboden, ein neuer Anstrich, usw. kostet. Das ist doch Harakiri!
  6. 3 points
    Das stimmt einfach nicht und ist allerhöchstens graue Theorie. Du siehst nur deine Microwelt, missachtest aber die großen und finanzstarken (internationalen) Player. Die müssen keine 100% finanzieren, sondern kaufen ganze Häuserblöcke aus der Portokasse, um ihr Geld zu parken. Die müssen eben keine 8-10 % Mietrendite einfahren, um im positiven Cashflow zu bleiben. Ihr Ziel ist es auch nicht ihr Geld zu vermehren, sondern Gelderhalt und Schutz vor der Infaltion. Genau solche treiben die Preise eben auch hoch. Dazu kommen noch die ganzen Naiven, die denken, dass Immobilienpreise nur eine Richtung kennen und kaufen wie blöde irgendwelche ETW zu Eigennutzerpreisen. Auch das ist reine Spekulation ohne Substanz. Schau dir andere Metropolen, wie Paris, New York, San Francisco, Hong Kong, usw. an. Die Mieten liegen dort bei teilweise 50 €/qm. Und was passiert dann? Wenn sich die Bewohner einen bestimmten Standard nicht mehr leisten können, dann wird eben eine Nummer kleiner gemietet. Mit zwei Personen muss man nicht unbedingt in einer 70qm Wohnung leben, 40 tun es dann auch, wenn das Geld knapp wird. Oder man holt sich als Single einen Mitbewohner, um die Miete zu finanzieren. Ich habe eine Dokumentation von einer (ich glaube) chinesischen Metropole gesehen. Dort gab es einzelne fensterlose 5 qm Räume in der Erde (ich glaube alte Luftschutzbunker oder sowas), welche vermietet wurden, damit sich die Krankenschwester oder der Wachmann einen "Wohnraum" leisten konnte. Davon sind wir noch Lichtjahre entfernt und zum jetzigen Zeitpunkt ist es auch gar nicht vorstellbar. Aber ist es unmöglich? Nachtrag: Es war Peking. Und das ist ein Artikel dazu.
  7. 3 points
    Sorry, aber diese Aussage ist ebenfalls schwachsinn! @Jb007 hat es bereits auf den Punkt gebracht. Das ist einfach blindes Tappen im Dunkeln! Das ist genauso blödsinnig wie jedes Jahr die Banken, die Prognosen für den Dax/Dow Jones/NASDAQ zum Jahresende abgeben. Es ist einfach nicht vorhersagbar, egal welche Argumente man aufführt, niemand wird es verlässlich und dauerhaft vorhersagen können! Das ist reiner Blödsinn. Daher habe ich schon seit Jahren aufgehört irgendwelche zukunftsgerichteten Statistiken z.B. Einwohnerprognosen zu vertrauen bzw. diese in meinen Kaufentscheidungen zu berücksichtigen.
  8. 3 points
    Guten Abend, ich oute mich mal als einer derjenigen die meist nur mitlesen oder nachschlagen. Wie von einem Vorredner bereits erwähnt, gibt es Leute die in Sachen Immobilien noch so unerfahren sind, dass sie hier keine qualifizierten Beiträge leisten könnten oder sich nicht trauen. Dann gibt es welche die versuchen Gedanken und/oder Erfahrungen zu teilen und bekommen von den „Erfahrenen“ eins auf den Deckel. Ich persönlich profitiere immer wieder von bestehenden und vergangenen Themen. Dieses Forum hat einen netten Mehrwert für Anfänger wie mich. In diesem Sinne, danke an die „alten Hasen“ und aktiven Schreiberlinge hier für die vielen tollen und hilfreichen Beiträge! Grüße
  9. 3 points
    Hierzu ein recht bekanntes Zitat. "Wer die ganze Zeit arbeitet , hat keine Zeit um Geld zu verdienen." Du musst eben deine Prioritäten setzen. Wenn du deine ganze Zeit für Andere opferst, bleibt eben nichts für dich übrig. Ich selbst arbeite 60-80% in meinem "Hauptberuf" als selbstständiger EDV-Berater. Und den Rest der Zeit habe ich für Familie und Projekte. Meine Frau arbeitet 50% und sie macht neben der Familie (wir haben 3 Kinder) noch den kompletten Bürokram, sucht nach Objekten, bereitet unser Portfolio so auf, dass man es bei der Bank schnell und gut präsentieren kann. Ich mache den "Hausmeister", renoviere, baue Küchen ein, mache Besichtigungen. Unsere Zeit ist gut ausgefüllt. Wenn gerade ein Projekt ansteht, wird es manchmal sehr stressig. Da sitze ich um 7 Uhr im Auto, bringe die Jungs in die Schule, dann Arbeit, dann Baustelle. Zwischen 20 und 22 Uhr komme ich nach Hause und falle nach ein paar YT-Videos in Ohnmacht. Wochenende/Feiertage interessieren mich dann nicht. Da wird durchgepowert. Allerdings gehen solche Phasen immer nur ein/zwei Monate, dann kommt eine Ruhephase, wo man sich auf das nächste Projekt vorbereiten kann und wo ich dann auch mal ein paar Wochen nur bis Mittags arbeite und dann Zeit für die Familie und meine zahlreichen Hobbys habe. Wenn ich jeden Tag von 8 bis 21 Uhr arbeiten würde, wäre ich bereits ausgebrannt, meine Frau hätte sich von mir getrennt und meine Kinder würden mich hassen. Und ich mich selbst vermutlich auch. Ich habe grossen Respekt vor Leuten, die jahrelang die Energie aufbringen, so viel zu arbeiten. Aber ich bin der Meinung, dass das kein guter und nachhaltiger Lebensentwurf ist. Auch wenn das gesellschaftlich anerkannt und (so kommt es mir vor) auch gefördert wird.
  10. 3 points
    Das wird maßgeblich davon abhängen ob man eher der "analoge" oder der "digitale" Typ ist. Da ich ein "analoger" bin halte ich ALLE Unterlagen in Papierform vor. Pro Objekt habe ich 2-3 Ordner und jeweils 1 Mieteingangskonto von dem auch alle Kosten bezahlt werden. Vorab: Ich habe übw. Mehrfamilienhäuser. Bei ETW reicht vielleicht auch 1 Ordner pro Einheit. Ordner 1 = Kontoauszüge in chronologischer Reihung. Alle Einnahmen und Ausgaben gehen daraus hervor. Rechnungen werden hinter den jeweiligen Auszug abgeheftet, Belege für Dauerlastschriften (z.B. Grundsteuer, Energiekosten usw) jeweils hinter die 1. Abbuchung im Kalenderjahr. Ordner 2 = Mietverträge / Mietkautionskonten / NK-Abrechnungen und jeglicher Mieterschriftverkehr, jeweils wohnungsweise zusammengefasst. Ordner 3 = Alle Unterlagen rund ums Haus: Kaufvertrag, Steuerbescheide, Versicherungsdokumente etc. Hier hinein gehören auch Versicherungsfälle, Baumassnahmen (bei größeren Sanierungen mache ich immer einen Einhefter mit Rechnungskopien). Bei kleineren Objekten (bis etwa 2-3 WE) sind reicht für Nr. 2 und Nr. 3 ein gemeinsamer Ordner. Wenn ein Ordner voll ist wandert er ins Archiv (=Dachboden), wobei Nr. 3 eigentlich unbegrenzt reichen sollte und bei Nr. 2 immer die alten, ausgezogenen Mieter entnommen werden. So habe ich alles immer griffbereit und kann auch fürs Finanzamt alles schnell aufbereiten. Zusätzlich habe ich natürlich auch wichtige Dokumente wie Energieausweise, Grundrisse, Mietverträge usw. als PDF abgespeichert. ich scanne aber nicht jede Rechnung ein.
  11. 3 points
    Themenvorschläge: - WEG: holt euch doch bitte mal einen gestandenen Verwalter und lasst den mal seine schlimmsten Fälle erzählen. Könnte richtig interessant werden! - Vermietung von Ferienwohnungen: Vorteile, Nachteile, steuerliche Behandlung, durchschnittliche Vermietungsquoten, erhöhte Kosten, geeignete Gebiete in Deutschland usw. - Umgang mit größeren Immobilienbeständen (ab 40 Mieter): Tipps zur Bewältigung des Papierkrams, Einstellung eines Handwerkers (Teilzeit, Minijob), Abgabe an Verwaltungen, usw. - Exkurs Bau: Bestandsimmobilien: Heizungstechnik, Grundlagenwissen Elektrik, Fenster, Dach..... Vermittlung eines Überblickes der grundlegenden Dinge, evtl. ein interessanter Architekt könnte da von Vorteil sein
  12. 3 points
    Ich bin kein alter Hase im Geschäft, habe aber trotzdem schon einige Jahre Erfahrung gesammelt. Vor meinem ersten eigenen Invest habe ich durch die Vermietung in der Familie viel erlebt und erfahren. Diese Erfahrungen wollte ich später in der Theorie wirtschaftlich verstehen. So habe ich gelesen, gelesen und gelesen. Mit jedem Buch haben sich neue Fragen aufgetan und ich bezeichne mich nach Jahren bestimmt noch nicht als "wissend". Die Frage ist auch immer, mit wem man sich vergleicht... Lange Rede kurzer Sinn: Den Trend mit den Podcasts & Co finde ich extrem erschreckend. An sich ist es ja eine gute Sache und man kann sich über viele Themen schnell informieren. Auch, dass Wissen in kurzer Zeit zu bündeln ist eine Kunst (von der Herausgeberseite). Hier Hut ab vor denjenigen, denen dies in ihren Podcasts gelingt. Gefährlich finde ich es aber wirklich für diejenigen, die tatsächlich denken, ich weiß wo der Hase lang läuft (5 Folgen Podcast und ich weiß wie Immobilien funktionieren). Ist schon klar...Wenn es so einfach wäre, müsste sich keiner mehr die Zeit nehmen, Tage, Wochen und Monate Bücher zu lesen... Podcasts sind wohl Fluch und Segen zugleich, dieser Meinung bin ich... Wer nach 20 x 30 min Podcast eine Immobilie kauft, dem wünsche ich viel Glück. Wer nach 20 Büchern eine Immobilie kauft, dem wünsche ich viel Erfolg
  13. 3 points
    Umnutzung - wie läuft so etwas ab, was kostet es, wo sind die Fallstricke .. wann lohnt es sich? Beispiel: Alte (leerstehende) Kneipe im EG eines MFH.
  14. 3 points
    Genau an diesem Punkt wusste ich bereits, dass es alles andere als ein guter Deal ist. Das sind fast 2500 € / qm. Vergiss die Wohnung und such weiter
  15. 2 points
    Morgen zusammen, es gibt ja mehr und mehr Neuanmeldung im Forum, was natürlich sehr zu begrüßen ist. Wie schon kürzlich an anderer Stelle besprochen, ist trotzdem immer weniger los, da sich meistens die gleichen Personen beteiligen. Ich sehe den Sinn eines Forums vor allem im Austausch. Man sammelt Erfahrungen bzw. man erhält Wissen durch die Erfahrungen von anderen und teilt im Gegenzug seine eigenen Erfahrungen/sein Wissen. In letzter Zeit habe ich immer wieder festgestellt, dass teilweise lediglich gezielte Fragen gestellt werden, ohne jegliche andere Beteiligung. Manchmal tangieren die Fragen das Thema Immobilien auch nur minimal. Quasi: ich melde mich im Forum an, um meine gezielte Frage zu stellen, dann bin ich wieder weg. Ich weiß nicht genau wie man damit umgehen sollte.. Ich verstehe auch, dass jeder mal neu ist und wenig Beitrag leisten kann. Aber ein bißchen geht doch immer. Ich möchte niemandem auf die Füße treten.. Aber wenn der "harte Kern" hier nicht aktiv bleibt, wird es noch weniger Austausch geben. Vor einer gezielten Fachfrage könnte man sich doch zumindest einmal vorstellen. Wie seht ihr das? Grüße
  16. 2 points
    Wenn ich ehrlich bin mache ich mir über den Preisverfall gar nicht wirklich Sorgen. Man muss halt auch konservativ gerechnet einen Überschuss aus der Immobilie haben und normal tilgen. Und das ist m.E. ein Punkt der oft vergessen wird. Auch wenn wir 20-30 % Preisrückgang haben - die Banken wollen seit Jahren auch höhere Tilgung. Ich weiß noch meine erste Wohnung 2010 wurde wie damals üblich mit 1% Tilgung finanziert. Das letzte MFH Ende 2018 (BJ um 1900) tilge ich mit 3,5%. Eine Tilgung unter 2,5% ist mir bei Banken lange nicht begegnet. Wenn dann nach 10 Jahren 20-30% Wertverlust in den Büchern stehen ist das relativ unspektakulär, weil man eben auch das Darlehen entsprechend getilgt hat. Wie @Jb007 schon kann ist das Thema Zusatzsicherheit auch relevant werden. Da habe ich persönlich keine Erfahrungen mit. Aber wenn Banken flächendeckend anfangen Zusatzsicherheiten zu fordern und damit die Objekte in die ZVG jagen, dann sinken die Preise deutlich. Durch niedrigere Erlöse fallen den Banken mehr Kredite aus. Es wäre also relativ dämlich von den Banken massenhaft Zusatzsicherheiten zu fordern. Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass bei Bedienung der Kreditraten eine Zusatzsicherheit gefordert wird, sofern keine gravierenden Änderungen der wirtschaftlichen Verhältnisse des Darlehensnehmers oder des Objektwertes eintreten (und da meine ich nicht 20-30% Preiskorrektur, sondern irgendwelche Sondereffekte am Objekt selbst). Aber bei einem EFH liegt der Fokus natürlich sehr stark auf den Kreditnehmern. Wenn die jetzt Ihren Job verlieren und den Kredit nicht mehr bedienen können und dann noch zu teuer eingekauft haben wäre es durchaus möglich, dass vermehrt Pleiten bevorstehen. Ich sehe das eben immer aus der Investorenbrille... meine Miete von 5-6€ wird am Ende jeder zahlen können. Darum wird mein Objektwert bzw. meine Mieteinnahmen auch nicht drastisch sinken. Und weil das Thema Zinserhöhung hier vorhin nochmal angesprochen wurde. Mag sein, dass die EZB 2020 die Zinsen erhöht. Ich sehe da allerdings eher eine kosmetische Erhöhung. Lass die Zinsen 0,25 - 0,5 % steigen. Da passiert m.E. überhaupt nichts... eher gibt es noch einmal einen Hype, weil in jeder Zeitung steht, dass man sich noch die historisch günstigen Zinsen sichern muss und schnell noch eine Immobilie kaufen sollte. Dann rennt auch der letzte Depp noch los und kauft zu teuer ein, weil er sich das Objekt schönrechnet o.ä....
  17. 2 points
    Bitte entschuldigt die Unfreundlichkeit mit meinem ersten Post keine persönliche Vorstellung abzugeben, aber hier muss ich als sonstiger "Nurleser" mal einhaken: Woher kommt immer die Idee bzw. Gewissheit, dass irgendwann die Zinsen wieder (nennenswert) steigen würden? Für mich deutet immer mehr darauf hin, dass wir uns das in den kommenden Jahren abschminken können. Wir haben aktuell einen seeeehr langen Aufschung, bei gleichzeitigen Niedrigzinsen. Wann soll die EZB die Zinsen denn erhöhen, etwa in der zu erwartenden Flaute? Wenn die Amis nicht vorlegen und die EZB in Zugzwang bringen, wird hier garnichts passieren. Aber auch die FED tritt auf die Bremse. Vielleicht sehen wir ja in 5 Jahren wieder 2% Leitzins, aber das wird auf dem Immo-Markt nicht für große Verwerfungen ausreichen. Bis dahin sind die Preise vielleicht weiter explodiert, und alle an der Seitenlinie gucken ins Rohr und warten immernoch auf die vielen Zwangsversteigerungen, die sie sich heute erhoffen. Nur meine (laienhafte) Meinung.
  18. 2 points
    Die "großen und finanzstarken (internationalen) Player" sind Immobilienunternehmen, die genauso wie ich ihre Kapitalkosten, bestehend aus Fremdkapitalzins (selbstverständlich agieren auch Immobilienunternehmen kreditgehebelt, um die EK-Rendite zu steigern!) und Eigenkapitalkosten (= geforderte Kapitalrendite der Eigentümer) erwirtschaften müssen. Wenn die Geld "aus der Portokasse" (kurzfristig) parken wollen, werden die das in liquiden Wertpapieren und Bankeinlagen tun. Immobilien sind ja nun der ungeeignetste Geldparkplatz, sondern eine längerfristige, relativ illiquide Kapitalanlage. Das muß ich auch nicht, um bei Kreditzinsen von 1,5-2,5 % eine Überschußrendite zu erwirtschaften und wesentlich bessere Kreditkonditionen erhalten die auch nicht. Ein 2028er Vonovia-Bond rentiert aktuell z.B. bei 2,0 %. Letztens hatte ich dagegen ein Konditionenangebot von 1,4 % für 10 Jahre bei 90% Beleihungsauflauf auf dem Tisch. Ein Immobilienmanager, der mit dieser Einstellung das ihm anvertraute Immobilienportfolio managt, wird seinen Job wohl nicht lange behalten. Sagte ich bereits, daß sich am Markt auch Spekulanten tummeln, die darauf hoffen ihre Butzen irgendwann zu noch höheren Mondpreisen verkaufen zu können. So entstehen typische Spekulationsblasen, die früher oder später platzen (müssen). Und die gibt es sowohl an den Aktienmärkten oder Rohstoffmärkten als auch an den Immobilienmärkten mit aller Regelmäßigkeit. Der Vergleich hinkt gewaltig, da hierzulande derart prekäre Wohnverhältnisse politisch unerwünscht sind und es gibt hier auch keine einzige Partei, die solche Verhältnisse für wünschenswert bzw. tolerierbar hält. Genau aus diesem Grund wurden auch Mietspiegelbindung, Mietpreisbremsen und andere Regulierungsmaßnahmen eingeführt, so daß das Mietsteigerungspotential entsprechend begrenzt ist. Selbst Hartz IVler haben hierzulande einen rechtlichen Anspruch auf angemessenen Wohnraum von15-50 qm pro Person, finanziert vom Steuerzahler! Alles "reine Spekulation ohne Substanz"???
  19. 2 points
    Hallo Luka, bei mir klingeln da mindestens 2 Alarmglocken gleichzeitig sturm! 1 Schimmel ist gesundheitsschädlich, und ein Mietvertrag bei dem der Schimmel geduldet werden muss ist sittenwidrig! Wenn Du Pech hast wirst Du noch auf Beseitigung verklagt. Hast Du schon die Ursache des Schimmels herausgefunden? Nur wenn die Ursache bekannt ist, dann kannst Du den Schimmel auch wirksam bekämpfen. Ist den Mieter Bausachverständiger und Sanierer in einer Person? 2. Wer so schnell einziehen (muss) hat meistens Probleme mit seinem Vorvermieter.... diese Probleme übertragen sich seltsamerweise immer und immerwieder auf den nächsten Vermieter. Meine Devise lautet: Keine Experimente! das sagte schon mein Lieblingskanzler Adenauer Gutes Geld für gute Ware = kein Ärger Ich suche immer den bestmöglichen Mieter mit stabilen Einkommen, und diese Leute ziehen nicht in Schimmelbuden ein. Wenn Dein geplanter Mieter den Schimmel selber beseitigen will, dann möchte er auch eine entsprechend niedrige Miete zahlen.... das geht auf Kosten Deines Cashflows...
  20. 2 points
    Wir reden hier über einen Strafprozeß und kein Zivilverfahren. Da gibt es keine außergerichtliche "Einigung", sondern höchstens Verfahrenseinstellung wegen Geringfügigkeit mit oder ohne Auflagen.
  21. 2 points
    Ich persönlich sehe das auch eher unkritisch. Immerhin sorgen die einmaligen Fachfragen dür Diskussion und sind ggf auch Monate später noch hilfreich für andere zum Nachschlagen. Vieleicht ein blödes Beispiel, aber man stelle sich vor jemand hätte den anspruch, dass jeder der bei Wikipedia ließt auch in diesem Umfang schreiben müsste. Es ist wie @MarcusH. sagt, die Masse profitiert von Beiträgen weniger. Und das ist auch OK und nicht zu ändern. Was den Vorschlag bzgl. Vorstellen angeht, kann man machen und ist sicherlich höflich, hätte für mich aber keinen Mehrwert.
  22. 2 points
    Ähnlich wie bei @DiBe. MFH Ordner Objektunterlagen (Kaufvertrag, Wartungsverträge/Versorger, Einheitswertbescheid, Darlehensvertrag,....) Ordner Buchungsunterlagen (Kontoauszüge und Rechnungen) Ordner Mieterunterlagen (sortiert nach Mieter mit MV im Original, Kaution, Abrechnungen, Schriftverkehr...) ETW 1 Ordner mit allem was Mieter und Objektunterlagen sind 1 Ordner Buchungsunterlagen für alle ETW (ich habe ca 25 ETW - die ETW laufen alle über ein Konto. War mir zu blöd für jede Wohnung ein Konto zu eröffnen)
  23. 2 points
    Ich denke, das Hören von Podcasts ist schlicht ein Kanal der Wissens- und Erfahrungsübermittlung. Auch hier gilt für mich: Vergleichen, um festzustellen, welche Aussagen für mich valide sind und welche nicht. Das Gleiche gilt für alle anderen Medien. Das geschriebene Wort in einem Buch, Zeitung, etc., das gesendete Bild per TV oder Video. Alles sollte man meiner Meinung nach für sich hinterfragen, Parallelen und Abweichungen identifizieren und am Ende mit eigenen Aktionen und daraus resultierenden Erfahrungen in Bezug setzen. Die Kunst ist meiner Meinung nach die notwendige Reduktion auf die subjektiv wesentlichen Quellen der Informationsversorgung. Ich persönlich verzichte mittlerweile größtenteils auf den Konsum von Videos und "beschränke" mich auf das Lesen und genieße Podcasts im Auto (mit Freisprecheinrichtung übrigens ohne Gefährdung im Straßenverkehr ) und beim Laufen. Was mir noch fehlt ist die Kommunikation mit Gleichgesinnten, abgesehen von Gesprächen mit Finanzierungsberatern, Handwerken, Maklern und Verwaltern. Aber ich werde spätestens im nächsten Monat den ersten Stammtisch besuchen, weil ich glaube das die persönliche Interaktion und Austausch den größten Mehrwert bringt.
  24. 2 points
    Hat jemand was dagegen, wenn ich noch etwas Werbung für unser Treffen bei Immocation mache?
  25. 2 points
    Hi Stefan, ohne den Leipziger Markt jetzt sehr gut zu kennen würde ich sagen, dass du die Finger davon lassen solltest. Du verdienst hier nichts - m.E. ist Leipzig schon sehr stark (evtl zu stark) gestiegen. Du bist hier bei Faktor 22 und das Potenzial zur Mieterhöhung ist begrenzt. Du bist bei fast 10 €/m²... über den Mietspiegel wirst du über Jahre chanchenlos sein. Ob du bei Auszug und Neuvermietung wesentlich mehr bekommst wage ich zu bezweifeln. Meine Meinung ist, dass Leipzig aktuell zwar sehr gefragt ist - die Preise sind m.E. aber übertrieben. Ich würde hier idR nicht mehr kaufen (außer ich mach nen ordentlichen Schnapp :p) @Fröhn Hau mal deine Meinung raus :]