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  3. Da die Rede von Zwangsräumung und gerechtfertigte Eigenbedarf war ging ich davon aus das die fristgerechte begründete Kündigung sowie Widerspruch des Mieters in diesem Fall schon vorangeschritten ist.
  4. Cyclone

    Kauf vs Schenkung

    Hallo Wilhelm, danke für Deine Nachricht. Die Probleme bekomme ich als Einzelkind sowieso, ich muss also ohnehin damit rechnen, früher oder später für meine Mutter finanziell zu sorgen. Daher möchte ich lieber möglichst früh die Dinge im Sinne meiner Mutter so regeln, damit noch möglichst viel dabei für sie rumkommt, bevor das Haus garnichts mehr wert ist. Ich kann bloß hoffen, dass es noch ein paar Jahre dauert, sie ist noch keine 60. Um es vereinfacht zu sagen, ich gehe ohnehin davon aus, mal Elternunterhalt zahlen zu müssen. Wenn ich aber jetzt eingreife, bevor ihr Nettovermögen negativ ist (das Haus zerfällt, alle mindern Miete etc.), umso länger kann ich den Elternunterhalt hinauszögern und umso besser ist es für sie und mich.
  5. Nur mal zur Info (aus eigener Erfahrung): Sofern Deine Mutter Eigentümerin ist und sie pflegebedürftig wird und keine 10 Jahre vergangen sind hast bzw bekommst Du Probleme die Du Dir nicht vorstellen kannst...
  6. Das Ganze Prozere kannst Du im WWW auf x Seiten lesen, ich denke hier echt fehl am Platz...
  7. Ich denke, dass in den meisten Fällen nach der fristgerechten, berechtigten Kündigung der Auszug der Mieter folgt... 😁
  8. Also da kommen ein paar schritte vorher. Zuerst die fristgerechte begründete Kündigung. Dann der Wiederspruch des Mieters. Dann der Räumungstitel und Vollzieher.
  9. Räumungstitel beim Gericht besorgen, und damit Gerichtsvollzieher beauftragen.
  10. Hallo kann einer mich in die Whatsapp gruppe hinzufügen . Lg JOnas 01626956921
  11. Joa. Auch selbst nicht in diese Schiene zu kommen, ist nicht immer leicht. Irgendwie ist mein 20 Jahre altes Auto auch eine Art Fassade und die meisten machen sich nicht die Mühe dahinter zu sehen.
  12. Witziger Weise hatte ich mit meiner Tochter auch in dem Alter das erste nähere Gespräch genau dazu und es war sehr viel Verständnis und Zustimmung von Ihrer Seite vorhanden. Manche Dinge verschweige ich dabei jedoch auch, denn die müssen nicht wissen, dass Ihre Schule z.B. einkommensabhängig bezahlt wird und gerade die Eltern der Kinder mit den dicken Handys nur einen kleinen Bruchteil von dem bezahlen was wir abdrücken müssen. Ich versuche den beiden großen schon ganz klar zu vermitteln auch hinter die Fassade zu sehen, trotzdem fällt einem das selbst auch immer mal wieder schwer.
  13. Das stimmt. Absolut. Ich sehe nur des öfteren Eltern in meiner Umgebung ihre Kinder massregeln, dass sie dieses oder jenes nicht dürfen, sich so oder anders verhalten sollen (PC-Spielen, Fernsehen, Alkohol, Süssigkeiten, sparen....) während sie selbst sich nicht an ihre eigenen Regeln halten. Und dann heisst es "Aber ich habe ihm doch tausend mal gesagt er soll...." - So funktioniert das aber leider nicht. Da muss ich immer an den Spruch "Do as a s say, not as I do" denken. Der ist zwar lustig aber nicht hilfreich. Zumindest in der frühen Phase der Prägung. Neulich hatte ich zB ein Gespräch mit meinem mittleren (10J) der hatte mich gefragt, warum seine Kumpels immer neue Klamotten haben und alle drei Wochen was neues. Er hingegen bekommt oft gebrauchte Sachen. Und auch nicht so oft was neues. Da habe ich ihm dann erklärt, er solle mal überlegen, wie viele Häuser denn die Eltern seiner Kumpels so haben (hat er erst mal lange überlegen müssen). Und ob diese Kumpels sorgsam mit ihren Sachen umgehen. Ich habe ihm erklärt, dass er sich weniger Sorgen um seine Zukunft machen muss, wenn er ein sparsames Leben zu leben lernt. Und dass unser sparsames Leben (an der Stelle sparsam), wenn man es genauer betrachtet, besser ist, als das seiner Kumpels, die (oder deren Eltern) oftmals nur eine Fassade aufbauen. Wir haben echt lange geredet und am Ende, denke ich, er hat es verstanden. Mit seinem großen Bruder hatte ich das selbe Gespräch auch etwa in dem Alter. Seither habe ich keine Beschwerden mehr von ihm gehört über gebrauchte Sachen. Stattdessen beobachte ich ihn mit Freude, wie er jetzt mit 13 anfängt, erste unternehmerische Versuche zu machen. Mit dem Hosting von eigenen Minecraft-Servern.
  14. Sehe ich ähnlich. Bei mir sind es auch drei und ich denke das Handeln sollte auch erklärt werden. Da geht es vor allem um das Beispiel mit meinen 5€. Die Kinder hören mich sagen, dass etwas viel zu teuer ist oder dass ich etwas zu kaufen ablehne, während ich auf der anderen Seite sehr viel Geld für Investitionen oder Dinge die einen hohen Nutzwert haben ausgebe. Das können Kinder bis zum Erwachsenwerden glaube ich wenig nachvollziehen.
  15. Ich glaube, dass einem die Kinder eh das meiste "nachmachen", was sie bei den Eltern und ihrer Umgebung sehen. Das, was viele unter "Erziehung" verstehen wird imho überbewertet. Man muss vorleben, was man von den Kindern erwartet. Der Rest ist in der Persönlichkeit des Kindes angelegt. Das ist zumindest mal meine Meinung im Moment. (Ich habe 3 Kinder...)
  16. Das Problem sehe ich darin, dass der Start in jungen Jahren deutlich einfacher ist und man bis in seine 30er schon etliche dämliche Entscheidungen getroffen hat die einen wahnsinnigen Kostenapparat mitsichbringen. Ich habe auch erst vor kurzem angefangen munter zu kaufen. Die letzten 10 Jahre habe ich aber schon so ordentlich verdient, dass es sehr einfach gewesen wäre den Grundstein für ein finanziell sorgloses Leben zu legen. Wie viel Geld benötigt man während man noch zuhause lebt und was muss man alles stämmen wenn man erstmal ein eigenes Auto hat, die eigene Wohnung, etliche Versicherungen, Kinder etc. In meinen Augen schließt die frühe Weichenstellung auch das Austoben nicht aus. Autos treffen natürlich den Nerv und haben mich auch lange dumme Entscheidungen treffen lassen. Meine nächste Bestellung wird nun sicher deutlich kleiner. Man kann da geneigt sein es darauf zu schieben, dass einem keiner einen besseren Weg gezeigt hat, jedoch war ich einfach nur zu blöd und möchte es bei den Kindern besser machen.
  17. Vermutlich sogar noch später. Die meisten toben sich doch in den 20ern erstmal ordentlich aus mit schönem Auto usw. nachdem sie sich von den "Fesseln" ihrer Eltern lösen konnten. Finde ich auch richtig so. Sieht man auch gut hier im Forum. Sehr viele "Neuankömmlinge" sind irgendwo in den 30ern. Ich denke das ist immer noch früh genug um mit Vermögensaufbau zu beginnen. Wichtig ist nur das man bis dahin nicht total verschuldet ist für irgendwelchen Konsum.
  18. Was passiert bei Eigenbedarf wenn dieser gerechtfertigt ist, wie läuft die Zwangsräumung dann ab? Danke
  19. Ich bin mit wenig Geld groß geworden und habe daher immer schon einen anderen Blickwinkel gehabt. Meinen Kindern die mit viel Geld in der Familie groß werden, versuche ich bereits früh zu vermitteln wann 5€ viel Geld und wann es wenig Geld ist. Das liegt mir sehr am Herzen und ich denke es gelingt mir bereits recht gut, jedoch sind Kinder auch noch schnell durch Ihren Wunsch nach etwas Schönem in Ihrer Vernunft beeinflusst. Man ist immer im Zwiespalt ob man den Kindern etwas ermöglichen/kaufen sollte, oder sie weitestgehend das Leben der Mehrheit führen lassen soll. So sind unsere Kinder nicht in staatlichen Einrichtungen zum zwecke Ihrer Bildung untergebracht, erhalten privat sehr viel Musik- und Tanzunterricht, haben richtige Sporträder und einige andere Vorzüge. Ob ich es schaffe Ihnen die richtige Denkweise einzuimpfen und die Einschätzung von Wertigkeit zu vermitteln sehe ich wahrscheinlich erst wenn Sie in die Volljährigkeit gehen.
  20. Die Frage ist, ob der jüngling das auch will... ich bin fest davon überzeugt, wenn man den Reichtum vorgelebt bekommt oder ständig mitbekommt, wie gut es einen geht, dann fehlt einem der "Selbstzünder im Schädel" oder der "Antrieb" aus einer schlechten Situation herauskommen zu wollen. Ich habe das schon oft erlebt, Leute mit Geld, die Kinder driften irgendwie ab oder kommen nicht aus dem Kram. Man wird erst wach, wenn man merkt "man muss was tun, sonst ist der Zug abgefahren" Oder? wie seht ihr das
  21. Vorsorge nur aus dem Hamsterradgeld ist aus meiner Sicht sowieso nur sehr begrenzt möglich. Das geht nur, wenn man bereits den ersten Einkommensstrom in jungen Jahren diesbezüglich anzapft. Dafür braucht man aber bereits in jungen Jahren eine Idee, wie man sein Geld sinnvoll anlegt oder besser noch investiert. Genau das wird in unserer Gesellschaft aber viel zu wenig vermittelt. Daher ist aus meiner Sicht die einzige Möglichkeit die eigenen Sinne und die des Nachwuchses so früh als möglich durch Selbststudium und Vorleben zu schärfen. Staatliche Ideen wie Riester, Rürup etc. sind dafür nicht geeignet, weil man dort sofort wieder die Kontrolle aus der Hand gibt. Noch dazu wird das bereits zur Genüge versteuerte Geld später nochmal versteuert. Leute aus der Politik, die den eigenverantwortlichen Ansatz mit marktüblichen Produkten unterstützen (z.B. Merz) werden bisher ja gnadenlos ausgebremst.
  22. es lohnt sich auch schlichtweg nicht, als Geringverdiener privat vorzusorgen und am Ende nur die Höhe der Grundrente rauszukriegen
  23. Ps: damit will ich sagen, dass ich die schnell abgeben kann, wenn notwendig. Und auch keine Wegzugsteuer zahle
  24. ist doch ganz easy... alles verkaufen nach 10 Jahren Ich kann nur empfehlen, sich mal mit Armutsforschung zu befassen. Es gibt dort mehrere versierte , wie zB. Butterwegge..: Die Armut nimmt immer weiter zu und künftig wird der größte Anteil der künftigen Rentner unter prekären Armutsbedingungen leben... Ich sehe schon heute, dass die ganzen jungen Leute nur noch in Zeitarbeitsfirmen landen, fast jeder 2 nur noch 10 EUR die Stunde verdient (bei uns im Gebiet) Die Bonität der Interessenten wird in Zukunft für Vermieter immer risikoreicher. Hauptproblem ist der Niedriglohnsektor (minijob, midijob, Zeitarbeit Leihfirmen etc) und die Tatsache, dass der Staat die Bevölkerung auffordert, sich selbst um seine Rente zu kümmern, wie zB. Rürup etc. Die meisten haben nicht das Geld, privat vorzusorgen. Wie auch mit den Stundenlöhnen. Wie sicher ist dann die Miete von Morgen? Also in 15-20 Jahren? Hinzu kommt: die einfachen Berufe werden durch Automatisierung weiter wegfallen. Ich denke daher, die Vermietung wird auf Dauer sehr schwer werden. Die einzige Lösung -> in 10-15 Jahren mit Zunahme des Risikos verkaufen und woanders hingehen, der Grundgedanke ist daher nicht so verkehrt
  25. An sich schon. Sind nicht meine Immobilien, sondern gehören einem Unternehmen und das Unternehmen gehört auch nicht mir sondern eine Holding ;-)
  26. Auswandern, ja toll, gerne... aber eure Immos könnt ihr leider nicht mitnehmen.
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