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Immopreneur.de | Community

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  3. Wie viele wahrscheinlich schon mitbekommen haben, wurde die Neugestaltung des WEG / "die WEG-Reform" nun vom Bundestag beschlossen, und könnte - wenn der Bundesrat zeitnah und zustimmend entscheidet - bereits am 1.12.2020 in Kraft treten. Hier ist der ganze Prozess und die neuen Inhalte ganze ganz gut zusammengefasst: https://www.haufe.de/immobilien/wirtschaft-politik/weg-reform_84342_460970.html Ich finde was die Änderungen angeht, das folgende besonders interessant: Aus aktuellem Anlass bei mir würde mich interessieren, ob diese Erleichterung nur Maßnahmen betrifft, welche die gesamte WEG betreffen, also z.B. typischerweise den Einbau eines Personenaufzugs, ich denke sowas zu erleichtern, darauf ist dieses Gesetz ausgerichtet. Wo ich mir aber nicht so sicher bin, ist ob generell auch bauliche Veränderungen am Gemeinschaftseigentum, welche nur zum Vorteil eines einzelnen Eigentümers sind, auch nur noch eine einfache Mehrheit benötigen. Ich würde z.B. gerne eine Eigentumswohnung um einen neuen Balkon erweitern, Stelzen von Balkonen darüber sind bereits vorhanden, aber es wäre unter anderem eine Erweiterung eines Fensters zu einer Balkontüre notwendig, was dann schon strenggenommen eine bauliche Veränderung am Gemeinschafteigentum bedeuten würde. Wäre solch eine - nur einem Sondereigentümer zugute kommende Maßnahme - ebenfalls durch die WEG-Novelle gedeckt? Etwas in diese Richtung geht der folgende Passus, wobei mir unklar ist, ob die Aufzählung der genannten Fälle erschöpfend ist. Viele Grüße Münchner Kindl
  4. Das sind ja richtig tolle Neuigkeiten 😀 😀 😀
  5. Last week
  6. Finde ich auch sehr gut!, und bin gespannt, was dann die "ähnliche Form" sein wird. Hoffentlich kommt hier wieder Leben rein, wird nicht ganz einfach werden, ich hatte eigentlich auch nur noch durch Zufall den neuen Stand hier gesehen.
  7. Das freut mich sehr!! Ich habe zwar auch die FB Gruppe mittlerweile sehr schätzen gelernt, das Forum bietet aber doch noch einige Vorteile! 🙂
  8. Sehr willkommene Neuigkeiten. Ich habe die hohe Qualität es Forum sehr zu schätzen gelernt. Die Alternative bei FB kann da bei weitem nicht mithalten.
  9. Das freut mich zu hören und motiviert auch, dieses Forum weiter (oder auch wieder - wurde ja doch ruhig seit der Ankündigung) mit Leben zu füllen.
  10. Offenbar geht es doch weiter, oben findet sich ein Update: Erst einmal besten Dank für das umfangreiche Feedback und die vielen positiven Kommentare (und die konstruktive Kritik). Dieses hat uns zum Umdenken bewogen! Da sich so Viele dieses schicke Forum hier wünschen, arbeiten wir im Hintergrund an einer Ersatzplattform. Das Forum wird in ähnlicher Form weitergeführt. Weitere Infos folgen im Laufe des Oktober 2020. Wir werden auch versuchen die Inhalte so gut wie möglich zu übertragen. Nutzt es also in der Zwischenzeit einfach weiter. Bitte um ein Moment Geduld und von Sachstandsfragen abzusehen 😉
  11. Earlier
  12. Ich habe bei den meisten Wohnungen auch keine Aufteilung vorgenommen. Probleme gab es damit nie. War aber vermutlich auch nicht steueroptimal.
  13. Ich habe sie bisher bei den Käufen nie ausgewiesen. Dadurch hat das Finanzamt mir gegenüber eben mehr Grundsteuer abgerechnet. Dafür habe ich sie eben immer abgeschrieben... Ich musste bisher keinerlei Unterlagen vorlegen.
  14. Mich hatte mein Finanzamt einmal darauf explizit hingewiesen, die Nettozuführung zur Instandhaltungsabrechnung herauszurechnen. Seitdem bin ich schlauer und mache wie mir aufgetragen..... Vorher wußte ich es nicht und konnte diesen Fehler leider nicht vermeiden. Generell: entweder man erschlägt das Finanzamt mit Unterlagen (dann kann es nicht behaupten, die Instandhaltungssachen nicht gesehen zu haben) oder man ist sehr sparsam. Nur meine Meinung Irrtum vorbehalten.
  15. Daher nicht extra ausweisen :). Das Finanzamt sieht den Betrag lediglich im Notarvertrag. Die Hausgeldabrechnung musste ich noch nie vorlegen.
  16. Nein die IHR wird rausgerechnet, das Finanzamt hat meine Steuererklärung mehrfach korrigiert und mich extra darauf hingewiesen darauf zu achten
  17. Da steht aber jetzt nicht unbedingt, dass auch die IHR mit reinkommt, sondern neben dem Kaufpreis auch die Anschaffungsnebenkosten. Oder könnte man das vielleicht so verstehen, dass eben der Gesamtkaufpreis gemeint ist, also auch der KP für IHR. Das würde dann tatsächlich dafür sprechen, dass man die IHR mit abschreiben kann.
  18. Stimmt. Schau aber trotzdem mal in Deinen Kaufvertrag. Meist ist dort eine Vollmacht für die WEG vorhanden.
  19. Das Finde ich jetzt spannend. Mir hatte der Notar erklärt, dass ich die tun müsse. In den KV kommt einmal der komplette Kaufpreis. Dann wird die EBK separat aufgeführt. Zusärtlich wird die IHR ausfgeführt. Beides kann für wie Grundwerbssteuer vom kompletten Kaufpreis abgezogen werden. Allerdings ist bei der Kaufpreisteilung nach Gebäude und Boden die IHR wieder hinzuzufügen. Damit wird diese dann doch auch Anteilig mit abgeschrieben. Die Vorlage verlangt, dass alles mit rein kommt: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Steuern/Steuerarten/Einkommensteuer/2020-04-02-Berechnung-Aufteilung-Grundstueckskaufpreis-Anleitung-Stand-Maerz-2020.pdf
  20. Ähnliches habe ich mir auch gedacht. Ein Freund hat bei seiner letzten Immobilie salopp 8 k für die Küche angesetzt, was auch durchgegangen ist. Bei mir kommen ja noch weitere Einrichtungsgegenstände dazu. Wahrscheinlich hast du aber Recht, dass es sich am Ende nicht lohnt.
  21. ich denke man schreibt die kuche uber 10jahre ab. allerdings musst du beim finanzamt den restwert nachweisen. bei heutigen preisen fur küchen wird das schwer gute werte zu bekommen. deine EbK im beispiel muss ja mindestens 30-40000€ gekostet haben damit man nach 10 jahren immer noch sagen kann sie hat einen restwert von 5000€. heute gibt’s neue küchen mit allen geräten ab 1000€ wie kann da eine 10jahre alte noch einen höheren wert haben den man glaubhaft machen kann. ganz ehrlich die probleme und zeit im streit mit dem finanzamt sind doch die paar euro nicht wert. wenn so durchgeht super wenn nicht hast nur probleme und zeitaufwand. ich würde nur den boden aufteilen damit man bei hohen richtwerten bisschen spielen kann.
  22. Genau der Gedanke mit der Bank kam mir auch. Dadurch könnte plötzlich der Beleihungswert runterrutschen. Ich habe ein recht gutes Verhältnis zu meiner Bank und werde das einmal beiläufig erfragen, ob das ein Problem für sie sei.
  23. Grundsätzlich zahlst du Pauschal einen Kaufpreis und dort ist alles mit dabei. Sprich Küche, Inventar und auch IHR, weil sich keiner gerne die Mühe macht dies herauszurechnen. Selbst Finanzämter achten da nicht drauf und nehmen im 1. Schritt den Kaufpreis und fertig, aber auf Nachfrage wird der Bescheid sofort geändert. Teile den Kaufpreis auf, das ist i.d.R. immer vorteilhaft. Sprich aber vorher mit der Bank, da es auch schon passiert ist, dass die Bank sagt: "Moment mal, der will einen Kredit von 200.000 €, aber letztendlich ist die Wohnung (Substanz) nur 180.000 € wert, weil noch IHR und Inventar rausgerechnet wird." Also hast du plötzlich eine 111% Finanzierung. Manche Banken sind absolut allergisch, anderen ist es egal - sollte nur bedacht werden einmal kurz nachzufragen.
  24. Hallo zusammen und danke für die Beteiligung. Und bitte entschuldigt meine Unachtsamkeit, dass das hier schon einmal in der Art besprochen wurde. OK, ich habe verstanden, dass die IHR natürlich nicht abgeschrieben werden kann. Über diesen Punkt habe ich mit (mein Notar übrigens auch nicht), nie Gedanken gemacht, so dass wir im KV die IHR nie ausgewiesen haben. Das FA hat nie gefragt. Dann ist es doch so, dass ich auch die IHR dadurch in die Abschreibung genommen habe. Richtig? Korrekt scheint es aber tatsächlich zu sein, sie im KV rauszunehmen, um so Grunderwerbssteuer zu sparen. Inventar ausweisen macht tatsächlich, wie ich euch verstehe auch Sinn, weil ich es über eine kürzere Zeit abschreiben kann. Aber wenn wir einmal unterstellen, dass die Küche schon 10 Jahre alt ist und ich sie mit 5 k reinnehme, ist die nicht schon lange angeschrieben?
  25. Moin, deine Rechnung stimmt soweit, allerdings darfst du nicht vergessen, dass du deine AfA nicht direkt in die Tasche bekommst, sondern dein zu versteuerndes Einkommen bzw. deine Einnahmen aus VuV reduziert. Dies müsstest du nochmal genauer ausrechnen, aber unterm Strich ist es immer besser alles so schnell wie möglich abzuschreiben. Deshalb ist der Hinweis mit der Küche gut. Eine Trennung macht durchaus Sinn. Je nachdem wie hoch der Kaufpreis ist kann sich auch ein Gutachten lohnen in dem die Restnutzungsdauer festgestellt wird. Je nach Baujahr und Zustand erhöht das deine AfA nochmal deutlich, weil du evtl. in 20-30 Jahren den gesamten KP abschreiben kannst (statt 2% evtl. 3-5%). Lohnt sich natürlich bei einem Kaufpreis von 200.000 € nicht. Eine Abschreibung auf 200.000 € und GESt auf 190.000 € ist ein Widerspruch - macht in meinen Augen keinen Sinn.
  26. Stimmt. Auf welcher Grundlage? Die IHR kann nicht abgeschrieben werden. Wieso sollte sie auch? Hier handelt es sich um einen Geldbetrag, der erst zu Aufwand wird, wenn er verbraucht wird. Daher Inventar im Kaufpreis ausweisen. IHR nicht!!!
  27. Naja, das Thema wurde hier schon of disskutiert, die suche hilft Ob es Sinnvoll ist, die IHR und die EBK separat aufzuführen, hängt davon ab, was Du vor hast. Die IHR fällt Anteilig mit in die AFA, und Anteilig mit in den Bebäudewert. Die EBK lässt sich über die Restnutzungsdauer verkürzt abschreiben.
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