In der heutigen Q&A-Folge spricht Thomas Knedel über

Eine eigene Hausverwaltung gründen

Wie baue ich eine schlanke, günstige Hausverwaltung auf?

 

In der heutigen Folge spricht Thomas Knedel über die Vor- und Nachteile eine eigene Hausverwaltung aufzumachen.

Lerne, welche Faktoren bei der Gründung einer Hausverwaltung wichtig sind welche Probleme auftreten können.

Erfahre, welches Knowhow du für die Gründung einer Hausverwaltung mitbringen solltest und warum ein Kooperationspartner eine kluge Entscheidung sein kann.

Thomas Knedel zeigt anhand seines kurzes Fünf-Schritte-Plans grundlegende Voraussetzungen, die für eine Hausverwaltung erfolgsentscheidend sind.

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Ja Thomas, mache ich gerne
Transkript:

Wie baue ich eine schlanke, günstige Hausverwaltung auf?

Gibt es Tools, Erfahrungen und was kann ich besser als große, anonyme Hausverwaltungen machen?

Das ist die spannende Frage von Hendrik S., die ich per Mail erhalten habe. Ideal für die 13. Q & A Folge.

Hallo und herzlich Willkommen zu einer neuen Folge des Immopreneur Podcast, der Podcast der Immopreneur Community. Von Immobilieninvestoren für Immobilieninvestoren.

Verstehe, wie Immobilieninvestments funktionieren, lerne erprobte Investmentstrategien und die wirklich wichtigen Marktlayer für deinen Erfolg kennen. Lerne, was funktioniert und was nicht. Mein Name ist Thomas Knedel.

Hallo und herzlich Willkommen, Thomas hier. Einmal mehr mit einer Q & A Folge. Nach längerer Zeit haben wir uns mal wieder einen Plan gemacht, um ein paar Q & A Folgen zu produzieren. Die Frage erreichte mich vor einiger Zeit, kurze Zeit nach unserem Kongress.

Und viele Leute würden das gerade diskutieren, warum die Immobilienverwaltung zu einer fremden Verwaltung geben, weil das gibt ja immer nur Ärger und man wird nicht so gehört, höre ich auch immer wieder. Man ist nur ein kleines Rad bei einer großen Verwaltung. Und es ist alles träge und langsam. Und deswegen beschäftigen sich doch viele Leute damit und auch hier eben der Hendrik. Warum nicht einfach selbst eine Hausverwaltung aufmachen?

Hm, überlege ich mir dann erst mal, ist das wirklich so eine gute Idee? Das ist doch ganz schön Arbeit so eine Hausverwaltung. Ich finde, es ist auch gar nicht so einfach. Aber ich möchte trotzdem einfach mal drauf eingehen. Möchte aber vorne weg sagen, passt hier sehr, sehr auf.

Das ist keine leichte Kost eine Hausverwaltung einfach mal aufzumachen. Auch, wenn es jetzt keine besonderen Zugangsvoraussetzungen gibt, um eine Hausverwaltung aufzumachen, bin ich absolut der Meinung, dass so eine Hausverwaltung eben nur in Profihände gehört.

Warum das so ist? Naja, du hast täglich mit rechtlichen Dingen zu tun. Du musst sehr viel Formales bearbeiten. Du hast mit Zahlen zu tun. Entweder mit deinem Geld oder mit fremden Geld. Da musst du noch mehr aufpassen. Es gibt zudem viele Dinge, wo ich immer wieder sehe, da macht Hausverwaltung nicht wirklich Spaß.

Also denke nicht, dass die Hausverwaltung das Schlaraffenland an sich ist. Wir selbst betreiben ja eine Hausverwaltung. Ich mache es nicht persönlich. Ehrlich gesagt, weil es mir einfach keinen Spaß macht.Ich habe es früher selber gemacht. Weiß also durchaus, wovon ich hier rede. Wir selbst haben zwei bis drei Mitarbeiter, arbeiten auch mit Freelancern. Die Mitarbeiter haben einen sehr unterschiedlichen Schwerpunkt.

Das ist auch wichtig. Weil einer ist ja so ein Zahlenmensch eher und der andere redet eben gerne mit Mietern. Und da sollte man auch immer mit den richtigen Leuten zusammenarbeiten.

Überlege dir, das kann ich dir eigentlich immer nur mit auf den Weg geben, wenn du dir das anders einbinden möchtest, ich sage es bewusst ein bisschen negativ, ist es wirklich dein Thema? Sind operative Themen deins oder möchtest du doch eher strategische Dinge machen? Also, ich habe es ja gesagt, bei mir ist es definitiv nicht mein Ding.

Ja, trotzdem möchte ich nicht vorenthalten, dass ich damit sehr, sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Seitdem wir mehr von unserem eigenen Bestand eben auch selbst verwalten. Und mir ist es aufgefallen bei dem Thema Miteingänge. Weil wir machen eine Kleinigkeit ein bisschen anders, wie andere vielleicht. Oder auch wie größere Verwaltungen. Weil die es einfach nicht packen vielleicht. Wir rufen die Mieter an, wenn die Miete nicht pünktlich kommt.

Ich habe letztens mal wieder geguckt bei dem einen Häuschen. Wie sieht es denn so aus mit den Mieteingängen? Und da war der vierte oder fünfte des Monats. Und die Mieten waren alle da. Und ich weiß noch ganz genau, wie zäh das war und dass durchaus auch am zwanzigsten noch nicht alle Mieteingänge drinnen waren. Also das kann sich durchaus sehr, sehr positiv auswirken. Aber, wie gesagt, es sollte in Profihänden sein.

Wir kannst du das jetzt nun selbst umsetzen? Habe ich mir mal überlegt, das ist jetzt nur mal ein Beispiel, das ist ja ein sehr umfangreiches Thema, da würde mir einfallen, tue dich mit jemandem zusammen, der da vielleicht schon Profi ist in dem Gebiet, wenn du es nicht selbst bist. Das heißt, bilde ein Joint Venture.

Mache das natürlich nur dann eben auch, wenn du da was aufbauen möchtest. Das heißt wirklich dich befassen willst mit der Gründung einer Hausverwaltung. Tue dich da mit einem erfahrenen Hausverwalter zusammen, der vielleicht auch noch angestellt ist und ein Unternehmen aufmachen will. Du bist vielleicht connected im Bereich Investoren und so kannst du vielleicht für Auftraggeber sorgen. Dein Kollege, mit dem du dich zusammentust, ist eben der erfahrene Hausverwalter, der gerne mit administrativen Dingen umgeht.

Ich habe mir mal kurz überlegt, wie könnte man dran gehen an so eine Gründung? Und ich habe mir mal einen kleinen Fünf-Schritte-Plan aufgebaut. Bitte denkt dran, das kann nicht vollständig sein in einer Zehn-Minuten-Folge, eine ganze Unternehmensgründung. Aber ich möchte trotzdem mal ein paar sinnvolle Schritte nennen, wie man so einen Plan eben aufbauen könnte.

Also das erste, ich hatte es schon ein bisschen gesagt, suche dir einen passenden Kooperationspartner oder bilde dich eben selbst aus. Du kannst auch beispielsweise Praktika machen. Was muss man da so alles können und wissen? Da sind die Hausverwalterverbände sehr gute Informationsquellen. Wir werden da ein paar noch mal verlinken in den Shownotes hier. Am Ende sage ich noch mal was dazu.

Ja, du brauchst natürlich ein Büro, eine Infrastruktur, Telefon und dergleichen. Das ist der zweite Punkt, den du brauchst. Irgendwo musst du das machen. Wenn es im Homeoffice ist, theoretisch machbar, ich empfehle aber immer Hausverwaltungen nicht zwingend zu beauftragen, die jetzt nur daheim ein Einzelkämpfer sind. Weil dann kannst du Schwierigkeiten nämlich bekommen, was das Thema Vertretung und Urlaub angeht und dergleichen. Oder wenn du mal krank bist und ausfällst und das soll vorkommen.

Das ist passiert. Dann kannst du natürlich eben ganz gut eigene Immobilien verwalten. Das geht natürlich dann ganz gut. Und Immobilien, die Mietverwaltungen eben machen für andere Investoren, aber, wie gesagt, auch hier nur dann, wenn du weißt, was du tust. Von WEG Verwaltung, das heißt der formellen Wohneigentümergemeinschaft eben den Verwalter sich als Verwalter bestellen zu lassen, das ist sehr formalistisch alles geregelt.

Da würde ich dir am Anfang definitiv von abraten. Vielleicht warst du schon mal auf einer Eigentümerversammlung. Dann weißt du, wie formalistisch das da zugeht. Und wenn du da einmal danebenhaust, dann hast du ein Problem.

Dann solltest du natürlich eine Vermögensschadenshaftpflichtversicherung haben. Es gibt viele Regularien, die du auch einhalten musst. Auch das erfährst du alles über die Verbände. Und dann kannst du natürlich einfach schrittweise von den Kollegen, ich hatte es ja auch schon gesagt, einfach dann Wohnungen dazu nehmen in die Verwaltung.

Nicht vergessen dann natürlich, du brauchst eine vernünftige Hausverwaltersoftware. Und da kannst du auch mal in die Shownotes hier schauen.

Ja, ich kann es nur noch mal wiederholen, mit diesen fünf Schritten ist es definitiv nicht getan, sondern es könnte so ein Weg sein und der größte Part hier ist definitiv das Knowhow und die Ausbildung. Wenn du das nicht hast oder einen entsprechenden Kooperationspartner, dann lass die Finger davon.

Das macht keinen Sinn, weil du hast ratz fatz einen Rechtsanwalt an der Backe, wenn irgendwas nicht funktioniert. Dann bist du auch ganz schnell Schadensersatzpflichtig. Aber vom Grundsatz her funktioniert das so.

Wie gesagt, tue dich mit jemandem zusammen, dann kann das funktionieren. Vieleicht hat ja auch jemand wirklich Freude daran. Dann kann man das natürlich tuen und eine entsprechende Ausbildung gehen.

Ja, dann vielleicht ganz kurz abschließend, du findest die Shownotes zu dieser Folge, wie gewohnt, unter immopreneur.de/qa13 für diese 13.Q & A Folge. Und ich kann es nur noch mal wiederholen, es ist ein sehr spezielles Thema.

Es ist nicht ohne Grund ein eigener Berufsstand, aber wenn du dich dieser Aufgabe meistern möchtest, dann empfehle ich dir definitiv die Verbände der Hausverwalter. Wir verlinken sie, wie gesagt, hier unten und dann kannst du dich in dieses Abenteuer stürzen. Kleine, feine Hausverwaltungen, wenn die gut geführt sind, sind immer gefragt.

Investoren sind da auch bereit, übrigens auch eine etwas höhere Gebühr zu zahlen. Also nicht nur die Standartgebühr, sondern wenn du da dann auch noch ein paar strategische Dinge mit rein bringst, du sagt du kümmerst dich auch um den Markt und die Vermietung, reflektierst mal, welche Erhöhungspotenziale es gibt. Und führst ein Jourfix mit dem Auftraggeber, dann kann das alles sehr interessant werden.

Ja, in diesem Sinne wünsche ich dir gute Erkenntnisse hier und ich sage jetzt mal nicht gutes Gelingen bei der Umsetzung, weil das ist wirklich komplex, sondern gutes Reflektieren dieser nicht ganz einfachen Thematik.

In diesem Sinne bis bald.

Dein Thomas.

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Das war der Immopreneur Podcast. Der Podcast der Immopreneur Community. Von Immobilieninvestoren für Immobilieninvestoren. Thomas Knedel und die Community sagen vielen Dank fürs Zuhören. Wir freuen uns bereits auf die nächste Folge und natürlich weitere inspirierende Gespräche auf www.immopreneur.de.

Ich wünsche dir nun, lieber Hörer, auch im Namen meiner Co-Moderatoren und Gäste, viele gute Ideen und vor allem erfolgreiche Investments.

Dein Thomas