138 Beiträge in diesem Thema

Am 9.1.2017 um 15:36 schrieb Klammsi:

@Eduard H. neben ETF und Fondsparplänen würde ich noch die Investition in Wikifolios hinzufügen wollen. Wikifolio ist quasi eine Trading-Plattform, die Investoren die Chance bietet, vom Know-how erfahrener Trader zu profitieren. Hier parke ich mein Geld mit recht großem Erfolg. Für die, die es interessiert:

https://www.wikifolio.com/de/de/alle-wikifolios/uebersicht

Ich kenne Wikifolio. Man sollte hierbei das Emittentenrisiko nicht vernachlässigen. Geht Lang und Schwarz pleite, ist das gesamte Geld futsch. Lang und Schwarz ist keine systemrelevante Bank, sodass diese auch nicht staatlich gerettet werden wird (wobei selbst bei einer Rettung die Anleger zuerst abgeschöpft werden). Dieses Risiko hast du bei Fonds und ETF so nicht, da Sondervermögen. Hinzu kommt noch das Risiko, dass der Trader des Wikifolios plötzlich eine andere Strategie fährt und ggf. aufhört profitabel zu sein. Ich würde da nur in solche Wikifolios investieren, deren Trader ich persönlich kenne und das Risiko tatsächlich seriös einschätzen kann. Alles andere wäre mir persönlich zu riskant. Sicherlich kann man da mal ein paar tausend Euro investieren, aber ich rate dringend davon ab dort Geld anzulegen, auf das man nicht verzichten kann. Und nicht alles bei einem Trader investieren. Eine Diversifizierung ist hier enorm wichtig. Damit schaltet man zwar das Emittentenrisiko nicht aus, aber zumindest minimiert man das Traderrisiko. Wie gesagt, mit ein bisschen "Spielgeld" kann man bei Wikifolio sicherlich mal einsteigen. Für den Aufbau eines Kapitalstocks für Sondertilgungen, halte ich das nur bedingt geeignet und sehr viel weniger sicher als die anderen Anlageformen. Für mich wäre es dafür nichts.

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vor 4 Stunden schrieb Klammsi:

Ich muss dazusagen, dass ich durch einen sehr guten Freund auf Wikifolio gestoßen bin da er selber seit 15Jahre selbständiger Trader ist und ein Wikifolio (Goldesel-Trading) betreibt, welches zum Gesamtmarkt deutlich besser performed. Nicht jeder Anleger hat das nötige Kleingeld, um sein Depot mit einzelnen Aktien entsprechend zu diversifizieren. Und nicht jeder Investor hat auch die Zeit, das Wissen oder die Nerven, sich selber darum zu kümmern. Generell finde ich die hohe Transparenz über Käufe, Verkäufe, Portfoliostruktur und Performance sehr gut. Das Gebührenmodell ist klar und es gibt keine Ausgabenaufschläge, Vertriebskosten oder sonstige versteckte Kosten. Als Investor hat man die Möglichkeit den besten Tradern zu folgen und in dessen Wikifolio zu investieren.:bier:

 

 

 

Ich sehe den Vorteil gegenüber ETFs noch nicht. Durch das aktive gemanage müssen zusätzliche Kosten entstehen, die ich bezahlen muss. Zudem ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand im Schnitt langfristig über dem Markt liegt, gering. So zumindest mein Kenntnisstand über ETFs und andere Fonds. :) Mag sein, dass bisher jemand ganz erfolgreich war, aber langfristig ist das nach (wohl) gängiger Finanzliteratur nicht zu halten.

ETFs haben eine breute Streuung, weswegen man sich nicht weiter mit Einzelwerten aufhalten muss.

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Geschrieben (bearbeitet)

vor 38 Minuten schrieb freeone:

Mag sein, dass bisher jemand ganz erfolgreich war, aber langfristig ist das nach (wohl) gängiger Finanzliteratur nicht zu halten.

Das würde ich so nicht sagen. Es gibt sehr viele Trader, die dauerhaft mit kurz- und mittelfristigem Handel den Markt schlagen. Besonders im Daytrading ist das vollkommen normal, wenn man erstmal profitabel geworden ist. Es stimmt aber, dass nicht allzu viele profitabel sind. Ich kenne da einige persönlich oder über zwei Ecken. Die handeln einfach stumpf nach ihrem System und durch das gute Risk- and Moneymanagement haben sie konstante und sehr hohe Gewinne. Solche Leute sind in der Öffentlichkeit nicht so bekannt, weil sie meistens ihr Ding machen. Sie leben halt davon täglich auf den Monitor zu starren und Orders einzugeben. Viele bekannte Trader wie Birger Schäfermeier, Koko Petkovic (der größte Blender und Nichtskönner in der Szene überhaupt) oder Rene Wolfram, sind hingegen Luftpumpen, die durch Kurse und "Ausbildungen" ihr Geld machen und bereits einmal oder mehrfach gezeigt haben, dass sie vom seriösen Trading eigentlich keine Ahnung haben.

Aber wie gesagt, blind einem Wikifolio-Trader, der vielleicht einfach nur ein 1-jährigen Trackrecord hat, würde ich vielleicht 1000 Euro geben, mehr sicherlich nicht. Für höhere Beträge sollte man den Trader hinter dem Wikifolio kennen. Für Ansparungen für Immo-Sondertilgungen halte ich hierbei aber nichts von. Aber das muss jeder für sich entscheiden. 

bearbeitet von Eduard H.

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Weitghend volle Zustimmung! Da ich mich schon länger damit beschäftige und um einmal zwei vorzustellen, denen ich absolut vertrauen würde:

https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/katshare-katjuscha-research-aktientrading

https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/deutscher-mittelstand

Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass ich selbst keine Zertifikate gekauft habe sondern mir die Wikifolios dazu dienen, Aktienideen zu finden. 

Und um mal zu zeigen, was möglich ist:  https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/pt78pt78

(allerdings ist dieses nicht investierbar und bei größeren Anlagebeträgen wäre die Perfomance auch sicherlich geringer)

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Guten Abend zusammen,

eine sehr interessante Diskussion. Ich lese mich momentan in das Thema Immobilien ein und stehe vor der Frage wie am Besten tilgen.

Die Flexibilität die @Eduard H. sieht, wünsche ich mir auch. Da ich seit Jahren in Dividenaktien investiere, würde ich ein Objekt auch mit 2% tilgen wollen und den Überschuss auf ein Unterkonto einzahlen. Anschliessend bei Summe X in Aktien investieren.

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vor 48 Minuten schrieb Sebastian Stabno:

Guten Abend zusammen,

eine sehr interessante Diskussion. Ich lese mich momentan in das Thema Immobilien ein und stehe vor der Frage wie am Besten tilgen.

Die Flexibilität die @Eduard H. sieht, wünsche ich mir auch. Da ich seit Jahren in Dividenaktien investiere, würde ich ein Objekt auch mit 2% tilgen wollen und den Überschuss auf ein Unterkonto einzahlen. Anschliessend bei Summe X in Aktien investieren.

Moin Sebastian,

klar kannst du auch selber in Aktien investieren. Der Nachteil, wenn du erst eine Summe X ansparst und dann in Aktie Y investieren willst, ist, dass die Aktie vielleicht zu dem Zeitpunkt gerade an ihrem Hoch ist und es quasi nicht schlau wäre zu diesem Zeitpunkt einzusteigen. Warum machst du keinen Aktien-, ETF- oder Fondssparplan mit monatlicher Einzahlung? Da nutzt du den Cost-Average-Effect und brauchst nicht auf den richtigen Einstieg zu warten oder zu hoffen. Ist deutlich entspannter und nicht zeitaufwendig. Alternativ kannst du den zur Seite gelegten Betrag nochmal teilen und die Hälfte als Sparplan auflegen und die andere Hälfte zunächst auf dem Unterkonto aufbewahren, falls unerwartete Kosten entstehen. Und wenn dort eine größere Summe entstanden ist, kannst du nochmal extra in Aktien investieren. Hierbei kommt es natürlich stark darauf an, wie hoch der Betrag ist, den du monatlich zur Seite legen kannst. Wenn es "nur" 100 Euro sind, ist die Alternative nicht wirklich sinnvoll. Wenn du aber 500 € beiseite packen kannst, macht es u.U. Sinn.

Ist nur eine weitere Anregung.

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Am 10.1.2017 um 19:34 schrieb JohnnyNoCash:

Weitghend volle Zustimmung! Da ich mich schon länger damit beschäftige und um einmal zwei vorzustellen, denen ich absolut vertrauen würde:

https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/katshare-katjuscha-research-aktientrading

https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/deutscher-mittelstand

Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass ich selbst keine Zertifikate gekauft habe sondern mir die Wikifolios dazu dienen, Aktienideen zu finden. 

Und um mal zu zeigen, was möglich ist:  https://www.wikifolio.com/de/de/wikifolio/pt78pt78

(allerdings ist dieses nicht investierbar und bei größeren Anlagebeträgen wäre die Perfomance auch sicherlich geringer)

Bin ein großer Anhänger von Kat. Verfolge seine Investments schon seit Jahren. Mit seinem Wiki habe ich in den letzten fast 2 Jahren 85 % Gewinn gemacht. Leider gelang es ihm in den letzten Monaten nicht mehr ordentlich zu performen. Ein Grund ist wie er selbst sagt, dass sein Wiki so sehr unter Beobachtung steht und die Werte dadurch teilweise hochgekauft werden bevor er einsteigen kann. Daher bin ich jetzt ausgestiegen. Es gibt einfach zu viele gute Einzelwerte mit denen man in kurzer Zeit mehr Rendite machen kann.

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vor 2 Stunden schrieb Patrick:

Ein Grund ist wie er selbst sagt, dass sein Wiki so sehr unter Beobachtung steht und die Werte dadurch teilweise hochgekauft werden bevor er einsteigen kann.

Verstehe ich nicht. Warum wird das vor dem Kauf bekannt? Ich war jetzt zwar schon ein paar Monate nicht mehr auf Wikifolio, aber zu der Zeit wurde nichts gepostet, bevor der Kauf nicht getätigt wurde. Werden die offenen Orders etwa öffentlich protokolliert? Eigentlich sollten sogar so Vorteile besonders bei kleinen Werten entstehen. Wenn man einen bereits getätigten Kauf postet bzw. dieser dann sichtbar wird, kaufen die Lemminge nach und der Preis steigt. So macht es ja z.B. auch die Zeitschrift Der Aktionär seit vielen Jahren sehr erfolgreich bei ihrem Nebenwerten-Depot. Und dass deren Leser die Kurse tatsächlich bewegen, ist hinlänglich bekannt. In den Nebenwerten sind die Umsätze teilweise recht dünn, sodass ein paar hundert und teilweise noch weniger mit kleinen Summen die Kurse deutlich bewegen können.

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Es werden natürlich nur die ausgeführten Orders angezeigt, um bei mehreren Mio. Anlegerkapital eine Position aufzubauen benötigt es jedoch relativ viele Orders, so dass man schon wenn man es beobachtet halbwegs schnell mit einsteigen kann. Und viele kleinere Werte mit geringem Umsatz scheiden wohl schon fast aus für ein Wikifolio dieser Größe bzw. wären aufgrund dessen doch zu riskant falls man doch mal schnell seine Position auflösen will....

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vor 14 Stunden schrieb JohnnyNoCash:

Es werden natürlich nur die ausgeführten Orders angezeigt, um bei mehreren Mio. Anlegerkapital eine Position aufzubauen benötigt es jedoch relativ viele Orders, so dass man schon wenn man es beobachtet halbwegs schnell mit einsteigen kann. Und viele kleinere Werte mit geringem Umsatz scheiden wohl schon fast aus für ein Wikifolio dieser Größe bzw. wären aufgrund dessen doch zu riskant falls man doch mal schnell seine Position auflösen will....

Ok, so im Detail habe ich mich mit der Ordereingabe bei sehr großen Ordergrößen nicht beschäftigt. Kann ich also nicht eine große Order, z.B. 10.000 Stück Sixt SE (um mal bei den Nebenwerten zu bleiben) aufgeben, sondern muss in kleineren Tranchen mehrere Order eingeben? Gibt es keine Teilausführungen bis zur gewünschten Ordergröße?

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Ich habe selbst kein Wikifolio, muss daher zugeben, dass ich es aus den Orders bei den großen Wikifolios abgeleitet habe (z.B. den von mir verlinkten). Bei Aktien wie Sixt denke ich werden auch sehr große Orders auf Grund der ausreichend hohen Börsenumsätze kaum ein Problem darstellen, bei small caps jedoch sich deutlich kursbeeinflussend auswirken bzw. Orders müssen gestückelt platziert werden.

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@Eduard H. ich mische bei mir fleißig durch. Teilweise tilge ich mehr als 4%, bei anderen mit 1%. Überschüsse sammele ich auch in etf oder Fonds. 

Wenn man Bedarf hat und die Kurse gut stehen kann man immer noch einen Batzen sondertilgend oder mit EK in eine Finanzierung gehen.

ETF sparen: Wie siehst du es mit dem Steuervorteil durch hohe Zinsabschreibungen bei dieser Strategie?

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