Tim A.

Zukunft der Immobilie als Investment

13 Beiträge in diesem Thema

Hallo liebe Immopreneure,

entschuldigt bitte den plakativen Titel, aber meine Frage ist so simpel, wie sie auch unmöglich zu beantworten ist.

Seit einiger Zeit interessiere ich mich jetzt für Investitionsmöglichkeiten in die Zukunft. Momentan bin ich noch am Studieren und verdiene bis Anfang 2020 lediglich ein regelmäßiges Ausbildungsgehalt (ca.1T Netto). Entsprechend ist über eine Immobilienfinanzierung ohne weitere Bürgschaften (was ich aber aus Prinzip ablehnen möchte) noch nicht nachzudenken.

Jetzt sagen aber die Prognosen der nächsten Jahre (natürlich kann da niemand in eine Glaskugel schauen) weiterhin steigende Immobilienpreise in und um Großstädte, bei moderat steigenden Mieten voraus. Das ist entsprechend für die Rentabilität der Immobilie als Investment nicht gerade zukunftssicher - zumal ich im Rhein-Main-Gebiet nahe Frankfurt wohne und bleiben möchte.

Lange Rede, kurzer Sinn: Macht es für mich dennoch Sinn sich mit der Materie intensiv auseinander zu setzen, oder sollte ich lediglich die Marktentwicklung im Auge behalten und zum Ende des Studiums eine aktuellere Investmentstrategie planen?

Ich hoffe die Frage klingt nicht zu blauäugig, aber um es auf den Punkt zu bringen: So ziemlich alles am Immobilieninvestment gefällt mir sehr gut. Ich möchte sehr gerne den Vorschlägen aus Podcasts, der Community und den vielen anderen Quellen, mit denen ich mich in den letzten Wochen beschäftigt habe nacheifern, wäre aber vielleicht mit Abwarten am besten bedient. Besteht eine Hoffnung, dass die Immobilie auch für Laien noch in ein Paar Jahren attraktiv ist?

Was sind eure Meinungen? Vielen Dank fürs Lesen!
euer Tim

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn die Kurse der Aktien steigen, kann es auch sinnvoll sein zu kaufen. Man weiss es aber leider erst hinterher, wenn die Kurse durchschnittlich noch viel weiter steigen als man dachte dass es gehen würde.

Es lohnt sich definitiv sich damit auseinander zu setzen, weil Du dann ein Gespür entwickeln kannst, wo es noch für Dich sinnvoll ist zu kaufen.
Gerade wenn Du Dir sowieso Zeit gibst ist diese gut in Recherche und Lernen angelegt. Nichts ist schlimmer als übereilt zu kaufen und dann hinterher zu merken, dass man zu teuer eingekauft hat. Mein Tipp, nimm Dir nen Mentor, schliesse Dich einem Stammtisch an und höre Dir möglichst viele Geschichten von Privatinvestoren an. Die geben Dir viele Infos über ihre Fehler.
Klein anfangen bringt Dir Jung gerade viel mehr, als sich auf MFH zu stürzen (eine 1ZKB für 23.000€ kann auch nach Finanzierung im Monat >130€ Cashflow abwerfen und das Risiko ist überschaubar).

  • Like 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

vor 26 Minuten schrieb Pfalzgraf:

Wenn die Kurse der Aktien steigen, kann es auch sinnvoll sein zu kaufen. 

Meinst Du Immobilien oder Aktien?

vor 2 Stunden schrieb Tim A.:

Was sind eure Meinungen? 
 

Im Moment ist nach der reinen Lehre alles teuer: Aktien, Immobilien, Kunst, Oldtimer, Wein, ...

Warum kaufen sich aktuell manche Leute einen Porsche 911er oder Ferrari Testarossa zum doppelten Preis wie vor 5 Jahren? Weil sie investieren wollen? Meine Meinung ist, dass die Wertsteigerung ein netter Nebeneffekt ist, der sich einstellen kann oder aber nicht. Die, die sich sowas kaufen wollen das, weil es ihnen Spaß macht.

Macht es Dir Spaß Immobilien zu besitzen und zu vemieten? An den Immobilien zu arbeiten, diese aufzuwerten und zu entwickeln? Falls Ja, dann kauf Dir welche - jetzt! Wenn es Dir "nur" um Investieren und Wertsteigerung geht und Du sonst nichts damit am Hut hast, lass es bleiben

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor einer Stunde schrieb Pfalzgraf:

Es lohnt sich definitiv sich damit auseinander zu setzen, weil Du dann ein Gespür entwickeln kannst, wo es noch für Dich sinnvoll ist zu kaufen.
Gerade wenn Du Dir sowieso Zeit gibst ist diese gut in Recherche und Lernen angelegt. Nichts ist schlimmer als übereilt zu kaufen und dann hinterher zu merken, dass man zu teuer eingekauft hat. Mein Tipp, nimm Dir nen Mentor, schliesse Dich einem Stammtisch an und höre Dir möglichst viele Geschichten von Privatinvestoren an. Die geben Dir viele Infos über ihre Fehler.
Klein anfangen bringt Dir Jung gerade viel mehr, als sich auf MFH zu stürzen (eine 1ZKB für 23.000€ kann auch nach Finanzierung im Monat >130€ Cashflow abwerfen und das Risiko ist überschaubar).

Dem kann ich wirklich nur zustimmen. Wenn man mal genau hinschaut, hat man doch einige Kontakte im direkten Umfeld, die da schon Erfahrungen gesammelt haben, viele machen auch ähnliche Anfangsfehler. Und genau die Leute will ich mir jetzt mehr und mehr vornehmen um ihre Geschichten zu hören, und davon zu profitieren.

Ich will mir einfach sicher sein, dass wenn ich investiere, ich auch alles in meiner Macht stehende getan habe um darauf Stolz sein zu können. Was nicht heißen soll, dass ich nicht in ein Fettnäpfchen trete, aber es sollte keins sein, das mir ein einfaches Nachrechnen, oder genau Nachfragen hätte ersparen können...

Klein anfangen ist genau mein Ziel! Vielen Dank für die motivierenden Worte!

vor 28 Minuten schrieb Rooki€:

 

Macht es Dir Spaß Immobilien zu besitzen und zu vemieten? An den Immobilien zu arbeiten, diese aufzuwerten und zu entwickeln? Falls Ja, dann kauf Dir welche - jetzt! Wenn es Dir "nur" um Investieren und Wertsteigerung geht und Du sonst nichts damit am Hut hast, lass es bleiben

Genau das! Es macht mir richtig Spaß. Mein Vater hat sich gerade erst eine Immobilie für den Eigenbedarf zugelegt und grundsaniert, meinem "Schwieger"vater gehört die Wohnung, in der ich zur Miete wohne, die er regelmäßig entwickelt. Bis vor ein paar Monaten habe ich gar nicht verstanden warum man da mal eben eine neue EBK rein setzt, jetzt seh ich das aus einem anderen Licht und finde es faszinierend.

Die finanzmathematische Theorie macht mir Spaß und es ist einfach toll etwas anpacken und bewegen zu können. Dass man es dabei auch noch für sich selbst macht und nicht für den Chef eines Chefs ist da der schöne Nebeneffekt.

Auch dir vielen Dank für deine Antwort! Das hilft mir sehr jetzt am Ball zu bleiben und mir weniger Gedanken um irgendwelche x-beliebigen Artikel im Internet zu machen, die seit 5 Jahren regelmäßig vor jeder Investition warnen, die nicht das Sparbuch auf der Bank ist.

  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Manchmal ergeben sich auch Möglichkeiten, in einer Eigentümergemeinschaft an weitere Objekte zu kommen. Diese sind dann meistens günstiger als auf dem freien Markt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 16 Stunden schrieb Rooki€:

Falls Ja, dann kauf Dir welche - jetzt! Wenn es Dir "nur" um Investieren und Wertsteigerung geht und Du sonst nichts damit am Hut hast, lass es bleiben

Damit meine ich nicht: Kaufe zu jedem Preis - Wenn Du was kaufst sollte es sich rechnen. D.h. mache Deine Berechnung und greife zu wenn es in die Kalkulation passt. Fang klein an und entwickle Dich. Ideal ist wenn die Immobilien eine Zweck erfüllen: Z.B. Wohnung für Verwandte etc.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 20 Stunden schrieb Tim A.:

Was sind eure Meinungen?

Das investieren in Immobilien ist keine Erfindung der Neuzeit und auch keine Erfindung aktueller Protagonisten - es hat zu jeder Zeit Menschen gegeben, die mit Immobilien  vermögend geworden sind und auch solche, die damit pleite gegangen sind.

Aktuell sind wir im neunten/zehnten Jahr einer Boom-Phase mit steigenden Preisen, das mag noch einen Moment so weiter gehen aber die Marktkorrektur kommt gewiss. Auch in der aktuellen Marktphase ergeben sich Chancen für die, die sie erkennen und nutzen können.

Oder anders ausgedrückt - wenn Du es kannst, kannst Du es auch jetzt, wenn Du es nicht kannst hilft Dir auch abwarten nicht ….. 

PS.: Bei Marktveränderungen verschiebt sich nie nur ein Parameter, sondern alle miteinander - abzuwarten führt Dich auch nur in ein Umfeld marktfähiger Preise. 

  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
Am 11.9.2018 um 18:59 schrieb Tim A.:

 Momentan bin ich noch am Studieren und verdiene bis Anfang 2020 lediglich ein regelmäßiges Ausbildungsgehalt (ca.1T Netto).

 

Ich halte bei deinen Rahmenbedingungen (selbst noch in der Ausbildung, in den nächsten Jahren kein gesichtertes Arbeitseinkommen) die Beschäftigung mit den Immobilien ehe als Hobby oder Zeitvertreibung.  Aus meiner Sicht wird die Investition in deine Ausbildung (Zustatzkenntnisse, ggf. Studium, Master, Doktortitel  usw... gegenwärtig deutlich mehr als Kauf einer Kleinswohnung bringen...

Wenn du dich für die Immobilien interessierst, dann versuch dass du in diesem Gebiet nach Abschluss deiner Ausbildung/Studiums tätig wirds. Da kann du deutlich fachmännisch agieren und ernorm viel knowhow sammeln.

Die Geschichten wie  von JB, der mit 10 t Euro angefangen hat, sind  nur auf dem steigenen bzw. wachsenden Markt bei passenden Rahmenbedingungen möglich. Es war wirklich eine Nische, die mittlerweile nicht mehr gibt. Da muss man einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein (eigentlich wie in jedem Geschäft).

In unserer Gegend ( Ruhrgebiet Rheinland) kommen exter wenig Objekte in der Preisklasse unter 600-700 Euro m2 auf den Markt. Wenn so ein Objekt kommt, dann ist der vergleichsweise klein 200-300 t. Euro und relativ schnell weg. So war z.B. vor kurzem in einem MFH in Duisburg. Vertretbare lage, komplet leerstehend, Auflagen der Stadt für die Neuvermietung sind zu erfüllen. War nur wenige Tage bei Scout drin.

So ein Objekt ist heute ehe Rarität und für einen richtigen Kapitalanleger wegen des Sanierungsaufwandes und geringen Mieteinnahmen ehe uninteressant. Als Anfänger ohne EK und entsprechneden Referenzen bekommt man so etwas auch nicht finanziert.  Da kann nur der Sanierungsprofi wie JB kaufen, weil das sein Hauptgeschäft ist und er davon lebt. 

Ich persönlich halte mich mittlerweile bei solchen Kleinsimmobilien zurück, weil ich einfach festgestellt habe, dass die Inverstitionen in die Objekte die weniger als 80.000 Euro ME pro Jahr bringen zeitlich kaum lohnen, weil ich mehr Geld in meinem Hauptgeschäft verdienen kann. Wir haben im Juli ein  MFH gekauft und so wie es aussieht komme ich zu der Sanierung frühestens im April 2019, weil bis dahin alles zeitlich voll ist und einfach keine Zeit  gibt sich noch darum zu kümmern.

Die Immobilien sind kein passives Einkommen sondern erfordern wie jede wirtschaftliche Tätigkeit fleiß und Arbeit. Sonst hat du nur leerstand und Probleme mit den Mietern.

vor 8 Stunden schrieb Arnd Uftring:

 Auch in der aktuellen Marktphase ergeben sich Chancen für die, die sie erkennen und nutzen können.

Oder anders ausgedrückt - wenn Du es kannst, kannst Du es auch jetzt, wenn Du es nicht kannst hilft Dir auch abwarten nicht …..

 

Eigentlich stimme ich dem Arnd im wensentlichen zu, jedoch mit einer Ausnahme, weil man früher noch vor 4 bis 6 Jahren trotz der anderen Finanzierungsbedingungen  sich noch eine Immobilie nach der Lage, Zusand usw... wirklich wählen könnte. Heutzutage muss man schon froh sein, wenn irgendeine Bruchbude bekommen hat... Aus meiner Sicht dass ist der wesentliche Knackpunkt.

Aus meiner Sicht ist daher der Einstig in die Immobilien als Anlageobjekte  gegenwärtig nicht zu emfehlen. Möglicherweise mit der Ausnahme das man ein Schnäppchen findet oder für Eigennutzung kauft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Like 2

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielen Dank für die Blumen Eugkoll - es ist genauso, wie Du sagst... Es ist heute nicht mehr möglich. Ich habe die Tage nochmal im Scout nach geeigneten Objekten geschaut und es ist nichts mehr, absolut nichts mehr da. In Gelsenkirchen sind wir beim 16-17 fachen in Bulmke angekommen... Der Wahnsinn, dafür zu kaufen bei den Problemklientel. Dortmunder Norden das gleiche und von Essen fange ich erst gar nicht an. Schrottbuden in Duisburg werden mittlerweile für über 800 EUR/m² verkauft und die Geier reißen sich darum... ich kann tlw. nicht verstehen warum 😯 Es mag sein, dass die Bayern nun denken "800 EUR/m² ist nichts" aber der Markt funktioniert hier gänzlich anders und die sozialen Probleme haben die Bayern in Ihren Lagen nicht, die muss man alle mit einpreisen. Sprich: es ist nicht mehr möglich, positiven Cashflow mit den Immobilien zu verdienen. 

Der Zeitpunkt ist denkbar ungünstig... die Branche kommt gerade massiv unter die Räder... Politiker haben ein neuen Sündenbock gefunden: die Immobilieninvestoren, Makler und Eigentümer. Mit dem Mietpreisstopp, der Bremse, der 12 Punkte Plan der SPD wird die Branche hart zu kämpfen haben und bei den Preisen ist es nicht mehr rentabel, eine Immobilie zu bewirtschaften. Sicher werden nicht alle Punkte umgesetzt, dennoch einige davon.

Ich kann nur jedem davon abraten, aktuell Investments zu tätigen... Auch der Immobilienhandel ist mir persönlich zu riskant... Wer jetzt kauft, kann Gefahr laufen, auf den Objekten sitzen zu bleiben. Im Bekanntenkreis heißt es schon, "ich warte noch, wenn ich die Maklerprovision eventuell sparen kann, kaufe ich erst später" Klar wenn ich das RMH für 160t kriege, was normal 260t kostet, kann man nichts falsch machen oder die ETW, die ich für das 8-fache vermieten kann. 

Auch Schrottlagenimmobilien, wo man meint, man hat ein Schnäppchen gemacht, sind heiß gelaufen. Das sind Immobilien, die bei den o. g. Punkten massiv an Wert verlieren werden. Der Markt ist derzeit echt ziemlich schwierig...

Das ist meine Meinung zu der aktuellen Situation. Man muss aufpassen, dass man sich nicht verbrennt, verabschiede Dich von dem Gedanken, Immobilien zu kaufen, spare Dir etwas EK an. Du kannst besser in Firmen investieren, Firma aufbauen und verkaufen... Oder Auslandsimmobilien, zB. Türkei Griechenland, aktuell sind die Werte Down, die können (aber müssen nicht) steigen

Es ist sehr viel ruhiger geworden im Markt... nur der vermeintliche Schnäppchenmarkt (500-700 EUR/m² in mittleren Lagen) läuft noch ziemlich schnell ab. 

bearbeitet von Jb007
  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Lieber Tim, liebe Studenten unter euch,
in der Regel seit ihr noch sehr jung und habt noch mehrere Jahrzehnte mit den verschiedensten Marktlagen und Marktkonstelationen vor euch.
Denkt euch doch mal was aus, wie ihr diesen Vorteil ausspielen könnt?
Als Student habt ihr mehr Zeit und mehr Flexibilität, als es je wieder bekommen werdet(auch bei dualen Studiengängen). Zeigt doch mal Commitment und Engagement wie ihr diese Zeit und Flexibilität nutzt.
Als Investor braucht ihr so viele Kompetenzen, viele davon könnt ihr jetzt schon aufbauen, manche vielleicht sogar leichter jetzt als später.
Dies nur als kleine Anregung. Bzw, wenn ich damals schon gewusst hätte, dass ich Immobilieninvestor werden will, dann hätte ich die Zeit genutzt.

P. S. Hohes Arbeitseinkommen hilft beim Start ins Investoren Leben, auch dafür werden jetzt die Weichen gestellt.

  • Like 1
  • Thanks 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 11 Stunden schrieb eugkoll:

Ich halte bei deinen Rahmenbedingungen (selbst noch in der Ausbildung, in den nächsten Jahren kein gesichtertes Arbeitseinkommen) die Beschäftigung mit den Immobilien ehe als Hobby oder Zeitvertreibung.  Aus meiner Sicht wird die Investition in deine Ausbildung (Zustatzkenntnisse, ggf. Studium, Master, Doktortitel  usw... gegenwärtig deutlich mehr als Kauf einer Kleinswohnung bringen...

Das ist der entscheidende Punkt:

Versuche soviel wie möglich in Deine Ausbildung zu investieren (Auslandsstudium, Master, Promotion). Die eigene Ausbildung oder die der Kinder wirft die größte Rendite ab, wie schon Warren Buffet bemerkte. Ich konnte z.B. mein Starteinkommen durch einen MBA an einer Top-Uni in USA ggü. dem meiner Kommilitonen verdoppeln und hatte damit ganz andere Aufstiegschancen....

Dann steht das Thema Karriere und Familie an. Die werden beide sehr viel Zeit kosten. Nimm Sie dir.

Wenn Du Geldanlegen möchtest würde ich mich eher über Aktien und andere Wertpapiere informieren und - wenn Du genug Geld hast - dort investieren. Ein ETF benötigt keine Zeit, beschwert sich nicht, hat keine Mietausfälle, keine Reparaturen etc. und hätte in den letzten 100 Jahren eine deutlich höhere Rendite als Immobilien gebracht. Immobilien sind halt allen politischen Risiken (Enteignung  wie in DDR und Berlin heute, Mietenbremse, Mietenstopp) etc. ausgesetzt.  Jeder Finanzierungs-Prof wird Dir sagen, dass man aus Portfolio-Gründen als Deutscher Arbeitnehmer nicht alles in Deutschland investieren sollte (Arbeitskraft, Geldanlage). Auch sind wir jetzt m.E. nahe des Tops bei Immobilien. .

Vergiss Immobilien. Mache jetzt die wesentlichen Dinge. In Immobilien kannst Du auch mit 40 investieren.

  • Like 3

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 3 Stunden schrieb Jb007:

Du kannst besser in Firmen investieren, Firma aufbauen und verkaufen...

Richtig. Wer sich einmal informieren möchte, welche Unternehmen aus welchen Branchen man so kaufen könnte, kann in diesem Heft sehr viel Inspiration finden:

https://www.dub.de/

Im Bahnhofsbuchhandel hat die Dame an der Kasse zu mir gesagt: Was wollt ihr denn alle mit diesem Heft? Das sei jetzt schon die dritte Sackkarre, die sie ausgepackt hätte...  🙂

Mit einem Klick auf den XING-Button (ganz unten auf der Webseite) seid ihr direkt in einer großen Gemeinschaft, die sich für Kauf und Verkauf von Unternehmen interessiert. Dort am besten direkt der Gruppe beitreten...

bearbeitet von Thorsten Beckers
  • Like 1
  • Thanks 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Tja ich kann meinen Vorrednern nur zustimmen. Auch ich würde eher in die Ausbildung investieren, da sie kurz bis mittelfristig den größten Ertrag einbringt. Man sollte zur Kenntnis nehmen, dass Investments in immobilien eine gute Bonität/Einkommen zwingend voraussetzen - also dahingehend sollte man sich in gute Startpositionen bringen. Die Digitalsierung tut da auch ihr übriges - eventuell ergäbe es Sinn seine Präferenzen (beruflich) damit etwas abzustimmen.

 

Der Gesetzgeber hat nicht nur neue Opfer gefunden, er wird auch das meiste was da im Raum steht umsetzen. Immerhin schlägt er damit zwei Fliegen mit einer Klappe: er generiert neue Wählerstimmen und lukriert neue Steuereinkünfte. Auch wenn es nicht langfristig ist aber das hat einen politiker noch nie gestört. Ich habe mir gestern die Debatte bei maischberger angeguckt wo auch ein Christoph Gröner saß. Also mir sind bei den Ausführungen des grünen Stadtrates Florian Schmidt manchmal Schauer über den Rücken gelaufen. Vor allem mit seiner Idee Privatleuten mit der Enteignung zu kommen, falls bestimmte Punkte auf irgendeiner seltsamen, noch auszuformulierenden Werteskala nicht erfüllt werden: schrecklich. Man stelle sich vor: da sitzt ein Beamter in einem Bureau und analysiert die Geschäftsberichte diverser Gesellschaften wie die Deutsche Wohnen udgl. Merkt er, dass da einige qm wohl unter "kapitalistischen/ausbeuterischen" Kriterien vermietet werden, dann zückt er einen Paragrafen und die Enteignungsmaschinerie kommt in Gang. OMG!!

 

Der Vergleich mit den "Roten Wien" (das Rot ist übrigens nur ein lack; kratzt man ihn an kommt dezentes Braun zum Vorschein aber das nur so nebenbei) ist auch etwas schräg. Ich bin zwar kein Wiener aber die "Gschäfteln" welche die angeblich so sozialen Wohnungsgesellschaften dort abziehen (gesteuert von Führungspersonal mit so 15k monatseinkommen) hat mit sozialem nicht mehr viel gemein. Mancherorts sind sie schlimmer als jede Heuschrecke.

Schade eigentlich: dieser Gröner und dieser Schmidt; hätten sie nicht solche tiefen ideologischen Schützengräben gegeneinander aufgebaut - sie wären wohl gute Freunde. Verfolgen sie doch das selbe Ziel nur mit unterschiedlichen Ansätzen.

 

Was das Geschäft grundsätzlich betrifft möchte ich einen punkt in die Diskussion werfen, welcher mWn noch nie im Forum angesprochen wurde: die Informationsasymmetrie. Was bedeutet das? Nun es ist eigentlich die Grundlage eines JEDEN guten deals. Ein guter deal ist im Grunde nur dann einer, wenn der Kontrahent zumindest ein wenig über den Tisch gezogen werden konnte. Und das ging wenn einer der beiden oder ein involvierter/informierter Dritter (Stichwort Erbschaftsstreitigkeiten; baldiger Konkurs eines Unternehmens usw.) einen Informationsvorsprung gegenüber den anderen hatte.

Das Internet ist Fluch und Segen gleichzeitig. Es war noch nie so einfach Informationen zu bekommen - aber das gilt jetzt auch für die Gegenseite. Es genügt 5 Minuten (FÜNF MAXIMAL) im Internet zu recherchieren um zu erkennen, was sein Haus oder sonst was wert ist bzw. zu welchen Preisen die Läden über die Theke gehen. Früher hatten diese Infos maximal tief in der Branche tätige, family offices oder eben Makler. Der Otto-Normalverbraucher hatte diese Infos normalerweise nicht und dann passierten eben deals wie "zum 3 fachen gekauft" usw. Klar. Gibt auch heute noch solche deals aber sie sind doch außergewöhnlich selten geworden. Und das hat mit der Informationsasymmetrie zu tun bzw. mit deren Bruch da es sie kaum noch gibt. Ähnlich ist es da in so gut wie jeder Branche. Man kennt die Geschichten des betrügerischen Anwalts/Arztes/Handwerkers welche einem über den Tisch zogen. Vor der Internetära machte so etwas allenfalls lokal Aufsehen aber bereits im Nachbarort war das ganze bereits unbekannt. Jetzt werden Unternehmen und Institutionen im Internet bewertet von anderen Kunden udgl. und wenn beispielsweise mehr als die Hälfte der Bewrtungen negativ sind, dann nimmt man als potentieller Vertragspartner/kunde/whatever eher Abstand von einer geschäftlichen Beziehung. Und das INternet ist global; solche Globalwirkungen gab es früher nur bei Konzernen oder Skandalen wie die Herstattbank, Spendenaffäre Kohl, Conterganaffäre,..; also Sachen die bundesweit für Aufsehen sorgten mit entsprechenden medienecho. Das Internet hat das im Grunde ersetzt; bei größtenteils negativen Einträgen kann heute kein Unternehmen mehr dagegensteuern - egal wie teuer/aufwändig eine Marketingkampagne oä auch sein mag. Auch das hat mit dem Verschwinden dieser Asymmetrie zu tun.

Dies nur soviel dazu.

 

PS.: Gegen eine Investition in eine kleine ETW bweispielsweise mit max. 20-30k Gesamtkosten ist trotzdem nichts einzuwenden. Ein eventueller Verlust lässt sich bei einer solchen Summe auch mit geringerem Einkommen noch handlen und der Lerneffekt ist dennoch gegeben. Auch die pers. Bonität/Einkommen wird aufgefettet. Also nicht schwarz-weiß denken. .D

bearbeitet von Georg J. Heininger
  • Like 1

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden