Senkrechtstarter35

Verwaltung verlangt Abmahnung an Mieter

27 Beiträge in diesem Thema

Hallo Freunde

Meine neuesten Mieter scheinen nicht die Besten zu sein.

Heute hat mir die Verwaltung geschrieben, dass diese sich nicht an die Hausordnung halten, Wertstoffsäcke vorm Haus lagern (Was Ratten anzieht), usw. Sie wurden schon vom Hausmeister angesprochen, und hätten diesem mitgeteilt, dass es ihnen egal ist, was der sagt, und auf die Verwaltung müssten sie auch nicht hören. 

Ich wurde von der Verwaltung gebeten, den Mietern eine Abmahnung zu schreiben, der Hausfrieden würde erheblich gestört werden.

Wie Ihr seht, sehr freundliche Seelen :) 

Welches Vorgehen würdet Ihr denen gegenüber empfehlen? Also direkt mit einer Abmahnung und somit offenen Konfrontation wollte Ich ungerne drohen, zumal sie erst seit 3 Monaten Mieter sind. Rat?

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Abmahnung ist da wohl geboten. Den Mietern gleich zeigen, dass sie sich an Regeln halten müssen und ihr Verhalten nicht geduldet wird.

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Als aller erstes mal ein persönliches Gespräch und offene höfliche Kommunikation. Nur weil die Verwaltung so etwas behauptet würde ich nicht gleich eine Abmahnung senden :-)

 

 

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vor 16 Stunden schrieb Senkrechtstarter35:

Rat?

Erstmal mit den Mietern reden und sich vor Ort selbst ein Bild machen!

Einfach auf Zuruf und Anforderung dritter eine Abmahnung zu schreiben halte ich für problematisch - hier kann auch eine Menge "stiller Post" dabei sein. Weiß der Verwalter mit Gewissheit, was der Mieter zum Hausmeister gesagt hat und könnten die Säcke vorm Haus nicht auch von anderen Mietern dort abgelegt worden sein?

Da mein Name auf der Abmahnung steht und nicht der des Verwalters würde ich mehr wissen wollen als nur "hören-sagen"!

Nachtrag:

Die Abmahnung wäre das Papier nicht wert, wenn nicht auch der Nachweis erbracht werden könnte, dass sie zu Recht ausgesprochen wurde. Schon alleine deshalb solltest Du Dich vor einer Abmahnung zur Faktenlage schlau machen.

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Die Bude ist 60 km entfernt. Hab da wenig Bock 2 Stunden hinzugurken. Hab denen eine WhatsApp geschickt, die ist aber nicht angekommen. Es existiert kein Profilbild mehr. Handy auch aus. 

Muss denen sowieso noch schreiben, weil das Jobcenter bisher noch nichts gezahlt hat, weder Kaution , noch Miete. Eingezogen sind sie bereits Anfang Juni, also 2 Monate. Ja, die lieben Sozialhilfeempfänger.

Bisher mache ich mir nicht große Sorgen, das Jobcenter braucht manchmal 2-3 Monate, Unterlagen einreichen etc. Und eine Übernahme der Mietzahlung hat das Jobcenter damals vor 2,5 Monaten auch schriftlich zugesichert. 

Das Gesamtbild ist jetzt definitiv nicht schön, und einige in meinem Umfeld sprechen bereits davon, dass ich keinen Cent sehe. 

Mal sehen, wer Recht behält. Ich schicke erstmal Post raus mit Nachfrage, wie es mit den Zahlungen aussieht, und den Hinweisen der Verwaltung. 

Dann werde ich ja sehen, ob sie sich mit einer neuen Rufnummer zurück melden, oder ignorieren. Falls es letzteres wird, läuft es dann auf meine erste fristlose Kündigung hinaus. 

bearbeitet von Senkrechtstarter35

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vor 10 Stunden schrieb Senkrechtstarter35:

 

Muss denen sowieso noch schreiben, weil das Jobcenter bisher noch nichts gezahlt hat, weder Kaution , noch Miete. Eingezogen sind sie bereits Anfang Juni, also 2 Monate. Ja, die lieben Sozialhilfeempfänger.

Das halte ich ehrlich gesagt für grob fahrlässig. Ich gebe grundsätzlich kein Schlusselraus bis die Kaution (ggf. erste Rate) und die Erste Miete tatsächlich gezahlt worden sind.

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Schick direkt ne fristlose Kündigung wegen Zahlungsverzug raus und probier die Schlüssel zu bekommen und such dir neue Mieter...

Vllt. haben die Mieter den Mietvertrag auch garnicht erst beim JC eingereicht, dann kommt auch nix mehr. 2-3 Monate Bearbeitungszeit wäre mir neu, aber das kann wird natürlich bei den Städten unterschiedlich sein.

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Wieso tut man sich so was an? 3 KM Mietsicherheit + die 1. Monatsmiete in Bar oder per Überweisung - davor gibts keine Schlüssel.

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vor 20 Stunden schrieb MMM:

3 KM Mietsicherheit + die 1. Monatsmiete in Bar oder per Überweisung - davor gibts keine Schlüssel.

Das kannst du nur bei normalen Mietern machen. Bei ALG Beziehern ist die Reihenfolge leider anders. 

Hab in einigen weiteren Wohnungen auch ALG Beziehern drin. Da war das am Anfang auch genauso. 

Optimal ist das alles nicht, aber wenn man mit ALG Menschen zu tun hat, dann ist der Aufwand, die Betreuung, und das Risiko definitiv größer

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Am 11.8.2018 um 14:06 schrieb nemo:

Vllt. haben die Mieter den Mietvertrag auch garnicht erst beim JC eingereicht, dann kommt auch nix mehr. 2-3 Monate Bearbeitungszeit wäre mir neu, aber das kann wird natürlich bei den Städten unterschiedlich sein.

theoretisch wäre das möglich, denn ich habe ja keine Chance zu überprüfen, ob sie tatsächlich Unterlagen einreichen

in Zukunft werde ich in den Mietverträgen auch eine Vollmacht zur Leistungsabfrage unterschreiben lassen, ich habe mit dem Jobcenter telefoniert, und diese sagten dass ich das machen sollte damit ich dann selber anrufen kann beim Jobcenter und nach dem aktuellen Stand nachfragen kann

ich wüsste allerdings nicht, warum sie die Unterlagen nicht einreichen sollten. Sie haben ja eine schriftliche Zusage bekommen vom Jobcenter, dass sie in die Wohnung umziehen können und dann die Kosten übernommen werden. Außerdem haben wir einen Mietvertrag, ich könnte sie also juristisch auch verklagen. Welchen Vorteil sollte das also für die Mieter haben?

natürlich sind die Beweggründe solcher Menschen manchmal nicht ganz klar, daher ist das nicht auszuschließen. Nach aktuellen Stand gehe ich aber jetzt nicht davon aus. Noch nicht.

zum Thema Bearbeitungszeit, da habe ich unterschiedliche Erfahrung gemacht, 1 bis 3 Monate waren da bisher völlig normal

 

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Welchen Vorteil sollte das also für die Mieter haben?

Vermutlich einfach nur zu faul.... "ach der schei* Papierkram. Da müsste man sich auch irgendwann mal drum kümmern, naja".

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vor 8 Stunden schrieb Senkrechtstarter35:

ich wüsste allerdings nicht, warum sie die Unterlagen nicht einreichen sollten. Sie haben ja eine schriftliche Zusage bekommen vom Jobcenter, dass sie in die Wohnung umziehen können und dann die Kosten übernommen werden. Außerdem haben wir einen Mietvertrag, ich könnte sie also juristisch auch verklagen. Welchen Vorteil sollte das also für die Mieter haben?

Dann hast du definitiv noch keine weitreichenden Erfahrungen mit ALG-Mietern gehabt. Viele brauchen keinen Vorteil in irgendetwas zu sehen. Sie machen es einfach nicht, weil sie überfordert sind oder einfach keine Lust darauf haben. Es hat ja meistens Gründe, warum sie arbeitslos sind. In den meisten Fällen sind nicht die anderen Schuld daran. Was soll ihnen denn auch passieren? Kündigst du, nehmen sie sich einen Anwalt und gehen gegen dich auf Staatskosten vor. Das bringt ihnen 6-12 Monate. Oder sie bewegen sich dann doch und reichen die fehlenden Unterlagen beim JC ein.

Und wenn du denkst, dass es sie juckt, dass du sie verklagst, dann wirst du in den meisten Fällen dein blaues Wunder erleben. Während du jede Anwaltsminute zahlst, geht der Hartzer zum AG und holt sich einen B-Schein und zack hat er einen Anwalt für lau. Und selbst wenn du gewinnst, gibt es in aller Regel nichts aber auch gar nichts zu holen bei denen. Weder jetzt noch in 20 Jahren. Du bleibst in aller Regel auf den Kosten sitzen und kannst dich glücklich schätzen, wenn der Rausschmiss schnell über die Bühne geht.

Ich habe zwar auch Hartzer als Mieter, jedoch ist hierbei die Auswahl extrem wichtig. Du musst sie in der Anfangszeit sehr eng führen und denen immer in den Arsch treten. Die sollen deinen Atem ständig im Nacken spüren, bis die Miete läuft und sich alle Zahlungen eingependelt haben. Vernachlässigst du das am Anfang, wirst du u.U. teuer dafür bezahlen.

Mir ist es z.B. scheiß egal, ob es Hartzer sind oder nicht. Wenn sie nicht mal die erste Rate für die Kaution erbringen können, werden sie bei mir keine Mieter. Diesen Mindestmaß an Rücklage fordere ich einfach ein. Gute Hartzer haben das auch und nur die will ich haben. Das zeigt mir dann auch, dass sie sich noch nicht aufgegeben haben und ein bisschen mit dem Geld wirtschaften können.

So wie du vorgegangen bist, würde ich es niemals machen. Das schreit danach, dass es schief geht. Wenn nicht bei dem, dann beim nächsten.

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vor 18 Stunden schrieb Eduard H.:

Kündigst du, nehmen sie sich einen Anwalt und gehen gegen dich auf Staatskosten vor.

Die dürfen sich tatsächlich einen Anwalt auf Staatskosten nehmen, wenn sie die Miete nicht bezahlen? 

vor 18 Stunden schrieb Eduard H.:

Du musst sie in der Anfangszeit sehr eng führen und denen immer in den Arsch treten. Die sollen deinen Atem ständig im Nacken spüren, bis die Miete läuft und sich alle Zahlungen eingependelt haben. Vernachlässigst du das am Anfang, wirst du u.U. teuer dafür bezahlen

Mache ich eigentlich auch so. Dann gibt es aber die Phase wo mehr Ruhe einkehrt und die Unterlagen bei dem Jobcenter eingereicht werden müssen und die erste Miete kommt. Da gebe ich quasi eine Verschnaufpause, ich möchte ja auch nicht täglich nerven. 100 % sicher wissen kannst du eh nichts. Ich hab von anderen Hartzern schon einige Sachen gehört ("Jobcenter hat heute Geld abgeschickt", aber nix gekommen)

Habe auch Erfahrung mit sehr guten Hartzern. Die selber Vollgas geben und sich um Weiterbildungen kümmern etc. Ich mache jetzt eventuell eine negative Erfahrung durch. Mal sehen ob die sich bis Freitag bei mir melden, mein Schreiben müsste morgen ankommen. 

vor 18 Stunden schrieb Eduard H.:

Wenn sie nicht mal die erste Rate für die Kaution erbringen können, werden sie bei mir keine Mieter. Diesen Mindestmaß an Rücklage fordere ich einfach ein. Gute Hartzer haben das auch

Das klingt vernünftig und werde ich in Zukunft mit aufnehmen! Top

vor 18 Stunden schrieb Eduard H.:

So wie du vorgegangen bist, würde ich es niemals machen. Das schreit danach, dass es schief geht.

Es ist bei drei Mietern gut gegangen. Mal sehen wie es jetzt wird. Man lernt ja auch aus Erfahrung. :)

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vor einer Stunde schrieb Senkrechtstarter35:

Die dürfen sich tatsächlich einen Anwalt auf Staatskosten nehmen, wenn sie die Miete nicht bezahlen?

Bedürftige dürfen in Rechtsangelegenheiten Prozesskostenhilfe beantragen. Es soll ja Chancengleichheit herrschen wenn es zur Räumungsklage geht. Findest du in den Paragraphen 114ff. ZPO

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Das kannst du nur bei normalen Mietern machen. Bei ALG Beziehern ist die Reihenfolge leider anders. 
Hab in einigen weiteren Wohnungen auch ALG Beziehern drin. Da war das am Anfang auch genauso. 
Optimal ist das alles nicht, aber wenn man mit ALG Menschen zu tun hat, dann ist der Aufwand, die Betreuung, und das Risiko definitiv größer
Also bei mir (Krefeld und Mönchengladbach) ist das nicht so. Ich mache Barkaution vor Schlüsselübergabe zur Bedingung und da geht das Jobcenter mit.
Ich musste aber auch wie Du erstmal Lehrgeld zahlen.

Einen Anwalt hat bei mir noch nie ein ALG Empfänger genommen, auch wenn sie es dürfen.

ALG Mieter aus der Ferne betreuen halte ich für schwierig.
Zusätzlich lasse ich mir bei Vertragsunterzeichnung einen Notfallkontakt geben, damit ich auch für solche Situationen einen Kommunikationskanal mehr zur Verfügung habe.

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vor 50 Minuten schrieb GeorgG:

Einen Anwalt hat bei mir noch nie ein ALG Empfänger genommen, auch wenn sie es dürfen

Ich hatte bei den zwei Räumungsklagen bisher auch Glück. Offensichtlich ist das nicht bei allen bekannt. 

Bei einer Sache bin ich mir allerdings sicher. Es gibt einen Prozentsatz Hardcore-Hartzer, die ihre Rechte und Pflichten genau kennen. Erwischst du so jemanden, brauchst du gute Nerven und finanzielle Rücklagen.

Mit einer sorgfältigeren Auswahl sollte sich die Wahrscheinlichkeit diesen "Hauptgewinn" zu ziehen, verringern lassen.

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Sieht momentan nach einem Lernprozess für mich aus. 

Der Brief ist seit gestern bei denen im Briefkasten. Um dringenden Rückruf bis Morgen habe ich die gebeten. Weder gestern noch heute kam ein Rückruf. Und ich bezweifle, dass morgen ein Rückruf kommen wird. 

Ich beschäftige mich dann mental und fachlich schon mal mit meiner erster Räumungsklage. Ob über einen Anwalt, oder selbst. Muss mich da mal einlesen jetzt.. Sehr schön...

Ich denke, einmal schaue ich nächste Woche noch persönlich in der Wohnung vorbei. Damit es 100 % Safe ist, wie die Sache aussieht. Das werde ich anhand einer persönlichen Reaktion ja sehen. 

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Ich würde auch mehr als einmal vorbei fahren. Und wenn Du den Leuten begegnest wäre für mich das Ziel einen Kommunikationskanal für die anstehenden Punkte auf zu bekommen.
Wenn es dir gelingt den auf zu bekommen, hast du viel mehr Möglichkeiten.

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Update

Auf meine Rückrufbitte per Post bis letzten Freitag kam kein Anruf.

Dafür hab ich die heute telefonisch erreicht. Sie sagten mir sehr nett, dass sie am Donnerstag noch ins Jobcenter gehen müssen, und spätestens bis Ende des Monats ist das gesamte Geld vom Jobcenter überwiesen.

Ob das stimmt lässt sich natürlich nicht überprüfen. Ich werde jetzt erstmal bis zum Ende des Monats abwarten, und wenn das Geld nicht da ist, dann die fristlose Kündigung aussprechen.

Mit meiner Verwaltung habe ich telefoniert, ob es möglich wäre, denen das Wasser abzustellen. Das nennt sich kalter Auszug, und ist sogar rechtens. Allerdings ist das technisch nicht möglich, da es nur zwei Möglichkeiten gibt, das Wasser abzustellen: einmal in der Wohnung selbst, und einmal zentral unten im Keller, allerdings gibt es da dann nur einen Hauptschalter für alle Hausbewohner. 

Die Verwaltung sagte mir auch, dass der Nachname der Mieter auch ein Hinweis auf zigeunerfamilien ist. Obwohl der deutsch klingt, heißen so einige zigeunerfamilien. Sie selbst sagte, dass sie bei Familien mit den Namen Krause und Winter aufpassen würde, mit diesen beiden Nachnamen hat sie oft Probleme, das sind ganze Familienclans.. Die sorgen oft für Ärger. Ich solle versuchen die loszuwerden. 

Ich habe auch mit dem Jobcenter telefoniert und darüber informiert, dass ich bisher noch keine Miete erhalten habe. Aus Datenschutzgründen durften sie mir nichts mitteilen, allerdings baten Sie mich, schriftlich per E-Mail das Jobcenter darüber zu informieren, dass ich bisher noch kein Geld erhalten habe. Dann würde das Jobcenter denen die 1000 € Miete im Monat nicht mehr überweisen (falls es denn so sein sollte, dass die Mieter tatsächlich Mietzahlungen vom Jobcenter direkt erhalten haben)

Mal mal sehen, wie es weitergeht..

bearbeitet von Senkrechtstarter35

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Am 20.8.2018 um 20:00 schrieb Senkrechtstarter35:

...Dann würde das Jobcenter denen die 1000 € Miete im Monat nicht mehr überweisen (falls es denn so sein sollte, dass die Mieter tatsächlich Mietzahlungen vom Jobcenter direkt erhalten haben)...

Fiktive Zahlen oder ist das die echte Miethöhe?! 😮

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1.000 Euro warm inkl Heizung und Wasser. Die haben 4 Kinder. Deswegen wird denen auch eine höhere Miete genehmigt. Es geht beim Jobcenter ja nach Anzahl der Personen. Und die Wohnung ist knapp 90 qm groß und in einer beliebten Stadt im Hamburger Umland. 

bearbeitet von Senkrechtstarter35

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Update: 

Happyend:

Das Jobcenter hat mir überraschenderweise eine Email geschickt. Darin steht, dass sie soeben rückwirkend die gesamte Miete und Kaution an mich überwiesen haben, und auch in Zukunft direkt überweisen werden. Damit habe ich nicht gerechnet, weil ich dachte, dass Sie mir aus Datenschutzgründen keine Information geben. Und natürlich, dass alles wunderbar geklappt hat.

Und ich hab mich schon gedanklich und fachlich mit auf eine fristlose Kündigung und Räumungsklage eingestellt. 

Dieser Fall zeigt mir aber, dass man a) vorsichtiger sein muss b) genug Rücklagen haben sollte c) einen guten Anwalt

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Wieder mal fallen meine Mieter durch asoziales Verhalten auf., Ich habe einen Anruf der Hausverwaltung erhalten:

Sie haben Mülltonnen und Müll in ihrem Keller gebunkert, es stinkt und Ratten machen sich breit. Außerdem vermissen 2 andere Mieter ihre Mülltonnen. Diese dürften sich wohl auch darin aufhalten. 

Die Hausverwaltung hat mich gebeten, die Mieter unverzüglich zum Entsorgen der Müllsäcke aufzufordern. Das habe ich gemacht. Auf Anruf und SMS gibt es keine Reaktion. Mein Einschreiben wurde von der Post verbummelt, wie ich soeben erfahren hab.

Jedenfalls: Die Hausverwaltung möchte das Kellerschloss aufbrechen und den Müll entsorgen lassen. Sie prüfen gerade, ob es rechtlich Probleme geben kann bei diesem Vorgehen. Schließlich könnten die Mieter sagen, dass Sie da eine Goldkette drin hatten. Wer weiß. 

Und die Rechnung fürs Entsorgen (100 - 300 Euro) darf ich dann tragen laut Hausverwaltung. Wisst Ihr, ob das rechtens ist? Ich hab der Hausverwaltung gesagt, dass sie die Rechnung direkt an die Mieter schicken sollen. Aber diese sagt, sie ist nur für mich als Eigentümer zuständig. Ich kann mir das Geld ja von den Mietern zurückholen, was bei der Assi Familie natürlich verloren ist..

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Am ‎23‎.‎08‎.‎2018 um 18:22 schrieb Senkrechtstarter35:

Update: 

Happyend

Ich habe den Faden eben erst entdeckt und gelesen. Noch bevor ich Deinen Kommentar von heute gelesen habe, war mir klar, daß das kein Happyend sein würde. Mieter die sich bereits zu Beginn des Mietverhältnisses so verhalten, werden Problemmieter bleiben. Sieh zu, daß Du sie los wirst!

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vor 43 Minuten schrieb Senkrechtstarter35:

Wieder mal fallen meine Mieter durch asoziales Verhalten auf.

Hast Du etwas anderes erwartet? Da wird noch einiges kommen …..

vor 49 Minuten schrieb Senkrechtstarter35:

Und die Rechnung fürs Entsorgen (100 - 300 Euro) darf ich dann tragen laut Hausverwaltung. Wisst Ihr, ob das rechtens ist? Ich hab der Hausverwaltung gesagt, dass sie die Rechnung direkt an die Mieter schicken sollen. Aber diese sagt, sie ist nur für mich als Eigentümer zuständig. Ich kann mir das Geld ja von den Mietern zurückholen, was bei der Assi Familie natürlich verloren ist..

Soweit alles völlig normal. Es ist Dein Keller, Du müsstest Dich kümmern und da Du das nicht tust macht das die HV für Dich gegen Kostenerstattung. Auch hier dürften noch einige Rechnungen auf Dich zu kommen.

Hier kann natürlich immer nur das beurteilt werden, was geschrieben wurde und man sollte insofern mit Bewertungen vorsichtig sein - nach allem was Du so schreibst scheinst Du aber ein wesentlicher Teil des Problems zu sein. Angefangen von der Mieterauswahl bis zum Krisenmanagement, Du bist hier viel zu passiv und offensichtlich viel zu selten vor Ort.

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