HenKo

Grüne fordern Bestellerprinzip beim Immobilienerwerb u. Begrenzung der Courtage

46 Beiträge in diesem Thema

vor 4 Minuten schrieb Jb007:

Zitat "Wir prüfen aktuell ….."

Es gibt keinen Gesetzesentwurf, keine Debatte hierzu, keine Abstimmung, etc. - bisher gibt es diesbezüglich nichts außer den Hinweis auf eine Prüfung.

Mir scheint, in dieser Diskussion ist ein hoher Anteil "Sommerloch" enthalten ….

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Kleine Anekdote, die ich neulich erleben mußte, zum Thema "Tätigkeit eines Maklers, der nicht für mich, sondern den Verkäufer arbeitet, den ich aber bezahlen muß":

Im Immoscout hatte ich ein Inserat entdeckt, das ich für 38k als mutmaßliches Schnäppchen identifizierte.

Hab ich sofort die Maklerfirma, die sich ihren "Service" vom Käufer mit 7,14% vergüten läßt kontaktiert und die Unterlagen angefordert, wobei man schon an dieser Stelle sagen muß, daß der sog. "Service" äußerst unbefriedigend ist: nur wenige schlechte Handyfotos in Inserat und Expose, unvollständiges Unterlagenpaket, bei dem wichtige Unterlagen, wie GB-Auszug oder ETV-Protokolle fehlten und erst auf erneute Anfrage nachgeliefert wurden oder "noch nicht verfügbar" waren.

Hatte dann auch umgehend einen Besichtigungstermin vereinbart, um hier der Erste zu sein. Auf meine Anfrage nach weiteren Interessenten wurde mir auch bestätigt, daß mein Termin der erste Besichtigungstermin sei. Als ich dann nach 150 km Anreise am Haus ankam, kam mir aus dem Eingang schon ein offensichtlicher Interessent mit Exposé in der Hand entgegen. Als ich dann hoch ging und den Makler, der in der Wohnung auf mich wartete, fragte, ob vor mir schon Interessenten da waren, sagte er: "Ja, wir hatten heute schon zwei Besichtigungen und für morgen sind auch noch mal 3 Besichtigungen vereinbart."

Nach Besichtigung des Objekts teilte ich dem Makler mit, daß ich die Wohnung gern kaufen würde.

"Was... Sie wollen kaufen? Vor Ihnen hatte schon jemand Interesse bekundet und wollte sich das noch bis morgen überlegen."

"Ich würde die Wohnung aber jetzt und sofort nehmen."

"Naja... ich kontaktiere den Verkäufer sowieso erst morgen und werde ihm dann die bisherigen Kaufinteressenten vorlegen. Wichtig ist, daß wir hier so schnell wie möglich zu einem Kaufvertragsabschluß kommen, denn der Verkäufer möchte so schnell wie möglich verkaufen. Wollen Sie den Kauf eigentlich fremdfinanzieren?"

"Fremdfinanzierung bzw. vorherige Einholung einer Finanzierungszusage ist nicht nötig, ich könnte morgen meinen Notar anrufen und mit einem Kaufvertragsentwurf beauftragen. Ich würde auch 39k als exklusives Angebot bieten."

"Ok... machen wir so. Ich werde dem Verkäufer morgen ihr Angebot mitteilen und unseren Kaufvertragsentwurf an Ihren Notar schicken. Die Anzeige werden wir dann rausnehmen, denn weitere Besichtigungen haben sich ja dann erledigt."

Am nächsten Abend dann Anruf vom Makler: "Ich habe den Verkäufer und den anderen Interessenten über Ihr Angebot informiert. Der andere Interessent bietet jetzt 40k. Wenn Sie mehr bieten wollen, teilen Sie mir das bis morgen 12:00 bitte schriftlich mit."

Zähneknirschend verschickte ich am nächsten Morgen die Mail: "Ich biete 40k."

Daraufhin am nächsten Morgen die Mail vom Makler: "Der andere Interessent bietet jetzt 41k. Bitte teilen Sie mir bis morgen 12:00 mit, ob Sie Ihr Gebot erhöhen."

Zähneknirschend verschickte ich auch am nächsten Morgen eine Gebots-Mail: "Ich biete 42k."

Am übernächsten Tag dann Anruf vom Makler: "Da der andere Interessent sich nicht mehr gemeldet hat, würde ich dann den Kaufvertragsentwurf fertig machen und bis übermorgen an den Notar schicken. Sie können ihm das ja schon mal avisieren, damit er Bescheid weiß."

Ok... dachte ich... endlich doch noch zum Zuge gekommen. Zwar nicht für den ursprünglichen Schnäppchenpreis, aber die Mietrendite ist auch bei dem Preis ok und die Mikrolage Top und mit Luft nach oben für Preissteigerungen. Also meinem Notar den KV avisiert.

Als mir nach 3 Tagen weder ein KV-Entwurf noch eine Rückmeldung vom Makler vorlag, rief ich dort an. "Ach... ich wollte mich heute auch noch bei Ihnen melden", sagte der Makler. Es hatte noch ein anderer Interessent die Wohnung besichtigt und 43,5k geboten. Das hatte ich dem Verkäufer mitgeteilt. Der möchte jetzt die Annonce noch 4 Wochen laufen lassen. Wir haben dort auch schon den Preis auf 44k angepaßt. Bitte teilen Sie mir bis morgen 12:00 mit, ob Sie Ihr Gebot erhöhen möchten."

"Achso..." sagte ich nur und konnte mir nur mit Mühe verkneifen zu erwähnen, daß ich mir so ziemlich verarscht vorkam. Gemeldet habe ich mich dann nicht mehr.

Warum zum Teufel soll also der Käufer, für einen Makler zahlen, der gegen ihn vollständig im Interesse des Verkäufers arbeitet und dann auch noch eine ausverschämt, in keinem Verhältnis zur erbrachten Leistung stehende hohe Wucher-Provision, die m.E. schon den Tatbestand des § 138 BGB erfüllt? Wird wirklich allerhöchste Zeit, daß der Gesetzgeber diese Auswüchse beseitigt!

bearbeitet von Monopoly

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Ich kann eine höhere prozentuale Provison bei einem günstigen Kaufpreis verstehen. Das Vorgehen des Maklers in deinem Fall natürlich nicht. Im Norden sehe ich bie kleinen Einheiten immer mehr Angebote mit einer fixen Maklerprovision in EUR. Finde ich garnicht so schlecht und der Makler kommt dann auch nicht in Versuchung nochmal TEUR 1-2 mehr rauszuholen, weil es für ihn keinen Mehrertrag bringt.

Leider musste ich in letzter Zeit auch zweimal in ein Bieterverfahren, weil der Makler sich beim Angebotspreis etwas verschätzt hatte. Das lief aber fair und transparent ab. Es gab eine Bieterrunde und danach wurde allen Bietenden das Höchstgebot mitgeteilt. Jeder hatte dann nochmal die Chance innerhalb von 24 Stunden nachzulegen. Danach wurden die Angebote dem Verkäufer vorgelegt. Leider ohne Zuschlag für mich.

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Eben - genau das meine ich... das erlebe ich ziemlich häufig... ich frage daher von vorne rein, ob das eine Bieterveranstaltung ist... dann sage ich direkt ab. ich bin auch nicht bereit, dem Makler dafür nur 1 Cent zu bezahlen. Sollen sich andere mit dem rumärgern.
Mittlerweile meide ich die Anfragen bei den Maklerfirmen, die so vorgehen. 

Die Zeiten für Makler werden sich auch drehen... mag sein, dass sie derzeit in einem Goldrausch sind aber ich bin mir sicher, sobald die Bundesregierung das Bestellerprinzip eingeführt hat, werden 2/5 aller Makler Ihre Tätigkeit aufgeben können. Erst recht, wenn die Provision auf 2% gedeckelt wird.

Die Einführung ist mehr als Überfällig... es sollte immer derjenige bezahlen, der die Musik bestellt, das ist in allen anderen Bereichen auch so. Warum sollen Makler hier einen Freischein haben.

bearbeitet von Jb007
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Die Makler werden echt immer dreister! Gerade auf ein Angebot gestoßen mit KP 35k. Der Makler verlangt hier satte 5.950 EUR Provision, also locker, flockig mal eben 17% vom KP. :platzverweis:

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Am 28.8.2018 um 15:43 schrieb Monopoly:

Die Makler werden echt immer dreister! Gerade auf ein Angebot gestoßen mit KP 35k. Der Makler verlangt hier satte 5.950 EUR Provision, also locker, flockig mal eben 17% vom KP. :platzverweis:

Würde ich emotionslos sehen. Wenn sich das Investment trotzdem rechnet würde ich zuschlagen.

Q.

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vor einer Stunde schrieb Quillian:

Würde ich emotionslos sehen. Wenn sich das Investment trotzdem rechnet würde ich zuschlagen.

Q.

Würde sich nur ohne die Maklerabzocke rechnen.

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vor 2 Stunden schrieb Monopoly:

Würde sich nur ohne die Maklerabzocke rechnen.

Was spricht dagegen ein Angebot in der Höhe abzugeben, wo es sich für dich lohnt?

Bei niedrigpreisigen Objekten wird oft ein fester Betrag vereinbart, sonst würden sich solche Objekte gar nicht für Makler lohnen, da die Ausgaben nahezu wie bei einem 500k-Objekt sind (Inserate, Aufbereitung Dokumente, Besichtigungen, weitere Kaufbegleitung, etc.). Man sollte schon die absoluten Zahlen im Blick behalten. Als Beispiel 5% von 500k sind 25k, von 35k jedoch nur 1750 €. Für das Geld würde ich auch kein Objekt vermakten. Wenn man Kosten und Steuern abzieht, bleibt nahezu nichts übrig und das für wochen- oder gar monatelange Arbeit/Vermaktung.

Ich bezahle den Makler gerne, wenn er seine Arbeit macht und ich so durch ihn zu einem guten Deal komme. Nur wenn er es nicht oder schlecht macht, habe ich etwas dagegen.

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Hatte vor 2 Jahren auch mal eine für 25.000 € gekauft und iwie 3500 € an den Makler bezahlt :D Und ich glaube der Verkäufer auch nochmal den gleichen Betrag^^

War aber jut bei dem Preis, konnte man nicht meckern und der hatte auch alles parat bzw. hat sich gekümmert.

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Würde ich emotionslos sehen. Wenn sich das Investment trotzdem rechnet würde ich zuschlagen.
Q.


Genau so sollte man das sehen.

Ich muss aber auch gestehen , dass mir das schwer fällt , wenn da Leute stehen, die morgens noch Pizza ausgefahren haben , und abends mit dem gleichen Kompetenzprofil Makler spielen ...

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vor 11 Stunden schrieb Eduard H.:

Was spricht dagegen ein Angebot in der Höhe abzugeben, wo es sich für dich lohnt?
Ich bezahle den Makler gerne, wenn er seine Arbeit macht und ich so durch ihn zu einem guten Deal komme. Nur wenn er es nicht oder schlecht macht, habe ich etwas dagegen.

Genau richtig so! So würde ich es auch machen... Einfach ausloten, wenn es nicht passt, ja und? Versuch wert gewesen.

Genau, damit habe ich auch keine Probleme, wenn ein guter Job gemacht wird und sich um alles gekümmert wird, sich an Absprachen gehalten wird, zahle ich die Provision. Mein Problem ist, dass die Makler immer fauler werden, falsche Informationen übermitteln, tlw. keine Informationen übermitteln, sich nicht an Absprachen halten, Schlechte Lagen als TOP Lagen anpreisen, Sachen verharmlosen und dafür über die zwangsgeleitete Außenprovision mit kassieren wollen....

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Interessant an der Diskussion ist, dass sie sich auf gerade einmal die Hälfte des Marktes beschränkt - denn der Makleranteil am Gesamtmarkt (inkl. der Küchenmakler) liegt seit vielen Jahren relativ stabil bei um die 50%.

Bedeutet, ca. 50 % der Eigentümer lehnen es ab mit Maklern zu arbeiten …..

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vor 3 Minuten schrieb Jb007:

Genau richtig so! So würde ich es auch machen... Einfach ausloten, wenn es nicht passt, ja und? Versuch wert gewesen.

Genau, damit habe ich auch keine Probleme, wenn ein guter Job gemacht wird und sich um alles gekümmert wird, sich an Absprachen gehalten wird, zahle ich die Provision. Mein Problem ist, dass die Makler immer fauler werden, falsche Informationen übermitteln, tlw. keine Informationen übermitteln, sich nicht an Absprachen halten, Schlechte Lagen als TOP Lagen anpreisen, Sachen verharmlosen und dafür über die zwangsgeleitete Außenprovision mit kassieren wollen....

Und darum geht es mMn im Grunde bei der ganzen Gschicht`: Beinahe überall richtet sich der preis nach Angebot und Nachfrage und Honorare nach dem Umfang der erbrachten Leistung. Also im Grunde marktwirtschaftliches Verhalten...nur bei den maklern sind diese begriffe außer Kraft gesetzt. Hier MUSS der Käufer den ganzen Aufwand löhnen (sofern es überhaupt einer war und nicht nur 08/15); wer verkauft hier eigentlich noch schnell und wer ist der hauptsächliche Nutznießer? Eigentlich der Verkäufer - der will ja Kohle haben. Also ist es nur fair wenn der bezahlt der die Musi`bestellt. Und was die Makler und deren Tätigkeiten anlangt: ein bestellerprinzip würde endlich für einen reinigenden Impuls sorgen und einen Großteil der "Nichtsnutze" vom markt fegen.

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Kommt letztlich aufs gleiche raus. Dann wird die Innenprovision eben auf den Wunsch VK-Preis aufgeschlagen und der Käufer muss auf diesen zusätzlichen Betrag nochmal extra Grunderwerbsteuer bezahlen. Ich bin kein Makler, kann mir aber vorstellen dass die laufenden Kosten durchaus hoch sind. Was kostet denn so ein gewerblicher Immoscout Account? Diverse Software, professionelle Fotoausrüstung etc. Wenn ich irgendwann eine Immo verkaufe werde ich vermutlich auch einen Makler beauftragen. Die Wohnungsbesichtigungen sind ja schon nervig, aber der Ablauf ist im Verhältnis einfacher als eine Immo-Transaktion. Ich kaufe gerade ein MFH von einer Erbengemeimschaft ohne Makler und alles dauert ewig....

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vor 1 Stunde schrieb Arnd Uftring:

Interessant an der Diskussion ist, dass sie sich auf gerade einmal die Hälfte des Marktes beschränkt - denn der Makleranteil am Gesamtmarkt (inkl. der Küchenmakler) liegt seit vielen Jahren relativ stabil bei um die 50%.

Bedeutet, ca. 50 % der Eigentümer lehnen es ab mit Maklern zu arbeiten …..

Wenn ich mir die einschlägigen Online-Portale anschaue, liegt der Makleranteil (abgesehen von in der Pampas gelegenen D-Objekten, die für mich nicht in Frage kommen) gefühlt eher bei 95%, bei über 75% unqualifizierter Vermarktung.  :/

bearbeitet von Monopoly

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vor 5 Minuten schrieb Monopoly:

Wenn ich mir die einschlägigen Online-Portale anschaue, liegt der Makleranteil gefühlt eher bei 95%, bei über 75% unqualifizierter Vermarktung.  :/

Die bilden nicht den Immobilienmarkt ab - so wie ebay nicht den Markt für Antiquitäten abbildet und mobile.de nicht den Markt für Oldtimer abbildet...

Ich kenne persönlich drei Notare. Die bestätigen mir, dass nicht einmal jede zweite Transaktion über einen Makler läuft. Der sogenannte "Schwarzmarkt" könnte also tatsächlich noch höher liegen - wird aber allgemein mit etwa 50 % kommuniziert.

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vor 1 Stunde schrieb Grimlock:

Ich bin kein Makler, kann mir aber vorstellen dass die laufenden Kosten durchaus hoch sind. Was kostet denn so ein gewerblicher Immoscout Account? Diverse Software, professionelle Fotoausrüstung etc.

Privatanzeige für 3 Monate im IS kostet einen niedrigen dreistelligen Betrag für Privatinserenten.

Für gewerbliche Accounts gibt's Rabatte. Was braucht man denn außer MS Office an Software? Eine gute Kamera (gute Fotos sind bei den veröffentlichten Exposés wohl eher die Ausnahme, stattdessen schlechte Handyfotos Standard) kostet 400 EUR. Alles Einmalaufwendungen, die bei laufender Vermarktung kaum ins Gewicht fallen.

Insofern bestehen die relevanten Kosten wohl eher im Arbeitsaufwand (Verkäuferbetreuung, Exposéerstellung, Besichtigungen, Transaktionsbegleitung) und Bürounterhalt (sofern nicht sowieso der heimische Schreibtisch genutzt wird). Im aktuellen Markt ist ein A-Objekt nach einem Besichtigungstermin verkauft, C-Objekte mit realistischen Preisen sieht man meist nur 2, maximal 4 Wochen online. Kann sich ja jeder selbst ausrechnen was bei besagten 6k dann als Arbeitslohn hängen bleibt. Ein Normalverdiener muß dafür jedenfalls ziemlich lange malochen.

bearbeitet von Monopoly

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vor 5 Minuten schrieb Thorsten Beckers:

Ich kenne persönlich drei Notare. Die bestätigen mir, dass nicht einmal jede zweite Transaktion über einen Makler läuft. Der sogenannte "Schwarzmarkt" könnte also tatsächlich noch höher liegen - wird aber allgemein mit etwa 50 % kommuniziert.

Gilt das auch für Privattransaktionen? Oder ist hier von allen Transaktionen inkl. zwischen institutionellen Investoren sowie Bankverwertungen die Rede?

Ansonsten scheine ich wohl was falsch zu machen, wenn ich Kaufobjekte über Immoportale suche. Sehe aber als Privatanleger mit sehr begrenztem Zeitbudget auch keine andere Möglichkeit.

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vor 11 Minuten schrieb Thorsten Beckers:

so wie ebay nicht den Markt für Antiquitäten abbildet und mobile.de nicht den Markt für Oldtimer abbildet

Übrigens sehe ich mobile.de oder autoscout.de schon als brauchbares Abbild der Marktentwicklung bei Oldtimern.

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vor 3 Stunden schrieb Grimlock:

Kommt letztlich aufs gleiche raus. Dann wird die Innenprovision eben auf den Wunsch VK-Preis aufgeschlagen und der Käufer muss auf diesen zusätzlichen Betrag nochmal extra Grunderwerbsteuer bezahlen. Ich bin kein Makler, kann mir aber vorstellen dass die laufenden Kosten durchaus hoch sind. Was kostet denn so ein gewerblicher Immoscout Account? Diverse Software, professionelle Fotoausrüstung etc. Wenn ich irgendwann eine Immo verkaufe werde ich vermutlich auch einen Makler beauftragen. Die Wohnungsbesichtigungen sind ja schon nervig, aber der Ablauf ist im Verhältnis einfacher als eine Immo-Transaktion. Ich kaufe gerade ein MFH von einer Erbengemeimschaft ohne Makler und alles dauert ewig....

Ein großer Irrtum - in dieser Region wird jetzt schon mit 3% innen abkassiert - wenn es mit 2% gedeckelt wird , wird es sogar günstiger und die aussenprovision fällt gar nicht mehr an 

die maklerprovision kann man ausklammern , dann fällt auf diesen teil keine Grunderwerbsteuer an 

bearbeitet von Jb007

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