Arnd Uftring

"Die Preiskorrektur wird kommen"

17 Beiträge in diesem Thema

Ohne Herrn Mähren zu nahe treten zu wollen... der kauft doch selbst für geradezu wahnsinnige Preise ein.

Hat allerdings auch viel verkauft, was m.E. durchaus sehr clever war. Hat halt in der Hochphase mal Gewinne mitgenommen und etwas Risiko raus genommen. Hab aktuell keinen Überblick, was die noch im Bestand halten. Aber ob sich seine ganzen MFH in Berlin für Faktor 20+ über die Dauer rechnen bleibt abzuwarten. Da müsste sich genau das Wachstum bei Mieten und Kaufpreisen weiterhin fortsetzen, von dem er in seinem Kommentar schreibt, dass es allmählich nachlässt. Wenn ich mich richtig erinnere weichen die auch vermehrt auf andere Ostdeutsche Städte aus (Dresen, Leipzig, Magdeburg,...) und sind da auch nicht gerade günstig unterwegs.

bearbeitet von nemo
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Wenn jetzt neue Häuser gebaut werden, sind die ja relativ teuer.  EnEV zieht ja immer mehr an. In Zukunft werden die EnEV und U-Wert Manipulatoren und politisch geforderten Umweltvorgaben etc sicherlich nicht weniger und wer neu bauen will muss sich an immer mehr Vorschriften halten. Das treibt den Neubau in die Höhe.

Deshalb kann sich jemand vorstellen, dass ein Neubau mal unter die eigentlichen Herstellkosten fallen könnte?
Immobilien werden doch eigentlich automatisch immer teurer, da der technische Fortschritt immer besser wird und man immer mehr Erkenntnisse hat. Die müssen angewendet werden. Was heute als Baumängel gilt konnte man sich doch 1918 z.B. noch gar nicht vorstellen. Diesen gestiegene technischen Standart trägt doch auch dazu bei, dass Immobilien nicht billiger werden können.

Deshalb sollt es doch immer einen Käufer geben, der zu Herstellungskosten kaufen will. So hat er zumindest schonmal das Risiko der Fertigstellung reduziert.
Sehe ich das falsch?




Gehen wir mal vom Extremfall aus. Ein Haus befindet sich in  B Lage in einer Kleinstadt, die sich  wider Erwartens und gegen alle Prognosen zur Abzugsregion verwandelt.
Dennoch sollte ein maximal 10-20 Jahre altes Haus oder eine maximal 10-20 Jahre alte  ETW  doch immer noch in B Lage zu vermieten sein.  
Es will ja nicht jeder im Extremfall die Kleinstadt verlassen.. 
Bedarf gibt es doch immer in Gewissem Maße wenn jetzt nicht gerade die ganze Region absauft und keiner mehr dort wohnen will und die Infrastruktur aufgelöst werden soll.
 

 

 

bearbeitet von Junginvestoer_Juergen
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Dazu direkt noch einmal eine Meldung von heute.

http://www.thomas-daily.de/de/news/item/id/65022/t/Maehren-kauft-Wohnhaeuser-in-Berlin,-Leipzig-und-Magdeburg;jsessionid=DF579E97392C59F9DBACBE324E1D7083

81 WE für 13,5 Mio bzw 6.580m². Bist du im Schnitt 166.000 € je WE oder bei über 2.000 € den m². Ist leider keine Aufteilung dabei, aber 3 x Berlin, 1 x Magdeburg, 1 x Leipzig.

Ein Schnäppchen ist das m.E. nicht. Die Daten sind natürlich nicht belastbar genug, weil man jetzt nicht genau sagen kann wie viel auf den Berliner Markt entfällt. Es zeigt aber, dass auch die Profis in den sauren Apfel beißen und kaufen, obwohl sie der Meinung sind, dass die Preise zu hoch sind.

bearbeitet von nemo
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vor 16 Minuten schrieb nemo:

Dazu direkt noch einmal eine Meldung von heute.

http://www.thomas-daily.de/de/news/item/id/65022/t/Maehren-kauft-Wohnhaeuser-in-Berlin,-Leipzig-und-Magdeburg;jsessionid=DF579E97392C59F9DBACBE324E1D7083

81 WE für 13,5 Mio bzw 6.580m². Bist du im Schnitt 166.000 € je WE oder bei über 2.000 € den m². Ist leider keine Aufteilung dabei, aber 3 x Berlin, 1 x Magdeburg, 1 x Leipzig.

Ein Schnäppchen ist das m.E. nicht. Die Daten sind natürlich nicht belastbar genug, weil man jetzt nicht genau sagen kann wie viel auf den Berliner Markt entfällt. Es zeigt aber, dass auch die Profis in den sauren Apfel beißen und kaufen, obwohl sie der Meinung sind, dass die Preise zu hoch sind.

rein kaufmännisch ne klare sache.

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2000 Euro für Leipzig ist viel zu teuer. Das Musikerviertel  und Südvorstadt ist so teuer - der Rest eher 1000 - 1500 Euro. Aber er ist ja der Experte. Er muss wissen was er tut. 

 

 

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vor 8 Stunden schrieb nemo:

Dazu direkt noch einmal eine Meldung von heute.

http://www.thomas-daily.de/de/news/item/id/65022/t/Maehren-kauft-Wohnhaeuser-in-Berlin,-Leipzig-und-Magdeburg;jsessionid=DF579E97392C59F9DBACBE324E1D7083

81 WE für 13,5 Mio bzw 6.580m². Bist du im Schnitt 166.000 € je WE oder bei über 2.000 € den m². Ist leider keine Aufteilung dabei, aber 3 x Berlin, 1 x Magdeburg, 1 x Leipzig.

Ein Schnäppchen ist das m.E. nicht. Die Daten sind natürlich nicht belastbar genug, weil man jetzt nicht genau sagen kann wie viel auf den Berliner Markt entfällt. Es zeigt aber, dass auch die Profis in den sauren Apfel beißen und kaufen, obwohl sie der Meinung sind, dass die Preise zu hoch sind.

In einem Vorort von Hamburg  wurde letzte Woche eine nicht wärmegedämmte Wohnanlage aus den 60ern an einer lauten Bundesstraße bei 7000qm Wohnfläche für 20 Mio. an eine Zahnärzteversorgung verkauft.

http://www.thomas-daily.de/de/news/item/id/64955/t/Magna-kauft-fuer-Zahnaerztekammer-Wohnungen-in-Ahrensburg/lang/de

Knapp 3000 Euro  pro qm ist da wirklich absurd............

Es zeigt aber nur wie stark der Anlagenotstand die institutionellen Anleger zwingt Mondpreise zu zahlen.  Hoffentlich hält das noch etwas an.....

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7 hours ago, Arminius said:

Dennoch zu oberflächlich was auf der Webseite steht.
Nur weil das eine oder das andere jetzt günstiger ist vergleicht man hier auch Äpfel mit Birnen.
Oh du spart im Monat x Euro bist dafür aber weniger flexibel weil eine Immobilie das Gegenteil von flexibel also  regide ist.
Wenn du umziehen musst oder willst und eine Verfälligkeitsentschädigung bezahlen musst da du die Immo verkaufst etc. kann dich ein aktuell  billigeres Eigenheim teurer kommen. Wenn alles nach Plan läuft kann es billiger sein. 
Ob es teurer oder billiger war wirst du eh erst über einen Zeitraum von 20 oder 30 Jahren wissen.
Eigentlich ist es Lifestyle. Egal ob teuerer oder billiger. Hauptsache du kannst oder konntest  es dir leisten :-) 

Und was hilft dir wenn Mietern viel billiger ist du aber innerhalb von kurzer Zeit wegen Eigenbedarf deine günstige Wohnung räumen musst und nun Zeit, Geld und Nerven verbringt um etwas neues zu Suchen was dann vielleicht sogar noch billiger als das andere gemietete Wohnung war. Dafür aber die Lage dir nicht so gefällt und der Markt aber aktuell nicht anderes hergibt und du eine Entscheidung machen musst....  
Keine Internetseite wird das Thema Kaufen oder Mieten detailliert kostenlos für dich fundiert erörtern.

Wer es mal total tiefgründig betrachtet  haben möchte. Es gibt ein meiner Meinung nach gutes Buch namens "Kaufen oder Mieten" von Gerd Kommer.  Das Buch würde ich auch nicht kaufen. Kein Buch würde ich kaufen auch wenn ich es mir leisten könnte.  Denn Fernleihe , Onlineleihe ist günstiger als es selbst zu kaufen :-) 
Da wird vieles detailliert geschrieben.  Kann ich nur jedem empfehlen.
 

bearbeitet von Junginvestoer_Juergen

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Am 17.4.2018 um 21:12 schrieb Andreas:

In einem Vorort von Hamburg  wurde letzte Woche eine nicht wärmegedämmte Wohnanlage aus den 60ern an einer lauten Bundesstraße bei 7000qm Wohnfläche für 20 Mio. an eine Zahnärzteversorgung verkauft.

http://www.thomas-daily.de/de/news/item/id/64955/t/Magna-kauft-fuer-Zahnaerztekammer-Wohnungen-in-Ahrensburg/lang/de

Knapp 3000 Euro  pro qm ist da wirklich absurd............

Es zeigt aber nur wie stark der Anlagenotstand die institutionellen Anleger zwingt Mondpreise zu zahlen.  Hoffentlich hält das noch etwas an.....

KRASS 3000 € / QM IN AHRENSBURG

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vor 6 Stunden schrieb HamburgInvest:

KRASS 3000 € / QM IN AHRENSBURG

Ja, vor allem wenn man den vermieteten, wenigstens energetisch unsanierten (d.h. vermutlich schimmelanfälligen) Standort an einer lauten Bundesstraße berücksichtigt.

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