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Junginvestoer_Juergen

Lehrplan notwendiges Wissen bezüglich MFH Projektierung und Management

8 Beiträge in diesem Thema

Im Leben kommt es immer anders als man denkt :-)

Die Anbau eines Grundstücks habe ich nun verworfen. Da gab es zu viele Fussfesseln.

 

Ich habe eventuell doch vor ein MFH bauen zu lassen. Das wollte ich eigentlich nie...
Da ich aktuell keine günstigen Immobilien finde, will ich mir diese halt eventuell günstig selbst bauen lassen und als Bauherr auftreten.

Ich habe ein Grundstück  gefunden auf welchem ich ca. 1500 m2 Fläche bauen kann.
Ich habe das Grundstück sau  günstig notariell blockieren können. Bin sogar extra deswegen spontan nach D geflogen.

 

Es gibt wohl immer Leute die sich nicht auskennen oder einfach schnell Probleme losbekommen wollen oder Mieteinnahmen wollen.

Ich habe die letzten 9 Monate aus von der Ferne übers Web aus Postkarten verschicken lassen  und doch noch ganz unerwartet ein Grundstück in guter  Lage zum amtlichen Bodenrichtwert gefunden. Da "musste" ich zuschlagen. Günstiger wird es wohl nicht zu kaufen sein als zum amtlichen Bodenrichtwert.

 

Wie ich dazu kam:
Ich habe den Verkäufer mit einer Anzahlung von  2000 Euro angelockt,  dass er mir das Grundstück für 6 Monate  notariell reserviert.
Danach kann ich es für weitere  3000 Euro nochmals weitere 6 Monate reservieren lassen. Danach kann ich auch wieder verlängern lassen. Dann allerdings um 12 Monate für 5 000 Euro. 
Jetzt ist es indirekt "meines". Ich kann mal 2 Jahre damit machen was ich damit will ohne dass ich dafür mehr als 10 000 Euro an "Miete" bezahlt habe.
Vielleicht hilft jemand diese Strategie ebenfalls weiter. Es gab erstaunlich viele Personen die ein unbebautes Grundstück haben und sich darüber ärgern dass sie Grundsteuern bezahlen müssen.

 

 

Jetzt habe ich 6 - 12 bis maximal 24  Monate Zeit mir eine geeignete  Verwertungsstrategie zu überlegen.
 


Das Grundstück würde ich wenn ich es nicht höher weiterverkaufen kann eben von der Rücktrittsoption im Kaufvertrag Gebrauch machen wenn alles schief geht. 
Dazu wird es wohl nicht kommen, da kein Verdacht auf Altlasten und der amtliche Bodenrichtwert ein Schnäppchenpreis ist.  Ich habe vor Ort mal einen Makler angesprochen, der hätte gleich zum 3 fachen des amtlichen Bodenrichtwerts ein Käufer.... Er wollte mir auch gleich helfen. 
Aber diese Hilfe brauche ich nicht. 

 

Ich habe aktuell ein Bodengutachten in Auftrag gegeben. Ich möchte Altlasten definitiv ausschließen.
Ich habe aktuell  einen Architekten beauftragt der eine Bauvoranfrage startet um den maximalen Bauanspruch abzusichern.
Dann sagt er mir so in 2-3 Monaten genau was an Wohnfläche rauskommt. Eigentlich ist es ziemlich sicher, dass so 1500m2 MFH zugelassen wird meint er.
Diese Zeit will ich nun intensiv zum Lernen benutzen damit ich dann weiss, was ich mit dem projektieren MFH machen werde.

 

Ich versuche dann das Grundstück dann projektiert weiterzuverkaufen oder will es selbst bebauen lassen.


Mein zur Verfügung stehendes Eigenkapital Budget für Immobilien reicht aktuell nur für den Grundstückskauf aus.

Die Baufinanzierung will ich mittels Fremdkapital machen.

Sollte ich es kaufen dann ist das Grundstück lastenfrei und ich habe es mittels 100% Eigenkapital erworben.

Das könnte mir dann als Sicherheit dienen um einen Kredit für die Baufinanzierung aufzunehmen. So die Theorie. Ich habe noch ein paar anderen Anlageklassen als Sicherheiten, die ich beleihen könnte, dies will ich aber nicht machen. Ich habe mir exakt meine persönliche  Strategie bezüglich Fungibilität und Risikodiversifikation der einzelnen Anlageklassen schriftlich fixiert.


Ich wollte dann viele kleinere Wohnungen bauen lassen, die ich vermiete oder teilweise verkaufen lasse wenn ich mehr Liquidität brauche. 

Ich will aber  eigentlich so viele Wohnungen behalten, dass ich immer die Mehrheit habe und bei  Beschlüssen die Entscheidungsmacht habe.
Die letzten 20 Jahren gegen Ende meiner Lebenszeit würde ich dann vermutlich viele  ETW verkaufen und in andere Anlageklassen investieren oder die Immobilie bei der Bank beleihen oder das Geld einfach auf den Kopf hauen in dem ich teilweise ETW verkaufe...

Ich will niemals in eine Zwangssituation kommen. Ich weiß hier auch noch nicht den genauen sinnvollen Weg. Das MFH mit TG ist nur Mittel zum Zweck mir inflationsbereinigt zusätzlich sicher netto mindestens ca. 2000 Euro pro Monat an Mieteinnahmen zu bescheren... Dann hat es sein Primärziel erfüllt. Es darf mich aber niemals ins Hamsterrad des Kreditzwangs führen. Im schlimmsten Fall kann ich alles zeitnah verkaufen und habe das investierte Kapital für das Grundstück wieder raus.

 

 


Für mich ist folgendes absolut wichtig:

Die Mieteinnahmen müssen den Kredit tilgen und monatlich muss für mich zusätzlich so ca. 2000 besser 2500 Euro netto für mich zu Leben drin sein. 
Wichtig ist es mir so schnell wie möglich von den Schulden runterzukommen unter der Prämisse dass ich monatlich mindestens 2000 Euro  netto von den Mieteinnahmen für meinen Lebensunterhalt verwenden kann.

 

Die Zinsen will ich so lange bis zum Ende der der Tilgungsdauer  festschreiben, falls das möglich ist.  Auch wenn das teurer  ist. Ich will Kalkulationssicherheit und nicht in eine unerwartete Zwangsverkaufslage geraten müssen.
Meine Risikotoleranz ist nicht so hoch. Mezzanine Kapital, sonstige Zwischenfinanzierungen sind nicht mein Fall.
Bei der Finanzierung will ich auch einen Sicherheitsaufschlag einkalkulieren. Besser etwas mehr FK aufnehmen und dann kostenlose freie Sondertilgungsmöglichkeit aushandeln bzw. keine Zahlung einer Vorfälligkeitsentschädigung. Falls die Baukosten unerwartet höher sind. Ich habe keine praktische Erfahrung und weiss nur dass Bauen wohl so 2500 Euro / m2 mischkalkuliert ist. 

Ich würde hier auch gerne einen guten Rechenweg erhalten, der es mir möglich macht die richtige Entscheidung zu treffen, ob ich vielleicht gleich nach dem Bauen eine gewissen Anzahl an ETWs verkaufen oder mit einem Investor , Bauträger, Generalunternehmer, Architekten  etc. gemeinsames Geschäft machen... Sprich was ist meine optimale "Losgröße" zwischen den Parametern. Grundstück, % Eigentum an Wohnraum, bzw. Kooperationspartner, Tilgungsdauer des Kredits etc.

Vielleicht ist für meine persönliche Situation das optimale Verhältnis zwischen Kreditgröße und % Anteil an dem MFH und nicht gleich 100% Fremdkapital aufzunehmen. Das will ich rausfinden bei welchen Parametern ich mein Nutzenmaxium erreicht habe. 



Ich habe allerdings kein Know How wie man ein MFH mit TG baut, wie man mit den Akteuren am Markt zu seinen Gunsten umgeht und allgemein wie man diese Projekte abwickelt usw.
Ich will so wenig wie nötig fremdgesteuert sein und das Zepter in der Hand halten. Aktuell könnte man mich noch  sehr leicht über den Tisch ziehen. Das soll sich aber ändern. An der Lernbereitschaft fehlt es mir nicht.

 

Vielleicht müsste ich  mich auch mal auf eine Stelle im kalten Deutschland bewerben, diesen dann 1,5 bis 2 Jahre durchziehen damit ich beruflich genau das tue und sozusagen bezahltes Lernen erhalte. Eigentlich müsse ich nicht arbeiten und wenn ich das tue, dann will ich mir sicher sei, dass ich zu 80% das Wissen aneignen welches mir für mein Projekt MFH nützt.  Dafür würde ich eine Stelle antreten.  Mir geht es nicht primär um den Verdienst sondern um das Lernen. Trotz meines ungewöhnlich hohen Alters würde ich auch noch ein Praktikum machen solange ich nicht sinnlos Kaffee koche oder etwas für mich nutzloses machen was mich meinem persönlichen Ziel nicht weiterbringt. Lieber wäre mir natürlich eine Festanstellung im richtigen Job.

* Was sind die beruflichen Stellenanzeigen auf die ich mich bewerben müsste?
Projektierung von Immobilien ?  Bei einem Bauträger, Generalunternehmer, Hausverwalter als was?




Lieber als zu angestellt zu arbeiten  wäre es mir dieses  notwendige Wissen in den nächsten 3-6-12  Monaten im Intensivselbststudium aneignen.

 

*Deshalb die Frage. Was muss ich überhaupt alles wissen, damit ich die richtigen Entscheidungen treffen kann?

* Könntest du das bitte mal  mit Stichpunkten auflisten?

*Welche Bücher muss ich gelesen habe?

*Kennt jemand gute Informationsquelle von Unis FHs etc.  welche diese Infos für mich aus Vorlesungsunterlagen liefern?


 

Bei SAP gibt es z.B.  eine Funktion wie Preisspiegel erstellen.
Ich bin jedoch privat und habe keine Lieferantendaten die ich in ein System einpflegen kann etc.

*Weiß jemand bitte in gute für mich relevante Bücher,  Unterlagen oder kann mich Stichwörter auflisten wie ich effektiv Ausschreibungen mache ? Vielleicht gibt es auch Vorlagen und Beispiele von einer Ausschreibung eines MFH?

 

 

Auch würde ich dann nachdem der Architekt die Kubatur beim Baurechtsamt abgeklärt hat mit Bauträgern, Generalunternehmer etc. in Kontrakt treten und diese Fragen zu welchem Preis sie mir das Grundstück abkaufen würden bzw. zu welchem Preis sie mir das MFH mit TG  bauen würden...

 

Vielleicht sollte ich das Grundstück kaufen und dann einbringen und ein professionellen Bauträger, Investor, Generalunternehmer, Architekt mit ins Spiel nehmen.... Ich kenne allerdings privat niemanden und habe zu keinem ein besonderes Vertrauensverhältnis.

*Welche potentiellen Partner könnten mir helfen?

* Wie kann ich die Prüfen dass diese auch meinen Interessen kompatibel sind

* Welche steuerlichen und rechtlichen Aspekte muss ich berücksichtigen? 


* Wie kann ich das selbst mal rausfinden?
 

 


Ich brauche kein weiteres akademisches Diplom bzw. heute Bachelor oder Master etc.  Das relevanten Wissen reicht mir aus :-)
 

Ausgangssituation
Ich stehe aktuell am Anfang. Ich habe gefährliches Halbwissen bezüglich Immobilien.
Zeitlich habe ich keinen Druck und kann täglich so 6-8 Stunden mir gezielt Wissen in den nächsten 6 Monaten aneignen.

In ca. 3 Monaten weiß ich genau wie die Kubatur des MFH sein wird. Ein beauftragter Architekt klärt das gerade für mich ab.

 

Zielsituation
Ich bin fachlich kompetent und kann gute wirtschaftliche, bautechnische, rechtliche, steuerliche Entscheidungen treffen wie ich aus dem reservierten Grundstück am meisten Kapital rausschlagen kann.
Wenn alle Stricke reißen, dann  kaufe ich es einfach zum amtlichen Bodenrichtwert und halte ich es einfach mal 10 Jahre oder versuche es zum Märchenpreis zu verkaufen...  Ich "muss" zwecks Risikostreuung Kapital in eine dt. Immobilie investieren.   Auch wenn die Preise fallen, dann werden die sicherlich nicht unten den amtlichen Bodenrichtwert fallen.
Ich habe keine Zeitdruck. Ich will mir alle Türen offen halten und notwendiges Wissen aneignen.

 

Ich will auch alles unverbindlich anonym machen, so weit es halt möglich ist. Der Kontakt mit dem Makler hat mich auch schon eine eine falsche Richtung gebracht und jetzt "nervt" der mich schon mit potentiellen Kaufinteressenten und er ist ganz blind dass ich ja eigentlich projektiert verkaufen will und ihn auch gar nicht brauche...

 


Entschuldigt für mein unstrukturiertes langes Posting.

Das Ziel meines leider konfuses Postings  ist es ein Gefühl zu bekommen welches Wissen ich mir in den nächsten 3-6 Monaten  gezielt aneignen muss damit ich dieses Projekt stemmen kann und nicht viele teure Anfängerfehler machen und auch wirtschaftlich sinnvoll beurteilen kann oder besser bewusst mich gegen dieses Projekt entscheiden kann. 

 

Meine zentrale Frage ist es  hier z.B. ob ich es mit dem Projekt schaffen kann monatlich mindestens 2000 Euro netto rauszuziehen als zusätzlichen Lebensunterhalt  und den hohen Kredit fürs Bauen in sinnvoller Zeit getilgt zu haben. Damit mir eines Tages das Grundstück samt MFH mit TG gehört. Sollte ich mehr Geld benötigen so dass ich immer stückweise ETWs verkaufen kann um wieder finanziell liquide zu sein.  Vielleicht wäre es sinnvoll, dass mir aktuell nur die Mehrheit der ETWs  im MFH gehört - so dass ich das sagen habe  und ich immer wenn ich Geld brauche ETWs verkaufen kann oder eben nur 60% des MFH als mein Eigentum habe, da sonst der Kredit durch die Mieteinnahmen abzüglich 2000 Euro Lohn für mich  erst nach über 25 Jahre getilgt wird.

 

Bzw. gilt es für mich den richtigen Partner bzw. die richtige Strategie rauszufinden wieviel Kredit ich aufnehmen muss.

% Bauauftrag vom MFH, Anzahl der ETW  bzw. % Verkauf bzw. % Teilhaber mit im Boot.

 

Das ganze MFH auf 100% Kredit zu finanzieren wäre für mich möglich, aber  so wohl fühle ich mich dabei nicht. Egal wie günstig die Zinsen sein mögen.
Das MFH muss ich nach spätestens ca. 25 Jahre amortisiert haben. Sollte ich das nicht schaffen, will ich nicht 100% des MFH besitzen und suche eine Teilhaber, bzw. verkaufte ETWs.

 

Es ist für mich auch wichtig, dass ich dann die richtige Rechtsform finde.

 

 

Meine TODO Liste für die nächsten 3-6 Monate.
 

Sozusagen so wenig wie möglich aber so viel wie nötig mir an relevanten  Wissen anzueignen  um profunde Entscheidungen treffen zu können. Paretooptimiertes Lernen halt...

Mein großes Ziel in kleinere Zwischenziele zu zerhacken um dann ein besseres Bauchgefühl zu haben die Entscheidung an Hand von Wissen und Fakten zu entscheiden.

Für Ratschläge  bin ich sehr dankbar welche Inhalte und Pflichtlektüren auf meine selbst geschnittenen  Lehrplan gehören.

Bitte entschuldig nochmals mein chaotisches Posting, in meinem Kopf habe ich selbst noch keine roten Faden und würde diese gerne hier erhalten :-)

Damit andere auch profitieren und es nicht zu spezifisch für meine spezielle Situation ist  könnte man dies hier  vielleicht ein allgemeiner Thread darstellen welcher  notwendiges  Wissen rund um ein MFH auflistet. 
 


 

bearbeitet von Junginvestoer_Juergen

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vor 27 Minuten schrieb Junginvestoer_Juergen:

Sozusagen so wenig wie möglich aber so viel wie nötig mir an relevanten  Wissen anzueignen  um profunde Entscheidungen treffen zu können.

So einfach wie du dir das vorstellst ist es nicht.

Du musst dir nicht nur das theoretische, sondern auch das praktische Wissen aneignen. Da hilft kein Buch.

Auch wenn du dich dazu "herablassen" würdest einen Job in einem Unternhemen zu beginnen, wie kommst du zu der Annahme, dass jemand ohne Bezug zu dem Thema überhaupt eingestellt wird und dann auch noch innerhalb von 6 Monaten intensiv an die Hand genommen wird, damit sich derjenige das notwendige Wissen/Können aneignen kann? Was antwortest du in einem Vorstellungsgespräch auf die Frage warum du den Job antreten möchtest und warum sich das Unternehmen für dich entscheiden sollte?

Glaubst du wirklich das notwendige Wissen in der benötigten Tiefe innerhalb von 6 Monaten erlangen zu können?

 

Meine Empfehlung hol dir jemanden der das Projekt für dich -möglichst auch in deinem Sinne- umsetzt.

Die eizelnen Fragen hinsichtlich des Verkaufs einzelner ETW etc. können erst beantwortet werden, wenn du mehr Informationen hast. Was kann konkret gebaut werden, wie hoch ist die Kostenplanung usw....

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3 hours ago, R Carrington said:

 

Quote

So einfach wie du dir das vorstellst ist es nicht.

Davon gehe ich aus, dass es nicht einfach ist.  Aber das muss es auch nicht sein. Hauptsache ist ist möglich. Zeitlich habe ich aktuell die Kapazität und die Motivation ist vorhanden.

 

 

Quote

Du musst dir nicht nur das theoretische, sondern auch das praktische Wissen aneignen. Da hilft kein Buch

Auch wenn du dich dazu "herablassen" würdest einen Job in einem Unternhemen zu beginnen, wie kommst du zu der Annahme, dass jemand ohne Bezug zu dem Thema überhaupt eingestellt wird und dann auch noch innerhalb von 6 Monaten intensiv an die Hand genommen wird, damit sich derjenige das notwendige Wissen/Können aneignen kann? Was antwortest du in einem Vorstellungsgespräch auf die Frage warum du den Job antreten möchtest und warum sich das Unternehmen für dich entscheiden sollte?

Davon gehe ich nicht aus, dass mir das direkt gelingen wird zumal ich es auch eigentlich nicht direkt will.  Ich habe über Jahre in einige Dividendentitel investiert, welche mich finanziell frei machen. Wenn ich wirklich auf nen Job scharf bin, der mich weiterbringt dann reiße ich mir den "Arsch auf" damit ich ihn bekam. So war das in der Vergangenheit und hat halbwegs mehr recht als schlecht geklappt.  Es wäre eine Möglichkeit. Manchmal passen die verrücktesten Dinge im Leben und man wird doch eingestellt.
Ich denke ehr dass ich nicht innerhalb von 12 bis 24 Monaten mir das notwendige praktische Wissen aneignen kann. Dafür würde ich ja Experten beauftragen, die das MFH für mich erbauen oder den Bau koordinieren. Hier habe ich keine Ahnung und will auch nicht so tief ins Detail. 
U Werte berechnen etc. braucht mich auch nicht zu interessieren. Ich würde dann am besten mehrere GU oder Bauträger Angebote einholen, welche mir so ein MFH zu einem  planbaren Preis bauen.

Die wirtschaftliche Seite interessiert mich deshalb mal vorrangig. 
 

 

 

Quote

Glaubst du wirklich das notwendige Wissen in der benötigten Tiefe innerhalb von 6 Monaten erlangen zu können?

Ja davon bin ich überzeugt. Das man wenn man zielgerichtet lernt innerhalb kürzester Zeit etwas erreichen kann.
Ein Studium von 3 Jahre habe ich in 14 Monaten  absolviert.  Nicht weil ich schlau war sondern nur systemintelligent gelernt habe.
Wenn ich einen Lehrplan hätte welche Themengebiete relevant sind, dann wird es mir gelingen in 12 Monaten das zu lernen was man in einem Studiengang in 5 Jahren lernen muss um diese Prüfungen bestehen zu können...
Ich muss ja nicht alles wissen. Ich brauche überall das wichtigste als Crashkurs was ich unbedingt wissen muss.

 

 

Quote

Meine Empfehlung hol dir jemanden der das Projekt für dich -möglichst auch in deinem Sinne- umsetzt.

Danke, das sagt mir mein Bauchgefühl auch ;-)
Auch hier muss man erstmals wissen wen in welcher Konstellation man vertrauen kann, damit man nicht ein Risiko trägt und über den Tisch gezogen wird :-)

Das Projektier & Bauträgergeschäft muss man ja irgendwie auch theoretisch soweit lernen können :-) Ich wäre sicherlich nicht der einzige der ein MFH hat bauen lassen bzw. sich bewusst komplett  dagegen entschieden hätte oder jemanden als Partner mit ins Bot geholt hätte.

 

 

bearbeitet von Junginvestoer_Juergen

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Am 29.3.2018 um 23:08 schrieb Junginvestoer_Juergen:

Davon gehe ich aus, dass es nicht einfach ist.

@Junginvestoer_Juergen spannende geschichte von Dir !

Ich bin Architekt und habe 20 Jahre als angestellter Projektentwickler Für Bauträger gearbeiter. Meines Erchtens lernt man nie aus. 

ich empfehle Dir zur Risikominimieung den verkauf nach Baurechtschaffung. Ich will nicht sagen, dass es andere Verwertungsmöglichkeiten gibt, jedoch hängt der Erfolgt nicht nur von Wissen und Fachwissen ab. 

mich würde ineressieren, wie Du das mit den Postkarten gemacht hast. Würde mich dazu gerne per  Privatnachricht austauschen, wenn das für Dich OK ist. 

Grüsse Markus

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Eigentlich off topic....

aber egal... Bezüglich Postkarten. Kann jeder ruhig öffentlich wissen und auch davon profitieren.
In Städten in welche ich investiere ist eine Uni vorhanden. Dort rufe ich beim Copy Center an. Die sollten mir dann mein Flyer ausdrucken. Die freuen sich oftmals da sie mir keinen Studentenrabat geben müssen.  Ich bitte sie dann auch an der Uni am Aushang ein paar Zettel aufzuhängen, dass ich einen Verteiler suche.
Die Ausdrucke bezahle ich sofort beim Copystudio per Banküberweisung, da ich ja ortfern bin. Oftmals dauert es so 1-2 Monate dann haben sich auch 10 Studenten gefunden welche die Flyer ausliefern würden. Diese "briefe" ich dann in welche Art von Haus oder Grundstück ich die Postkarte geworfen haben möchte...
Ich habe eine Powerpoint mit Suchkriterien. Über google Maps oder auch so über die einzelnen Geodienste der Bundesländer bekommt man ja die Grundstücksgrenzen angezeigt. Da schaue ich schonmal vor ab aus der Ferne was interessant wäre und gebe dann gezielt es den Studenten in Auftrag ein Postkärtchen einzuwerfen. 
Dann dauert es auch viel Zeit und ich starte mit dem telefonieren aus der Ferne.  Man kann ja in vielen Bundesländern wenn man die Flurstücknummer weiss direkt übers Internet wie Google Maps das Grundstück mit den Grenzen sehen. Dann sehe ich ob es sich lohnt eine Flug nach D zu buchen wenn ich ein Objekt gefunden habe welches ich potentiell kaufen möchte. Oder auch hier helfen mir Studenten die mir gezielt fotos vom Objekt machen dürfen und mir dann zusenden...

So kostet mich eine Postkarte nicht viel. Der Copyshop an oder in der nähe  Uni ist in der Regel günstig. Die Studenten arbeiten auch für einen kleinen Stundenlohn.
Ich bin da allerdings nicht professionell. Ich habe das mal zum "Spass" ausprobiert. Dass ich ein Grundstück zum amtlichen Verkehrswert bekomme hätte ich auch nicht gedacht.  Ich habe aber genau gewusst was ich suche und was ich nicht suche und zu welchem Preis ist es suche. Nach dem ich mein persönlich tragbares Suchprofil mehrfach durchgelesen habe, habe ich ganz gezielt Postkarten bedrucken lassen mit den Zielkriterien. Die Studenten habe ich auch ganz gezielt beauftragt mir bestimmten Stadtteilen in ganz bestimmten Straßen Postkarten zu verteilen. Postkarten waren es auch nur indirekt. Halt 1 DIN4 Papier verkleinert und geschnitten. Es war dünnes Papier..
Vieles kann man von der Ferne über die Geodatenbank des entsprechenden  Bundeslandes im Internet rauslesen.

Aber wie oben beschrieben 9 Monate hat das ganze gedauert bis ich zum Erfolg kam. 
Ich hatte auch mal übers Internet mit Postkarten ausdrucken lassen. Da kam ich so auf 40 cent pro Stück. Geht auch noch billiger.  Das Problem war da aber dass ich die Postkarten nicht so gezielt habe verteilen können. Deshalb "handselektiert" von einem schlauen Kopf.. Ab Mai 2018 gibt eine neue Datenschutzverordnung. Da werden viele Dienstleister von Postkarten etc. ihr Geschäftsmodel ändern müssen. Ich mag es nicht von Dritten zu sehr  abhängig zu sein.   Aber ich bin da speziell...  Alle meine Kontakte sind beliebig leicht austauschbar sofern diese sich nicht rein für meine Interessen einsetzen. Auch setze ich ganz gerne Kontrollmechanismen ein damit die jeweilen Kontrakte sich selbst überprüfen. Sprich.  Ein Student wirft die Karte ein ein andere läuft mal zu einer anderen Zeit in der Gegend herum und spricht gezielt die Kontakte in den von mir bevorzugten Gegenden an  - wenn er jemand sieht der das Grundstück verlässt - ob sie eine Karte erhalten habe und sie diese Gelesen haben... So bleibt man auch in Erinnerung dass man kaufen will. Einfach "nur" Karten einwerfen ist für mich persönlich aus der Ferne zu unproduktiv und der Erfolg ist nicht konkret messbar. Ich setze allgemein immer gerne auf eine Kontrollinstanz die sämtliche Personen so gezielt gegeneinander ausspielt dass ich mir sicher sein kann dass ausschließlich mein Interesse  verfolgt wird.  Ich spiele das auch mit offenen Karten und alle Beteiligten  - welche sich auch nicht persönlich kennen - wussten von dem gegenseitigen Kontrollmechanismus.  Das war auch schon vorbeugend und keiner hatte mich versucht zu versimpeln obwohl ich keine einzige Person in der Realität getroffen hatte.
Ich bin kein Centfuchser. Alles in allem kostet so eine "schlaue Postkarte" so 25 cent wenn man es in größerem Maße betreibt.
 

bearbeitet von Junginvestoer_Juergen

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Ich habe die letzen 4 Woche intensiv Wissen bezüglich Immobilienwirtschaft aufgebaut.  
Täglich habe ich 3-4  Stunden  Fachbücher,  Webblogs, Podcasts, Youtube, etc konsumiert.  
Ich fühle mich jetzt halbwegs fit und habe theoretisch ein breites Grundwissen bezüglich Immobilienwirtschaft.

Mein Ziel für die nächsten 3 - 6 Monate ist es täglich so 6 Stunden mit gezielt Immobilienwissen anzueignen. 
Aber nicht irgendwie, sondern effektiv. Mittels Zeitmanagement / Pomodore etc. bin ich es auch gewohnt mir in kurzer Zeit viel Wissen anzueignen. Ich suche hier mehr oder weniger welches Wissen ich unbedingt  benötige, damit ich mittels  (80/20) den besten Erfolg für das Projekt MFH erhalte. 

Das Buch Erfolg mit Wohnimmobilien habe ich auch durchgearbeitet. Aber nicht nur dieses. Sondern auch einige andere :-)


Ich habe bereits einen Architekten beauftragt, der die maximale Bebauung bei der Stadt abklärt. Das Ergebnis ist noch offen. So 1500m2 Wohnfläche des MFH ist immer noch eine Meinung. 


Ich will eine solide Entscheidung treffen, wie ich das reservierte Grundstück optimal verwerten kann und sämtliche Chancen und Risiken abschätzen können.
Sollte ich zum Entschluss kommen, dass ich das Projekt durchziehe würde ich mir gerne das notwendige Wissen aneignen, damit ich von den potentiellen "Partnern" nicht über den Tisch gezogen werde, da sie mich für naiv und unerfahren halten. Ich möchte theoretisch alles für mein Projekt relevante Wissen aneignen.
Wenn ich zu dem Entschluss komme, dass ich das Grundstück doch besser verkaufe weiss ich nun exakt wie ich es machen werde. Ich weiss vielleicht sogar schon mehr als so mancher Makler ;-)


Ich bin aktuell auch super motiviert durchzustarten und mit was notwendige Wissen anzueignen.
Wäre schön.  Wenn ihr mir mal bitte stichwortmäßig einen Lernplan für mich aufstellen könnt, was für mich relevant ist.
(Bitte sieht meine obigen Beiträge)


So schwer kann es ja nicht sein. Andere haben es ja auch geschafft sich das notwendige Wissen anzueignen :-)

Danke für deine Hilfe meinen Lernpfad zu finden.
Mein breites Grundwissen muss nun zu einem roten Faden gespannt werden :-)


 

bearbeitet von Junginvestoer_Juergen

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