Arnd Uftring

"Bei Fluchtwegen geht Brandschutz vor Bestandsschutz"

7 Beiträge in diesem Thema

Öffentliches Recht. Eigentümer von bestandsgeschützten Gebäuden können auch nachträglich dazu verpflichtet werden, Fluchtwege den aktuellen brandschutzrechtlichen Anforderungen anzupassen.

VGH Bayern, Beschluss vom 11. Oktober 2017, Az. 15 CS 17.1055

IZ10/2018, S. 14 Printausgabe

http://www.immobilien-zeitung.de/145473/bei-fluchtwegen-geht-brandschutz-vor-bestandsschutz

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Thema ist solch eine Grauzone, unfassbar.

Aber wenn der Bestand nicht geprüft wurde oder vom Bauamt auf Nachbesserung bestanden wird, kanns so bleiben...

Ein Totalschaden ist dieses Thema!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ja, okay. Bei einem Hotel ist das ja wohl klar. Da müssen die Fluchtwege für Ortsunkundige funktionieren. Bei Wohngebäuden, die nach der Genehmigung gebaut wurden wird normalerweise ein Bestandsschutz gewährt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das machen die nur, wenn Gefahr im Verzug ist. Vermutlich hatten die eine ähnliche Fassadendämmung wie bei dem Grenfell-Tower in London oder es wurde nach Prüfung festgestellt, dass nicht zugelassene Materialien oder Konstruktionen verwendet wurden.
Als potentieller Käufer/Laie ist das ja garnicht überprüfbar und läuft schon fast unter „höhere Gewalt“...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube, so selten ist das gar nicht. Man muss anscheinend wirklich aufpassen.

In Duisburg ist letztens ein solide vermietetes Haus aus Brandschutzgründen geräumt worden. Es musste ein Rauchwärme Abzug in die  DG Wohnung Wohnung gebaut werden, Holz im Treppenhaus musste entfernt werden. Weiter fehlte bei etlichen Wohnungen der zweite Rettungsweg. Aus diesem Grund müssten, um die Auflagen des Amtes zu erfüllen, zwei Wohnungen zusammengelegt werden, was bedeutet, dass die Badezimmerwände durchgebrochen werden müssten. Ich möchte nicht wisse, was das alles kostet.  Ob vorher alles genehmigt war, weiß ich natürlich nicht.

Wenn laut Bauakte alles im Haus genehmigt ist, können einem dann derartige Auflagen gemacht werden?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn kein zweiter Rettungsweg da ist, dann ist grundsätzlich was schief gelaufen... Das hätte ja so garnicht genehmigt werden dürfen. Vielleicht ist da sogar die Genehmigungsbehörde mitverantwortlich zu machen...
Wieder mal ein Fall von „Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser“

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden